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niki68

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Montag, 21. Februar 2011, 17:40

Baubericht; Coalbrookdale Lokomotive von R. Trevithick, 1:25 – eigene Konstruktion

Wer hätte gedacht, dass sich die erste Lokomotive in der Geschichte der Menschheit wegen einer Wette auf die Gleise begab, eine Wette, die zwischen zwei konkurrierenden Eisenwerkbesitzer geschlossen wurde; es ging darum, ob eine Lokomotive zehn Tonnen Eisen auf der Schienenbahn über eine Distanz von 15,7 km ziehen kann. Der Gewinner der Wette war der junge Konstrukteur Richard Trevithick. Am 21. Februar 1804 zog Trevithicks Lokomotive 10 Tonnen Eisen, fünf Waggons und 70 Männer über die gesamte Strecke von 15,7 km und benötigte dafür 4 Stunden und 5 Minuten. Dieses, in dieser Zeit einzigartige „Wunder“ vollbrachte die Lokomotive „Invicta“ (unbesiegbar). Aber der Sieg war nur von kurzer Dauer, denn die Lok am nächsten Tag beschädigt wurde und nach dem dritten Durchgang die meisten Schwellen und Schienen zerbarsten. (nach einem Artikel von. Andrzej Krajewski – Newsweek).
Und hier stellt sich für mich ein Problem dar; das oben beschriebene Ereignis fand im Jahre 1804 statt, es deutet also darauf hin, dass es sich hier um eine spätere Lokomotive (Pen-y-Darren) handelt. Meine Konstruktion beschäftigt sich mit der Maschine aus den Jahren 1802/1803. Ich denke, dass die auf den mir vorliegenden Plänen die Vorgängerin der Pen-y-Darren ist, sie ist auch kleiner. Vielleicht weißt jemand mehr darüber.

Das Modell plane ich (und baue) teilweise auf der Basis der Kopien von Originalplänen, die im Buch „Historia kolei“ (Geschichte der Eisenbahn) von Franco Tanel - Carta Blanca Verlag aus dem Jahre 2008 zu sehen sind. Die Originalpläne werden im Science Museum in London aufbewahrt, diese Zeichnungen dienten auch mir zur Berechnung der Abmessungen (1 ft = 304,8 mm).

Das Modell ist relativ einfach, der Baubericht wird aber nicht kurz sein. Schon am Anfang stellt sich für mich eine Frage; sah das Rad so aus, wie auf der Zeichnung? Oder war der Zahnring so montiert, wie es auf manchen Fotos der Nachbauten zu sehen ist, wo zusätzlich noch der Dampfverflüssiger zu sehen ist.
Als erstes habe ich (wie immer) das Rad gebaut.

Das Ausschneiden des Rads als ganze hat sich als wenig präzise herausgestellt, daher habe ich es etwas anders gemacht. Der äußere Ring wurde ganz abgetrennt und erst nach Ausschneiden der Speichen wieder mit dem Rest zusammenverklebt. Andere Einzelheiten sieht man auf den Fotos.

Die nächsten kleinen Schritte – Feuerbüchse. Hier ein kleines Tuning, zu sehen auf den Fotos. Ich habe versucht, die Materialstruktur so gut wie es geht zur Geltung kommen zu lassen.

Heute der Schornstein.
Übereifer ist nicht so gesund…
Wohl deswegen habe ich, ohne darüber nachzudenken, einen solchen Rauchrohrbogen gebastelt. Das Problem; so etwas gab es in dieser Lok nicht.

Daher noch einmal:

Auf die rundlichen Niete habe ich verzichtet, weil man bei dieser Größe (0,5 mm) kaum etwas sehen kann.

Neulich habe ich das zweite Antriebsrad und das Zwischenrad gebaut.

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Jan Hascher

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Montag, 21. Februar 2011, 17:49

Verstehe ich das richtig? Du hast die konstruiert:
Invicta (Richard Trevithick von 1804) 1:25
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niki68

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Montag, 21. Februar 2011, 19:36

Der nächste Schritt.


Nach der Lackierarbeiten.


Ein kleines Missgeschick ist mir unterlaufen. Eigentlich müsste ich den Schornstein neu bauen oder den Rest umbauen. Der Befestigungsflansch des Schornsteins ragt etwa 1 mm hinter den Kesselrand aus. Wenn ihn in die Richtung der Feuerbüchse verschieben würde, würde er nicht senkrecht stehen. Ich denke, das ist das Ergebnis der einzelnen kleinen Ungenauigkeiten beim Bau. Ich streue mir also Asche aufs Haupt und versuche diesen Schlamassel zu verkraften.

niki68

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Dienstag, 22. Februar 2011, 00:09

Hallo Jan,
dieser Link ist mir bekannt, dort aber hat der Autor meines Erachtens die Lok aus dem Jahre 1804 gebaut, aber aufgrund der Pläne der Lok von 1803. Ich denke aber, dass es zwei verschiedene Loks waren. Die von mir gebaute war kleiner und einfacher konstruiert, sie war sozusagen die Vorstufe zum Bau der Pen-y-darren aus dem Jahre 1804. So geht es zumindest aus den Informationen des Science Museums in London hervor http://en.wikipedia.org/wiki/Richard_Tre…dale_Locomotive

Um Missverständnisse zu vermeiden ändere ich daher den Titel dieses Berichtes durch Zufügen von „Coalbrookdale Lokomotive“.

haduwolff

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Dienstag, 22. Februar 2011, 00:41

Schööön...

Moin zusammen,

tolle Bilder, die Du uns zeigst, und ein sehr schönes Modell!

Man bedenke, zu welcher Zeit die Lok gebaut wurde...Englands "Wooden Walls" beherrschten die Meere, Napoleon den Kontinent.

Lord Nelson war auf dem Zenith seiner Laufbahn, und an Industrialisierung war noch kein Gedanke verschwendet worden (ausser beieinigen Weitblickenden).

Aber zu Deiner Lok... Grossartige Arbeit!!! Kompliment.

Doch hilf uns mit ein paar Details. Welche Farben verwendest Du für diese feine, streifenfreie Lackierung?

Welche Kartonarten grade bei den Zahnrädern...oder tränkst Du das Material mit Lack oder Sekundenkleber?

Vielen Dank

Gruß
Hadu
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Jan Hascher

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Dienstag, 22. Februar 2011, 08:40

Hi,
supi, danke für die Aufklärung. Aber an deiner Lackiertechnik hätte ich auch gesteigertes Interesse!

Gruß
Jan
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niki68

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Mittwoch, 2. März 2011, 21:27

Hallo zusammen, hallo haduwollf und Jan,
die Zahnräder sind aus Verstärkungskarton (Pappe), die in Polen in der Modellbauerumgangssprache „podpiwek“ (Bierdeckel; piwo = Bier) genannt wird, weil daraus auch die Bierdeckel hergestellt werden. Beim Ausschneiden ist sie sehr weich, nach Eintränken mit Cyanoakryl hart wie Holz.
Zum Bemalen benutze ich Ölfarben von Model Master sowie Airbrush H&S mit 0,2 mm Sprühdüse. Um ein „ordentliches“ Aussehen der lackierten Fläche zu erreichen ist es wichtig, die Farbe entsprechend zu verdünnen (ich mache es im Verhältnis 2:1 Verdünnung/Lack) und die Farbe dünn einzutragen.

Der „Kleine“ wird weiter gebaut. Die Art der Befestigung der Achse am Kessel habe ich mir selbst ausgedacht. Auf den mir vorliegenden Plänen und Zeichnungen ist es nicht gut zu sehen. Ich denke, dass es so aussehen könnte. Die Achsen und deren Ummantelung habe ich aus Metallröhrchen gemacht, damit sich die Räder ohne Probleme drehen können. Die Kegel an den Rädern habe ich aus Schulheftpapier zusammengerollt, mit Cyanoakryl getränkt und zu der richtigen Form geschliffen.

Jan Hascher

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Mittwoch, 2. März 2011, 21:50

Hallo niki,
danke für die Info. Der Bierdeckelkarton wird in Deutschland als Finnpappe bezeichnet.
Kriegt man in jedem Künstler- oder Architekturbedarf.

Gruss
Jan
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haduwolff

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Mittwoch, 2. März 2011, 22:45

...in Farbe...

Moin zusammen,

ja, also doch Airbrush... Ich hab ja gern recht, aber die Hoffnung, ein adäquates Farbsystem zu finden, das Streifenfreies Pinseln ermöglicht hat sich nicht erfüllt.


Gruß
Hadu
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RainAir

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Donnerstag, 3. März 2011, 18:47

Hallo Niki,

Vielleicht hilft das weiter ....

Der Nachbau steht im "Blists Hill Victorian Town", jedenfalls stand sie im November 2009 dort ...

LG Rainer
»RainAir« hat folgende Bilder angehängt:
  • CT_01.jpg
  • CT_02.jpg
  • CT_03.jpg
  • CT_04.jpg

niki68

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Donnerstag, 3. März 2011, 22:21

Hallo zusammen,
die Befestigung des Zwischenrads hat mir ziemlich zu schaffen gemacht. Es ist sehr schwierig, beim Verkleben einen bestimmten Bezugspunkt zu finden, diesen musste ich halt experimentell herausfinden, was leider zu einem kleinen Fehler geführt hatte. Ich wollte einen kleinen Schlitz machen, um die eventuelle Zahnunterschneidung zu vermeiden. Meine Hand hat aber offensichtlich zu stark gezittert und die Zahnräder greifen jetzt nicht ideal ineinander. Der Abstand zwischen dem inneren Rand eines und dem äußerem des anderen Rades ist zu groß geraten, und eine Korrektur ist nicht mehr möglich (Sekundenkleber). Der Vorteil ist, dass das Getriebe jetzt so leicht arbeitet, dass man die Lok mit dem Finger nur leicht anzuschubsen braucht, um sie sofort in Bewegung zu bringen.


niki68

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Sonntag, 13. März 2011, 17:47

„Hallo Rain Air, danke für die Fotos, waren sehr nützlich für mich“
Heute die „andere Seite“ der Lok. Alle Teile passen ideal, die Beweglichkeit der Teile ist weiterhin gewährleistet. Und so sieht es vor dem Lackieren aus.

Und so sieht es nach Lackierarbeiten aus, hier noch nicht verklebt, nur trocken anprobiert.

Thomas65

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Sonntag, 13. März 2011, 21:42

Unglaublich !!!

was soll man dazu noch sagen, da fällt mir nichts mehr zu ein. Das ist ja sowas von hervorragend gebaut, Das ist bestimmt nicht Dein erstes Karton-(Cyanacryl)-Modell. ;)

1. Tränkst Du jedes Bauteil in Cyanacryl um alles schleifbar zu machen und ist Cyanacryl identisch mit Sekundenkleber (Cyanacrylat) ?

2. Was sagt Deine Lunge zu den Cyanacryl-Dämpfen/Schleifstaub ? Hast Du eine Absauge o. ä. ?

3. Schleifst Du nur von Hand oder hast Du bestimmte Maschinen dafür, wenn ich mir so die winzigen Vierkanscheiben betrachte... ?

Erzähl mal, bin richtig gespannt.
Gruss Thomas

-----------------------------------------

Fertig : Hubsteiger - Autokran - Radlader - Trecker
In der Mache: Kranpanzer
und den Tatra 815 AV-15 von Ripper Works (Aber ohne Baubericht)

niki68

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Montag, 21. März 2011, 21:43

Hallo Thomas,
Ad 1.
Ja, die meisten Teile werden von mir so behandelt. Cyanacryl ist Umgangssprache, korrekt ist Cyanacrylat, also Sekundenkleber.
Ad 2.
Eine Absauge benutze ich nicht, es reicht, das Fenster aufzumachen. Viel schlimmer wirkt sich das bei mir auf die Augen aus, aber was macht man nicht für sein Hobby…
Ad 3.
Die Teile werden überwiegend mit der Hand bearbeitet, ich benutze verschiedene Holzstäbchen, auf diese ich Schleifpapier anklebe, es entstehen so ganz gute „Präzisionsfeilen“. Für Bearbeitung der runden Teile benutze ich die Micromot 50/E Proxxona Schleifmaschine (ein hervorragendes deutsches Werkzeug!)

Für heute ein bisschen Kleinkram…



Gruß

Micro

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Montag, 21. März 2011, 22:03

Servus Niki,

beim Betrachten der Bilder bleibt mir der Mund offen stehen 8o 8o 8o

Eine wunderschöne Arbeit die du uns da zeigst, meine Hochachtung.

Präzision und Modelbau(kunst)technik vom Allerfeinsten.

Grüße aus Wien, Herbert

niki68

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Dienstag, 29. März 2011, 20:28

Micro, vielen Dank für das Lob!
Heute nur eine Kleinigkeit:

Materialien: Kupferdraht, Papier und Isolationsmantel eines Telefonkabels. Bemalung: Untergrundlack von Model Master + Metalizer von BRASS Agama.
Die Abnutzugsspuren sind noch nicht da.
Gruß

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Mittwoch, 30. März 2011, 22:38

Hallo zusammen,
die Arbeiten an Steuerungsmechanismus dauern an. Bei solchen kleinen und beweglichen Teilen bewährt sich Karton nicht. Ich habe sie aus Polystyrol, Injektionsnadel und aus einem Stück Blech vom Büroordner gemacht, die Halterung aus Kupferdraht, den ich mit einem Stück 0,5 mm Stahldraht mit Sekundenkleber verklebt habe. Es hält…



Gruß

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Donnerstag, 31. März 2011, 11:06

Eine kleine Ergänzung für heute:

Jetzt ist die Zeit gekommen, sich dem Lokführerarbeitsplatz zu widmen, dazu kommt noch ein Kohleholzwaggon. Der war ursprünglich nicht geplant, was macht man aber nicht aus Spaß an der Sache.

niki68

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Freitag, 8. April 2011, 21:41

Hallo zusammen,
so funktioniert der Steuerungsmechanismus;

Hier noch einige anderen Fotos, diese nur etwas anders beleuchtet.

niki68

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Samstag, 14. Mai 2011, 22:21

Hallo zusammen,
riesige Arbeit hinter mir, so einiges habe ich neu gemacht. Die Räder sind neu, eins musste ich ein bisschen abschleifen, die Plattform ist daher nicht so ganz flach, so ist es aber so (leicht schräg) auch im Original. Die Halterung der Pumpe wurde etwas verändert. Beim Bau der Plattform habe ich den Karton mit Balsaholz verbunden, was womöglich Modellbauorthodoxen nicht gefallen wird, so ist es mir aber gelungen, die Nachbildung von Rissen im Boden der Plattform hinzubekommen. Die Stäbe für die Halterung der Seitenteile der Plattform habe ich etwas kleiner gemacht, wodurch es deutlich besser aussieht. Es fehlen noch die Endungen der Stäbe, hier kommt noch jeweils eine Mutter.



Gruß

niki68

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Freitag, 20. Mai 2011, 11:54

Die Pumpe ist noch nicht fertig, man sieht aber schon etwas davon. Ich denke, dass das Foto noch ohne Bemalung die Frage beantwortet, wie es gemacht wurde. Abmessungen; 26x10x12 mm.

modellschiff

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Montag, 23. Mai 2011, 19:20

Hallo niki,
was Du uns zeigst ist Modellbau vom Feinsten. Dazu noch als Fahrmodell mit rollenden Rädern gebaut. Wenn ich einen Hut hätte, würde ich den vor Dir gaaaanz tief ziehen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich

niki68

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Montag, 30. Mai 2011, 21:40

So eine Kleinigkeit (Hacken) hat für einige Stunden Beschäftigung gesorgt, bis ich die Idee der Herstellung hatte; die grobe Form aus Karton, dann BCG-Kleber + Spachtelmaße und Sekundenkleber.

niki68

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Dienstag, 31. Mai 2011, 17:13

Samstag; Konstruieren

Sonntag; Ausführung

Montag; Lackieren (es ist noch nass)


Gruß

René Pinos

3,1415926535....

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25

Dienstag, 31. Mai 2011, 17:43

Hallo Niki,

vielen Dank für deinen schönen Baubericht, eine ganz ganz große Vorstellung die Du da zeigst.

Zitat

Original von niki68
Die Pumpe ist noch nicht fertig, man sieht aber schon etwas davon. Ich denke, dass das Foto noch ohne Bemalung die Frage beantwortet, wie es gemacht wurde. Abmessungen; 26x10x12 mm.


Ich möchte hier einmal zum Vergleich ein Original dieser Pumpe zeigen, eine Worthington "Duplex Steam Piston Pump" = "Doppelt wirkende Dampfkolbenpumpe"

http://www.hydroponicsonline.com/store/N…0609493853.html

[KS-Modus AN]
Auf Nikis Bildern ist rechts die Dampfseite mit der Ventil-Schiebersteuerung zu sehen. Links ist dann die Flüssigkeitsseite mit dem Ventilblock oben drauf. Die Flüssigkeisseite pumpt das Kondensat gegen den Dampfdruck wieder in den Kessel zurück.
Zwei Kolben macht man, um Pulsationen gering zu halten.
[KS-Modus AUS]

Servus
René
»René Pinos« hat folgendes Bild angehängt:
  • worthington-steam-engine-piston-pump.jpg
Jede Entscheidung ist der Tod für Milliarden von Möglichkeiten.

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Mittwoch, 1. Juni 2011, 15:26

Hallo Rene, vielen Dank für die wertvollen Informationen über die Pumpe. Zuerst wusste ich nicht einmal, dass es die Pumpe war. Nun, dank dir, weiß ich sogar, wie es funktioniert.

Und so sieht es nach dem Zusammenbau aus. Damit die Plattform komplett ist, fehlen noch einige Details, Röhrchen, Fett, Öl, Kohle usw. Die Rostimitation muss auch an manchen Stellen abgeschwächt werden, das aber schon beim Tageslicht. Bei elektrischem Licht sieht es stärker als es in Wirklichkeit ist.


niki68

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Donnerstag, 9. Juni 2011, 11:08

Heute der Kohlewagen. Zunächst wollte ich es aus Eichenfurnier machen, aber die Härte des Materials hat mich davon abgehalten. Ich habe es also aus Balsa gemacht, bemalt mit einer Ölfarbe und mit Pastell fein abgerundet. Die Räder sind nur für das Foto da, sind noch nicht montiert, das sind die missglückten aus dem ersten Entwurf.

niki68

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Freitag, 10. Juni 2011, 20:20

Die Arbeiten am Kohlenwagen werden fortgesetzt. Heute habe ich die Seitenwände und die Beschläge hergestellt.

Gruß

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Samstag, 11. Juni 2011, 09:52

Hallo zusammen,
heute habe ich den Kohlenwagen zusammengebaut. Im Kohlenkasten muss ich noch die Schrauben und die Kohlenrutsche machen, darüber hinaus die Spanndrähte, Fahrwerk und "Kupplungen". Der Kasten wird natürlich mit Kohle gefüllt.

DRGW Jake

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Samstag, 11. Juni 2011, 11:05

Wow! Ich kann nicht glauben, dass das (von) aus (Karten) Karton gebaut ist! Tolle Arbeit!

ADMIN:
Du wolltest, dass wir Deinen Text korrigieren.
Deutsch ist nicht meine erste Sprache, wenn gibt es ein Fehler in meiner Deutsch, (es wird viele davon geben!), korrigieren Sie mich, bitte! Ich mag Deutsch lernen! Dankeschön!

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Samstag, 11. Juni 2011, 12:40

This may sound like empty praise, but indeed, I am seriously wondering whether I have ever seen anything of such museum quality built in paper. Your work is truly outstanding, and I hope you don't mind if I write a short notice about it for our Englishspeaking friends at Papermodelers.com.

Leif
Dankbar für die Gelegenheit auf Englisch schreiben zu dürfen, kann aber Antworten problemlos auf Deutsch lesen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Leif Ohlsson« (11. Juni 2011, 12:52)


niki68

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Mittwoch, 15. Juni 2011, 11:46

DRGW Jake, danke für das Lob.
Leif, ebenso, es ist sehr schmeichelhaft für mich.

Der Kohlenwagen ist fast fertig. Vor einer Viertelstunde wurde er mit Kohle gefüllt und glänzt noch. Im hinteren Teil des Originalwagens befindet sich ein Hacken von interessanter Konstruktion. Er ist wohl viel älter als der Hacken an der Plattform. Ich habe versucht, seine Form so gut wie es geht wiederzugeben.
Die Anbringung der Keils lasse ich unverändert, d.h. mit einem Fehler. Es hätte für mich keinen Sinn, es zu verbessern, es bleibt halt schon so, wie es ist.
Nun wartet auf mich der schwierigste Teil der Arbeit, das Überarbeiten der Lok.

JohnMGD

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Mittwoch, 15. Juni 2011, 18:00

Niki,

BEAUTIFULL DESIGN and BEAUTIFULL MODEL, congratulations.

John.

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niki68

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Freitag, 17. Juni 2011, 11:19

JohnMGD, es freut mich, dass es Dir gefällt!

Heute habe ich die zwei zur Grundausstattung gehörenden Werkzeuge des Lokführers gebaut; den komisch aussehenden Hammer und die Ölkanne. Die Ölkanne wird noch mit Sidolux (ein Mittel zur Pflege des Fußbodens) behandelt, es muss doch fettig aussehen.

niki68

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Samstag, 2. Juli 2011, 11:35

Hallo zusammen,

nach kurzer Pause geht es weiter, nachdem ich in dieser Zeit an einem anderen, vernachlässigten Projekt gearbeitet hatte. Zunächst Arbeiten am Dampfdom, icherheitsventilen und Hydraulikteilen (diese wurden neu gemacht und nicht umgebaut). Das Rohr ist zunächst nur trocken angelegt, wird fest verklebt bei der Endmontage. Der Durchmesser des Dampfdomsflansches beträgt 20 mm. Ich habe hier mit der Maltechnik der trockenen Pastelle „gespielt“. Das sind die Ergebnisse der ersten Etappe, das endgültige Aussehen kommt zum Schluss, bei den Endarbeiten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »niki68« (4. Juli 2011, 17:18)


niki68

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Montag, 4. Juli 2011, 17:17

Die Dampfverteilung habe ich demontieret, dabei habe ich sie erwartungsgemäß ein bisschen beschädigt. Auf der Lok sind neue Teile zu sehen. Der Dampfdom ist schon fest montiert. Ich habe den Kesseldruckmesser gebaut (Durchmesser 4 mm). Bei dieser Größe musste ich es mit der Hand zeichnen, da mein Drucker hier nicht präzise genug arbeitet („verliert“ die Konturen). Ich habe auch den Verbindungsbalken zwischen der Lok und der Plattform hergestellt sowie die Rohrhalterungen.


Und so sieht es momentan als ganze aus.

niki68

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Samstag, 16. Juli 2011, 19:25

Hallo zusammen,
das Modell ist mir leider auf den Boden runtergefallen, aber kein Unglück ist so groß...
Ein Radreifen ist gebrochen und die Heckklappe ist abgefallen, die war halt zu delikat angeklebt. Außer des Rades wurde nichts gebrochen (die Kraft des Sekundenklebers!). Ich hatte die meisten Bestandteile des Antriebs demontieren müssen, dadurch konnte ich aber unbehindert den Hebel der Feststellbremse einbauen, sowie die Bremse selbst (ist noch nicht zu sehen) und das exzentrische Rad auf der Welle des Schwungrads, das die Schmierpumpe antreibt. Auf der Lok sind neue Rohre erschienen. Ich habe auch die Schieberstange des Steuerungsmechanismus geändert, auch die manchen anderen Teile des Steuerungsmechanismus müssen neu gemacht werden, ebenso Schmiernippel usw. Alles lässt sich leider nicht verbessern, dazu müsste man etwa 90% der Lok neu bauen...

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Dienstag, 19. Juli 2011, 13:26

Hallo zusammen,
eine kleine Ergänzung von gestern abends; Kleinteile an der Heckklappe, Hebel der Drosselklappe und die Rohrleitungen unter der Schieberstange. Den Griff des Drosselklappehebels habe ich aus einem Zahnstocher gedrechselt. Der Drosselklappehebel blieb beweglich, obwohl es schwierig sein dürfte, nach diesem Sturz eine reibungslose Fahrt der Lok zu garantieren. Die minimale Verformung der Zahnräder erhöhte die Reibung.

PFMF

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39

Dienstag, 19. Juli 2011, 17:48

Hallo, ich finde dass Modell genial. Ich finde das sieht schon fast aus wie ein kleines Original. Fehlt nur noch der richtige Hintergrund und keinem würde der Unterschied auffallen.
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur.

Peter P.

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40

Dienstag, 19. Juli 2011, 21:56

Ich ziehe meinen Hut vor einer derartig grossartigen modellbauerischen Leistung!


Ist Rechtschreibschwäche und grenzenlose Blödheit abmahnfähig?

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