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woody

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Samstag, 26. August 2006, 15:56

An dieser Stelle haben wir jetzt die Möglichkeit, die Lage einzelner Stützpunkt nochmals zu korrigieren, indem wir sie einfach mit der Maus packen und verschieben. Wenn dann alles paßt, kann man die Selektion mit einem Klick auf das Hauptmenü "einen Bereich frei Hand wählen" aktivieren ...
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Samstag, 26. August 2006, 15:58

So, und diesen Teil des Tarnflecks können wir jetzt positionieren. Dabei hilft uns die rote Hilfslinie weiter: Wie Ihr sehen könnt, endet der Fleck ziemlich genau in der Mitte einer der 64 Segment-Flächen. Und das kann als Hilfe bei der Positionierung dienen:
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483

Samstag, 26. August 2006, 15:59

Und jetzt wollen wir die Selektion noch etwas rotieren: Dafür wählen wir im Hauptmenü "Ebene oder Auswahl drehen" aus und erhalten ein Unterfenster für die Parameter-Justierung:
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Samstag, 26. August 2006, 16:00

Und jetzt habt Ihr alle Möglichkeiten der Anpassung: Direkteingabe der Gradzahl, Schieberegler oder Packen der Selektion mit anschließendem Rotieren ... Wie es Euch gefällt. Wichtig ist nur, daß es anschließend SO aussieht:
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Samstag, 26. August 2006, 16:01

Und das wiederholen wir mit allen Flecken, die im Übergang der Rimpfsegment liegen. Und zuletzt ergibt sich dann dieser Anblick, mal mit und mal ohne Hilfslinien:
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Samstag, 26. August 2006, 16:03

Nur für den Fall, daß sich einige von Euch wundern, warum ich mir das Leben so schwer mache. Klar, ich hätte die Flecken alle so anordnen können, daß es keine Segmentübergänge gibt. Aber das hätte zwei Nachteile gehabt: Zum einen hätte ich damit das Fleck-Raster, daß wir uns ja erst mühsam über die Me-110 Tragfläche erarbeitet haben, so anpassen müssen, daß eben die Flecken genau auf die Segmente passen, und ob dann das Raster noch einigermaßen OK gewesen wäre? ?(
Und zum anderen sind Flecktarnungen ja dazu da, die Kontur eines Körpers zu verdecken. Mit dieser Methode hätte ich aber die Konturen der Rumpfsegmente geradezu betont! Und das ist ja nun wirklich überhaupt nicht Sinn der Sache ... :)

Jan Hascher

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Samstag, 26. August 2006, 17:10

Hi woody,
der Bericht hier ist nach wie vor ein Knaller, viele von Deinen Texturierungs-Tipps werde ich sicher demnächst noch verwenden.
Gruß
Jan
Jeder, der einen Post mit "Ich habe zwar keine Ahnung, aber..." beginnt, möge bitte den Absenden-Button ignorieren.

woody

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Samstag, 26. August 2006, 20:25

Hallo Jan,

ganz ehrlich, von einem Profi wie Dir so ein Lob zu kriegen macht mich schon etwas stolz. Aber ich kann Dir nicht sagen, wie gut die Tips sind. Ich erzähle hier einfach, wie ich es gemacht habe und welche Ergebnisse ich erzielt habe. Wart vielleicht noch ab, denn jetzt kommen dann die Oberflächendetails, Nieten und die Kennzeichen dran. Und dann schau es Dir lieber noch mal an ... ;)

Und entscheide dann! :)

Viele Grüße und vielen Dank

Micro

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Sonntag, 27. August 2006, 00:09

Servus woody,

Ich gehöre zwar nicht zu deinen "Kunden" möchte aber trotzdem zu deinen Bericht etwas schreiben:

475 Beiträge von dir zu einem Thema sind schon beachtenswert.

Ein "Durchhalte-Oskar" ist dir sicher :D :D :D

Gruß, Herbert

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Sonntag, 27. August 2006, 10:51

Hallo Herbert,

na, ob Du zu "meinen Kunden" gehörst oder nicht? Immerhin schaust Du ja wohl immer wieder mal vorbei, sonst wüßtest Du es nicht! :)
Und das mit den Beiträgen war so gar nicht geplant. Das hat sich einfach ergeben aus der Art der Strukturierung der Vorgehensweise und den Stellen, die einfach ausführlicher dargestellt werden müssen, wenn sie nachvollziehbar bleiben sollen. Und das ist das Hauptziel, das ich erreichen möchte: JEDER soll das nachvollziehen, Ergebnisser erzielen und sich seine Gedanken machen können. Und die uns dann hoffentlich mitteilen. Denn dann und nur dann erzielen wir Verbesserungen und haben alle was davon.

Und der Durchhalte-Oskar: Den hat JEDER verdient, der das Ganze anschließend durcharbeitet! :D
Und wenn Du mich vorher gefragt hättest, dann hätte ich geschätzt: so 200 - 300 Beiträge werden es wohl werden. Na ja, Irren ist menschlich.

Viele Grüße ins schöne Wien

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Dienstag, 29. August 2006, 18:55

So, nachdem die "Bemalung" damit so leidlich fertig ist, fehlen noch ein paar Oberflächen-Strukturen, also Stoßkanten der Beplankung, Wartungsklappen usw. Beispielhaft möchte ich Euch hier den Bugbereich zeigen, u. a. weil hier wenigstens ein bißchen mehr zu sehen ist. Allzuviel gibt hier der Triebflügel nämlich leider nicht her.
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Dienstag, 29. August 2006, 18:58

Fangen wir mit den Stoßkanten der Beplankung an (nehme ich jeden falls an): hier haben wir eine Linie in der Mitte und eine im oberen Viertel. Und die wollen wir jetzt anhand der Hilflinien konstruieren. 64 Punkte bildeten das Segment, so daß wir nach 16 und 48 Hilflinien je eine Stoßkante einzeichnen müssen. Und das geht so:

Nachdem wir eine neue Ebene Oberflächendetails eingefügt und über die Ebene RLM-76 gelegt haben, wählen wir aus dem Hauptmenü den Menüpunkt "Pixel mit harten Kanten zeichnen" aus. Im Parametermenü können wir dann die Einstellungen zur Strichstärke vornehmen. Und dann können wir die Linie malen, indem wir zuächst auf den Anfangspunkt klicken und dann bei gedrückter Shift-Taste den Endpunkt anklicken. Sofort wird zwischen diesen beiden Punkten eine Linie in der gewünschten Strichstärke gezogen. Achtung: Macht Euch an dieser Stelle noch keine Gedanken über die Treppeneffekte durch die Pixelung! Das Problem lösen wir später!
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Dienstag, 29. August 2006, 19:00

Und diese Arbeit wiederholen wir für die Segmentlinie 8 und 16, womit der Spant dann so aussieht:
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Dienstag, 29. August 2006, 19:04

Jetzt fehlen noch die Wartungsklappen, die gleichmäßig ober- und unterhalb der Mittellinie 16 angeordnet sind. Und hier habe ich zwei Möglichkeiten:
Bei komplexeren Details macht es Sinn, diese mit dem Inkscape zu zeichnen und dann wieder in den Gimp zu importieren. Der Grund dafür ist, daß die zeichnerischen Fähigkeiten von Gimp - einem Bildbearbeitungsprogramm - eher unterentwickelt sind. Als Entscheidungs-Kriterium kann man z. B. gekrümmte Linien oder auch Kreise / Ellipsen hernehmen, bei denen der Gimp schlichtweg ungeeignet ist.
Bei einfacheren Sachen wie z. B. dem Rechteck der Wartungklappe hier kann man diese Arbeit getrost mit dem Gimp erledigen, auch wenn ich es wahrscheinlich beim nächsten Projekt nicht mehr so machen werde.

Daher möchte ich es jetzt mal so zeigen, wie ich es gemacht habe. Vielleicht ist es eine Hilfe für diejenigen, die jetzt nicht wegen eines Rechtecks ein weiteres Programm starten möchten. Zunächst erzeuge ich eine Hilfsebene überhalb der Ebene "Hilfslinien", markiere dann ein Rechteck in der gewünschten Größe und fülle es mit einer Kontrastfarbe. Bitte beachtet hier auch die geänderten Parameter im Werkzeugmenü für die Füllung:
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Dienstag, 29. August 2006, 19:06

Diese Rechteckfläche verschieben wir jetzt ein bißchen, so daß das darunterliegende Bauteil wieder sichtbar wird. Und dann verbinden wir die Hilfsebene "Neue Ebene" mit der Ebene "Hilfslinien".
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Dienstag, 29. August 2006, 19:08

Wie Ihr sehen könnt, ist nach der Umschaltung unsere bisherige Textur nicht mehr zu sehen. Das liegt daran, daß mit der Ebenenvereinigung der Überlagerungsmodus wieder auf "Normal" gestellt wurde. Sowie wir das rückgängig machen, klappts auch wieder mit den Texturen:
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Dienstag, 29. August 2006, 19:10

So, und jetzt wechsel wir wieder in die Ebene "Oberflächendetails" und zeichnen mit der Linienfunktion in schwarzer Farbe ein Rechteck:
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Dienstag, 29. August 2006, 19:13

Und damit habt Ihr jetzt mal live einen meiner Hauptkritikpunkte am Gimp miterlebt: Das Programm ist klasse, aber als Bildbearbeitungsprogramm zum Zeichnen einfach wenig geeignet (und ich weiß nicht, ob diese Funktionen noch hinzugefügt werden sollen). Hier muß jeder selbst entscheiden, wie er vorgehen will. Persönlich werde ich, sowie ich im Inkscape noch etwas besser bin, die Oberflächendetails wohl auch dort realisiseren und dann zur Endbearbeitung in den Gimp importieren. Für aber nur ein Viereck ist diese Vorgehenweie IMHO Overkill! ;(

Na egal, wir haben ja jetzt unsere Wartungklappe realisiert. Und die kopieren wir jetzt und setzen sie in die Nähe der endgültigen Position: Dazu wird das Rechteck markiert, mit Strg-c kopiert, mit Strg-v wieder eingefügt und verschoben.
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Dienstag, 29. August 2006, 19:16

Und zuletzt drehen wir die Klappe in die richtige Position. Hierbei ist jetzt einiges zu beachten:
  • Seht zu, daß Ihr die endültige Drehung in einem Schritt durchführt! D. h., Ihr könnt schon den Drehwinkel durch Annäherung herausfinden, aber dann geht nochmals auf die Ausgangsstellung zurück und gebt den Drehwinkel per Hand ein. Der Grund ist, daß diese Rotationsprogramm intern interpolieren müssen, und wenn man das ein paar mal hintereinander macht, kommen oft seeehhhr seltsame Muster heraus ... ;)
  • Schaltet die Kantenglättung ab, indem Ihr die Drehungsinterpolation auf "keine (am schnellsten)" schaltet. Wenn hier Kantenglättung eingeschaltet ist, könnt Ihr dünne Linie durch mehrfache Rotation mit Interpolation regelrecht zum Verschwinden bringen. Und dafür machen wir uns die Arbeit ja wirklich nicht! :)

Spielt mit dieser Funktion ruhig mal herum, wir haben das Orignal-Rechteck ja noch in Reserve, und eine Undo-Funktion gibt es mit Strg-z ja auch.
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Dienstag, 29. August 2006, 19:17

Und das ganze wiederholen wir jetzt für die zweite Wartungsklappe: Kopieren, Einfügen, Rotieren, Positionieren!
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Dienstag, 29. August 2006, 19:20

Und weil diese Klappen (OK, reine Annahme!) auf beiden Seiten des Rumpfs vorhanden sind, können wir jetzt diese Oberflächendetails kopieren, und der Vertikalachse spiegeln und dann wieder postitionieren.

Gut, das Kopieren kennen wir bereits:
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Dienstag, 29. August 2006, 19:21

Jetzt haben wir wieder die implizite Hilfsebene erzeugt, die Gimp standardmäßig für diese Operation verwendet. Das Gute daran ist, daß wir mit einem RMB-Klick auf diese Hilfsebene ein Kontextmenü öffnen können, das uns eine horzontale Spiegelung ermöglicht:
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Dienstag, 29. August 2006, 19:22

Und diese Spiegelung wird jetzt noch richtig positioniert (wobei die Hilfslinien hier sehr gute Arbeit leisten), womit sich das Bauteil dann mit Oberflächenstrukturen präsentiert:
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MiZi

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Dienstag, 29. August 2006, 20:44

Und hier will ich mich mal einschalten:

Zitat


Bei komplexeren Details macht es Sinn, diese mit dem Inkscape zu zeichnen und dann wieder in den Gimp zu importieren. Der Grund dafür ist, daß die zeichnerischen Fähigkeiten von Gimp - einem Bildbearbeitungsprogramm - eher unterentwickelt sind. Als Entscheidungs-Kriterium kann man z. B. gekrümmte Linien oder auch Kreise / Ellipsen hernehmen, bei denen der Gimp schlichtweg ungeeignet ist.


Das kann ich hier nicht so stehen lassen. Gimp ist durchaus in der Lage, vektorbasiert zu zeichen. Man verwendet dafür das Pfadwerkzeug (die Standard-Tastaturabkürzung fällt mir dazu jetzt nicht ein). Damit zeichnet man mit geraden Segmenten und Bezierkurven die Form, die man haben will und lässt das ganze dann durch die Funktion "Pfad nachziehen" entweder mit einem Linienzug festgelegter Breite oder mit einer Werkzeugspitze auf die aktuelle Ebene zeichnen.

Beste Grüße an alle
Micha

Ich weiß, dass das mein erster Post hier ist. Ich lungere seit mindestens einem Jahr hier rum und erfreue mich an den wunderbaren Bauberichten. In nächster Zeit werde ich mal ein paar Bilder meiner gebauten Modelle zeigen, so richtig (wieder) angesteckt mit dem Virus Cartonicus habe ich mich nämlich hier.

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Dienstag, 29. August 2006, 21:06

Hallo MiZi,

erst mal vielen Dank für Deinen Beitrag. Dann möchte ich es etwas präzisieren:
  1. Von der von Dir beschriebenen Art des Vektorzeichnens habe ich zwar schon gehört, sie selbst aber noch nicht verwendet. Insofern ist Dein Einwand richtig.
  2. Aber wie kannst Du damit z. B. ein Rechteck zeichnen? Oder eine Ellipse, Kreis, Raute etc. Hier haben m. E. nach zumindest derzeit die richtigen Vektorprogramme noch eindeutig die Nase vorn.
    [/list=1]
    Oder kennst Du vielleicht doch einen Weg?

    Viele Grüße, und auf Deine Bilder bin ich schon gespannt.

MiZi

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506

Dienstag, 29. August 2006, 21:39

Ich würde es folgendermaßen machen:

* Auf die Lineale klicken und Hilfslinien herausziehen.
* Aus den Hilfslinien das gewünschte Rechteck zusammenstellen (bei Bedarf auch für kompliziertere Formen geeignet)
*Per "Magnetische Hilfslinien"-Funktion die Eckpunkte des Pfades an die Kreuzungsstellen der Hilfslinien setzen.

Der Pfad kann dann beliebig Transformiert werden (Drehen, Skalieren, Verschieben), die Pfadkontur kann nachgezogen werden und als "Schmankerl" kann ein geschlossener Pfad ja auch gefüllt werden (Pfad->Auswahl, Auswahl füllen mit...)

Natürlich gebe ich dir recht, spezialisierte Vektorzeichenprogramme (sei's Inkscape oder CorelDraw) können das viel komfortabler.

Gruß,
Micha

Nachtrag: Wenn du eine Vorlage drunterliegen hast (Zeichnung des Fluggeräts zum Beispiel) kannst du doch die Konturen der Türen, Klappen, Nähte, usw. recht problemlos mit dem Pfadwerkzeug nachzeichen.

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Dienstag, 29. August 2006, 21:59

OK, OK, jetzt hast Du mich wirklich erwischt. Diese Methode mit Linealen und Hilfslinien habe ich wirklich nicht gekannt. 8)
Aber das werde ich ausprobieren; verlass Dich drauf! ;)

Vielen Dank für diesen Tip und viele Grüße

hemingway

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Mittwoch, 30. August 2006, 11:38

Hallo Woody,

kannst du diesen Thread vielleicht am Ende als PDF zusammenfassen? Man kann es dann einfacher (offline) durcharbeiten.

Herzlichen Gruss

Bernhard

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Mittwoch, 30. August 2006, 12:57

Hallo Bernhard,

Radio-Eriwan-Antwort: Im Prinzip ja ...!
Aber: das mache ich bereits parallel dazu, und bis jetzt habe ich 6 Teile PDF mit einer Gesamtgröße von ca. 90 MB; bis zum Ende des Tutorials schätze ich werden es zwischen 100 und 120 MB sein ... :)
Und dann mußt Du noch bedenken, daß Du beim Online-Tutorial die Möglichkeit hast, Dir die Bildanhänge zu vergrößern, die Dich besonders interessieren. Bei manchen genügt die Voransicht, bei anderen ist das Vollbild sinnvoll! Und die Freiheit hast Du bei PDF nicht; da muß ich Dir eine Größe vorgeben, die (vielleicht?!?) sinnvoll ist.

Gib mir mal Bescheid (E-Mail oder PN), wie Du Dir das genau vorstellst. Prinzipiell vorgesehen habe ich das bereits.

Viele Grüße

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Samstag, 2. September 2006, 09:50

Nachdem die wesentlichen Oberflächenstrukturen geschafft sind, müssen diese natürlich in Position gehalten werden ;). Und das macht man häufig mit Nieten, die in diesem Maßstab durchaus dargestellt werden sollten.
Eine sehr gelungene Einführung in die kostengünstige Darstellung von "Nieten" findet man übrigens
"in einem anderen Forum", eine etwas weniger gelungene "Selbst"-Darstellung von sauteueren "Nieten" dagegen hier :D

Eines gleich vorweg: Wäre der Triebflügel je gebaut worden, kann man wohl davon ausgehen, daß er eine von Nieten gehaltene Beplankung gehabt hätte, die aufgrund der maximal erreichbaren Geschwindigkeiten und damit verbundenen Aerodynamik mit Sicherheit als Senkkopf-Nieten ausgelegt worden wären. Das ist insofern wichtig, als ich mich bei den Anfangsüberlegungen schon gefragt habe, ob ich u. U. Lichtreflexionen mit berücksichtigen soll oder nicht. Aber da Senkkopf-Nieten eine (mehr oder weniger :) ) plane Oberfläche ergeben, sind hier - vor allem in 1:33 - keine Auswirkungen zu sehen.

Ich habe mich daher mehr auf eine Konturdarstellung festgelegt, wobei sich damit wieder die Frage nach der Rasterung bzw. des Abstands der Nieten ergeben hat. Da mir leider im nahen Umkreis keine zeitgenössischen Flugzeuge zur Verfügung stehen, bin ich einen anderen Weg gegangen, um diese Problem zu lösen: Aus meiner Sammlung von Modellbaubogen habe ich mir ein paar der - von der Texturierung her - besten in 1:33 herausgesucht, mit 300dpi eingescannt und dies als Grundlage verwendet. So nach dem Motto: Einfach erst mal sehen, wie andere das machen und was das Verfahren hergibt. Die Ergebnisse der Scans waren, wenn man es mit einer starken Vergrößerung betrachtet, alles andere als berauschend. Aber sie gaben mir wenigstens Anhaltspunkte über den Abstand und den Durchmesser der Nieten.

Nach diversen Tests mit verschiedenen Nieten vor allem die Überlagerung mit der Bemalung betreffend habe ich mich dann entschlossen, die Nieten aus 3 konzentrischen "Kreisen" zusammenzusetzen. Und das mit den Kreisen solltet Ihr nicht so wörtlich nehmen, es sei denn, ein einziges, rechteckiges Pixel gilt schon als Kreisscheibe ... :) Die Farben variieren von innen nach außen: innen mit RGB=000000 (also schwarz), mitte mit RGB=2b2b2b, außen mit RGB=4a4a4a.

Dieses Muster habe ich dann wieder mit verschiedenen Überlagerungen getestet und auch ausgedruckt, um die Wirkung am fertigen Modell wenigstens grob abschätzen zu können. Nachdem auch Vergleiche mit bereits gebauten Modellen eine akzeptable Ansicht ergab, habe ich dann diese Nietengestaltung verwendet.

Vor allem hier gilt: Wenn da einer von Euch eine andere Idee oder Herangehensweise hat, dann immer raus damit. Das würde mich sehr interessieren.
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Samstag, 2. September 2006, 09:55

Denn jetzt kommt der ekelhafteste Teil: Die Positionierung der Nieten! Gleich vorweg: Ich bin an dieser Stelle froh, daß es dieses Flugzeug nicht in Wirklichkeit gegeben hat, denn damit haben auch die "Nietenzähler" hier keine Chance, mir einen Fehler nachzuweisen ... :D

Zunächst habe ich anhand des Rasters eine Linie, bestehend aus den selbstkonstruierten Nieten, auf einer unbenutzten Stelle des Arbeitsblatts gezogen. Zunächst 3 Nieten im richtigen Abstand zueinander, dann diese kopiert und überlappend angehängt. Dieses Spielchen treibt man so 3 bis 4 mal mit der immer längeren Nietenreihe, und schon hat man eine Nietenlinie mit dem richtigen Raster.
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Samstag, 2. September 2006, 09:58

So, und diese Nietenreihe habe ich dann kopiert, eingefügt, gleich nochmals eingefügt, um 90 Grad gedreht und am Bauteil angepasst, indem ich Niete für Niete in den richtigen Abstand geschoben habe. Und das war auch der Grund, warum ich bei den Oberflächen-Strukturen auf eine Kantenglättung verzichtet habe: So kann ich den Abstand genau sehen, ohne von Grauabstufungen abgelenkt zu werden:
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513

Samstag, 2. September 2006, 12:45

Vermutlich werden sich jetzt einige von Euch fragen, warum ich so blöd bin, jede Niete einzeln zu positionieren! ;)
Pack doch einfach die Nietenreihe, dreh sie um einen passenden Winkel und schieb sie an die Strukturlinie ran, oder!

Na ja, schauen wir uns das halt mal an: Ich habe dazu eine Stück der Nietenreihe kopiert, um 90 Grad gedreht und dann nochmals um ca 8 Grad rotiert. Dabei habe ich die schnellste Rotation ohne Interpolation verwendet. Zum Vergleich habe ich dann die rotierte Nietenreihe neben die verschobenen Nieten gelegt ...
Noch Fragen? ;)
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514

Samstag, 2. September 2006, 12:47

Alternativ habe ich dann rein aus Interesse den Versuch mit kubischer Interpolation wiederholt. Nicht, daß es wirklich wichtig gewesen wäre ... :D
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515

Samstag, 2. September 2006, 12:49

Um es klar zu sagen: wenn ich mir schon die Arbeit machen will, dann aber ordentlich. Ich habe mehrere Ausdrucke verschiedener Tests durchgeführt, und man konnte die Unterschiede durchaus sehen. Und weil ich nicht bereit war, mit diesen - technisch leider leicht zu begründenden - Qualitätsverlusten zu leben, blieb mir halt nur noch das einzelne Hinschieben der Nieten an ihre Position.

Der einzige Lichtblick bei dieser Sch...arbeit :(: Das Segment ist spiegelbildlich, d. h. es reicht, eine Hälfte der Nieten anzuordnen, diese dann zu kopieren, zu spiegeln und wieder in Position zu bringen:
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516

Samstag, 2. September 2006, 12:51

Und damit ist die Texturierung für dieses Rumpfsegment fertig. Na ja, fast! Die Konturen der Oberflächendetails haben wir noch nicht geglättet. Und auch hier habe ich wieder mehrere Möglichkeiten ausprobiert:
Die wahrscheinlich naheliegenste war, über die Ebene "Oberflächendetails" einen Weichzeichner laufen zu lassen, denn hier bietet Gimp als Bildbearbeitung natürlich einiges. Ihr erreicht das Menü mit dem RMB-Kontextmenü wie folgt:
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Samstag, 2. September 2006, 12:53

Und so sieht daß dann nach einem Weichzeichner-Durchlauf aus:
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518

Samstag, 2. September 2006, 12:54

Nicht eben schlecht, aber es führ doch zu einer Verbreiterung der Konturlinien, was ich nicht unbedingt erreichen wollte! Dieser Effekt wird bei einer mehrfachen Anwendung des Filters noch verstärkt: Die Kanten werden im Ausdruck zwar schön glatt, aber halt auch fast so breit wie die Nieten! :(
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519

Samstag, 2. September 2006, 12:56

Um es kurz zu machen: ich habe mit verschiedenen Weichzeichnern rumgespielt, aber keines der Ergebnisse hat mich wirklich befriedigt.

Na gut, probieren wir was anderes aus: Es gibt die Funktion "Bild verschmieren" nicht nur im Kindergarten ... :)
... aber viel besser sieht es trotzdem nicht aus :(
Von der reichlichen Mehrarbeit ganz zu schweigen!
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520

Samstag, 2. September 2006, 12:57

Aber dann kam mir eine Idee: Bei den Nieten haben wir uns doch über einen Qualitätsverlust durch die Kantenglättung bei kubischer Interpolation "beschwert"! Der Effekt, den wir dort nicht brauchen konnten, könne wir uns jetzt zunutze machen: Einfach die gewünschten Linien markieren und mehrfach rotieren, und zwar um verschiendene Drehwinkel, die sich zusammen zu Null neutralisieren! Also z. B. drei mal um 10 Grad nach links und anschließend zwei mal um 15 Grad nach rechts. Hier ist ein bißchen experimentieren gefragt, da das Ergebnis auch z. B. von der Steigung der Linien abhängt, aber durch mehrfache Anwendung dieser Methode erhält man praktisch beliebig geglättetete Kanten:
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