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Crafty

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Montag, 19. Dezember 2005, 09:34

Douglas DC-3, M1:33, Geli No. 37

Hallo liebe Klebegemeinde,

nach 5 Jahren des Fremdgehens mit der "Plastikzunft" habe ich mich
entschlossen, wieder den Bau von Kartonmodellen aufzunehmen.

Es ist schon erstaunlich, was sich in der Zwischenzeit alles getan und
vor allem ... wieviel man verlernt hat ?(.

Für den Wiedereinstieg habe ich mich für ein "ziviles" Modell von Geli
entschieden. Die DC-3 gehört sowieso (militärisch und zivil) zu meinen
Lieblingsfliegern und der Dachbodenfund des Geli-Bogens kam dann
genau richtig.

Leider hat der Bausatz ein paar Macken, aber nach 5 Jahren und
Umzug war das wohl nicht zu vermeiden.

Die Qualität des Drucks würde ich als eher mittelmäßig bezeichnen und
teilweise sieht es so aus, als ob jemand die Grundfarben des Bogens mit
einer Zahnbürste komplett über diesen gesprenkelt hat.

Auch die Linien machen nicht immer den Eindruck, dass sie dort wo sie
gerade sein sollten auch wirklich gerade sind. Aber ich denke, dass
bekomme ich hin :)

Was gar nicht geht, ist das Cockpit ... das Panel sieht so aus, wie aus einer
fernen Zukunft ... die Sitze sind nur stilisiert ... Flight Controls und Mittel-
konsole fehlen sogar ganz ... und das alles in silber/schwarz :(

Da werde ich einige Teile selber herstellen und einbauen, da der Betrachter
des Modells später dort, wo er ein Cockpit vermutet, auch eines zu sehen
bekommt.

Schön ist, dass die Spanten bereits auf 1mm Graupappe aufgedruckt sind ..
da kann ich gleich loslegen :)

Das wars dann für's erste ...

Bis später

Kai
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2

Montag, 19. Dezember 2005, 11:29

Douglas DC-3, M1:33, Geli No. 37

Hallo zusammen,

Bevor die ersten Bilder und Berichte vom Bau in’s Forum gestellt werden, anbei noch ein
paar historische Informationen zu diesem schönen Flieger. Ich mag es zu wissen, was man
da für ein Stück Geschichte wieder zum Leben erweckt, sofern es diese auch gibt.

Diese Douglas C-47B-35-DK Skytrain hat eine sicherlich bewegte Geschichte hinter sich. In
Dienst gestellt wurde sie am 3. Mai 1945 (Registry: 44-76881) für die USAAF und dann am
7. Mai 1945 als KN 582 an die Royal Air Force transferriert.

Nach Ende des Krieges flog sie als G-ALXM für die Field Aircraft Services, bevor sie im
Januar 1950 von British European Airways gekauft wurde. Am 4. Juli 1960 wurde Sie dann
von Martin’s Air Charter (MAC) gekauft und flog ab diesem Zeitpunkt als PH-MAA (Den
Schriftzug Martinair Holland bekam sie erst nach der Umfirmierung in den späten 60er
Jahren).

Als der Flughafen Stuttgart von April bis Juni 1963 wegen Pistenreparaturen für größere
Flugzeuge gesperrt war, flog sie die Strecke Frankfurt-Stuttgart vom 1. April bis 6. Juni für
die Lufthansa und wurde sogar für diesen kurzen Zeitraum in Lufthansa Farben umlackiert
(siehe Bilder). Am 26. Oktober 1967 wurde sie von der Balair gekauft und war dort als
HB-ITD registriert und hauptsächlich für die UNO in Vietnam im Einsatz, bevor sie am
27. Mai 1974 wieder zurück über den Atlantik ging und dort bis zu ihrer Verschrottung für
die Air Transport Inc. (Registry: N37737) ihren letzten Dienst tat.

Das letzte mal wurde sie im Januar 1979 in Mexico City in sehr schlechtem Zustand gesehen
und wohl auch kurz darauf verschrottet.

Die Fotos zeigen die PH-MAA 1960 in Jersey kurz vor ihrer Auslieferung an MAC / Im April 1963
in Frankfurt am Main in Lufthansa Farben / 1964 auf dem Vorfeld von Amsterdam und als
HB-ITD in Basel-Mulhouse (UNO-Lackierung).

Viele Grüße

Kai
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andreask

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Montag, 19. Dezember 2005, 11:39

Hallo Crafty
Wünsch dir viel Spass mit dem Bau.
Hab das Teil auch ca. 5 mal gebaut.Das letzte mal vor 10 Jahren.
Gehört für mich zu den schönsten Gelimodellen,sehr detailiertes Fahrwerk und Motorgondeln(für Geliverhältnisse).Auch die Passgenauigkeit ist sehr hoch.Das Cockpit ist wie bei allen Geli
modellen sehr ärmlich ausgefallen,war für mich aber nie so wichtig da ich sie sowieso alle an die Zimmerdecke gehängt habe.
Gruß Andreas
Im Bau Sherman Vc Firefly 1:25
Teile 1875 von ~ 10.000
Kette 0 von 200

z.Z.im Bau:
Helldiver
Me-262
Sherman Firefly

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Montag, 19. Dezember 2005, 12:01

RE: Douglas DC-3, M1:33, Geli No. 37

So ... jetzt geht es los mit dem Bau ...

Ich halte mich erstmal an die vorgegebene Reihenfolge. Begonnen
wird mit den mittleren Rumpfsegmenten an die später die Tragflächen
montiert werden.

Laut Anleitung soll der Spalt für die Aufnahme der Tragflächenspanten
erst später ausgeschnitten werden. Ich war schon versucht, das vorher
zu machen, aber da der Druck hier sehr ungenau ist werde ich eine
Schablone anhand der Tragflächenspanten anfertigen und die Konturen
auf den Rumpf übertragen, um dann genau zu wissen, wo ich ausschneiden
muss.

Die Teile für das erste Segment waren schnell ausgeschnitten, vorgebogen
und verleimt. Die Fenster habe ich ausgeschnitten und durch Scheiben aus
Overheadfolie ersetzt. Die Passgenauigkeit ist doch besser, als ich es erwartet
habe. Bei den Spanten sollte man jedoch nicht der Bauanleitung folgen und
diese auf der Linie schneiden, sondern die Linie stehen lassen.

Die Nahaufnahme zeigt nochmal die im ersten Beitrag erwähnten Farbspritzer
... und die Scheiben sollte ich auch putzen 8o

Jetzt geht es weiter mit den nächsten Teilen

Viele Grüße

Kai
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René Pinos

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Montag, 19. Dezember 2005, 12:06

Hallo Kai,

schön dass Du dich für die DC-3 von GELI entschieden hast. Ich habe diese Modell schon vor 35 Jahren gebaut und es war ein imposantes Flugzeug.

Ich baue auch erst seit kurzem wieder Kartonmodelle, kann Dich aber beruhigen, das verlernt man nicht, ist wie Fahradfahren.

Da ich auch gerade wieder meine Erfahrungen mit GELI mache, nur ein ganz wichtiger Tip:

In allen GELI Bauanleitungen wird geschrieben: Linien bedruckter Flächen, innerhalb der Linie scheiden, Spanten genau auf der Linie.
Das ist meiner Meinung nach falsch. Ich habe bei allen farbig bedruckten Teilen die Linie weggeschnitten (zumindest da wo man eine Linie sieht oder ahnt) und bei den Spanten die Linie stehen gelassen. So wird verhindert, dass der Spant dann nur sehr lose in die mit den eingeklebten Verbindungsstreifen des Rumpfteiles passen. Das führt sonst zu unschönen Dellen und Falten. Außerdem kann man etwas wegschleifen falls der Spant dann doch zu stramm sitzt.

Ich habe den Bausatz auch nocheinamal erstanden und er ist so ziemlich das Beste was GELI hervorgebracht hat.

Das Fahrwerk schreit eigentlich nach einer Neukonstruktion, die Reifen aus Pappe oder Buchenholz und das Fahrwerk aus Draht/Pappe Konstruktion. Auch an eine komplette Inneneinrichtung hab ich schon gedacht.

Ich wünsche dir gutes Gelingen und ich werde gerne Deinen Baubericht verfolgen.

Startest Du noch vor Weihnachten ?

Viele Grüße
René (Harrier)
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Montag, 19. Dezember 2005, 12:31

Hallo Andreas,

mit der Passgenauigkeit muss ich Dir Recht geben :) ... hatte da schon
meine Befürchtungen.

Auch die Detaillierung der Fahrwerke und der Motorgondeln ist gut ... die
nehmen fast die Hälfte der gesamten Bauanleitung in Anspruch. Ich freue
mich schon, wenn ich erstmal soweit bin... Jetzt nehme ich mir aber erstmal
ausreichend Zeit für die anderen Teile, um nicht gleich das Wiedereinstiegs-
werk für die Tonne zu produzieren.

Viele Grüße

Kai
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7

Montag, 19. Dezember 2005, 12:37

Hallo René,

danke für die guten Wünsche und den Tip mit den Spanten. Die haben sonst
tatsächlich etwas viel Spiel.

Mit dem Bau habe ich bereits begonnen ... Das Einstellen des Beitrags
hat sich mit Deinem überschnitten ... Ab Freitag habe ich 2 Wochen Urlaub.
Mal schauen, wie weit ich dann komme ...

Viele Grüße

Kai
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Montag, 19. Dezember 2005, 14:21

hallo crafty,

die dc-3 gehört sicher zu den schönsten flugzeugen von geli - das silber (in dem andere modelle getaucht sind) ist genau richtig - die restlichen farben sind ok. ich wünsche dir soviel vergnügen wie ich beim bau hatte

grüsse aus österreich
raimund

René Pinos

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Montag, 19. Dezember 2005, 14:34

Hallo Kai,

noch ein Tip zum Silber. Ich habe gerade bei der "Tonne" von GELI alle Fehlerstellen, Kanten, Stöße usw. mit Humbrol #90 bemalt. Die Farbe enthält Aluminium Partikel und glänzt ein bißchen mehr als der Druck, trocknet aber nur langsam.

Aber immer mit dem Grundsatz "Weniger ist Mehr".

Ich weiß ja immer noch nicht was ich als Nächstes Modell bauen soll.

Wenn ich mir Deinen Baubericht so ansehe, reift schön langsam Entschluss was Großes anzufangen. Da hätte ich halt die "Flying Fortress B-17" oder die "Liberator B-24" beide von GPM zur Auswahl.

Mal sehen wie es bei Dir weiterläuft, ich hab ja noch ein paar Tage Zeit und dann so wie Du 2 Wochen frei.

Viele Grüße
René (Harrier)
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10

Montag, 19. Dezember 2005, 17:26

Also from me the very best of luck with the build. I have this kit, as well as the Fly Model version of the DC3, but haven't dared started on any of them. So I will follow this closely, too, as the rest of the friends here.

As for touching up and edge-colouring of the silver part, here's another tip if you wish to stay "waterborn" for colours - there is a gouache ("Deckfarbe") water-colour tube which is silver. It would be most interesting if somebody would test this, in view of the over-all positive reports on the site on gouache paints.

Try the artists shop, if you feel like taking on this challenge - some kind of silver touch-up paint will be necessary for the DC3, of course.

Leif
Dankbar für die Gelegenheit auf Englisch schreiben zu dürfen, kann aber Antworten problemlos auf Deutsch lesen.

11

Montag, 19. Dezember 2005, 18:16

Hallo Kai,

ein schönes Modell, aber leider trotzdem kein Vergleich zu der C-47 von Berndio.
Das sollte kein Vorwurf oder so sein, Du holst sicher das beste aus diesem Modell raus! ;)

Gruß,
Christoph

Crafty

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12

Montag, 19. Dezember 2005, 18:20

Hallo zusammen,

vielen Dank für die guten Wünsche :)

@René

über das "Nachsilbern" habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Ich
dachte schon daran, einen Graphit-Stift dafür zu nehmen aber der wirkt
nur direkt auf der Schnittkante "silbrig" und eignet sich nicht wirklich.

Ich denke, dass ich mal dem Tipp von Leif nachgehen werde und die
Gouache Farbe ausprobieren werde.

Die B17 von GPM hab ich auch schon auf Lager, denke aber, dass ich
nach der DC-3 erst einmal die Heinkel He 111 bauen werde.

@Leif

Thank you for the tip regarding the gouache water colour. I should really
give it a try. Fortunately we do have a very good artists shop downtown
having a lot of gouache colours from Schminke. I already have ordered the
weathering colours set from Gunze to give this old lady the look she surely
have had in the late sixties after some 20 years of service. I will post the
results as soon as possible but there's a lot to do in advance :)

Best regards und viele Grüße

Kai
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13

Montag, 19. Dezember 2005, 18:43

Hallo Christoph,

da hast Du wohl recht :) Die C-47 von Berndio ist Extraklasse.
Aber den Anspruch habe ich zum Wiedereinstieg wirklich noch nicht ...
ich denke, da wird mein Fliegerchen schon Herausforderung genug sein ;)

In diesem Sinne viele Grüße

Kai
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waltair

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Montag, 19. Dezember 2005, 18:54

hallo crafty!

es gibt oft zufälle die sind etwas unglaublich. rat mal was ich zur zeit baue? ?(

richtig die geli dc-3. sie sollte zwar für den wettbewerb sein, aber aus zeitlichen gründen is es mir unmöglich, das teil fertig zu bekommen.

deshalb stell ich jetz ein paar fotos hier rein.

wie man vielleicht sieht, hab ich die ohne jegliche kantenfärbung oder sonst welchen zusätzen gebaut. sollte in der puristenkategorie drankommen.

auf jeden fall is die eine tolle maschine. passen tut sie auch recht gut.

grüsse waltair
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Montag, 19. Dezember 2005, 19:01

Hallo crafty,

Erstmal Grüße von einem alten GELIaner!

Zum "Versilbern" der Kanten hab ich ich mit guten Ergebnissen einen silberfarbenen Lackstift benutzt. Weiss leider nicht mehr genau, von welcher Firma dieser war, glaub aber Tamiya.

Nochmal Gruß aus Pachern
Robert
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Montag, 19. Dezember 2005, 20:18

Hallo an alle GELIaner,

ich hatte die DC-3 so 1973 gebaut, war die da nicht in den Farben der AUA ?, oder irre ich mich.

Den Lackstift, den Robert erwähnt gibt es auch von Edding #751 in Silber, Gold und Bronze und kosten so 3,50 €. Aber Vorsicht bei dünnem Karton da saugt sich die Farbe durch.

Ich hab es ja schon bei meiner Vorstellung in diesem Forum gesagt: Meine DC-3 endete in einer Neujahrsnacht nach einer unliebsamen Landung durch unsachgemäße Behandlung eines seiner Feinmotorik durch Alkohol gestörten Person. Ich wohnte in Meidling (Wien) im 6. Stock und so war dann schnell die Idee gereift das Ding endlich mal fliegen zu lassen. Mit diversen Sprengkörpern bestückt hat es in einem interessanterweise schönen Gleitflug die Zündphase der Knallkörper überlebt. Nach mehreren Explosionen sind dann am Boden nurmehr Schnipsel angekommen und die hat die MA48 (Stadtreinigung) dann am Morgen entsorgt.

Ist nicht gelogen, hat sich wirklich so abgespielt.

Wenn sie also fertig ist, lass keine Alkis oder Kinder dran und häng sie an die Zimmerdecke.

Grüße
René (Harrier)
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Dienstag, 20. Dezember 2005, 05:49

Hallo Crafty !

Auch von mir alles gute für Deinen Wiedereinstieg bei den Kartonisten.Habe die DC 3 auch schon gebaut, ein wahrlich schönes Modell :]

Liebe Grüße aus der Steiermark

Kurt

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Dienstag, 20. Dezember 2005, 07:20

Guten Morgen zusammen,

@waltair

In diesem Fall ist es sogar ein schöner Zufall. Wenn ich jetzt an Stellen
komme, die für mich ein Problem darstellen, weiss ich, wen ich fragen
kann :) Schade, dass Du sie nicht mehr für den Wettbewerb fertig
bekommst ... ist ein sehr schöner Flieger!

@robert

Wow ... über 200 Geli Modelle 8o Du bist nicht nur ein alter GELIaner
sondern wahrscheinlich der Master Gelianer :) Danke für den Tipp mit dem
Lackstift ... jetzt hab ich schon drei Möglichkeiten zur Auswahl. Mal schauen,
welche dem Wunschergebnis am nächsten kommt.

@René

ich kenne von Geli noch eine Vickers Viscount und eine DC-9 in den Farben
der AUA. Von den Edding Stiften haben wir leider nur den goldenen zu
Hause.

Den Piloten meiner DC-3 werde ich raten, nur Passagiere und keine
Explosives zu befördern. Einen Platz an der Decke habe ich schon
auserkoren. Und da dieser im Büro ist, kommt Sylvester sicher niemand
daran ... :)

@ Kurt

Danke für die guten Wünsche ... hoffentlich ist sie immer noch schön,
wenn ich mit ihr fertig bin ;)

Viele Grüße

Kai
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Dienstag, 20. Dezember 2005, 08:30

kein problem mit tipps. ich hätte da schon ein paar sachen.

1. bei der tragflügelspantenkonstruktion über die spanten einen streifen papier drüberkleben, dann sieht man die abrücke nicht so und die lassen sich besser verkleben.

2. die zwei teile die den übergang vom rumpf zu den tragflächen bilden sehr gut vorrunden - in längs und querrichtung. sonst funzt das überhaupt nicht und es sieht beschissen aus.

3. die klebelaschen die bei den leitwerken sind, wegschneiden und durch selbstgemachte ersetzen (am besten irgendeinen zettel verwenden) - bei den tragflächen auch. damit ist die jeweilige hinterkante nicht so dick.

das sind mal die groben sachen die mir einfallen.

grüsse
walter

ps: die vickers viscount liegt bei mir auch ganz oben - ich glaub ich werde die als nächstes bauen. war mein alltererster papierflieger :) und dann vielleicht die caravelle oder alle anderen geli-flieger oder so
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Dienstag, 20. Dezember 2005, 14:14

Hallo waltair,

danke für die Tipps. Lässt man in dem Fall, dass man Papierstreifen über die
Tragflächenspanten legt, die Linie bei den Spanten stehen oder folgt man
dann hier der Bauanleitung und schneidet diese genau auf der Linie?

... und zum Baufortschritt gibts auch was Neues:

Die Rumpfsegmente 6 und 7 sind jetzt auch fertig. Auf beiden Bildern und
auf der Nahaufnahme von Segment 7 sind diese Farbspritzer zu sehen, die
sich an diesen Teilen ganz besonders konzentrieren.

Viele Grüße

Kai
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Dienstag, 20. Dezember 2005, 14:24

Hallo an Alle,

die Teile für die hinteren Segmente 8, 9 und 10 sind ausgeschnitten und
warten auf das Zusammenkleben.

Die Nase (Segment 1) habe ich bereits auch mal ausgeschnitten ... ich kann
mich erinnern dass mir früher diese Teile immer besonderen Spass bereitet
haben ;)

Habt Ihr irgendwelche Tipps, wie man das sauber verklebt bekommt ?
Ich habe das Teil bereits in beide Richtungen vorgerundet und beim
Zusammenhalten sieht das auch schon ganz gut aus.

Vielen Dank und viele Grüße

Kai
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Dienstag, 20. Dezember 2005, 19:00

ich hab die spanten ganz normal zugeschnitten. die sind ohnehin etwas kleiner und da fällt das kaum ins gewicht.

für die nase hab ich ganz schmale streifen - 3-4 mm - in der zu klebenden länge zugeschnitten und dann ganz normal verklebt. funktioniert recht gut.

ich sehe dass du da auch noch die klebelasche dabei hast. schneid die einfach weg und kleb da auch eine selbstgeschnitze darunter. dann sieht das gleich wie bei den restlichen rumpfteilen aus und es entsteht keine stufe.
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Mittwoch, 21. Dezember 2005, 10:20

Hallo Waltair,

danke für den Tipp. Ich werde das mal mit Seidenpapier versuchen. Unser
Reißwolf macht schöne 3mm breite Streifen =)

Das Ergebnis sieht man dann in Kürze. Mit dem Rumpf komme ich ganz gut
voran. Das Cockpit werde ich komplett neu gestalten, weil ich mich einfach
nicht mit der vorgegebenen Version anfreunden kann.

Hat schon mal jemand versucht, Pilotenfiguren aus dem Plastikmodellbau
in sein Flugzeug zu setzen? Die gibt es ja meines Wissens nur in 1:32 oder
1:35 und ich weiss nicht ob das in einer 1:33 Maschine gut aussieht.

Viele Grüße

Kai
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Mittwoch, 21. Dezember 2005, 10:25

@AUA-Modelle von GELI:

Derzeit sind sicherlich nur die DC-9 und die Fokker 70 in den Farben der AUA zu bekommen. Mit Sicherheit kann ich es nur von der Caravelle sagen, daß diese in rot-weiß-rot zu bekommen war. Damals hatte die Caravelle auch noch die genialen Räder und nicht diese "hässlichen" eckigen Reifenwülste.

@DC-3
Das ist mit Sicherheit eines der genialsten GELI-Modelle die es gibt. Schade, daß es die nicht in den historischen AUA-Farben (wie die "Enzian" in Salzburg) gibt.
Walter

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25

Mittwoch, 21. Dezember 2005, 10:42

@crafty: ich denke dass 1:32 piloten da reinpassen. so viel unterschied is da ja nicht. ausserdem sieht man bei der dc-3 kaum ins cockpit. ich würde da gar nicht viel aufmotzen.

mit seidenpapier kleben is sicher möglich, aber ob das nicht zu dünn is? das geli papier is ja doch ein wenig steif und das braucht schon etwas "härteres". aber probieren geht über studieren.

aber die idee mit dem reisswolf find ich gut. das werd ich mal probieren, weil die handgeschnitzte zuschneiderei is schon nervig - und ausserdem bin ein grottenfauler bastler - am besten alles so einfach wie möglich machen. wenn man da einen oder zwei a4 blätter durchjagt, gibt das einen schönen vorrat an klebelaschen :)
Es kann nicht sein, dass man in zwei verschiedenen Städten verschieden lange zum Bahnhof braucht!

Crafty

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26

Donnerstag, 22. Dezember 2005, 15:00

Hallo zusammen,

danke für die Tipps ... ich werde mal die Idee von Malo aufgreifen, aber die
dritte Hand zu Hilfe nehmen ... werde die Nase mit Hilfe der Klemmen auf
der Unterlage fixieren ... dann habe ich beide Hände frei zum Ausrichten
und leimen und während es dann trocknet brauche ich es nicht in der Hand zu
halten :)

Die hinteren Rumpfsegmente sind bereits verleimt und die vorderen zuge-
schnitten und teilmontiert. Die Cockpitscheiben habe ich schon eingesetzt.

Aber jetzt mache ich erstmal die Nase ...

Viele Grüße
Kai
»Crafty« hat folgende Bilder angehängt:
  • DC3 Segment 8, 9 und 10 geleimt.jpg
  • DC3 Segment 1,2,3 und 4.jpg
Im Bau: Douglas DC-3 1:33, Geli
In der Warteschlange:
Luftfahrt: Heinkel He 111, B17-G Flying Fortress, C 130 Hercules, F14-A Tomcat
Fahrzeuge: Leopard 2-A4

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