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Martin Sänger

Konstrukteur - Amateur

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1

Sonntag, 29. August 2004, 17:29

Hallo murban,

Auch ich bin vor einiger Zeit zum Farblaserdrucker gewechselt. Nach der tausendsten Düsenreinigung und trotzdem verschmierten Ausdruck bei meinen älteren Epson, hatte ich genug. Ich habe jetzt einen Minolta magicolor 2300 DL und bin grundsätzlich sehr zufrieden. Er hat allerdings auch einige Nachteile. Es ist vergleichsweise groß und ziemlich laut. Also einfach nebenher den Drucker anlassen ist nicht, der wird nur angeschaltet, wenn er drucken soll.
Am Anfang hatte ich ziemliche Schwierigkeit mit der Justierung, da man Schärfe,Sättigung,Helligkeit und Kontrast stufenlos einstellen kann. Daraus ergeben sich tausende Möglichkeiten und eine zeitaufwendige Probierarbeit. Komischerweise sind große einfarbige Flächen nicht einfach gleichmäßig. Bei genauer Betrachtung sieht man ein regelmäßiges Muster, welches zwar nicht stört. Wahrscheinlich kommt es durch die Arbeitsweise von Farblaser. Hast du sowas auch? Ich habe mal schnell ein Scan angehängt, um die Sache zu verdeutlichen.

Das mit dem Aufplatzen an den Kanten habe ich so noch nicht festgestellt. Mit der Druckqualität bin ich recht zufrieden, da kommt jedes Blatt wie das vorherige. Vielleicht liegt es am Papier? Ich benutze z.B. 160 g/m2 von "dots office", 250 Blatt kosten da ca. 9,- Euro. Die Druckkosten sind meiner Meinung nach, geringer als bei Tinte. Jedoch ist das immer schwer zu beurteilen, da die Herstellerangaben gerne übertreiben. Ich mußte allerdings auch schlucken, als für einen neuen Satz Toner 400,00 Euro weg waren. Sie sollen jedoch auch für 4.500 Blatt reichen. Aber die rechnen nicht mit großen Ausdrucken für Kartonmodelle.
Ich möchte meinen Farblaser jedenfalls nicht mehr missen. Besonders für Konstrukteure scheint er mir gut geeignet, für Gelegenheitsbenutzer würde ich weiterhin den Tintenstrahler empfehlen.

Martin
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Mathias Nöring

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2

Sonntag, 29. August 2004, 17:52

Howdy !
Das Thema wurde schonmal in einem anderen Threadangeschnitten, darum bin ich einfach mal so frech und Zitiere mich selbst ... :D

Zitat

Original von Rockabilly
Howdy @ All !

Ich habe sonst immer einen HP Photosmart 1115 zum ausdrucken benutzt. Dieser Drucker hat meines Erachtens nach aber 2 gravierende Nachteile.

1. SAUMÄSSIG TEURE Farbtinte (49 EUR !!!!!!) *an den kopp hau*
2. Der bedruckbare Bereich ist zu klein. Habe öfters einen Druckabbruch erlebt und dann Fehlten beim Rumpf 1 cm .... *brodel*

OK, diese Probleme habe ich nicht mehr, denn ich habe jetzt einen HP Deskjet 1160C. Die Vorteile :

1. Bedruckt A3 Papier bis 240g
2. Farbpatrone kostet nur 23 EUR
3. Papiereinzug 1000x besser als der HP Photosmart 1115

OK, die max. Auflösung sind nur 600 DPI aber das reicht für alle Ausdrucke.

So long ...

Rockabilly


Zu den Farblasern kann ich mangels Erfahrung wenig sagen. Was ich aber bestätigen kann ist das mit den feineren Linien ... ist aber bauartbedingt.

So long ...

Rocky
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Ernst

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3

Sonntag, 29. August 2004, 18:01

Howdy Rockabilly,

Nicht soviel "hau auf den Kopp" sonst wird man Schnell "Da, Da"

CU
Ernst
Bin jetzt ein GELIaner

Mathias Nöring

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4

Sonntag, 29. August 2004, 22:04

Oooooch schade .... da kostet die Tinte ca. 2,50 € mehr als bei meinem Händler .... ;(
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Sonntag, 29. August 2004, 22:45

hallo zusammen

ich habe für mich lange gerungen (im büro habe ich einen canon farblaser, zu hause einen hp-photosmart 7345) und habe mich dann für den hp-1100d(jede farbe eigener tank - war dann letztendlich das schlagende argument, zusammen mit dem preis - und eigener druckkopf) das problem mit den düsen habe ich natürlich immer noch (um ein eintrocknen zu verhindern drucke ich mindestens einmal pro woche mindestens die reinigungsseite ;()

also wie immer 'keine rosen ohne dornen' ..

grüsse aus österreich
raimund

René Blank

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6

Samstag, 11. September 2004, 09:07

Nicht nur die Tinte zählt ....

Hallöle zusammen,

leider zählt ja nicht nur der Drucker, seine Druckart an sich und die Tinte bzw. der Toner, die einen guten Druck ausmachen. Sondern oft wird auch unterschätzt, dass Vieles auf das Papier ankommt.

Als Rookie ist mir ufgefallen, dass oftmals Papier für sehr gute und hochauflösende Tintendrucke sich schlecht für Papiermdelle eignet, da die Beschichtung dann abplatzt oder einreisst oder sonst irgendwelche Spirenzchen macht. Leider habe ich zuhause nur einen Tintendrucker und den Geschäfts-Farblaser ... naja ... der hat - weil aus dem Jahr 1998 - so seine qualitativen Mängel ... dafür druckt er schön auf einfachen Karton.

Dahr meine Frage, was Ihr für Papier bei Tintendruck verwendet?

Gruß und frohes Schnipseln ....


René

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Mathias Nöring

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7

Samstag, 11. September 2004, 10:27

Howdy René !
Erstmal willkommen hier in unserem Forum !

Ich habe mit Neusiedler ColorCopy 160g/qm die besten Erfahrungen gemacht. Gibt es in A4 und A3. Ist beidseitig satiniert und prima zu verarbeiten.

So long ...

Rockabilly
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benton

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8

Samstag, 11. September 2004, 10:30

Ich verwende Neusiedler Color Copy Karton/Papier. Bis jetzt habe ich die Stärken 120 g/m² und 200 g/m² verwendet und bin sehr zufrieden. Beide Sorten habe ich über ebay ersteigert. Dort gibt es auch Händler die vorab kostenfrei Probeblätter zuschicken.

Gruß
Volker alias benton

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9

Samstag, 11. September 2004, 11:18

Die Verarbeitung - gut und schön, gibt es Vor- und Nachteile auf beiden Seiten, sollheißen bei Tinte wie bei Laserdrucken.

Ich bevorzuge Laserdrucke vor allem der besseren Standfestigkeit der Modelle wegen, nämlich weil Tintendrucke (die, die ich kenne) erstens nicht lichtecht sind und zweiten wasserspritzeremfindlich (siehe Bild). Dafür gehe ich dann auch den ziemlich teuren Weg zum Copyshop, weil ich keinen eigenen Farblaserdrucker habe. Für die Konstruktionsphase genügt mir dann auch der Tintenspritzer.

Das Wassertropfenproblem trat übrigens auch bei gekauften Bögen auf, die auch aus dem Tintenstrahldrucker sind (P3 vom MDKMV)
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  • »Papiertiger« ist männlich

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10

Samstag, 11. September 2004, 15:49

Kartonsorte

Hi miteinander,

verblüffend, wie viele Color Copy verwenden! Ich habe damit bisher auch nur gute Erfahrungen gemacht, und vor einiger Zeit habe ich dazu mal eine Tabelle eingestellt: http://www.kartonbau.de/wbb2/thread.php?threadid=324&sid=

Dazu möchte ich hier noch etwas ergänzen (mit nachfolgendem Foto):
Dieser Karton nimmt die Farben (auch preiswerte) des Tintendruckers so gut auf, dass Feuchtigkeit ihnen kaum etwas anhaben kann. Der im Foto zu sehende Abfallstreifen eines eingescannten und ausgedruckten Modells wurde an 3 Stellen bewußt mit Wasser angefeuchter, und zwar mit einem Tropfen Wasser auf der Fingerspitze! Vorher hatte der Ausdruck 2 Tage Zeit zum durchtrocknen!

Bei 1 habe ich die Feuchtigkeit diagonal über den gesamten Streifen gezogen: keine Farbänderung, dafür wurde nach kurzer Zeit der Karton weich. Ich habe ihn ohne Werkzeug in einem engen Bogen abgewinkelt und trocknen lassen. Nach dem Trocknen behält der Karton die Form und nimmt die ursprüngliche Steifigkeit wieder an, ohne seine Oberfläche zu verändern.

Bei 2 habe ich das gleiche senkrecht zur Länge des Streifens gemacht, nur weniger Feuchtigkeit verwendet und auch weniger gebogen.

Bei 3 war's ein Doppel-Experiment: Zunächst hatte ich mit einem Anreibelöffel auf einem Radiergummi aus dem flachen Karton einen linsenförmigen Buckel herausgearbeitet, ohne die Kartonoberfläche zu zerstören. Den geringen Feuchtigkeitsauftrag habe ich in Längsrichtung des Kartons vorgenommen. Beim Biegen ergaben sich dann auf der Rückseite des Kartons die erkennbaren 'Wellen', die Vorderseite blieb ok. Kann auch damit zusammenhängen, dass diese Biegung quer zur Laufrichtung des Kartons war.

Verblüffend ist, dass der Karton nach einer gewissen Lappigkeit nach dem Trocknen wieder seine ursprüngliche Stabilität zurückgewinnt und dabei die gegebene Form beibehält. Und ... dieser Karton hat meine Sorgen hinsichtlich Feuchtigkeit und Farbänderungen stark gemindert.

Übrigens, der Streifen ist jetzt 4 Wochen alt.

Ich bleib dabei, testen bringt manchmal brauchbare Erkenntnisse
Papier-Tiger
»Papiertiger« hat folgendes Bild angehängt:
  • Test-Streifen.jpg
Fülle Deine Tage mit Leben und nicht Dein Leben mit Tagen.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Papiertiger« (11. September 2004, 18:56)


Teja Wyludda

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11

Mittwoch, 13. Juni 2012, 11:55

Moin moin,

wir haben einen wir haben schon lange einen HP color laserjet 1217 damit habe ich sonst immer meine bögen ausgedruckt die qualität ist super :thumbup: Jetzt wollte ich ein bogen auf A3 vergrössern und wir hatten und vor einer zeit schon einen A3 drucker angeschaut den haben wir jetzt es ist der brother mfc-5895cw Da kann man so viele Papierformate einlegen: A4, A5, A3, 10x15cm, Letter, Legal und Ledger. Jetzt kommt mein eigentliches Problem wenn ich mein A3 papier im schaft habe welche Papier sorte soll ich einstellen ich kann zwischen: Inkjet, Brother BP 71, Anderes glanzpapier und Folie unterscheiden aber folie kann ich vergessen oder ?( hmmm.und welchen wrdet ihr mir empfehlen Tinte oder Laser????

Gruß: Teja
:thumbsup:28. Internationale Kartonmodellbautreffen in Bremerhaven 2016 :thumbsup:

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