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Peter P.

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Donnerstag, 25. August 2011, 16:11

Civil War Submarine CSS Pioneer 1:14, scratchbau

Die Amerikanischen U-Boote des 19. Jahrhunderts üben schon lange
eine gewisse Faszination auf mich aus. Hunley, Alligator und Pioneer
sind wohl die bekanntesten Vertreter ihrer Art, und deswegen habe ich mich entschlossen
mit der CSS Pioneer als Scratchbau zu beginnen.
Dieses Boot ist jedoch von einigen Mysterien umgeben was die Dokumentation betrifft.
Pläne sind so gut wie nicht vorhanden, man muß sich hier auf zeitgenössische Berichte und
Zeichnungen verlassen.
Es gibt zwar im Louisiana State Museum, New Orleans ein ausgestelltes Exponat welches unter
dem Namen Pioneer geführt wird, aber selbst das Museum räumt ein daß es sich bei dem
gezeigten Boot nicht um die original CSS Pioneer handeln kann, und zwar aus folgendem Grund:
Eine erst kürzlich im Amerikanischen Nationalarchiv entdeckte zeitgenössische Zeichnung
zeigt eindeutige Unterschiede zwischen Original und Ausstellungsstück.
Nach der Entdeckung und Hebung 1865 machte Bootsmann David M. Stauffer eine Zeichnung
des Bootes. Eindeutige Charakteristika (Beplankung, Nieten,Tiefenruder-Rammschutz, usw..) beweisen eindeutig wie die
original CSS Pioneer aussah, und das ist nicht das ausgestellte Schiff.
Der Verbleib des Originals ist unbekannt; man vermutet daß es als Schrott endete....


Bild 1: Originalzeichnung ist Eigentum des Nationalarchives
Bild 2: Originalzeichnung ist Eigentum der Gilder Lehrman Sammlung
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2

Donnerstag, 25. August 2011, 16:16

Das Boot wird 62 cm lang, und der "schräge" Maßstab 1:14 resultiert nur aus dem Umfang der Papprolle;
ich war einfach zu faul den Korpus selbst zu machen....
Als Korpus verwende ich eine massive Papprolle (gibts als Abfall im Textilgrosshandel)
Diese wird passend gesägt (muss man sägen weil sie fast 5mm Wandstärke hat...)
Dann werden die beiden Enden gerollt und mit Spanten versehen.Das Teil besteht deshalb aus zwei Stücken weil das
Tonpapier eifach zu dick ist um sauber in einem gerollt zu werden.
Dann werden alle Teile zusammengefügt,und mit mormalem Papier
überzogen auf dem die Anordnung der Stahlplatten und Nieten zu sehen ist.
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Micro

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3

Donnerstag, 25. August 2011, 23:09

Zitat

Das Boot wird 62 cm lang, und der "schräge" Maßstab 1:14 resultiert nur aus dem Umfang der Papprolle;

ich war einfach zu faul den Korpus selbst zu machen....
Dafür liebe ich dich !!!!

Ein Pragmatiker der besonderen Art.

Das Ding war offenbar ein mechanisches Rammtorpedo. Die Besatzung kann nur aus Sträflingen bestanden haben, die dadurch eine Begnadigung ihrer Schandtaten erhofften.

Grüße aus Wien, Herbert

wahnfried

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Donnerstag, 25. August 2011, 23:29

Wieviel Mann passten den rein in das Ofenrohr?
Muß ja ätzend eng gewesen sein.
Schokolade ist gut gegen Zähne :D

Peter P.

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5

Freitag, 26. August 2011, 08:37

Danke Herbert!Man tut was man kann... ;)
Ob Du es glaubst oder nicht, das waren keine Sträflinge! Die Pioneer wurde von 3 Privatleuten gebaut und betrieben
(Zu Beginn des Bürgerkrieges durften noch Privatleute Kriegsgerät bauen und einsetzten).

Wahnfried: Die Besatzung besteht aus 3 Mann. Einer hat gesteuert und zwei haben gekurbelt, denn die Schraube
musste noch im Handbetrieb gedreht werden....
Und gesteuert wurde nur über Kompass, denn unter Wasser konnte man nichts sehen...


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haduwolff

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Freitag, 26. August 2011, 08:49

Jules Verne...

Moin zusammen,

Jules Verne lässt grüssen!

Peter, klasse Modell!!! Schönes Vorbild...ich liebe diese Dinger aus der Jules-Verne-Ära!

Ich tue mir aber schwer, die Handtauchröhre als Rammschiff zu sehen. Als "Ram" werden eigentlich alle gepanzerten Schiffe auch
mit Rammsporn bezeichnet. Nur dieses Bootchen kann als Ramme nichts erreichen.
Ich tendiere zu einem Spierentorpedo, wie er ja damasl üblich war.

Was meinst Du (abgesehen davon, daß es gut ausschaut, so eine Anglermine am Bug).

Gruß
Hadu
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7

Freitag, 26. August 2011, 09:07

Hadu: Du sagst es!
Den Spierentorpedo hebe ich mir für die Hunley auf(die kommt vermutlich als nächstes...); denn die Pioneer hatte keinen.
Es sind auch keinerlei Befestigungsmöglichkeiten vorhanden.
Vielleicht war ein Rammeinsatz vorgesehen (wenn auch sinnlos) denn die zeitgenössische Zeichnung ist ja mit "Rebel Submarine Ram" betitelt,
und die Spitze des U-Bootes war aus massivem Gußstahl ("cast iron Bow" auf der Zeichnung)und nicht genietet.Das hatte entweder konstruktionsbedingte Ursachen,
oder man dachte wirklich etwas damit rammen zu können.So ganz nachvolziehbar ist das leider nicht mehr...
Das Boot sollte unter das feindliche Schiff tauchen (ähnlich wie die Turtle) und die Sprengladung unter dem Rumpf befestigen.
Die Ladung war vermutlich auf der Halterung zwischen Luke und vorderem Turm befestigt.So oder so ein Himmelfahrtskommando...
Die Pioneer war ja quasi der Vater der Hunley; die Pioneer wurde ja nie eingesetzt,dann absichtlich von
ihren Konstrukteuren versenkt,nachdem New Orleans von den Unionstruppen eingenommen wurde. Von der Union gehoben,
untersucht (da wurden auch die obigen Zeichnungen angefertigt) und anschließend für 43 Dollar!! als Schrott verkauft.Die 3 Konstrukteure (Horace Hunley war einer von ihnen)
nutzten die so gewonnene Erfahrung, und bauten in weiterer Folge die Hunley,welche ja bekanntermaßen das erste U-boot war welches ein Feindschiff versenkte (Die Housatonic).


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8

Mittwoch, 7. September 2011, 14:45

Das Boot ist nun fast fertig beplankt.Dieser Vorgang gestaltete sich nicht so einfach, da die Platten (wie auf der Originalzeichnung) jeweils in ihrer ganzen
Länge und am Stoß zur nächsten Platte überlappen,um dann mit einer Reihe Nieten verbunden zu werden.Die Dichtigkeit zwischen den Platten
wurde damals mit Lederstreifen sichergestellt, und soll angeblich gut funktioniert haben...Wenn der Rumpf fertig ist, werde ich mich an die Aufbauten machen...
Im Moment ist alles noch mit Spritzspachtel grundiert,dann werden die Nieten aufgebracht.Viel glattschleifen werde ich nicht,
da man als Ausgangsmaterial damals alte Heizkessel verwendete und die waren sicher nicht spiegelglatt.
Ausserdem wirkt die Oberfläche so viel natürlicher wie ich finde.
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Dienstag, 13. September 2011, 15:20

Endlich ist die Beplankung fertig.Die Zwischenräume bei den Überlappungen sind auch zugespachtelt,
den offene Schlitze wären fatal für ein U-Boot... ;)
Zwischendurch gehts an die Nieten,von denen ich schätzungsweise 800-900 brauchen werde.
Ich hab mir dazu aus Resin eine Masterform hergestellt, die wird dann mit Silikon ausgegossen,
und das Silikonförmchen mit Resin bestrichen; glattgezogen, und wenn das Resin ausgehärtet ist
kann man bequem die fertigen Nieten rausdrücken.Dauert zwar etwas,kostet aber dafür nichts!(wenn man alles Zuhause hat...)
ein paar hundert hab ich schon.Die Schraubenmuttern brauch ich zwar im Moment nicht,
aber da sie auf der Form sind giesse ich sie gleich mit,man kann nie wissen...
Als nächstes kommen die Spitze , der Steuerturm und der Einstieg an die Reihe.
Falls jemand Fragen oder Anregungen hat, nur zu!
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Mittwoch, 14. September 2011, 10:04

Ich habe mir eine Helling gebaut (ich hoffe das ist der richtige Ausdruck für das Gestell..),
und begonnen die ersten Nieten zu kleben...
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11

Mittwoch, 14. September 2011, 16:35

Der vordere Teil ist fertig genietet...
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Wolfgang Pesek

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Mittwoch, 14. September 2011, 16:41

Peter - das sieht g**l aus ! :thumbsup:
Aber noch mehr warte ich auf deine Eingebungen beim weathering !

d´Ehre von um da Eck´n.
In principio erat glutinis Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang Den Kartonbauer in seinem Lauf, hält weder Bogen- noch Klebermangel auf!

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13

Mittwoch, 14. September 2011, 16:45

Oh das weathering...eigentlich bau ich das modell nur damit ich nachher malen kann... :P
Nun da das Teil aus Heizkesseln gedengelt wurde und einige zeit der rauhen Seeluft und dem Salzwasser ausgesetzt war wirds a bissal rostig,
aber nicht zuviel..Frage: womit kann man am besten Rost simulieren? richtig! mit echtem Rost.
Seit 2 Tagen kratze ich alles ab was nach Rost aussieht und zermahle es zu feinem Staub,und damit wird dann gealtert und geweathered..
I gfrei mi scho!
greets to Küniglmountain!


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Wolfgang Pesek

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14

Mittwoch, 14. September 2011, 17:00

kratze ich alles ab was nach Rost aussieht


Soll ich dir mein Auto vorbeibringen ? *SCNR*
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15

Mittwoch, 14. September 2011, 17:22

Das wäre der Hammer!
Du glaubst nicht wie schwer es ist etwas rostiges zu finden was man auch abkratzen darf.... :S


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haduwolff

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16

Mittwoch, 14. September 2011, 19:05

Rost...

Moin zussammen,

Peter, geh in den Baumarkt, hol Dir feinste Stahlwolle und lege selbige in leicht gesalzenes Wasser. Solange wiederholen, bis genug Pulver da ist...

Praktisch über Nacht hast Du feinstes Rostpulver...grins!

Gruß
Hadu
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17

Mittwoch, 14. September 2011, 19:22

Nachtrag, Peter...

Du liegst richtig mit der Rostgeschichte, die meisten der konföderierten "Rams" waren nicht bemalt und rosteten schön in allen Schattierungen zwischen braun und orange.

Doch bei solchen Geschichten wurde -wenn keine Farbe mehr da war- mit Braun- oder Schwarzteer gepönt. War so damals üblich, insbesondere daß Teer eine prima Dichtmasse darstellt...

Gruß
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18

Mittwoch, 14. September 2011, 20:09

genauso hab ich mir das gedacht Hadu!
Schwarzbraun mit Metallfarbe drunter und Rost drüber.Da kann ich mich austoben!
Danke für den tip mit der Stahlwolle!


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19

Mittwoch, 14. September 2011, 20:27

Dann leg doch deine eigene Rostfarm an...

nimm Stahlwolle und stells sie ne Woche in den Regen oder eine Schüssel Wasser......

Oder schau bei einem Stahl verarbeitendem Betrieb vorbei und kehr den Boden auf......

Das dürfte funzen bis zum geht nimmer, ausserdem ists gleich fein....... 8o

Edit : da war einer schneller...... ;(

Peter P.

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20

Montag, 19. September 2011, 13:25

Puh! bis jetzt sind es 551 verklebte Nieten,und 200 kommen sicher noch dazu.
Den Aussichtsturm muß ich nochmal machen, weil die Bullaugen zu groß sind,ich habe
den alten nur einmal aufgesetzt damit man sich auch etwas vorstellen kann.
Echten Rost gibts auch schon genug....
Warum ich keine Pigmente nehme sondern richtigen Rost?
Nun optisch kann man mit Pigmenten (zb. gebranntes Siena oder Rehbraun) absolut denselben Effekt erzielen.
ABER: Wenn ich pigmente in matter Klarsichtacrylfarbe löse, wirds Matsch und die Pigmente lösen sich auf,d.h.
jegliche Struktur geht verloren.Bei echtem Rost hingegen löst sich nix auf,der wird farblich nicht mehr;egal wieviel
Acrylfarbe ich druntermische. Ich werde aber eine Mischtechnik anwenden;zuerst den Rost,und mit Pigmenten nur die Highlights setzten.
Ausserdem hat echter Rost viele unterschiedliche Farben.Denn es ist nichts unspannender als nur eine Rostfarbe am Modell, das gibts
beim Original auch nicht.
Mittlerweile konnte ich auch die krakelige Schrift auf den Originalplänen entziffern; daher weiß ich jetzt auch wofür die einzelnen Teile
gedacht waren und wie die Torpedos im Detail verwendet werden sollten.
das Torpedo war am Gestell am Mittelteil auf einer separaten Halterung des Bootes befestigt. Vor und hinter dem Torpedo waren
zwei Bohrer welche wiederum am Torpedo befestigt waren.Man schwamm also unter das feindliche Boot,dockte unter dem Rumpf an
und fixierte das Torpedo mit den Bohrern welche man in den Rumpf drehte.
Damit fertig wurden die Bohrer mit dem Torpedo ausgeklinkt und verblieben am Rumpf des Feindes, während die Pioneer
davonschwimmen sollte. Das Torpedo sollte wahrscheinlich (ich denke ziemlich sicher ,da Zeitzünder etwas zu unpräzise gewesen wären)
mittels eines Seilzuges aus entsprechender Entfernung gezündet werden.
Ich kann nur sagen da wär ich gern dabeigewesen ;)
Diese Methode wurde oft angedacht jedoch niemals erprobt oder in die Praxis umgesetzt; man stieg später (z.b Hunley)
auf Spierentorpedos um,was ja auch einmalig funktionierte....
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Montag, 19. September 2011, 14:33

Was mich bei dir immer wieder fasziniert, ist die supersaubere Bauweise. Ich bin schon extrem aufs Weathering gespannt.
Darf ich mal fragen, wie du den Rost jetzt in so großen Mengen produziert hast? Mit der Stahlschwammmethode und wenn ja, wie zerkleinerst du das dann?
LG, Martin

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Montag, 19. September 2011, 15:03

Ganz einfach Martin; im Mörser...
Aber bis jetzt bin ich einfach bei uns in den Wald gegangen,und habe mit der Feile an rostigen Zäunen geschabt...
bei uns in den Wäldern um Wien gibts viele Ruinen aus dem 2.Wk und jede Menge Armierungen aus Stahl , da störts keinen wenn man kratzt!


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Dienstag, 20. September 2011, 14:15

Da unter dem Boot Eisenbahnschienen angebracht waren um dem Auftrieb entgegenzuwirken,stehe ich vor einem kleinen Problem.
Kann mir jemand Eisenbahnkundiger sagen wie Eisenbahnschienen um 1860 un Amerika aussahen? ich bräuchte den Querschnitt bitte!


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Dienstag, 20. September 2011, 14:51

Hallo Peter,
zu deiner Frage wie die Schienen aussahen, nun ganz einfach, fast so wie heute.
Der US Amerikaner Robert L. Stevens erfand um 1830 die > Breitfußschiene< sie war niedriger in der Höhe als jetzige Schienen und hatten einen breiteren Fuß, die Auflagefläche auf den Schwellen. Wenn du dir Fotos vom Bürgerkrieg anschaust wirst du auch Eisenbahnfotos sehen. Die genauen Masse der alten Schienenprofile kenne ich leider nicht. Sie waren noch nicht genormt und jede Bahn hatte ihre eigenen Masse.
Gruß
Forscher
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Dienstag, 20. September 2011, 17:37

Besten Dank!


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Donnerstag, 22. September 2011, 17:31

Und weiter gehts...
Die Aufbauten sind noch nicht fertig,und einfach einmal auf den Korpus gestellt damit man einmal
das Gesamtbild vor Augen hat.
Der Ausguck vorne wurde übrigens mit Objektträgern fürs Mikroskop verglast, da Folie immer aussieht wie Folie wie ich finde...
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Samstag, 24. September 2011, 18:41

Aufgrund unermüdlicher Recherche bin ich wieder auf einige Neuigkeiten gestossen...
Die Pioneer war definitiv mit schwarzer Farbe gestrichen, nicht mit Teer oder ähnlichem.
Die Erbauer hatten sich dafür entschieden um die Sichtbarkeit im Wasser zu reduzieren,
Der Rost war ihnen egal.
Ausserdem bin ich beim Torpedo noch etwas unschlüssig (früher sagte man zu den Wasserminen noch Torpedo).
Ich tendiere immer mehr zu einer damals erfundenen und oft benutzten Mine; der sogenannten
"Raines Wooden Keg" (Raines war der Erfinder), und nicht wie im Moment eine Kiste mit Zünder.
Das war einfach ein Holzfäßchen mit Stahlbändern verstärkt der vorne und hinten einen Blechkegel draufgenietet hatte.
um sich in die Strömung zu drehen.
Zeitzünder gab es damals auch schon, also denke ich das wäre eine praktikable und durchaus plausible Lösung....
Was mir allerdings noch Sorge bereitet ist der Mechanismus mit dem die Mine an den Bohrern und am Boot befestigt war,
denn da scheiden sich die Geister, aber das wird schon.


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Montag, 26. September 2011, 14:57

So das Aussichtstürmchen ist genietet (mit 1,3 und 1,5mm Nieten)
Fenster sind verklebt, damit ich die Grundierung nicht vom Glas putzen muss.....
Die Gußeisenspitze ist auch angebracht, und bei den Tiefenrudern ist auch was weitergegangen.
Langsam nähern wir uns dem Ende; aber nur langsam.... ;)
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Freitag, 30. September 2011, 08:45

Und wieder sind ein paar kleine Fortschritte zu vermelden....
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Montag, 10. Oktober 2011, 16:30

Falls es jemanden interessiert habe ich wieder etwas vorangebracht...
Die Schraube ist korrigiert; sie hatte 4 Blätter und nicht 3, und jedes Blatt war auf jeder Aussenseite
gegengleich dicker um den Winkel noch zu vergrössern(siehe Pfeile).
Steuergestänge ist einmal lose montiert; die weißen "Stecker" dienen nur dem momentanen Zusammenhalt
und werden später durch richtige, oben und unten verschlagene Verbindungen ersetzt.
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Wolfgang Pesek

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Montag, 10. Oktober 2011, 16:48

Falls es jemanden interessiert


Mich interessierts - sehr sogar - aber ich warte noch immer auf den Rost !! :D

Genial wie immer was du uns zeigst.. ein echter "P." ! :thumbup:
In principio erat glutinis Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang Den Kartonbauer in seinem Lauf, hält weder Bogen- noch Klebermangel auf!

Peter P.

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32

Montag, 10. Oktober 2011, 20:02

Na dann werde ich extra und exclusiv für Dich demnächst mit dem verrosten beginnen!
Wenns 3x so gross wäre und Flügel hätte wärs auch ein echter P....(Pesek halt...) ;)


Ist Rechtschreibschwäche und grenzenlose Blödheit abmahnfähig?

Wolfgang Pesek

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33

Montag, 10. Oktober 2011, 20:07

Passt - ich konstruiere noch ein paar Flügerl dazu (na ned de zum trinken - de zum fliegen) :D
Und dann hamma fast ein Steampunkmodell ;)
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Peter P.

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34

Montag, 10. Oktober 2011, 20:23

Mach ma Ketten a no drauf dann isses ein Steampunkflugpanzer!


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Wolfgang Pesek

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35

Montag, 10. Oktober 2011, 20:26

Ok, der Resinjunkie bist aber Du ! :D :D :D

Und der Herbert macht uns dann noch ein schickes Kapitänshäuserl obendrauf. Mit Herz !! ;)
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36

Montag, 10. Oktober 2011, 21:59

Afoch nur scheee!


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wahnfried

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37

Dienstag, 11. Oktober 2011, 07:35

Sieht ja schon absolut genial aus :thumbsup:
Besonders Deine Aktion mit den Nieten ist ja der Oberhammer.
Schokolade ist gut gegen Zähne :D

Peter P.

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Dienstag, 11. Oktober 2011, 10:57

Danke,freut mich daß es Dir gefällt!


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Micro

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39

Dienstag, 11. Oktober 2011, 23:58

Servus Peter,

wann kommt der Rost????

lg, Herbert

PS: gelungene Arbeit, du sollteste das Ding zur Messe schleppen. (Ich helfe gerne tragen)

Peter P.

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40

Mittwoch, 12. Oktober 2011, 07:52

Herbert der Rost kommt dann wenn ich das Booterl fertiggebaut hab!Alles andere wäre kontraproduktiv....
Fertigbauen darf ich schon bevor ich das Modell anmale? :D
Was seids denn alle so gierig auf den Rost?
Für die Messe werd ichs schaffen denke ich.Transportieren werde ichs am Hänger, und 4-5 Leute
helfen mir dann reintragen...Tja Jungs "size matters"!
Und nun der Spruch zum Tag: "Wer klein baut hat nur Angst vor wirklicher Größe!" (Peter P.) ;)


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