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Ehemaliges Mitglied P_H

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1

Montag, 7. April 2014, 23:14

Car Carrier ELBE HIGHWAY, JSC, 1:250

Hallo Freunde

Schon einige Wochen her habe ich mir die ELBE HIGHWAY von JSC in 1:250 erstanden.
Der Bogen besteht aus einem Blatt ca. 90g mit 70 baugleichen Autos eines japanischen Herstellers und 8 Pickups desselben Herstellers (sehr einfach gehalten)
Es folgenb zweieinhalb Seiten mit Skizzen, auf diesen (auch etwa 90g) sind auch Flaggen, Poller, und anere "Kleinteile" zu finden.
Eine Schriftliche Anleitung in polnisch, englisch und deutsch folgen, dann zwei Bögen Wasser, ein weitere Bogen 90g mit Schablonen und Hilf-Klebelaschen für dei Bordwände.
Es folgen zwei Bögen mit dem bekannten JSC'schen Kasten-System für das Rumpfgerüst, 6 Bägen mit Aufbauteilen und Bordwänden,sowie drei Bögen mit dem Anleger. Der Beigebfügte Relingsatz in Lasertechnik und ein Bauteil auf Folie runden das ganze ab.

Die Bögen sind im Format A3, insgesamt sind 408 Teile und 53 Schablonen zu verbauen.
Die Bögen sind lose, mit zwei Heftklammern zusammengeheftet.

Ich wage mal die Vermutung, dass es sich hier wirklich lediglich um das aufgeblasenen 1:400er-Modell handelt, das zudem wirklich sehr schlecht gedruckt ist. Es sind teilweise innerhalb des Bauteils extreme Farbdifferenzen aus zumachen.
Sämtliche Winden sind aus einem einzigen Kasten mit Aufdruck zu fertigen, die Bordkräne sind lediglich aus einem einzigen Teil das verdreifacht wird aus zuschneiden.
Das Folienteil ist in meinen Augen komplett überflüssig, da es hinter ein Laserteil geklebt wird und somit auch aus unbedruckter Folie gemacht werden könnte.

Für mich ist der Bogen, der doch immerhin 44 Euronen kostet meine bisher grösste Entäuschung (Im Preis ist allerdings der Relingsatz (der meines Erachtens ebenso unnötig ist, da diese aus Standardteilen problemlos gefertigt werden können) und das Folientiel (s. oben) inbegriffen). Für dieses Geld würde ich definitiv einiges mehr erwarten, zeigen doch einige Verlage, die in diesem Preissegment Modelle anbieten deutlich mehr an Details und vor allem eine bessere Qualität.
Ebenso ist ein 400- bis 500-Teile-Modell normalerweise in weitaus besserer Qualität für massiv kleineres Geld zu bekommen. Und man hält dann nicht ein aufgeblasenes bereits bestehendes, bzw. konstruiertes Modell in Händen.

Schade, denn ich werde das Modell so mit Sicherheit nie bauen und auch nicht mit gutem Gewissen weiter geben... :evil:

Sorry an die, die sich betroffen fühlen, aber ich denke, man darf hier auch mal auf ein begründet schlechtes Modell hinweisen, dass andere nicht denselben Fehler machen, oder?

Freundliche Grüsse
Peter
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Ehemaliges Mitglied P_H

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2

Montag, 7. April 2014, 23:15

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3

Montag, 7. April 2014, 23:24

Hallo Peter,

ich kann deine Enttäuschung nur zu gut verstehen. Ich hatte damals nach Erscheinen den Bogen auch gekauft und mal begonnen zu bauen. Einige Teile der Bordwand sind überarbeitet( andere Teilung wegen der Bogengröße), ansonsten ist der Druck halt doch ziemlich knallig. Der Rumpf ist ein typisches JSC Produkt und kann eigentlich so nicht sehr stabil erstellt werden, ich habe bitter Lehrgeld bezahlt. Das Ding ist baubar, und mit ein wenig Superung und Plünderung anderer Modelle kann es ein echter Hingucker werden.

Eine Kaufempfehlung von meiner Seite nur für den Hardcore 250er, der gewillt ist noch etwas mehr als nur ne Tube Uhu rein zu stecken.

Liebe Grüße
Robi
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

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Wolfgang Lemm

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Dienstag, 8. April 2014, 08:27

Hallo Peter,

hier zeigt sich (mal wieder), dass die einfache Übertragung eines in einem kleinen Maßstab konstruierten Modells auf einen größeren Maßstab nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Ich habe das Modell seinerzeit in 1:400 gebaut (siehe hier) und muss sagen, dass es mir nach wie vor gut gefällt, die eher einfache Ausführung von Winden, Kränen usw. spielt im kleineren Maßstab nicht die große Rolle. In 1:250 darf man aber mit Fug und Recht mehr erwarten, mit einem einfachen Aufblasen ist es nicht getan.
Schade, denn das Modell ist an sich gut konstruiert und lässt sich, von den komplizierten Bordwänden im Bugbereich einmal abgesehen, auch gut und problemlos bauen. Und ein Farbtupfer ist es allemal ...

Hallo Robi,
Deine Aussage zum Rumpf kann ich nicht ganz bestätigen, die Verwendung des Dreieckstabs hat bei mir eigentlich immer zu einem stabilen Rumpf geführt. Es kommt aber vielleicht auch da auf die Größe an.

Gruß,
Wolfgang

Wiesel

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5

Dienstag, 8. April 2014, 09:05

... ich denke, man darf hier auch mal auf ein begründet schlechtes Modell hinweisen, dass andere nicht denselben Fehler machen, oder?

...


Auf jeden Fall, Peter!
Du hast ja Deine Einschätzung gut und nachvollziehbar begründet.

Wir stören uns eigentlich insoweit nur an Pauschalaussagen wie etwa "...das Modell ist unbaubar" ohne eingehendere Begründung.
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

6

Dienstag, 8. April 2014, 09:10

Hallo Wolfgang

Ich dachte auch, das der Dreiecksstab genügend Torsionssteifigkeit ergibt,aber es gab da noch die sehr dünne Bodenpaltte und auch die Spanten. Ein kleiner Fehler potenziert sich hier rasch sehr negativ. Ich kenne ja dein 400er Modell und war total fasziniert davon, aber das 250er ist in Summe leider nicht der Volltreffer.



Gruß

Robi
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