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Dienstag, 2. Juni 2015, 17:09

Der Seenotkreuzer „Otto Schülke“ in drei Bauversionen: 1969, 1995 und 2005

Die vier Seenotkreuzer der 19-Meter-Klasse „Otto Schülke“, „H.J. Kratschke“, „Hans Lüken“ und „G. Kuchenbecker“ wurden im Jahr 1969 in Dienst gestellt.


In der Baugeschichte des Seenotkreuzers „Otto Schülke“ lassen sich drei Epochen unterscheiden:
(1) Die Auslieferungsversion mit orangefarbigem Anstrich des Außenfahrstandes und der Aufbauten des Beibootes, sowie mit einer Radaranlage älterer Bauart und einer markanten Sirene auf dem Mast. (2) Die Umbauversion mit leuchtrotem Anstrich des Außenfahrstandes und der Aufbauten des Beibootes, sowie mit einer Radaranlage neuerer Bauart auf dem Mast, und später noch mit SAR Kennung am Rumpf und nachträglicher Verbreiterung des Heckspiegels, (3) Die Ausmusterungsver-sion zunächst als Seenotkreuzer des isländischen Rettungsdienstes mit dunkelblauem Rumpf, und später als Versorgerschiff eines norwegischen Logistikunternehmens (ohne Beiboot) mit leuchtblau-em Anstrich des Außenfahrstandes und der Ränder des Waldecks.


Der 2014 erschienene HMV Modellbaubogen gibt die zweite Bauversion wieder. Mit Hilfe von Vorbildfotos und Computerbearbeitung (Photoshop) war es jedoch leicht möglich aus dem HMV Bogen auch die beiden anderen Bauversionen abzuleiten.
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Dienstag, 2. Juni 2015, 17:14

Ein typisches Merkmal der 19m-Seenotkreuzer ist die reichhaltige Ausstattung mit Antennen, die natürlich bei einem Papiermodell eine besondere Herausforderung darstellen.
Ich habe hier auf eine schon früher erprobte Bautechnik zurückgegriffen, in der ich Masten und sogar Poller mit dünnem Stahldraht (0,1 – 0,2 mm) verstärke, und die meisten Antennen komplett aus (bei Bedarf eingefärbtem) Stahldraht herstelle. Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut sich Stahldraht mit Sekundenkleber fixieren lässt.
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Dienstag, 2. Juni 2015, 17:16

Gegenüber dem HMV Modellbogen, der aus meiner Sicht den Bauzustand des Seenotkreuzers Ende der 1980er Jahre wiedergibt, habe ich mich für den Bauzustand Mitte der 1990er Jahre entschieden, wo der Seenotkreuzer mittlerweile auch die rote SAR Kennung am Bug trug, und die damals gerade neu entwickelten Heckverbreiterungen erhalten hatte.
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Dienstag, 2. Juni 2015, 17:18

Die ursprüngliche Bauversion des Seenotkreuzers Otto Schülke von 1969 unterscheidet sich vor al-lem in der Farbgebung (orange statt leuchtrot an verschiedenen Aufbauten) sowie an der Form (und grauen Farbe) der Mastanlage.
Die Hauptkajüte (und später auch die Kajüte des Beibootes) verstärke ich mit dickeren Pappstücken.
Die Bordwände werden erst zum Ende angebaut, um ein Verschmutzen der weißen Bordwandfarbe schon während des Baus zu verhindern. Außerdem lassen sich so die durch das Deck geführten Verstärkungsstahldrähte kontrollierter am Innengerippe befestigen.
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Joachim Frerichs

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Dienstag, 2. Juni 2015, 18:20

Ahoi Ulrich,

schöne Idee, mehrere Versionen eines Schiffsmodells zu bauen. Dies habe ich auch schon mehrmals mit meinen Modellen gemacht.



Gruß
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

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Donnerstag, 4. Juni 2015, 17:28

Auch wenn noch nicht alle Teile montiert sind, lässt sich mittlerweile am Modell genauer erkennen, worin sich die Antennenanlagen der Bauversionen von 1969 und 1995 unterscheiden.
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Mittwoch, 17. Juni 2015, 17:30

Und hier nun die Bauversionen 1969 und 1995 im Vergleich:
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Mittwoch, 17. Juni 2015, 17:33

Und hier die Bauversion von 1969 im Einsatz „auf See“:
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Montag, 22. Juni 2015, 16:44

Beim Bau der Bootsversion von 2005 habe ich das Spantengerüst durch zwei Stringer verstärkt, nachdem ich bei den beiden ersten Bauversionen Schwierigkeiten hatte, die seitlichen Bordkanten zwischen Waldeck und Bordwänden stabil zu bekommen – was wahrscheinlich daran lag, dass ich die Klebelaschen rund um das Waldeck (mit Absicht) abgeschnitten habe.

Schon im Rohbau werden die Unterschiede des jetzt zu einem Versorgerschiff umgebauten früheren Seenotkreuzers sichtbar: die dunkelblauen Bordwände mit den (Streifen-)Resten der SAR Kennung und die Kenn-Nummer „2292“ auf beiden Seiten des Kajütenaufbaus stammen aus der Zeit, als der frühere Seenotkreuzer zwischen 1997 und 2000 vom isländischen Seenotrettungsdienst SVFI unter dem Namen „Gunnar Frideriksson“ eingesetzt wurde. Der hellblaue Anstrich an den Seiten des Waldecks und am Brückenaufbau stammt dagegen aus der Zeit, als der Kreuzer ab 2001 in Norwegen als Versorgerschiff eines Logistikunternehmens eingesetzt wurde.
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Donnerstag, 1. Oktober 2015, 17:11

Der für die Seenotkreuzer der 19 Meter-Klasse typische „Antennenwald“ blieb auch im Einsatz beim isländischen Seenotrettungsdienst und später als norwegisches Versorgungsschiff erhalten; nur die runde Funkpeilantenne über dem oberen Fahrstand wurde demontiert.

Im Modell habe ich die Antennen wieder mit Stahldraht gebaut – hier kann man nebeneinander den Rohzustand bei der Bauversion als Versorgerschiff und den lackierten Zustand bei der Bauversion als deutscher SAR sehen.
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Joachim Frerichs (01.10.2015)

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Freitag, 2. Oktober 2015, 11:36

Das Tochterboot „Johann Fidi“ wurde als „Stefan Eggertsson“ im Einsatz beim isländischen Ret-tungsdienst weiter benutzt, spätere Fotos zeigen jedoch an seiner Stelle ein Schlauchboot in der Heckwanne des Seenotkreuzers. Auf dem Vorbildfoto der Version als Versorgerschiff ist kein Beiboot zu erkennen – ich habe jedoch das Modell um ein Schlauchboot (aus dem HMV Modell des SK John T. Essberger) ergänzt.
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Helmut B. (02.10.2015)

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Samstag, 3. Oktober 2015, 06:44

Und hier schließlich noch einmal alle drei Bauversionen 1969, 1995 und 2005 nebeneinander:
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