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1

Montag, 2. August 2010, 22:50

dxf Probleme

Hallo blenderde Gemeinde,

folgendes Problem.
Ich bin z.Zt. ja dabei von Windows XP auf Ubuntu umzusteigen, d.h. ich nutze neben Blender 2.49 nur noch Inkscape und gimp.
Das Problem liegt nun im Export der Daten. Exportiere ich das fertige und abgewickelte Objekt in das SVG.- Format, so fängt Inkscape wie wild an zu flackern und zu ruckeln, so dass ein normales arbeiten damit kaum noch möglich ist.
Wohlgemerkt, die betreffende SVG Datei ist (natürlich) einfarbig und insgesamt 1,6 MB groß.
Ich habe die Datei auf mehreren verschiedenen Systemen zu arbeiten versucht, immer mit dem selben Ergebnis. Selbst unter Windows... Corel Draw wurde das System ziemlich langsam.
Wenn ich versuche dasselbe Objekt im DXF Format zu verarbeiten, so meckert inkscape es würden nicht valide Daten übergeben. Anschließend ist nichts sichtbar?) importiert worden.
In einem anderen Versuch meckert inkscape zwar nicht, aber zu sehen ist trotzdem nichts.

Was kann ich tun?

Ich danke für Euer Verständnis und Euere Hilfsbereitschaft

Thomas

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2

Montag, 2. August 2010, 23:49

RE: dxf Probleme

Hallo Thomas,

kannst du eine DXF-Datei zur Verfügung stellen, dann kan ich ja mal einen Blick drauf werfen...

Gruß Andreas

woody

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3

Dienstag, 3. August 2010, 05:58

RE: dxf Probleme

Hallo Thomas,

Zitat

... das fertige und abgewickelte Objekt in das SVG.- Format, so fängt Inkscape wie wild an zu flackern und zu ruckeln, so dass ein normales arbeiten damit kaum noch möglich ist.
Kannst Du den Begriff "flackern" mal etwas genauer erläutern; darunter kann ich mir in dem von Dir genannten Zusammenhang ehrlich gesagt wenig vorstellen.
Womit wurden die SVG's erstellt? Unfolder oder B-Paperizer (vermutlich!)? Und könntest Du die SVG-Datei mal zippen und beilegen? Das könnte uns auch schon weiterhelfen.

Zitat

Wohlgemerkt, die betreffende SVG Datei ist (natürlich) einfarbig und insgesamt 1,6 MB groß.
NUR? Selbst die größte Seite bei meinem Silbervogel kommt bei 9 Layern und Tarnbemalung nur auf ca. 1 MB; also, ich könnte mir vorstellen, dass Du in 1,6 MB eine ganze Menge reingesteckt hast, wenn bis jetzt noch nicht einmal Farben dabei sind!

Zitat

Ich habe die Datei auf mehreren verschiedenen Systemen zu arbeiten versucht, immer mit dem selben Ergebnis.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass Dein Problem tatsächlich in der SVG-Datei liegt. Möglicherweise hast Du einen recht komplexen Aufbau Deiner Bauteile erreicht, die nun von dem jeweiligen Programm dargestellt werden müssen. Ich tippe mal auf so was in dieser Richtung.

Zitat

Selbst unter Windows... Corel Draw wurde das System ziemlich langsam.
Na, das ist jetzt aber kein wirkliches Kunststück ... :D :D :D

Zitat

Wenn ich versuche dasselbe Objekt im DXF Format zu verarbeiten, so meckert inkscape es würden nicht valide Daten übergeben. Anschließend ist nichts sichtbar?) importiert worden.
In einem anderen Versuch meckert inkscape zwar nicht, aber zu sehen ist trotzdem nichts.
Das kommt mir jetzt aber wirklich bekannt vor! :D
Vor dem Problem bin ich früher schon mal gestanden, in grauer Vorzeit! Und da gibt es einen ganz einfachen Trick: Drück beim Inkscape doch einfach mal die Kombination "STRG-a", mit der ALLE Bauteile markiert werden. Sicherheitshalber solltest Du noch ein bisschen raus-zoomen, so dass Du die DIN-A4 Seitenvorlage und einen schönen breiten Rand drum herum siehst. Wenn Du jetzt irgendwo einen schwarzen Fliegenschiss siehst, dann siehst Du bereits Deine Bauteile, die aufgrund irgendwelcher Import-Einstellungen nur mikroskopisch klein geworden sind. Aber Vektor-Daten lassen sich ja beliebig vergrößern ... ;)

Zitat

Was kann ich tun?
Uns das Problem vielleicht ein bisschen genauer schildern (Stichwort "flackern") und die SVG-Datei zippen und mitgeben.

Servus, Woody

Mathias Nöring

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Dienstag, 3. August 2010, 08:53

Moin Thomas,

vielleicht liegt es auch einfach daran, dass Du in dem abgewickelten Bauteil bzw. der SVG-Datei einfach zu viele Knoten drin hast.
Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass Inkscape zwar ein nettes Programm ist, aber wenn ein Objekt bzw. Pfad aus zu vielen Knoten besteht, man mit dem Programm nicht mehr vernünftig arbeiten kann.

Und für alle, die jetzt sofort wieder aufschreien werden - ich habe diese Erfahrung sowohl unter Linux, Windows und OS-X gemacht.

Darum arbeite ich nur mit dem Illustrator von Adobe - der ist zwar rel. teuer aber ich habe damit noch nie Probleme gehabt. Weder mit SVG-Dateien noch mit DXF-Dateien.

Aber wie die anderen schon gesagt haben - häng' doch einfach mal die SVG bzw. DXF-Datei als Attachment an - dann können wir uns das mal anschauen.

CU

Rocky
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5

Dienstag, 3. August 2010, 19:32

dxf Probleme

Hallo Ihr,

vielen, vielen Dank für Eure prompte Antwort.
Tut mir leid, wenn ich Euch andauernd nerve.

Ich glaube Matthias hat das Problem auf den Punkt gebracht. wenn zu viele Knoten drin sind geht Incscape leider in die Knie. Zur Ehrenrettung muss ich sagen, dass Corel auch mächtig ins Schwitzen gekommen ist. Nur Corel hat den Vorteil, dass es auch DXF Dateien verarbeiten kann. Inkscape soll das offiziell auch können, nun ja.

Was das Blinken oder Flackern betrifft, so muss Man sich das vorstellen, als würde man eine zu große Grafikdatei in ein entsprechendes Programm laden. Da ist dann auch nichts richtiges mehr zu erkennen.

Was den Export von DXF betrifft, so ist zu sagen, ich kann die DXF Dateien in Inkscape laden, nur dass er entweder sofort eine Fehlermeldung ausgbt und nichts anzeigt, oder er zeigt keine Fehlermeldung und anschließend auch kein Bild.
Übrigens vielen Dank Woody für den Tip, leider hat es trotzdem nicht funktioniert.

Unter Corel läuft alles wunderbar, importieren und alles ist vorhanden. Und da mein Drucker unter Linux ohnehin nicht läuft werde ich meine Konstruktionen weiterhin unter Windows machen.

Ich danke für Eure Aufmerksamkeit und Eure Hilfsbereitschaft

und verbleibe mit freundlichen Grßen

Thomas

Mathias Nöring

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6

Dienstag, 3. August 2010, 20:08

RE: dxf Probleme

Zitat

Original von Oldenburger67
Hallo Ihr,

vielen, vielen Dank für Eure prompte Antwort.
Tut mir leid, wenn ich Euch andauernd nerve.

Ganz bestimmt nicht - dazu ist unser Forum da... ;)

Zitat


Ich glaube Matthias hat das Problem auf den Punkt gebracht. wenn zu viele Knoten drin sind geht Incscape leider in die Knie. Zur Ehrenrettung muss ich sagen, dass Corel auch mächtig ins Schwitzen gekommen ist.

Nun ja - das hatte ich mit Adobe Illustrator noch nicht erlebt, aber in Unkenntnis dessen wie Deine Datei aussieht, kann ich dazu nichts sagen.

Zitat


Unter Corel läuft alles wunderbar, importieren und alles ist vorhanden. Und da mein Drucker unter Linux ohnehin nicht läuft werde ich meine Konstruktionen weiterhin unter Windows machen.

Ein sehr weiser Entschluss! Du ersparst Dir wirklich eine Menge Ärger und Frust. Unter Windows läuft eben alles wie es soll - OHNE basteln und sich tagelang aus dem Internet Lösungen zusammensuchen zu müssen.

CU

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Freitag, 6. August 2010, 06:47

RE: dxf Probleme

Hallo alle miteinander,

nachdem mir Thomas die Dateien einfach mal geschickt hat, konnte ich das Problem etwas genauer analysieren; die Ergebnisse wollte ich Euch nicht vorenthalten:
  • DXF-Import in Inkscape: Der scheint wirklich unter bestimmten Umständen Probleme zu bereiten; dies wird auch in der Hilfe speziell beim Import aus Autocad 13 vermerkt. Es ist aber kein prinzipielles Problem, wie man am DXF-Import z. B. der Teile aus Qcad sehen kann; das klappt nämlich ganz gut.
    Generell sollte man aber sagen, dass der DXF-Import die allerletzte Lösung sein muss, den hier werden praktisch nur noch Linien importiert; Objekt-Zusammengehörigkeiten gehen dabei komplett verloren.
  • Das "Flackern" im Inkscape: also, bei mir hat nichts geflackert; die SVG-Datei hat sich einwandfrei öffnen und bearbeiten lassen. ABER ... es war leicht zu sehen, dass es zu dem von Thomas beobachteten Effekt kommen kann, weil die Datenmenge schlicht gigantisch war und die Bearbeitungszeit bei einzelnen Operationen wie z. B. das Verschieben der Bauteile im Inkscape deshalb auch bis zu 15 Sekunden gedauert hat. Die Auslastung eines CPU-Kerns lag dabei stets bei 100%. Hier ein paar Daten: Auf einer Fläche von 3751mm x 2634mm (hey, das ist so gross wie ein Teppich!) waren nicht weniger als 10688 Pfade aufgebracht; ausschließlich Linien mit zwei Endpunkte, also keine geschlossenen Linienzüge.
    Also, das ist ein prinzipielles Problem jedes Systems: Man kann einfach alles überlasten!
    Ich habe Thomas ein paar Tipps gegeben, wie man das Ganze etwas effizienter gestalten kann; damit dürften die beschriebenen Probleme weitestgehend erledigt sein.

@Rocky,

Zitat

Unter Windows läuft eben alles wie es soll - OHNE basteln und sich tagelang aus dem Internet Lösungen zusammensuchen zu müssen.
die letzten 3 Wochen war ich insgesamt bei 6 Kunden , um das "ach so problemlos laufende Windows" wieder zum Arbeiten zu bewegen. Einem der Kunden habe ich Deine Aussage vorgelesen; sein Kommentar war: "Sie werden verstehen, dass ich für diese Art von Zynismus derzeit kein erweitertes Verständnis habe".
Oh Mann, wie kommst Du eigentlich zu dieser Ansicht, wenn Du noch nicht einmal die kompletten Informationen hast, um das Problem überhaupt bewerten zu können?!? OK, Du magst den Inkscape nicht, was ich teilweise sogar verstehen kann. Aber der ist Version 0.47!!! Und dafür läuft er wirklich gut. Mir hat dieses Programm jedenfalls sowohl im Modellbau wie auch bei Kundeneinsätzen für Planungs- und Konvertierungsaufgaben hervorragende Dienste geleistet; da kann man bei dem Preis-/Leistungsverhältnis ( ;) ) dann schon mal über die eine oder andere Schwäche hinwegsehen ...

Und zum Basteln und suchen nach Internet-Lösungen: da gebe ich Dir insoweit Recht, als es keinen Spass macht, wenn man eh schon Zeitdruck hat. Aber wenn ich mir anschaue, wie viel ich dadurch gelernt habe, sehe ich das schon wieder etwas differenzierter. Erst letzte Woche konnte ich einem Kunden bei einem kleinen Problem helfen, bei dem er völlig hilflos war. Das hat mit (mit Inkscape!) knapp 4 Minuten gekostet! Er war begeistert und ich konnte gestern die Rechnung schreiben ... :D

Jede Medaille hat eben zwei Seiten.

Servus, Woody

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »woody« (6. August 2010, 06:53)


Mathias Nöring

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Freitag, 6. August 2010, 07:53

Hallo woody,

ohne jetzt einen Glaubenskrieg vom Zaun brechen zu wollen, kann ich hier nur MEINE Erfahrungen mit den verschiedenen Betriebssystemen und Programmen einbringen.

Ich bevorzuge nun mal Programme und Systeme, mit denen ich vernünftig und zügig arbeiten kann.
Und das kann ich entweder unter Windows oder unter OS-X.

Programm installieren, arbeiten - fertig.
Drucker installieren, drucken - fertig.

Ich habe unter Linux mal fast 2 Tage gebraucht, um meinen Drucker halbwegs zum Laufen zu bekommen - was soll das?
Oder die Frickelei, bis das WLAN lief...

Ich habe es zwar alles zum laufen bekommen, aber solange das alles nur mit tagelangen Bastelorgien zu lösen ist, ist Linux bestenfalls ein Betriebssystem für Leute, die einfach zu viel Zeit haben.

Von den Problemen mit Inkscape mal ganz abgesehen... wenn ich aus dem Blender ein Bauteil exportiere, das mehr als 50 Knoten hat, dann kann ich mit Inkscape nicht mehr arbeiten.
Wenn dann schon das Verschieben des Bauteils mehr als 20 Sek. benötigt, dann ist das kein Produktivprogramm sondern ein Witz!

Und nein - meine Rechner sind NICHT zu schwachbrüstig...

Mein Fazit:
Mir ist meine wenige Zeit einfach zu schade, um diese tagelang mit irgendwelchen unausgereiften Programmen und Systemen zu vergeuden.
Blender, Open Office und einige andere Open Source Programme sind rühmliche Ausnahmen, aber Inkscape gehört definitiv NICHT dazu.

Du kannst Deinem Kunden übrigens ausrichten, dass ich seit fast 20 Jahren in der EDV tätig bin und in den ganzen Jahren noch niemals einen großen Ausfall zu beklagen hatte - Trotz Windows-Servern und Windows-Arbeitsstationen.

In diesem Sinne

Rocky
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9

Freitag, 6. August 2010, 23:42

Entschuldigung

Hallo liebes Kartonmodellbau,

Ich wollte lediglich eine Lösung für ein rein technisches Problem.

Einen Streit zu entfachen war nicht meine Absicht.

Ob wir nun Windows oder auch Linux benutzen ist hierbei irrelevant, wir sind ein Kartonmodellforum, und kein Computerforum.

Wenn hierbei der Eindruck entstanden sein sollte, dass ich hier einen Glaubenskrieg zwischen Windows oder Linux auslösen wollte, dann muss ich diesem Eindruck an dieser Stelle energischst entgegentreten!!!

Auch wenn ich hier nur der ewige Zaungast bin, so muss ich doch sagen, dass mir dieses Forum viel zu lieb ist, als dass ich hier einen Streit auslösen wollte.

Noch einmal entschuldigung, dass ich mit dierser Frage an Euch herangetreten bin.

Thomas

P.S. Lieb Administratoren, wäre es wohl möglich diesen Thread zu beenden, oder wenn mglich zu schliessen?

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10

Samstag, 7. August 2010, 00:43

RE: Entschuldigung

Ach was......

Ich denk das läuft eher unter bischen tratzen und liebevoll ägern ;)

Hat alles seine Vor- und Nachteile; und ausserdem naja bischen Glaubenskrieg =)

Das muss man sich eher unter Abends gemütlich bei paar Bier bildlich vorstellen :P

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nosports« (7. August 2010, 00:45)


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Samstag, 7. August 2010, 05:36

Hallo Rocky,

dann will ich mal noch schnell antworten, so lange der Thread noch offen ist:

Zitat

ohne jetzt einen Glaubenskrieg vom Zaun brechen zu wollen,
will ich auch nicht; mich hat nur die Einseitigkeit Deiner Aussage gestört, was ich dann mit einem Beispiel belegen wollte.

Zitat

Ich habe unter Linux mal fast 2 Tage gebraucht, um meinen Drucker halbwegs zum Laufen zu bekommen - was soll das?
Volle Zustimmung, habe ich auch schon so erlebt (Brother DCP-150, knapp 3 Tage; die Treiberinstallation war einfach Sch...). Aber ich habe auch dazu durchaus Gegenbeispiele, wo ein Drucker-Installation unter Linux ERHEBLICH leichter war als unter Windows.

Zitat

Oder die Frickelei, bis das WLAN lief...
Ebenfalls Zustimmung, auch da habe ich einiges erlebt. Hier war aber der Lerneffekt gewaltig, und an dem zehre ich bis heute! Und das nicht zum Nachteil meiner Kunden! Andere machen für so etwas kostenpflichtige Schulungen; das ist dann in der Summe auch nicht weniger zeitintensiv; von den Kosten ganz zu schweigen.

Zitat

... Linux bestenfalls ein Betriebssystem für Leute, die einfach zu viel Zeit haben.
Ich habe nicht zu viel Zeit, deshalb nehme ich ja Linux! :D

Zitat

Von den Problemen mit Inkscape mal ganz abgesehen... wenn ich aus dem Blender ein Bauteil exportiere, das mehr als 50 Knoten hat, dann kann ich mit Inkscape nicht mehr arbeiten.
Wenn dann schon das Verschieben des Bauteils mehr als 20 Sek. benötigt, dann ist das kein Produktivprogramm sondern ein Witz!
Und das ist halt wieder mal pure Polemik!
Kommen wir zu den Fakten:
  • Testsystem: Intel Core-2-Duo, 2,4 GHz, 4 GB Ram, 64-bit Gentoo Linux
  • Größe der SVG-Zeichnung: Breite 3751,465mm, Höhe 2633,938mm
  • Anzahl der Vektoren: 10688
  • Dauer der Verschiebung auf die Koordinaten (0,0): 6,86 Sekunden bei einer Auslastung von einer CPU zu 100%; zweite CPU unbeslastet; kein Multi-Threading
Das sind die eben ermittelten Fakten. Und damit kann man durchaus schon mal arbeiten, wenn man sich die Strukturen ansieht, die ja das eigentliche Problem darstellen.

Womit wir nahtlos zum Oldenburger kommen:

Zitat

Ich wollte lediglich eine Lösung für ein rein technisches Problem.
Denn ich glaube, dass man aufgrund dieser oben gemachten Angaben eine Lösung des Problems regelrecht vor Augen hat: Es macht doch keinen Sinn, einen Teppich mit sagen wir mal suboptimal strukturierten Daten aufzubauen, den man in dieser Form weder ordentlich bearbeiten noch wirklich ausdrucken kann. Das ist aber kein Fehler des Programms, sondern des Produktionsprozesses! Und den können wir ohne weiteres so optimieren, dass das "Problem" als gelöst betrachtet werden kann.

Und das ist ja wohl das Ziel dieses Threads. Ich plädiere daher, ihn offen zu lassen, ich werde versuchen, mit Thomas die Vorgehensweise aufzudröseln und würde dann gerne die Lösung hier präsentieren, weil das dann für alle - unabhängig vom Betriebssystem - eine echte Hilfe darstellen könnte.

Meine 2 Cents,
Woody

Mathias Nöring

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Samstag, 7. August 2010, 06:17

Na wunderbar - dann haben wir das ja geklärt.
Obwohl ich die Aussage

Zitat

dann will ich mal noch schnell antworten, so lange der Thread noch offen ist:

jetzt nicht wirklich verstehe... ?(

Naja - wie auch immer... der Thread bleibt auf alle Fälle offen, denn auch wenn woanders gerne etwas anderes behauptet wird, beenden wir keine laufenden Diskussionen.

Eine Sache noch:
Ich hatte in meinem Ursprungsposting darum gebeten, dass Thomas die besagte Datei mal als Attachment anhängt, damit wir uns das mal anschauen können.
Das ist nicht geschehen, darum konnte ich eben nur vermuten. Da Du (woody) die Datei offensichtlch bekommen hast, bist Du nat. auch im Vorteil und kannst gesicherte Aussagen treffen.

Wie auch immer... weiter geht's!
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Samstag, 7. August 2010, 13:08

Bitte um Geduld

Hallo Matthias,

Die Probleme mit der Abwicklung, deretwegen ich diesen Thread erstellt habe, konnte ich dank des Forums lösen.

Dafür Danke ich!!

Ich möchte Dich an dieser Stelle noch um etwas Geduld bitten, ich hoffe die oft zitierte Katze in Kürze aus dem Sack lassen zu können.

Aber das liegt z.Zt. nicht in meiner Hand. Dafür ich um Verständnis.

Wenn ich Dir durch diesen Thread Unmut und Verdruß bereitet haben sollte, dann bitte ich hiermit um Entschuldigung.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

Thomas

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Sonntag, 8. August 2010, 12:18

Hallo Rocky,

Zitat

... die Datei offensichtlch bekommen hast, bist Du nat. auch im Vorteil und kannst gesicherte Aussagen treffen.
Da ich Thomas meine Diskretion zugesichert habe, kann ich derzeit noch keine Beispiele abgeben, die die Probleme deutlicher machen. Trotzdem hättest Du meinem vohergegangenen Posting entnehmen können, dass wir hier nicht von 50 Knoten reden; wie in Deinem Zitat

Zitat

das mehr als 50 Knoten hat, dann kann ich mit Inkscape nicht mehr arbeiten.
aufgeführt.

Mensch Rocky, was ist denn los? So dermaßen einseitig kenne ich Dich gar nicht. Wenn Du mal Lust zum Quatschen hast, dann lass was von Dir hören.

Servus, Woody

Mathias Nöring

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Montag, 9. August 2010, 06:56

Moin woody,

ich bin nicht einseitig - ich spreche nur aus Erfahrung.
Sonst ist alles gut.

CU

Rocky
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Montag, 9. August 2010, 08:13

So, ein bisschen geht es noch weiter! Ein paar kleinere Untersuchungen habe ich mit dem Datenmaterial von Thomas noch machen können:
Thomas hat die SVG-Ausgabefunktion des B-Paperizers verwendet, und die ist - ähnlich der des Unfolders - gehässig formuliert eher etwas unterbelichtet. Das soll heißen, dass alle Pfadangaben im Blender umgesetzt werden in Strecken mit genau 2 Punkten. Linienzüge sind der SVG-Ausgabe des B-Paperizers anscheinend vollkommen unbekannt; ich habe jedenfalls noch keine Möglichkeit gefunden, ihm zu sagen, dass ich Polygone als Output haben will (Das ist der vorläufige Erkenntnisstand; die Untersuchungen sind NICHT abgeschlossen!).

Daraufhin habe ich die von Thomas abgewickelten Bauteile mit dem "Outliner" ausgegeben, und siehe da: Das schaut gleich viel besser aus, sowohl die Skalierung als auch die Zahl der SVG-Objekte betreffend.

Und das Verschieben des "Bauteil-Teppichs" geschieht auf meinem Rechner jetzt in unter einer Sekunde, die komplette Darstellung der Bauteile im Inkscape bereits mit eingerechnet.

Ich bleibe angesichts dieser Daten bei meiner Meinung:
  • Nehmt das Unfolder-Programm, mit dem Ihr am liebsten arbeitet!
  • Bearbeitet die abgewickelten Bauteile im Blender nach, wie es Euch beliebt ...
  • ... aber verwendet den Outliner als "Postprocessor" für die Ausgabe.
Mit dem Outliner hat MiZi ein klasse Werkzeug abgeliefert; und dann klappts mit der Nachbarin (Inkscape oder was auch immer natürlich!) :D

@Rocky

Zitat

ich bin nicht einseitig - ich spreche nur aus Erfahrung.
OK, vielleicht hast Du schlechte Erfahrungen mit dem Inkscape gemacht, aber hier war es definitiv nicht primär der Inkscape, sondern die Art der Informationsaufbereitung. Und das Programme abstürzen können, wenn sie "Müll" zu schlucken kriegen, darauf hat der Inkscape weiß Gott kein Monopol! Da spreche ich aus Erfahrung!!!

Interessanter finde ich in diesem Zusammenhang schon die Überlegungen, WIE der Inkscape seine internen Datenstrukturen aufbaut. Vielleicht schaue ich mir doch mal die Source-Codes an, Du kannst das Ganze ja mit Deinen Windows-Programmen machen ... ;)
Uuupps, die sind ja nicht OpenSource ... :P
Habe ich ganz vergessen.

Servus, Woody

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17

Montag, 9. August 2010, 08:19

Zitat

Original von woody
Interessanter finde ich in diesem Zusammenhang schon die Überlegungen, WIE der Inkscape seine internen Datenstrukturen aufbaut. Vielleicht schaue ich mir doch mal die Source-Codes an, Du kannst das Ganze ja mit Deinen Windows-Programmen machen ... ;)
Uuupps, die sind ja nicht OpenSource ... :P
Habe ich ganz vergessen.

Servus, Woody


Ja, so viel zum Thema Polemik... :rolleyes:

Anyway - dafür läuft mein Programm ganz einfach... OHNE das ich da kostbare Zeit durch Rumsuchen irgendwelchen Source Codes verschwenden muss.
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Montag, 9. August 2010, 14:10

Zitat

Anyway - dafür läuft mein Programm ganz einfach... OHNE das ich da kostbare Zeit durch Rumsuchen irgendwelchen Source Codes verschwenden muss.
Ich muss nicht, Rocky, ich will, weil ich einfach dazulernen will.

Aber ein bisschen polemisch war's wirklich, auch wenn es die Wahrheit war. ;)

Servus, Woody

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