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  • »Hans-Jürgen« ist männlich
  • »Hans-Jürgen« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 15. Januar 2009, 15:48

Die neue Generation der Polarschiffe

Hallo,

ich habe heute Nr. 2/2009 von P.M. erhalten.

Darin weist ein kurzer Beitrag auf die neue Generation der Polarschiffe hin: Mit dem Hintern voran durchs Eis.

Im gößten Eislabor der Welt, dem Akerartic in Helsinki wurde festgestellt, dass sich Wasserfahrzeuge im Rückwärtsgang viel effektiver durch eine geschlossene Eisschicht arbeiten.

Akeractic hat folgende Adresse: www.akerarctic.fi

Davon stammt auch das Bild des ersten Containerschiffs dieser Art "Norilskly Nickel". Außerdem ist in der P.M. ein Foto des ersten Tankers dieser Art "Vasily Dinkov".

Viele Grüße

Hans-Jürgen
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Viele Grüße
Hans-Jürgen

Wiesel

Hennings Dino

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2

Donnerstag, 15. Januar 2009, 16:01

Auf der von Dir genannten Seite wird auch ein Eisbrecher gezeigt, der wahlweise konventionell und seitwärts fahrend Eis brechen kann.

Hammerhart!

So ein fetter moderner Eisbrecher wäre auch mal ein wahrhaft cooles Modell.
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



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3

Donnerstag, 15. Januar 2009, 16:26

RE: Die neue Generation der Polarschiffe

Zitat

Originally posted by Hans-Jürgen
dass sich Wasserfahrzeuge im Rückwärtsgang viel effektiver durch eine geschlossene Eisschicht arbeiten.


Hans-Jürgen




aber was heißt rückwärts? Mit den Propellern voran?

Grüße,
Torben

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4

Donnerstag, 15. Januar 2009, 18:10

RE: Die neue Generation der Polarschiffe

Zitat



aber was heißt rückwärts? Mit den Propellern voran?



Hallo Torben,

Schrauben und Ruder werden dabei durch Azipods ersetzt. Azipods sind Schrauben, die sich um 360 Grad drehen lassen. Das Schiff kann damit um 180 Grad drehen, um rückwärts zu fahren.

Jedes Schiff läßt sich mit dieser Technologie ausstatten. Allerdings muss dann das Heckteil verstärkt und abgeflacht sein.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
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Viele Grüße
Hans-Jürgen

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5

Donnerstag, 15. Januar 2009, 18:12

RE: Die neue Generation der Polarschiffe

Hallo,

hier noch ein Bild des Supertankers und Eisbrechers TEMPERA bei der Fahrt durch die Nordostpassage.

Hans-Jürgen
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Viele Grüße
Hans-Jürgen

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  • »Minensucher« ist männlich

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6

Donnerstag, 15. Januar 2009, 23:35

RE: Die neue Generation der Polarschiffe

Moin, moin, Hans-Jürgen,

Dazu gab es im Fernsehen, glaube es war auf N24 oder NTV, einen Filmbericht, ist aber schon eine Weile her, kommt vieleicht bei den ständigen Wiederholungen noch einmal,

Gruß Norbert
Gruß Norbert

DUOSAN & KITTIFIX kleben alles

Norberts Ostseewerft an der Elde :
I.] Konstktionsbüro :
- VM - Rettungsschiffe - "R11" & "R-21" , Umgebaute MLR-Schiffe Typ Habicht,
II.] auf Helling : Musterbau für Rettungsschiffe, sowie R-Boot Typ "R401-R498"

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7

Freitag, 16. Januar 2009, 00:07

RE: Die neue Generation der Polarschiffe

Zitat

Original von Minensucher
Moin, moin, Hans-Jürgen,

Dazu gab es im Fernsehen, glaube es war auf N24 oder NTV, einen Filmbericht, ist aber schon eine Weile her, kommt vieleicht bei den ständigen Wiederholungen noch einmal,

Gruß Norbert


Joar das stimmt....

den Teufel mal holen tut....

Bei der heutigen Erderwärmung hätte man sich die Entwicklung wohl sparen können :) 8) :D

Peter Wehrhahn

unregistriert

8

Freitag, 16. Januar 2009, 12:54

RE: Die neue Generation der Polarschiffe

Der Antrieb mit den "Pods" ist aber nicht ganz trivial,
wie der informierte Beobachter z.B. bei dem (noch) neuen
Forschungsschiff "Maria S. Merian" an den vielen Pannen und Werftaufenthalten (pdf) sehen konnte.

Das Hauptproblem ist wohl der Drehring/Schleifring, der die
(bei der Merian) elektrische Leistung übertragen soll und
dazu auch noch dicht sein muss.

Eine mechanische "Durchleitung" der Antriebsenergie ist ev.
einfacher zu handhaben.

Um das Gebiet zu erforschen, gibt es aber in den nächsten
Jahren einen weiteren Neubau, der m.M. nach sogar richtig
gut aussieht. AURORA-BOREALIS

(c) AWI

(C) AWI

Das neue Schiff soll 2013 das bisherige Tiefseeforschungsschiff «Sonne»
ablösen. Haupteinsatzgebiet werden der Indische und Pazifische Ozean
sein. Ausgestattet mit der neuartigen Segeltechnologie Sky Sail,
Brennstoffzellen sowie einem intelligenten Antriebsmanagement, gilt der
Neubau als besonders umweltfreundlich. Heimathafen des
Forschungsschiffs wird Wilhelmshaven sein. Die Baukosten für das neue
Schiff werden zu 90 Prozent vom Bundesforschungsministerium getragen,
die Länder übernehmen gemeinsam die restlichen 10 Prozent.



Gruß

Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter Wehrhahn« (16. Januar 2009, 12:57)


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