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Pianisto

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1

Dienstag, 18. Oktober 2011, 11:52

Dampfeisbrecher Stettin HMV 1:250

Nachdem noch niemand mit dem Baubericht angefangen hat, ergreife ich dann mal die Chance....
Angeregt durch Bauberichte von Jabietz und Lars W. , hat sich mir die Frage gestellt, was schaffe ich an Perfektion, deswegen probier ich das hier, da bei der "Konkurrenz" ich mich entsprechend anstrengen werde.
Durch die Vorstellung des Bogens, hatte ich erfahren, daß es eine Brückeneinrichtung gibt, das war für mich der Grund diesen Bogen zu kaufen und jetzt auch noch das Lasercutset nachzubestellen, denn eigentlich habe ich ja auch die alte Version in Offsetdruck.
Deswegen noch einmal an Hand von zwei Beispiele die Unterschiede dargezeigt:

Gruß pianisto
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2

Dienstag, 18. Oktober 2011, 12:51

Moin Pianisto,

der HMV-Bogen ist eigentlich eine völlige Neukonstruktion, eigentlich ist - um mit Piet zu sprehen - nur die Grundplatte unverändert gebleiben. darübewr hinaus stellt das WHV-Modell den Zustand des Schiffes 1982 bei Übernahme durch den Förderverein dar. Außerdem weist der alte Bogen einige nicht ganz unwesentliche Fehler auf (Türen im Aufbau, zwei Scheinwerfer). Ich denke, Du wirst mit dem neuen Modell durchaus Freude haben.

Gutes Gelingen wünscht

Fiete

Ragnarson

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3

Dienstag, 18. Oktober 2011, 17:06

Servus Pianisto,

Jabietz und Lars nachzueifern, ist ein ehrgiziges Unternehmen!
Aber das ist das Schöne hier an diesem Forum, man sieht Sachen, da denkt man sich "Das gibt es doch gar nicht!". Und irgendwann probiert man's dann selber. Auch wenn's natürlich nicht so perfekt gelingt, ist es doch ein persönlicher Fortschritt, der einem Freude macht. Zumindest mir geht's so.

Also viel Spaß Dir beim Bauen und uns beim Zuschauen!

Gruß
Werner

Pianisto

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4

Dienstag, 18. Oktober 2011, 21:40

Danke Fiete und Werner für eure Anmerkungen, dazu muss ich natürlich sagen, ich bin ja von Beruf Pianist, also am Fingerspitzengefühl dürfte es ja jetzt nicht scheitern, sollte man meinen...ich halte ja die Schwierigkeitsangaben von HMV für "leicht" untertrieben und dieser Bausatz gilt als schwer.
Hier hätten wir schoneinmal die unveränderte Grundplatte mit Spanten und das Hauptdeck. Inzwischen ist auch das reichhaltige Lasercutset (mit sogar messingfarbene Bauteilen!) angekommen und da hätte ich doch gleich eine Anregung, wie wäre es wenn man noch zwei Schleuderscheiben dazu nehmen könnte, denn durch die Brückeneinrichtung werden ja die Fenster ausgeschnitten und Platz wäre auf einer weißen Platine ja noch.
Morgen beginnen dann schon (für mich) die ersten Herausforderungen.

Gruß pianisto
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Pianisto

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5

Donnerstag, 20. Oktober 2011, 12:15

Nun habe ich auch den Lasercutsatz mit den Schanzkleidstützen eingeweiht. Bei dieser Arbeit musste das Deck ständig beschwert werden, um es glatt zu halten. Die Schlitze, die auf den Fotos zu sehen sind, werden noch geschlossen, Makros halt...

Gruß pianisto
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Wolfgang Lemm

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6

Donnerstag, 20. Oktober 2011, 12:53

Hallo Pianisto,

ich bin gespannt wie Du die Bordwände anbringst, wo Du vorher schon die Schanzkleidstützen verbaut hast. Ich kenne es so, dass erst die Bordwände kommen und dann die Stützen.
Sonst kann es zu Problemen mit dem Verbinden (Andrücken) von Bordwand und Innenschanz kommen. Auch würde ich das Deck zuerst auf das Spantengerüst aufsetzen, dann ist es automatisch glatt ...

Gehst Du nach Bauanleitung vor?

Gruß,
Wolfgang

7

Donnerstag, 20. Oktober 2011, 12:54

Moin Pianisto,

ich weiß nicht, ob Du Dir da einen besonders großen Gefallen getan hast, indem Du das Deck so absolut plan auf der Arbeitsunterlage fixiert hast. Wenn du Dir den Mittelträger anschaust, dann erkennst Du, dass das Deck einen leichten Sprung hat, also zum Bug und Heck hin leicht ansteigt. Wenn du jetzt das Deck auf dem Spantengerüst verkleben willst, wirst Du Spannungen beim Schanzkleid bekommen. Es wäre mit Sicherheit geschickter gewesen, das Deck - wie in der Bauanleitung vorgesehen - vorher auf das Spantengerüst zu kleben. Vielleicht lässt sich das ja noch revidieren.

Über die noch sichtbaren Schlitzchen solltest Du Dir keine Gedanken machen, wenn Du die Bordwand angebaut hast, hat sich das Thema erledigt. ;)

Beste Grüße

Fiete

Wolfgang Lemm

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8

Donnerstag, 20. Oktober 2011, 21:29

Hallo Pianisto,

...

Gehst Du nach Bauanleitung vor?

...

Gruß,
Wolfgang


Ich halte nun auch den Bogen in Händen und sehe, dass die Bauanleitung tatsächlich den von Dir eingeschlagenen Weg nahelegt.
Sehr kurios ... umso gespannter bin ich, wie Du den weiteren Zusammenbau meistern wirst!

Gruß,
Wolfgang

9

Freitag, 21. Oktober 2011, 06:06

...Ich halte nun auch den Bogen in Händen und sehe, dass die Bauanleitung tatsächlich den von Dir eingeschlagenen Weg nahelegt...

...aber nicht die Montage der Innenschanz vor Einbau des Decks.

Ich würde hinsichtlich der Schanzkleidstützen tatsächlich von der Bauanleitung abweichen und sie nach Anbau der Bordwände einbauen.

Beste Grüße

Fiete

Pianisto

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Freitag, 21. Oktober 2011, 10:56

Hallo Ihr,

ich kann eure Befürchtungen verstehen, solche Gedanken hatte ich mir auch gemacht, aber - es funktioniert! Der offensichtliche Vorteil ist, daß man so die Schanzkleidstützen leichter montieren kann und mit dem Decksprung funktioniert es (für mich auch etwas unerklärlich) einwandfrei. Dazu ist zu sagen, ich hatte bei der Hälfte schon einmal ausprobiert. Im ganzen sind jetzt 86 Schanzkleidstützen montiert, was beim Aufkleben auf die Spanten auch den Vorteil hatte, daß es sehr stabil und gleichmäßig war.
Ich habe mal den Teil der Anleitung angefügt.
Also vielen Dank für euer Mitdenken.

Gruß pianisto
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Freitag, 21. Oktober 2011, 13:51

Moin Pianisto,
viel Spass dabei, der Perfektion u.a. unseres "EGV-Königs" oder Lars W. nachzueifern. Auch für mich Vorbilder. Leider aber welche, die ich nie erreichen werde, die mir aber immer wieder auf die Sprünge helfen...
Gruß
Kurt

P.S.: was macht Deine "Zenit"?

Pianisto

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 21:43

So, nach etwas längerer Überwindungszeit habe ich jetzt eine Bordwand befestigt. Ich bin dabei so vorgegangen, daß ich hinten beginnend die obere Bordwand mit der Schanz und den oberen Klebelaschen in mehreren Arbeitsschritten verklebt habe. Anschließend wurde sie dann noch in drei Arbeitsschritten (Mitte, Hinten, Vorne) mit den unteren Klebelaschen verklebt . Vorher hatte ich sie vorgeformt zusammengeklebt. Bei der zweite Bordwand habe ich vor, die Schlitze noch nicht zu verkleben, sondern sie erst an der Schanz oben festzukleben und dann entsprechend geformt die Schlitze zu verbinden. - das werde ich aber nocheinmal vorher durchprobieren.

Gruß pianisto

P.S.: Hallo shiplover48: die Horizon wartet, bis ich mit dem Kontrollbau der Finnjet (für die Interessierten: von Hans-Jürgen Krüger konstruiert, von Carsten Horn digitalisiert) durch bin. - Gehört hier aber eigentlich nicht rein....stelle ich dann eigens vor, wenn der Bau fertig ist.
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Pianisto

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Freitag, 28. Oktober 2011, 10:22

Es ist mir nicht gelungen, es ist sogar der schlechteste Rumpf den ich jemals abgeliefert habe - aus dem Grund habe ich mir heute den Bogen neu bestellt und werde einen zweiten Anlauf starten. Nachdem ich jetzt tagelang herumüberlegt habe, bin ich zum Resultat gekommen, daß ich bei der Innenschanz und dem Abknicken der Klebelaschen noch genauer hätte arbeiten müssen.

Gruß pianisto
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14

Freitag, 28. Oktober 2011, 12:54

Moin Pianisto,

schade, aber ein "Neustart" wird sicherlich erfolgreich sein.

Wenn ich mir die letzten drei Bilder anschaue, stellt sich mir die Frage, ob Du die Bordwände ausreichend vorgeformt hast. Es zahlt sich in jedem Falle aus, wenn man im Vorwege die Bordwände so bearbeitet, dass sie sich nahezu von alleine dem Spantengerüst anpassen.

Ich wünsche viel Erfolg für die nächste Runde.

Fiete

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