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81

Freitag, 27. Januar 2017, 07:35

Moin Helmut,

Du schreibst:

... Die Bauteile 34 und 35 habe ich am Kiel ebenfalls geteilt (es gibt Markierungen für die Mitte)...

Eine Bitte und eine Frage:
Könntest du mal ein Bild vom Kiel einstellen, wie dort die Naht aussieht? Wenn Du die CSD nicht in ein Dock (Mittelkielpallen... ;) ) sondern auf einen Ständer stellst, hat man im Zweifel ja einen freien Blick auf diese Naht...
Und wie ist Deine Einschätzung: Würden die Bordwandteile auch passen, wenn man sie ungeteilt belässt? Ich hab gerade nicht im Blick, wie die anderen Kollegen das gemacht haben...

Klar, dass mir als Hamburger dieses schöne Schiff besonders gut gefällt, besser, als Hennings Amerikanerin übrigens ;) :D , aber schade finde ich die etwas gewöhnungsbedürftige Lösung am Bug, das sieht sehr gestückelt aus. Das war bei der CSD aus WHV besser. Finde ich...

Weiterhin viel Erfolg wünscht
Fiete

Helmut B.

Hennings Dino

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82

Freitag, 27. Januar 2017, 09:37

...
Könntest du mal ein Bild vom Kiel einstellen, wie dort die Naht aussieht? Wenn Du die CSD nicht in ein Dock (Mittelkielpallen... ;) ) sondern auf einen Ständer stellst, hat man im Zweifel ja einen freien Blick auf diese Naht...
Und wie ist Deine Einschätzung: Würden die Bordwandteile auch passen, wenn man sie ungeteilt belässt? Ich hab gerade nicht im Blick, wie die anderen Kollegen das gemacht haben...

...



Moin Fiete.

Hier zunächst mal das gewünschte Bild:



Bei den ersten beiden Abschnitten, vor allem beim Bugsegment, kann man den Schnitt relativ gut erkennen (falls Mann der Dame wirklich mal unter den Rock schauen sollte).
Beim "Bugpickel" dürfte das daran liegen, dass ich hier mehr Sorgfalt auf das saubere Anpassen im direkt sichtbaren Bereich gelegt habe... :rolleyes:
Hier will ich noch etwas nachfärben und den etwa 0,3 mm breiten Mittelspalt unten an Bauteil 32 (nur an der Naht zu 34) mit Strukturgel und passendem Lack schließen.

Ab dem dritten Segment kann man sicher die Bordwand auch ungeteilt montieren.
Aber wie geschrieben, geteilt scheint es mir einfacher zu sein.
Und ich finde, man sollte auch erkennen können, dass es sich um ein Kartonmodell handelt (neudeutsch: Da bin ich ganz bei Wilfried :D ). Deswegen wird auch nichts verschliffen oder besonders lackiert!
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
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haduwolff

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83

Freitag, 27. Januar 2017, 10:00

Moin zusammen,

WOUW sage ich! Irgendwie ist das UWS immer so ein Stiefkind, aber hier schauts wirklich sehenswert aus.

Sauber gebaut und sauber konstruiert. Der Bau macht einen guten Eindruck, einwandfreier Bogen, mal auf Deck und Aufbauten warten.

Gruß
Hadu

84

Freitag, 27. Januar 2017, 10:11

Moin Helmut,

besten Dank. Das sieht wirklich gut aus.

Nee, ich würde da auch nichts lackieren, dann kann ich ja gleich zu Holzmodellen in 1:100 wechseln. (Und bekomme dann die Koffer vor die Tür gestellt... :D )

Beste Grüße aus Hamburg
Fiete

Helmut B.

Hennings Dino

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85

Freitag, 27. Januar 2017, 10:53

Vielleicht sollte ich kurz erklären, warum ich das Trennen der "Beplankung " für einfacher halte?

Wichtig für die Optik des Rumpfes ist wohl eine saubere, spaltfreie Wasserlinie. Deswegen setze ich dort die Bauteile des Unterwasserschiffs auch zuerst an, zunächst "trocken".
Ich kann dann gut erkennen, ob die vordere Begrenzung des Bauteils mit dem Verlauf der Kante des davor liegenden Teils spaltfrei abschließt. Gegebenenfalls wird die Kante leicht (!) angepasst.

Wenn ich jetzt mit dem Ankleben beginne - nur mit dem lösungsmittelhaltigen Waldvogel - lässt sich die Bordwand auf der entsprechenden Seite noch etwas schieben und so ein ziemlich popo-glatter Abschluss erreichen.

Beim Verkleben des einteiligen Bauteils kann ich zwar auch etwas nachkorrigieren, aber längst nicht so einfach und immer mit der Gefahr, dass es auf der gegenüberliegenden Seite vor allem an der Farbgrenze nicht mehr richtig passt.

Ganz wichtig scheint mir diese Vorgehensweise beim Übergang vom konkaven zum konvexen Rumpf (längs der Hochachse betrachtet) zu sein.
Bis die Tage...

Helmut

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86

Freitag, 27. Januar 2017, 11:11

Moin Helmut,

das ist nachvollziehbar, insofern gute Idee :thumbup: .

Beste Grüße
Fiete

Riklef G.

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87

Freitag, 27. Januar 2017, 22:07


Und ich finde, man sollte auch erkennen können, dass es sich um ein Kartonmodell handelt (neudeutsch: Da bin ich ganz bei Wilfried :D ). Deswegen wird auch nichts verschliffen oder besonders lackiert!

Moin Helmut,

da stimme ich dir voll zu. ich finde auch, dass man noch sehen sollte, dass es sich um ein Kartonmodell handelt.
Damit will ich jetzt die Arbeit derjenigen, die das "perfekt" hinbekommen, nicht schmälern, aber ich mag nun halt mal das Kartonale :D

LG
Riklef
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88

Samstag, 28. Januar 2017, 14:28

Hallo Helmut,
auch ich stimme Deiner Auffassung zu. Wir bauen Modelle aus Karton. Und das darf und soll man auch sehen. Sonst könnte man ja gleich ein anderes Material nehmen.
Ulrich

ernie

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89

Sonntag, 29. Januar 2017, 01:18

Hallo Helmut,

da ich aus gesundheitlichen Gründen nicht so oft im Forum unterwegs bin, habe ich erst heute deinen Baubericht gesehen. Ganz großartig was du uns hier zeigst. Ich habe in Vorbereitung des Baus meiner CSD in 1:200 ca. 300 Bilder vom Original gemacht. Falls du Interesse daran hast, einfach melden.

LG
Ernst
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Kommentar: Bei Allem, was man über Trump sagen kann, Mark Twain hat er wohl gelesen.

Helmut B.

Hennings Dino

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90

Sonntag, 29. Januar 2017, 10:46

Vielen Dank Euch allen!

Ernie: Danke für Dein Angebot. Gegebenenfalls melde ich mich bei Dir. :thumbup:

_________________

Inzwischen ist es, wenn auch langsam, am Modell etwas weitergegangen.

Die Beplankung passt, wie schon erwähnt, gut. Trotzdem ist es mir nicht ganz gelungen, eine sehr glatte Unterwasser-Bordwand mit geschmeidigen Übergängen zu bauen. Ich bin zwar nicht unzufrieden (wie gesagt, man muss es als Kartonmodell erkennen können!), aber man könnte es sicher noch besser hinkriegen.

Hier müsste sich m.E. entweder zwischen den Spanten W 6 und W 7 ein weiterer Spant oder ein Stringer befinden; bei W 7 ist der eigentliche Übergang zwischen dem Vorschiff und dem mittleren Schiffsteil, und der fällt im Modell (wenn man darauf achtet) als leichte "Ecke" ins Auge.
Ich kann das nicht mehr ändern, weil es mir zu spät aufgefallen ist. Aber vielleicht können Nachbauer dies berücksichtigen.



Alle Bordwandplatten des U-Schiffs haben eine minimale Überlänge. Diese addiert sich, was natürlich auch nicht schlimm ist. In Höhe Spant W 10 beträgt der "Verschub" bei mir etwa einen Millimeter. Da sich zwischen W 11 und W 12 die Mittschiffs-Ahming befindet, muss diese natürlich mit der Markierung am Überwasserschiff übereinstimmen.
Deshalb habe ich nun Platte 43 zuerst eingesetzt und die Platte 42 zum Längenausgleich genommen (diese ist rechteckig und lässt sich gut einkürzen):



Soweit der aktuelle Bauzustand.
Wie gesagt, ich bin nicht unzufrieden... :D
Bis die Tage...

Helmut

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Andi Rüegg

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91

Sonntag, 29. Januar 2017, 12:31

Wie gesagt, ich bin nicht unzufrieden... :D
Wenn einer von uns Superperfektionisten das sagt, muss das Resultat schon sehr, sehr gut sein. Und das beweisen dann auch deine Bilder.

Ein schwer beeindruckter
Andi

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Sonntag, 29. Januar 2017, 14:02

Abwicklungsknickoptik

Hier müsste sich m.E. entweder zwischen den Spanten W 6 und W 7 ein weiterer Spant oder ein Stringer befinden; bei W 7 ist der eigentliche Übergang zwischen dem Vorschiff und dem mittleren Schiffsteil, und der fällt im Modell (wenn man darauf achtet) als leichte "Ecke" ins Auge.
Moin Helmut und alle Mitleser,

damit sind wir beim im Moment an anderer Stelle sehr lebendig diskutierten Thema Abwicklungen. Dazu hier ein paar Gedanken:

Die Abwicklung der Unterwasseroberfläche geschieht hier wie bei allen(?) anderen Modellen und im Gegensatz zum Überwasserbereich nach Art der Flugzeugrümpfe über die Spanten. Damit ergeben sich wie hier 21 Streifen mit 20 Stößen. Außerdem entstehen bei dieser Art der Abwicklung an jedem(außer zwischen gleichgroßen Spanten) entsprechende Knicke, die auch in den Bauteilen V2 bis V8 deutlich erkennbar sind. Die Auffälligkeit dieser Knicke in den stärker gekrümmten Bereichen kann nur durch engere Spantabstände, also noch mehr Knicke gemindert werden.


Würde man stattdessen bei der für den Überwasserbereich üblichen Abwicklungsmethode(egal, ob per Butterbrotpapier oder Dreiecksvermaschung) bleiben, ergäben sich bei geschickter Wahl der Stoßkanten erheblich weniger Bauteile und Stoßkanten. Die Stoßkanten könnten die Wasserlinie, der Farbwechsel und die Übergänge zwischen Boden und Bordwand sein, wobei sich letztere dem Betrachter beim üblichen Blick von schräg oben bereits entziehen. Jedenfalls wären bei dieser Abwicklungsmethode keine Knicke zu sehen. Ähnliches gilt m. E. übrigens auch für die Rettungsboote.


Bei dieser Gelegenheit fiel mir übrigens auch auf, dass die aufgedruckten Ahmings lediglich Füße anzeigen, nicht aber Dezimeter. Beide sind jedoch auf der CSD dreimal auf jeder Seite vorhanden.


So, genug der Meckerei! Ich kritisiere hier ausdrücklich nicht Deine Arbeit, ganz im Gegenteil: Dickes Lob an dieser Stelle, wie Du nicht nur hier mit den kleinen Widrigkeiten von Konstruktion und Material umgehst.


Gutes Gelingen, schönen Restsonntag und beste Grüße,


Manfred


Helmut B.

Hennings Dino

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93

Sonntag, 29. Januar 2017, 14:45

Vielen Dank zusammen! :)

Zitat von » Manfred«

...
Bei dieser Gelegenheit fiel mir übrigens auch auf, dass die aufgedruckten Ahmings lediglich Füße anzeigen, nicht aber Dezimeter. Beide sind jedoch auf der CSD dreimal auf jeder Seite vorhanden.




Hallo Manfred,

mittschiffs sind die Ahmings nur in Fuß



aufgebracht, vorn und achtern in Fuß und Dezimetern.
Das gibt der Bogen korrekt wieder. :thumbup:
Bis die Tage...

Helmut

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94

Sonntag, 29. Januar 2017, 15:30

Moin, moin Helmut,

...perfekt :thumbup:.....sicherlich ist da beim Bau sehr viel zeitaufwändige Feinarbeit erforderlich, aber das Ergebnis rechtfertigt alles!!

Gruß
HaJo

Helmut B.

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95

Sonntag, 29. Januar 2017, 15:49

...sicherlich ist da beim Bau sehr viel zeitaufwändige Feinarbeit erforderlich, ...


Es geht eigentlich, HaJo. Da ich aber die Bordwand beim Bau von der Seite, also mit Streiflicht beleuchte, hemmt mich oft meine Selbstkritik... :D

Man sieht dann echt jeden kleinen Hubbel. :evil:
Bis die Tage...

Helmut

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96

Sonntag, 29. Januar 2017, 17:17

Moin Helmut,

was lernen wir daraus? Licht nur noch von Oben mit einer Flächenleuchte :D
Ich kenne das, wenn das Licht den eigenen Perfektionismus in Frage stellt. ;( :rolleyes:

Ich werde aber so schnell kein Schiff mit UW-Rumpf bauen - zumindest nicht in 1:250. :cool:

LG
Riklef
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97

Sonntag, 29. Januar 2017, 17:28

Ich sehe das ja auch bei meiner SAVANNAH. Große weiße Schiffe sollten verboten werden.

Henning

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98

Sonntag, 29. Januar 2017, 20:00

Sorry

mittschiffs sind die Ahmings nur in Fuß aufgebracht, vorn und achtern in Fuß und Dezimetern.
Das gibt der Bogen korrekt wieder.
da habe ich mich geirrt. Ich hatte nur mittschiffs geguckt.

Beste Grüße,
Manfred

Helmut B.

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99

Mittwoch, 1. Februar 2017, 09:07

Es ist etwas weitergegangen - zunächst mit einer Panne:

Beim Kantenfärben ist mir der Pinsel ausgerutscht und hat mit dunkelroter Farbe einen Klecks auf die hellrote Fläche produziert.
Der ließ sich nicht mehr beseitigen.
Nach heftigem Fluchen habe ich die hellrote Fläche von dem betroffenen, noch nicht montierten Bordwandteil abgeschnitten und durch Reservefläche, die auf dem Bogen dankenswerter Weise vorhanden ist, ersetzt (stumpf an der Farbgrenze angeklebt):



Und so sieht der Rumpf aktuell aus:



Beim achtersten Teil der Bordwand muss wieder auf die Übereinstimmung bei der Ahming geachtet werden. Deswegen habe ich Teil 51 entsprechend eingekürzt. Der hintere Abschluss von 51 liegt jetzt genau auf der Naht zwischen 28 und 29.

Bis die Tage...

Helmut

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100

Mittwoch, 1. Februar 2017, 14:52

Servus Helmut,

Wenn ich so die Bilder deines gebauten Rumpfes ansehe, können mir alle nur leid tun, die ihre Rümpfe mit Spachtel, Schleifpapier und Unmengen an Farbe " mißhandeln".
Das sieht doch so um Welten besser aus! So stelle ich mir Kartonmodellbau vor!

Herzlichen Gruß
Robert
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Mittwoch, 1. Februar 2017, 17:02

Moin, moin Helmut,

...da muß man aber schon die Lupe bemühen um zu erkennen, dass das einerseits zwischen den beiden Rottönen eine "Drucknaht" ist und andererseits eine saubere "Klebenaht" - also, wer das nicht weiß......ja,ja......das alte Lied.....der geneigte Erbauer selbst kennt alle seine "pfuschigen" Stellen.... :D !

Gruß von der Ostsee
HaJo

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102

Mittwoch, 1. Februar 2017, 21:31

Moin Helmut,

Dein Bau des Rumpfes ist eine äußerst saubere Angelegenheit und ich sehe gar nicht, wo Du mit dem Pinsel daneben gelegen haben willst - Vermutlich, weil Du es schon behoben hast, so dass man es gar nicht bemerkt ;)

Ich bin kein Fan von Unterwasserrümpfen, aber der CAP SAN DIEGO steht er ausgezeichnet!
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

"Fehler sind nicht schlimm, die müssen sein!" (Bibo)

Fertiggestellt: Schlepper VEGESACK (WHV 1:250), Peilschiff ZENIT (HMV 1:250), Hafenfahrzeuge (Auswahl, HMV 1:250)
Im Bau: Seebäderschiff ALTE LIEBE (WHV 1:250), Hafenschlepper SATURN/RESOLUT bzw. WESER (HMV 1:250) Lotsenversetzboot SEELOTSE (DSM 1:250, zurückgestellt)

Helmut B.

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103

Samstag, 4. Februar 2017, 22:20

Hallo Robert,

danke! :)

Beim Kartonmodellbau bin ich auch kein Freund verschliffener (Unterwasser-)rümpfe. Aber ich musste feststellen, dass dieser sehr komplex geformte Rumpf das Material Karton an seine Grenzen bringt...
Ein Lob gebührt allerdings auch gerade diesem Karton. Er ist ausgezeichnet formbar und trotzdem elastisch.

Moin HaJo,

auch achtern musste ich noch einmal "flicken", nachdem ich mich beim Anpassen des letzten Bordwandteils (52) etwas verschnitten hatte. Auch hier habe ich aus dem Reservekarton ein Teil eingesetzt.

Moin Nils, danke!
So ist das eben, Pfusch sollte man erst erkennen, wenn man drauf hingewiesen wird - sonst ist es wirklich gepfuscht. :D

_____________

Täräääh, der Rumpf ist geschlossen.



Das Teil 52 hat mich leicht ins Schwitzen gebracht, muss ich gestehen. Auch hier habe ich schließlich mittig getrennt und einzeln angeklebt.



Beeindruckt bin ich vom schnurgeraden horizontalen Verlauf der Wasserlinie; tolle Konstruktion! Bemerkenswert ist das vor allem, weil der Rumpf achtern in Höhe der Ahminge etwas nach innen eingezogen ist (entspricht genau dem Original).

Der eine oder andere mag sich an den senkrechten Kanten der einzelnen U-Schiff-Platten stören. Durch diese Konstruktion lassen sich gerade bei so starken Schwüngen im Bordwandverlauf "Absätze" nicht ganz vermeiden. Mir gefällt es jedenfalls so, wie es ist - eben ein Kartonmodell.

Kartonmodell-Einsteigern würde ich allerdings von einem "Drauflosbauen aus dem Bogen" unbedingt abraten. Es macht absolut Sinn, zunächst mit Kopien der Bordwandteile zu üben, vor allem am Vorschiff und am Heck.
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Samstag, 4. Februar 2017, 23:20

Glückwunsch!

Moin Helmut,

wieder mal perfekt! Nu kanner nicht mehr absaufen, der Dampfer. Und ja, ein Anfängermodell ist das wahrlich nicht.

Und das schönste: Ein hübscher Ständer ist auch schon gefunden ;-)

Beste Grüße,

Manfred

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Sonntag, 5. Februar 2017, 10:30

Hallo Helmut,
super gelungen, das kann sogar einer von der Fliegerfraktion sehen und würdigen!
Ist aber Konsum bestimmten prozenthaltigen Flüssigkeiten in einer Werft erlaubt? ^^
Herzlichste Grüße
Henryk

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Sonntag, 5. Februar 2017, 10:39

...
Ist aber Konsum von bestimmten prozenthaltigen Flüssigkeiten in einer Werft erlaubt? ^^


Klar, Henryk!

Das rundet schließlich die Ecken und Kanten ab!
Vielen Dank!


@ Manfred:

Danke!

Und zum Ständer:
Ich liebe multifunktionale Gegenstände. :P
Die kamen gestern noch im Rahmen ihrer eigentlichen Bestimmung zum Einsatz.

Übrigens ist das mit den Beulen und Knicken im Modell ziemlich relativ, wie ein Blick aufs Original zeigt:

(schiffsjournal.de, Tobias Braun)
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
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107

Sonntag, 5. Februar 2017, 18:53

Tipp zum Anbringen der Wallschienen ("Scheuerleisten")

Wenn man die Wallschienen großzügig so ausschneidet, dass die Begrenzungslinien stehen bleiben und sie dann umgekehrt aufklebt, verschwinden die schwarzen Linien:

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Zaphod

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108

Sonntag, 5. Februar 2017, 19:45

Hallo Helmut,

eine Frage zum Foto vom Original: weißt Du, was das für zwei rote Ausleger im Bereich des UWS sind?

Zaphod

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Hennings Dino

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109

Sonntag, 5. Februar 2017, 19:58

Hallo Zaphod,,

das sind an den Rumpf nachträglich angeschweisste "Gabeln", mit denen das Museumsschiff an den Dalben des Liegeplatzes vor der Hamburger Überseebrücke festgemacht wird.

(michelelegrand.files.wordpress.com)
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110

Sonntag, 5. Februar 2017, 21:31

..."Gabeln".....passt, wackelt und hat Luft :D ....!

Gruß
HaJo

111

Sonntag, 5. Februar 2017, 22:41

hallo Helmut,

Kompliment ,hast die Rumpf sehr schön hergestellt.
Hat mir damals auch einige Mühe gemacht die herzustellen wegen die Form.(Und einige Fehler Meinerseits)
Viel Spass weiter mit die restlichen Bau.
gr.Loet
fertig:Lütjens, Prince of Wales,Alaska.TirpitzTakao.CapSanDiego ,Altmark 1:200.

Im bau Hollandia 1:200

112

Montag, 6. Februar 2017, 07:41

... das sind an den Rumpf nachträglich angeschweisste "Gabeln", mit denen das Museumsschiff an den Dalben des Liegeplatzes vor der Hamburger Überseebrücke festgemacht wird...[/size]

Kann man auch Dockschlösser zu sagen... ;)
Beste Grüße
Fiete

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113

Montag, 6. Februar 2017, 07:56

"Dockschlösser" :thumbup:

Danke Fiete, das Wort hat mir gefehlt.
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modellschiff

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114

Montag, 6. Februar 2017, 10:19

Hallo,
wenn man nicht wüsste, dass das ein "Arbeitstier" ar, könnte man meinen, einen Yacht vor sich zu haben. Der Rumpf ist äußerst elegant konstruiert und von Helmut gekonnt gebaut.
Ulrich

Helmut B.

Hennings Dino

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115

Dienstag, 7. Februar 2017, 21:39

Ja, Ulrich, das ist Anfang der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts sicher als sehr avantgardistisch empfunden worden...
Aber dieser "New Look" hat (leider) die Formensprache bei den zukünftigen Frachtschiffen nicht beeinflusst.

_______________

Im obigen Beitrag 48 hatte ich erwähnt, die Abschnitte des Wasserpasses nicht wegzuwerfen, da die Teile für die Schienen auf der KWL benötigt werden.
Inzwischen habe ich diese Streifen angeklebt. Hier ein Makro von der Schiffsmitte:



(Ja, Makros sind grausam... :D )

Damit ist der Rohbau des Rumpfes fertig.
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116

Dienstag, 7. Februar 2017, 22:07

(Ja, Makros sind grausam... :D )
Was ist denn hier grausam? 99.9% der Kartonmodellbauer würden sich die Finger lecken, wenn ihr Rumpf so aussähe! (Und ich gehöre nicht zu den 0.1%.)

Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


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in letzter Zeit fertig gestellt:
Steam Boat Sabino (MB-Kartonmodell) / IJN Kaga (Dom Bumagi) / The Steamer Winans (Heinkel Models)

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Mittwoch, 8. Februar 2017, 11:49

Moin, moin Helmut,

wunderbarer Rumpf :thumbup: !
Frage: Was hat das mit den zwei Lademarken auf sich? Die untere (weiß) scheint mir etwas zu tief zu liegen, ggf. gehört sie zu der Eigenschaft "Museumsschiff", die obere (rot, nur schwach erkennbar) scheint das Original zu sein und liegt von der Höhe her m.E. richtig und ggf. gehört sie zu der Eigenschaft "Frachtschiff".

Ja, ja...ich weiß.....ich mache mir vielleicht Gedanken...... ^^ !

Gruß
HaJo

Helmut B.

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Mittwoch, 8. Februar 2017, 22:08

Moin HaJo,

die Gedanken habe ich mir auch schon gemacht - und ich hab keine Ahnung, was es mit der unteren Marke auf sich hat.

Vielleicht weiss das hier jemand oder hat von dieser Ahming ein Foto?

Ich hab im Netz nichts gefunden, auch wenn es vielleicht kein Schiff gibt, das häufiger fotografiert wurde als die CAP SAN DIEGO...
Bis die Tage...

Helmut

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Mittwoch, 8. Februar 2017, 22:57

Ob das wohl ein Überbleibsel der restlichen Lademarken-Kennzeichnungen ist?

https://de.wikipedia.org/wiki/Schiffsma%C3%9Fe
Viele Grüße aus Laboe

Dirk

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Mittwoch, 8. Februar 2017, 23:29

die Gedanken habe ich mir auch schon gemacht - und ich hab keine Ahnung, was es mit der unteren Marke auf sich hat.

... Oh hauahauaha - Eure Probleme möche ich haben bei einem Schiff, was in Hamburg liegt und man dort doch einfach anrufen kann; vielleicht ist sogar jemand an Bord, der die Frage klären kann? Luxusprobleme? Vielleicht wissen die dann auch noch, warum am Modell kein Antifouling-Anstrich vorgenommen wurde .. oh ne ... tssss. Ich bin froh, wenn ich überhaupt bei meinen Resterampen-Modellen noch einen Flicken von Zeichnung bekommen kann ...

mit liebem Gruß
Wilfried

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