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Martin Sänger

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Sonntag, 25. Juli 2004, 22:03

Buck Roger's Thunderfighter

Hallo Leute,

ich will Euch mal mein neuestes Werk präsentieren, es ist allerdings noch im Prototypenstatus.

Es handelt sich um Buck Roger's Thunderfighter aus dem Kinofilm und der anschließenden Mini-Serie Ende der 70er Jahre.
Die Story des Films ist schnell erzählt. Nasa-Astronaut und Fliegerass Captain William "Buck" Rogers startet 1987 mit seinem Space Shuttle, wird durch Weltraumgase eingefroren und wird 500 Jahre später wiedererweckt. Danach mischt er erstmal unter den Bösewichten der Zukunft auf.
Verlassen tut er sich dabei auf den Standardraumjäger der Erde, den Thunderfighter.

Nun der Kinostreifen ist sicherlich kein Meilenstein der Filmgeschichte, aber was in Errinnerung bleibt, ist der Thunderfighter, jedenfalls mir. Interessant dabei ist, das der Designer kein anderer als Ralph McQuarrie gewesen ist. Der, wie bekannt ist, auch für die Entwürfe bei Star Wars verantwortlich war.

Dies ist nun mein Umsetzung als Kartonmodell und abschließend gesagt, war es ein hartes Stück Arbeit. Es ist im Maßstab 1:32 gehalten und ich vermute, es werden mehr als 500 Bauteile werden. Das ist für Euch Schiffsmodellbauer vielleicht nicht viel, aber mich hat das immer abgeschreckt. Trotzdem musste ich es einfach machen. Viele meiner Lösungen sind wahrscheinlich recht ungewöhnlich, da ich nicht auf die Hilfe von spezieller Entwicklungssoftware setze. Wer schon mal ein Modell von mir gebaut hat, weiß wovon ich rede. Jedenfalls kein traditioneller Kartonmodellbau, wenn es so etwas gibt.

Martin Sänger
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Sonntag, 25. Juli 2004, 22:05

RE: Buck Roger's Thunderfighter

noch eine Ansicht
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Sonntag, 25. Juli 2004, 22:07

RE: Buck Roger's Thunderfighter

und noch eine
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Sonntag, 25. Juli 2004, 22:09

RE: Buck Roger's Thunderfighter

ein weiteres Bild
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heribert

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Montag, 26. Juli 2004, 14:07

@KohlenSänger: Da kann ich mich nur Uwe anschließen: Super Arbeit. Da steckt Idealismus vom Feinsten drin.
Wenn ich sowas sehe bin ich immer platt, denn was das Zeit und Kraft kostet... manche Menschen haben scheinbar unendlich Energie.
Also dann frisch ans Werk und noch schnell die Texturen draufzaubern! :))

Viele Grüße
heribert
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Sonntag, 12. Juni 2005, 12:18

Hallo Leute,

Auch wenn es so aussieht, ich war in letzter Zeit nicht ganz untätig mit diesem Projekt. Allerdings fordert mich dieses Modell doch in einer Weise, die ich mir bis jetzt noch nicht vorstellen konnte. So sind mir kürzlich Bilder des Urmodells in die Hände gefallen, die gnadenlos die Oberflächengestaltung mit den scheinbar unendlich vielen Blechstößen, Klappen und Linien aufzeigt.
Das ist der Fluch bei der Suche nach Vorbildinformationen. Hat man sie erst, muss man sie auch umsetzen. Da ich dieser Modell weit vor meinen ersten Versuchen mit Rhino startete, ist es doppelt schwierig daran zu arbeiten. Denn jetzt weiß ich, das ich einiges von dieser Arbeit dem Programm überlassen könnte.
Da aber eine Neukonstruktion nicht mehr in Frage kommt, muss ich jetzt da durch.

Hier ein Teil der unteren Steuerfläche.
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Sonntag, 12. Juni 2005, 12:19

Ein paar Teile eines der Triebwerke.
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Jan Hascher

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Sonntag, 12. Juni 2005, 12:43

Hi,
ist ja ein geiles Teil. Und Buck Rogers ist nun wirklich kult.
500 Teile? Da bin ich ja mal gespannt.
Dann sind wir je beide grade am Texturen zaubern...
Gruß
Jan
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Sonntag, 12. Juni 2005, 13:22

Ich hatte mich beim abgebildeten Weißmodell sehr lange mit dem vorderen "Lufteinlässen" beschäftigt, die sich schräg nach innen vertiefen. Ich hatte eine, wie ich dachte, tolle Lösung gefunden, die sich letztlich aber in diesem Maßstab als nicht baubar erwies. Auch deshalb habe ich die innere Stuktur komplett umgestaltet und vereinfacht, somit sind es "nur" noch ca.300 Teile.
Dieses Modell kommt übrigens bewußt ohne Verstärkung mit Graupappe aus.

Gruß
Martin

Ernst

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Sonntag, 12. Juni 2005, 13:27

Hallo Martin,

das soll auch so sein den das Papier mit den Stärken von 120gr/q bis 160gr/q hat eine ausreichende Stabilität.

Und dein Modell ist pfundig also schön.

Grüße
Ernst
Bin jetzt ein GELIaner

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Sonntag, 12. Juni 2005, 23:06

Hallo Martin II, :D

Ebenso interessant ist, dass dieser Entwurf eigentlich als Colonial Viper Jäger für die TV-Serie "Kampfstern Galactica" geplant war. Letztlich wurde er dann von den Produzenten für den Buck Rogers Film verwendet.
Um ein Haar wäre Starbuck also in einen Thunderfighter rumgesaust.

Gruß
Martin
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Montag, 13. Juni 2005, 08:37

Hallo Martin,

das wird ja wieder ein schönes Modell!

Aber nun habe ich mal eine Bitte an Deine Artgenossen bzw. an unseren Art-Director :)....
Könnt ihr mal zeigen wie man es technisch schafft die Blitzblankversion von Martin "alt aussehen" zu lassen? Nicht das ich polierte Fahrzeuge verabscheue, aber ein gealtertes Modellchen sieht lässt einem den Werkstoff vollkommen vergessen...

Viele Grüße
heribert
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Montag, 13. Juni 2005, 09:11

Au ja...Tips und Tricks für Photoshop in Anwendung auf Texturen. Das könnte ich auch grade super gebrauchen...bitte, bitte :D
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Montag, 13. Juni 2005, 09:38

Hi Heribert,

Gealtert wird am Thunderfighter nur sehr vorsichtig, entsprechend dem Original. Er hat/bekommt an den vorderen Kanonenöffnungen ein paar "Schmauchspuren" und ein paar dezentere Ölverschmierungen an der Unterseite.
Nur das Triebwerk bekommt ein paar mehr Rußspuren. Mein Problem ist immer, dass ich mir recht viel Arbeit mache, aber am Ende sieht man am entgültigen Ausdruck nicht viel davon. Letztlich sieht man es eh erst, wenn das Bauteil komplett montiert ist.
Ich bin aber wahrlich nicht der Richtige um das zu zeigen, ich bräuchte eher selber einige Tipps.
Richtig austoben, kann man sich wohl am besten an Star Wars Modellen, mir schwebt das sowieso noch ein Modell vor.

Martin

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Montag, 13. Juni 2005, 19:51

Hallo Heribert,

so drastisch schwebte es dir wohl nicht vor?

Ich hab nämlich doch mal etwas mit Photoimpact rumgespielt. Allerdings schätze ich, Buck würde seine Fluglizenz verlieren, wenn der ganze Vogel so aussieht. :D

Kohlen Sänger
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heribert

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Montag, 13. Juni 2005, 22:09

Hallo Martin,

das isses.... :) Buck würde das schon richten...

Viele Grüße
heribert
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Samstag, 20. August 2005, 20:13

Hallo Leute,

ich bin gerade mit der Farbgebung des Thunderfighter fertig geworden. Jetzt muß ich noch ein paar Tage auf das Ersatzteil für mein Drucker warten und dann kann ich loslegen den 2.Prototyp zu bauen - sowas dauert bei mir allerdings immer etwas. Nach eventuellen Änderungen brauche ich dann "nur" noch die Bauanleitung. :rolleyes:

Zum 1.Prototyp gibt es im inneren Aufbau des Modells erhebliche Unterschiede. So habe ich sehr vieles umgestaltet und vereinfacht. Gerade solche Überlegungen wie man dieses oder jenes Teil besser gestalten kann, gefallen mir. Da blieben wohl doch ein paar Maschinenbauvorlieben hängen. Momentan verteilt sich das Modell jedenfalls auf 8 x A4-Seiten mit noch sehr moderaten 234 Teilen.

Gruß
Kohlen Sänger
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Samstag, 20. August 2005, 22:59

Hi Martin,

geil, da freuen wir uns uns schon drauf! Ist ja witzig, die Comet ist auch auf 8 Seiten verteilt mit ähnlicher Teilezahl.

Sag mal, wie hälst du beim Einbinden der Kolorierungen die Größe der Datei im Zaum? Welche Auflösung verwendest du für die Bilder? Immer wenn ich Bilder in Illustrator einfüge, geht die Dateigröße ins sinnlose und das unabhängig von der Auflösung. Anscheinend rastert Illustrator intern immer gleich....
Oder machst du die Bögen komplett als Bitmaps?

Gruß
Jan
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Sonntag, 21. August 2005, 00:25

Hallo Jan,

du bist übrigens mit deiner Comet schuld, daß mir die Idee einer Flugzeugkonstruktion als nächstes Projekt nicht mehr aus den Kopf geht. :D

ich arbeite im Moment noch mit einer Auflösung von 80 Pixel/cm (203 DPI). Das reichte bisher, allerdings denke ich darüber nach, bei den nächsten Modell auf 100 Pixel/cm zu erhöhen. Das muss ich allerdings noch in der Praxis ausprobieren, ob die Datenmengen nicht explodieren. Ich habe alle bisherigen Modelle direkt als Bitmaps gezeichnet, gespeichert für mich meist als BMP. Bei der 80er Auflösung liegen die Dateigrößen meist bei 10 MB, das ist für den freien Download im Internet natürlich zu viel.
Daher werden sie meist nach den Abschluß der Farbgebung in PNG umgewandelt, mit diesem Format habe ich recht gute Erfahrungen gesammelt. Es bietet gute Kompression bei minimalen Änderungen der Farbwerte, die max. Dateigrößen liegt dann bei ca. 1 MB. Trotzdem muß man beim Umwandeln jedes Bild bis ins Kleinste untersuchen, ob Farben und Details nicht verändert wurden.

Mit Rhino gehe ich später etwas andere Wege. Modell in Rhino entwickeln, speichern als AI, öffnen in Corel und von dort exportieren als BMP, Weiterbearbeitung in PhotoImpact. Mit der Exportoption in Corel kann man die Größe und Auflösung der BMP sehr schön regulieren.
Mein Weg ist vielleicht nichts für jeden, ich bin halt eher mit Bitmaps vertraut. So komme ich mit Corel nicht richtig klar, irgendwelche Flächen einzufärben ist schon ein Hindernis für mich.
Neuerdings speichere ich meine Dateien in PhotoImpact als UFO ab (kein Scherz, die heißen so - passt aber! :D) , das Format arbeitet auch mit Objekten. Somit sind spätere Änderungen an Schriften, Ebenen usw. möglich und brauchen nicht wie bei BMP eingebunden zu werden. Mit dem Rhinoweg habe ich aber bis jetzt nur mit dem Holzsoldat Erfahrungen sammeln können, vielleicht geht es auch anders.

Gruß
Martin

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Sonntag, 25. September 2005, 23:00

Was lange währt, ... wird auch mal fertig!

Hi Leute,

endlich ist es geschafft, er ist fertig ! Einige Kleinigkeiten muss ich noch korrigieren und natürlich die allseits „beliebte“ Bauanleitung wartet noch auf ihre Erstellung.
Ich stelle heute mal ein paar Fotos ein, die ich für die Bauanleitung verwenden werde. Es reicht nicht für einen kompletten Baubericht, aber es wird wohl ersichtlich, dass die Bauweise etwas von der Norm abweicht.
Basierend auf meiner Vermutung, dass meine Modelle meist von Anfängern gebaut werden, hatte ich mich entschieden, den Thunderfighter am Anfang in 2 Teile aufzuteilen. Zweck der Übung war es, die Position der entscheidenden Rumpfteile exakt festzulegen bzw. auf den Grundplatten aufzuzeichnen. Nach Abschluss aller Arbeiten am Modell muss ich jedoch anmerken, dass es wahrlich kein Anfängermodell geworden ist. Tatsächlich verzeiht das Modell kaum einen Fehler, schnell verziehen sich einige Baugruppen. Besonders auf die Triebwerke, die Kanonenspitzen und die wabenförmigen Rippen an der Seiten muss man acht geben.

Hier ist die Grundplatte der oberen Hälfte zu sehen, welche schon mit einigen formgebenden Innenteilen versehen wurde. Die halbkreisförmigen Spanten sind übrigens die einzigen Bauteile, die aus Stabilitätsgründen verdoppelt wurden. Das reicht schon aus, Verstärkungen aus Graupappe sind nicht nötig.
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Sonntag, 25. September 2005, 23:02

Die Grundplatte der unteren Hälfte, mit den eingeklebten Innenteil der unteren Flügel. Wie bereits mehrfach im Forum erwähnt, ist bei den Grundplatten dringend von der Verwendung von Wiccoll abzuraten. Das Ergebnis ist sonst eine schöne Wellenlandschaft, eine Erfahrung die ich beim weißen Prototypen selbst schmerzlich erfahren musste.
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Sonntag, 25. September 2005, 23:03

Beide Grundplatten mit den Hauptrumpfteilen und den „Kühlrippen“, die wiederum aus mehreren kleineren Bauteilen bestehen. Deren Bau muss ich jedoch später irgendwie noch als separate Zeichnung erklären.
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Sonntag, 25. September 2005, 23:04

Ein Triebwerk im Innenaufbau. Auch wenn es später nicht mehr danach aussieht, besteht ein Triebwerk allein aus 38 Einzelteilen.
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Sonntag, 25. September 2005, 23:05

Der obere Rumpf, welcher mir besonders Kopfzerbrechen bereitet hat. Von einem waagerechten Querschnitt, wandelt sich die Sache nach hinten hin, zu einem Gewirr aus schrägen Ebenen, die wiederum auf einige Rundungen treffen. Eine harte Nuss für mein räumliches Vorstellungsvermögen.
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Sonntag, 25. September 2005, 23:08

Hier ist das angesetzte Rumpfstück zu sehen und die Innenteile der oberen „Lüftung“. Dieser ganze obere Aufbau besteht aus mehreren Schichten.
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Sonntag, 25. September 2005, 23:09

So jetzt der Sprung zum fertigen Modell.
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Sonntag, 25. September 2005, 23:10

Beim Zeichnen der vielen Klappen und Linien merkt man doch, wie schmerzlich man eine PC-Unterstützung für solche Sachen vermisst. Aber letztlich haben das Generationen von Konstrukteuren nicht anders gemacht.
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Sonntag, 25. September 2005, 23:11

Die sehr vorsichtig gesetzten Alterungen sind direkt im Bogen eingebunden, also nicht nachträglich aufgebracht.
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Sonntag, 25. September 2005, 23:12

Die komplette Unterseite des Modells.
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Sonntag, 25. September 2005, 23:13

Klappen und Linien ohne Ende.
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Sonntag, 25. September 2005, 23:14

Details des Cockpits
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Sonntag, 25. September 2005, 23:15

Details der Triebwerke
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Sonntag, 25. September 2005, 23:17

Bei den Kanonenöffnungen gibt es ziemliche Platzprobleme, da sich in den eh schon recht engen Kegeln jeweils 4 Kanonen befinden.

Letztendlich war es zwar zeitweise recht schwierig und langwierig, aber es hat trotzdem irre viel Spaß gemacht.
So jetzt müsst ihr euch noch etwas gedulden, bis ich mit der Bauanleitung fertig bin. :D

Gruß
Martin
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Friedulin

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Montag, 26. September 2005, 07:46

Hallo Martin,

Ganz super der Thunderfighter!

=D> =D> =D>

Grüße Friedulin

Jan Hascher

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Montag, 26. September 2005, 08:57

Zitat

Original von Kohlen Sänger
Beim Zeichnen der vielen Klappen und Linien merkt man doch, wie schmerzlich man eine PC-Unterstützung für solche Sachen vermisst. Aber letztlich haben das Generationen von Konstrukteuren nicht anders gemacht.


Hallo Martin,
du willst uns jetzt aber nicht erzählen, daß du das alles am Zeichenbrett hinbekommen hast, oder? Fantastisches Modell...echt geil.
Gruß
Jan
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Montag, 26. September 2005, 09:24

Zitat

Original von Jan Müller

Zitat

Original von Kohlen Sänger
Beim Zeichnen der vielen Klappen und Linien merkt man doch, wie schmerzlich man eine PC-Unterstützung für solche Sachen vermisst. Aber letztlich haben das Generationen von Konstrukteuren nicht anders gemacht.


Hallo Martin,
du willst uns jetzt aber nicht erzählen, daß du das alles am Zeichenbrett hinbekommen hast, oder? Fantastisches Modell...echt geil.
Gruß
Jan


Vielleicht etwas mißverständlich von mir formuliert. Sie wurden halt mit einem normalen Zeichenprogramm erstellt (PhotoImpact). Ist halt ein Vor-Rhino-Projekt.
Wenn man aber schon mal z.B. mit der Projektionsoption in Rhino gespielt hat, weiß man das es halt komfortabler geht. Das Wissen macht es aber auch nicht leichter bei normalen Zeichnen. ;)

Kohlen Sänger

P.S. Hier mal ein Bild von Captain Buck Rogers in dem 1:1 Studiomodell des Thunderfighter, welches aber erheblich vom kleineren Filmmodell abweicht. Gespielt wurde er im Film und in der Miniserie von dem Schauspieler Gil Gerard.
»Martin Sänger« hat folgendes Bild angehängt:
  • buck04.jpg

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Montag, 26. September 2005, 09:31

Hier noch ein Bild von den Dreharbeiten. Man beachte den geraden vorderen Teil der Cockpithaube und das Fehlen der meisten Panellinien. Es ist recht verwunderlich, dass das große Modell wesentlich detailarmer ist als das kleinere. Lag wohl an dem geringen Budget des Films.
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  • tvguide2.jpg

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Montag, 26. September 2005, 19:46

Hallo Martin,

Ich kanns kaum noch erwarten bis du das Model zum Download freigibst.
Ich werds dann wieder in 1:250 versuchen vieleicht sogar inkl. Cockpit.

Doch eine andere Frage, welcher Schiffstyp ist die USS Scimitar. Beim googlen bin ich auf mehrere Schiff mit diesem Namen gestoßen.

Noch eine andere Frage. Könnte es sein, daß du irgendwann mal die Enterprice NX als Model konstruierst.

auf bald und bitte weiter so tolle Modelle.

Sepp
:D :thumbup: :P

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39

Montag, 26. September 2005, 22:35

Hallo Martin,

den Angel Interseptor kannst du hier runterladen

http://www.dpileggispicks.com/ außerdem gibs da auch noch den Zubringer aus 2001 unde das UFO aus der gleichnamigen englischen Serie



vie Spaß

Sepp
:D :thumbup: :P

Martin Sänger

Konstrukteur - Amateur

  • »Martin Sänger« ist männlich
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40

Montag, 26. September 2005, 22:49

Zitat

Original von josef mayer
Ich werds dann wieder in 1:250 versuchen vieleicht sogar inkl. Cockpit.
Doch eine andere Frage, welcher Schiffstyp ist die USS Scimitar. Beim googlen bin ich auf mehrere Schiff mit diesem Namen gestoßen.
Noch eine andere Frage. Könnte es sein, daß du irgendwann mal die Enterprice NX als Model konstruierst.
Sepp


Hi Sepp,

das wird ja dann richtig beschämend für mich. In 1:32 baue ich kein Cockpit ein, aber du in 1:250. :D

Die USS Scimitar ist non-cannon, d.h. es ist kein offizielles Design, welches im Film oder TV zu sehen ist. Er wurde von einem Fan erdacht und ich liefere als kleine Gefälligkeit ein Kartonmodell. Normalerweise halte ich mich zwar lieber an die Originalmodelle, aber dieses ist überzeugend. Außerdem brauche ich wieder mal ein Rhino-Übungsmodell. Es gibt aber einen, auch inoffiziellen, Roman über das Schiff. Fast 200 Seiten und sehr spannend. Ich werde mir mal das Okay holen, um den Buchlink und das Schiff vorzustellen.

Die NX-01 ist extrem reizvoll, immerhin lächelt sie mich täglich von meinem Desktop an. Wo ist eigentlich das Desktopthema abgeblieben?
Sie ist allerdings eine harte Nuss, die ich mir noch nicht zutraue zu knacken. Aber ich habe deine Nachfrage nach dem NX-Shuttlepod noch im Ohr, deswegen steht er auf meiner Liste jetzt auch weiter oben. Ist doch schon mal was, oder? :D

Zitat

Original von Sparrowhawk
Schöööön! Macht Lust zum Bau.
Sag mal, hast Du nicht zufällig Lust, den Angel Interceptor aus der BBC-Serie "Captain Scarlett and the Misterons" zu entwerfen? Ich habe noch das alte Airfix-Modell und überlege, das Gerät mal in Karton nachzukonstruieren.
Grüße, Martin 02


Hi Martin,

diesmal hast du mir ein "schönes Ei in´s Nest gelegt", um deine Worte zu benutzen. Hab noch nie von der Serie gehört oder gesehen. :rolleyes:

Gruß
Martin

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Martin Sänger« (26. September 2005, 22:50)


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