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woody

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Dienstag, 5. September 2006, 07:46

Im letzten Schritt habe ich dann die Deckung der Oberflächendetails und der Nieten noch etwas zurückgenommen (auf 70%). Die Idee war, daß Stoßkanten, Klappen und ähnliches ja eigentlich nicht tiefschwarz sind, sondern "in echt" eher kleine Zwischenräume darstellen, die z. B. durch Streulicht etwas ausgeleuchtet sind. Probeausdrucke haben dann auch hier m. E. nach einen besseren Eindruck hinterlassen.
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Dienstag, 5. September 2006, 07:47

So, und auf diese Art habe ich dann alle Bauteile bearbeitet: Rumpfsegemente, Flügel, Leitwerke, Triebwerke usw. Euch das im Einzelnen vorzustellen kann ich mir eigentlich sparen, denn es waren immer die selbe Vorgehensweise. Daher möchte ich Euch punktuell jetzt noch einzelne spezielle Abschnitte zeigen, wie z. B. Hoheits- und Abzeichen, Kabinenverglasung, Instrumentenbrett u. ä.

Fangen wir mit den Balkenkreuzen auf den Tragflächen an. Die Vorgehenweise ist hier einfach trivial: Ich habe eine neue Ebene names "Hoheitszeichen" eingefügt, in der ich dann die Balkenkreuze der Tragflächen richtig skaliert und eingefügt habe. Dabei habe ich die Hoheitszeichen unter die Ebene Nieten plaziert, um diese Strukturen sozusagen durch die Bemalung "durchscheinen" zu lassen. Das Ergebnis sieht dann so aus:
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Dienstag, 5. September 2006, 07:48

Und am Rumpf:
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Dienstag, 5. September 2006, 07:49

Oder am Cockpit:
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Dienstag, 5. September 2006, 07:49

Bei den Abzeichen habe ich dann doch meine Optionen bezüglich des Reinfarbdrucks eingeschränkt. Mein ursprüngliches Ziel war ja, für jede Farbe eine eigene Ebene zu definieren, um eben den Reinfarbdruck möglich zu machen, falls es mal notwendig sein sollte. Aber die Abzeichen hätte ich dann manuell zerlegen müssen, und das war mir dann ehrlich gesagt doch zu viel. Wenn es mal notwendig sein sollte, OK, aber dann kann man es immer noch machen! :)

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Samstag, 9. September 2006, 10:30

Als nächstes ist dann die Kabinenverglasung dran: Das Modell soll wahlweise mit oder ohne Cockpit-Innenausstattung gebaut werden können. In letzterem Fall muß also die "Verglasung" durch eine entsprechende Farbgebung realisiert werden. Und hier habe ich mir zur "Inspiration" erst einmal verschieden Verglasungen diverser Modelle zum Vergleich vorgenommen. Einzige Gemeinsamkeit: Alle Cockpit-Hauben sind in etwas tropfenförmig.
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Samstag, 9. September 2006, 10:31

Identisch bei allen "Verglasungen" ist das Spiel von blauer Farbe zu weißem Hintergrund. Unterschiedlich ist allerdings die Verteilung und der Farbton der blauen Farbe, mit der die Lichtreflexion z. B. von Sonnenlicht auf der Glasscheibe angedeutet werden soll. Ich gebe jetzt einfach mal meine Überlegungen zum Besten, wobei jeder Anspruch auf Alleingültigkeit explizit nicht gegeben sein soll! ;)
Grundlegende Ausgangsüberlegung soll z. B. sein, daß das Flugzeug auf dem Rollfeld steht und von der Sonne beschienen wird:
  • Auch wenn ich nur ein mittelmäßiger Fan von "Fiddlers Green" bin, gefällt mir die Verglasung der A-7 recht gut. Ein zartes Blau relativ gleichmäßig verteilt stellt die Verglasung m. E. nach recht gut dar. Lediglich der hauchdünne, blaue Streifen quer über das Kanzeldach ist etwas unmotiviert, fällt aber auch kaum auf.
  • Die Verglasung der F-94 finde ich nicht ganz so gelungen. Zwar ist die Verteilung der Farbe soweit OK, aber das Blau wirkt doch etwas kräftig. Hier wäre weniger vielleicht mehr gewesen.
  • Bei der Me-262 finde ich den Farbton besser getroffen, aber eigentlich habe ich keine Erklärung für die "zerrissene" Strukturierung. Werden hier noch die "Putzstreifen" vom letzten Großreinemachen dargestellt? Hat einer von Euch eine physikalisch einleuchtende Erklärung?
  • Am wenigsten hat mir die F-104 gefallen: Viel zu kräftiges Blau; unmotivierte Streifen auf der Oberseite des Kanzeldachs; Schlieren ähnlich der Me-262. Ich denke, hier merkt man dem Bogen einfach auch sein Alter an.


Aus diesen Überlegungen heraus wollte ich die Verglasung folgendermaßen gestalten:
  • Die Cockpithaube besteht aus drei - was die Verglasung angeht - logischen Segmenten: Die Frontscheibe, die eigentliche Cockpithaube sowie die Heckscheibe. Alle drei Einheiten weisen unterschiedliche Krümmungen und damit Reflexionsflächen auf, so daß ich diese auch getrennt behandle.
  • Der Farbton sollte etwa zwischen der der A-7 und der F-94 liegen; vielleicht etwas näher an der A-7
  • Der Farbübergang von Weiß zu Blau sollte fließend sein; die Scheibe wurde gerade erst gereinigt! :D


Nachdem ich die für die Cockpit-Haube relevanten Ebenen kopiert und eine neue Ebene Fenster angelegt hatte, ergab sich damit folgende Ausgangssituation:
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Samstag, 9. September 2006, 10:34

Für die Fenster-"Bemalung" habe ich ein lichtes Blau (Hex-Code #a8cdfb) gewählt. Und damit wollen wir jetzt die Heckscheibe einfärben. Zunächst muß dazu mit dem Pfad-Auswahl-Werkzeug die Selektion definiert werden:
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Samstag, 9. September 2006, 10:35

Dann wählen wir aus dem Hauptmenü "Mit einem Farbverlauf füllen" aus und machen im Parametermenü vom Farbverlauf die folgenden Einstellungen:
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Samstag, 9. September 2006, 10:37

Und dann können wir mit dem Füllen anfangen: Den Mauszeiger positionieren wir an der Stelle, wo später der helle Fleck liegen soll, und ziehen dann eine Linie in Richtung auf den Fensterrahmen. Dabei müßt Ihr beachten, daß der Endpunkt der Linie der Punkt ist, an dem die Farbe dann am Dunkelsten ist, d. h. den Wert # a8cdfb erreicht.

Also, erster Versuch:
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Samstag, 9. September 2006, 10:38

OK, da brauch ich über den alten Wilhelmshavenerbogen wirklich nicht zu lästern ... :)
Das Ganze noch mal:
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Samstag, 9. September 2006, 10:39

Schon besser, aber am Rand immer noch etwas zu kräftig für meinen Geschmack.
Und noch ein Versuch:
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Samstag, 9. September 2006, 10:40

So schaut es im Vergleich zu dem ausgelobten Cockpit der A-7 doch vergleichbar gut aus.

Beim Zentralteil der Cockpit-Haube wird es ein bißchen komplizierter, da die Haube zweigeteilt ist. Daher habe ich zunächst in die Ebene "Hilfslinien" Verbindungslinien von Fenster-Endpunkt zu Fenster-Endpunkt gezeichnet und die Mittellinie bestimmt. Anschließend wurde jede Linie um 180 Pixel nach außen verlängert. Dieser Wert wurde empirisch aus dem Farbverlauf abgeleitet. Wichtig ist dabei nur, daß wir für beide Bauteile gleiche Voraussetzungen schaffen, damit nachher beim Zusammenbau kein "Bruch" im Farbverlauf stattfindet.
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Samstag, 9. September 2006, 10:42

Dann wechseln wir wieder auf die Ebene Fenster, stellen das Werkzeug Farbverlauf und die Farbe # a8cdfb wieder ein. Jetzt wählen wir einen Rechteckbereich aus und bestimmen dann den Farbverlauf, indem wir die Verlaufslinie vom Schnittpunkt der Mittellinie mit Bauteilrand zum Endpunkt der roten Hilfslinie ziehen:
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Samstag, 9. September 2006, 10:44

Anschließend kann man die Ebene Hilfslinien ausblenden und die "überstehenden" Farben mit dem "Zauberstab" markieren und löschen (Dieser Vorgang muß mehrfach wiederholt werden, je nachdem, wie die Farbverteilung vom Zauberstab markiert wurde ...):
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Samstag, 9. September 2006, 10:45

Bitte vergeßt auch nicht die Farbe unter dem Fensterrahmen. Damit die Selektion besser funktioniert, sollte man vorher die Nieten-Ebene abschalten.
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Samstag, 9. September 2006, 10:47

Jetzt schalten wir alle Ebenen bis auf Fenster und Hintergrund ab und entfernen die übriggebliebenen Farbreste:
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Samstag, 9. September 2006, 10:49

Die Feinarbeit an den Ecken erledigen wir mit dem "Radiergummi" ...
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Samstag, 9. September 2006, 10:50

... bis wir nach Einblenden aller Ebenen damit zu diesem Ergebnis kommen:
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Samstag, 9. September 2006, 10:51

Na ja, und das Ganze wiederholen wir für die restlichen beiden Bauteile, so daß zuletzt das Kanzeldach so aussieht:
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Sonntag, 10. September 2006, 22:36

Am Seitenleitwerk möchte ich Euch ein weiteres Beispiel für Überlagerungen zeigen. Außerdem ist es eine gute Gelegenheit, nochmals die Ebenenverwaltung des GIMP zu demonstrieren. Schauen wir uns zuerst das Bauteil an:
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Sonntag, 10. September 2006, 22:37

Dann fügen wir die Farben hinzu:
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Sonntag, 10. September 2006, 22:38

Das Seitenleitwerk ist gelb gefärbt - jedenfalls bei mir :)
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Sonntag, 10. September 2006, 22:41

Anschließend fügen wir die Oberflächenstrukturen und die Nieten hinzu. Auf die Darstellung des ebenfalls optionalen "Hoheitszeichens" am Seitenleitwerk wollen wir an dieser Stelle aus bekannten Gründen verzichten.
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Sonntag, 10. September 2006, 22:45

Eigentlich sieht es ja ganz gut aus, aber irgend etwas fehlt noch!
OK, ich habe mit dem Gedanken gespielt, auch noch die Leitwerks-Flosse selbst beweglich zu gestalten. Aber ich habe es dann doch nicht gemacht, denn zum einen ist es schon fraglich, ob das viel bringt. Daneben macht es das Modell deutlich komplizierter! Und nicht zuletzt ist durch die Mechanik für die Stützräder der Spielraum für mechanische Spielereien dieser Art relativ eingeschränkt. Und da waren mir dann die Stützräder doch wichtiger.

Aber das bedeutet, daß wir die Aufhängung der Leitwerks-Flosse dann grafisch darstellen müssen. Und aufgrund der Formgebung der Leitwerksflosse bildet sich ein Schatten zwischen dem starren und dem beweglichen Teil. Und den wollen wir jetzt noch andeuten, indem wir die Farbe durch Überlagerung mit einem Farbverlauf abdunkeln.

Und das geht so: Wir definieren eine Ebene Schattierung, in der wir ein Rechteck mit ausreichender Größe markieren. Und das färben wir dann mit schwarzer Farbe in einem Farbverlauf ein.
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Sonntag, 10. September 2006, 22:47

Diesen Farbstreifen rotieren wir jetzt, bis er an die Aufhängungen der Flosse angepasst ist. Und dann schalten wir die Ebene auf multiplikative Überlagerung.
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Sonntag, 10. September 2006, 22:49

Zuletzt schneiden wir die überflüssigen Farbstücke ab ...
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Sonntag, 10. September 2006, 22:50

... bis wir zuletzt die Flosse so sehen:
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Montag, 11. September 2006, 22:50

Als letzten Punkt möchte ich Euch noch kurz zeigen, wie ich das Instrumentenbrett im Cockpit texturiert habe: Zunächst wollte ich einfach ein von einem Foto eines Me-109 Cockpits das Instrumentenbrett ausschneiden und dann in mein Bauteil einfügen ...
(Ihr wißt ja, die "künstlerischen" Freiheiten :) )
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Montag, 11. September 2006, 22:51

Aber selbst mit einem Zuschneiden und leichten Verfremdungen sahen die Instrumente noch immer sehr "photorealistisch" aus, was mir hier einfach deplaciert erschien, nachdem das ganze restliche Modell mit gemalten Texturen erstellt wurde. Gut, ist natürlich fraglich, wieviel man von dem Fotorealismus durch die Scheiben der Haube dann noch gesehen hätte ...

Aber so sah es m. E. nach einfach nicht gut aus.

Und dann habe ich beim Stöbern in einem alten Flugsimulator-Programm das Cockpit ebenfalls einer Me-109 gefunden, das rein optisch einigermaßen gepaßt hat. Das habe ich dann entsprechend zugeschnitten, bis es dann gepaßt hat.
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Montag, 11. September 2006, 22:53

Die "ausgefransten" Stellen stammen vom Einsatz des "Zauberstabs", der hier die Farbflächen so zerrissen hat. Und um das wieder zu flicken, habe ich eine passende Farbe zusammengemischt, eine neue Ebene "Farbe" unterhalb der Ebene "Cockpit" definiert und dann ein Rechteck mit dieser Farbe gefüllt:
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Montag, 11. September 2006, 22:56

Dann wurden die beiden Ebenen vereinigt und wieder in Cockpit umbenannt. Zuletzt habe ich dann die Überlagerung auf "Multiplikation" eingestellt ...
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Montag, 11. September 2006, 22:58

... und das Instrumentenbrett zugeschnitten:
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Montag, 11. September 2006, 22:59

So, und damit habe ich Euch jetzt die wesentlichen Aspekte der Texturgestaltung mit dem Gimp gezeigt, so wie ich sie bei diesem Projekt verwendet habe. Da auf dem letzten Bogen noch etwas Platz war, habe ich einfach noch ein Rechteck mit dem Tarnschema hinzugefügt, so als Reserve. Herausgekommen sind damit zuletzt 8 Bogen im Format DIN-A4:
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Montag, 11. September 2006, 23:01

Zuletzt wurde dann noch eine Bauanleitung verfaßt. Hier hat mir OpenOffice in zweierlei Hinsicht geholfen: Der Text wurde mit dem OO-Writer verfaßt und die Stückliste in OO-Calc. Beim Schreiben der Anleitung kam mir dann auch der Blender wieder zur Hilfe: Die Schemaskizzen entstanden aus Blender-Bildern, die ich durch den Renderer geschickt habe. So z. B. das Cockpit und die Flügelachse:
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Montag, 11. September 2006, 23:15

Wundert Euch an dieser Stelle bitte nicht über die Farben: Ich habe hier bewußt eine Falschfarben-Darstellung gewählt, damit diese auch auf einem guten Schwarz-Weiß-Laserdrucker mit akzeptablen Graustufen-Kontrasten ausgedruckt werden kann.

Zuletzt habe ich beide Dokumente dann zusammengefügt und als PDF exportiert, was das OpenOffice-Paket ja von Haus aus beherrscht.

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Montag, 11. September 2006, 23:17

So, und damit bin ich jetzt erst mal am Ende. Der Bericht sollte insgesamt so 200 bis 300 Postings groß werden; an dieser Stelle eine Entschuldigung für meinen kleinen Rechenfehler in der zweiten Dezimale ;). Ich hoffe, es war nicht zu langweilig.

Zum erfolgreichen Abschluß möchte ich aber doch noch eine Manöverkritik loswerden: Mir war es wichtig, Euch zu zeigen, daß es nur mit freier Software möglich ist, akzeptable Modellbaubogen zu konstruieren. Ich denke, das kann man als gelungen bezeichnen.

Dennoch bleibt noch reichlich Raum für Verbesserungen:
  • Einer der "sinnlosesten" Arbeitsschritte war das mühsame Skalieren der SVG-Bauteile, so wie sie der Blender erzeugt hat. Die von mir verwendete Möglichkeit mit dem Umweg über OO-Calc liefert zwar sehr präzise Werte, bedeutet aber auch einen gewaltigen Aufwand. Hier ist Jörg Bode auf die Idee gekommen, einfach statt der präzisen Skalierung eine prozentuale festzulegen. Diesen Weg werde ich mit Sicherheit testen, sehe aber jetzt schon Probleme bei der Genauigkeit der Berechnungen auf uns zukommen.
    Eine andere Möglichkeit wäre es, das in Python geschriebene Unfolder-Plugin aufzubohren: Ich stelle mir vor, daß es ein Eingabefeld für den Skalierungsfaktor gibt, dessen dort eingegebener Wert gleich in die Berechnung der Abwicklungen mit einfließt. Daneben können gleich die Linien- und Füllmuster entsprechend angepasst werden, so daß letzten Endes die Abwicklungen dann direkt vom Blender in Inkscape übernommen werden könnten. Und das wäre dann schon eine gewaltige Verbesserung!
  • Eine weitere Sache, die optimiert werden kann, ist das Ausrichten der skalierten Rumpfhälften. Hier muß ich mal schauen, ob es in Inkscape nicht doch eine Möglichkeit gibt, eine Linie oder einen Körper parallel zu einer Referenzlinie auszurichten. Auch das wäre ein Zeitersparnis.
  • Ebenfalls zu den langweiligen Arbeiten gehört das Zeichnen der Klebelaschen. Hier habe ich bereits vor zwei Jahren ein Postscript-Programm geschrieben, das es mir ermöglichte, einen gleichmäßigen Konus mit Klebelaschen fix und fertig abzuwickeln. Auch wenn ich im Inkscape noch keine Script-Möglichkeiten gefunden habe, soll man bei einem Versionsstand von 0.44 und einer offenen XML-Darstellung ja nicht den Mut verlieren ... ;)
  • Und der schlimmste Punkt: Die Verteilung der Nieten (am Rumpf natürlich und nicht im Bundestag :D). Hier sehe ich eine Möglichkeit in der Script-Fu-Programmierung des Gimp, wobei ich mich in die aber erst noch reinfressen muß. Aber es sollte möglich sein, einem Skript zu sagen, daß entlang einer Linie von X1/Y1 nach X2/Y2 (oder noch besser entlang eines Pfades) im Abstand von d ein bestimmtes Bitmuster zu plazieren ist. Dann ist das Setzen der Nieten plötzlich ein Kinderspiel!


Fallen Euch noch weitere Punkte ein? ?(

Wer sich jetzt noch dafür interessiert, ob sich das Ganze auch noch bauen läßt, der möge sich bitte den Baubericht anschauen.

woody

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558

Montag, 11. September 2006, 23:18

Tja, und damit ist dieses Tutorial am Ende.

Martin "Sparrowhawk" hat mal gesagt, ich hätte da eine Tür aufgestossen - na, vielleicht ein bißchen pathetisch, auch wenn mich das Lob gefreut hat. Aber wenn ich bei der Metapher bleiben wollte, würde ich sagen: Der Weg ist zwar (noch?) etwas steinig, aber das Tor ist offen!

Wer kommt mit? ;)
»woody« hat folgendes Bild angehängt:
  • bild-816.jpg

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Micro

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559

Dienstag, 12. September 2006, 21:44

:yahoo:Jetzt hast du es geschafft. :yahoo:

Gratulation. =D> =D> =D>

Den Baubericht werde ich mit Interesse verfolgen.

Gruß, Herbert

hemingway

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560

Dienstag, 12. September 2006, 21:54

Hallo woody,

ich hab dich ja schon so oft gelobt, dass ich nicht weiss ob jetzt noch weiteres notwendig ist, aber wie du dieses Projekt durchgezogen hast - meine Hochachtung!

Gruss

Bernhard

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