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Dienstag, 6. Dezember 2011, 19:35

Avro Lancaster, Fly Model Nr. 9 (Neuauflage von 2007), 1:33 [FERTIG]

Hallo Bastelfreunde,

heute starte ich meinen Baubericht über den Bau der Avro Lancaster Mk. I von FlyModel Nr. 9, Neuauflage von 2007 im Maßstab 1:33.
Der Baubogen wurde schon einal hier vorgestellt.
Viele Informationen über den Bomber findet man bei der Wikipedia-[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Avro_Lancaster[/url] .
Ich will nur so viel meinerseits über dieses Flugzeug hinzuzufügen, dass es als effektivster britischer Bomber des Zweiten Weltkrieges gilt.
Bei meinem Vorhaben werde ich auf den LC-Satz und das Kanzel-Set der Firma „Gomix“ verwenden.
Ich hoffe beim Bauen auf eure Hilfe und eure Unterstützung…
…und schon die erste Frage an euch: hält ihr die Doppelspant-Methode, in der ja das vorliegende Modell konzipiert ist, bei diesem Modell mit solchen ‚etwas größeren‘ Ausmaße für die richtige Bauweise im Hinblick auf die Stabilität, im Besonderen im Rumpfbereich?

Grüße

Alfred
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Henryk

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2

Dienstag, 6. Dezember 2011, 19:42

hält ihr die Doppelspant-Methode, in der ja das vorliegende Modell konzipiert ist, bei diesem Modell mit solchen ‚etwas größeren‘ Ausmaße für die richtige Bauweise im Hinblick auf die Stabilität, im Besonderen im Rumpfbereich?

Ich nicht; ich würde die Spant-Lasche-Methode anwenden.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Wolfgang Pesek

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3

Dienstag, 6. Dezember 2011, 20:05

Gute Wahl Alfred !

Ich schließe mit Henryk´s Meinung an - und auch aus eigener Erfahrung bei z.b. der Valkyrie - Doppelspant hält bei großen Segmenten nur dann zusammen wenn sie absolut plan sind. Ein Umbau auf Lasche spart Dir sicher einiges an Nerven.

lg,
Wolfgang
In principio erat glutinis Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang Den Kartonbauer in seinem Lauf, hält weder Bogen- noch Klebermangel auf!

4

Dienstag, 6. Dezember 2011, 20:05

Hallo Henryk,

dein Standpunkt erscheint mir einleuchtend: im Falle der Anwendung der Spanten-Lasche-Methode wird dank der größeren Kontankt/klebefläche die Stabilität der nicht geraden Beplankungsteile des Rumpfes untereinader und des Modells insgesamt deutlich gestärkt.
Danke also für deine Antwort, du hast ja auch schließlich diese Modell (erste Auflage) gebaut... ;)

Grüße

Alfred

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Gummikuh

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5

Dienstag, 6. Dezember 2011, 21:21

Uuuuh oooh,

Monsieur Le Frett wagt sich an das fette DIng! Ja, aber hallo! Kann nur gut werden, wenn ich mal deine letzten Projekte als Maßstab nehme.
Aber klar, Grzelczak hin oder her: das Teil muß auf Lasche-Spant umgeschweißt werden. Tu´ dir selbst was Gutes. Die Alternative sind wochenlange Alpträume.
Und, die einzigen Probleme ergeben sich im Bereich des Bombenschachts, bzw. dort, wo Bombenschacht und Cockpit sich ein fröhlich Stelldichein geben.

Und noch mal was zur emotionalen Einstimmung:

Lieber Tommy, fliege weiter
wir sind alle Bergarbeiter
Fliege weiter nach Berlin,
Die haben alle "JA!" geschrien

(Aus aktuellem Anlaß hier noch mal eine Erläuterung zu diesem Reim, der offensichtlich durchaus mißverstanden werden kann. Es handelt sich um einen sehr zynischen Spruch aus dem Ruhrgebiet, das ´43 eines der bevorzugten Ziele der nächtlichen Bombardements der RAF war.
Im Buch "Luftkrieg 1939-1945" von Janus Piekalkiewicz ist zu lesen, daß dieser Vers im Mai ´43 im Ruhrgebiet bereits weit verbreitet war. Wie der Sicherheitsdienst der SS meinte, glaubte die Bevölkerung, die Bombenangriffe seinen eine direkte Folge des im Sportpalast in Berlin verkündeten "Totalen Krieges". Dieses "Mißverständnis hätte zu einer gewissen Animosität der Volksgenossen gegen die Reichshauptstadt geführt".....)

Ich bin gespannt auf das Ding (die Erstauflage hab´ ich weggeworfen - unüberbrückbare DIssonanzen zwischen Bastler und Modell...)

Till
Is das Kunst, oder kann das wech?

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René Pinos

3,1415926535....

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6

Dienstag, 6. Dezember 2011, 22:56

Ich bin da ganz anderer Ansicht, da Du die gelaserten Spanten verwendest, dann sind sie nämlich genau passend. Ich würde mich nie trauen, eine Konstruktion abzuwandeln.

Ist nur meine Meinung.

René
Wer Bier nicht liebt und Weib und Knödel der bleibt ein Leben lang ein Blödel

Gummikuh

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7

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 20:10

Hey, René,

völlig d´accord prinzipiell. Nur glaube ich trotzdem, daß es weniger Arbeit macht, die perfekten Spanten mit der Sandblattfeile anzuhauchen, als den Schwebbel Spant-zu-Spant zusammen zu nageln.
Aber naja, das ist die uralte Kontroverse zwischen SZS- und Laschenfuzzis. Da werden wir in diesem Leben nicht mehr zu einer übereinstimmenden Meinung kommen.
Was, by the way, auch gut ist. Ich bin jedes Mal wieder begeistert, welche guten Ergebnisse die Spant-zu-Spant-Bauerei bringt, wenn man´s kann. (Ich kann´s nicht.....öchött....rotwerd)
Hauptsache, es klebt.



Viele Grüße

Till
Is das Kunst, oder kann das wech?

8

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 20:30

Hallo Bastelfreunde,

begonnen habe ich den Bau mit den Elementen „1“, und diejenigen Teile, die zu dieser Baugruppe um den Stand des (vorderen) Beobachters gehören.
Es sei dabei von mir vorweg gesagt, dass ich mich bei diesem Modell generell (Ausnahmen seinen zugelassen) auf die Spant-Laschen-Methode zur Verbindung benachbarter Segmente festgelegt habe, und zwar m.A. nach spricht die potentielle größere Stabilität als die Doppelspant –Methode, besonders bei dieser Größe des Modells, der ja auch etwas an Gewicht und an Spannungen wird aushalten müssen.
Die gestern von mir ausgeschnittenen und zur Verarbeitung vorbereiteten Elemente sieht ihr auf dem Bild 1.
Man sieht die in Eigenregie von mir gefertigte Klebelasche, die Öffnungen für die Fenster sind ausgeschnitten, den runden Spanten in Form eines Rings habe ich mit Sekundenkleber beschichtet, um ihm die nötige Stabilität zu verleihen.
In die äußere Beplankung habe ich die „ Fensterchen“ aus Klarsichtfolie eingeklebt, zu einer Schale geformt, in sie die Teile der Innenbeplankung bündig reingeklebt, und die Elemente mit den Bordinstrumenten innen verteilt. Dazwischen am äußeren hinteren Rand habe ich die ‚Zusatzlasche‘ eingeklebt.
Dann habe ich die zwei zueinander passenden, miteinander verleimten und an der nun gemeinsamen Kante geschliffenen Spanten am hinteren Rand der bereits existierenden ‚Beobachter-Stand-Schale‘ eingeklebt, vorne den mit Sekundenkleber getränkten ringförmigen Spanten bündig mit der Kante der entstehenden Öffnung jenes ‚schalenförmiges Segmentes‘ ‚geschlossen‘ und schließlich konnte von oben jener Spant angebracht werden, an dem später der Vorderschützte seinen drehbaren Schießturm haben wird.
Man sieht schon jetzt, dass das eine gut gedachte und passgenaue Konstruktion ist – da hat wohl der Konstrukteur seinen Job (bisher zumindest) gut gemacht.


Grüße

Alfred
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Tomwilberg

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9

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 21:15

Hi,

hier sind mal ein paar Fotos vom letzten noch fliegenden Original, eine Lancaster B Mk III.
Vielleicht findest Du hier ein paar Anregungen für Dein Modell.

Viel Spaß beim Supern und viele Grüße
Thomas
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Tomwilberg

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10

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 21:17

... und noch ein paar Bilder ...
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Wanni

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11

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 21:27

Zitat

Monsieur Le Frett copyright by Monsieur vache elastic


Hihihihi, äh, also:

Als ehemaliger König der Wellpappe würde ich da den Tipp wagen, bei grossen Rumpfteilen hier innen mit Wellpappe zu verstärken.
Ob Doppelspant oder Laschen-Spant ist da, glaub ich, eher wurscht... :rolleyes:

Bei se wähj: GEILER OSCHI!!! :thumbup:

J.R.

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12

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 08:07

Moin Alfred,

tolle Wahl! Da würde ich Wanni doch sofort recht geben: Ein echter GOSCHI !!!!. Das viermotorige Monster errinert mich an einen Bericht über die "Dam-Buster-Bomber" . Lancaster, die mit Roll-Bomben gegen deutsche Staudämme angerückt sind.....da

muss ich direkt mal gucken, ob ich den Artikel noch finde.

Dann mal "Gut Lack" for this british babe....aber obacht, ist kein Halinski !

Viele Grüße

J.R.
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(Henri Matisse )

Zaphod

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13

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 14:26

Hi JR,

hier die passende Werbung zu den Dambusters:

http://www.youtube.com/watch?v=qKHc-U2FNHk


Zaphod

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Gummikuh

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14

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 16:15

Also.....Das Ding ist ja ganz wundervoll!
Mehr davon!
Is das Kunst, oder kann das wech?

15

Freitag, 9. Dezember 2011, 21:00

Hallo Bastelfreunde,



@Thomas, vielen Dank für das Einstellen der wundervollen Bilder der Lancaster, sie können sich für den weiteren Bau als hilfreich erweisen.

@Wanni, ich denke mal,, ich werde den Rumpf auch ohne Innenverstärkung aus Wellenpappe auskommen, das Papier, auf dem der Bogen gedruckt ist, erscheint mir fest genug für einen 'konventionellen' Bau der Rupfsegmente...

@Jens, denke fürs Daumendrücken, dieser Bastelbogen ist mein erster Fly Model seit Ewigkeiten, hoffe aber, das Modell gut zu meistern...

@Zaphod, echt cooler Clip, à la " Der Drollige Krieg gegen die Tommys".

@Till, wenn ich's gut baue, dann wirst du wohl Recht behalten, das "Ding" hat ja auch Potential in sich...



Grüße



Alfred

J.R.

Meister

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16

Samstag, 10. Dezember 2011, 14:56

Hi Zaphod,

ha ha ha, das ist ja klasse, der " Olli Kahn der Staudamm-Wachen". Köstlich :thumbsup: .

Gruß

J.R.
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17

Sonntag, 11. Dezember 2011, 20:11

Hallo Bastelfreunde,



am Wochenende habe ich das zweite Rumpfsegment gebaut. Der Spant, 2b, das die Vorderwand des Piloteneinsatzraums bildet und die u. a. die Instrumentenbrett beherbergt, erwies sich (trotz dass es ein LC-Element ist) für den Einbau ins Segment 2 als etwas zu klein, genauso vorne der (bereits am Segment 1 verklebte) Spant 2a, deshalb habe ich aus 0,5 mm Pappe zusätzlich eine Lasche eingefügt, so stimmt’s nun einigermaßen.

Der bisherige Bau bestätigt mich in meiner grundsätzlichen Entscheidung, die Rumpfsegmente nach der Spant-Lasche-Methode zu bauen.

Die Konstruktion, nach der der Bogen entworfen ist, halte ich trotz gewisser Passungenauigkeiten, für gelungen und ist meinerseits wärmstens zu empfehlen.

Mit den gelegentlichen Fehlern des Bogens muss man umgehen können, sie lassen sich jedoch mit relativ geringem Mehraufwand „ausbügeln“, sodass am Ende ein gelungenes Bauendergebnis entstehen kann.



Grüße



Alfred
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18

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 16:35

Hallo Bastelfreunde,



als nächstes habe ich mich dem Rumpfsegment zugewendet, das das Piloten-Cockpit beherbergt.

Dazu gehören im Wesentlichen die Elemente 3, 4a und A2 – A10.

Zunächst also habe ich die Inneneinrichtung des Piloten-Cockpits gebaut (Bild 2).

Dann habe ich diesen passend auf den Längstspanten 3a aufgeklebt, hinten schließt die Baugruppe mit dem Querspanten 4a.

Jene Baugruppe habe ich bis zum ‚Anaschlag‘ an den bereits gebauten vorderen Teil des Rumpfes.

Dabei, und beim nächsten Bauschritt, dem Anbringen der äußeren Beplankungselementen 3P und 3L, zeigt sich, ob hier genau gebaut wurde; richtigerweise muss beim im voran gegangenem Bauschritt der ‚Vorsprung‘ zwischen dem Spanten 2b und der hinteren Kante des El. 2 soll etwa 8,5 mm betragen, dass sich auch nun bei der Passgenauigkeit (in der Länge) der Teile 3P und 3L.

Glücklicherweise habe ich all dies passend richtig eingeklebt, sodass Korrekturen hier nicht vonnöten gewesen sind.



Grüße



Alfred
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Henryk

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19

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 16:52

Es sieht gut aus, weiter so! :)
Herzlichste Grüße
Henryk

Alle meine Flugzeugmodelle

20

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 17:35

Hallo Henryk,

danke für deine motivierenden Worte, ich hoffe bei weiteren Bauschritten auch dich nicht zu enttäuschen... ;)

Grüße

Alfred

Leophy

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21

Freitag, 16. Dezember 2011, 17:27

Moin Alfred

Das ist wirklich ein beeindruckendes Projekt.
Ich hätte bei Fly auch nie eine solche Detailfülle im Cockpit erwartet.
Schätze das liegt daran, dass ich nur alte Bögen habe.

Viel Spaß weiterhin ....Lennart

22

Samstag, 17. Dezember 2011, 13:55

Hallo Lennart,

danke für das von dir bekundetes Interesse an diesem 'etwas' größeren Bauprojekt.
Im Vergleich zu den früheren Fly Model-Konstruktionen mag das Cockpit voller Details vorkommen, aber im Vergleich zu den Halinski-Flugzeugen, an deren Bau ich mich seit geraumer Zeit gewöhnt habe... die Letzteren kommen locker mit 3 - 4-facher Anzahl an Elementen der Inneneirichtung der Fly-Bögen, auch der der neueren Erscheinungen.

Grüße

Alfred

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MaFa

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23

Samstag, 17. Dezember 2011, 15:46

Hallo Alfred,



es freut mich zu sehen das sich wieder jemand der Lancaster angenommen hat.

Ich habe hier von einem Anderen den Abbruch des Baues (aus persönlichen Gründen) miterlebt und dort ging es dann leider nicht mehr weiter.

Jetzt bin ich in guter Hoffnung zu sehen wie es dann weiter gehen wird .... schon mal vielen Dank dafür ...


Den Bogen habe ich selbst auch hier liegen (wurde auf Grund des besagten
Bauberichts von mir gekauft) und ich hoffe diesen vielleicht auch mal
bauen zu können....

Wenngleich ich befürchte das er mir dann sehr viel Platz im Arbeitszimmer wegnehmen wird...




Das was du hier bislang gezeigt hast gefällt mir sehr gut und ich bin auf deine weiteren Schritte gespannt.

NeTTe Grüße
Martin
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24

Samstag, 17. Dezember 2011, 17:30

Hallo Martin,

zunächst mal bedanke ich mich bei dir für dein bekundetes Interesse an diesem Baubericht von mir.
Ich finde, dass dieses Modell für jeden (halbwegs) ambitionierten Papierflugzeugbauer im Berich der Großflugmodelle eine wunderbare Möglichkeit bietet, auch auf Grund der sehr gelungenen Farbgebung und Grafik, aber auch des Elementenreichtums, aus dem Bogen ein ansehnlichen Bomber zu bauen.
Natürlich kannte ich den besagten, gut geführten Pendant von Baubericht, der leider nicht zu Ende geführt wurde.
Ich werde weiterbauen, in der Hoffnung, auch Galeriebilder der fertigen Lancaster eines Tages präsentieren zu können.
In Kürze folgt ein Update mit weiteren Bildern vom Baufortschritt.

Grüße

Alfred

25

Samstag, 17. Dezember 2011, 20:30

Hallo Bastelfreunde,

in dieser Woche habe ich drei weiter Rumpfsegmente gebaut.
Beim ersten Rumpsegment, der dem Pilotencokpit folgt, erfolge eine etwas unangenhme "Überraschung" in Form eines mehr als 1 mm breiten Spalten zwischen dem bereits eingeklbten Querspanten und dem Beplankungselement des einzubauenden Rumpfsegments.
Ich habe mir da geholfen, indem ein passendes Stück dem Originalbogen entnommen und in diese 'Lücke' eingfügt habe, dann passt es einigermaßen. Ob jener Fehler durch meine vorausgehende Bauschritte erfolgte, oder es sich hierbei um einen kleinen, aber verschmerzbaren Mangel auf Grund der Konstruktion handelt, mag ich hier nicht beurteilen.
Generell besteht die Schwierigkeit beim korrekten Einbauen dieser drei Rumpfsegmente darin, die richtigen Abstände auf der Grundplatte (oder der Oberfläche des Bombenschachts) zwischen den vorgehenden schon eingeklebten Rumpsegmenten und der Stelln die der nachfolgende Querspant kommt, auszumessen, und somit die genaue Stelle des Einklebens des aktuellen Segments in den Letzteren festzulegen. Ansonsten stimmen die Abstände und Längen der Teile nicht miteinander überein und man hat verloren.
Bei mir passt das Ganze nun ziemlich einwandfrei, vor dem Einkleben der zusätzlichen Laschen (ich baue ja in der Spant-Lasche-Methode) musste ich die miteinander verleimten Querspanten musste ich ihre äußeren Ränder nicht übermäßig viel abschleifen.
Auf dem Bild 5 habe ich einen Zollstock neben dem nun fertigen Rumpfstück daneben gelegt - und der fertige Rumpf wird ein kleines Stückl außerhalb jenes 60-cm-langes Zollstockabschnitts herausragen...

Grüße

Alfred
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26

Montag, 19. Dezember 2011, 19:15

Hallo Bastelfreunde,

am Wochenende habe ich die Cockpithaube erstellt. Ich habe es begonnen, indem ich in die 'vorgeschnittene' Plastikkanzel die ausgeschnittenen drei Hauptteile B2, B4 und B6 von innen leicht mit UHU flinke Flasche reingeklebt habe (Bild 1).
Es stellte sich nach ersten Passproben heraus, dass die komlette originale Kunststoffkanzel nicht einwandfrei zum Cockpit passt.
Deshalb habe ich mich entschlossen, nur den "oben-drauf"-Abschnitt zu verwenden, und die Seiten aus in Eigenregie aus 'flacher' Klarsichtfolie herzustellen (Bild 2), so dass ich die zwei Abschnitte "auf Stoß" miteinander verbunden habe (Bild 3).
Im hinteren Bereich der eigentlichen Cockpitkanzel habe ich noch eine Peilantenne platziert, und ganz hinten habe ich "ins Loch" die Astrokuppel angebracht.
Auf dem Bild 5 ist zwischen der Hinterkante der Cockpitkanzel und der Astrokuppel klafft eine Lücke, die allerdings aus meiner Sicht nicht auf mein Konto geht.
Die blasenartigen 'Ausbeulungen' auf der Seiten und oben auf der Pilotenkanzel habe ich dem Kanzel-Set der Halifax von Fly Model entnommen, die ich natürlich etwas anpassen musste.
So, jetzt hat dieser Rumpabschnitt auch schon etwas von dem harakteristischen 'Gesicht' dieses Bombers...

Grüße

Alfred
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Zaphod

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27

Montag, 19. Dezember 2011, 21:09

Hallo Alfred,

mein leiber Scholli, das nenne ich Courage ! Die Kanzel so mal eben zweiteilen und stumpf zusammenkleben. Hätt ich mich nie getraut.
Wie war der Übergang von Kanzel zu Astrokuppel? Lässt sich da eventuell noch ein schwarzer Papierstreifen dazwischen kleben, der dann als Gummidichtung durchgeht?

Zaphod

MaFa

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28

Montag, 19. Dezember 2011, 22:57

Hallo Alfred,

das schaut sehr gut aus ... Gerade die Kanzeln finde ich bei den Flugzeugen immer so eine Sache....
Da kann ich doch schon mal was von dir abschauen bevor ich mich dann an die MK II wagen werde.

NeTTe Grüße
Martin
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J.R.

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Dienstag, 20. Dezember 2011, 18:26

Hallo Alfred,

es geht ja wie gewohnt zügig voran mit Deiner Lancaster. Also die Sache mit der Kanzel ist ja wohl ne heikle Nummer gewesen, mein lieber Scholli ! Haste aber prima hinbekommen..bin begeistert :thumbsup: .

Diese 4-mot Kiste wird ein echt klasse Vogel und sieht eigentlich gar nicht nach Fly aus. Toi, toi,toi, fürs weitere Gelingen!!

Viele Grüße

J.R.
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30

Mittwoch, 21. Dezember 2011, 18:45

Hallo Bastelfreunde,

danke für eure Kommentare zur Bauausführung der Pilotenkanzel.
Viel bei ihr werde ich wohl aber voraussichtlich aber nicht mehr ändern, das Bauergebnis sagt mir so schon zu.

Grüße

Alfred

31

Donnerstag, 22. Dezember 2011, 18:59

Hallo Bastelfreunde,

heute nur ein kleines Update vom Bau des Bombers.
In den letzten Tagen habe ich ledeglich die Kunststoffhaube des vorne platzierten Beobachters erstellt.
Dabei musste das Plastik-Teil etwas anders zugeschnitten werden, als sich der Hersteller derselbigen vorgestellt hatte, nämlich etwas schräg, im unteren Bereich etwas stärker (mehr), dann passt das Teil ziemlich gut...

Grüße

Alfred
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32

Donnerstag, 22. Dezember 2011, 19:48

Moin Alfred,
also, der britische 4-Mot sieht klasse aus - richtig gut hinbekommen, cooles Teil :thumbup: !

Gruß von der Ostsee
HaJo

MaFa

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33

Donnerstag, 22. Dezember 2011, 20:07

Hallo Alferd,

das schaut wieder Klasse aus, gerade die Seitenansichten (1238/1239) finde ich besonders überzeugend ....
Ich gerate in die Versuchung mir die MK I auch noch zuzulegen ....
Wie gut ist der Laserspannteesatz denn sollte ich den Mitbestellen oder lieber mir meinen eigenen lasern...???
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Mathias Nöring

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34

Samstag, 24. Dezember 2011, 12:38

Avro Lancaster - Fortsetzung wg. politischer Äusserungen

Da in einem Baubericht keine Grundsatzdiskussionen politischer Art Platz haben, lagere ich die Äußerungen von "panzerchen" in diesen gesonderten Thread aus -> LINK
Der Blöde ist immer der Realist...
Aber wer braucht schon Leute, die zusammen Ihren Namen tanzen!

Aktueller Bau:
  • Moonport / Apollo CM / 1:32

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Rockabilly-Radio: Rockin' Big Daddy-O Radio

35

Freitag, 30. Dezember 2011, 10:40

Hallo Bastelfreunde,

@Mathias, danke dir für dein entschlossenes Handeln, dadurch konnte im separaten Thread einiges, das hier fehl am Platz wäre, in Ruhe geklärt werden.
@Martin, die Lancaster Mk. I kann ich dir wärmstens empfehlen, zu den Lasecuts: es ist sicherlich auch eine Preisfrage, die Passgenauigkeit der gelaserten Spanten ist im Allgemeinen als "Gut" zu bezeichnen, man kommt so oder so nicht um etwas (Kanten-)schleifen, oder vielleicht etwas hinzufügen.
@Hans-Joachim, danke für die Blumen, ich hoffe, weitere Bauschritte weiterhin gut zu meistern.
Und im neuen Jahr (2012) geht es hier, wenn nichts dazwischen kommt, weiter.

Bis dahin

Alfred

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »frettchen« (26. Juni 2013, 19:10)


René Pinos

3,1415926535....

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36

Freitag, 30. Dezember 2011, 11:32

Hallo Alfred,

die Lancaster ist für mich Dein bisher bester Bau - zumal es kein Halinski Bausatz ist. ;)

Gutes Gelingen weiterhin und ein Gutes Neues Jahr

René
Wer Bier nicht liebt und Weib und Knödel der bleibt ein Leben lang ein Blödel

MaFa

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37

Freitag, 30. Dezember 2011, 14:30

Hallo Alfred,

nun ist es passiert ... hab mir die MKI nun auch noch bestellt ... (hab ja jetzt einen den ich dafür Schuldig machen kann ... )
Mal sehen wann ich die dann mal bauen kann ...

Also ich werde dir da gewiss weiter über die Schulter schauen ... An der zivilen Lancaster wäre ich auch interessiert ...
Die schaut schick aus und war bestimmt auch mal des öfteren Gast im Norden von Deutschland.

NeTTe Grüße
Martin
Im Probebau: PU29 ( M 1:25)
Abgeschlossen: Altona V23(als TT-Komplettmodell)
In Vorbereitung: Altona V23(M 1:200)
In der Entwicklung: BR 41 DB/DR/DRG


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38

Samstag, 31. Dezember 2011, 15:00

Hallo Bastelfreunde,

@René, danke für deine mir schmeichelnde Anerkennung; werde mir Mühe geben, auch bei anderen Bauprojekten exakt und sauber zu basteln.
@Martin, da kann ich dich zum Erwerb dieser Lancaster beglückwünschen. Mal schu'n, welche weitere Klippen bei meinem Bau es zu umschiffen gilt...
Allen danke ich vorerst fürs Zuschauen und euch, auch an René, alles Gute für das Jahr 2012.

Grüße

Alfred

Rainer59

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39

Sonntag, 1. Januar 2012, 09:59

Deine Lancaster wird ein Supervogel,ist sicher ein Hingucker wenn sie dann so fertiger da steht,also weiter so.

Alles gute im Jahr 2012

Wünscht Rainer

40

Sonntag, 1. Januar 2012, 16:50

Hallo Rainer,

danke für deine Wünsche an meine Adresse, das wünsche ich dir auch.
Der Bau der Lancaster liegt seit kurz vor Weihnachten still, da ich den Bau der neuen P-47 von Halinski angefangen habe.
Das soll aber nicht heißen, das es hier nicht weitergeht, nur ein wenig Gedult, dann wird's auch hier nur so flutschen - versprochen...

meint

der Alfred

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