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hemingway

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Montag, 31. Dezember 2007, 17:06

Bauteile passend aufeinanderkleben

Hallo,

ob ich euch mein Problem wirklich mit Worten schildern kann?

Ich finde es ziemlich problematisch, zwei plane Bauteile (sozusagen Vorder- und Rückseite) passgenau aufeinander zu kleben. Dabei meine ich nicht die Teile, die schon als „Knickteil“ im Bogen vorgesehen sind, sondern solche, die ohne „Symmetrielinie“ im Bogen vorgedruckt sind.

Bei kleinen Bauteilen geht es noch einigermassen (bis ca. 3-4 cm). Da benutze ich auch Weißleim, da kaum Wellenbildung auftritt.

Sehr viel schwieriger sind große Teile aufeinander zu kleben. Wasserhaltiger Leim (Weißleim) verbietet sich hier, einerseits wegen Wellenbildung, zweitens zieht er zu schnell an, um noch korrigieren zu können. Also ist UHU Pflicht. Dabei ist das Problem die Dosis: meistens quillt an den Seiten Kleber heraus, der leicht das Bauteil verschmieren kann. Hält man beim Einstreichen der Klebefläche aber Sicherheitsabstand, klafft oft die Klebenaht unschön auf.
Außerdem ist das Kantenfärben mit Aquarellfarbe bei mit UHU geklebten Teilen eine Qual.

Jetzt versuche ich, erst zu kleben und dann auszuschneiden, um saubere Kanten zu bekommen. Dabei ist es natürlich noch schwerer, passgenau zu bleiben. Meist müssen die beiden Bauteile zumindest an 2 Kanten (Längs- und Querrichtung) ausgeschnitten sein, um die Passung genau zu finden.

Hat jemand für dieses Problem eine Lösung gefunden, die mir noch nicht eingefallen ist?

Schöne Grüße
Bernhard

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »hemingway« (31. Dezember 2007, 17:12)


flo

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2

Montag, 31. Dezember 2007, 18:24

Hallo Bernhard

Genau den Fall hatte ich bei meiner Friedrichshafen. Außen- und Innenseite des Cockpits müssen so zusammengeklebt werden.
Ich hab beide Seiten zuerst sauber ausgeschnitten und probiert ob sie exakt aufeinander passen. Dann eine Seite dünn mit UHU (Flinke Flasche-schwarz) bestrichen. Kurz gewartet. Da beide Teile eine lange gerade Schnittkante haben wurden sie auf diese hochkant gestellt so daß sie sich unten berührten (sieht aus wie ein V). Ausrichten und dann zusammenklappen. An 1-2 Stellen trat Kleber aus und wurde sofort abgewischt- sieht man nix mehr.

Gruß, Flo

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Montag, 31. Dezember 2007, 19:13

Hi Bernhard,

habe zwar keinen, aber ich denke, mit einem Durchleucht-Tisch, könnte sowas klappen.

Guten Rutsch

Hans Gerd
Hans Gerd Schöneberger verstarb nach langer Erkrankung am 29.12.2010. Wir halten Hans Gerd mit seinen Beiträgen hier im Forum in lieber Erinnerung und denken mit Freude an die gemeinsam verbrachte Zeit im Forum und auf den zahlreichen Treffen.

günter

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Montag, 31. Dezember 2007, 23:44

Hallo,
ich trage in solchen Fällen UHU nicht ganz bis zum Rand auf und verteile den Kleber dann mit einem Zahnstocher bis an den Rand. Überschüssiger Kleber wird zwischendurch auf einem zerknüllten Papiertaschentuch abgestreicht.

Gruß

Günter
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Gruß

Günter

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5

Dienstag, 1. Januar 2008, 01:13

Moin!
Stichwort "Kanteneinfärben bei mit UHU verklebten Bauteilen":
Die Kanten ganz vorichtig mit feinem Schleifpapier (ich benutze eine Wegwerf-Nagelfeile für Kinder) anschleifen. Dann klappt's auch wieder mit dem Aquarellstift (oder so ähnlich).
Frohes neues Jahr
Nävchen
In der Werft: Kombifrachter Schwan (HMV/Piet/1. Auflage), Kanonenboot Panther (HMV/Wiekowski/1. Auflage), SdKfz 222 (GPM), HSwMS Stockholm (ecardmodels.com), RV Celtic Voyager (papershipwright)

Michael Urban

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Dienstag, 1. Januar 2008, 09:15

Bei ungeknickten Bauteilen ist das Zusammenkleben vor dem Ausschneiden sicher die beste Wahl.

Zum Ausrichten an zwei diagonal gegenüberliegenden Eckpunkten leicht mit einer dünnen Nadel einstechen (evtl. mit definiertem Abstand vom Bauteil).

Anhand der Nadellöcher können die Teile dann ausgerichtet werden.

Viele Grüsse
Michael

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Dienstag, 1. Januar 2008, 10:03

Solche Bauteile mach ich, in dem ich in der Mitte einen Tropfen UHU reinklatsche und dann die Bauteile ausrichte.

Danach wird der Kleber mit einem Linieal (dabei die Bauteile an der anderen Seite festhalten, damit nichts verrutscht) etwa bis 2/3 zum Rand gepresst, anschliessend wieder zurück, und dann ganz raus.
Dabei wird der Kleber gut verteilt und auch nur ganz ganz hauchdrünn im Bauteil verbleiben.

hemingway

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Dienstag, 1. Januar 2008, 10:56

Danke für die vielen Tips!
Jetzt hab ich wieder was zu experimentieren.

Gruss Bernhard

Micro

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Dienstag, 1. Januar 2008, 11:49

Servus Berhard,

Ein Tipp zum Thema Kantenfärben:

Ich färbe die Kanten immer BEVOR ich die Teile verklebe!!!

Dann ist es egal wechen Kleber du nimmst.

Ich verwende auch gerne Zahnstocher zum Auftragen des Klebers.

Ich werde dir das beim Bau des Briefvogels zeigen.

Damit fange ich in wenigen Minuten an.

Einverstanden?

Grüße aus Wien, Herbert

hemingway

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Dienstag, 1. Januar 2008, 13:37

Zitat

Original von Micro

Ich färbe die Kanten immer BEVOR ich die Teile verklebe!!!



Das tue ich natürlich bei gewöhnlichen Teilen auch.
Nur, wenn ich die Teile zusammen zuschneiden will, um passgenaue Kanten zu erhalten, muss ich halt erst kleben, dann schneiden und dann färben, oder? ;)

Gruss Bernhard

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »hemingway« (1. Januar 2008, 13:39)


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