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Michael Urban

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Mittwoch, 10. Mai 2006, 16:52

DSM-Info Nr. 13/06 - Alte Häfen, neue Aufgaben

Deutsches Schiffahrtsmuseum
Institut der Leibniz-Gemeinschaft
Presse-Info-Service

Info Nr. 13/06 vom 09.05.2006

„Alte Häfen – Neue Aufgaben“

Internationaler Arbeitskreis „Geschichte der Küstenschifffahrt im 20. Jahrhundert“ präsentiert sein aktuelles Buch im DSM

Im Herbst 1996 trafen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter skandinavischer und deutscher Museen im DSM, um eine Arbeitsgemeinschaft zur Geschichte der europäischen Küstenschifffahrt des 20. Jahrhunderts zu gründen. Anlass dafür war die große Sonderausstellung „Küstenschiffer – Alltag auf Motorseglern, Kümos und Containerfeedern“, die vor genau zehn Jahren, am 15. Mai 1996, im DSM eröffnet wurde. Das Thema ist nach wie vor hoch aktuell, denn die Küstenschifffahrt hat gerade auch für Deutschland als Anrainer an Nord- und Ostsee eine enorme Bedeutung. Nicht von ungefähr verfügen deutsche Reeder über die größte Flotte von Küstenschiffen in Europa.

Inzwischen hat die Arbeitsgemeinschaft sehr erfolgreich mehrere Wanderausstellungen organisiert und darüber hinaus ein Buch sowie eine Broschüre herausgegeben, die sowohl in der breiten Öffentlichkeit als auch bei Fachleuten in der Schifffahrtswelt und in der Politik auf sehr gute Resonanz stießen.

Der Erfolg der gemeinsamen Arbeit spiegelt sich auch in einer aktuellen Publikation wider, die in einer deutschen und in einer skandinavischen Ausgabe produziert wurde. Beide werden am Montag, den 15. Mai 2006, der Öffentlichkeit vorgestellt:

Unter dem Titel: „Alte Häfen – Neue Aufgaben - Häfen der Küstenschifffahrt in Skandinavien und Westeuropa gestern und heute“ beschreiben 16 Fachleute aus acht Ländern – Finnland, Schweden, Dänemark und Norwegen, Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und Frankreich – anhand exemplarischer Beispiele, warum sich manche Küstenschiffshäfen bis auf den heutigen Tag behaupten konnten, andere dagegen als Handelshäfen keine Rolle mehr spielen, aber unter Berücksichtigung ihrer einstigen Bedeutung weiterhin sinnvoll genutzt werden können – nicht nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, sondern auch als attraktive Lebensräume an der Küste mit erheblichem Erholungswert.

Die Autorinnen und Autoren der einzelnen Artikel setzen sich dabei für eine weitere sinnvolle Nutzung der heute meist brachliegenden Hafenanlagen ein und zeigen anhand gelungener und weniger gelungener Beispiele, dass dies bei entsprechenden Voraussetzungen auch unter ökonomischen Gesichtspunkten möglich ist. Dabei ist die Beschäftigung mit der Zukunft ehemals bedeutender maritimer Verkehrsknotenpunkte nicht zuletzt deshalb wichtig, weil diese oftmals nicht nur das Zentrum einer Ortschaft bilden, sondern darüber hinaus als unmittelbare und nach wie vor greifbare Zeugnisse der Vergangenheit erhalten und neu integriert werden sollten, anstatt dem Verfall preisgegeben zu werden.

Zu den Autoren und Redakteuren zählen von Seiten des Deutschen Schiffahrtsmuseums Dr. Christine Keitsch und der Leiter des Archivs, Klaus-Peter Kiedel. Sie sind der Geschichte des Flensburger und des Papenburger Hafens nachgegangen.

Das Buch ist vom Bremer Verlag H. M. Hauschild hergestellt worden und mit historischem und aktuellem Bildmaterial reich illustriert. Zur Vorstellung des Werkes am Montag, den 15. Mai 2006, um 15.00 Uhr im Sitzungszimmer des Deutschen Schiffahrtsmuseums, ist die Presse herzlich eingeladen. Da der Termin mit einer Tagung des Arbeitskreises verbunden ist, werden neben Herrn Friedrich Steinmeyer vom Verlag Hauschild auch zahlreiche Autoren aus Skandinavien, den Niederlanden und Deutschland anwesend sein und für weitere Auskünfte zur Verfügung stehen. Das Buch ist ab sofort im Handel.

„Alte Häfen – neue Aufgaben - Häfen der Küstenschifffahrt in Skandinavien und Westeuropa gestern und heute“. ISBN 3-89757-311-3

„Gamle havne – nye udfordringer – Skandinaviske og vesteuropæiske havne i fortid og nutid“. ISBN 3-89757-312-1

Verlag H.M. Hauschild GmbH, Bremen. 155 Abbildungen, 184 Seiten. Das Buch kostet € 24,50.

Abbildung: Steinewer an der Verladestelle einer Ziegelei in Wischhafen. Archiv: Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum
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