modellschiff

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Mittwoch, 15. März 2017, 10:36

Hallo Helmut,
das mit dem Zeitvertreib im Sinne von Freude und erfüllter Beschäftigung unterschreibe ich ganz dick.
Ulrich

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Roberto

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Mittwoch, 15. März 2017, 11:45

Guten Morgen Helmut,

wenn ich deine Bauberichte verfolge, bleibt mir regelmäßig der Mund offen stehen. Um an deine Perfektion ranzukommen, muss ich noch viel üben. Leider kann ich das mit dem Zeitvertreib nicht ganz so bestätigen. Neben Beruf und Familie muss ich mir und nehme mir auch die Zeit für dieses Hobby. Somit kann ich Ulrich zustimmen.
LG
Roberto




Im Bau:

MS "Blankenburg"


Fertiggestellt:

MS "Weimar" - Typ OBC III
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Helmut B.

Hennings Dino

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Sonntag, 19. März 2017, 13:07

Vielen Dank, Ulrich und Roberto, für Eure netten Kommentare. :)

Auch bei mir, Roberto, ist es im Moment nicht so, dass ich Freizeit "zu vertreiben" hätte. Während der Woche bleibt abends vielleicht mal eine Stunde zum Weiterbau. Aber die genieße ich... :)
Und vor dem Einschlafen gehe ich im Kopf häufig die nächsten Schritte in der Baureihenfolge durch...

_____________

So, der Rumpf ist jetzt erst einmal weg gestellt.
Jetzt habe ich mit dem Aufbau begonnen.

Durch die schräg stehenden Frontwände müssen die Platten, die den Decksunterbau bilden, an den Vorderkanten angeschliffen werden. Das Maß des Schliffs ist auf der Platte durch eine Doppellinie angegeben:



Die Bauteile passen "1A" zusammen:



Die Frontwand habe ich leicht abgeändert. An Steuerbord vorn befinden sich genau wie an Backbord 2 Paar Fenster, also jeweils eine Vierergruppe. Hierzu habe ich etliche Fotos vom Original mit dem Bogen verglichen (Bauteil 282); aus mir unerfindlichen Gründen zeigt das Bauteil an StB nur 1 Paar Fenster. Dementsprechend habe ich dort ein weiteres Fensterpaar ergänzt.
Ausserdem habe ich das Lüftergitter neben dem bb-seitigen Schott mit einer (Seeschlag-)Blende verschlossen, wie es auch Im Normalfall beim Original ist. Die offen sichtbare Blende sieht dort etwas ungewohnt aus, finde ich. Wer dies mit offenem Gitter darstellen möchte, kann die Seeschlagblende nach oben aufgeklappt darstellen.


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Sonntag, 19. März 2017, 13:16

Eine Liegeprobe zeigt, dass dieses Bauteil genau auf das Deck passt:



Aufkleben werde ich den Aufbau erst später. Der Zusammenbau der Decks ist so viel einfacher.

In diesem Teil des Aufbaus ("Backdeck") befinden sich beim Original u.a. die Pantries für die Mannschafts- und die Offiziersmesse, die Küche, die Bäckerei und die Offiziersmesse für die nautischen Offiziere und Schiffsingenieure.

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Sonntag, 19. März 2017, 14:11

Nun wird Teil 289 auf den Aufbau IX-1 geklebt, da ich als nächstes die Unterzüge unter dem "Brückendeck *)" montieren möchte. Das Teil 291 habe ich vorher mit 289 verklebt:



Detaildarstellung für die Montage der Unterzüge:



*) Das "Brückendeck" leitet seinen Namen nicht von der Schiffs"brücke" ab. Es heisst (vermutlich) so, weil es vorn und achtern erheblich über der Grundfläche des darunter liegenden Backdeck-Aufbaus übersteht.
Von oben nach unten heissen die Decks der CAP SAN Schiffe Peildeck, Kommandobrücke, Bootsdeck, Brückendeck (auch "Fahrgastdeck" genannt), Backdeck und Hauptdeck (I. Deck, immer das längste durchgehende Deck eines Schiffes). Nach unten folgen II. und III. Deck.
Bis die Tage...

Helmut



"We will fake America great again!" (...nicht ganz frei nach D. Trump)


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Konpass

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Sonntag, 19. März 2017, 15:42

Wie muss man das Modell betrachten, um die Unterzüge zu sehen ?

Helmut B.

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Sonntag, 19. März 2017, 16:02

Wie muss man das Modell betrachten, um die Unterzüge zu sehen ?


Von schräg unten, Henning. :D

Aber im achteren Teil des Passagierdecks, bei dem großen Überstand dort, fallen die durchaus auf.

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Sonntag, 19. März 2017, 19:46

...und hier sind die Baugruppen IX-1 und IX-2 zusammengesetzt (das Anpassen ist einfach durch passende kleine Zapfen und entsprechende Aufnahmen in IX-2):



Soweit für heute, Freunde.
Ich wünsche allen einen schönen Wochenstart!
Bis die Tage...

Helmut



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Sonntag, 19. März 2017, 21:32

Moin Helmut,

das sieht sehr sauber gebaut aus. Im Anschluss an Hennings Frage: Auf Originalbildern sieht man die Unterzüge von der Seite tatsächlich nicht – Ragt die Wand des Brückendecks nach unten über den Boden hinaus?

In jedem Fall :thumbup:
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

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Sonntag, 19. März 2017, 21:53

Moin Nils,
vielen Dank.

Die Wände der Brückendecks werden die Stirnseiten der Unterzüge so eben abdecken.
Vermutlich werde ich das Modell später etwa in Augenhöhe (in einer Vitrine) an der Wand befestigen. Dann wird sich diese Struktur vielleicht gut machen.
Bis die Tage...

Helmut



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Montag, 20. März 2017, 11:47

Hier verhält es sich ähnlich wie bei den hoch detaillierten Cockpits der Halinski Flieger: Man (vor allem der Erbauer) weis das es da ist. :D

Helmut B.

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Freitag, 24. März 2017, 22:01

Genau, Marco :)

_______________

Kleines Update gefällig?

Ich schneide sämtliche Bulleyes und Fenster aus. Beim Hinterkleben mit Folie verwende ich diesmal keinen Sekundenkleber (da dieser leicht "durchschlagen" könnte), sondern UHU FF schwarz zum Fixieren der Folie. Zusätzlich habe ich Tesafilm aufgeklebt:



Da dürfte nichts mehr verrutschen.

So sieht der Aufbau jetzt aus:



Ich habe in folgender Reihenfolge gebaut:

- Baugruppe IX-2 auf IX-1 geklebt

- Niedergänge 298 zusammengesetzt und noch ohne Kleber in Position gebracht

- dann Rückwand 300 montiert

- und danach Deck 303 aufgeklebt.

- Jetzt habe ich die Niedergänge 298 ausgerichtet und verklebt sowie

- Baugruppe IX-3 aufgeklebt.

Alles passt wie A.... auf Eimer. :D
Bis die Tage...

Helmut



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Klaus-D.

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Freitag, 24. März 2017, 22:44

Moin Helmut,

sieht gut aus!
Noch eine Frage zum Verglasen der Bulleyes, hast Du die Rückseite noch geschwärzt? Ich meine, man kann auf das Schwärzen teilweise auch verzichten, wenn kein Licht in den Raum dahinter kommen kann.

Viele Grüße
Klaus-Dieter
Meine Homepage: www.kartonundmeer.de

Helmut B.

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Freitag, 24. März 2017, 23:56

Moin Klaus-Dieter,

ja.
Dort, wo die Fenster bzw. Bulleyes direkt vor der Wand der Grundgerüsts liegen, habe ich die "Scheiben" von hinten mit schwarzer Acrylfarbe angepinselt.

Helmut B.

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Samstag, 25. März 2017, 10:24

Moin zusammen! :)

Bereit für ein kleines Rätsel?

Wer findet den Fehler?

(aaO) (hafenradar.de)



Auf gehts - Zeit läuft... :D
Bis die Tage...

Helmut



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Samstag, 25. März 2017, 10:39

Wer findet das Rätsel?

Moin, Helmut,

im Bausatz entspricht zwar die Steuerbordseite mit dem Fenstermuster dem Foto der Steuerbordseite des Originals, aber auf der Backbordseite ist im Bausatz nur ein Fenster gezeichnet (zwischen der 1. Sechserreihe und den paarigen Fenstern, während auf dem Original dort auch ein Fensterpaar ist.
Danke für das kleine Amüsement für die Fehlersuchmaschine Jupp.

Helmut B.

Hennings Dino

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Samstag, 25. März 2017, 10:49

Moin Jupp,

das ging ja schnell! :thumbup:
Und es stimmt im Prinzip.

Die Fensterreihung ist an Backbord deutlich anders als an Steuerbord.
Der Bogen setzt das aber leider nicht um; dort ist die Backbordseite vom Konstrukteur von Dom Bumagi schlicht von der (richtigen) Steuerbordseite gespiegelt worden.
Irgendwie finde ich es etwas verblüffend, dass das bisher offenbar noch niemandem aufgefallen ist. :S

Keine große Sache.
Aber nach einigem Zögern habe ich mich doch entschlossen, die Backbordwand des Passagierdecks dem Original anzupassen, und zwar ohne Neuzeichnen des Teils 294.

Und bei diesem Umbau bin ich gerade. Morgen dazu mehr, weil gleich erst einmal familiäre Verpflichtungen anstehen.

Hier noch ein horizontaler Schnitt durch das Brückendeck:

(Böer, Alles über ein Schiff, Freiburg 1962)

Man erkennt zum Beispiel, dass sich die (größeren) Doppelkabinen für die Passagiere an der Backbordseite, die Einzelkammern an der Steuerbordseite befinden.
Bis die Tage...

Helmut



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Samstag, 25. März 2017, 15:48

und zwar ohne Neuzeichnen des Teils 294.

Moin Helmut,

ich bin wirklich gespannt darauf, wie Du die Aufgabe löst. Die Anordnung der Fenster ist ja schon ziemlich unterschiedlich und Du wirst sie vermutlich nicht einfach überpinseln oder gestückelt zusammensetzen.
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

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Samstag, 25. März 2017, 19:12

Moin Helmut,

tja, guter Rat ist nicht teuer.

Schneidbrenner, anzünden, Flamme einstellen und dann ausbrennen, nun ich meine auschneiden, vorher bitte aber die neuen Positionen der Fenster festlegen.

Danach die Seitenwand auf der Rückseite mit Karton verdoppeln. Nach einer gewissen Wartezeit, die Ausschnitte mit den richtigen Teilen verkleben.

Das müsste klappen.

Viel Grüße
Arne
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Sonntag, 26. März 2017, 14:41

Moin Nils,

"einfach überpinseln" oder "zusammenstückeln" will ich das nicht. Aber gleichwohl ist meine recht rustikale Vorgehensweise (s.u.) auch für denjenigen Nachbauer anwendbar, der nicht über ein Zeichenprogramm verfügt (und auch niemanden kennt, der eins hat).

Moin Arne,

da schreibt der Metallschiffbauer ;)...

Fast so. Ich glaube, auch heute schneidet man im Schiffbau die Fenster aus Stabilitätsgründen oft erst aus, wenn der Aufbau zusammengesetzt ist, oder?
Hier mal ein interessantes Foto von der Montage des Aufbaus eines CAP SAN-Schiffs:

(Bröer aaO)

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Sonntag, 26. März 2017, 14:53

Wenn ich Deinen Vorschlag, Arne, richtig verstehe, hätte ich dann in der Wand des Aufbaus eine ganze Reihe von Schnitten, oder?
Der Rumpf hat schon Nähte genug (;) ), deswegen will ich unbedingt mit einem Schnitt in der Wand auskommen.

Zunächst habe ich auf der Grundlage des Fotos von der Backbordseite mithilfe eines einfachen Dreisatzes und letztlich mit Augenmaß die Abstände der Fensterpaare bestimmt. Das ganze wirkt im Original sehr ebenmäßig, und das liegt wohl daran, dass der Zwischenraum zwischen den Fensterpaare offenbar genau so groß ist wie eine Zweiergruppe der Fensterpärchen. Das ließ sich gut rechnen; die größeren Zwischenräume zwischen den Doppelpaaren sind jetzt 15 mm breit.

Zunächst habe ich vom Originalteil eine Fotokopie der Steuerbordseite gemacht (ja, richtig, der Steuerbordseite). Auf diesem Bauteil habe ich dann auf 80 gr-Papier kopierte Fensterpärchen in den errechneten Abständen und mit etwas Augenmaß verklebt.



Hiervon habe ich dann eine weitere Kopie (Bild 2) gemacht:


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Sonntag, 26. März 2017, 15:00

...und dann die Fenster ausgeschnitten.

So entstand gewissermaßen also auf der anderen Seite des Kartons die Backbordseite der Brückendeckswand:



Weiter ausschneiden und mit dem Wandteil des Original-Bogenteils verbinden (mit einer Naht; ganz ohne geht es wohl nur, wenn man das ganze Teil 294 neu zeichnet) will ich meinen Klon erst, wenn das Teil auch tatsächlich verbaut wird.
Vorher sind noch Wände auf dem Bootsdeck aufzustellen.
Bis die Tage...

Helmut



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Sonntag, 26. März 2017, 15:13

Moin Helmut,

das sieht überzeugend aus und ist mit Bordmitteln machbar.

Was mir aufällt: Die Spuren des Überklebens sind bei Dir kaum zu sehen. Ich hatte neulich mit dem Überkleben eines Schiffsnamens (vom Schlepper RESOLUT zu WESER) experimentiert und dabei 160g-Papier genommen. Der Drucker hat beim Kopiervorgang ein regelrechtes Relief daraus gemacht. Das muss ich mit dünnem Papier neu versuchen.
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

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Sonntag, 26. März 2017, 15:20

Nils, ich habe bei der endgültigen Kopie den Tonwert stark herabgesetzt.
Eigentlich aber nicht notwendig, weil ich ja die "Butterseite" später innen habe.

Das ganze Teil 294 mit abgeänderter Backbordseite umgedreht zu verkleben würde übrigens nicht gehen. Unten am Bauteil sind rückseitig hellgrüne Streifen aufgedruckt. Deswegen blieb für mich jetzt nur die Lösung mit dem Zerschneiden.
Bis die Tage...

Helmut



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Sonntag, 26. März 2017, 15:43

Moin Helmut,

das finde ich mal einen genialen Schachzug - was anderes fällt mir grad nicht dazu ein.
Ich hatte mir überlegt, wie du das machst, aber auf so eine gute, aber einfache Methode, bin ich nicht gekommen. :thumbup:

LG
Riklef

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Sonntag, 26. März 2017, 16:49

Moin Helmut,

Wenn ich Deinen Vorschlag, Arne, richtig verstehe, hätte ich dann in der Wand des Aufbaus eine ganze Reihe von Schnitten, oder?
Der Rumpf hat schon Nähte genug ( ), deswegen will ich unbedingt mit einem Schnitt in der Wand auskommen



ja, da kam das erlernte wieder durch.

Brenngeshirr, Kettenzug, Hammer und vieles mehr gehörte zu Werkzeug.

Aber man lernte auch auf den Schnürboden.
Man konnte mit den Alt Gesellen auf den Schnürboden mitgehen und hat alles was zum Linien-, Senten- und Spantenriss, sowie das dazu gehörige Abwickeln erlernen. Damit auch die Leidenschaft!

Wenn man nicht wollte ging es in das 1:10 Büro.

Die Deckshäuser, wie auch alle anderen Sektionen wurden erst auf den Kopf gebaut, dann mit einen oder 2 Kränen gedreht.
Nach dem drehen wurde dann die Decks zu einer Volumensektion zusammen gesetzt.
Der Einbau der Bullaugen und Fenster sowie die Inneneinrichtung erfolgte ab hier.

Da leichteste Deckshaus was ich mit zusammengebaut habe, wog ungefähr 30 Tonnen, das schwerste ca. 200 Tonnen.

Heute haben die Deckshäuser, die in Flensburg aufgesetzt werden ein Stückgewicht von ca. 500 bis zu 900 Tonnen.

Ich habe mich für die Leidenschaft entschieden.

Auch wenn ich beruflich andere Wege eingeschlagen habe, so ist die Leidenschaft immer noch da.
Sie lodert mal auf kleiner Flamme oder ganz groß.

Die Änderung hast Du gut ausgeführt.
Ich schließe mich Nils und Riklef an.

Viele Grüße
Arne
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Sonntag, 26. März 2017, 20:14

Vielen Dank für die Blumen, Jungs! :)

Bevor also die Brückenfront (Teil 294) verbaut werden kann, sollte der Bootsdeckaufbau fertiggestellt und das Deck der Kommandobrücke (mittleres Bild) aufgeklebt sein (hierzu gehören auch die Unterzüge).



Im Aufbau des Bootsdecks befanden sich unter anderem die Wohnräume des Kapitäns und des 1. Offiziers.

Mich freut das große Interesse an diesem Baubericht sehr und ich wünsche Euch einen schönen Wochenstart!
Bis die Tage...

Helmut



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Gestern, 09:24

Hier noch ein Foto des Decks der Kommandobrücke mit seinen Unterzügen.
Die (weissen) Unterzüge des Daches der Laube sieht man am fertigen Modell kaum. Sie geben aber, wie beim Original, dem Deck dort Stabilität.



Für einen problemlosen Aufbau sollte man besonders darauf achten, dass die waagerechten Platten des Finnpappe-Gerüstes gleichmäßig plan liegen.
Jetzt kann das Deck aufgeklebt werden. Das ist der letzte Schritt vor der Montage der Aufbaufrontwand.
Bis die Tage...

Helmut



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Gestern, 09:32

Hallo,
bei den letzten Fotos von Helmut gefällt mir die Darstellung der Planken auf dem Deck. Zuerst meinte ich, sie wären aus Furnier.
Ulrich

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