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Johannes

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Dienstag, 3. Februar 2015, 10:42

Dampfbergungsschlepper Albert Forster 1:250

Hallo,
vor Jahren kaufte ich eine CD mit dem Modell Albert Forster. Die Geschichte des kleinen Schleppers dürfte hinlänglich bekannt sein. In diesem kleinen Baubericht möchte ich Euch zeigen, was ich anders als üblich umgesetzt habe. Für mich als Landratte sugeriert der Begriff Dampfschlepper Kohlenstaub und Maschinenöl- und so dachte ich mir, im Alltag wird er wohl weniger blendend weiss aussehen. Deshalb habe ich das Modell nicht auf blütenweissem Karton sondern auf Kraftpapier ausgedruckt. Aber der Reihe nach. Für ein kleines Lämpchen im Deckshaus brauchte ich zunächst eine Batterie, einen Schalter und ein Lämpchen. Die Vorbereitungen dazu sind auf dem Bild zu sehen. Ausserdem sind wieder zwei kleine Magnete verbaut. So haftet der kleine Schlepper auf einer Metallplatte und kann nicht verziehen und später in seiner Vitrine haftet er problemlos auf der Bodenplatte...
Gruss
Johannes
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Johannes

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2

Dienstag, 3. Februar 2015, 17:12

...eine kleine Batterie wird einfach in eine passende Öffnung eingeschoben...
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Dienstag, 3. Februar 2015, 17:26

Moin, moin Johannes,

der Baubericht kommt mir irgendwie bekannt vor (???) :thumbup: ....die alternative, etwas dunkelere Farbgebung gefällt mir ausgesprochen gut!

Gruß von der Ostsee
HaJo

Johannes

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Dienstag, 3. Februar 2015, 18:15

Moin, moin Johannes,

der Baubericht kommt mir irgendwie bekannt vor (???) :thumbup: ....die alternative, etwas dunkelere Farbgebung gefällt mir ausgesprochen gut!

Gruß von der Ostsee
HaJo


Das kann schon sein, der Baubericht ist auch nicht neu. Nachdem es ihn aber nicht mehr gibt, wurde ich gebeten, ihn nochmals zu zeigen, was ich auch hiermit gern tue. Was daran interessant bleibt, ist vielleicht die Anregung, auch mal andere Wege zu gehen. Ich habe die Idee mit anderem Papier zu arbeiten auch nochmals bei einem weiteren Schlepper verwendet. Auch er ist recht ansehnlich geworden.
Gruss
Johann

Johannes

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Dienstag, 3. Februar 2015, 18:27

...eine Lage Kraftpapier auf dem Spantengerüst verhindert dessen späteres durchdrücken...
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Johannes

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Dienstag, 3. Februar 2015, 19:18

...jetzt ging es so weiter, gut zu sehen ist bereits jetzt, was ich mir so unter Arbeitsschiff vorstelle...
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Johannes

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Mittwoch, 4. Februar 2015, 08:25

...eine kleine Verschnaufpause...
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Mittwoch, 4. Februar 2015, 09:57

...die Beleuchtung wird eingeschaltet mit einem kleinen Magneten. Den habe ich mit braunem Papier umklebt. Nun steht an Deck einen kleine Kiste, je nachdem wo sie steht, schaltet sie das Licht ein und aus...
Gruss
Johann
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Johannes

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Mittwoch, 4. Februar 2015, 20:59

...dieses Papier reizte mich zu probieren, wie klein ich ausschneiden kann...
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Mittwoch, 4. Februar 2015, 21:49

Hallo Johannes

Du kannst Dich ab sofort mit Renee zusammentun, als manuelle Lasercut-Maschine!
Absoluter Oberhammer, die ausgeschnittenen Teile. Da kann man nur neidlos den Hut ziehen :thumbsup:


LG
Peter

Jochen Halbey

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Donnerstag, 5. Februar 2015, 12:48

Moin Johannes,

das ist sehr interessant, was Du da zeigst. In einem muß ich Dich aber korrigieren: kohlebetriebene Schiffe waren durchaus keine Dreckspatzen. Ob ein kohlebetriebenes oder dieselbetriebenes Schiff sauber oder dreckig war, lag nicht am Antrieb, sondern an der Besatzung. In meiner frühen Jugens habe ich zig kohlebetriebene Schiffe erlebt, die alle britzsauber waren. Und so mancher Fischdampfer kam nach Wochen vom Fang zurück, rostig und vom Salzwasser gezeichnet, aber ohne Kohledreck. Von der ALBERT FORSTER gibt es einige Bilder, das bekannteste zeige ich hier nochmal (aus: Siegfried Breyer und Gerhard Koop, "Von der Emden zur Tirpitz", Band 1, Verlag Wehr & Wissen, Koblenz u. Bonn 1981). Du siehst, das Schiff ist total sauber, die Aufbauten und Innenschanz blütenweiß (bis auf das Ruderhaus, das war aus Holz).

Schöne Grüße

Jochen
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Johannes

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Donnerstag, 5. Februar 2015, 16:06

Hallo Johannes

Du kannst Dich ab sofort mit Renee zusammentun, als manuelle Lasercut-Maschine!
Absoluter Oberhammer, die ausgeschnittenen Teile. Da kann man nur neidlos den Hut ziehen :thumbsup:


LG
Peter


Hallo Peter, vielen Dank für die Ehre, meine Basteleien auf eine Stufe mit den Arbeiten von Renee zu stellen. Aber ganz so ist es nicht. Tja, mal so eine Leiter, das ist ja kein Problem, aber wenn ich an Renees Raddampfer denke, oje, die Geduld hätte ich wohl nicht.
Das Kraftpapier, es geht auch Papier von braunen Briefumschlägen, ist für solch kleine Sachen ganz gut geeignet. Das sollte auch Dir gelingen. Den Arbeitsplatz, den ich mir zurecht gemacht habe, hast Du vielleicht schon. Er ist höher als üblich, sodass Du mit der Lupe, die Du ins Auge klemmen kannst, nicht so gebeugt sitzen musst. Üblicherweise beträgt der Abstand zwischen Stuhl- und Tischkante 30cm, in diesem Falle gut und gerne doppelt so viel.
Dann eine einfache Lupe, ich glaube sie nennt sich Uhrmacherlupe. Eine HELLE Lampe und schon kann es losgehen.
Auf das Papier einen Ausdruck, zum probieren reichen aus die Buchstaben der Adresse. Grob ausschneiden und die Rückseite mit Sekundenkleber beträufeln und gleich mit einem Stück Zellstofftaschentuch flott abwischen. So ist das Papier stabilisiert und dennoch nicht so fest, als würdest Du das Papier satt tränken. Lupe in Auge klemmen und nun kannst Du anfangen die Buchstaben auszusticheln. Die MatorKlinge 680 ist so schön schlank, damit geht das tadellos. Wenn Du die Klinge fast senkrecht führst, kann der Erfolg nicht ausbleiben. Natürlich erst die inneren Teile ausschneiden und dann erst vorsichtig die äusseren.
Es gelingt vielleicht nicht an jedem Tag. Wenn einem die Ruhe fehlt, lieber weglegen und an einem anderen Tag versuchen. Aber es funktioniert, auch die Reling hatte ich so ausgeschnitten.
Ich würde mich freuen, wenn Du es so versuchst und erzählst, wie Du klargekommen bist...
Liebe Grüsse
Johannes

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13

Donnerstag, 5. Februar 2015, 16:33

Moin Johannes,

das ist sehr interessant, was Du da zeigst. In einem muß ich Dich aber korrigieren: kohlebetriebene Schiffe waren durchaus keine Dreckspatzen. Ob ein kohlebetriebenes oder dieselbetriebenes Schiff sauber oder dreckig war, lag nicht am Antrieb, sondern an der Besatzung. In meiner frühen Jugens habe ich zig kohlebetriebene Schiffe erlebt, die alle britzsauber waren. Und so mancher Fischdampfer kam nach Wochen vom Fang zurück, rostig und vom Salzwasser gezeichnet, aber ohne Kohledreck. Von der ALBERT FORSTER gibt es einige Bilder, das bekannteste zeige ich hier nochmal (aus: Siegfried Breyer und Gerhard Koop, "Von der Emden zur Tirpitz", Band 1, Verlag Wehr & Wissen, Koblenz u. Bonn 1981). Du siehst, das Schiff ist total sauber, die Aufbauten und Innenschanz blütenweiß (bis auf das Ruderhaus, das war aus Holz).

Schöne Grüße

Jochen



Hallo Jochen, so ist das mit den Landratten und deren Phantasie. Manches sieht am Ende ganz anders aus, wie es wirklich war. Auf den Bildern sieht das natürlich ganz anders aus, als ich es gebaut habe. Ich habe mich leiten lassen von dem auch heute noch aktuellen Eindrücken, das weiss beileibe nicht immer weiss ist. Staub, Schmutz und Gebrauchsspuren gehören immer dazu und so habe ich das interpretiert.
Zumal in den Werkstätten, in denen ich gearbeitet habe, war es sauber und ordentlich, aber wohl niemand wäre auf die Idee gekommen, "alle Nase lang" alles zu renovieren. So hat der Zahn der Zeit eben seine Spuren hinterlassen, daran hatte sich aber auch niemand gestört. Dem Werkstück gehörte alle Aufmerksamkeit, sicher auch dem Werkzeug dafür, aber die Räumlichkeiten waren zweckmässig aber das war es dann auch.
Und das Arbeitschiff auch so aussehen zu lassen, auch wenn es, wie Du zeigst, nicht ganz korrekt ist, hatte seine Ursache auch in den Geschichten, die ich über die Arbeit auf den Schleppern gelesen hatte. Wieviel Kraft mag es gekostet haben, einen Schlepper mit Kohle zu befeuern und immer mit dem Risiko, mit dem Schlepper zu kentern, was ja immer wieder vorkam. Und das sowohl zu jeder Tages- und Nachtzeit, als buchstäblich bei Wind und Wetter. Und an Arbeitstagen, die länger waren, als sich man das heute so denkt. Ein beschwerliches Leben und bescheidenes dazu- auch das wollte ich versuchen darzustellen.
Naja, so habe ich das gesehen, danke für Deinen informativen Beitrag und Dein Interesse an dieser Bastelei.
Mit besten Grüssen
Johannes

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Donnerstag, 5. Februar 2015, 16:47

...für alle, die auf eine weitees Bild gewartet haben.
Gruss
Johannes
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Johannes

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Donnerstag, 5. Februar 2015, 16:55

...ach so, den Peilrahmen (?) hatte ich auch ausgeschnitten. Ich weiss beim besten Willen nicht mehr, wie mir das gelungen ist. Er ist so filigran, das ich selbst staune...

Johannes

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Donnerstag, 5. Februar 2015, 19:48

...für so ganz kleine fizzelige Arbeiten kann man sich natürlich auch Hilfe bestellen:
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