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Heiner

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Mittwoch, 1. April 2015, 12:56

Diorama "Stavanger Maritime Sikkerhetssenter", 1:250

Moin, alle miteinander!
So, der 10. KBW ist vorbei, ich habe nicht geliefert - typisch. Aber um das Thema wäre es doch schade, deshalb will ich das Diorama weiter bauen und hier den regulären Baubericht dazu zeigen.

In Stavanger gibt es als als Berufsbildungszentrum für den Off-Shore-Bereich die "Stavanger offshore tekniske skole", abgekürzt "SOTS. Die Schule ist international gut vernetzt und bildet im Jahr ca. 600 Absolventen aus. Soweit ich es verstehe (Korrekturen wären mir sehr willkommen), ist das "Stavanger Maritime Sikkerhetssenter" Bestandteil dieser Schule, in der einem vor allem die Sicherheit bei Arbeiten im Off-Shore-Bereich beigebracht werden soll. Dazu gehören neben z.B. der Brandbekämpfung mit eigener Trainingsanlage(wäre ein zweites Diorama wert) eben auch die Bereiche Seerettung, Einsatz von verschiedenen Rettungsbooten, Übungen in Schutzanzügen, das Bergen von Schwimmern im Wasser, das ganze auch in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, etwa der norwegischen Luftrettung usw.
Nachbar der SOTS ist die gmc-Gruppe, die am selben Hafenbecken u.a. Wartung von Schiffen und Plattformen anbietet. Sehenswert sind vor allem die Schrägaufnahmen dieser Gegend aufBing Maps 3D. Dort wird offenbar jeder Schiffstyp bearbeitet, nicht nur Bohrinselversorger, sondern z.B. auch Fähren, wie meine Foldoy oder deren Schwesterschiff Sjernaroy.

Das Diorama soll also eine Luftrettungsübung vor der Schule zeigen, die von den Anwesenden an Bord der ebenfalls im Hafen liegenden "Foldoy" und "De Moulin Tide", weiteren Schülern des Sicherheitscentrums und (u.a.) des Lotsenbootes "Lost" interessiert verfolgt wird.

Nagelt mich bitte nicht auf historische Genauigkeit fest, ich kann nicht sagen, ob etwa die "Lost" in dem Zeitraum, in dem die "Foldoy" den Anstrich der "tide"-Gruppe trug, überhaupt noch im Einsatz war, ob konkret dieser Hubschrauber jemals über Stavanger geflogen ist, ob Übungen so nah vor der Küste überhaupt erlaubt sind usw. Die Vorstellung gefällt mir aber, und wenn es nicht wahr ist, soll es wenigstens gut erfunden sein.
"THIS is NOT normal!" (John Oliver, Last Week Tonight)

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Mittwoch, 1. April 2015, 13:17

Ich fange mit dem ursprünglichen Namensgeber des Dioramas an ("Lost in Stavanger") an, einem alten Bekannten aus den HMV-Hafenfahrzeugen, dort ursprünglich die "Laboe"/"Stein". Die notwendigen Änderungen halten sich ziemlich in Grenzen, vor allem die Kabine muss deutlich gekürzt werden (ich gehe mangels anderer Informationen mal davon aus, dass der Rumpf unverändert geblieben ist, da die Anzahl der Speigatten, durch die Fender gefädelt sind, ungefähr gleich zu sein scheint), es kommt ein "Klettergerüst" zu den Übergabestationen aufs Vorschiff und ein geänderter Mast auf die Kabine. Außerdem wird eine angedeutete Inneneinrichtung verbaut, die ich mit Fotos der "Schilksee" (Danke Dirk nochmal an dieser Stelle!) zeichnen konnte. Till Schrader und der HMV waren so nett, die "Verwurstung" ihrer Rechte an dem Modell für den Download hier zu gestatten. Wenn Ihr wirklich ALLES einbaut, kommt Ihr auf 160 Teile, und da ist noch keine Reeling und keine Rettungsplattform an Bord (mal sehen, wie ich die mache...).

Sagte ich schon, wie wahnsinnig praktisch ich Radiergummi beim Modellbau finde? Immer einen rechten Winkel zur Hand (vorausgesetzt, es sind unbenutzte...), das Gewicht ist sehr gut zum beschweren geeignet, und wenn es mal festklebt, kann man die Überreste gut abrubbeln.
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Mittwoch, 15. April 2015, 15:03

Moin, alle miteinander!
So, in den letzten Tagen sind wieder ein paar Teile fertig geworden, allerdings mit teilweise "komischem" Ergebnis. Nehmt die Bilder hier also erstmal nur als Bilder von einem Probebau.
Die Inneneinrichtung der Lost ist fertig, soweit ich sie für sinnvoll :D halte (könnte von Douglas Adams sein: "Wie flach ist der Ozean? Wie kalt ist die Sonne? Wie sinnvoll...?" :rolleyes: ). Die "Frisierstühle" bestehen aus 3 Teilen, die Fußstütze ist dabei gleichzeitig die "Federung" für den darauf ruhenden Sessel, mit Sekundenkleber gehärtet. Der Niedergang ist aus einer einer LC-Leiter gemacht.
Die Bordwände kamen als nächstes dran, für "rein weiße" Wände habe ich einfach die Teile vertauscht und mit der bedruckten Seite nach innen aufgeklebt. Leider ist der überstehende Bordwandrand missglückt; hier hätte ich mich mit verdünntem Weissleim von Speigatt zu Speigatt vorarbeiten sollen, statt alles einzusauen und dann nicht fertig zu werden.
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Mittwoch, 15. April 2015, 15:16

Aufbauten und "Kleinteile" folgen als nächstes. Weil ich die Kabine verkürzen musste, habe ich sie neu gezeichnet - Passgenauigkeit ist eigentlich ganz gut, im Gegensatz übrigen zu den Bordwänden, die auf dem Weg vom Scan über den Ausdruck bis an das Spantengerüst ca 3 mm zu lang geworden sind. Was da schief gelaufen ist - keine Ahnung, ich werde es schon irgendwie verbockt haben. Nehmt Ihr halt, wenn ich Euch die Teile bereitstellen darf, die echten Bordwände aus dem Originalbogen (werdet Ihr ohnehin müssen, sonst bräuchte ja niemand mehr das Original... :D), da habt Ihr dann keinen Ärger. Die Kabine habe ich aufgetrennt, die Verarbeitung fällt dann leichter. Bei den Neuteilen wird die Rückwand der Kabine bereits an Spant 3 mit ansetzen, so gibt es vorne und hinten schöne Referenzpunkte. Die Namensschilder auf dem Kabinendach sind noch etwas zu groß, die werde ich wohl 1,2 mm kleiner anlegen. Die Positionslampen sieht man nicht, sie sind aber da -wie sinnvoll - aber das hatten wir ja schon. Die Rettungsinseln sind noch nicht optimal, hier wären weniger Streifen mehr gewesen, das wird noch überarbeitet.
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Mittwoch, 15. April 2015, 16:00

Moin Heiner,
der Kleine hat ja eine schnuckelige Inneneinrichtung. Worüber ich ein wenig grübele, ist der Name von dem Untersatz: Wir bewegen uns ja in Norwegen und das norwegische Wort fü "Lotse" heißt "los" (das "o" dabei wie "u" gesprochen... ;) ) Insofern habe ich schon jede Menge solcher Fahrzeuge gesehen, die auf dem Brückendach oder an der Bordwand das Logo "LOS" trugen, so wie im angelsächsischen Raum (wozu inzwischen ja auch die deutschen Küsten gehören :D ) "PILOT". Könnte da irgendwie ein Missverständnis vorliegen? Mag ja sein dass der Untersatz wirklich "LOST" heißt, aber nicht, dass er das "in translation" ist...
Beste Grüße und weiterhin gutes Gelingen (auf dass Dir nix verloren gehe...)
Fiete

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Mittwoch, 15. April 2015, 16:22

Moin Fiete!
Das hätte ich unseren norwegischen Freunden nicht angetan, "Lost" auf ein Lotsenbboot zu schreiben, wäre ja wie Vermögensberatung P. Leite... :pinch: Nee, vergleich mal das Bild auf Marine Traffic, das ich oben unter "LOST" verlinkt habe...
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Donnerstag, 16. April 2015, 07:19

Moin Heiner,

hm, Du hast ja Recht, ist aber trotzdem merkwürdig... mal sehen, ob man da was rausbekommt...

Beste Grüße
Fiete

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Donnerstag, 16. April 2015, 08:45

Hallo,
von den sprachlichen Dingen abgesehen wird das ein hübsches kleines Bootchen nach dem Motto, klein, kleiner, Heiner. Danke für den Baubericht.

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Donnerstag, 16. April 2015, 20:44

@Fiete: Wo wir schon bei Norwegisch für Anfänger sind: eigentlich muss ich also "Lust in Stavanger" sagen? Klingt wie Hotelschiff für Wohnplattformen im Ekofisk, aber warum nicht? Hier stehen auch überall Wohnmobile im Wald um den Truppenübungsplatz :cool: also hinten Sessel raus, 1 große Matratze rein und ein Perlenvorhang an den Niedergang - ich weiss bloß noch nicht, wie ich den in 1:250 mache (ein Job für GlueMe!)... aber ob ich DAS dann zum Download anbieten darf, so wegen Frauen und Kindern und so ?
@ Ulrich: nichts zu danken (danke fürs lesen!), aber nach dem Motto brauche ich ja eine neue ID, wenn man ich mal die größeren Sachen anschneide! :huh: Vorschläge? "Lang, länger... " äh... nee, fällt mir nichts zu ein.
Mit den Zeichnungen bin ich jetzt fast fertig (bisher 130 Teile), mal sehen, ob ich am Wochenende noch ein paar Lasercuts hinkriege... Gebaut wird dann nächste Woche weiter.
Bis die Tage
Heiner
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Freitag, 17. April 2015, 07:20

Moin Heiner,
naja, in 1:250 ist das so winzig... Hier im Hamburger Miniaturwunderland sind da schon ganz andere Sachen zu sehen, aber das ist auch 1:87... :D
Beste Grüße
Fiete

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Dienstag, 21. April 2015, 09:43

Moin, alle miteinander!
Der kleine "Lust-Dampfer" wächst weiter. 2 Masten stehen, die zweite Rettungsinsel ist an Bord, die vordere Kabinenwand steht, das war es mit den "grossen" Teilen, jetzt geht es mit den Kleinteilen weiter. Wundert Euch nicht über das lieblose Finish; ich ärgere mich immer noch über die misslungenen Bordwände und werde nochmal bauen, wenn alles passt, da mache ich hier erstmal vor allem als "Stellprobe" weiter. Leider habe ich mir von der Reihenfolge selber ins Knie geschossen, der vordere Mast mit dem Klettergerüst hätte warten müssen, bis ich die Übergabestationen mittschiffs fertig und an Bord habe. Jetzt muss ich die außerhalb komplett fertig stellen und dann "en bloc" an Bord bringen, dabei bin ich schon froh, wenn solche Treppen an Bord beieinander bleiben, da will ich mit ihnen nicht auch noch umziehen... :wacko:
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Dienstag, 28. April 2015, 19:20

Moin, alle miteinander!
"Die war doch schon weiter?" Im Prinzip ja, - aber DIESE hier nicht; ich habe inzwischen nochmal neu gebaut. Beim ersten Anlauf hat mich ständig der verpfuschte Bordwand-Rand geärgert (hier jetzt ohne (größere :whistling: ) Knicke), Namensschilder und Positionslichter waren zu groß und für meinen Geschmack zu grob, die Rettungsinseln zu lang, die Kabinenwände schlugen Wellen, weil ich bei der Breite auf Deck geschlampt hatte, die Wanten des vorderen Masts waren zu breit auseinander gespreizt usw. - beim Bund gab´s dafür damals ein Wort, das gleichzeitig detaillierte Kritik war, konstruktiv den Ausweg zeigte, Ansporn gab und die Arbeiten auslöste: "Waechter (nein, das war es noch nicht) - NOCHMAAAL!!! :thumbdown:" (Beachte das fast stumme "CH" und das langgezogene "A"; je schlechter, um so länger... ) (nicht zu verwechseln übrigens mit "normal" , was zwar ähnlich klang, im Zusammenhang mit mir aber, glaube ich, nie gefallen ist...)
Als nächstes kommt die zweite Lotsen-Übergabestation mittschiffs und zur Erholung von den Kleinteilen die beiden Rettungsinseln, dann überlege ich, ob ich den Radarmast nochmal neu mache; ich glaube um die Markierungen für die Steighilfen herum ist die Tinte etwas ausgefallen, es wirkt alles etwas "schmutzig".
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Mittwoch, 29. April 2015, 11:22

"Eisenbiegerei" und pönen - nicht unbedingt mein Lieblingszeitvertreib. Dafür ist jetzt neben den Rettungsinseln eine selbst gebogene/geklebte Taucherplattform an Bord und die zweite Lotsenübergabestation mit ihrer Reeling. Die Stationen saßen 3mm zu weit hinten und mußten vor; beim losschneiden habe ich leider die an backbord mit der Pinzette zerdrückt, so kann ich also nochmal "eine Briefmarke filetieren" :wacko: Auf die Stationen soll Gitter; Fliegengitter aus dem Baumarkt ist mir aber zu grob, ich werde wohl etwas feineres bestellen.
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Mittwoch, 29. April 2015, 12:18

Moin Heiner,
... es wirkt alles etwas "schmutzig"...

yes and? Ist der Hobel gerade direkt aus der Werft gekommen, oder hat er nicht schon 'n büschn was mitgemacht...? ;) Also, wenn Du mich fragst, schmutzig ist völlig in Ordnung
Wegen Gitter: Kennst Du das hier? Feine Sachen, im wahrsten Sinne des Wortes...
Beste Grüße von der Elbe
Fiete

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Mittwoch, 29. April 2015, 13:22

Moin Fiete!
Danke für den Tip, genau an diese Matten hatte ich schon gedacht. Ich habe solch ein Geflecht schon einmal woanders in der Hand gehabt, aber mir fällt nicht mehr ein, wo. Egal, morgen bin ich sowieso zufällig dort ganz in der Nähe - es soll wohl so sein... :D :D :D Vielleicht kann ich ja auch ein paar Werftarbeiter rekrutieren.
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Mittwoch, 29. April 2015, 13:33

...Vielleicht kann ich ja auch ein paar Werftarbeiter rekrutieren...

Naja, die Du DA bekommst, kannst Du höchstens beim Abwracker einsetzen... :D :D :D
Fiete

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Mittwoch, 29. April 2015, 14:19

Moin zusammen,

darf ich in diesem Zusammenhang auf meinen diesbezüglichen Beitrag hinweisen?


Viele Grüße - Ully
"Fröhlichkeit ist nicht die Flucht vor Traurigkeit, sondern der Sieg über sie."
Gorch Fock

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Mittwoch, 29. April 2015, 18:30

Moin Ully,
ja, bitte, gerne darfst Du das, und auch Dir vielen Dank für diese Marktforschung - ein Super Tip. Zumal dort neben dem 0,1 mm Gitter auch noch Streckmetall-Matten aus Au mit einer Maschenweite von 0,2 mm im Programm ist, was Deinen Bildern von den Radioröhren sehr ähnelt und sich hervorragend für durchbrochene Stufen von Niedergängen u.ä. eignen sollte - morgen sehe ich mir das mal an.
Aber Erfahrungen mit sechsbeinigen Werftarbeitern hast Du auch noch nicht gesammelt, oder? Ich meine: was macht denn so eine Blattschneiderameise den ganzen Tag? Die will doch beschäftigt werden, das arme Tier...
@ Fiete: zum Abwracken nehme ich Katzen, deshalb habe ich immer Platz für Schiffe X(
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Mittwoch, 10. Juni 2015, 15:15

Damit Ihr nicht denkt, dass ich aufgegeben habe - aber Ameisen sind so was von blöde, Mann Mann Mann. Ständig wollen sie den Leim fressen, beim Schweissen explodieren sie, an jeder Blattlaus wird gesoffen, und wenn irgendwo eine Königin vorbeikommt, ist alles aus X( :thumbdown: :pinch: . Mit diesen Viechern kannst Du kein Schiff bauen, nicht mal ein Boot.
die Du DA bekommst, kannst Du höchstens beim Abwracker einsetzen...

Nicht mal dafür! Ich mache wieder selber weiter.
Für ihre Baracken (nein, nicht "Kakerlacken"... :wacko: ) habe ich schon Edelstahlgeflecht in 0,1mm und 0,2 mm Maschenweite besorgt und 2 Bögen Streckblech in Alu , das ich eigentlich für Niedergänge nehmen wollte, aber meist sind die Stufen so schmal, dass man wegen der Löcher je Tritt am Ende nur perforierte Krümel in der Hand behält. Mal sehen, wo man es besser einsetzen kann; die Laufbleche auf den Rettungskreuzern z.B. könnte ich mir immer noch gut damit vorstellen...
Was mich am meisten nervt ist aktuell die ständige Drahtbiegerei, -kleberei und -pönerei (anbei nochmal der ganze Draht-Kleinkram, der mir noch bevorsteht), und ich denke, man sieht es den Ergebnissen auch an. Der Radarmast mit den Steighilfen ist eigentlich nicht schlecht geworden, aber so in Farbe "ersoffen", dass ich ihn wahrscheinlich noch einmal herunternehme und in Pinselreiniger lege; demnächst werde ich mal mit Sprühfarben experimentieren (vielleicht kann ich mal einen Sprayer verteidigen oder so :cool: ) und im Übrigen endlich den Anlauf nehmen, LC´s selber zu erstellen.
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Mittwoch, 24. Juni 2015, 10:10

Moin, alle miteinander!
Nach dem Einsprühen mit Acryllack sind die Lasercuts unerwartet zäh geworden (von "fest" will ich jetzt nicht reden), so dass ich sie wider Erwarten doch verarbeiten konnte. Die Steighilfen und die Reelinge für die Übergabestation muss ich allerdings neu machen, und da ist jetzt natürlich die Versuchung groß, gleich die Stationen insgesamt aus Laserteilen neu zu machen (wofür hatte ich den Ameisendraht noch gleich gebraucht?). Weil die Reelinge bei jedem Handgriff verbiegen, kommen auch gleich die Fender an Bord.
Damit komme ich langsam auf die Zielgerade, es fehlen noch Radar, am vorderen Mast die Mastspitze mit sämtlichen Leuchten und die Wanten und die Flagge.
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Freitag, 26. Juni 2015, 09:31

Moin, alle miteinander!
Mit den Bildern beende ich diesen Bauabschnitt des Dioramas. Die Antennen sind inzwischen weiß gepönt. Der Knick in der Bugreeling backbord ist gerichtet und die Stelle insgesamt mit Sekundenkleber gehärtet; der Blumendraht (Stärke 0,3 mm), den ich für die Antennen verwendet habe, kommt mir jetzt "weicher" vor als der Karton. Wenn die fehlenden Relings für die Übergabestation an Bord sind, alle Klebefäden gezogen und die Flagge gehisst, werde ich Bilder in die Galerie einstellen, aber für den Baubericht brauchen wir uns damit nicht weiter quälen. :sleeping:
Ein paar Fehler, die ich aber an diesem Modell nicht mehr beseitigen werde (wahrscheinlich gibt es irgendwann in aller Stille nochmal einen Neubau): die Masten sind insgesamt doch deutlich zu hoch geworden, hier würden ca. 5 - 8 mm weniger dem Eindruck des Originals besser entsprechen. Die Kabinenrückseite stimmt noch nicht ganz, wahrscheinlich müssen Kabinentür und Sprossen zum Kabinendach weiter nach links, so dass die Sprossen mittig sitzen. Ob dann auch der Lüftungsschacht für die Maschinen wandert, weiss ich noch nicht. Am Dach (fehlen hier im Modell) sind links und rechts markante "Heckspoiler" angebracht, die 2 Leuchten tragen. Die Taucherplattform sieht jetzt direkt neben den Lasercuts doch ziemlich "selbstgemacht" aus (kein Wunder), allerdings ist sie aus Draht grifffester, wenn das Modell aus dem Karton nehme, sie wird deshalb wahrscheinlich bleiben. Außerdem habe ich inzwischen den Verdacht, dass der Mastkopf mit der Anbringung der Wanten am Original anders gelöst wurde (je Wante 1 Haken am Mast anstelle der "Ankerplatte", die ich von einem anderen Boot übernommen hatte...).
TROTZDEM bin ich insgesamt nicht unzufrieden... :cool: :cool:
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Freitag, 26. Juni 2015, 09:35

Moin Heiner,

du kannst zu Recht ZUFRIEDEN sein mit diesem Ergebnis, Chapeau.

Und nun weiter im Diorama.

Liebe Grüße
Robi
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

Karl Popper

23

Freitag, 26. Juni 2015, 10:57

Moin Heiner,
wie war dat noch mit'n Licht und mit'n Scheffel? ;)
Beste Grüße
Fiete

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Freitag, 26. Juni 2015, 14:30

Danke Euch beiden! Also gut sagen wir: ich bin GAR NICHT unzufrieden...
(Fiete, meintest Du diesen ollen Western, "Für ein paar Scheffel mehr Licht...")
Als nächstes ein bisschen "Kleinkram", bis ich mit der "Foldoy" soweit bin, aber das wird beides noch ein paar Tage dauern...
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