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Montag, 12. April 2004, 18:54

Die Ausstellung ist zu Ende und die Modelle wieder alle zu Hause. Hier kommen ein paar Zeitungsausschnitte und Fotos:

WAZ Nr. 65 17. März 2004
Klebekunst mit der flinken UHU-Flasche
Modellbauer basteln Miniaturwelt aus Karton-Bögen

Von Oliver Schmeer___
Im Schreibwarenladen nebenan gab es sie einst, die Basteibögen aus Karton. Das römische Kastell etwa. Krumm und schief, mit Uhu-Streifen verklebt, das war dann das eher klägliche Ergebnis in jungen Jahren. Der Hauch eines Germanen genügte, um es zusammenfallen zu lassen.

Nicht so bei den Profi-Klebern, die ihre filigranen Hobby-Werke bis Ostersamstag in der Stadtbücherei ausstellen. Hinter Glas und in Vitrinen. Denn was dort steht, teils aus tausenden bunt gedruckten Stücken gefertigt, ist das Werk von Monaten, Jahren. Wer erinnert sich nicht an die Linien - Morsezeichen zum Knicken und Falzen von Klebelaschen und Ecken nach oben, nach unter oder wie auch immer: _. _. _ oder _.._.._.. oder -----.
Da ist Axel Huppers aus Moers. Basteibögen in Comics brachten ihn schon als Kind zum Hobby. Heute „fährt" der 33-Jährige Mercedes SSK, Bj. '28, im Maßstab 1:8, limitierte Auflage 500 Stück. Exakt 927 ausgeschnittene Teile kleben aneinander. Zig Stecknadeln geben die silbernen Speichen. Vier Jahre Arbeit stecken in der weißen Limousine: halbes Jahr basteln, drei Jahre „kapitulieren" und erneut sechs Monate schneiden, falzen, falten und kleben. „Wir machen aus flachen, zweidimensionalen Bögen Plastisches, Dreidimensionales", distanziert sich Huppers von Kunststoffmodellbauern. Und auch dies ist der Karton-Zunft eigen: „Man hat nur ein^n Versuch." Schon mal versucht, einmal geklebtes Papier wieder zu lösen?

Da ist Klaus Gilles aus Oberhausen. Schiffe und Flugzeuge sind seine Profession. Die „Potsdam", ein maßstabgetreues, altes Fracht-Fahrgastschiff in Unterarm - Länge hat er neben anderen Dampfern und Motorschiffen in die Vitrine gestellt. Der Mann bastelt wie ein Chirurg mit minimal - invasiven Eingriffen, greift unter der Leuchtlupe zu Skalpell und spitzer Pinzette und zu chirurgischer Seide für die Takelage. „Masten sind schwierig“; sagt er. Da spaltet er sogar den dünnen Karton zu noch dünnerer Pappe und rollt sie um Drähte oder Gräser. Und schwört auf UHU’s „Flinke Flasche“, wobei er den Klebesaft in feine Injektionsspritzen umfüllt. 61 Jahre ist er nun; eine Stunde rechnet er für 5 Teile. Das macht bei der “Potsdam“ … . Zur Lebensaufgabe wird da wohl die bestellte Klebekunst mit 8000 Teilen.

Und da ist Christoph Giesen aus Hagen, auch Mitglied in der Duisburger Bastelvereinigung, die die Ausstellung in der Stadtbücherei bestückt. Ihm liegt die Architektur-Bastelei. Drei Monate brauchte er im Miniaturformat, wofür Steinmetze und Maurer zehn Jahre benötigten: Den Aufbau der Dresdner Frauenkirche. Daneben steht das Ständetheater Prag, das er im Urlaub aus Stein gebaut sah und prompt nachklebte. Mit Bögen aus der Tschechei. Auch eine Art der Urlaubserinnerung.
Ohnehin, sagt er, hege und pflege der einstige Ostblock die pappene Klebe-Kunst. Wohl auch, weil das Hobby ein zeitintensives, aber ein preiswertes ist. Schon ab ein paar Euro gibt es gute Qualität. Heute oft auch auf dem Computer hergestellt. Mit Mini-Einzelteilen, die den Bastler zuweilen verzweifeln lassen. Auch höchst aktuell gehts: Schreiber Kartonmodellbau etwa hat schon das Jüdische Museum in Berlin auf vier Bögen Karton gedruckt. Und unter www.moduni.de lässt es sich durch das Modellbau-Universum surfen. • Wer sich Tipps von den Bastelprofis geben lassen will, der eile am Samstag, 27. März, in die Stadtbücherei. Dann halten Axel Huppers & Co von 10 bis 14 Uhr einen Workshop ab. Kostenlos und ohne Anmeldung

Klebe-Karton: Von wegen alles Pappe
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Montag, 12. April 2004, 18:56

Die Potsdam von Klaus Gilles
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Montag, 12. April 2004, 18:57

Der Mercerdes von Axel Huppers
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Montag, 12. April 2004, 18:59

Das Ständetheater aus Prag, Alba Verlag
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Montag, 12. April 2004, 19:00

Eine Vitrine
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Montag, 12. April 2004, 19:03

NRZ Nr. 65 vom 17. März 2004

Große Welt im Kleinen Format

AUSSTELLUNG / Bis zum 10. April zeigen Kartonmodellbauer ihre Kunstwerke in der Zentralbücherei.

sich vielleicht einmal die Dresdener Frauenkirche, die Burg Hohenzollern oder einen Mercedes SSK (Baujahr 1928) anschauen? Dann kommen Sie doch einfach zur Zentralbücherei am Rathausmarkt. Denn dort sind sie noch bis zum 10. April zu sehen.
Zugegeben. Es handelt sich nicht um die Originale. Doch auch ihre aus Kartonpapier nachgebauten Miniaturmodelle können den Betrachter faszinieren. Beim Blick auf die rund 200 Modell-Bauwerke, Schiffe, Autos und Flugzeuge werden bei Manchem vielleicht sogar Kindheitserinnerungen an eigene Modellbauversuche wach. Früher gab es die Modellbauvorlagen aus 160 Gramm dickem Kartonpapier in fast jedem Schreibwarenladen oder als Comic-Beilage.
Doch die von den Hobby-Modellbauern Axel Küppers, Christoph Giesen, Klaus Gilles, Hans Werner Kimpel und im Falle der Burg Hohenzollern von dessen 2003 verstorbenen Vater Werner Kimpel geschaffenen Objekte haben mit ihrer filigranen Klebe- und Stecktechnik eigentlich nichts mehr mit Spielerei zu tun.
„Man kann etwas machen, wovon man sonst nur träumen könnte", schwärmt zum Beispiel Modellbauer Huppers angesichts des Mercedes SSK, den er im Laufe von vier Jahren aus 927 Einzelteilen im Maßstab 1:8 nachgebaut hat. Auch sein eher kunst- und architekturgeschichtlich inspirierter Modellbaukollege Giesen, der mit rund 1000 Teilen die Dresdener Frauenkirche nachgebaut hat, fasziniert der Übergang von der zwei- in die dreidimensionale Gestaltungsebene. Am 27. März (10-14 Uhr) geben die Modellbauer ihr Wissen in einem offenen Workshop in der Zentralbücherei gerne an alle Interessierten weiter. (T.E.)
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Montag, 12. April 2004, 19:06

Der Zeus Tempel von Olympia, GMP Verlag, von 1:300 auf 1:200 vergrößert
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Montag, 12. April 2004, 19:09

Etwas dunkel leider, die Flugzeuge und Raketen. Biis auf die Cessner in 1:50 (Möwe-Verlag) sind alle anderen Modelle in 1:100 oder 1:87. Zum Teil auch verkleinert wie die DC 3 aus dem Möwe - Verlag.
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