Helmut B.

Hennings Dino

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Sonntag, 25. Juni 2017, 15:06

Vermessungsluken

Die CAP SAN-Schiffe waren sogenannte Schutzdecker, die aber auch als Volldecker gefahren werden konnten.

Entscheidend sind die verschiedenen Schiffszustände für die Berechnung des Ladevermögens (Bruttoregistertonnen/Nettoregistertonnen - BRT/NRT, seit Juli 1994 sind diese Bezeichnungen überholt), der Vermessung.
Ein als Schutzdecker gefahrenes Frachtschiff hat eine geringere BRT/NRT-Zahl als der Volldecker und schneidet dementsprechend bei der Berechnung der zu zahlenden Gebühren günstiger ab.

Den Unterschied zwischen Voll- und Schutzdecker machen die Vermessungsluken. Wurden diese "offen" gefahren, so wurde das Schutzdeck in die Vermessung nicht einbezogen. "Offen" bedeutete in diesem Fall, dass die Vermessungsluken nur mit hölzernen Lukendeckeln verschlossen und mit Schalklatten und einer Persenning dichtgesetzt waren.

Beim Volldecker mussten die Vermessungsluken dagegen mit Stahlplatten verschweisst (oder später mit Stahlplatten und wasserdicht schließenden Klampen verschlossen) sein.

Im Schutzdeck gibt es keine wasserdichten Abteilungen. Die Schotten in diesem Deck haben demgemäß Durchlässe; sonst würden ja Teile des Schutzdecks gleichwohl eine wasserdichte Abteilung bilden und vermessungstechnisch nicht "offen" sein.

Mein Modell der CAP SAN DIEGO bildet den Zustand "Volldecker" nach.
Ich müsste, um ganz korrekt zu sein, die Tiefgangsmarken ändern. Ein Schutzdecker hat eine andere Tiefgangsmarke als ein Volldecker; die beim aktuellen Vermessungszustand nicht gültige Tiefgangsmarke muss übermalt sein. Die Marken am Modell ändere ich aber nicht - das kann nur unsauber aussehen...

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Gustav (25.06.2017)

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Sonntag, 25. Juni 2017, 15:15

Ankerwinsch

Während der letzten Tage habe ich mich wenig mit Modellbau befasst, allein schon wegen der Hitze.

Aber die Ankerwinsch ist fertig geworden. Ich habe sie gegenüber dem Bogenzustand leicht verändert.

Im Bogen ist sie bis auf die Abschlussscheibe der Spillköpfe einheitlich grau gehalten.
Tatsächlich waren die Kettennüsse und die Oberflächen der Spilltrommeln dunkelgrau bis schwarz gepönt.

Und die Innenseite der Spills war immer weiss. Das sind sie jetzt bei mir praktisch auch (Teile 76 a), auch die separat aufgeklebten Achsmuttern (beim Museumsschiff zur Erbauung der Besucher rot und grün gestrichen):



Bekanntlich will ich ja den Zustand im Jahr 1964 wiedergeben.

An Bord:
Bis die Tage...

Helmut



Manchester and London - with deepest sympathy


Zuletzt fertiggestellt:

Feuerschiff AMRUMBANK / DEUTSCHE BUCHT (Passat-Verlag)

sowie

HARALD JARL

Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

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