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Gustav

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Freitag, 22. November 2013, 14:49

Bleriot XI, GPM Nr. 239, Maßstab 1:33 -FERTIG-

Moin allerseits,

von den Flugzeugen im Maßstab 1:33 kann ich nur die kleineren Modelle unterbringen und von denen ist mir die Bleriot XI ins Auge gefallen. Das Aussehen gefällt mir und vom Titelbild des Bogens hatte ich den Eindruck, die Maschine wäre für mich baubar. Zur Erleichterung des Vorhabens hatte ich einen LC-Satz und einen Messing-Ätzsatz gleich mit bestellt. Der Anblick der Bauteile hat mich dann etwas ernüchtert, einige Teile scheinen recht anspruchsvoll zu sein. Insgesamt sind für das Modell ca. 200 Teile erforderlich, die Nummerierung geht bis 169 und einige Nummern sind mit mehreren Teilen belegt.




Näheres zu der Bleriot XI ist hier zu finden: http://de.wikipedia.org/wiki/Bl%C3%A9riot_XI

Das Flugzeu und seinem Element hier: http://www.youtube.com/watch?v=tJErvYHZ0uk und

hier: http://www.youtube.com/watch?v=Z2y0rGE-JM0

Als erstes werde ich mich den Rumpfstreben (Teile Nr. 1-29) beschäftigen. Diese Streben sind als Profile mit 1 mm Kantenlänge zu knicken (auch zu verkleben). Zur Verstärkung ist ein Draht mit 0,8 mm Durchmesser einzulegen.



Viele Grüße
Gustav
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Gummikuh

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2

Freitag, 22. November 2013, 14:52

Ach, wie klasse, Gustav.
Jetzt ist mir natürlich auch klar, was es mit dem "beinahe schwimmen gehen" oder so, auf sich hat.
Schöne Wahl.

Viele Grüße

Till
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J.R.

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Freitag, 22. November 2013, 21:19

Grüß Dich Gustav.

Holla die Waldfee, da hast Du Dir ne Kiste ausgesucht die ich echt klasse finde. Nicht im Sinne
von gut aussehend, sondern super filigran und mit ( Ätz-) Speichenrädern eine ziemliche
Herausforderung. Denn wenn ich mir die Teile und Bauweise betrachte, wird das nicht einfach, glaube ich.
Aber hey, du wirst das Ding schon schaukeln. Ich drücke jedenfalls alle zur Verfügung stehenden Daumen :thumbsup: .

Viele Grüße

Jens
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schnecke

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Freitag, 22. November 2013, 21:30

Aber hallo, das ist ja richtig was tolles für gelernte Feinmotoriker.
Ich hab den Bogen auch im Stapel hab aber beim Durchschauen richtig ´nen Heiden-Respekt bekommen.

Sind die Räder mit den Wahnsinns-Speichen Ätzteile oder LC?

Gruß Uwe
so oder so ist das (k)Leben

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5

Samstag, 23. November 2013, 17:13

Ich hab den Bogen auch im Stapel hab aber beim Durchschauen richtig ´nen Heiden-Respekt bekommen.


ABBA geh, der Gustav hat noch die enthemmte Draufgängerkraft der Forenjugend!
Der packt das, ich bin überzeugt!
Kleinteile sind dazu da verbaut zu werden!

LG, Bernhard
"A mind is like a parachute, it doesn't work if it is not open." (F.Zappa)
Fertig: Nakajima J8N1 Kikka Macchi C.202 Folgore
Work In Progress: (Weils besser klingt wie "is no net fertig wurdn")
2. Sammelbaubericht Hawker Hurricane Mk.IIc, Answer-ModelArt 3/2007 u. Modelik 11/2008
(Dualer) Baubericht Curtiss SC-1 Seahawk, Model Card Nr.65, Janus Oles, ca. 1995 in 1:33

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romiol

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Samstag, 23. November 2013, 17:36

Hallo Gustav

Ein sehr hübsches Modell hast du dir da ausgesucht. Bin gespannt auf den Verlauf des Baus und drück' dir die Daumen.

Liebe Grüsse
Rosmarie

Gustav

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Sonntag, 24. November 2013, 18:29

Linke Rumpfseite

Moin Rosmarie, Till und Jens,

vielen Dank. Ich hoffe auf gutes Gelingen.

Moin Uwe,

den Respekt hab ich beim Ansehen des Bogens auch bekommen. Mir ist dabei ein Spruch aus meinen jungen Jahren eingefallen: "Glücklich sind die Besoffenen und die Unwissenden, denn sie wissen nicht, was sie tun" (stammt, glaube ich, von einem meiner Lehrer).
Die Speichenräder sind Ätzteile.


Moin Bernhard,

vielen Dank für dein Vertrauen!



Dzień dobry, liebe Kartonbaufreunde,

lesen kann ich die Hinweise auf der Bauanleitung leider nicht, meine Aussagen diesbezüglich sind nur Annahmen. Sollte ich etwas irreführendes annehmen, hoffe ich auf Hendryks Eingreifen.

Für den Bau der beiden Rumpfseiten ohne LC-Teile enthalten die Bögen zwei Schablonen, mit deren Hilfe die Seiten zusammengesetzt werden können.



Da ich die Seiten als LC-Teile habe, entfällt der Zusammenbau der Holme und Streben mit Drahtverstärkung. Ich habe die Holme und Streben in jeweils vier Streifen zerlegt und diese Streifen dann auf das LC-Teil geklebt. Als erstes war die linke Seite dran. Die Holmstreifen für die Innenseiten sind noch auf die Länge der Zwischenräume zu schneiden, das war aber die geringste Tat. Ich hatte auch in Erwägung gezogen, das LC-Teil einfach braun zu pönen, bin jetzt aber froh, das nicht getan zu haben. Das Bekleben finde ich erheblich zufriedenstellender.

Viele Grüße
Gustav
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Henryk

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Sonntag, 24. November 2013, 19:54

...sollte ich etwas irreführendes annehmen, hoffe ich auf Hendryks Eingreifen.

Dzień dobry, (dobry wieczór) lieber Kartonbaufreund,
nur keine Hemmungen!!!
Herzlichste Grüße
Henryk

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Gummikuh

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Montag, 25. November 2013, 10:45

Moin, Gustav,

das sieht ja absolut sauber aus, mannomann. Ohne LC wär´s vermutlich verdammt schwierig, das alles so gerade hinzubekommen - ich zumindest könnte es nicht.

Viele Grüße

till
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Gustav

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10

Dienstag, 26. November 2013, 17:33

Rumpfverkleidung

Dobry wieczór Henryk,

vielen Dank!


Moin Till,

die Längsholme mit 1 mm Kantenlänge sauber und gerade zu knicken hätte ich sicher nicht geschafft (kleben erst recht nicht), auch nicht mit Drahteinlage. Die Querholme werde ich aber versuchen.



Moin allerseits,

von den Rumpfseiten der Bleriot war die vordere Hälfte verkleidet. Der Bogen bietet zur Nachbildung je zwei Außen- und Innenseiten an. Das ergibt sehr massiv wirkende Seitenflächen, aber irgendwoher muss der Flieger ja auch Stabilität bekommen. Die Holmkonstruktion selbst ist ziemlich verwindungsfähig.
Die Spannseile zwischen den Holmen sollen aus 0,3 mm Draht gefertigt werden, ich habe Federstahl mit diesem Durchmesser genommen.

Viele Grüße
Gustav
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Gummikuh

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Dienstag, 26. November 2013, 19:04

Tscha, das schreit ja geradezu nach HUbert Lathams KIste als nächster, oder?!

Liebe Grüße

Till
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Tomwilberg

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Mittwoch, 27. November 2013, 14:04

Hi,

welche Variante ist das denn ?

"La Manche" - also die Version mit dem Anzani 3-Zylinder, mit dem Blériot über den Ärmelkanal geflogen ist,
oder die XI/2, die mit einem Umlaufmotor unter einer Cowling und Platz für einen Beobachter mit MG auf Lafette ?

Brauchst Du Detailfotos ?


Viele Grüße
Thomas

Gustav

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Donnerstag, 28. November 2013, 18:13

Querholme

Moin Till,

Hubert, der Pionier der Wasserlandung? Und seine Antoinette? Sehr reizvoll! ich befürchte aber, da könnte ich mit den Bach runtergehen. Gibt es die Antoinette denn überhaupt als Kartonmodell?

PS: Die Sache mit dem Kunstlichtmodus ist noch in Arbeit, kann dauern.


Moin Thomas,

ich interpretiere aus der Beschreibung von GPM die La Manche heraus. Der Flieger sieht auch danach aus und einen Anzani 3-Zylinder hat er ebenfalls.
Detailfotos wären sehr schön!



Moin allerseits,

für den Einbau der Querholme enthält der Bogen eine Schablone zur Fixierung der Rumpfseiten. Diese Schablone, bestehend aus 13 Teilen, ist auch bei den LC-Teilen enthalten und war bisher sehr hifreich. Befestigt habe ich die Schablone auf einem Baubrett um ihr einen festen Stand zu verschaffen.



Hier ein Bild nur mit den Seitenteilen des Rumpfs.



und die Holme



Der Bau der Holme war nicht so schrecklich wie befürchtet. Einige Holme haben für das bloße Auge sogar einen quadratischen Querschnitt, andere einen trapezförmigen (gebaut habe ich bisher allerdings nur die Holme 20-25 der Unterseite und die Holme 12 und 14 der Oberseite).

Viele Grüße
Gustav
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Gummikuh

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Donnerstag, 28. November 2013, 19:19

Mann Gottes, du Verückter,

das sieht ja absolut cool aus. Magst du nicht noch versuchen, das "Leinen" von außen zu streicheln, damit sich die Struktur außen abzeichnet?
Na, so oder so, das wird wieder ein total schnuckeliges Teil aus deinen Händen.

Betreffs Lathams Urschel: Ich meine ich hätte vor gaaaanz vielen Jahren ein Set in den Fingern gehabt (Schreiber-Bogen?) mit Bleriot, Antoinette und Rumpler Taube. Aber ich mag mich täuschen. Ist vermutlich nur noch antiquarisch zu bekommen.
Aber wenn du magst, ich habe hier noch den Bogen von Hans Grades Lanzpreis-Maschine. Weihnachtsgeschenk? Ich bau´ das Ding ohnehin nicht, da sind mir glaube ich zu viele Fäden dran. Aber deine Sammlung von Draht- und Leinen-Fliegern könnt das Ding durchaus bereichern.
Gib´ Laut.

Liebe Grüße

Till
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Tomwilberg

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Freitag, 29. November 2013, 19:35

ich interpretiere aus der Beschreibung von GPM die La Manche heraus. Der Flieger sieht auch danach aus und einen Anzani 3-Zylinder hat er ebenfalls.
Detailfotos wären sehr schön!


Hallo Gustav,
ich finde es Klasse, dass hier auch mal so ein altes Stück Luftfahrtgeschichte nachgebaut wird.

Ich hab Dir Bilder aus dem Musée de l'Air in Le Bourget /Paris und aus dem Aerodrome Lelystad zusammengestellt.
Beides sind m.W. Replikas, die aber mit extremer Sorgfalt erstellt wurden.
In Lelystad stehen dazu in einer Vitrine noch ein paar Originalteile.


Hier ein paar Bilder von der Bleriot XI in Le Bourget:
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Tomwilberg

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Freitag, 29. November 2013, 19:37

Und weiter geht's mit den Bildern aus Lelystad. Naja, das Museum war früher in Schiphol und von dort sind auch welche dabei. Das Flugzeug ist aber das gleiche.
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Samstag, 30. November 2013, 10:03

Das älteste, fliegende...

Moin zusammen,

klasse...! Hier ein paar Impressionen. Man beachte den "donnernden, dröhnenden Motor" :love: ....hihi:

http://www.youtube.com/watch?v=RkJymMK33Zk

Gruß
Hadu
Meryl Streep: "Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle"

http://interscalestolberg.jimdo.com/


www.modell-und-geschichte.jimdo.com

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Samstag, 30. November 2013, 11:00

Hey, Tom,

danke für die tollen Fotos.

Viele Grüße

till

@ Gustav: Nu ma ran ans supern....
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Tomwilberg

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Samstag, 30. November 2013, 11:12

Mit so einem Anzani 3-Zylinder möchte man eigentlich nicht in die Luft gehen....

Die Bleriot XI hat ja auch noch keine Querruder, wie wir sie heute kennen, sondern Flügelverwindung. Deswegen die etwas schlabbrige Verspannung, die auf dem Video gut zu sehen ist: Die dient nicht nur statischen Zwecken, sondern durch Kommandos an der Steuersäule wurden dann die Spanndrähte auf- und abgewickelt. Dadurch verwindet sich der Flügel und die Fluglage ändert sich. Bei Böigem Wetter kann das ganz schön eklig werden. Die Querruder, wie man sie bis heute kennt, kamen kurz danach und ermöglichen sehr viel genauere und schnellere Steuerbewegungen.

Hier in Europa ist der Schwede Mikael Carlsson mit einer Thulin B unterwegs (das ist ein Bleriot Lizenzbau mit einem Rotationsmotor ). Auf etlichen Air Shows ist er damit zu sehen. Der Thulin ist noch weitgehend original, allerdings die Bespannung ist aus einem Kunststoffgewebe. Bevor man fliegen gehen kann, muss man erst mal die Steuerseile nachsannen. Das ist schon spannend. Und diese alten Motoren hatten noch keine Leistungsregelung ("Gas"); Stattdessen benutzte man den Zündschalter zur Zündunterbrechung. Ein Thulin im Landeanflug klingt ungefähr so: brbrbrbrpop Pop Pop ... Pop Pop Pop Pop .... Pop Pop Pop .... und dann ein leichtes Rauschen, wenn er im Gleitflug aufsetzt. Der Fahrtwind hält ja über die Luftschraube den Motor in Umdrehungen. Das muss man sich mal life anschauen.

Von dem Thulin hab ich reichlich Bilder, ist nur halt nicht das Flugzeug, dass hier gebaut wird.

Die andere Maschine (mit der polierten Cowling) ist die Bleriot XI/2 aus La Ferté, der Nachbau der militärischen Variante. Das entspricht auch dem Flugzeug, mit dem Pigoud einen Looping geflogen hat (!!!). Das Original steht in Le Bourget.



Viele Grüße
Tom
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Gustav

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Samstag, 30. November 2013, 17:47

Rest Querholme, Verbindungslaschen

Moin Till,

lieber etwas verrückt als langweilig. Und was ist normal?
Sreicheln bringt nichts, das "Leinen" ist zu steif.
Die Maschine von Hans Grade wär was feines für mich. Ich geb schon mal Laut und bedanke mich für das Angebot.


Moin Tom,

es freut mich, dass Du so viel Interesse an der Bleriot hast.
Vielen Dank für die Bilder und für die Erläuterungen. Das haucht so einem Modell einiges Leben ein.


Moin Hadu,

vielen Dank für den Hinweis auf die Impessionen. Ich finde es beeindruckend, was alles so funktioniert hat und welches Vertrauen (oder nur Hoffnung?) die Piloten in die damalige Technik hatten.



Moin allerseits,

es sind nur die restlichen Querholme und die Verbindungslaschen dieser Holme zu den Längsholmen dazu gekommen. Das klingt zwar bescheiden, brauchte aber rel. viel Zeit. Die Querholme musste ich Stückweise mit Hilfe einer kleinen Schraubzwinge einsetzen, weil die Seitenteile beim Zusammendrücken nur am Heck nicht weit genug an die Querholme herankamen. Und die vielen kleinen Laschen brauchten eben auch einige Handbewegungen beim Ausschneiden und Ankleben.

Viele Grüße
Gustav
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Samstag, 30. November 2013, 18:09

Hey, Gustav,

jaaaa, dann schick´ mir deine Adresse per PN... achnee, dir muß ich ja noch irgendwo haben von der Bankraub-Pappe-Aktion.
Prima, ich freue mich drauf, dir ein Glitzern in den Augen unterm Weihnachtsbaum verschaffen zu können.

Betreffs des "Leinens".... Du könntest mit einer Simulation aus Restkarton versuchen, das Zeugs nass zu machen und dann mit einem harten Borstenpinsel drüber streichen. Ist riskant, weil man nie so richtig weiß, was der Karton macht. Und vielleicht ist es ja auch einec Idiotenidee von mir.

Liebe Grüße

Till
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Samstag, 30. November 2013, 19:43

Moin Gustav,

ganz große Klasse, ich bin total Begeistert von den Bildern. Diese Gitterkonstruktion hast Du großartig hinbekommen!!
Dazu die tollen Bilder von Tom und der Film per Hadu...da bekommt man noch mal einen besseren Bezug zu diesem
abenteuerlichen Fluggerät :thumbsup: .

Viele Grüße

Jens
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Sonntag, 1. Dezember 2013, 20:18

Cockpit

Moin Till,
das Augenglitzern werd ich schon mal üben, aber auf das "nass machen" verzichte ich lieber. Der Karton ist verdoppelt, bis da was durchkommt!?


Moin Jens,
vielen Dank, deine Begeisterung freut mich.


Moin allerseits,

das Cockpit besteht aus den Teilen 23-40. Der Ätzsatz enthält einige davon, abweichend von den Kartonteilen bestehen die Seitensteuerpedale dort nur aus einem Teil. Auf das Pönen der Messingteile verzichte ich. Ist damit zwar nicht originalgetreu, gefällt meinen Augen aber sehr gut.

In den Cockpitboden habe ich Löcher für die Steuerseile gestochen und die Steuerseile bereits jetzt darin eingeklebt. Das versaut von oben etwas die Optik, hält dafür aber besser. Am geschicktesten wäre gewesen, die Löcher nur in den unteren Karton zu stechen und die Seile zwischen Ober- und Unterseite einzukleben. Ist mir leider zu spät eingefallen. (Hinweis nach Anbau von Höhen- und Seitenruder: Die Seile für das Höhenruder verlaufen unterhalb des Cockpitbodens, die für das Seitenruder oberhalb)

Ein Teil der Sitzfläche des Pilotensessels soll auf 0,5 mm verstärkt werden, was dann nicht zur Höhe des Streifens für die Sitzvorderkante (Teil Nr. 30) passt. Ich habe deshalb zur Verstärkung wieder Tills Bankraubreste benutzt und komme damit genau auf die Breite des Abdesckstreifens. Anzumerken ist hier, dass in der Bauskizze dieser Streifen nicht eingezeichnet ist.

Viele Grüße
Gustav
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Gustav

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Dienstag, 3. Dezember 2013, 17:08

Cockpitrahmen und Tank

Moin allerseits,

das Teil 42 des Cockpitrahmens soll auf eine Stärke von 0,5 mm gebracht und von unten mit Teil 41 verklebt werden. Im LC-Satz giebt es alternativ dazu auch ein Teil 42, das ich zwischen die Kartonteile 41 und 42 gesetzt habe. Die Randabdeckungen 43 und 44 waren trotz dieses LC-Teils etwas zu breit, ich habe den Überstand versucht abzuschleifen. Das Ergebnis sieht nicht nach Präzionsarbeit aus, ist aber erträglich.

Für den Tank (Teile 45-60) gibt es denTankdeckel, die Tankuhr und die Tankhalterungen auch als Ätzteile. Diese Ätzteile habe ich ebenfalls ungepönt angebaut. Auf den Bildern der Einzelteile fehlt die Rückseite der Tankuhr (Teil 58), es ist aber eingebaut.
Die Halterung der Tankuhr habe ich nachträglich gekürzt, weil mir die Uhr zu dicht am Steuerknüppel war. Beim Original mag das wohl so gewesen sein, es sah für mich aber nicht gut aus.

Viele Grüße
Gustav
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Donnerstag, 5. Dezember 2013, 15:47

Seitenruder

Moin allerseits,

das Seitenruder besteht aus den Teilen 63-69, von denen die Teile 63 und 64 auf einfachen Papier gedruckt sind. Ich habe diese Teile unverstärkt als Schablonen für den Einbau des Spants 65 genommen. Der Spant 65 ist im LC-Satz enthalten.
Die Teile 67 und 68 sind auch im Messing-Ätzsatz vorhanden, sie ließen sich sehr gut verarbeiten.
Das Ruder habe ich noch nicht angebaut, da es bei der Montage des Fahrgestells etwas leiden könnte.

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Gustav
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Samstag, 7. Dezember 2013, 13:42

Fahrgestell (Querträger und Stützen)

Moin allerseits,

das Fahrgestell besteht aus Kartonteilen und Drahtstücken. Die Drähte sind nach Schablonen zu formen. Ich habe zunächst nur die Querträger und Stützen aus Karton gebaut.
Die Innenteile der Querträger sind auf 0,5 mm zu verstärken, alternativ stehen diese Teile auch im LC-Satz zur Verfügung, ebenfalls mit einer Stärke von 0,5 mm. Zur Stabilisierung sollen Drähte mit 0,8 mm Durchmesser eingelegt werden. Das habe ich auch brav gemacht, um dann beim Aufkleben der Ober- und Unterseiten festzustellen, dass diese nicht plan aufliegen (0,8 mm ist nun mal dicker als 0,5 mm). Der eingelegte Draht war schon gut festgeklebt, sonst hätte ich ihn gegen einen 0,5er ausgetauscht. Ein Verstärken des Innenteils auf 0,8 mm wäre jetzt auch unschönes Flickwerk geworden, also habe ich die Querträger im Profil gewölbt gebaut. Die Stirnflächen der Stützen sind zwar gerade, aber das dürfte sich leicht anpassen lassen.
Das Schneiden der Streifen 81-84 für die Schmalseiten der Stützen ist mir nicht gut gelungen, das Aufkleben auch nicht viel besser. Ein Einfärben der Schmalseiten hätte optisch wahrscheinlich besser gewirkt.
Vor dem Zusammensetzen dieser Teile müssen erst noch die Federbeine und Radhalterungen gebaut werden, dazu komme ich dann im nächsten Beitrag.

Viele Grüße
Gustav
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Gustav

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Dienstag, 10. Dezember 2013, 21:09

Fahrgestell (Federbeine und Radgabeln)

Moin allerseits,

die Federbeine und Radgabeln sollen um Drähte von 0,8 mm Durchmesser gebaut werden, für jeden Draht ist eine Schablone vorhanden. Für die Radgabeln ist der 0,8er Draht allerdings etwas zu dick, ich konnte die Kartonteile nicht voll umschließend darüber bekommen. Ersatzweise habe ich 0,5 mm Kupferdraht genommen, mit dem passte es gerade eben, und diesen Draht dann auch für die Federbeine verwendet. Alle Drahtstücke habe ich etwas länger gelassen, um den Zusammenbau dadurch zu erleichtern. In die langen Enden der Radgabeln habe ich unten keinen Versatz gebogen, die Teile passten auch so. die Bilder von Tom zeigen ebenfalls keinen Versatz, das hat mir die Entscheidung erleichtert.
Ich hatte auch in Erwägung gezogen, wegen einer genauen Passung am Rumpf die Querträger und Stützen zuerst dort anzukleben und dann die Federbeine und Gabeln zu befestigen. Dann wäre das ganze Gebilde aber unhandlicher geworden, ich lasse es darauf ankommen, wird schon passen.
Die Teile 101 und 102 (kleine runde Kartonscheiben) konnte ich im Bauplan nicht finden. Die vier Teile 101 habe ich zum Verschließen der Gabelköpfe genommen, für die zwei Teile 102 suche ich noch einen Platz.


Viele Grüße
Gustav
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Gustav

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28

Donnerstag, 12. Dezember 2013, 20:10

Fahrgestell für Heckrad (Teile 104-116)

Moin allerseits,

auch für die Streben und das Federbein dieses Gestells habe ich als Drahtkern einen 0,5er Kupferdraht genommen und diesen wieder an den Enden überstehen lassen. Der Zusammenbau war mit den Überständen gut zu bewältigen.

Von den Teilen für die Kopfplatte ist das Teil 105 auf 1 mm zu verstärken. Das Gesamtgebilde ist mir auf 1,2 mm geraten, der Randstreifen war dafür etwas zu schmal. Die Verstärkung kann also ruhig etwas dünner ausfallen. Beim Anbau der Platte hat mich dann etwas der Hafer gestochen und ich habe ein mit Bronze gepöntes Ende als Befestigungsschelle dazu gemogelt.

Auf dem Bild eines Nachbaus der Bleriot war u. A. zu sehen, dass die Streben nicht nur verbolzt, sondern auch mit einem Wuling gesichert waren. Habe ich mit den hinteren Streben dann auch so gemacht, bei den vorderen war leider die "Tuchbekleidung" im Weg.

Viele Grüße
Gustav

Himweis zu Ätzteilen: Die Ätzteile 103 und 104 habe ich erst später gefunden und das Teil103 gegen das Ätzteil ausgetauscht.

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Gummikuh

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29

Freitag, 13. Dezember 2013, 11:30

Moin, Gustav,

mannomann, du wirst ja von Tag zu Tag besser. Diese Heckkonstruktion ist wirklich gigantisch. Realitätsnäher geht es ja wohl kaum noch in diesem Maßstab.

Viele Grüße

till
Is das Kunst, oder kann das wech?

30

Freitag, 13. Dezember 2013, 20:24

Ach ja,man wird richtig neidisch...

Gruß!

Steffen
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Gustav

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31

Samstag, 14. Dezember 2013, 14:21

Räder

Moin Till, moin Steffen,

vielen Dank! Die Konstruktion ist für mich ein Kunstwerk, da hat vielleicht das Monument von Gustave etwas abgefärbt. Die ganzen geraden und zarten Linien haben aber auch zur Folge, dass eine Abweichung sofort ins Auge fällt. Beim Anbau des vorderen Fahrwerks war es dann soweit und der Versuch eines Ausrichtens hatte den Bruch eines der kleine Klebepunkte zur Folge. Das erneute Kleben mit sehr dünnflüssigem Sekundenkleber zeigte leider, dass ich hinsichtlich des Umgangs mit Kleber zur gleichen Kohorte wie Wanni gehöre. Die anschließende Tat zur Verdeckung des Klebeflecks mit dünnem Papier brachte nur ein noch auffälligeres Aussehen. Nun, ich finde das Gebilde trotzdem noch sehr schön.


Moin allerseits,

für die Räder gibt es drei Baumöglichkeiten: Nur aus dem Bogen, mit LC-Teilen oder Teilen aus dem Ätzsatz. Ich habe das letztere gemacht, die Messingfelgen ergeben sehr filigrane und gut passende Räder. Mit Kartonfelgen in der vorgegebenen Stärke werden die Räder m. E. zu breit.
Für die Radachsen habe ich als Kern einen 0,5er Draht genommen und einmal mit Karton umfasst, die Achsen passten damit gut in die Radnaben. Der im Bauplan angegebene 0,8er Draht dürfte etwas zu dick sein und das rund zu rollende Teil 111 als Achse für das Hinterrad hätte ich nicht dünn genug rollen können.
Für das Heckrad sind die kleinen Kartonscheiben 112 als Verschluss der Achsenenden vorgesehen, die von mir bisher nicht unterzubringenden Teile 102 könnten den gleichen Zweck für die Vorderachse haben. Ich habe sie jetzt dort angeklebt.

Viele Grüße
Gustav
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Henryk

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32

Samstag, 14. Dezember 2013, 15:35

So ein Ätzsatz macht schon was aus – ein tolles Ergebnis!
Herzlichste Grüße
Henryk

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Gummikuh

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33

Samstag, 14. Dezember 2013, 17:07

In der Tat!
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haduwolff

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34

Sonntag, 15. Dezember 2013, 18:53

Moin zusammen,

herrlich, diese alten Urflugzeuge!!! Das hat Stil und den Hauch romantischen Abenteuers.

Die Antoinette gibts bei fiddlers green:

http://test.fiddlersgreen.net/models/Air…Antoinette.html

Dazu auch einige der anderen bespannten Drachen:

http://test.fiddlersgreen.net/shop/categ…g+Machines.html

Gruß
Hadu
Meryl Streep: "Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle"

http://interscalestolberg.jimdo.com/


www.modell-und-geschichte.jimdo.com

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J.R.

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35

Sonntag, 15. Dezember 2013, 20:05

Ganz große Klasse Gustav :thumbsup:

Gruß

Jens
________________________________________________________

Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.
(Henri Matisse )

Gustav

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Montag, 16. Dezember 2013, 21:54

Spannseile Rumpf

Moin Henryk, moin Till,

jau, das Geld für den Ätzsatz ist gut angelegt. Schön, dass die Teile Euch auch gefallen.


Moin Hadu,

diese Flieger haben eine besondere Ausstrahlung, eine ganz einprägsame Individualität. Es freut mich, dass Du dich auch dafür begeistern kannst.
Vielen Dank für die Links, die dahinter steckenden Modelle haben mir glänzende Augen bereitet. Der Antoinette ist anzusehen, dass Hubert auch Bootsbauer war.

Moin Jens,

vielen Dank!



Moin allerseits,

ich habe lange überlegt, wann das Anbringen der Spannseile am Zweckmäßigsten ist. Baue ich sie zu früh an (ist eigentlich immer zu früh), sind sie beim Weiterbau unnötig Beschädigungen ausgesetzt. Baue ich sie später an, sind Leitwerke, Tragflächen und vielleicht auch der Motor störend und erschweren das Einbauen der Seile. Ich habe mich für den leichteren Einbau entschieden und die Seile jetzt eingebaut.
Das Ansehen einiger Bilder von Originalmaschinen und Nachbauten hat mich dazu gebracht, die Seile nicht durch Draht nachzubilden, sondern dafür Serafil zu nehmen. Beim Originalflieger und den Nachbauten waren die Seile nicht ins Auge fallend, da liege ich mit dem Serarafil ganz gut.

Die auf den Fotos heraushängenden Fäden sind die Steuerseile, die werden in den nächsten Tagen verarbeitet.


Viele Grüße
Gustav
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Dienstag, 17. Dezember 2013, 18:57

Höhenruder

Moin allerseits,

das Höhenruder besteht aus einem größeren festen Mittelteil und zwei kleineren beweglichen Seitenteilen. Die Seitenteile werden über eine gemeinsame Welle gesteuert, die Steuerseile laufen von der Unterseite des Cockpitbodens zu den beiden Steuerhörnern.

Um für die Bespannung des Höhenruders eine gerade Biegekante zu bekommen, hatte ich die Mittellinie mit eine Nadel eingedrückt. Entweder war mein Kraftaufwand dabei zu groß oder die Nadel zu scharf, die Kartonoberfläche ist jedenfalls beim Biegen aufgeplatzt. Ein Kleben der Biegenaht gibt ein sehr unschönes Aussehen, ich habe deshalb die drei Teile mit 80g-Papier ein zweites Mal beplankt.

Die Streben des Höhenruders sind aus schwarzen Kartonstreifenzu rollen. Da ich die Streifen nur schwer eng genug hätte rollen können und ich die schwarze Farbe nicht passend finde, die Metallteile der Fahrgestelle sind grau, habe ich auf die Kartonstreifen verzichtet und an deren Stelle grau gepönte Drahtstücke mit 0,8 mm Durchmesser angebaut (das Modellfoto auf der Titelseite des Bogens zeigt die Streben auch in grau).

Viele Grüße
Gustav

Hinweis zu Ätzteilen: Die Teile 122 und 123 sind auch nim Ätzsatz vorhanden, leider habe ich erst später gefunden und nachträglich ausgetauscht. Da die Bilder hierzu nicht mehr an diesen Beitag passen, habe ich sie beim Propeller eingefügt.
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Mittwoch, 18. Dezember 2013, 14:30

Seitenruder

Moin allerseits,

das Seitenruder erforderte nicht mehr viel Arbeit. Der Zusammenbau ist bereits im Beitrag 25 beschrieben, es musste nur noch angebaut werden. Die Steuerseile verlaufen oberhalb des Cockpitbodens.

Viel ist bei dem Ruder nicht mehr zu zeigen, deshalb hänge ich ein paar Gesamtaufnahmen an. Am Höhenruder sind jetzt auch die vier Streben befestigt, ich habe sie als letzte Teile angebaut.


Viele Grüße
Gustav
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Mittwoch, 18. Dezember 2013, 19:01

Moin, Gustav,

du bist einfach klasse! dieses Rumpfheck mit den ganzen Spanndrähten ist die Wucht.
Ich würde Ausschlag kriegen bei so einem Modell....
(Ich glaub´ die Antennendrähte bei der Havoc laß´ ich auch weg. Ich bin einfach zu grobmotorisch für sowas...)

Viele Grüße

Till
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Donnerstag, 19. Dezember 2013, 19:54

Motorgehäuse

Moin Till,
vielen Dank! Das Spannen der Fäden war für mich wie eine Zen-Meditation und hatte auch das gleiche Ergebnis: Die fast absolute Erschöpfung, einfach schön!

Auch an dieser Stelle vielen Dank für den Grade-Flieger, der mich in enger Umarmung von Bankraub-Resten und Bankraub-Spielbrettern erreicht hat.



Moin allerseits,

für das Motorgehäuse sind die Teile 126, 127, 139 und 140 auf 1 mm zu verstärken, entsprechende Teile sind auch im LC-Satz enthalten. Der Zusammenbau war problemlos, das Ergebnis ist ein kleines handliches Teilchen.

Viele Grüße
Gustav

Hinweis zu Ätzteilen: Die Teile 130, 131 und 139 sind auch im Ätzsatz vorhanden, von mir aber erst später bemerkt worden. Die Teile 130 und 131 habe ich ausgetauscht.

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