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Reinhard Fabisch

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Mittwoch, 17. Dezember 2014, 13:31

Download-Modell "Vespa 150"

Hallo liebe Freunde des Papier-Recycel'ns...
Im Folgenden soll es um ein Download-Modell von paper-peplika. com gehen.
http://paper-replika.com/index.php?optio…=article&id=484
Einer Vespa 150, Baujahr etwa 1966. Dieses Modell, sowie auch die Vespa unseres geschätzten Freundes "UHU 2", waren in meiner persönlichen
Hitliste soweit nach oben geklettert, das nun eines der beiden dran glauben muß. Wohl an. :D
Ich beginne mal mit den Baubögen und möchte nicht unerwähnt lassen, das sie von mir passend skaliert und neu angeordnet wurden.
Passend wofür wird sich mancher fragen? - Na zur, von mir Weihnachten 2012 gebauten, ("NSU Lambretta 150")


Aufgeteilt ergeben die Bauelemente fünf DIN A4 Bögen plus Deckblatt.

Die ersten Schnitte auf dem Weg zum Modell, wurden bereits Ende Oktober auf der Ausstellung "GE-Modell 2014" in Gelsenkirchen gemacht.


Danach kam ich in der Folge nur sehr selten zum Basteln und noch weniger zum Schreiben. Das möchte ich nun während meines Urlaubs zum Jahreswechsel nachholen.
Wir sehen also zum Teil, zurückliegende Bauabschnitte die unumkehrbar sind. Fertig ist das Modell eines Rollers allerdings noch bei weitem nicht.
Zur Zeit ist die Karosserie noch im Bau und die Sättel werden gerade überarbeitet.
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Reinhard Fabisch

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Mittwoch, 17. Dezember 2014, 13:34

Begonnen hab ich nach dem Ausschneiden mit dem vorderen Kotflügel, gefolgt von dem Grundrahmen für die Karosserie.
In dieser wird auch der Schacht für das Hinterrad eingelassen und die Klebelaschen müssen entsprechend gefaltet werden.
Zum Einbau des Selben hab ich mir eine Schablone gemacht, die den einwandfreien Pass-Sitz gewähren soll. ;)
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Mittwoch, 17. Dezember 2014, 13:37

Und nun wurde es zum ersten Mal fummelig.
Die Brücke vom Motorraum zur späteren Lenkstange sollte geschlossen werden.
Hier ist gutes Vor-Formen von Nöten, wenn der Bauabschnitt gelingen soll.
Überrascht von der Maß- und Paßhaltigkeit, wurde im Anschluß auch gleich der Motorraum geschlossen.
Und auch hier waren keinerlei Abweichungen festzustellen! Das scheint ein wirklich durchdachter "download" zu sein. :)
Nun noch die Batterieabdeckung im Mittelteil anbringen und gut ist.
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Johannes

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Mittwoch, 17. Dezember 2014, 17:39

Hallo Reinhard, ich freue mich über Deinen Baubericht und sehe Dir gern zu. Gespannt bin ich, Dein fertiges Modell zu sehen.
Gutes Gelingen
Gruss
Johannes

Reinhard Fabisch

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Mittwoch, 17. Dezember 2014, 19:24

Danke Johannes...
Eigentlich sollte es ja der "IWL Roller Troll" werden.
Aber da bist Du mir einfach zuvor gekommen. Und nachdem ich in Deinen Baubericht reingeschaut habe,
hat es mir zuerst die Sprache und dann "den Mut" verschlagen. Aber im Ernst, was und vor allem wie Du baust,
ist schon 'ne Nummer für sich. :thumbsup: Deshalb freue ich mich, mit Dir einen Kenner und Könner der Materie zu begrüßen. :thumbup:
Gruß, Renee
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Reinhard Fabisch

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Mittwoch, 17. Dezember 2014, 19:29

Das Windschild...
Ob ich hier alles im Sinne des Erfinders gemacht habe, ist fraglich. :S
Dennoch ist es mir gelungen, ein einigermaßen anschauliches Windschild zu basteln. :)
Zunächst machte ich mir Gedanken was es wohl mit den zwei etwa halb in das Windschild hineinragenden, keilförmigen Spalten und den umlaufenden Klebelaschen auf sich haben könnte.
Daraus entwickelte sich die Idee, ein Mittelteil zur Verstärkung (Nicht im Bogen enthalten) anzufertigen, damit die Laschen nicht auftragen.
Dann faltete ich alle Klebelaschen nach innen, mußte aber feststellen, das das bei den Spalten sicherlich falsch wäre.
Die klebte ich statt dessen mit dem sich aus den Spalten ergebenen, parallel gehaltenen mittleren Streifen zusammen.
Daraus ergab sich dann die leicht gewölbte Form, wie ich sie von der Vespa her kenne.
Nun noch den Spalt zwischen der Verstärkung ausfüllen und das Innenteil vom Windschild paßgerecht aufkleben.
Dabei achtete ich während des Trocknens darauf, das Teil schon mal in die spätere Form zu biegen. Will sagen, ich passte es an den geschwungenen vorderen Ausläufer der Karosserie an.
Im letzten Akt formte ich dann einen 0,8mm Silberdraht gemäß der Schablone Nr. 24 und klebte ihn um das Windschild herum.
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Mittwoch, 17. Dezember 2014, 19:33

Und weil bei so einem Modell, mit einer eher spärlichen Anleitung, nicht alles Glatt gehen kann, blieben mir die folgenden Fehler auch nicht erspart.
Und dennoch hat es sein Gutes gehabt, wie ich anschließend und am Ende der Aktion erkannte.
Um das Modell also weiter aufzutoppen, wandte ich mich nämlich jetzt den Backen zu. Hier schnitt ich die Lüftungsschlitze aus um sie danach schattiert zu unterkleben.
Ein Blick auf die Bauanleitung belehrte mich anschließend dann doch eines Besseren. Da der Motor zumindest in Ansätzen noch darunter gebaut wird, sollten die Schlitze, wenn überhaupt, besser frei bleiben.
X( Shit happens. :evil:
Gleichzeitig kamen die typischen Fußstreifen unters Messer und das Handschuhfach wurde vorbereitet. Dabei verfiel ich auf den Gedanken die Klappe vom Handschuhfach ein- und nicht aufzusetzen.
Zwar war das Konstruckt schon fertig geklebt, aber mit ein paar kunstvollen Schnitten war die Sache geritzt.
Nun unterkleben und den Deckel daraufsetzen. Doch halt - ich hatte vergessen die Kanten zu färben. Leider zog der KLeber schon an und ich versuchte es nun mit Retuschieren.
Doch auch das ging erwartungsgemäß daneben 8| und so keimte in mir der Gedanke, die Sache noch mal neu, diesmal mit mit der Farbgebung der englischen Flagge des "Union Jack" anzugehen.
(gefällt mir so auch zunehmend besser) :cool:
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Mittwoch, 17. Dezember 2014, 19:39

Jetzt also - um einiges schlauer, wurde die unterlegt eingeklebte Klappe, gemeinsam mit dem Kasten geformt und zusammengebaut.
Doch wieder war das Glück nicht auf meiner Seite.
Lag es daran, das ich nur sporadisch und unzusammenhängend am Modell arbeiten konnte? ?( Oder spiegelten sich die Sorgen, die mir das Leben zu dieser Zeit bescherte, darin wieder? :wacko: Ich weiß es nicht?!
Doch in einem nicht zu unterschätzenden, geistigen Kraftakt, konnte der Fehler mit einem winzigen Streifen behoben werden. :rolleyes:
Ein paar Tage später fällt mein Blick dann auf ein Foto des Original Rollers, der dem Modell wohl Pate stand. Und was sehe ich da?
Die Klappe ist aufgesetzt und mit einer Chromlitze umrandet. ;(
Also die Klappe zum dritten Mal ausgeschnitten, mit Silberdraht 0,25mm umrandet (im Baumarkt extra erworben) und darüber geklebt.
puhh - das reicht jetzt aber! :whistling:
So weit mal für heute im Schnelldurchgang und ab morgen sind wir der aktuellen Bauphase schon dicht auf die Pelle gerückt.
Danke für's reinschauen, Euer Renee
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Johannes

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Mittwoch, 17. Dezember 2014, 20:26

Hallo Reinhard, vielen Dank für die Blumen!
Sehr gerne gebe ich sie zurück mit dem Kompliment an Deine meisterhafte Arbeit, mit denen Du immer wieder begeisterst! Ein wunderbarer Werkstoff, dieser Karton. Unglaublich, wie viele Techniken und Varianten möglich sind und welch einzigartige Modelle entstehen. Ich bin ein Fan Deiner Arbeit, bestaune Deine Modelle und schaue mir gern Deine Tricks ab. Die Drahteinfassung der Bauteile ist wieder einmal ein genialer Einfall! Beim Troll passt es nicht in die Zeit, da knobele ich noch rum, aber an Deinem Modell sieht das sehr überzeugend aus.
Gruss
Johann

Reinhard Fabisch

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Samstag, 20. Dezember 2014, 08:11

So langsam wird's aktuell...
Die Sitzgelegenheiten des Rollers sollten entstehen und die aus dem Bogen wollten mir gar nicht gefallen. X(
Das kann ich inzwischen besser! Kurzerhand wurde mein Zeichenprogramm Corel Draw bemüht und ein erster Entwurf entstand.
Beim Sozius zeigte sich dabei dann, doch besser auf Klebelaschen zu verzichten und statt dessen den Sitz von innen mit einer Versteifung zu kleben.
Dann wurde umlaufend eine kleine Wulst mit etwas Draht geformt. Ein Versuch übrigens, der sich weiter entwickeln lässt.
Nun zusammensetzen und den dazu gehörigen Rahmen darunter kleben. Und dann - Stellprobe!
Bestanden, schaut gut aus, kann angebracht werden. :)
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Wanni

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Samstag, 20. Dezember 2014, 08:16

Fabischhaft...äh, nä, FABELHAFT! 8|

Dieses Lederimitat der Sitzbank, also wirklich, Jungs, nä-nä-nä.... :thumbup:

schnecke

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Samstag, 20. Dezember 2014, 10:49

Hallo Rennee,
wieder mal `n Moppett!
Einfach klasse.
Bleibt die VESÜA ohne Fahrer oder gibt es ene neue Hex oder Lara Croft dafür? :thumbsup:
Gruß Uwe
so oder so ist das (k)Leben

Johannes

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Samstag, 20. Dezember 2014, 14:31

Hallo Reinhard, den Ausdruck von diesem Bogen habe ich mir mal genauer angesehen. Ganz schön kompliziert. Schon allein die mehrteiligen seitlichen Motorverkleidungen, mein lieber Mann! Was mir bei dem Bogen nicht so gefällt ist, das zu erwartene Rundungen aus einzelnen, ziemlich langen Geraden bestehen. Manches wäre mit einem ordentlichen Kreisbogen einfacher zu bauen...
Ich bin schon gespannt, wie es weiter geht,
Gruss
Johannes

Reinhard Fabisch

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Samstag, 20. Dezember 2014, 14:56

Der Schwingsattel...
Um diesen Sattel in der typischen Vespa-Form wiederzugeben hab ich mich erst mal im Internet schlau gemacht. :rolleyes:
Nachdem das Aussehen soweit geklärt war, ging's an die Umsetzung und damit zunächst an die Konstruktion.
Hier habe ich mir die konstruktionsbedingten Teilelemente, die auch das Leder erfordert, direkt abgeschaut.
Bis aber alles so passte wie es sein soll, mußten die Elemente Stück für Stück angeglichen und zeichnerisch verändert werden.
Das führte dazu, das die Teile bis zu drei Mal ausgedruckt wurden.
Dann kam Schlußendlich der Haltegriff aus Silberdraht noch hinzu und ich konnte mich dem Innenleben widmen.
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15

Samstag, 20. Dezember 2014, 20:05

Hinzu gekommen ist nämlich noch der "Wipp"-Mechanismus, den ich auch schon für die "NSU-Lambretta" entwickelt hatte.
Den konnte ich bis auf geringfügige Änderungen auch fast 1:1 übernehmen. :cool:
Dann wieder die Anprobe, allerdings ohne darauf folgendem ankleben.
Das heb' ich mir sicherheitshalber für später auf. :rolleyes:
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Johannes

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16

Samstag, 20. Dezember 2014, 21:21

Hallo Reinhard, da möchte man sich ja gleich draufsetzen und losfahren... ;)
Gruss
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17

Samstag, 20. Dezember 2014, 22:39

Moin Reinhard,

fantastische Ledernähte hast du da gemacht.
Beim hinteren Sitz sieht man richtig die von den Oberschenkeln runtergezogenen Bereiche.
ASTREIN !!! :thumbsup:
Gruß, Ralf

Fertiges seht ihr hier: Galerie

Joachim Frerichs

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18

Sonntag, 21. Dezember 2014, 04:32

Ahoi Rennee,

toll !!!


Gruß
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

Reinhard Fabisch

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Sonntag, 21. Dezember 2014, 11:25

Kleines Update...
Mittig zwischen den Sitzen wurde nun der Tankverschluß angebracht.
Wobei ich da erst einmal recherchieren mußte, was das für ein Ding wohl war. :huh:
Und hinten fand das Rücklicht seinen Platz.
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20

Sonntag, 21. Dezember 2014, 11:34

Und noch ein paar weitere Bauteile...
Halterung für das Reserverad, Lenkstangenlager, Bremse, Benzinhahn und Starter-Knopf.
Für das Lenkstangenlager wurde ein Zahnstocher solange mit einem Papierstreifen umwickelt,
bis es den vorher ermittelten Durchmesser einschließlich der Mantels erreicht hatte.
Dabei wurde darauf geachtet die Lenkstange (Zahnstocher) vom Kleber freizuhalten, damit sie sich frei bewegen kann.
Benzinhahn und Starter wurden aus Draht gefertigt und mit einem Tropfen Kleber, bzw. einer kleinen Ronde vervollständigt.
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Johannes

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21

Sonntag, 21. Dezember 2014, 13:29

Und noch ein paar weitere Bauteile...
Halterung für das Reserverad, Lenkstangenlager, Bremse, Benzinhahn und Starter-Knopf.
Für das Lenkstangenlager wurde ein Zahnstocher solange mit einem Papierstreifen umwickelt,
bis es den vorher ermittelten Durchmesser einschließlich der Mantels erreicht hatte.
Dabei wurde darauf geachtet die Lenkstange (Zahnstocher) vom Kleber freizuhalten, damit sie sich frei bewegen kann.
Benzinhahn und Starter wurden aus Draht gefertigt und mit einem Tropfen Kleber, bzw. einer kleinen Ronde vervollständigt.
Herrlich!
:thumbsup:

schnecke

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22

Sonntag, 21. Dezember 2014, 14:49

Hallo Renee,
du tobst dich wieder richtig aus.
Die Klammer auf Bild 80wo bekommt man die?
Gruß Uwe
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Sonntag, 21. Dezember 2014, 17:16

Hi Uwe...
Zu der Klammer kann ich Dir beim besten Willen nichts sagen.
Ich hab davon so 4 bis 5 Stück, aber keine Ahnung woher. ?(
Nun zu den Motor-, Kupplungs- und Getriebeteilen.
Was soll man da schon groß schreiben? Fummelige Kleinteile, die nicht wirklich Spaß machen aber einfach dazu gehören.
Meine Empfehlung: Die runde Schwungradabdeckung besser nicht mit Klebelaschen verbauen, sondern Stumpf zusammenkleben.
Ich habe auf einen zweiten Versuch verzichtet, weil die unschöne Knickstelle eh unter der Backe verschwindet und man so von dem Teil kaum etwas sieht.
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Sonntag, 21. Dezember 2014, 22:17

Moin Reinhard,

lackierst du fertige Einheiten zwischendurch oder überziehst du sie mit verdünntem Leim, oder so?
Gruß, Ralf

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Sonntag, 21. Dezember 2014, 22:25

n'Abend Ralf...
Wollte gerade zu Bett gehen, aber dafür reicht's noch.
Ich lackiere mit Pinsel und Renovo Acryl-Lack Seidenmatt oder glänzend.
Und wenn es wirklich matt bleiben soll, Lukas Sprühfilm.
Ich erhoffe mir neben der Optik einen gewissen Lichtschutz.
Gruß und gut's Nächt'le, Euer Renee

*)und morgen kommen die "Backen" an den Roller und machen 'ne Vespa daraus.
:cool:
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Montag, 22. Dezember 2014, 09:56

Und nun sind die, neben den beiden Sitzen, typischen Vespa-Backen dran...
Um es vorweg zu sagen, ich hatte ganz schön Bammel davor. :S
Diese Backen sind so typisch für eine Vespa das, sollte ich sie nicht formgerecht hinkriegen, das ganze Modell darunter leiden würde.
Und deswegen hatte ich mir natürlich zuvor meine Gedanken dazu gemacht. :whistling: Im Grunde bereits schon vor Baubeginn.
Die eingezeichneten Klebelaschen mußten weg. Das war schon mal klar. Also Hinterkleben.
Um diese Technik anzuwenden kam mir die Erfahrung aus meinen letzten Bauberichten gerade recht.
Nun denn, frisch an's Werk.
Und da die beiden ausgeschnittenen roten Backen inzwischen veraltet waren, ging's gleich mit dem Ausschneiden der "britischen" Backen los.
Und genau wie bei dem Vorgänger, sollten auch hier die Lüftungsschlitze offen sein.
Dann nahm ich mir die erste, noch geschlossene, Backe vor und begann mit dem Vorformen.
Geklebt wurde dann von innen mit kleinen 80 Gramm Papierstreifen.
Hier wurde von innen nach außen geklebt und die Naht zwischen den Kanten nach dem Antrocknen von innen mit einem runden Gegenstand geplättet.



So arbeitete sich nach und nach die eiförmig gerundete Form heraus. Als Kleber eignen sich übrigens Allzweckkleber wie Leim gleichermaßen.
Wobei der Leim die Ränder etwas weicher und geschmeidiger werden lässt - aber auch schneller anzieht. :huh:
Und nachdem das bei der ersten Backe so gut geklappt hatte kam nun der schwierigere Teil mit den Schlitzen.
Diese wurden noch vor Beginn des Formens einzeln mit Streifen verstärkt. Dann bin ich genau so verfahren wie bei der ersten Backe.
Und nachdem die Form auf diese Weise gefunden war, ging ich daran, das Ganze mit weiteren Papierschnipseln zu verstärken. ;)
Das schien mir für die weitere Verarbeitung unerlässlich.
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Montag, 22. Dezember 2014, 10:19

Hallo,
trotz der britischen Kennung fiel mir so spontan ein :1958 Volare, auch wenn das Vorbild etwas jüngeren Datums ist. Toll, was es auf diem Kartonsektor so gibt. (Für jüngere Semester, die den Song vielleicht nicht mehr kennen: Volare war ein Welthit)
Ulrich

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Montag, 22. Dezember 2014, 12:56

Danke für's posting Ulrich und weiter geht's...
Im nächsten Schritt sollten die Backen nun mit dem Rahmen verbunden werden.
Gar nicht so einfach, trotz aller Verstärkung. Und rechts wie links gleichmäßig kam noch hinzu. :S
Was macht der geneigte Modellbauer in so einem Fall? Richtig, - er greift auf formstabile Hilfskonstrukte wie Spanten zurück. In diesem Fall leider nicht möglich.
Aber eine Art Rahmen ist drin. Also legte ich beide Teile auf ein Blatt Papier und zeichnete einen Umriss drum herum. Den scannte ich ein und ermittelte aus den beiden,
leicht voneinander Abweichenden Teilen, die Ideallinie. Dabei durfte nicht unbeachtet bleiben, das auf einer Seite ja schon einige Bauteile angebracht waren was zu den Aussparungen führte.
Die so entstandene Skizze übertrug ich auf stabilen Karton, schnitt sie aus und klebte die Backen drum herum.
So ließen sie sich deutlich einfacher und problemlos auf dem Rahmen positionieren und verkleben. ^^
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29

Montag, 22. Dezember 2014, 15:59

Abschließend für diesen Bauabschnitt kam noch die Dichtung, in Form eines Fadens, um die Backen herum
und der Vespa-Schriftzug sowie die Piaggio-Embleme wurden ergänzt.
Das Label für "Paper Replika" hab ich dabei übersehen, hole es aber umgehend nach.
Jetzt reicht's aber erstmal, Ich hab nämlich Flurwoche und damit noch 'ne andere Baustelle. :S
Euer Renee
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30

Mittwoch, 24. Dezember 2014, 08:45

Kleines Update...
Nach einem Besuch im Krankenhaus, Mama hatte einen Schlaganfall, hab ich noch ein wenig gebastelt.
Ist nicht so einfach wenn man den Kopf voll hat :S , andererseits aber auch eine notwendige Ablenkung. :huh:
Einpaar Kleinteile, wie die Lenkstangenhalterung vorne am Windblech und die Nase am Kotflügel hab ich hinbekommen.
Und den Lenker mit Abdeckung, Tacho und Lampe wurde angefangen.
Dann brach der Fuß meiner Schreibtisch-Klemmleuchte ab :evil: , so das sich mein Augenmerk auf deren provisorische Reparatur richtete.
Die muß jetzt solange halten, bis die Lupenleuchte von "Lidl" eingetroffen ist, die ich umgehend bestellte. :rolleyes:
Aber vielleicht wird's heute noch was mit dem Lenker?
Euer Renee
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31

Mittwoch, 24. Dezember 2014, 13:03

Hallo Reinhard, die Kleinteile sind das Salz in der Suppe. So wird aus dem schönen Roller ein richtiges Schmuckstück!
Frohe Weihnachten auch Dir und Deinen Lieben,
Gruss
Johann

Reinhard Fabisch

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32

Donnerstag, 25. Dezember 2014, 16:37

Der Lenker...
Er besteht aus insgesamt sechs Einzelteilen plus die zwei Griffe. Ich habe ein paar mehr gemacht, weil ich das Scheinwerferglas und den Tacho einfassen wollte.
Soweit hatte auch alles geklappt, bis ich den Scheinwerfer und den Tacho mit einer dicken Lage Weißleim bedeckt hatte, in der Hoffnung das daraus eine Glasähnliche Wölbung würde.
:wacko: Pustekuchen - das ging daneben. :evil:
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33

Donnerstag, 25. Dezember 2014, 16:39

Im zweiten Anlauf besann ich mich dann auf meine Sammlung "Blisterverpackungen" z.B. für Tabletten. :S
Hier war auch bald schon das richtige gefunden. Zwar mußte es noch passend geschnitten werden, aber was tut man nicht alles.
Diesmal sah der Scheinwerfer schon besser aus. Den Tacho (war zu verschwommen) zeichnete ich einschließlich der Abdeckung auch gleich neu, und überklebte ihn mit einen Streifen Tesafilm.
Auch das machte sich gut. Nun wurde wieder alles zusammengebaut und zur Probe an den Roller montiert.
Hier kam mir der überstehende Zahnstocher für die Lenkstange sehr entgegen.
Dann hab ich quer durch diese Kombination aus Lampe und Anzeige einen 0,8mm Draht gezogen, der an seinen überstehenden Enden die Griffe aufnehmen wird.
Auch diese wurden in Eierschalenweiß (das Schwarz gefiel mir nicht) neu gezeichnet und dann so weit um ein Stück vom gleichen Draht gewickelt, bis der Durchmesser erreicht war.
Nun noch je eine Scheibe als Abschluß und ab zur Montage. ;)
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34

Donnerstag, 25. Dezember 2014, 16:41

Und hier sehen wir den derzeitigen Baufortschritt mal wieder als Ganzes. :)
Der Sattel ist übrigens inzwischen auch fest montiert.
Noch eine frohe Weihnacht, Euer Renee
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35

Sonntag, 28. Dezember 2014, 23:33

Klebstoff

Hallo Reinhard!
Das mit dem Scheinwerfer ist Dir ja gut gelungen! Mit dem wasserlöslichen Leim konnte nicht gut gehen. Sowie das Wasser verdunstet ist, bleibt nur ein kläglicher Rest zurück. Seit einiger Zeit habe ich hier ein Kästchen mit Klebstoff stehen, der mit Licht aushärtet. Es gibt ihn im Baumarkt, der komplette Kasten kostet um die zwanzig Euro. Im Prinzip ist es nicht viel anders als das, was der Zahnarzt verwendet. Der Kleber wird aufgetragen und mit dem beiliegenden Lämpchen beleuchtet. Dann härtet er sehr schnell aus. Aber eben erst dann. Ich verwende ihn für Lampen, zur Versiegelung von kleinen Schildchen, zum Auffüllen kleiner Teile (die dann richtiggehend rund werden) und natürlich zum Kleben.
Weiter viel Freude mit Deinem kleinen Schmuckstück,
komm gut ins neue Jahr,
Gruss
Johann

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36

Montag, 29. Dezember 2014, 06:54

Hallo Renee

Das gibt mal wieder ein echter FABISCH! Ich bin immer wieder fasziniert, was Du aus dem Werkstoff Karton zauberst. Dass das "lediglich" Pappe ist würde man dem Ding in keinster Weise ansehen.
Am meisten aber beeindruckt mich die Tatsachen, dass Du ein Schiff genauso perfekt hinkriegst wie ein Sofa, eine Hexe oder eben eine Vespa.
Ein Genre-übergreifendes Multitalent gewissermassen. Mein ganz grosser Respekt :thumbsup:


Komm gut ins neue Jahr und alles Gute dafür!
Peter

Reinhard Fabisch

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37

Montag, 29. Dezember 2014, 19:58

Danke Peter, aber seit Du Dich an Dioramen versuchst, kommt Dein "Multi-Talent" auch mehr und mehr durch! :cool:

Aber nun, das Reserverad...
Zunächst einmal hab ich dazu alles mit den Klebelaschen ausgeschnitten. Ich war mir einfach über den Werdegang noch nicht so ganz klar. ?(
Sehr bald bemerkte ich aber, das ein stumpfes Verkleben dabei wohl eher angesagt wäre.
Also wurden die Laschen wieder entfernt und statt dessen zum Kleben und für eine bessere Steifigkeit eine Pappronde eingesetzt.
Auf der gegenüber liegenden Seite kam noch der Ausschnitt für das sichtbare Radmittelteil hinzu. Bei diesem konnte ich nun auf dir Laschen am 1mm Rand verzichten,
da der eingesetzte Ring aus Finnpappe bereits diese Dicke aufwies. So brauchte ich ihn nur zu verdoppeln und von hinten aufkleben.
Der innere Rand wurde nun separat in den Ausschnitt geklebt.
Für das Mittelteil, die "Lauffläche des Rades", schnitt ich eine entsprechend große Ronde aus und verleimte sie unter Zuhilfenahme eines Distanzstückes in den vom Bogen bereitgestellten Papierring hinein.
Während nun die drei Reserveradteile miteinander verklebten, wurden im nächsten Scrhitt die Hebel für Bremse und Kupplung gefertigt.
Hier habe ich die Hebel etwas größer gefertigt (die im Bogen schienen mir doch arg klein) und ihnen noch am Übergang zum Lenker eine Ummantelung zukommen lassen.
Bei der Anprobe des Reserverades gefiel mir dann der zu flache Winkel nicht :thumbdown: und so wurde er, nach einem Vergleich mit Bildern von echten Vespas, entsprechend geändert.
Vor dem Ankleben des Rades mußten jetzt aber noch die "Zierleisten oder Sturzbügel" aus Silberdraht angebracht werden.
Sie wurden gemäß der der Schablonen gebogen (reine Nervensache) und jeweils am Modell angepasst.
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Montag, 29. Dezember 2014, 19:59

Und das ist zur Zeit der Stand der Dinge.
Und für den Größenvergleich ist diesmal auch ein Foto dabei. ;)
Euer Renee
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Mittwoch, 31. Dezember 2014, 09:11

Die Räder...
Obwohl ich die für mich eher unangenehme Aufgabe Räder zu bauen gern an den Beginn eines neuen Modells lege, dann hat man's hinter sich,
habe ich sie mir bei diesem Roller fast bist zum Schluß aufbewahrt.
Das lag allein daran, das ich nicht wußte, ob ich die Backen hinbekomme.
Zunächst wurden, Erfahrung macht klug, die Teile von den Klebelaschen befreit. Und während sie nun so vor mir lagen und auf den ersten Schnitt warteten,
kam mir die Idee mit dem Kreisschneider. Meine bisherigen Versuche mit dem Teil zu arbeiten, waren allerdings nicht sehr erfolgreich. X(
Das lag aber meist daran, das ich den Mittelpunkt nicht genau lokalisieren konnte.
Da aber das Ausschneiden mit Messer oder Schere auch gerade kein Vergnügen ist 8|, begann ich die Einzelteile neu zu zeichnen und damit die Mitte klar zu definieren.
Das dauerte zwar auch seine Zeit, die machte ich aber danach durch den Einsatz des Kreisschneiders wieder wett.
Hier seht Ihr das Ergebnis meiner Bemühungen. Und gleich geht es mit den Rädern weiter.
Mal schau'n wie weit ich heute noch komme. :D
Euer Renee
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Mittwoch, 31. Dezember 2014, 11:03

Hallo Renee,
hat er schon weiter gebaut? Er hat! Voller Spannung erwarte ich die Fortsetzung Deines Bauberichtes.
Die Räder, ja ein leidiges Thema. Eine schöne Lösung die Du zeigst.
Mir wäre das ja etwas zu aufwändig :rolleyes:, und, sag es aber nicht weiter, für so akurate Klebenähte brauche ich viel Zeit und die "richtige" Stimmung, und so ziehe ich ernsthaft meinen Hut vor Deiner Arbeit!
Ich freue mich auf Deine nächsten Bilder,
Gruss
Johann


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