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Jochen Haut

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41

Montag, 22. Mai 2017, 10:48

Moin Axel,
frei nach dem Motto: Ich mag so gern am Fließband stehen..., das fließt so schön und.... und bleibt nie stehen von Meyers Dampfkapelle aus den siebziger Jahren.
Sieht aber gut aus!
Gruß
Jochen

apfisdu1

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42

Dienstag, 23. Mai 2017, 05:30

Hallo Jochen,

vielen Dank. Beim Kartonbau ist das halt so. Da hat jede Schiffsgattung ihre Phase, wo Teile auf Masse entstehen und wo man durchmuss.

Bei den Kriegsschiffen sind es oft die Geschütze.

Bei Frachtern sind es oft die Ladebäume und bei Passagierschiffen sind es die Rettungsboote.

Gruß Axel

Helmut B.

Hennings Dino

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43

Dienstag, 23. Mai 2017, 08:54

Hallo Axel,

das sieht wirklich beeindruckend aus! Alle Achtung vor so viel Ausdauer, und das mit einer solchen Präzision! :thumbup:
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

apfisdu1

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44

Sonntag, 28. Mai 2017, 23:57

@Helmut B.: Man wird mit einem sehr schönen Modell belohnt.

In diesem Baubericht sind die Abgaspfosten an der Reihe und ich beginne mit zwei Bildern vom Original. Die gezeigten Bilder sind vom Schwesterschiff Schleswig-Holstein. Die Abgaspfosten sind jedoch mit denen der Uthlande identisch.


Bilder 1 und 2: Abgaspfosten im Original

Es gibt zwei Abgaspfosten auf dem Schiff, die sich auf der gleichen Seite befinden. Jeder Abgaspfosten bündelt jeweils vier Abgasrohre. Diese gilt es zuerst zusammenzusetzen. Die Abgasrohre sind am oberen Ende ein wenig abgeknickt, damit sie die Abgase vom Schiff wegleiten.


Bild 3: Bau der jeweiligen Abgasrohre

Die Abgasrohre werden vor dem Runden von der (späteren) Innenseite geschwärzt, um die Ablagerungen zu imitieren.
Hinzu kommt ein Korb zur Stabilisierung, der auch von der Innenseite geschwärzt werden muss.


Bild 4: Korb zur Stabilisierung

Wenn dieses alles geschehen ist, dann sind die Teile fertig zum Einbau.


Bild 5: Alle Teile fertig zum Einbau

Die nächsten vier Bilder zeigen dann das fertige Resultat.




Bilder 6 bis 9: Uthlande mit eingebauten Abgaspfosten

Am nächsten Freitag stelle ich die Uthlande das erste Mal in der Öffentlichkeit beim Euregiotreffen vor.
Die nächsten Schritte werden diverse Kleinteile und die großen Rettungsinseln auf dem Promenadendeck sein.
Danach muss ich mit der Außenwand der Brücke weitermachen, damit ich weiterkomme.

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Jochen Haut

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45

Montag, 29. Mai 2017, 07:38

Moin Axel,
einfach nur klasse. Deinen nächsten Föhr-Urlaub kannst Du ja dann mit dem eigenen Schiff antreten :D .
Gruß
Jochen

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46

Montag, 29. Mai 2017, 16:21

Hallo Axel,

meine Glückwünsche zu dieser Fleißarbeit und zur Indienststellung! SPITZE!
Viele Grüße
Hans-Jürgen

apfisdu1

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47

Dienstag, 30. Mai 2017, 05:25

Hallo Jochen,

auch wenn das Vorbild hässlich aussehen mag. Aus dem Bogen lässt sich ein prima Modell daraus bauen.

Hallo Hans-Jürgen,

die Detailarbeit kommt erst noch ....

apfisdu1

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48

Sonntag, 4. Juni 2017, 23:52

Meine neuesten kartonistischen Errungenschaften passen eigentlich auf das nachfolgende Bild.


Bild 1: Radar und Scheinwerfer

Es sind jeweils das Radar und der Scheinwerfer an den Stirnflächen auf beiden Seiten des Schiffes.
Ich will jetzt weniger auf den Bau der beiden Bauteilgruppen eingehen, da es sich um Standardbauteile handelt. Vielmehr möchte ich meine baulichen Abweichungen vom Bogen beschreiben.
Für die Frontfläche der Scheinwerfer wähle ich nicht die angebotene Kartonvariante, sondern eine ausgestanzte Klarsichtfolie. Hierdurch werde ich aber auch gezwungen, das Innenleben des Scheinwerfers auszugestalten. Gern hätte ich einen Strass-Stein dort eingesetzt, aber so einen kleinen Strass-Stein habe ich nicht. So bleibt mir nur übrig, das Innenleben mit Silberfarbe von Revell Aquacolor auszufüllen bevor ich die Klarsichtfolie aufklebe.


Bild 2: Innenleben des Scheinwerfers

Dann sind die beiden Bauteilgruppen auf jeder Seite fertig.


Bilder 3 und 4: Scheinwerfer und Radar auf den Stirnseiten

Einzige unschöne Sache ist, dass auf den Stirnseiten der Fähre keine Markierungen vorhanden sind, wo diese Teile aufgeklebt werden sollten.

@Imogen: Wäre das nicht noch ein ergänzenswürdiger Punkt?

Daher habe ich noch einmal ein Bild herausgesucht, das die Positionierung der beiden Bauteilgruppen am Original zeigt.


Bild 5: Positionierung der Bauteilgruppen Scheinwerfer und Radar am Original

Die Positionen an „Schleswig-Holstein“ und „Uthlande“ sind identisch. Ich habe nur so viele Bilder von der „Schleswig-Holstein“, da ich ursprünglich dieses Modell aus dem Bogen der „Uthlande“ bauen wollte. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Anzahl der Umkonstruktionen so umfangreich war, dass ich erst einmal davon Abstand genommen habe.

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Montag, 5. Juni 2017, 00:32

Hallo Axel,
Wäre das nicht noch ein ergänzenswürdiger Punkt?
-definitiv!!
Danke dass Du sozusagen noch einen zweiten Kontrollbau machst. ;)

Deine Brückenteile schicke ich Dir morgen oops, heute oder morgen zu...

Die Front mit den Fenstern und die Liegestühle dahinter dass sieht übrigends richtig gut aus, und mit dem 'Kleinzeugs' da vorne dran nochmal besser!

Liebe Grüße
Imogen

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Sonntag, 11. Juni 2017, 16:16

Heute soll es um das Thema „Rettungsinseln” gehen. Die Uthlande verfügt hierzu an jeder Ecke des Promenadendecks eine Halterung mit einer Rettungsinsel sowie auf der (jeweiligen) Backbordseite am hinteren Ende des Brückenaufbaus ein Gestell mit zwei jeweils übereinanderliegenden Rettungsinseln.
Mit diesen fangen wir auch an. Bild 1 zeigt die Halterungen und Rettungsinseln einzeln und Bild 2 in zusammengebauten Zustand.


Bilder 1 und 2: Rettungsinseln an den Brückenaufbauten

Die nachfolgenden Bilder zeigen diese Rettungsinseln dann an ihrer Einbauposition.


Bilder 3 und 4: Rettungsinseln an Einbauposition am Brückendeck

Die Rettungsinseln an den Enden des Promenadendecks sind einzeln aufgehangen.


Bilder 5 und 6: Rettungsinseln an den Ecken des Promenadendecks


Bilder 7 und 8: Einbaupositionen an den Deckenden

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Sonntag, 11. Juni 2017, 16:20

Dann erreichte mich am Freitag Abend spät (eigentlich war es schon Samstag morgen früh) eine Mail von Imogen mit einem Anhang von der veränderten Brückenaußenwand.

@ Imogen: vielen leben Dank dafür.


Bild 9: Teil Brückenaußenwand mit Anpassungen

Was ist verändert gegenüber dem Teil aus dem Bogen? Die Antwort gibt das nächste Bild?
Dieses ist dann wieder von Schwesterschiff „Schleswig Holstein“, aber für die Uthlande identisch. Die Seitenwände der Brücke besitzen eine Aufschrift mit der IMO-Nummer.
Außerdem besitzt das jeweilige linke Fenster eine charakteristische Längsstrebe. Diese Eigenschaften wollte ich am Modell nachbilden. Ich werde sicherlich in der nächsten Woche dazu kommen, diese Brückenaußenwand zu bauen und vorzustellen.


Bilde 10: Seitliche Brückenaußenwand im Original

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Sonntag, 18. Juni 2017, 17:12

Es ist viel passiert in der Zwischenzeit.
Doch fangen wir einmal mit dem längst fälligen Zusammenbau der Brücke an.
Im ersten Schritt sind an den Außenwänden die Fenster ausgeschnitten und mit Klarsichtfolie hinterklebt.


Bild 1: Vorbereitete Außenwände der Brücke

Beim Zusammenbau erkenne ich schnell, dass die Konstruktion beim Zusammenkleben schief werden kann, wenn man nicht aufpasst. Daher beschwere ich das Dach mit einem Hammer und lege die Brücke auf eine gerade Unterlage.


Bild 2: Gerades Ausrichten der Brückenwände

Das fertige Brückensegment ist hier zu sehen.


Bilder 3 und 4: Fertiges Brückensegment

Es kommt noch eine rote Sichtblende um die Ränder des Daches und dann ist die Grundkonstruktion fertig.


Bild 5: Fertige Brückengrundkonstruktion

Dann kommt die erste Passprobe. Das Resultat gefällt mir noch nicht so ganz, aber das bekomme ich hin.


Bild 6: Erste Passprobe

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Sonntag, 18. Juni 2017, 17:48

Und dann kam der große Tag!

Ich habe mir den Brückentag am Freitag extra dafür reserviert, auf der Uthlande zu fahren. Ich wollte die ganzen Details fotografieren, die ich bereits umgesetzt habe (für mögliche Korrekturen) und die ich noch umsetzen will.
Es sind gefühlte mehrere hundert Aufnahmen geworden, die ich dann vorstelle, wenn ich das jeweilige Detail umsetzen werde.


Bilder 1 und 2: Mein Tag auf der Uthlande

Im Reedereigebäude in Wyk auf Föhr gibt es ein schönes und stimmiges Modell der Uthlande, was ich jedem Nachbauer empfehlen kann.




Bilder 3 bis 6: Modell der Uthlande im Reedereigebäude der W.D.R in Wyk auf Föhr

Diese Erlebnisse von der Reise haben mir einen großen Schub gegeben, sodass ich den Brückenfenstern Rahmen spendiert habe, die auch authentisch sind.


Bilder 7 und 8: Rahmen für die Brückenfenster der Uthlande

Im nächsten Baubericht beschreibe ich den Einbau der Scheibenwischer, da ich vor Ort das System verstanden habe.

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Sonntag, 18. Juni 2017, 19:40

Sehr schön!

Erzählst Du uns noch, wie Du die Rahmen gemacht hast?
Bis die Tage...

Helmut

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Montag, 19. Juni 2017, 21:16

Hallo Helmut,

eigentlich ganz einfach.
in meinem Posting vom letzten Sonntag in Bild 9 siehst du den Ausdruck der Ergänzungen, die ich von Imogen erhalten habe. Ich habe auf 160 Gramm Karton ausgedruckt.

In dem Ausdruck befinden sich zwei nahezu identische Bauteilgruppen. Zum Einen Brückenwände selbst, die ich zum Bau der Brücke benutzt habe und dann das gleiche Teil noch einmal, nur ohne Farben, also die Konturen selbst.
Hier habe ich mit einer scharfen und spitzen Klinge zuerst die Fensterflächen und dann vorsichtig den Fensterrahmen ausgeschnitten. Das ist mir sogar ohne einmal zu verschneiden gelungen.
Die so gewonnenen Rahmen habe ich dann wieder auf das "bunte" Brückenteil um die Fenster aufgeklebt.

Also eigentlich recht simpel.

Gruß

Axel

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Mittwoch, 21. Juni 2017, 12:04

Danke! :)
Bis die Tage...

Helmut

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Sonntag, 25. Juni 2017, 23:07

Heute möchte ich die Scheibenwischer der Brückenfenster darstellten. Als Vorbild dient mir folgende Aufnahme, die ich letzte Woche gemacht habe.


Bild 1: Brückenscheibenwischer beim Vorbild

Beim Vorbildfoto sind die Scheibenwischer ziemlich dünn. Ich habe Draht mit dem Durchmesser von 0,1 mm und 0,3 mm da und entscheide mich für 0,3 mm. Es ist zwar ein wenig klobig, jedoch würde ich bei einem Drahtdurchmesser von 0,1 mm mit bloßem Auge kaum noch etwas von den Scheibenwischern sehen.

Zur Funktionsweise:
Anders als bei den meisten Konstruktionen bewegt der Scheibenwischer sich nicht im Winkel um eine Achse, sondern wird durch eine unter dem Fenster befindliche Konstruktion im 90° Winkel über die Fensterfläche gezogen.
Die Konstruktion, die den Scheibenwischer, bewegt kann man durch einen verdoppelten Kartonstreifen, in den als Scheibenwischerattrappe ein Draht eingeklebt wird, darstellen. Bild 2 zeigt meine Idee.


Bild 2: Umsetzung der Scheibenwischer

Angebracht an die Brückenfenster, sieht das Ganze dann so aus:


Bild 3: Angebrachte Scheibenwischer an den Brückenfenstern am Modell

Diese Ansicht wirkt zuerst einmal ernüchternd auf mich. Es müssen noch Anpassungen in der Länge und in der Länge der Einfärbung der Wischblätter erfolgen. Letzteres lässt sich leicht über einen schwarzen Filzstift erreichen.

Im nächsten Baubericht steige ich der Uthlande einmal auf das Dach.

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Sonntag, 2. Juli 2017, 22:48

Ich habe einmal wieder genügend Bilder zusammen, sodass sich ein Baubericht lohnt.
Ich bin diesmal der Brücke auf das Dach gestiegen. Beginnen will ich mit dem
Kompass:
Das Bauteil ist nicht besonders komplex. Dennoch habe ich dort einige Ergänzungen vorgenommen, um dem aktuellen Original etwas näher zu kommen.


Bilder 1 und 2: Der Kompass im Modell und im Original

Ich habe die beiden Kugeln geschwärzt und noch eine Zylinderstange angebaut.
Radar:
Beim Radar bestand die Herausforderung darin, dass ein viereckiger Kasten durch den Radarmast zu stecken war. Die obere Fläche hatte also ein Loch.


Bild 3: Herausforderung Radarkasten

Hierbei habe ich die Herausforderung gelöst, in dem ich das Loch in den Radarkasten eingestanzt und danach ausgeschnitten habe.


Bilder 4 und 5: Herausforderung Radarkasten und Lösung

Nach Einbau des Radars sieht der „Dachgarten“ schon so aus.


Bild 6: Dachgarten mit Radar

Übrigens habe ich die einzelnen Objekte nicht einfach auf die Dachfläche aufgeklebt, sondern ein Loch gebohrt, in die dann der Kern des jeweiligen Mastes eingesetzt wurde. Hiervon verspreche ich mir einen größeren Halt.


Bild 7: Befestigen der Objekte auf dem Dach

Scheinwerfer:
Für die Scheinwerfer hatte ich mir etwas Besonderes ausgedacht. Von der Strahlfläche der Scheinwerfer wurde (ähnlich wie bereits bei den Fensterrahmen) nur der Rahmen ausgeschnitten und auf Klarsichtfolie aufgeklebt.


Bild 8: Durchsichtige Strahlfläche der Scheinwerfer

Der Scheinwerferkasten wurde von innen mit silberner Farbe ausgemalt. Ich habe mir durch die Transparenz eine höhere Tiefenwirkung versprochen. Ich wollte noch Strass-Steinchen mit einkleben. Meine Strass-Steinchen sind jedoch zu groß dafür.


Bild 9: Ausgestaltete Scheinwerferkörper

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Sonntag, 2. Juli 2017, 22:55

Ich habe dann noch anstatt der vorgesehenen Leitern aus Karton, dem Radar geätzte Leitern spendiert.
Nach dem Anbringen der Scheinwerfer sah das Brückendeck bereits so aus:


Bilder 10 und 11: Brückendach mit Radar und Scheinwerfern

Hauptmast:
Aus den mir vorliegenden Bauberichten sowie aus der Bauanleitung wurde ich zuerst nicht schlau, wie die Teile des Hauptmastes zu verbauen sind. Die Bilder waren hierfür aus einer schlechten Perspektive aufgenommen.
Daher gehe ich auf die einzelnen Schritte etwas genauer ein.


Bilder 12 und 13: Bau des Hauptmastes

Das Ganze habe ich mit dem Brückendeck verklebt.


Bilder 14 und 15: Hauptmast im Modell und im Original

Was jetzt hier noch fehlt sind die ganzen Positionslaternen, das Horn und die Aufstiegsleiter. Dieses werde ich mir für den nächsten Baubericht aufheben.

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Sonntag, 9. Juli 2017, 23:28

Ein kleiner Baufortschritt. Ich habe auf dem Brückendach weiter detailliert, bin jedoch auf Grund des hohen Detaillierungsgrades bei weitem noch nicht noch nicht fertiggeworden.
Beginnen möchte ich bei diesem Baubericht mit drei Originalbildern, die mich zu dieser Detaillierung inspiriert haben.



Bilder 1 bis 3: Vorbilder für die Detaillierung

Bei der Umsetzung habe ich alle Lampen und die Leiter am Hauptmast angebracht. Für das Kartonteil der Leiter habe ich ein Ätzteil aus dem Passat-Verlag verwendet. Dieses ist zwar schmaler und ich hoffe, es fällt nicht auf.
Das eigentliche Herausragende, ich hier bin ich ein wenig stolz auf die Umsetzung, ist das Umsetzen der Takelage. Hier habe ich auch die Umlenkrollen (Blöcke) mit umgesetzt. Die Taue sind aus 0,1 mm Nickeldraht, den ich mit Revell aquacolor in dunkelgrau eingefärbt habe.
Nachfolgend habe ich die Umsetzung dokumentiert.



Bilder 4 bis 7: Umsetzung der Details des Brückendachs

Bei der Detaillierung ist auch halbwegs verständlich, dass ich mit der Brücke noch nicht fertig geworden bin. Ich denke das werde ich das nächste Mal wohl schaffen.
Dann sind es noch zwei dicke Brocken, durch die ich bis zur Fertigstellung durch muss.
Für den ersten Brocken will ich Teile nachkonstruieren, weil mir die Detaillierung nicht ausreicht und der andere dicke Brocken sind die Fahrzeuge an Deck.
Aber ich mache jetzt erst einmal die Brücke fertig.

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Sonntag, 9. Juli 2017, 23:30

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Donnerstag, 13. Juli 2017, 22:50

Hallo Helmut,

es freut mich außerordentlich, dass dir meine kleine Bastelei gefällt.

Heute möchte ich von einer ähnlichen Umsetzung berichten:
Wenn ich mir die Originalbilder anschaue, dann fallen mir wieder einige kleine Basteleien ein, von denen ich heute eine zeigen möchte.
Anbei das Originalbild als Ideengeber:


Bild 1: Originalbild als Ideengeber

Erkennt ihr die kleinen Leitungen oberhalb der Fenster (rote Pfeile). Sie dienen zum Bewässern der Scheiben, ähnlich einer Scheibenwaschanlage beim Auto.
Ich habe eine LC-Leiter weiss gefärbt und halbiert. Dieses ist dann das Material für meine Leitungen.


Bild 2: Leitungen aus halbierter LC-Leiter

Die folgenden Bilder geben einige Impressionen von der Umsetzung. Ich glaube, es sieht ganz gut aus.




Bilder 3 bis 6: Angebrachte Leitungen

Im nächsten Baubericht zeige ich, was mir mit halbierten Leitungen noch so alles eingefallen ist.

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Donnerstag, 13. Juli 2017, 23:05

Wieso steht an der Brückennock der Vorname der Konstrukteurin ? Wir wurden arg beschimpft, als wir unser Logo auf unsere Modelle gedruckt haben. Diese Dame verewigt sich mit ihrem Vornamen auf ihren Modellen und kein Mensch regt sich auf !

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Freitag, 14. Juli 2017, 09:04

Mich würde eher interessieren, wie sie es beim Vorbild geschafft hat.



Wenn diese Frage geklärt ist, dann beantwortet sich die andere Frage von selbst.



65

Freitag, 14. Juli 2017, 09:28

... Diese Dame verewigt sich mit ihrem Vornamen auf ihren Modellen ...

Wenn es danach geht, dann haben wir von dem Verlag noch eine Unmenge an Modellen zu erwarten... 8o ... :D

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Sonntag, 16. Juli 2017, 22:07

Moin,

@ Fiete; Da gebe ich Dir recht und der Markt würde überschwemmt werden. Da kommt so manches Schätzchen zum Vorschein, von dem man weiß, es gab das Schiff, aber was ist damit passiert. Es werden bei machen von uns Erinnerungen wach und Träume geweckt.

Den Traum eines kleinen Erlkönigs!

Viele Grüße
Arne
Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Shipbuilder« (16. Juli 2017, 22:18)


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Sonntag, 16. Juli 2017, 23:58

Am Wochenende ist wieder einiges an Feindetaillierung zusammengekommen.
Fangen wir doch einmal mit den geteilten LC-Leitern an.


Bild 1: Geteilte LC-Leitern als Bauelement

Ich habe dort noch eine Sprinkleranlage über den Frontfenstern sowie die Abschlussreling der Frontpartien auf dem Promenadendeck abgebildet.
Im Original sieht das Ganze dann so aus:


Bilder 2 und 3: Sprinkleranlage und Frontreling im Original

Dann sind noch ein Schaltschrank und diverse Antennen auf dem Brückendeck hinzugekommen.


Bild 4: Brückendeck

Nicht nur halbierte Leitern, sondern auch ganze Leitern habe ich verarbeitet. Diesmal habe ich jedoch für die Leitern Ätzteile aus dem Passat-Verlag verwendet. Ich habe die Leitern mit einem Abstand zur Brückenaufbauwand angebracht, sodass diese freistehen.


Bilder 5 und 6: Eingebaute Leitern

Dann habe ich mich an die jeweiligen Frontmasten herangemacht. Wer diesen Mast aus dem Bogen baut, wird in etwa dieses Ergebnis erzielen.


Bild 7: Frontmasten aus dem Bogen gebaut

Wer das Original vergleicht, wird feststellen, dass die Realität wesentlich komplexer ist.


Bild 8: Das Original

Die Aufnahme ist zwar von Schwesterschiff, jedoch identisch mit der Konstruktion bei der Uthlande.
Da die Originalsituation für mich ein durchaus erstrebenswerter Zustand ist, habe ich dann Corel Draw angeworfen und die zusätzlichen Teile nachkonstruiert.
Leider bin ich in diesem mächtigen Tool noch nicht ganz so vertraut, sodass wir beide immer wieder Kämpfe austragen, bis Corel Draw versteht, was ich will.


Bild 9: Nachkonstruktion

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Montag, 17. Juli 2017, 00:01

Nach fertiger Konstruktion und Zusammenbau erhalte ich dann diesen Masten.


Bild 10: Mast mit nachkonstruierten Teilen

Diesen konnte ich dann auf dem Promenadendeck befestigen und mit Takelage versehen. Die Takelage habe ich dann mit lackiertem 0,1 mm Nickeldraht durchgeführt.


Bild 11: Eingebauter Mast mit Takelage

An diesem Baubericht wird auch deutlich, dass ich tief in der Feindetaillierung stecke. Im nächsten Baubericht geht es mit Feindetaillierungen weiter.

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Dienstag, 18. Juli 2017, 09:02

Hallo,
oft wird ja behauptet, bei den modernen Schiffen gäbe es nicht viel zu detaillieren. Aber hier ist genau das Gegenteil der Fall. super gemacht. Frage: Wo kriegt man den 0,1mm Draht her?
Ulrich

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Dienstag, 18. Juli 2017, 23:00

Hallo Ulrich,

ich beziehe den Draht immer hier:
https://knupfer.info/shop/index.php/deut…lber/m-n-1.html



Du bekommst einen gerade gerichteten Draht, der (unlackiert) dünner als Wonderwire ist und bei entsprechender Biegung auch nicht bricht.
Allerdings ist in den meisten Fällen ein Lackieren notwendig.

Geliefert wird er auf einer dicken Kartonunterlage, damit er beim Transport nicht verbiegt.

Gruß Axel

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Mittwoch, 19. Juli 2017, 16:14

Moin Axel!
Danke für den Tip, weder den Shop, noch das Material kannte ich bisher. Deine Feinarbeit ist zu 100 % nach meinem Geschmack!
"THIS is NOT normal!" (John Oliver, Last Week Tonight)

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Montag, 24. Juli 2017, 00:02

Ich habe die Uthlande noch weiter detailliert. Mein Ideenreichtum hat bisher noch kein Ende gefunden.
Nächstes Opfer meiner „Detaillierungswut“ waren die Dachantennen (siehe rote Kreise).


Bild 1: Dachantennen im Original

Mit ein wenig Draht waren diese schnell nachgebildet und auch sofort auf dem Dach.


Bilder 2 und 3: Dachantennen in der Nachbildung

Nächstes Ziel war der Brückendurchgang auf dem Promenadendeck. Dieser war mit Scheiben als Windfang versehen. Dieses hielt ich auch noch für ein lohnendes Umsetzungsobjekt. Zumal es leicht umsetzbar ist.


Bilder 4 und 5: Scheiben im Brückendurchgang als Windfang

Dann gab es ein Thema, was ich bisher konsequent vor mir hergeschoben habe und jetzt angehen musste. Das war das Thema Relings. Die Reling habe ich aus einem LC-Satz hergestellt.


Bild 6: Relings

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Montag, 24. Juli 2017, 00:06

Die
folgenden Bilder sollen dokumentieren, wie sich das Schiff durch den Einbau der Reling verändert hat.






Bilder 7 bis 11: Uthlande mit Reling

Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten, da das Material ziemlich weich war. Aber trotzdem wertet es die Uthlande als Modell ungemein auf.
In den nächsten Schritten muss ich noch Leitern und Positionslampen anbringen, bevor ich mich mit den Autos beschäftigen kann.

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Montag, 24. Juli 2017, 07:38

Moin Axel,
tolles Ergebnis!
Dein Modell ist ja fast detaillierter, als das Original :D !
Gruß
Jochen

apfisdu1

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Dienstag, 1. August 2017, 19:10

Hallo Jochen,

ich habe ja vor wenigen Wochen noch eine Fahrt mit der Uthlande gemacht, um gezielt Aufnahmen von den Ecken des Schiffes machen zu können, von denen ich noch keine Bilder hatte.
Dabei sind halt noch viele umsetzbare Kleinteile herausgekommen, die ich konsequent umgesetzt habe.

Gruß Axel

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Dienstag, 1. August 2017, 19:14

Die Positionslichter sind gesetzt.


Bild 1: Positionslicht

Die letzte Leiter ist eingesetzt.


Bild 2: Letzte Leiter

So bleibt mir nur noch der Bogen mit den Autos für das Fahrzeugdeck. Der Bau wird sehr heftig werden, da die Automodelle recht winzig sind.


Bild 3: Bogen mit Autos

Ich habe mich dazu entschlossen, alle auf dem Bogen enthaltenen Autos zu bauen und dann diesen Baubericht abzuschließen.
Ich werde jedoch vor meinem Urlaub nicht mehr dazu kommen, den Bogen mit den Autos anzuschneiden.

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Dienstag, 1. August 2017, 19:21

Moin Aksel,
das finde ich ja gut, dass mein Auto auch dabei ist: VW T4 Multivan (Caravelle) :D :D :D .
Gruß
Jochen

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Montag, 9. Oktober 2017, 00:07

Moin Jochen,

dein Auto bekommt auch die Pole Position für die nächste Überfahrt auf der Uthlande.
Nach der Bauunterbrechung durch die BKM_102 Schiffe möchte ich diesen Baubericht wieder fortführen. Die Uthlande als Modell ist längst fertig. Es geht jetzt um den Bau der Automodelle aus dem herunterladbaren Bogen.


Bild 1: Herunterladbarer Bogen mit Automodellen

Ich denke, ich fange einmal mit dem einfachsten Modell an. Das Modell ist schnell ausgeschnitten.


Bild 2: Ausgeschnittenes Modell

Ich probiere es mit durchsichtigen Scheiben. Da die Modelle sehr filigran aussehen, versuche ich es mit einer dünneren Klarsichtfolie. Diese ist jedoch so dünn, dass ich gar nicht sehe, wohin ich schneide.
Daher kommt wieder meine Klarsichtfolie mit „normaler Dicke“ zum Einsatz. Diese scheint mir für die Automodelle etwas zu dick zu sein, aber ich merke wenigstens, wohin ich schneide.
Bei diesem Modell handelt es sich um einen ersten Versuch, um Erfahrungen zu sammeln.
Die Ergebnisse sind teils ermutigend, teils verbesserungswürdig. Die Windschutzscheibe muss beim nächsten Versuch stärker gewölbt werden.



Bilder 3 bis 5: Ergebnisse erster Versuch

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Montag, 9. Oktober 2017, 00:14

Wenn ich schon auf der Uthlande alles verglast hatte, dann muss ich es auch auf den Autos tun, sonst wirkt das Ganze unglaubwürdig.


Bilder 1 und 2: Modelle im Gegenlicht und frontal beleuchtet

Die Modelle des VW Caravelle (weißes und blaues Auto) sind jetzt gebaut. Das erste Modell des VW Touran ist auch fertig. Das ist sozusagen der Prototyp, damit ich weiss, worauf ich beim Bau zu achten habe.


Bild 3: Meine heutigen Neuerrungenschaften

Ich habe gemerkt, dass die Konstruktionen dazu neigen, unten schmaler zu werden, als sie oben sind. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, falls es die Konstruktion es nicht hergibt. eine Bodenplatte einzubauen, damit das Auto oben genauso breit, wie unten ist.


Bild 4: Eine Bodenplatte als Abstandshalter

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Montag, 9. Oktober 2017, 07:46

Moion Aksel,
juchhu, ich darf mit meinem schwarzen T4 an Bord!
:D :D :D
Gruß aus Flensburg
Jochen

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