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Geda

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1

Montag, 12. Januar 2009, 19:17

Dioramen Größe, Verhältniss - Goldener Schnitt

Wie lösst ihr das Problem der Dioramengröße im Verhälltniss zur Modellgrösse?

Z.B. wenn ich ein Schiff auf eine reine Wasserfläche setzen möchte. Gibt es da Richtwerte, Wurzel aus 2, Goldener Schnitt od. probiert ihr das optisch aus?
mit freundlichen Grüssen

Gerd

Bernd B.

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2

Montag, 12. Januar 2009, 19:47

Pi mal Daumen ...

Es kommt ja letztlich darauf an, was Du darstellen willst ... die Einsamkeit des Meeres, die endlose Weite der Wasserwüste? Dann viel Wasser und wenig Schiff. Eventuell sogar mit perspektivischer Verzerrung (wenn es ein Schaukasten wird).

Kommt es Dir nur auf ein vorbildähnliches Gesamtbild an und stehtd as Schiff im Vordergrund, dann kannst Du die Wasserfläche auf den Bereich der Bugwelle und etwas drumherum reduzieren.

Willst Du die Schnelligkeit eines Schiffes betonen, eignet sich eine laaaaaaange, aufgewühlte Strecke hinter'm Heck gut.

Und so weiter ...

Mein Tipp: Dein Schiffsmodell fotografieren oder einfach graphisch darstellen und dann in einem Bildbearbeitungsprogramm herumexperimentieren, bis Dir der optische Eindruck gefällt. Und dann Pi mal Daumen nachbauen.
Gruss von Bernd (de feckin' German)

Geda

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3

Samstag, 17. Januar 2009, 17:58

Das Schiffchen, ein Minensucher der Bundemarine, ist nur ca. 11cm. Der soll auf eine reine Wasserfläche. Ich hab einfach mal mit einem Stück Pappe probiert.
Die Dioramenplatte ist schon in Arbeit. Für die Aussenleiste habe ich alte Bilderrahmenleisten verwendet.
mit freundlichen Grüssen

Gerd

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4

Samstag, 17. Januar 2009, 18:44

RE: Dioramen Größe, Verhältniss - Goldener Schnitt

Zitat

Original von Geda
Wie lösst ihr das Problem der Dioramengröße im Verhälltniss zur Modellgrösse?

Z.B. wenn ich ein Schiff auf eine reine Wasserfläche setzen möchte. Gibt es da Richtwerte, Wurzel aus 2, Goldener Schnitt od. probiert ihr das optisch aus?



Hallo Geda,

mit dem goldenen Schnitt machst du eigentlich alles richtig. Ein so aufgeteiltes Bild spricht den Betrachter eher an als ein in die Bildmitte gestelltes Objekt.

Gruß

Michael

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5

Samstag, 17. Januar 2009, 19:05

Hallo, Geda,

wichtig erscheint mir auch, dass das Objekt - hier ein Schiff - nicht genau auf der Mittelachse der Grundfläche steht, sondern etwas schräg. So wirkt es nicht so statisch, sondern etwas dynamischer. Dies gilt allgemein für Grundplatten/Dioramen, denn zum Beispiel genau zur Kante rechtwinklig ausgerichtete Betonplatten eines Flughafenvorfelds betonen nur ein statisches Display.

Als Beispiel, dass dies auch bei kleinen Schiffen geht, hier mal ein Beispiel von mir.

Viele Grüße
Friedrich
Fülle Deine Tage mit Leben und nicht Dein Leben mit Tagen.

Geda

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6

Montag, 19. Januar 2009, 19:32

Danke erst mal für die Tips.

In das Diorama soll übrigens das Binnenminensuchboot von WHM.
Muss ich aber erst noch zu Ende bauen. Bei einen Teilen ist mir noch unklar wie ich sie anbringen soll.

Papiertiger,
deinen Beitrag mit dem Boot werd ich mir besonders genau ansehen.
mit freundlichen Grüssen

Gerd

didl

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Sonntag, 29. März 2009, 17:25

Hallo Geda, im Plastikmodellbauheft "Modell-Fan" sind in den letzten 3 Ausgaben 1/2/3-2009 gute Beispiele wie mans macht. Hab das auch gleich ausprobiert. Die Grundlage ist eine Styropor- Platte in die der Schiffsausschnitt eingebracht wird. Dann mit Gips/ Moltofill alles geglättet und die Welle geformt. Dann alles angemalt und mit Silikon- farblos überzogen und mit einer alten Zahnbürste den Wellenkamm modelliert. Nach dem trocknen die Wellenspitzen mit weiß granieren. Und wie schon "Papiertiger" geschrieben hat, leicht diagonal einsetzen.
Gruß Dieter
»didl« hat folgendes Bild angehängt:
  • Zerstörer Rommel.jpg
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Herzliche Grüße, Dieter

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Fertig:
US-Diesellokomotive CFA-16, HS-DESIGN
Sporadisch: Eigenbau E-Lok ES09 in 1:45

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