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Zaphod

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Samstag, 11. November 2017, 13:49

Bristol M 1C vom Wektor Verlag in 1/33

Hallo,

seit ca. 2 Monaten schlage ich mich mit diesem Flieger herum und bin nicht annährend fertig. Das hat leider auch etwas mit der Konstruktion zu tun, die für mich recht gewöhnungsbedürftig ist.

Aber von Anfang an: Der Wektor-Verlag ist noch recht neu auf dem Markt, ich hatte von ihm noch kein Modell unter der Schere. Die Bristol finde ich aus verschiedenen Gründen optisch ansprechend: Die Rumpfform, die für WW I futuristische Propellerabdeckung, die Ausführung als Eindecker und die Flügelform, beim Modell kommt noch das braun-weiße Streifenmuster hinzu.

Das Titelblatt des Modells reißt einen nicht vom Hocker, die Fotos vom gebauten Modell hingegen machen Appetit! Das Modell bietet eine optisch vorbildliche Bildanleitung in Zeichnungen, der Druck ist eigentlich sehr gut, allerdings bei einer Farbe (hellbraun) leicht verrutscht.

Mit ca. 300 Teilen weiß Gott kein Schwergewicht, ABER (1) gleich am Anfang stehen zwei der Hauptschwierigkeiten dieses Modells: Der Rumpf und das Cockpit und dann der Karton. Und ABER (2) es zeigt sich schnell, dass der Karton vieles zu wünschen übrig lässt:

Man sieht dem Karton eine leichte Textur an, er lässt sich m.E. mit der Klinge nur unangenehm schneiden, wenn man zieht (egal ob mit frischer oder gebrauchter Klinge), gehen die Schnittkanten deutlich nach oben bzw. unten und müssen mit einem Fingernagel vorsichtig glattgestrichen werden. Dabei wiederum kann der Karton sich schon in Schichten zerlegen. Bei Rundungen, wie den Motorzylindern spaltet er sich dann gnadenlos (die innere Schicht stand bei den Zylindern bis 1,5mm über, es musste alles beschnitten werden).
Auch beim engen Runden (Fahrwerksbeine) stellt der Karton seine minderwertige Qualität unter Beweis: Ohne Anfeuchten gibt es massive Knicke und selbst angefeuchtet wird es allenfalls sosolala.
Außerdem zieht die raue Oberfläche auch kleinste Schmutzbehaftungen der Finger geradezu magisch an.

Ein Blick auf die erste Hauptschwierigkeit: Der Rumpf (Teil 1)

Folgendes ist zu leisten:
Der hintere Abschnitt des Rumpfes bildet ein 20seitiges Vieleck. Nicht nur das exakte Ausschneiden, sondern auch das Verkleben und vor allem das exakte Ausrichten (jedes Segment muss im selben Winkel an seine Nachbarn anschließen, Profilteile zur Ausrichtung gibt es nicht) stellen bedeutende Herausforderungen dar. Das Kantenfärben und Hinterkleben von Laschen aus dünnem Papier ist auch eine sehr zeitaufwändige Fummelarbeit.

In Teil 1 müssen 14 Löcher für Verstrebungen bzw. für Zapfen von Fahrgestell und Verspannungsdrahthaltergestell (Teil 22) gestochen werden. Wenn die Verspannungen mit Fäden ausgeführt werden, müssen diese jetzt schon eingefädelt und verklebt werden (Ausnahme: die ganz vorne unten liegenden zwei Löcher, da kommt noch Teil 9 drüber). Dies gilt auch für die Steuerkabel, die in die sechs ovalen Öffnungen hinten am Rumpf kommen.

Superung
Die zwei Fußlöcher für den Piloten sind nur an der Seite des Rumpfs aufgedruckt, man sollte sie dreidimensional gestalten.

Anmerkungen zur Konstruktion
Mir erschließt sich nicht, warum Teil 1 aus lauter Streifen zusammengeklebt werden muss. Es wäre doch auch möglich gewesen, es in zwei Rumpfsegmente zu spalten und die hintere dann als zu knickendes Teil zu gestalten. Sicherlich, die Knicklinien werden nach hinten hin sehr schmal, aber machbar und sehr viel einfacher zu bauen wäre es doch.
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Zaphod

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Samstag, 11. November 2017, 14:07

Einige Fotos vom Baufortschritt

Man kann die nach innen versetzten Fußhalterungen sehen.

Das vorletzte Bild zeigt deutlich meine Fehler beim Bau.

Ganz hinten wurde alles geschwärzt, damit durch die sechs ovalen Öffnungen für die Steuerungskabel keine Blitzer scheinen.

In Summe recht suboptimal geworden.
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  • Bristol M1C (44).jpg
  • Bristol M1C (46).jpg
  • Bristol M1C (47).jpg
  • Bristol M1C (48).jpg
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Suncat (12.11.2017)

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Samstag, 11. November 2017, 14:33

Oha, da hat sich aber ein Konstrukteur ausgetobt. sieht verdammt knifflig aus

halt durch, denn das Ergebnis scheint ja dann doch ein farbenfroher Exot zu werden.

Liebe Grüße
Robi
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

Karl Popper

hallifly

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Samstag, 11. November 2017, 16:32

Zitat

Oha, da hat sich aber ein Konstrukteur ausgetobt. sieht verdammt knifflig aus

halt durch, denn das Ergebnis scheint ja dann doch ein farbenfroher Exot zu werden.

Dem kann ich mich nur anschließen - eine tolle Optik, aber die Konstruktion (?!) und was gar nicht zu verstehen ist - der Karton. Trotzdem weiterhin viel Spaß!

Gruß Harald

Horst_DH

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5

Samstag, 11. November 2017, 17:28

Oh Mann, da kommt Freude auf.
Wünsche dir weiter gutes Gelingen! :thumbsup:
Schöne Grüße aus dem Dümmerland!

Horst

Rainer59

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Samstag, 11. November 2017, 18:23

Hallo Zaphod

Das ist eine verdammt schwierige Aufgabe den Rumpf zu bauen aber du wirst das schon schaffen ,halte dir die Daumen :thumbsup:


L.G.Rainer

Walter Werner

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7

Montag, 13. November 2017, 11:54

Bristol M1C

Dieses Modell habe ich für mein Old Warden Diorama 2011 in Oberschleissheim im Maßstab 1/250 gebaut. Das war Nervenaufreibend. Ich wünsche dir viel Erfolg beim Bau.
Gruß Walter

Zaphod

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8

Freitag, 17. November 2017, 22:06

Hallo,

vielen Dank für die Kommentare und aufmunternden Worte!


Das Cockpit (Teile 2-8) besteht aus einem Holzrahmen (Teilgruppe 2) (Bild 1). Mit einem Farbcode steigt man da leichter durch (Bild 2).
Die einzelnen Latten von knapp 1mm Kantenlänge sauber zu falten ist schon kniffelig genug. Zur Stabilisierung müssten sie innen gefüllt werden, rundes Füllmaterial (Draht) ist leicht zu beschaffen, stellt aber tendenziell eine Gefährdung der quadratischen Form dar. Nach einem Versuch mit Draht (der das Ganze m.E. auch bedenklich schwer machen würde), habe ich mich für eine ganz andere Lösung entschieden: Es wurden aus Pappe passende quadratische Profile geschnitten und vorsichtig in einzelnen latten geschoben (ohne Kleber). Das klappte überraschend gut, aber so richtig sauber hab ich es trotzdem nicht hinbekommen (Bild 3).
Der Pilotensitz stellt keine besondere Herausforderung dar, mit etwas Geduld lassen sich die Löcher der Rückenlehne ausstechen (Bild 4)
Dann folgten die Latten an den Seiten (Bild 5)

Wenn man dann die ganzen Latten verklebt hat, kommt der nächste Klopfer: Es sollen an diesen Holzrahmen an drei Stellen aus Draht gebogene Kreissegmente geklebt werden, die Markierungskreise auf den Teilen der Teilgruppe 2 sind deutlich kleiner als 1mm, ein Versenken der Drähte im Holzrahmen geht nur, wenn dieser seinerseits keinen massiven Kern erhält – Kurz gesprochen hier entsteht eine von der Stabilität sehr fragile und von der Formung und Ausrichtung sehr anspruchsvolle Baugruppe. Ich hatte zunächst Polysterolprofile statt Drähten in Erwägung gezogen, mich dann aber auch hier für pappe entschieden, d.h. das Profilblatt wurde ein paar Mal kopiert, die Teile auf 1mm Pappe aufgezogen, die inneren Bögen ausgeschnitten und mit Sekundenkleber gestärkt (Bild 6). Dann alles ausgeschnitten und metallic gestrichen (Bild 7)

Nachdem Pilotensitz, Steuerknüppel und Pedale angebracht worden waren, folgten dann diese Teile, es entstand ein recht kurioses und einigermaßen akzeptabel aussehendes Gebilde mit einem ausgeprägten Drang davonzurollen.

Bilder 8 und 9: Während der Montage
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Freitag, 17. November 2017, 22:32

Bevor man den oberen vorderen "Draht"bügel anklebt, muss der Benzintank (Teil 7) angebracht werden (Bild 1).

Nachdem man dieses fragile Gebilde zusammengebracht hat, wartet die nächste Herausforderung: Teil 8, dieses bildet die gesamte Cockpitinnenwand, die an allen Knicklinien mit Drähten 8b auszukleiden ist. Diese Innenwand wird dann um das eigentliche Cockpit geklebt (Die Anleitung suggeriert, dass man diese Innenwand unten stumpf verkleben und dann über das Cockpit schieben soll.), bevor diese Baugruppe dann ihrerseits in Teil 1 geschoben wird. Wird hier nicht ausgesprochen exakt gearbeitet, passen die Durchmesser nicht genau zusammen und Teil 1 könnte beim Einschieben von Teil 8 unten wieder aufgerissen werden. Verzichtet man auf das Einschieben von 8 in 1 könnte sich in diesem Fall 1 unten nicht schließen lassen

Trockenproben ergaben, dass das Cockpit satt, allenfalls mit ein wenig Luft in Teil 8 passt, aber NIEMALS, wenn die Stangen 8b eingeklebt werden, die ka den Raum deutlich verkeinern. 8b wurde daher weggelassen und wie folgt vorgegangen:

1) Der Boden des Cockpits wurde nicht stumpf an die das Cockpit hinten abschließende Wand 8a geklebt, sondern über Laschen, die durch die durchbrochenen Schlitze der Rückwand 8a geführt wurden.

2) Dann wird die Cockpitinnenwand 8 um 8a herumgeklebt, das ergab einen stabilen Ansatz. Unten habe ich Teil 8 nicht zubekommen (Bild 6), das kann daran liegen, dass meine aus Pappe gefertigten Kreisbögen etwas zu lang ausfielen. Allerdings waren auch die Scheiben 8a und 8d deutlich zu groß für 8 und mussten entsprechend rundum beschnitten werden, da liegt m.E. ein ebenso grober wie vermeidbarer Fehler in der Konstruktion vor.

Die Latten des Cockpit waren außerdem zu lang und mussten vorne gekürzt werden, damit die Scheibe 8d angebracht werden konnte.

Das Ganze musste dann abschließend in den Rumpf eingeschoben werden, hierbei kann man m.E. weitgehend auf Kleber verzichten, es passt saugend. Nur vorne und um den Einstieg für den Piloten oben sollte dünn geklebt werden.


Es folgen die vordere Abeckung des Rumpfes und der Motor (Teile 9 und 10)
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Zaphod

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Sonntag, 3. Dezember 2017, 15:36

Hallo,

Freunde werden wir nicht mehr, die Bristol und ich.

Zu viele kuriose, den Aufwand unnötig erhöhende Konstruktionslösungen, zu viele Passungenauigkeiten.

Hier zunächst Bilder vom mit dem Cockpit verbundenen Rumpf:

Aus irgendwelchen Gründen verläuft der Draht, der das Leitwerk tragen soll, schief, das lässt sich aber zurechtbiegen.
DAs vierte Bild zeigt gnadenlos die Spalten zwischen einzelnen Streifen des Rumpfs



Bei Umlaufmotor waren einige vermeidbare Fehler in der Konstruktion zu verzeichnen:

• die neuneckigen Scheiben 10a und 10b passen in keinster Weise, rundum nach Augenmaß beschneiden oder auf 94% verkleinerte Kopien verwenden
• die Scheiben 10g passen oben nicht in die Zylinder 10e, sie müssen innerhalb der Begrenzungslinie ausgeschnitten werden


Bild 5: Zylinder während des Zusammenbaus. Der stehende Zylinder in der MItte zeigt deutlich, dass die Scheibe 10g zu groß ist, die sperrt den eigentlichen ZYlinder 10e auf.
Bild 6: Auch die äußere Zylinderumhüllung 10f ist zu knapp bemessen
Bilder 7 und 8: Der fertige Motor sieht dann ganz erträglich aus. Die aus Polysterolstäbchen gebogenen Benzinzuleitungen oben am Zylinder anzuschließen, ist mir nicht immer sauber gelungen
BIld 9: Der Rumpf wurde mittlerweile vorne mit Teil 9b ummantelt. Auch hier treten Mängel in der Konstruktion zu Tage: Die vier Löcher, die später die Zapfen der Tragflächen aufnehmen, haben auf dem Rumpf keine Markierung, die darauf hinweist, dass sie zur durchnadeln sind, erst hier bei Teil 9b sind entsprechende Markierungen gegeben. In die großen Löcher oben sollen später die Stangen 22 geklebt werden, m.E. sind die Löcher dafür dramatisch zu groß. In das große Loch unten dagegen kommt das Auspuffrohr, hier sollte man vor dem Aufgkleben von 9b den Bereich schwärzen, um Blitzer zu vermeiden.
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Sonntag, 3. Dezember 2017, 16:53

Bild 1: Vorne in den Rumpf waren die Scheiben 9/9a einzupassen, hier ist schon Streifen 9c aufgeklebt und ein Polysterolstäbchen als Achse für den Motor eingesteckt
Bild 2: Das Ganze in der Totalen, der weiße Streifen vorne ist 9c
Bilder 3 und 4: Der fertige Motor aufgefädelt, dreht sich übrigens erstklassig
BIld 5: Unten muss noch Teil 9e eingeklebt werden, wieder ist die unbedachte Konstruktion zu bemängeln, man hätte Teil 8 sogestalten können, dass es unten ca. 2mm weiter nach vorne ragt, das hätte hinten für Teil 9e eine prima Klebelasche ergeben. Außerdem muss man daran denken, 9e rückseitig zu färben, sonst hat man am Cockpitboden eine große weiße Fläche.
Bild 6: Teil 9e passt dann ausgesprochen gut, aber man sieht auch, wo ich nachbessern musste - wie gesagt, da ein verlängertes Teil 8 spart viel Mühe
Bild 7: Ring 9d schließt den Rumpf vorne ab.

Es folgt das Fahrgestell: sehr fragil und mit einem entscheidenden Konstruktionsfehler behaftet.
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12

Montag, 4. Dezember 2017, 03:32

Hallo Zaphod

Sieht verdammt gut aus :thumbsup: :thumbsup:


L.G.Rainer

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19:22

Hallo Rainer,

danke für das Lob !


Es folgte das Fahrgestell:

Fahrgestell (Teile 11-13) (16 + 7 = 21 Teile)

Baureihenfolge
• erst die Räder fertigstellen und mit ihrer Achse (Polysterolstab) verkleben
• dann die fertigen Streben in den Rumpf kleben, dabei müssen die Räder mit ihrer Achse mit eingelegt werden, nachträgliches Einfädeln geht nicht
• dann die Achse unten in die Biegung des Drahtes der Streben kleben
• die zweite Stange 11d (auch Polysterolstab) einkleben
• die Verzurrung erst in der Endmontage anbringen (gezogener Gussast)

Farbe
• Fotos von einer erhaltenen Maschine zeigen die Achse schmieröl-schwarz, das Weiß des gebauten Modells erscheint mir unrealistisch, außerdem ragten die schwarzen Achsen etwas über die Radverkleidung heraus, die winzigen weißen Abschlussteile (12c) habe ich deswegen weggelassen

Service
• keine vernünftigen Zeichnungen, die klar machen, welche Strebe vorne oder hinten ist, das muss man den Fotos vom gebauten Modell entnehmen

Konstruktionsfehler
• die Achse des Fahrwerks ist ERHEBLICH ZU KURZ angegeben. Nimmt man die vorgegebene Länge zwänge die Achse die Streben des Fahrgestellt zu einer nahezu senkrechten Haltung, die dünnere Stange (Schablone), die zwischen den Streben einzukleben ist, ist dann um ca. 6mm zu lang, um mindestens dieses Maß ist die Achse also zu kurz.


BIld 1: Die Anleitung, man sieht, die filigrane Montierung von 11d. Die Ansicht im Querschnitt zeigt, dass die Achse 11c bis zum Ende der Verkleidung 12b reicht. Ich vermute, diese Abschnitte wurden bei der Längenberechnung von 11c vergessen.
Bild 2: Die vorbereiteten Räden. Die schwarzen Löcher in der Abdeckung (Zugänge zum Ventil) wurden ausgestochen
Bilder 3 und 4: Die Abdeckungen werden eingeklebt. Sie erwiesen sich als etwas zu groß (oder die Ausschnitte in den Reifen als etwas zu klein). Man sollte es nicht mit kaltem Druck versuchen, das verzeiht der Karton nicht, wie Bild 4 zeigt
Bild 5: Streben in der Vorbereitung
Bild 6: Die fertigen Streben
Bilder 7 und 8: die auf die Achse geklebten Räder (musste später rückgängig gemacht werden, weil die Achse zu kurz war)
Bild 9: Erster Versuch - Achse zu kurz, optischer Eindruck alles andere als berauschend
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14

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19:40

Bild 2: MIt längerer Achse sieht es besser aus.
Bild 3: Die dünnere Stange montiert
Bilder 5-9: Der Hecksporn, eine kuriose Konstruktion

Insgesamt optisch annehmbar
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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19:44

Und zum Abschluss für heute eine Frage:

An der Unterseite beider Tragflächen sind diese viereckigen Flächen, sie scheinen eine Vertuefung anzudeuten, aber alle Fotos von Modellen oder nachbauten, die ich auftreiben konnte, zeigen da entweder gar nichts oder eine Wartungsklappe, die sich auf eine Höhe mit der Tragfläche befindet und die farblich an die Tragfläche angepasst ist.

Weiß jemand von euch mehr?
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Joachim

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 23:31

Hallo Zaphod,

Du baust da ein richtig schönes Modell aus einem eher schwachen Bausatz, ich hätte das Teil wahrscheinlich schon lange zerknüllt.

Deine Frage kann ich beantworten, es sind transparente Inspektionsfenster aus Cellon für die Umlenkrollen der Querruderkabel.

Klick bis auf volle Größe.

Gruß Joachim.

Zaphod

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 23:56

Hallo Joachim,


vielen Dank für das Bild ! Mal sehen, ob ich das umsetzen kann.

Zaphod

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Sonntag, 10. Dezember 2017, 18:16

Leitwerk (Teile 14-17) (15 + 9 = 24 Teile)

Beachten
• die Profile an den Rändern zuschleifen
• die Ränder der Ruder leicht anfeuchten und dann mit Hilfe eines Rundstabs vorrunden


Kuriose Ideen des Konstrukteurs
• Warum soll man das Seitenruder stumpf auf den Rumpfrücken kleben? Wenigstens 1 Zapfen wäre schön gewesen
• Die Ruder erhalten einen massiven Pappkern – wie soll man mit der beigegebenen Schablone hier noch durchhängende Leinwand simulieren?
• Die Halterungen für die Steuerkabel sollen stumpf aufgeklebt werden – instabiler geht es kaum. Mit geringer Mühe lässt sich eine bessere Lösung finden: Schlitze ausstechen, in den Profilen passende kleine Vierecke ausschneiden, die Halterung als Ganzes ausstechen (zum Glück auf dem Bogen so angeordnet) und dann die Halterung versenken.

Konstruktionsfehler
• durch die stehenden Teile von Seiten- und Höhenruder sollen Fäden laufen – leider wurden die meisten entsprechenden Markierungspunkte schlicht vergessen, sowohl auf den Rudern, wie im Rumpf
• m.E. sind alle Profile deutlich zu groß. An der geraden Seite mussten je 1,5 bis 2mm abgenommen werden, z.T. auch an einer Schmalseite


Bild 1: Die Anleitung nebst dem fast fertigen Leitwerk.
Bild 2: Die Halterungen für die Steuerkabel. Die Bleistiftstriche zeigen es an: als EIN Teil ausschneiden
Bild 3: Ein Seitenruder kurz vor der Fertigstellung, die Kanten müssen rundgeschliffen werden
Bild 4: Die Löcher für die die Scharniere simulierenden Zapfen (einmal mehr Polysterol) sollten frühzeitig ausgestochen und vorsichtig auf den passenden Durchmesser aufgeweitet werden
Bild 5: Diese 4 Löcher waren nicht eingezeichnet
Bild 6: Kantenfärben ist unerlässlich
Bild 7: Was die hellgrauen Striche bedeuten sollen, bleibt unklar, ggf. verliefen hier beim Original Holme des Gerüstes
BIld 8: Eine durchgeschobene Halterung für die Steuerkabel. Einfach auszuführen und ausgesprochen stabil.
Bild 9: BEi den Profilen muss daran gedacht werden, dort, wo die Halterungen für die Steuerkabel durchgeschoben werden sollen, etwas wegzuschneiden. Hier ist es der breitere zweite Einschnitt von oben.
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  • Bristol M1C Leitwerk (17).jpg
  • Bristol M1C Leitwerk (3).jpg
  • Bristol M1C Leitwerk (9).jpg
  • Bristol M1C Leitwerk (12).jpg
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  • Bristol M1C Leitwerk (16).jpg
  • Bristol M1C Leitwerk (18).jpg
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Sonntag, 10. Dezember 2017, 18:25

Einige Bilder vom montierten Leitwerk. Das Seitenruder wurde mit Sekundenkleber befestigt, da es nicht 100% aufsaß, musste mit Weißleim und Farbe noch etwas retuschiert werden. Die Höhenruder schmiegten sich dagegen perfekt an den Rumpf an, ein Pluspunkt der Konstruktion.

Die Kabel werden erst in der Endmontage verspannt.

Bild 5 zeigt: Der leicht verzogene Rumpf schlägt sich in einem etwas schief stehenden Sporn nieder


Das letzte Bild zeigt: Der Draht, an dem später die Tragflächen hängen ist leicht schief -eine weitere Konsequenz des leicht verzogenen Rumpfes. Der müsste sich aber hinbiegen lassen.

Passproben mit einer fast fertigen Tragfläche zeigen schon einmal, dass diese unten 100% eng am Rumpf sitzt, sehr erfreulich.


Derzeit sitze ich an der zweiten Tragfläche (kaum angefangen) und am Propeller (dilettantische Konstruktionsfehler). Danach fehlen nur noch das MG, die oben am Rumpf sitzende Halterung für Spanndrähte und die zahlreichen Spanndrähte, d.h. wenn die zweite Tragfläche erst fertig ist wird die Fertigstellung nicht mehr lange auf sich warten lassen.
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hallifly (14.12.2017)

Andi Rüegg

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  • »Andi Rüegg« ist männlich

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20

Sonntag, 10. Dezember 2017, 18:54

Hallo Zaphod

Irgendwie scheinst du ein Abonnement auf besonders herausfordernde Konstruktionen zu haben. Und wie immer ist das, was du dann daraus machst, erste Sahne. Wenn ich mir die Kanten der Höhenleitwerke ansehe bedauere ich, dass ich nur 10 Finger zum Ablecken habe :thumbsup:.

Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


im Bau: Kosmonawt Juriy Gagarin (Oriel) / USS Maine (HMV)
in letzter Zeit fertig gestellt:
Steam Boat Sabino (MB-Kartonmodell) / IJN Kaga (Dom Bumagi) / The Steamer Winans (Heinkel Models)

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hallifly (14.12.2017)

Zaphod

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21

Sonntag, 10. Dezember 2017, 19:14

Hallo Andi,

danke für das Lob !!

Der Karton reagiert recht gut auf das Anfeuchten, sodass hier vorzeigbare Ergebnisse möglich waren. Die Kanten müssen noch an einigen Stellen nachgefärbt werden, erst jetzt beim Einstellen sah ich, dass die braune Farbe manchmal etwas über das Ziel hinausschießt.

Zaphod