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juppidu

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Donnerstag, 2. November 2017, 11:51

Baubericht MS Crostafels 1:250 WHV

Moin, nach langer Pause hier der Beginn eines wohl lang dauernden Projekts (zumindest bei meinem Tempo und meiner Verfügungszeit), dem Schwergutfrachter Crostafels. Zur Verstärkung des Innenbaus habe ich Grundplatte und Spanten auf altem Aktenordner-Einlagekarton verstärkt (Recycling :rolleyes: Foto 1) und mir große Mühe gemacht, möglichst gerade und passgenau die drei Grundplatten miteinander und dem ebenfalls dreiteiligem Längsspant zu verbinden, da mir diese Länge des Schiffes (ca. 60 cm) Sorgen :huh: macht für die akkurate Passform von Decks und Bordwänden (Foto 2). Und genau das ist schon passiert im Achterschiff (Spanten sind nur gesteckt, Foto 3). Mit den anderen Spanten passt es besser (auch hier einstweilen gesteckt, Foto 4). Nach Vorschrift sind die Spanten mit der bedruckten Seite nach achtern gerichtet (Ausnahme Spant 9 :!: , Foto 5). Die umgeknickten Laschen in den Achterschiffspanten sollen später nach Einschieben der Decks wieder gerade gerichtet werden (Foto 6). Fürs Festkleben der Querspanten werde ich mir noch viel Zeit nehmen, um kleine Fehler zu korrigieren.

Bis zur nächsten Phase,
Juppidu
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Donnerstag, 2. November 2017, 20:50

Moin, moin Juppidu,

das ist ein TOP-Modell :) ! Sieht ja nach der "Erstauflage" des Lehrmittelinstituts aus - "antiker" Bogen!
Kann mich noch gut daran erinnern, als der Bogen herausgebracht wurde......war damals allerdings eine Nummer zu groß für mich :D . Aber die Detailierung war damals fast das "non plus ultra" und wir Jungs waren alle schwer begeistert, als wir uns den Bogen im Spielwarengeschäft angucken durften. Kaufen......nee, dafür langte das magere Taschengeld nicht :rolleyes: . Das Spantengerüst sieht ja schon sehr solide aus - weiterhin viel Spaß!

Gruß von der Ostsee
HaJo

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juppidu

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Freitag, 3. November 2017, 16:23

Baubericht MS Crostafels 1:250 WHV

Moin HaJo,
es freut mich, dass die "Crostafels" schöne Erinnerungen in dir wach gerufen hat, du wirst ja ihre Fertigstellung nach und nach verfolgen können. Es könnte in der Tat ein sehr alter Bogen sein, denn ich habe ihn und noch vier weitere aus einem im Keller eines Sammlers liegenden Haufen verstaubter Kartonbaubögen gefischt, den der arme Mann entsorgen musste, weil ihm die Wohnung gekündigt wurde. Freiwillig habe ich die Kriegsschiffe liegen lassen (habe ich manchmal als Kind gebaut, heute will ich das nicht), mit Bedauern die "United States", weil ich wusste, dass meine holde Gattin so ein 1,20 m langes Monster niemals im Hause dulden würde (auch nicht im Bau). Aber an der "United States" sitzt ja gerade jemand anders dran.
Die Crostafels ist ein Kompromiss, über den ich mich aber sehr freue, weil es, wie du schriebst, schöne Details gibt (sämtliche Türen z.B. als Doppel).
Viel Spass also beim Weiterverfolgen und Gruß,
Jupp

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Freitag, 3. November 2017, 17:27

Hallo,
mit den heutigen Techniken und Ergänzungsteilen wie Reling etc. wird das ein ganz besonders Modell, denn die Grundstruktur war und ist solide und gut gemacht.
Ulrich

Jochen Haut

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Freitag, 3. November 2017, 17:52

Moin Juppidu,
ich kann mich HaJo voll anschließen! Der Bogen ist auch in der heutigen Zeit noch klasse - und man kann ihn ja mit Ätzteilen oder LC-Teilen absolut supern!
Viel Spaß beim Bau
Gruß aus Flensburg
Jochen

juppidu

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Sonntag, 5. November 2017, 16:18

Baubericht MS Crostafels 1:250 WHV

Liebe Crostafels-00Fans!

Ich bin inzwischen froh, dass ich als Teen gar nicht auf die Idee gekommen bin (Kosten hin, Kosten her), mich an den Crostafels-Baubogen zu wagen (hab ihn auch nirgends gesehen). ich hätte ihn spätestens an der Stelle, an der ich jetzt bin, in den Müll geworfen, wegen Ungeduld, Ungeschick und Ideenmangel :cursing: damals. Heute nehme ich jede Herausforderung an, und da ist sie schon: in der Anleitung wird freundlich erwähnt, dass das Oberdeck 57 (!) Schlitze benötigt (in Foto 7 und 8 an der mit Pappe verstärkten Unterseite zu sehen). Da ich inzwischen misstrauisch gegenüber der Reihenfolge der Anleitungen geworden bin, war ich froh, die Querspanten noch nicht verklebt zu haben, denn beim Anprobieren des Decks im Bereich des Deckshauses erwies sich das Niederdrücken des Decks über die mit zahlreichen zunächst wegzuknickenden Seitenteile der Spanten 6-9, die nach fertiger Montage des Decks wieder darüber geklappt werden müssen, als elender Fummelkram mit der Gefahr irreversibler Verbiegungen des ohnehin pappverstärkten Materials X( . Die Frage meiner Frau nach einer Büroklammer für sie zündete in mir eine Idee, die das Foto 9 zeigt. Und siehe da, die Montage des Decks erwies sich als so leicht, dass ich es nur anprobiert (Foto 10), aber noch nicht geklebt habe. Ich will erst noch sehen, ob die Deckswände mit den in die vielen Schlitze passenden Stecklaschen nicht besser vorher montiert und verklebt werden sollten, da man zur Sicherheit dann die Stecklaschen auch gut zugänglich durchziehen und verknicken könnte.
Bis zum nächsten Experimentierschritt also,

Gruß Juppidu

P.S. Traue keiner Anleitung, die du nicht selbst geschrieben hast ;)
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Sonntag, 5. November 2017, 22:06

Moin, moin Juppidu,

vorherige Montage der Wände auf das Deck und danach Einbai des Decks habe ich oft gemacht - egal, ob mit Stecklaschen oder den alten Knicklaschen.
Vorteil: Bei den Stecklaschen kriegt man die gut "durchgezogen" und die Wand sitzt auf dem Deck auf (keine Hohlstellen). Ausserdem wird das Deck daduch steifer und hängt zwischen den Spanten (bei vielen Whv`ner Modellen könnten das immer ein paar mehr sein....) nicht durch und die Balkenbucht kann man so auch besser ausformen und bei den Querwänden berücksichtigen. Eigentlich braucht man bei diesem Modell keine Verstärkungen....aber doppelt hält besser....hoffentlich sind jetzt deine Bordwände in der Höhe nicht zu knapp. Die Materialstärke der Verstärkungspappe hättest du bei den Spanten oben berücksichtigen und entsprechend kürzen müssen.

Gruß
HaJo

PS: den alten Herrn hätte ich grundlegend erleichtert....na, alte LI-Bögen....wahre Schätze für den Sammler und bauen kann man die natürlich auch.....

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Montag, 6. November 2017, 11:40

Baubericht MS Crostafels 1:250 WHV

Moin, moin HaJo,

Danke, dass du meine Idee mit dem vorherigen Einbau der Stecklaschenwände bestätigt hast, so werde ich es machen. Mit der Pappe kann es nicht so problematisch werden, da sie höchstens 0,5mm stark ist. Ich habe mal die Bordwand nachgemessen, wenn ich am roten Wasserpass 1mm großzügiger ausschneide, habe ich Luft zum genauen anpassen. Sollte unten noch was Weißes überbleiben, kann ich das mit Rotstift kaschieren. Das ist besser korrigierbar, als wenn ich die Spanten zu niedrig geschnitten hätte.

Gruß,
Jupp

P.S. Ich habe dem alten Herrn noch 10 Euro gegeben, ansonsten hatte er die Hoffnung, von seinem Sammelgut noch das eine oder andere vor seinem Auszug verkaufen zu können. Meine Besitzgier bezüglich Kartonbaubögen findet Grenzen im zeitlich Machbaren.

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Montag, 6. November 2017, 13:08

Hallo Jupp,
warum die ganze Grundplatte verstärken ?
Meine Idee (ist schon jemand vor mir draufgekommen) die Grundplatte und
alle Decks die auf den Spanten aufliegen nur zwischen den Spanten zu verdoppeln,
quasi nach innen verdoppeln.
So entfällt das kürzen der Spanten und die höhe der Bordwände bleibt unangetastet.
Das was ich meine ist hier beschrieben : 10. KBW: St. Mary's, 10. April 1966 (FERTIG) .
Finde so alte Bögen einfach toll und werde den BB mit Interesse weiter verfolgen.

Gruß

Jürgen

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Montag, 6. November 2017, 18:58

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Hallo Jürgen,

ich gebe zu, dass ich bei aller Lust, so Teile wie die Gorch Fock oder die Crostafels zu bauen, aber auch ein wenig faul bin :S (oder ökonomisch, wie immer man das werten will). Dein Verfahren ist sicher präziser, aber auch bestimmt zeitaufwendiger.
Danke jedenfalls für deine aufmerksame Begleitung
und Gruß,

Jupp

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