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Helmut B.

Hennings Dino

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121

Mittwoch, 8. Februar 2017, 23:39

Ach Wilfried,

Du hast ja sooo Recht... :D

Jedenfalls entspricht es dem Originool:

(fotocommunity, copyright Marco Pagel)

(Hab doch noch was gefunden)
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
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René Pinos

3,1415926535....

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Donnerstag, 9. Februar 2017, 00:08

Boah ehhhhh....

Das tut weh im Kopf, Euer Problem??? 8|
Jede Entscheidung ist der Tod für Milliarden von Möglichkeiten.

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Donnerstag, 9. Februar 2017, 07:38

Moin, moin Helmut und zusammen,

ach Männers.....ich bin untröstlich ob der meiner Frage hervorgerufenen Kopfschüttelungen, nichts für ungut :D !
Aber das Bild - vielen Dank! - macht es deutlich: Es gibt zwei alte Freibordmarken aufgrund von unterschiedlichen oder sich veränderten Parameter der Einmessungen, ggf. auch als Ergebnis unterschiedlicher Klassifizierungsgesellschaften. Die derzeit gültige Freibordmarke ist die gelbe. Ich hatte dies bei Handelsschiffen noch nie so bewusst gesehen, deshalb kam ich darauf......

Grußvon der Ostsee
HaJo

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124

Donnerstag, 9. Februar 2017, 19:16

Mahlzeit,

Ich hab da mal noch ein selbst geschossenes Foto:



Im Zuge der Laufzeit wurde die Zuladung des Schiffes reduziert.
Den genauen Grund kenne ich auch nicht, aber ich vermute mal dass durch die Einführung der Container ein größerer Anteil an Decksladung gefahren wurde. Damit der Schwerpunkt nicht zu hoch kommt, muss dann halt die gesamte Zuladung reduziert werden.
Wie HaJo schon sagte, die für das Museumsschiff gültige Freibordmarke ist die gelbe.
Mittlerweile ist es aber ein Passagierschiff. Frachten werden keine mehr gefahren, und für die Passagierfahrten (z.B. die Tour nach Kiel) müssen die gleichen aktuellen Richtlinien eingehalten werden, wie sie für die Kreuzfahrer gelten. Der Status als Museumsschiff zählt hier nicht.

Marco

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Freitag, 10. Februar 2017, 13:37

Und weiter gehts...

Inzwischen habe ich das Shelterdeck, das aus zwei Bauteilen besteht (Vorschiffbereich und Deck unterhalb des Aufbaus) aufgeklebt.
Die Passgenauigkeit ist sehr gut; auch die Farben sind m.E. gut getroffen (ganz im Unterscheid zum Dom Bumagi-200er-Modell, bei dem die Farbe des Holzdecks fast schwarz ist).

Vor dem Aufkleben des Shelterdecks mittschiffs muss aber die Rückwand (Teil 3) angesetzt werden (befindet sich auf Bogen 7).



Unterhalb des "Überstands" werden die Unterzüge montiert (Teile 9 und 10, Bogen 8).



Ich habe zuerst das Deck angeklebt und dann erst die Unterzüge als ein Teil darunter geklebt. Diese Vorgehensweise scheint mir einfacher zu sein als die "Vorabmontage" und das Aufkleben gemeinsam mit dem Deck.



Übrigens: Dieser Bereich ist (wie andere, etwas schwierigere Bereiche auch) gut mit einer Montageskizze illustriert, die sich auf Bogen 23 rechts oben befindet.

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Freitag, 10. Februar 2017, 15:43

Und nun ist auch das Hauptdeck drauf:



Das Hauptdeck war etwa einen Millimeter länger als benötigt. Es ließ sich an der vorderen Kante ohne Probleme einkürzen und so anpassen. Referenzpunkt war für mich die Klüse für die Heckanker-Kette.

An der Achterkante des Shelterdecks fehlt noch eine Blende. Da später die Stützen für die Lukendeckel der Luke IV unter dem Überstand montiert werden, lasse ich die Blende einstweilen weg, um gegebenenfalls Kollateralschäden zu vermeiden.
Bis die Tage...

Helmut

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Freitag, 10. Februar 2017, 17:13

Ich habe zuerst das Deck angeklebt und dann erst die Unterzüge als ein Teil darunter geklebt. Diese Vorgehensweise scheint mir einfacher zu sein als die "Vorabmontage" und das Aufkleben gemeinsam mit dem Deck.

Moin Helmut,

sind die Unterzüge auf ein Stück Karton und dieses dann unter den Überstand geklebt (wie es das mittlere Bild im vorletzten Beitrag nahelegt) oder wie meinst Du "als ein Teil"?

Im Übrigen... :thumbup:
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

"Fehler sind nicht schlimm, die müssen sein!" (Bibo)

Fertiggestellt: Schlepper VEGESACK (WHV 1:250), Peilschiff ZENIT (HMV 1:250), Hafenfahrzeuge (Auswahl, HMV 1:250)
Im Bau: Seebäderschiff ALTE LIEBE (WHV 1:250), Hafenschlepper SATURN/RESOLUT bzw. WESER (HMV 1:250) Lotsenversetzboot SEELOTSE (DSM 1:250, zurückgestellt)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Unterfeuer« (10. Februar 2017, 19:56)


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Freitag, 10. Februar 2017, 20:32

Ja, Nils,

diese "Baugruppe" besteht aus einer Platte, quasi die Decksverstärkung des Überstands, und den darauf geklebten "Streben".
Bis die Tage...

Helmut

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Freitag, 10. Februar 2017, 21:14

Moin Helmut,
toller Bau. Wenn man das Schiff so sieht, sind die Ähnlichkeiten mit der Savannah von Henning unübersehbar.
Gruß
Jochen

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Freitag, 10. Februar 2017, 23:39

Danke, Jochen.

Ja, man könnte sich glatt fragen, welcher Schiffsarchitekt da von wem geklaut hat, oder? ;)
Bis die Tage...

Helmut

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Sonntag, 12. Februar 2017, 11:45

Hallo,
manchmal liegen Formen quasi "in der Luft". So wie eine Mode. Das könnte u.U. die Ähnlichkeit erklären. Weiterhin viel Erfolg beim Bau.
Ulrich

Helmut B.

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Sonntag, 12. Februar 2017, 16:11

Zunächst ungewohnt war für mich das separat aufzusetzende Schanzkleid.
Im Verlauf der Montage hat sich aber gezeigt, dass es im Prinzip sehr gut passt.

Ich habe es allerdings in 3 Teile geteilt.
Der Grund: Um den weit ausladenden Bug (in der Seitenansicht) elegant und mit einheitlichem Kurvenverlauf hinzukriegen, muss die Bugschanz natürlich entsprechend weit vorn angesetzt werden. Bei mir jedenfalls hat die einteilige Schanz dann aber nicht mehr zufriedenstellend gepasst, weil es mir auf die Übereinstimmung der Markierungen für die Schanzkleidstützen ankam (diese waren gegeneinander verschoben).
Also habe ich die Schanz entsprechend getrennt und auf jeder Seite ein rund 1 mm breites Zwischenstück eingesetzt. Und jetzt passt es gut übereinander (die Markierungen für die Schanzkleidstützen an Deck hätte ich weggelassen, Marco. Aber dazu haben sich ja auch bereits schon andere CAP SAN-Bauer geäussert).

Ich finde, jetzt, mit dem Schanzkleid, kommt die Eleganz dieses Edelzossen erst so richtig zur Geltung:



Ulrich: Dieser sogenannte "New Look" wäre vielleicht mal ein schönes Vortragsthema für Bremerhaven. Man könnte anhand dieses Referats auch gut die Wandlungsfähigkeit von Cäsar Pinnau darstellen.
Leider findet sich aber kaum Material zu dieser Stilrichtung - und die nächste Uni ist von Hamminkeln aus auch nicht gerade vor der Tür..
Bis die Tage...

Helmut

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Sonntag, 12. Februar 2017, 16:20

Hallo,
und es sieht so richtig original aus.
Ulrich

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Hennings Dino

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Dienstag, 14. Februar 2017, 21:49

...es geht langsam weiter.

Die Montage des Schanzkleids mit seinen vielen Stützen nimmt einiges an Zeit in Anspruch. Aber die Mühe lohnt sich!

Ich verbaue die Stützen aus dem Bogen, nicht die Laserteile:

Bis die Tage...

Helmut

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Dienstag, 14. Februar 2017, 22:59

Ich verbaue die Stützen aus dem Bogen, nicht die Laserteile:

egal, spart Dir das Bemalen und doch bielbt die Fron, der Optik geschuldet und es lohne sich ...

mit einem lieben Gruß
Wilfried

Helmut B.

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Mittwoch, 15. Februar 2017, 08:10

Ja, diese "Arbeit" lohnt sich durchaus. Die Stützen machen bei der Optik eine Menge aus.

Durch die Verkleinerung des Originalbogens von Dom Bumagi hat man hier einen maßstäblich weitgehend korrekten Stützenabstand, den man sonst bei einem 250er-Modell nicht findet. :thumbup:
Bis die Tage...

Helmut

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Mittwoch, 15. Februar 2017, 09:10

Hallo Helmut,
das mit den zig Stützen ist so wie mit dem Durchweben der Wanten beim Segelschiff. Es dauert lange aber am Ende wird das Bild vollständiger. Also weiterhin viel Geduld.
Ulrich

138

Mittwoch, 15. Februar 2017, 10:45

Die Stützen haben hier 3 mm Abstand. Das wären im Original 60 cm. Stimmt das wirklich? Ich war ja noch nie auf dem Schiff, aber auf Fotos scheint mir der Abstand doch größer....

https://www.flickr.com/photos/miaskelley…57629779832334/
Gruß Michael


Alles klebt gut! :cool:

Helmut B.

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Mittwoch, 15. Februar 2017, 11:56

...75 cm... :D
Bis die Tage...

Helmut

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Mittwoch, 15. Februar 2017, 14:00

Stimmt! :cool:

Aber trotzdem erscheinen mir auf dem Foto vom Heck weniger Stützen als am Modell zu sein...kann ja täuschen...

Auf jeden Fall kann ich aber bestätigen, dass es eine Heidenarbeit ist, die sich aber lohnt!
Gruß Michael


Alles klebt gut! :cool:

Markus Gruber

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141

Mittwoch, 15. Februar 2017, 19:25

Das bisherige gefällt mir auch sehr gut!
War am MO in Hamburg:

Helmut B.

Hennings Dino

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Freitag, 17. Februar 2017, 21:59

Danke!
Sehr schönes Foto, Markus! :)

_________________

Das Ankleben der Schanzkleider mit ihren vielen Stützen zieht sich für einen Werktätigen ganz schön hin:



Aber es macht Laune!
Man muss nur bei den langen Teilen darauf achten, dass sie korrekt ausgerichtet sind - vor allem in der Höhe, damit der Schlitz des Speigats gleichmäßig ist. (2. Foto)
Hier machen sich übrigens die Markierungen für die Schanzkleidstützen auf Deck positiv bemerkbar: An ihnen lässt sich der geschmeidige Verlauf des Schanzkleids gut ausrichten.

Im Übrigen stimmt die Anmutung des Modells auch hinsichtlich des Abstands der Stützen zueinander:



Es mag ja sein, dass sie etwas zu nah zueinander stehen, und vielleicht haben sie beim Original auch nicht alle den gleichen Abstand. Aber die Optik des Modells passt prima , und darauf kommt es doch an, oder?
Bis die Tage...

Helmut

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143

Freitag, 17. Februar 2017, 22:28

Das Buch ist mir übrigens gestern "zugelaufen" (aus einer Antiquariat-Buchhandlung für 10 €).
Schon etwas abgeliebt...

Aber ja immerhin auch schon 55 Jahre alt.
Bis die Tage...

Helmut

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Samstag, 18. Februar 2017, 13:36

Moin, moin Helmut,

das Buch habe ich gerade wieder gelesen, sehr interessant und mit vielen Erklärungen wie was an Bord eines Handelsschiffs funktioniert :thumbup: . Auch die dargestellten Raumaufteilungen führen zu einem besseren Verständnis der Dinge. Das Titelbild scheint ein sehr frühes zu sein, denn dort wo beidseitig die Fässer stehen, wurden relativ kurz nach der Indienststellung die beiden seitlichen Kühlraumluken nachgerüstet - sie waren ursprünglich nicht vorgesehen. Saubere Arbeit der fleißigen Schanzkleidstützen-Bauer.... :) !

Gruß<von der Ostsee
HaJo

Jochen Haut

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Samstag, 18. Februar 2017, 17:21

Moin Helmut,
das muss ein Buch aus der ersten Auflage sein. Später wurde der Titel durch "und sein Ladung" ergänzt, um es von dem ersten Buch über die Santa Teresa/Ines unterscheidbar zu machen. Ich liebe übrigens solche alten Schinken. Schade für die heutige Generation, die größtenteils nur mit ebooks lebt. Da bin ich eben extrem konservativ.
Gruß
Jochen

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Sonntag, 19. Februar 2017, 13:08

Moin HaJo, moin Jochen,

das Buch ist aus der 4. Auflage, also von 1962. Der Autor hatte sich in den ersten Auflagen mit der SANTA-Klasse befasst und das Buch dann mit der Indienststellung der CAP SAN-Klasse komplett neu überarbeitet. Im Vergleich zur Vorauflage sind auch fast alle Fotos neu aufgenommen worden. Ein wirklich phantastisches Nachschlagewerk!

Das Foto auf dem Schutzumschlag zeigt auf der Vorderseite die CAP SAN MARCO, das zweite Schiff dieser Serie (die CAP SAN DIEGO war bekanntlich das jüngste Schiff der CAP SAN-Frachter).
Hier die Buchrückseite mit der CAP SAN MARCO (oben) und der CAP SAN LORENZO.



Alle Schiffe wurden zunächst mit Einzelluken in Dienst gestellt. Die von Dir, HaJo, angesprochene Luke 2 war der Zugang zu der größten der 5 Luken ("Luke 6" waren die beheizbaren Süßöltanks im Achterschiff).
In Luke 2 wurden in der Regel Güter über 5 to Gewicht geladen (am vorderen Ladepfosten befindet sich über dieser Luke der Schwergutbaum für eine Last von 50 to und zwei weitere Lagebäume für 5 - 15 to).

Im September 1963, also schon 18 Monate nach der Indienststellung, wurde bei der SAP SAN DIEGO in der Deutschen Werft die Luke 2 unterteilt und es wurden back- und steuerbords kühlbare Taschenluken sowie eigene Lukendeckel eingebaut; der Mittelschacht blieb weiterhin dem Schwer- und Stückgut vorbehalten.
Der Grund war der zunehmende Hunger der Deutschen nach argentinischem Rindfleisch.Die Rinderhälften konnten in diesen Luken am Stück hängend tiefgefroren transportiert werden.

Wünsche einen schönen Sonntag!
Bis die Tage...

Helmut

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Sonntag, 19. Februar 2017, 14:30

Umbau 1963

Moin zusammen,
Im September 1963, also schon 18 Monate nach der Indienststellung, wurde bei der SAP SAN DIEGO in der Deutschen Werft die Luke 2 unterteilt und es wurden back- und steuerbords kühlbare Taschenluken sowie eigene Lukendeckel eingebaut; der Mittelschacht blieb weiterhin dem Schwer- und Stückgut vorbehalten.
nicht nur das, auch die Takelung wurde umgestellt: Bis dahin wurden alle Bäume mit "Steinzeitgeien" gefahren, also je Baum eine Innen und eine Außengei. Außerdem kamen zusätzlich Preventer zum Einsatz. So ist das auch im Generalplan dargestellt und so sieht es auch das alte WHV-Modell vor.

Bei dem Umbau wurde das geändert: Außer den beiden Baumpaaren über Luke 3 kamen nun zusätzlich Geienwinschen zum Einsatz, damit wurde das Handling erheblich einfacher und die Preventer konnten entfallen. Dieser Zustand ist auch die Grundlage für die Bom Bumagi- und RoKo-Modelle. Darüber gibt es meines Wissens keine Pläne.

Beste Grüße,

Manfred

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148

Sonntag, 19. Februar 2017, 17:20

Vielen Dank, Manfred!

__________________________


Keine Stütze ist wie die andere, jedenfalls pro Seite. Wenn alle montiert sind, ergibt sich ein sehr schöner, geschmeidiger und gut dem Original entsprechender Verlauf der Schanz.



Ich habe zum Ankleben der Stützen das Modell auf die Seite gelegt. So lässt sich befriedigend genau arbeiten.
Angeklebt sind sie mit UHU FF mit Lösungsmittel.




Die ersten Stützen hatte ich noch mit Weissleim angesetzt, aber dies dann rasch gelassen. Die kleinen Dreiecke weichten zu schnell durch und sahen nicht mehr richtig schön aus. Ausserdem zog der Kleber zu schnell an, so dass das Nachkorrigieren kaum noch möglich war.
Bis die Tage...

Helmut

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Sonntag, 19. Februar 2017, 18:23

Freibordmarken

Moin zusammen,
Den genauen Grund kenne ich auch nicht, aber ich vermute mal dass durch die Einführung der Container ein größerer Anteil an Decksladung gefahren wurde. Damit der Schwerpunkt nicht zu hoch kommt, muss dann halt die gesamte Zuladung reduziert werden.
Da ist was Wahres dran: Die CSD war sowohl als Volldecker mit einer Brutto-Raumzahl von 9.998 als auch als Schutzdecker mit einer BRZ von nur 7.626 vermessen. Dies ist heutzutage nicht mehr üblich bzw. nicht mehr erlaubt. Die Vorschriften dazu sind recht kompliziert und würden hier wohl den Rahmen sprengen, zumal im Netz zahlreiche Quellen zu finden sind.

Entsprechend wurde der notwendige Freibord errechnet, woraus sich wiederum die unterschiedlichen Freibordmarken ergeben.
Als Museumsschiff fährt die CSD zwar keine Fracht mehr, ist aber für die Revierfahrt mit 500 Passagieren zugelassen. Daraus ergeben sich ein höherer Freibord und somit die allein gültige untere Freibordmarke.
Da die Rechenregeln bzw. gesetzlichen Vorschriften praktisch gleich sind, ist letztlich egal, welche Klassifikationsgesellschaft die Berechnungen durchführt. Es müsste theoretisch beim GL (Germanischen Lloyd) das gleiche herauskommen wie beim NV (Norske Veritas).

Beste Grüße,

Manfred
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Sonntag, 19. Februar 2017, 20:05

Moin, moin Manfred,

recht herzlichen Dank für deine fachkundige Erklärung :thumbup: ! Ich war ja der eigentliche Verursacher dieses Themas....

Gruß
HaJo

Helmut B.

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Dienstag, 28. Februar 2017, 22:04

Vielen Dank für Eure fachkundigen Kommentare, HaJo und Manfred!

Langsam geht es hier weiter - Schanzkleidstütze für Schanzkleidstütze... Und wenn dann noch eine Familienfeier dazwischen kommt ( ;) ), dann dauerts halt mit den Baufortschritten.

Im Bereich des Shelterdecks ist die Schanz inzwischen montiert und der Übergang zum Hauptdeck geschafft.



Auch hier bestimmen die Stützen sehr gut den Schanzkleidverlauf, auch harmonisch zur Bordwand in der Vertikalen.

Hinter der Achterkante des Shelterdecks, am Ende der Rundung, habe ich erneut einen Schnitt gesetzt und von der Schanz einen halben Millimeter weggenommen, um eine bessere Übereinstimmung mit den "Fußmarken" für die Stützen zu erreichen.

_______________

Noch eine Anmerkung:

Dieser Baubericht scheint zumindest einem eifrigen Blogschreiber, der sich auch bereits mit diesem Modellbaubogen befasst und den Bau abgebrochen hat, überhaupt nicht zu gefallen.
Im Nachbarforum zitiert er mich damit, dass ich "kleinere Probleme" behoben hätte, und die würde ich nicht beschreiben und keinen Lösungsweg aufzeigen. Das, so meint der User dort, sei kein richtiger Baubericht...

Ich kann dazu nur feststellen, dass es hier bislang eben keine echten Probleme gab!
Leichte Anpassungen bei den Bordwandteilen des Unterwasserschiffs sehe ich nicht als ernsthafte "Probleme" an. Sie entstehen gegebenenfalls schon durch Ungenauigkeiten des Modellbauers; ich maße mir nicht an, beispielsweise einhundertprozentig unfehlbar das Spantengerüst zu straken.
Hier geht es um Modellbau, also um ein gewisses handwerkliches Können, und das ist für mich etwas mehr als stures Aneinanderkleben von Bauteilen. Ich kann mir vorstellen, dass die meisten, die sich mit Kartonmodellbau befassen, das ähnlich sehen.

Von einem "Problem" würde ich in diesem Zusammenhang schreiben müssen, falls Teile wirklich nicht passen würden und/oder vielleicht zu klein (zu kurz) geraten wären. So etwas gab es bislang nicht!

Im Gegenteil: Mir macht der Bau des Modells richtig Spaß!
Das ist ein sehr schön durchdetailliertes Modell mit einer jetzt schon tollen, eleganten Wirkung. Und so stört es mich eben nicht, dass der Abstand der Stützen nicht exakt mit dem beim Original übereinstimmt und dass das Schanzkleid beim Modell etwas einfacher als beim Original dargestellt ist (mich wundert eigentlich, dass das bisher noch nicht bekrittelt worden ist ;) ).

Der User schreibt weiter, mein Baubericht sei "Warmduscherei, um die vielen Fehler der Konstruktion nicht aufzudecken".

Andreas, das ist schlichter, barer Unsinn!

Offensichtlich soll hier der Eindruck erweckt werden, ich sei in irgendeiner Form zur Rehabilitierung des Modellbaubogens verpflichtet (worden). Nichts dergleichen - ich halte jedenfalls aber bisher die im Blog zu lesende Kritik für überzogen (beurteilen kann ich das bisher für den Rumpf, weiter bin ich eben noch nicht).

Insgesamt sehe ich es als erfolgversprechender an, mit einer positiven Grundeinstellung und Gelassenheit an ein Modell heranzugehen und nicht auf auftretende Fehler zu warten.

Und deswegen geht es hier auch demnächst im von mir gewohnten Stil weiter. Wer das nicht erträgt und lieber eiskalt duscht, sollte hier einfach nicht lesen!
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
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Dienstag, 28. Februar 2017, 23:12

Im Gegenteil: Mir macht der Bau des Modells richtig Spaß!


Das geht schon einmal gar nicht - und es gefällt mir überhaupt nicht. Spaß machen und passen und sind problemlos zu bauen nur die Modelle, die ich selbst konstruiert, gebaut oder kontrollgebaut oder erdacht und in ebensolcher Weise erstellt habe. Alles andere ist nicht paßgenau, möglicherweise sogar vom PASSAT-Verlag oder Freunden des Verlages gebaut .. und das kann nie zusammen passen ...
Eigene Unfehlbarkeit geht schon gar nicht und warum erinnert mich bestimmtes Verhalten an einen Herren dessen Namen ich vergessen, der als Präsident aber einen geistigen Vorfahren in Braunau hat?

Helmut - solche Kommentare gehen mir aber so etwas an der Endarmrosette vorbei ..

mit einem lieben Gruß
Wilfried

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Mittwoch, 1. März 2017, 09:09

Hallo,
dem letzten Beitrag muss ich widersprechen:
Es kann der Bau eines gekauften Modells genauso Spaß bereiten wie der eines von eigener Hand konstruiert. Es gibt kein schwarz-weiß Denken: Nur wenn das Modell die und die Eigenschaften und Kriterien erfüllt, dann kann es beim Bauen Spaß machen. Keiner von uns hat die kartommodelltechnische Weisheit mit Löffeln gefressen und kann von sich behaupten, nur seine Meinung und seine Art zu bauen sei die richtige. Es führen viele Wege zu einem Modell. So viele Modellbauer es gibt, so viele Wege führen zum Ergebnis.




[ Cool Down

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Mittwoch, 1. März 2017, 09:21

Ulrich.......Wilfrieds Beitrag ist eine Persiflage......und zielt letztendlich genau in die Richtung deines Beitrags.... ;) !

Gruß
HaJo

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Mittwoch, 1. März 2017, 09:24

SARKASMUS pur :thumbup:


Gruß
Stephan
"Das Ding ist baubar, solange es etwas zum Wegschneiden gibt." Gerald Friedel

www.srk-bremen.de


oder besucht die facebook Seite des Versuchsrettungskreuzers BREMEN

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Mittwoch, 1. März 2017, 10:25

Moin Helmut,

es gibt Bauberichte, die für mich schon wegen ihres grundlegenden Informationsgehalts lesenswert sind und mir Spaß und Freude am Modellbau vermitteln. Um solche Berichte erstellen zu können, bedarf es einer Einstellung zum Modellbau, die Du sehr treffend herausgestellt hast:

Insgesamt sehe ich es als erfolgversprechender an, mit einer positiven Grundeinstellung und Gelassenheit an ein Modell heranzugehen und nicht auf auftretende Fehler zu warten.

Ich meine, die Freude und Liebe eines Modellbauers zu seinem
handwerkliches Können
aus einem Bericht herauslesen zu können, lasse mich gern davon anstecken und profitiere dann nicht nur handwerklich von diesem Bericht. Es ist in dieser Beziehung erfreulich, dass Du dich nicht in eine andere Richtung drängen lässt und deinen Stil und deine Auffassung beibehälst :thumbup: . Mir kommt das entgegen, eine zum Ausdruck gebrachte Freude am Gestalten ist mir sehr lieb, eine Freude am Zerreissen möchte ich mir nicht antun.

Alles Gute für Dich
Gustav
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Mittwoch, 1. März 2017, 11:08

Dem muss man eigentlich nichts mehr hinzufügen.
Die Modelle, die unter meinen Händen entstehen, müssen MIR gefallen. Und ob kleinere Probleme entstehen, die dem Bogen oder meinen eigenen Unzulänglichkeiten geschuldet sind, ist unwichtig. Da fängt ja die kreative Fähigkeit an.
Die CSD ist ein schönes Schiff, und wenn ich, der erstmals ein Schiff mit UWS baut (die Lilla Veneda zähl ich mal nicht mit :cool: ), das einigermassen hinkriege (natürlich kein Vergleich mit Helmuts, der hat viel mehr Ausdauer :thumbsup: ), dann ist der Bogen auch gut.
Jedenfalls bis zu dem Stand, wo ich gekommen bin.

Und dass ich momentan Horror vor dem Weiterbau und deshalb erst mal unterbrochen habe, ist meinen Fähigkeit für Kleinteile geschuldet, nicht dem Bogen.
»mk310149« hat folgende Bilder angehängt:
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Gruß Michael


Alles klebt gut! :cool:

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Helmut B.

Hennings Dino

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Montag, 13. März 2017, 22:47

Zu dem obigen Diskussionspunkt ist sicherlich alles geschrieben worden, zumal die von mir oben zitierte Passage inzwischen aus dem entsprechenden Thread des Nachbarforums verschwunden ist.
Dementsprechend habe ich auch meinen "individuellen Benutzertitel" wieder geändert und bin wieder "Hennings Dino". :)

Vielen Dank für Eure Stellungnahmen!!

_________________

Es gibt eigentlich wenig Baufortschritt zu berichten.
Die rund 400 Schanzkleidstützen sind angebracht.




Da der "Handlauf" fehlt, habe ich diesen im Eigenbau gefertigt (mit Hennings Unterstützung, der mir eine passende Datei "gebaut" hat). Dieser Handlauf ist im Original 18 cm breit (Dank an das Crewmitglied des Museumsschiffs, das für mich extra mit dem Zollstock nachgemessen hat). Ich habe etwas aufgerundet auf 0,8 mm.



Auch im achteren Teil des Schanzkleids habe ich wieder eine Anpassung vorgenommen und ein 0,5 mm breites "Zwischenstück" eingesetzt, um eine Übereinstimmung mit den Markierungen auf dem Deck zu erreichen. Vermutlich wird praktisch jeder Nachbauer so oder so an der Schanz etwas ausgleichen müssen. Dies ist aber unproblematisch und mit gutem Ergebnis möglich; es tut der Schönheit des Rumpfes keinen Abbruch.

Hinzugefügt (weil nicht im Bogen vorhanden) habe ich auch die "Schanzkleidverstärkungen" an den großen Klüsen vorn und achtern.


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Montag, 13. März 2017, 22:58

Noch ein Fazit zum Rumpf:

Er ist für einen etwas geübteren Modellbauer gut zu bauen.
Man sollte sich allerdings nicht scheuen, wenn nötig Anpassungen (insbesondere am Schanzkleid) vorzunehmen. Hier zahlt es sich im Bauverlauf aus, die Markierungen für die Stützen am Schanzkleid und auf Deck gegebenenfalls durch Einfügen von kleinen Streifen im Schanzkleid (die man später kaum sieht) zur Deckung zu bringen.

Beim Spantengerüst hätte ich mir im Bereich vor und hinter dem Aufbau einen etwas geringeren Spantabstand gewünscht. Aber "was nicht ist, ist nicht". Schön wird es mit etwas Sorgfalt trotzdem, und schließlich ist es ein Kartonmodell ohne einen gespachtelten und verschliffenen Rumpf.

Bei der Beplankung des Unterwasserschiffs sollte man unbedingt die "Platten" mittig auseinander schneiden und die Hälften getrennt verkleben. Unter dem Schiff entsteht dadurch zwar eine Naht, vielleicht auch in Rumpfmitte ein ganz schmaler Spalt.
Mich stört das aber nicht. Dort wird später kein Auge hinschauen können...
Bis die Tage...

Helmut

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Dienstag, 14. März 2017, 23:33

Vielen Dank für Eure rege Anteilnahme am Abschluss des Rumpfbaus! So viel Aufmerksamkeit für diesen Baubericht zeigt mir, dass die CAP SAN DIEGO eine erkleckliche Reihe von Fans hat... :)

Ich habe bisher nicht erwähnt, dass ich die Schanzkleidstützen Stück für Stück aus dem Bogen ausgeschnitten habe.
Robert Kofler bietet die Stützen auch als Bestandteil des Lasersatzes an. Ich wollte mir aber - ehrlich gesagt - das Lackieren ersparen...
Das Ausschneiden braucht zwar seine Zeit. Aber für mich ist Modellbau Zeitvertreib! :D
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