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Ulli+Peter

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Samstag, 15. April 2017, 13:08

Cap Arcona oder der 90. Geburtstag

Hallo zusammen,
ein neues altes Schiff.
Passagierschiffe/ Frachtschiffe der 20er und 30er Jahre lassen mich nicht los. Die Entscheidung welches größere Schiff wir als neues Modell in Angriff nehmen, fiel nicht leicht. Es gibt so viele schöne Fotos aus dieser Zeit, aber doch nur eine ganz kleine Zahl an Kartonmodellen im Maßstab 1:250. Und zum selber Konstruieren reicht unser Know-how noch nicht.
Die Cap Norte,



die Albert Ballin (Hansa),



die Reliance und die Milwaukee,



alles Schiffe, auf denen Tausende von Urlaubern vor dem Krieg fuhren.
Einzelnen dieser Passagiere dienten sie als Fluchtweg nach Süd Amerika, andere gönnten sich die Luxusüberfahrten. Bordfotografen wie z.B. F.Grasser, (von dem alle diese Bilder stammen, zu finden hier: http://www.deutschefotothek.de, ) schildern das Leben auf diesen Schiffen vor und im 2. Weltkrieg. Alle diese Schiffe wurden schließlich auch im Krieg zu Propagandazwecken benutzt und viele als Hilfsschiffe oder als Lazarettschiff und gegen Kriegsende zur Evakuierung von Gotenhafen nach Kiel eingesetzt.
Die größte Reederei der Welt, die Hamburg Amerika Linie z.B. besaß 1939, 109 Handelsschiffe, unter ihnen die Milwaukee, die Hansa, die Deutschland und die Reliance die auch als Passagierschiff genutzt wurden. Von denen haben nur 26 den 2. Weltkrieg überstanden. Die Hamburg Süd verlor 56 ihrer Schiffe, unter anderem die Cap Norte, die Cap Arcona, die General Osorio, die Gustloff und bis auf die Monte Rosa alle Schiffe der Monte Klasse.
Baubögen gibt es derzeit nur von der Cap Arcona (HMV) und der Gustloff (JSC).



Beide haben traurige Berühmtheit erlangt und die Umstände der Zerstörung der Cap Arcona sind auch nach über 70 Jahren nicht eindeutig geklärt. Dies macht es für mich nicht leicht, eines dieser Schiffe zu bauen. Aber die Entscheidung für dieses Schiff, 90 Jahre nach seinem Stapellauf, ist gefallen zumal wir aus freundlicher, lieber Quelle diesen Boden bekommen haben.


Leider konnten wir den Ätzteilsatz trotz langer Suche noch nicht erwerben, wir fangen aber dennoch einfach mal an. Wenn jemand aus dem Forum sich von seinem Exemplar trennen würde – er wäre sehr willkommen. Notfalls ist halt Selbermachen angesagt.

Frohe Ostern

Ulli+ Peter

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Samstag, 15. April 2017, 13:45

Hallo Ulli und Peter,
ein Traumschiff, auch meins und irgendwann werd ich mich auch dran begeben. Nach der Monte Rosa wird es wohl wieder ein klasse Modell wie auch ein toller Baubericht werden.
Ich häng mich dran.

Gruß Uwe
so oder so ist das (k)Leben

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Samstag, 15. April 2017, 16:23

Moin Ulli und Peter,

das ist ein tolles Vorhaben zu dem ich Euch fest die Daumen drücke!

Da ich mir aufgrund Eures Beitrags unten nicht sicher bin, ob Ihr das wisst: Von Hans-Jürgen Krüger gibt es die ANTONIO DELFINO , das Schwesterschiff der CAP NORTE, die man auch als SIERRA NEVADA des NdL bauen kann (Das wäre dann meine Variante :rolleyes: ). Da ich den Bogen nicht zur Hand habe, kann ich nicht sagen, ob auch die CAP NORTE möglich wäre. Ich kann morgen oder übermorgen nachsehen.

Von der ALBERT BALLIN habe ich immerhin mal einen Probebau gesehen, wäre phantastisch, wenn die irgendwann noch erscheinen würde...
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

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Jochen Haut

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Samstag, 15. April 2017, 19:55

Hmm, die Albert Ballin ist theoretisch vor ca. 10Jahren erschienen. Das Vorserienmodell war top. Nur leider fuhr sie dann ins Bermuda-Dreieck X( . Und das wars leider.
Gruß
Jochen

Ulli+Peter

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Sonntag, 16. April 2017, 13:50

Hallo zusammen,

Danke für den Tipp mit der Antonio Delphino, ich werden mal suchen, ob der Bogen noch erhältlich ist.

Vielleicht besteht doch noch Hoffnung für die Alber Ballin, im Film "Der letzte Countdown mit Kirk Douglas und Martin Sheen"1976, taucht das Schiff eines Tages in einer anderen Zeit auf.

Schönen Sonntag zusammen.
Ulli

Helmut B.

Hennings Dino

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6

Sonntag, 16. April 2017, 14:00

...

Vielleicht besteht doch noch Hoffnung für die Albert Ballin, im Film "Der letzte Countdown mit Kirk Douglas und Martin Sheen"1976, taucht das Schiff eines Tages in einer anderen Zeit auf.

...


Genau, irgendwann an Ostern... :D

Frohe Ostern euch Beiden
Bis die Tage...

Helmut


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Sonntag, 16. April 2017, 16:35

Ich hoffe, dass ich nicht zu unqualifiziert hier im Thread herumfunke, aber Ulli und Peters Eingangsbeitrag haben bei mir den Forscherinstinkt zur Passagierschiffahrt in der Zwischenkriegszeit geweckt. Zum einen habe ich das "Geisterschiff" hier im Forum entdeckt, das Frühjahr scheint tatsächlich eine gute Zeit für "Erscheinungen" zu sein.

Außerdem ist mir neben der ANTONIO DELFINO noch ein weiteres Modell in den Sinn gekommen, das wie Hans-Jürgen Krügers Modelle handgezeichnet ist, nämlich der NdL-Dampfer COLUMBUS von Walter Otten, der im Forum hier vorgestellt worden ist. Ich schätze, dass man für die handgezeichneten Modell beider Konstrukteure eine gewisse Erfahrung haben sollte. Ich traue mich da noch nicht ran...

Und schließlich gibt es, was die Eleganz der Zwischenkriegszeit angeht sicher einer der Höhepunkte, noch die POTSDAM von cfm, die im Forum mehrfach vertreten ist, zuletzt mit sehr schönen Galeriebildern von Schnecke.

Jetzt halte ich mich aber zurück und freue mich auf einen weiteren tollen Baubericht aus Eurer Feder, die machen immer viel Freude!
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

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Ulli+Peter

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8

Montag, 17. April 2017, 10:45

Hallo zusammen,

es gibt also doch noch einiges für mich zum bauen. :)

Aber jetzt ran ans Werk:


http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/89036278

Spanten bauen ist normalerweise Peters Leidenschaft, da er aber gerade selbst ein Mammutschiff baut, muss Frau selbst ans Werk.

Ich habe mich entschieden das Modell ohne Unterwasserschiff zu bauen, die Cap Arcona soll schließlich in die Vitrine zu den beiden Versionen der Monte Rosa passen.



Bleibt nur noch die Frage, in welcher Version ich das Schiff baue, als Passagierschiff 1927 bis 1939 oder als Hilfsschiff 1940 bis 1945. Aber dazu später mehr.

Die Bauanleitung ist sehr übersichtlich und klar. Spanten verdoppeln, auf Grundplatte kleben usw.



Die Grundplatte muß aus drei Teilen aneinander gefügt werden, dabei fällt eine kleine Ungenauigkeit bei den Ansatzlinien auf, die leicht zur korrigieren ist.



Bis auf vier Spanten (Nr.6, 22-24 leichte Korrektur in der Höhe erforderlich) passen alle perfekt.



Da mir solche Korrekturen von anderen Modellen bereits bekannt sind, baue ich immer mit vielen kleinen „Anproben“, ein Anzug vom Schneider benötigt das schließlich auch zum perfekten Sitz.

LG
Ulli

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Montag, 17. April 2017, 11:58

Moin, moin Ulli,

du legst ja eine ordentliche Schlagzahl vor :thumbup: ! Nun ja, für mich wäre das schöne Modell ein paar Nummern zu groß......aber der Bogen liegt hier auch vor und ich werde parallel in der Verfolgung deines Bauberichts ordentlich in ihm blättern :) !

Gruß von der Ostsee
HaJo

Werner

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Montag, 17. April 2017, 12:11

Hallo Ihr Beiden

erst mal schöne Ostern...na da habt ihr euch aber etwas angetan mit der Cap Arcona.
Leider habe ich von diesem Modell keinen Ätzsatz mehr, sonst hätte ich ihn gerne an euch abgegeben. Nur so viel zur Konstruktion: Es war schon eine schwere Geburt damals und ihr müsst höllisch aufpassen über Passprobleme. Leider war die Cap Arcona noch vor meiner "Piet-Zeit" sodass ich zusammen mit ihm diverse Korrekturen nicht habe durchführen können. Es gab damals lediglich einen Probebau von den damaligen "Konrtollbauern". Auf einer uns bekannten Homepage könnt ihr weitere Infos über den Bau der Cap Arcona holen.
Ich selbst kenne nur das Modell von Richard Petersen, das einzige komplett gebaute Modell, welches ich je gesehen habe.
Trotzdem viel Spass beim basteln und ich hoffe wir sehen uns am 1.7.2017, dann können wir ja näheres besprechen.

Gruß Werner

11

Montag, 17. April 2017, 14:21

Moin Ulli,

viel Spaß beim Bau, schön, dass du diesen Bogen angehst. Aber bitte nicht so wie die Arbeiter im ersten Bild ;(


Ich freu mich auf Euch in nicht mal 14 Tagen, wir haben wieder reichlich zu schnacken.

Liebe Grüße
Robi
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

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Montag, 17. April 2017, 17:00

Hallo zusammen,

solch einen Treibhammer haben wir nicht im Keller, aber einen Vorschlaghammer. Der kommt zum Einsatz, wenn die Anproben nicht passen sollten. ;)

Ja ich glaube auch, dass es noch schwierig wird, hatte ja schon ein paar Details (Lüfter und Motoren) für die Monte als Vorlage verwendet und auf dieses Schiff angepasst.

Gerade ist das (Schnitt-)Muster der Bordwand zur Anprobe im Bau. Die Bullaugen auszustechen ist immer ein Risiko. Dieses mal möchte ich vermeiden, dass Peter wieder das gesamte Modell in der Mitte kürzen muss.
Daher erst einmal heften, anprobieren und abstecken:



Wird wohl darauf hinauslaufen, dass am Heck die Bullaugen korrigiert werden müssen. Am Bug gibt es nur einen geringen Versatz.

Schönen Abend
Ulli

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Montag, 17. April 2017, 17:14

hübscher Brocken und eine clevere Idee zur Bordwand.Aber wie gesagt: es gibt ja immer noch den Vorschlaghammer :cool:

Robi
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Montag, 17. April 2017, 18:42

Moin, moin Ulli,

mein ehem. Arbeitskollege im Marineamt Horst Lücke aus Schiffdorf (bei Bremerhaven) hat die CAP ARCONA samt UWS gebaut. Er wird wohl gem. meinem letzten Telefonat mit ihm auch dieses Jahr in Bremerhaven zugegen sein. Vielleicht könnte er ja sein Modell noch einmal mitbringen (wie in 2013), dann könntet ihr eine Menge Fotos schießen.....das wäre zumindest für euer Bauvorhaben nicht schädlich. Wenn Interesse besteht, könnte ich "vermitteln".......

Gruß
HaJo

Anbei Bilder von seinem Modell...
»Hans-Joachim Möllenberg« hat folgende Bilder angehängt:
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  • k1-007.JPG
  • k1-008.JPG
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Montag, 17. April 2017, 18:45

....und noch ein paar Fotos....
»Hans-Joachim Möllenberg« hat folgende Bilder angehängt:
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  • 002.JPG
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  • 004.jpg
  • 005.JPG

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Montag, 17. April 2017, 21:04

Hallo HaJo,

tolles Modell, würde mich sehr freuen, es im Original sehen zu können.

LG
Ulli

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Samstag, 22. April 2017, 15:30

Hallo zusammen,

die ersten drei Decks sind für die nächste Anprobe fertig.
Das Backdeck:


Und die beiden hinteren Decks. Auf dem unteren sind zwei elektrische?? Spills. Das Ankerspill mit Verholspillkopf und ein Verholspill.



Da stellt sich mir die Frage, gab es keine Ankertasche in der Bordwand oder ist die beim Konstruieren des Bogens übersehen worden?
Auf den Plänen des Schifffahrtsmuseums ist das Ankerspill und die Rohrklüse für die Kettenführung deutlich zu sehen. http://www.digipeer.de/index.php?media=D…_1_V_029&size=3 ,
aber keine Ankertasche, sondern lediglich außen eine verstärkte Ankerklüse.

Die auf den Plänen eingezeichneten Lüfter für die Wäscherei und Plätterei, die sich im Deck darunter(E-Deck) befanden, sind im Baubogen nicht vorhanden.
Mal schauen, ob ich einen ähnlichen Lüfter finde und die Lücke schließen kann.



Die Decks lege ich zunächst nur für die nächste Anprobe auf.

Schönen Nachmittag wünscht Euch
Ulli

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18

Samstag, 22. April 2017, 17:05

Moin Ulli,

auf den Originalbildern im Netz sind keine Ankertaschen zu erkennen. Die Anker scheinen tatsächlich nur vor den Klüsen gehangen zu haben. Der Steven ist in diesem Bereich auch schon recht schlank, insofern würde das passen.

Der Bau sieht bisher sehr gut aus, ich wünsch weiter gutes Gelingen!
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

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19

Samstag, 22. April 2017, 18:51

Die Anker scheinen tatsächlich nur vor den Klüsen gehangen zu haben.


Diese Vermutung wird von mir geteilt. Ein mir vorliegendes Foto mit ausgebrachtem Anker bestätigt es. Lediglich der Klüsenrand wurde entsprechend verstärkt.

mit einem lieben Gruß
Wilfried

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20

Samstag, 22. April 2017, 20:54

Moin,

der Rumpf war genietet. Den Verstärkungsring mit der Außenhaut zu vernietet war wesentlich einfahren als der Bau einer kompletten Tasche.

Man müsste mal nachsehen, wannin ersten Ankertaschen aufkammen.

Viele Grüße
Andy
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Samstag, 22. April 2017, 21:23

Moin Ulli,

die Wäscherei befindet sich auf dem D-Deck und die Plätterei ein Deck , E-Deck, tiefer,
nach den Plänen im der Anleitung.
Es gibt dafür auch wohl einen Lüfter , Nr 146, ist auf dem Deck Nr.41 neben der Niedergangs-
luke im Deck eingekreist, nicht weiss,ist wohl aber im Bogen nicht vorhanden?
Lässt sich aber mit 147c nachbauen, hat wohl die selben Durchmesser und Haubenform.
Siehe Bauplan Nr.45 auf Seite 23.
Ich werde Deinen Bau verfolgen. Habe ihn selber im Gerippe schon eine Zeit liegen,
aber auch mit Ätzteilen.


Es grüßt aus BI ,


Ewald , Kartonschneider
Es grüßt aus BI

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Ulli+Peter

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Sonntag, 23. April 2017, 11:40

Hallo zusammen,

vielen Dank für die Hinweise zu den Ankerklüsen. Habe leider keine solchen Fotos bisher gefunden.

Habe aber noch ein wenig recherchiert. Heinrich Herner schreibt in seinem Buch: "Entwurf und Einrichtung von Handelsschiffen" von 1942, dass bei "modernen" Schiffen, oftmals Ankertaschen vorgesehen sind. Gründe nennt er keine.
Moderne Schiffe 1942 also Kriegsschiffe - nicht meine Sparte.

Aber eines der bei Blohm und Voss gebauten Schiffe, die Gustloff, wurde tatsächlich mit drei Ankertaschen am Bug ausgestattet,
steuerbord zwei und backbord eine, wie auf diesem Bild zu sehen ist.


http://www.deutschefotothek.de/

die letzten Monte Schiffe hatten auch nur Ankerklüsen.

Ewald, danke für den Hinweis mit den Lüftern. Werde mal einen Testbau starten.

Momentan überprüfe ich gerade den Sitz der Bordwand im Bugbereich.

Viele Grüße
Ulli

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Sonntag, 23. April 2017, 16:56

......noch einen kleinen Zwischenstand, meiner Nachmittagsbeschäftigung:



wer jetzt wissen möchte, wieviel Bullaugen die Cap Arcona hat, der kann ja nachzählen :)

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Montag, 24. April 2017, 07:07

Moin, moin zusammen,

....Nachmittagsbeschäftigung :thumbsup: ......klasse! Ich habe vorgestern mit Horst Lücke gesprochen, er stellt in Bremerhaven seine CAP ARCONA und noch weitere Passagierschiffe aus.

Zu den Ankertaschen: Anker, frei hängend vor den Klüsen, verursachen in schwerer See, wenn das Vorschiff sehr tief eintaucht, einen erheblichen Schwall an Spritzwasser, was dann über die Back fegt und dann auch bis zur Brücke reichen kann, die Sicht wird erschwert. Ankertaschen sollen dies verhindern. Weiter sehen Ankertaschen auch sehr elegant aus.......deren Fertigung kostet aber auch ein ordentliches Mehr an Geld.....

Gruß von der Ostsee
HaJo

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Samstag, 6. Mai 2017, 17:54

Hallo zusammen,

Danke Hajo,

Ankerklüse und Bullaugen sind fertig.

Das Museumsmodell in Bremerhaven zeigt die Ankerklüse am Heck,



jedoch ist wie bei einigen Modellen in diesem Museum, auch hier einiges nicht richtig dargestellt.
Gut zu sehen sind die beiden Heckverholspille, jedoch fehlt eine der beiden Winden. Anker, Ankerkette und Steuerung sind leider nicht dargestellt.

Wir haben in der Bibliothek jedoch den Baubericht in der Zeitschrift "Werft Reederei Hafen" von Dittmer und Müller vom 7.Mai 1927 gefunden. Danach hatte der Verholspill steuerbords eine Kettenscheibe für eine Stegkette mit einen 2600 kg schweren Heckanker. Angetrieben wurden beide Spille durch Elektromotoren unter diesem Deck. Gesteuert wurden sie durch ein Handradsäule. Ein Mann konnte mit einem Fernschalter alle Ankermanöver back- und steuerbordseitig mit diesem Schalter ausführen.




.....und Tschüss
Ulli

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Hennings Dino

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Samstag, 6. Mai 2017, 18:43

Hallo Ihr zwei,

Eure Recherchen zu den jeweiligen Modellen, die Ihr im Bau habt, gefallen mir richtig gut! So stelle ich mir Modellbau auch vor, und solche Infos im Baubericht - klasse!
Bis die Tage...

Helmut


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Montag, 8. Mai 2017, 20:11

Danke Helmut,

das schöne an unserem Hobby ist, dass es nicht einfach nur beim Schnippeln und Kleben bleibt.
Schöne und detailreiche Bögen fordern einfach auf zu recherchieren.
Ich habe jetzt alle Teile des Rumpfes ausgeschnitten, Fenster ausgestichelt, die Kanten gefärbt und jetzt ist klar, dass einige Teile des Rumpfes und einzelne Plattengänge bearbeitet werden müssen.
Also doch so ?



Hier hilft wohl nur Computertechnik. Die Tauklüsen passen einfach nicht zu den Pollern am Bug.



Ungefähr 5 mm verrutscht. ;(

Es bleibt also nur das Schanzkleid einzuscannen und mit einem Bildbearbeitungsprogramm die Klüsen verschieben.



Mal sehen, wie die anderen Probleme behoben werden können.

Euch einen schönen Abend
Ulli

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Montag, 8. Mai 2017, 20:29

Moin,

ja, genau so wie auf den Bild.

Die Platte wurde gedengelt, also so geschlgen, das sie langsam einen Bogen bekam.

In den 50 ger Jahren wurden Stahlplatte auf den Sandplatz gedengelt.

" Mein Vater konnte davon ein sehr langes Lied singen " Bis dann die erste Presse angeschafft worden ist.

Die Nieten durften nicht zu kalt oder zu heisst sein, also durchgeglüht.

Die Diamantplatten hat man auf vielen Werften bis in die 70 ger Jahre vernietet.

Viele Grüße
Arne
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29

Montag, 8. Mai 2017, 20:54

Moin,

...
Die Platte wurde gedengelt, also so geschlgen, das sie langsam einen Bogen bekam.

In den 50 ger Jahren wurden Stahlplatte auf den Sandplatz gedengelt.

...



Und das Ganze ohne jeden Gehörschutz, Arne? :wacko:
Bis die Tage...

Helmut


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30

Montag, 8. Mai 2017, 21:17

Moin Helmut,

soweit wie ich weiss ohne Gehörschutz.

Wie man auf den Bild auch ohne Helm und anderer Schutzkleidung.

Die Stahlplatten hatten in den 20ger Jahren nicht die Größen wie heute.

In den Blohm & Voss Büchern aber auch in den sehr dicken und vor allen groß dimensionierten Buch von HDW ist der Alltag und das Arbeitsleben eines Werft Arbeiter sehr gut beschrieben.

Viele Grüße
Arne
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Lars W.

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31

Montag, 8. Mai 2017, 22:07

Moin ihr beiden,

ich finde es (gerade bei älteren Bögen), stets sinnvoll, mal einen Blick ins Netz zu werfen. Mit wenigen "Klicks" findet man oft echte Kleinode an Fotografien und Informationen.
Man denkt vielleicht nicht immer daran (das weiß ich aus eigener Erfahrung), aber die eigene Recherche öffnet Tür und Tor für die feinsten Details, die man am Modell verwirklichen kann ;)

Und wenn es dann möglich ist, mit Corel oder einem ähnlichen Zeichenprogramm auch noch etwaige Ungenauigkeiten des Bogens zu beheben, umso besser :thumbsup:

Viel Spaß, ich schaue gespannt weiter zu!

Grüße

Lars
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Riklef G. (08.05.2017), Shipbuilder (09.05.2017)

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32

Montag, 8. Mai 2017, 22:15

die eigene Recherche öffnet Tür und Tor für die feinsten Details, die man am Modell verwirklichen kann


... Drei Ausrufezeichen für solch' eine Erkenntnis! Ein Modellbaubogen - egal von welchem Verlag oder Zeichner - kann oft nur ein Angebot oder eine Steilvorlage sein, die eigenen Synapsen noch auf Funktion zu überprüfen. :D Und wenn der Bogen beim Verarbeiten nicht die Glücksgefühle hervorruft - einfach eine Banane, oder wie ich immer sage, ein Affenkotelett - auch die enthält Serotonin ... :D

Was Ulli und Peter hier im Forum bei ihren Modellrecherchen und den daraus folgenden Bauberichten uns präsentieren - mehr als nur den Hut gezogen ...

mit einem lieben Gruß
Wilfried

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Andi Rüegg

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33

Dienstag, 9. Mai 2017, 09:43

Hallo Ulli

Zum Verschieben der Klüsen hätte ich eine Frage. Wie auch dein Bild zeigt, geht beim Einscannen und ausdrucken mit unseren Heimmitteln immer einiges an Schärfe verloren und die Farben ganz exakt zu treffen ist schwierig. Also muss man m.E. zwischen zwei Übeln wählen, hier Position der Klüsen gegen Qualität des Bordwanddruckes. Da man die Klüsen nur von oben innen sieht und sie später wohl in den anderen Details der Back ziemlich untergehen, die Bordwand aber prominent von aussen sichtbar ist, hätte ich persönlich wohl die Klüsen belassen.

Andi

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in letzter Zeit fertig gestellt:
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Eberhard H. (09.05.2017)

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34

Mittwoch, 10. Mai 2017, 19:27

Hallo Arne,
" Mein Vater konnte davon ein sehr langes Lied singen " Bis dann die erste Presse angeschafft worden ist.
ein echter Knochenjob damals. In der Deutschen Fotothek gibt es einige sehr interessante Bilder zum Thema Schiffbau wohl aus der Zeit um die Jahrhunderwende, aber auch ein Bild einer solchen Tiefziehpresse. Leider ohne Datum, aber die Kleidung deutet auf die 40er bis 50er Jahre.
http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/70015809

Schönen Abend.
Ulli

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Mittwoch, 10. Mai 2017, 20:12

Moin;

vielen Dank für den Link.

Ich war auch bei mir etwas am tun und habe euch was per Mail geschickt.

Viele Grüße
Arne
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Mittwoch, 10. Mai 2017, 20:40

Hallo Andi,

du hast recht, man muss zwischen zwei Übeln wählen. Der Fehler ist leider am fertigen Schiff deutlich zu erkennen, wenn die Klüsen ausgestochen werden. Daher wollte ich eine Korrektur. Die Position der Tauklüse am Schanzkleid zu verändern scheint mir einfacher zu sein, als die Poller auf dem Deck, da auch diese aufgedruckt sind.

Farbe und Tiefenschärfe brauchen einfach ein wenig mehr Geduld. Auf dem richtigen Papier ausgedruckt, bin ich mir sicher, wird man den Unterschied am Schluss nicht mehr sehen.
Leider will meine Kamera heute abend nicht so recht.



Ergebnis folgt also demnächst.
Viele Grüße
Ulli

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Riklef G. (10.05.2017)

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Mittwoch, 10. Mai 2017, 21:42

Hallo Ulli,

ich habe mir deine Fotos angesehen und bin zu der Meinung gekommen, daß die Klüsen doch an der richtigen Stelle sind, da in den Klüsen sich Königsroller befinden, die die Zugrichtung der Leine umlenken. Die Poller befinden sich auf einer Linie zwischen Spillkopf und Königsroller um das Abstoppen der Leine nach dem Durchhieven zum Belegen ohne viel Lose zu bewerkstelligen.

Ich hoffe, daß dies hilfreich ist und dir unnötige Arbeiten erspart.

Thalli :) :)

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Donnerstag, 11. Mai 2017, 20:39

Hallo Thalli,

deine Beschreibung der Funktion und der Anordnung der Poller und der Königsroller leuchtet mir ein, aber auf den Bauplänen, zu finden in Digipeer,
http://www.digipeer.de/index.php?media=D…_1_V_029&size=3 (Leider können wir die Pläne hier nicht veröffentlichen sondern nur verlinken.)
ist deutlich zu sehen, dass die Klüsen auf Höhe der Königsroller angeordnet sind. Im Modell sind sie aber rund 5 mm versetzt zu den Königsrollern dargestellt.

Sorry, meine Beschreibung des Problems war einfach zu ungenau.

Schönen Abend
Ulli

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Freitag, 12. Mai 2017, 16:58

Moin Ulli ,

ich beobachte Deinen Bau der Cap Arcona , habe ihn auch schon mal angefangen , nur die Spanten. :whistling:

Zu Deinem Problem mit den Luken ( Klüsen ) an der Bordwand am Bug habe ich einen Tip.
Die Lukenöffnungen waren normal mit Klappen verschlossen . 1. Luke hat 4 Klappen , 2. Luke hat 2 Klappen ,
diese wurden nach außen oben geöffnet , auf Bilder zu sehen . Geöffnet nur im Hafen auf der Kaiseite , wegen
der Festmachertrossen .

Maßnahme : Ich würde die Luken , wenn geöffnet nach vorne mit dem Maß von dem Deck wo die Königspoller
stehen aufschneiden , die übriggebliebene Abschlußlinie nach vorne versetzen und die stehengebliebene Linie
übermalen . Genau so die 2. Luke nach vorne versetzen . Wenn die Luken geschlossen bleiben , die Linien mit
einem feinen Stift ( finograph schwarz 0,1 ) nachzeichnen . Die ausgeschnittenen Lukenreste als Klappen verwenden ,
wie oben beschrieben .
Noch etwas , die beiden Bugwappen auf Teil 51& 52f fehlen auf den 2. Plattengang auf Teil 54&55j , notfalls
vorher ausstechen und dann wieder aufkleben

Da braucht man doch nicht mit Programmen alles neu zeichnen , denn dieses ist ja noch auf den Orginalbogen zu
bewältigen , Auf Kopien ausprobieren.
Die bei Dir angegebenen Zeichnungen sind doch auch in der Baubeschreibung .

Vielleicht ist das etwas. ;)

Viel Spaß weiterhin ,

es grüßt aus BI , :D


Ewald , Kartonschneider
Es grüßt aus BI

Ewald , Kartonschneider

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »kartonschneider« (12. Mai 2017, 17:09)


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Helmut B. (12.05.2017)

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40

Samstag, 13. Mai 2017, 23:26

Moin Ulli ,

einen Zusatz zu meinen vorigen Bericht/Hinweis.
Auf Deinem Bericht Nr.27 , 2. Modellbild ( Vergrößerung ) ist ja der Abstand
richtig markiert . Die Luke im Original wie beschrieben , zwischen den beiden
Markierungen aufschneiden od. nachzeichnen , bei beiden Öffnungen.


Es grüßt aus BI ,


Ewald , Kartonschneider
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