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woody

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Montag, 24. Juli 2006, 22:07

und rotieren es um 90 Grad: Dazu genügt die R-Taste und dann einfach die Ziffern 9 und 0 eingeben. Mit der LMB bestätigen und fertig.
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Michael Urban

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42

Montag, 24. Juli 2006, 22:07

extrudieren => aufziehen? oder x-trudieren? oder einfach extrudieren?

Super Anleitung/Konstruktionsbericht/etc. übrigens!

Viele Grüsse
Michael

woody

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Montag, 24. Juli 2006, 22:08

Damit erhalten wir diese immer noch "schubstarke" Zwischenlösung:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:11

An dieser Stelle möchte ich einen kleinen Exkurs in die Bedienung des Blender einfügen: Wer sich an die ersten Tutorials erinnert, weiß, daß ich damals die fehlende Möglichkeit parametrischer Eingaben bemängelt habe (wobei ich eine Unkenntnis meinerseits nicht ausgeschlossen habe). Wie Ihr aber eben gesehen habt, geht es sehr wohl, denn die 9 und 0 als Eingabe für 90 Grad ist ja gerade so eine parametrische Eingabe!

Hier seht Ihr also ein schönes Beispiel, warum Michael den "Ease-of-use" beim Blender bemängelt hat: Die Bedienung erschließt sich nicht automatisch. Mit meinen ganzen Kenntnissen von Anwendungsprogrammen aller Art habe ich instinktiv nach einem Button, Pop-Up-Menü oder ähnlichem gesucht, um die Eingabe vorzunehmen. Die Blender-Programmierer dagegen sagen sich (zurecht!), daß das einen unnötigen Overhead darstellt, da an diesen Stellen einwandfrei im laufenden Betrieb zwischen einer parametrischen und einer Maus-Eingabe unterschieden werden kann, ohne daß auch nur ein zusätzliches Element einer graphischen Oberfläche notwendig ist.
  • Nachteil: es erschließt sich nicht automatisch
  • Vorteil: die Arbeitsgeschwindigkeit eines Benutzers mit den entsprechenden Kenntnissen wird an dieser Stelle mindestens verdoppelt!

Oder anders gesagt: Der Blender ist ein Werkzeug für die, die bereit sind, sich damit auseinanderzusetzen!

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Montag, 24. Juli 2006, 22:13

Jetzt aber weiter im Text ( :) ): Nach einem Wechsel wieder in die Seitenansicht müssen wir das Triebwerk nur noch auf die richtige Größe skalieren ...
»woody« hat folgende Bilder angehängt:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:15

... womit das Ganze dann schon wesentlich vernünftiger aussieht:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:17

Jetzt bleibt nur noch ein bißchen Kosmetik übrig: wir müssen Löcher stopfen! :-)
Auch wenn das Triebwerk exakt an die Tragfläche herangeschoben wird, müssen Tragflächenvorder- und -hinterkante noch bis an das Triebwerk herangezogen werden:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:18

Da sich die Korrekturen hier in einem minimalen Rahmen halten, ist es am einfachsten, einfach die Flügelsegmente in Z-Richtung ein bißchen zu verschieben und gegebenenfalls die Profilhöhe in X-Richtung etwas zu skalieren. Markieren wir als mal die zweite Linie von der Flügelvorderkante aus beginnend ...
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Montag, 24. Juli 2006, 22:20

... und bis zum Triebwerksspant nach unten verschieben:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:21

nd das selbe machen wir mit der vorletzten Linie:
»woody« hat folgende Bilder angehängt:
  • bild-61.jpg
  • bild-62.jpg

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Montag, 24. Juli 2006, 22:23

Bleibt nur noch eine Kontrolle des jetzt veränderten Tragflächenprofils:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:25

Also, a bisserl eckig sieht das ja schon aus. aber das können wir leicht korrigieren: Einfach die vorher verschobenen Linien nacheinander nochmals markieren, den Cursor genau auf den Mittelpunkt der Profil-Höhenlinie setzen und in X-Richtung skalieren, bis es wieder passt:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:26

Und das gleiche machen wir unten:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:27

Und damit sieht das Flügelprofil wieder einigermaßen vernünftig aus:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:28

So, an dieser Stelle muß ich Euch ein bißchen was beichten: Ich habe den Flügel zwar auf die eben beschriebene Art entwickelt, aber dann doch noch weitere Unterteilungen vorgenommen, um das Profile besser darzustellen. Allerdings hat das dann zu einem "Linienwirrwarr" geführt, das mir eine einigermaßen sinnvolle Darstellung doch sehr erschwert hätte. Ich werde jetzt nach der "Fertigstellung" des Flügels diesen wieder durch den tatsächlich verwendeten ersetzen, wobei ich hoffe, daß Ihr für diesen Schritt Verständnis habt. Die Vorgehensweise sollte dadurch einfach klarer sein.

So, füllen wir jetzt noch die Lücken, was aufgrund der eben gemachten Anpassungen simpel ist: Flügeleckpunkte markieren und bis an das Triebwerk heranziehen:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:29

na, wird doch langsam! :-)
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Montag, 24. Juli 2006, 22:31

So, jetzt fehlt nur noch die Verwindung der Tragfläche, d. h. die Zunahme des negativen Einstellwinkels vom Rumpf in Richtung auf das Triebwerk. Diese habe ich mit einem Mittelwert aus mehrern Skizzen und Zeichnungen mit -39.2 Grad berechnet.In wie weit das den tatsächlichen Planungen entspricht, kann ich nicht sagen, rein optisch dürfte der Wert aber in etwa stimmen.
Also, wir markieren die Punkte der Tragfläche am Triebwerksende und positioniern den Cursor im Mittelpunkt des Flügelprofils:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:33

Anschließend drücken wir die r-Taste, geben den Wert -39.2 über die Tastatur ein und Bestätigen den Vorgang mit der LMB. WICHTIG: der Cursor darf seine Position jetzt auf keinen Fall ändern!!!
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Montag, 24. Juli 2006, 22:34

Denn das Triebwerk müssen wir genauso drehen, aber insgesamt! Also zunächst mit der TAB-Taste wieder in den Objekt-Modus schalten und dann mit der RMB das Triebwerk markieren:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:36

Jetzt kann man durch erneutes Drücken der r-Taste und Eingabe von -39.2 Grad genau die selbe Rotation an genau der selben Stelle erreichen, allerdings für das Triebwerk:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:38

Danach wird die fertige Tragfläche inclusive Triebwerk in einen Einstellwinkel von -22 Grad gebracht. Das ist reine Kosmetik des Aussehens wegen und kann durchaus etwas variiert werden, da der Einstellwinkel im "Original" ohnehin verstellbar gewesen wäre. Und jetzt sieht das Modell so aus:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:40

Bleibt als letzer Schritt nur noch die Fertigstellung des gesamten Rotors, und das gestaltet sich jetzt wirklich simpel: Einfach Flügel und Triebwerk markieren, kopieren und um 120 und 240 Grad um die Längsachse des Rotorsegment drehen. Das wars!

OK, klingt simpel, ist es aber bei genauerer Betrachtung nicht! :)
Bitte wo ist denn die Längsachse des Rotorsegments??? ?(
Gut, das Rotorsegment ist ein Zylinder. Also wollen wir doch diesen Zylinder mal aus dem Rumpf ausschneiden, indem wir den ganzen Rumpf im Objekt-Modus markieren, mit der TAB-Taste in den Editier-Modus schalten und dann die Punkte (Vertices) des Rotorsegment markieren:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:41

Mit der p-Taste können wir die selektierten Punkte separieren und damit zu einem eigenständigen Bauteil umwandeln. Das ist sinnvoll, weil wir später den Rumpf ohnehin noch zerlegen müssen, so daß diese Arbeit sowieso fällig geworden wäre:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:43

Wechseln wir dann einfach auf die Ebene, auf die das Rotorsegment verschoben wurde und wecheln in den Editier-Modus. Wie wir leicht sehen können, handelt es sich aufgrund der Extrudieren-Operationen, mit denen wir den Rumpf erzeugt haben, hier nicht mehr um einen Zylinder, sondern nur noch um einen Zylindermantel, bei dem der Mittelpunkt nicht mehr zu sehen ist! ;(
Wir müssen also einen erzeugen!
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Montag, 24. Juli 2006, 22:45

Dazu markieren wir zwei einander genau gegenüberliegende Punkte, verbinden diese mit Hilfe der f-Taste mit einer Linie und unterteilen diese mit dem Subdivide-Button ...
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Montag, 24. Juli 2006, 22:46

Der neu entstandene Punkt ist dann schon der Mittelpunkt des Rotor-Segments, d. h. wir hätten es eigentlich schon wieder geschafft. Da wir aber die Spanten später sowieso benötigen, können wir hier diesen genauso gut gleich erzeugen. Verbinden wir also den Mittelpunkt mit den Punkten links und rechts, so daß ein Kreuz entsteht:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:47

So, und wie basteln wir uns jetzt den Spant - also die Kreisscheibe - des Rotor-Segments? ?(
Sehr einfach! Wir wechseln auf die Seitenansicht und markieren alle Punkte der Kreislinie und des Kreuzes:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:48

Dann stellen wir das Segment wieder leicht schräg und drücken die F-Taste (Shift-F für Großbuchstaben):
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Montag, 24. Juli 2006, 22:50

Und schon werden die markierten Vertices "gefüllt" (F wie filled!), d. h. der Spant ist fertig. Weil wir aber als Modellbauer auch Ästheten sind und der Füllalgorithmus nicht immer die schönsten Ergebnisse bringt, können wir mit "ALT-f" den Beautify-Algorithmus anstossen, der das ganze ein bißchen verschönert:
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Montag, 24. Juli 2006, 22:51

Weil der aber nicht gleich perfekte Ergebnisse bringt, macht es sinn, den Befehl 2 bis 3-mal zu wiederholen ...
(Ja mei, an jeden Scheiß mußt halt dreimals sagen, bevor der Blechdepp es endlich kapiert ;) )
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Montag, 24. Juli 2006, 22:52

So, und dieses fertig bearbeitete Segment können wir jetzt wieder an die Stelle des Gesamtmodells zurückschieben, indem wir vom Editier- in den Objektmodus zurückschalten (TAB-Taste) und das selektierte Objekt wieder auf die Ebene des Modells verschieben (m-Taste und Ebenenauswahl):
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Montag, 24. Juli 2006, 22:55

Was haben wir jetzt eigentlich gewonnen? ?(
Na ja, wir müssen ja die Tragfläche kopieren und rotieren, wußten aber nicht, um welchen Mittelpunkt. Aber jetzt wird die Fertigstellung des Rotors ein Kinderspiel:
  • Umschalten auf die TOP-Ansicht, also von oben
  • in den Editiermodus wechseln (TAB-Taste)
  • alle Vertices (Punkte) markieren (a-Taste)
  • den Blender-Cursor so genau wie möglich im Mittelpunkt des Segments positioniern
  • vom Editier- wieder in den Objekt-Modus wechseln (TAB-Taste)
  • mit der RMB-Taste (rechte Maustaste) die Tragfläche selektiern
  • mit der Shift-RMB das Triebwerk selektieren ...
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Montag, 24. Juli 2006, 22:58

  • mit der D-Taste (Shift-D) die gewählten Objekte verdoppeln
  • und mit der r-Taste und der Eingabe 120 eine Rotation um 120 Grad durchführen
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Montag, 24. Juli 2006, 22:59

Und gleich nochmal, weil es so schön war:
  • mit der D-Taste (Shift-D) die gewählten Objekte verdoppeln
  • und mit der r-Taste und der Eingabe 120 eine Rotation um 120 Grad durchführen
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Montag, 24. Juli 2006, 23:01

Na, das schaut so gut aus, man möchte direkt abheben: :)
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Montag, 24. Juli 2006, 23:03

Jetzt ist vielleicht eine gute Gelegenheit, mal den erreichten Stand in Ruhe Revue passieren zu lassen: Wenn Ihr Euch an den Einführungskurs mit dem Raketentriebwerk erinnert, so war der zwar vielleicht ganz informativ, vom gewählten Objekt her aber eigentlich eher trivial. Gut, wir wollten ja die Grundlagen der Bedienung des Blender kennenlernen.
Schaut Euch aber mal das jetzige Modell an: Was für ein Unterschied!
Auch wenn die Basisübungen beim Flugzeugrumpf noch praktisch identisch waren, haben wir spätestens mit den Intersektionen bei der Kabinenhaube das Modellieren angefangen. Inzwischen sind wir aber soweit, daß wir ganze Baugruppen abseits von basisgeometrischen Grundkörpern modellieren, duplizieren und so im 3D-Raum verschieben können, daß schon relativ komplexe Körper entstehen. Und das mit einem Aufwand, der sich in absolut überschaubaren Rahmen hält.
Na, das ist doch was, oder?

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Mittwoch, 26. Juli 2006, 21:44

So, und da nun unser Selbstvertrauen ins unermessliche gestiegen ist ( :) ), können wir uns an den letzten Rest machen, der noch ansteht: Das Seitenleitwerk mit den Verkleidungen der Stützräder. Aber auch das ist eigentlich kein echtes Problem mehr, denn die Flossen des Seitenleitwerks können wir praktisch auf die selbe Art bauen wie die Rotor-Tragflächen.
Wir wechseln also wieder in die Seitenansicht und fügen unserem Modell ein Quadrat hinzu, das wir dann auf eine mehr oder weniger korrekte Größe skalieren (die eigentliche Feinarbeit kommt erst noch):
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Mittwoch, 26. Juli 2006, 21:47

Und jetzt kommt wieder das Spielchen wie beim Tragflächenprofil:
  • Markierung der oberen Abschlußlinie mit anschließendem Subdivide
  • Extrudieren der Linie in Richtung der Z-Achse
  • Beim letzten Abschnitt (Flossen-Vorderkante) wird nur die Mittellinie extrudiert und dann werden zwei Dreiecksflächen gebildet

Und das sieht dann so aus:
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Mittwoch, 26. Juli 2006, 21:48

Und nach unten:
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Mittwoch, 26. Juli 2006, 21:50

Der einzige Unterschied zur Gestaltung des Flügelprofils: Da es im Bereich der Stützräder zu einer deutlich komplexeren Struktur kommt als bei der Ankopplung der Triebwerke bei den Tragflächen, habe ich den Flossenansatz stärker strukturiert, um anschließend mehr Spielraum für Anpassungen zu haben:
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