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M_40

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1

Mittwoch, 16. Januar 2013, 16:28

Aus meiner Modellbausteinzeit - KM Z 1 , R 17 und weitere 1:500

Diese beiden Boote habe ich vor 55 Jahren gebaut. Vorlage waren HJ-Bastelanleitungen (offenbar für Sperrholz gedacht), die mir ein Klassenkamerad kurz ausgeliehen und die ich mit diesem extrem dünnen, durchscheinenden Schreibmaschinendurchschlagpapier (das es wahrscheinlich gar nicht mehr gibt) durchgepaust hatte. Hauptsächliches Baumaterial war wahrhaftig Kartonbau: Diese großen Kartons, in die Kaufhäuser Anzüge packten. (Plastiktüten waren noch nicht erfunden.) Die Kartondicke kann man an den Kanten der Modelle sehen. Schreiber, Wilhelmshavener, Supern waren mir unbekannt. Ich hätte auch gar keine Details gekannt, ebenso wenig die Originalfarben. Auch dass man Signalflaggen am Großmast fuhr, wusste ich nicht.
Die Takelage aus Uhu-Fäden hat mit den Jahren "gearbeitet", z.B. die Stenge (Rah?) verbogen, oder ist teilweise gerissen.
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Ehemaliges Mitglied P_H

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2

Mittwoch, 16. Januar 2013, 17:21

Hallo

Was soll man dazu sagen?

SACKSTARK!


LG
Peter

Pitje

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3

Mittwoch, 16. Januar 2013, 17:24

Hallo,

das sind mal echte Zeitzeugen vergangener Tage, in denen es nicht so gut ging, wie uns jetzt. Durchpausen - Karton aus dem Supermarkt, Fäden aus Klebeästen - das steckte echt Wille dahinter.
Und unter dem Strich sind die Modelle sogar (noch) sehr ansehnlich und sauber gebaut.
Schönen Dank, dass Du uns daran teilhaben lässt! :thumbsup:

VG
Peter
Parallel im Bau:
Großlinienschiff S.M.S. Baden , HMV, 1:250
Hafenanlage Neu-Ulm , diverse Verlage, 1:250

M_40

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4

Mittwoch, 16. Januar 2013, 17:42

@ Peter_H und Pitje,

Ihr beschämt mich. :love: Danke. Ich hatte lange überlegt, ob ich's reinstellen soll, oder ob ich zu hören kriege "was will der mit dem alten Stümperzeug"

LG
M_40 ex M40

Peter P.

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5

Mittwoch, 16. Januar 2013, 21:46

Sehr schön!
Diese alten Modelle haben doch einen unvergleichlichen Charme wie ich finde!


Ist Rechtschreibschwäche und grenzenlose Blödheit abmahnfähig?

Joachim Frerichs

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Mittwoch, 16. Januar 2013, 21:54

Ahoi M_40,

sehr schön !!!! Schon vor 55 Jahren - als ich gerade als Frucht der Liebe im Bauch meiner Mutter
schwamm - hattest Du den richtigen Maßstab gewählt, klasse :D

Nein wirklich, die Modelle gefallen mir ausgesprochen gut. Sie haben so einen gewisssen Charme,
des Antiken. Da steckt richtige Pionierarbeit mit dem Stand der Technik von damals drin.

Frage:
Was bedeutet M_40 ex M40 ??????????????
Ist das Dein Geheimagentenpseudonym ;)
Hat M_40 auch einen Vornamen ???



Gruß
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

Hasenpapa

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7

Mittwoch, 16. Januar 2013, 22:11

Hallo M_40,

schön, das du Dich entschlossen hast, uns deine Modelle nicht
vor zu enthalten.

Wirklich sehr schön, wie schon Jo gesagt hat, habe diese Modelle echt
Charme.

Gruß

Markus
Fertig gestellt:
Menschliches Skelett 1:1
Grumman F4F-3 Wildcat
Jagdpanzer IV Ausf. F, 1:25 Modelik
Maly Modelarz Renault 17

Im Bau befindlich:

Maly Modelarz Austin Putilov

M_40

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8

Mittwoch, 16. Januar 2013, 23:29

Herzlichen Dank an alle bisherigen Kommentatoren. Ich vermisse das Smiley :rotwerd:

@ Joachim Frerichs: Ursprünglich habe ich mich M40 genannt, weil mich der KM-Minensuchertyp 40 besonders interessierte und mein erstes Modell war, das ich selber gut fand (und hier vorstellte). Nachdem ich mal meine eigenen Beiträge nicht mehr fand :D , und ich gelesen hatte, dass Suchbegriffe mindestens 4 Zeichen umfassen müssen, habe mich in M_40 umbenannt. Mit Vorname heißt der Kerl übrigens Eugen.

Gruß
M_40

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Donnerstag, 17. Januar 2013, 00:03

Hallo Eugen,

herzlichen Dank für die Vorstellung und Gratulation, dass Du diese Modelle noch hast!

Ich habe leider aus der Anfangszeit meiner Bautätigkeit keine Ergebnisse mehr, lediglich einige Fotos, die ich vielleicht mal herauskramen sollte.

An das Schreibmaschinenpapier kann ich mich noch gut erinnern, denn ich musste in meinen beruflichen Anfangsjahren, als es noch keine Fotokopierer gab, manche Anweisungen abschreiben. Oben war ein normales Schreibmaschinenpaier und dann kamen jeweils nach einem Kohlepapier bis zu 8 (!) dieser dünnen Schreibmaschinenpaiere. so wurden eine "Originalkopie" und bis zu 8 Kopien davon gefertigt. Und das mit einer der üblichen Büroschreibmaschinen. Da war noch Kraft in den Fingern gefordert. Und von wegen Schreibfehler - dann musste alles nochmals eingetippt wereden.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
Viele Grüße
Hans-Jürgen

Wiesel

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Donnerstag, 17. Januar 2013, 09:47

Hallo Eugen,

als Du diese Schätzchen gebaut hast, war ich gerade mal 2 Jahre alt...
Wunderbare Modelle mit sehr viel Charme und vielleicht mehr Ausstrahlung als einige computergenerierte, steril wirkende Neuerscheinungen! Danke fürs Einstellen!
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



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Donnerstag, 17. Januar 2013, 10:51

Hallo Eugen,

die Modelle brauchst du wirklich nicht verstecken, sauber gebaut und mit viel Charme. Die Takelage mit UHU Fäden ist mal eine Idee auf die man erstmal kommen muß. Und die Schiffchen über 55 Jahre so gut zu erhalten ist auch eine Leistung!

Beste Grüße
Uwe

M_40

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Donnerstag, 17. Januar 2013, 11:10

Hallo an alle,

tja die Konservierung: Das war mal eine Zigarrenkiste meines Vaters, 2 Seitenwände durch Cellophan ersetzt. Daher die Schlierenspiegelung und die hässlichen Tesa-Flicken auf Rissen. Hat aber immerhin den Staub "der Jahrhunderte" abgehalten.

Die 12,7, Torpedorohre, Bootskräne und Entfernungsmesser kann man natürlich drehen. Dazu müsste ich mal wieder das Cellophan aufschneiden und durch neueres Material ersetzen. Auch die Rah wieder hochbiegen.

Gruß
M_40
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M_40

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Freitag, 18. Januar 2013, 15:52

erfolgreiche Suche im Keller

Hallo an alle,
nach Euern ermunternden Kommentaren habe ich im Keller noch folgendes gefunden:
1 Jahr später sind - ebenfalls nach HJ-Bastelvorlagen - R 1, S 1 und S 6 entstanden. Die Torpedorohre auf S 1 bestehen aus abgesägten Nägeln und dünnem Kupferdraht.

Z 2 ist nach derselben Vorlage gebaut wie Z 1. Obwohl nicht fertiggebaut, zeige ich ihn, um die Drehbarkeit von Geschützen, Torpedorohren und Entfernungsmessern zu beweisen und weil seine Brücke im Gegensatz zu der von Z 1 Windschutz hat.
Vorlage für die britische Sloop Starling und Z 38 waren diese kleinen Seiten- und Decksrisse, die in den S.O.S.-Heften vom Moewig Verlag oft zu dem jeweils abgehandelten Schiff abgedruckt waren. Jedes Teil mit dem Rechenschieber zum Maßstab 1:500 umgerechnet. Alle sind nicht fertiggebaut. Man beachte aber an der Stirn der Brücke von Z 38 dessen Bootswappen, den springenden Panther mit einem Regenschirm unter dem "Arm". :cool: Der 15er-Zwilling von Z 38 sollte - neben Drehbarkeit - auch in der Höhe verstellbare Rohre bekommen. Immerhin kann man, wie vorgeführt, (mit der Pinzette) die 2-cm-Vierlinge drehen.

Nürnberg ist 1 Jahr vor Z 1 angefangen, ebenfalls nach Seiten- und Decksriss in einem S.O.S.-Heft. Sie sollte auch im Maßstab 1:500 sein. Da ich damals aber noch keinen Rechenschieber hatte, ist sie etwa im Maßstab 1:590 ausgefallen, weil sich die abgedruckte Größe der Risszeichnungen so leichter im Kopf umrechnen ließen. (Es war wohl jedes Maß des Risses mal 2,5). Dafür hat sie etwas, was keine Marine jemals schaffte: Eine Schublade auf der Backbordseite zur Aufnahme von 2 Bordflugzeugen. Ihren Fertigbau habe ich zugunsten eines Neubaus im Dank Rechenschieber korrekten Maßstab eingestellt, der aber nicht über das Hauptdeck hinaus gedieh.

Für einen geplanten Phantasie-Flugzeugträger habe ich etwa 1961 Musterflugzeuge aus Papier gebaut, ebenfalls im Maßstab 1:500. Vorlage waren die 3-Seiten-Risse in "Flugzeuge der Welt" von Green und Pollinger. Von links nach rechts: Douglas C-133 Cargomaster (der war sogar im Zimmer ein wenig segelflugtauglich), North American A3J-1 Vigilante, G.A.M.D. Mirage IIIC, G.A.M.D. Mirage IVA, English Electric F.1 und G.A.M.D. Etendard IVM, wenn ich es noch recht zusammenkriege.
Keine Bange: Jetzt kommen von mir keine weiteren Altmodelle mehr.

Viele Grüße
M_40
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Freitag, 18. Januar 2013, 18:48

Ahoi Eugen,

Nürnberg .... Dafür hat sie etwas, was keine Marine jemals schaffte: Eine Schublade auf der Backbordseite zur Aufnahme von 2 Bordflugzeugen


Das ist ja echt cool !!!! Auf so etwas muss man erst einmal kommen, klasse Idee !!!

.... britische Sloop Starling und Z 38 .... Jedes Teil mit dem Rechenschieber zum Maßstab 1:500 umgerechnet.


Nürnberg ... Sie sollte auch im Maßstab 1:500 sein.


Für einen geplanten Phantasie-Flugzeugträger habe ich etwa 1961 Musterflugzeuge aus Papier gebaut, ebenfalls im Maßstab 1:500.


Dieser Maßstab, einfach genial :D :D :D


Gruß
Jo
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Samstag, 19. Januar 2013, 17:05

Hallo Eugen

ich hätte keine Angst noch mehr alte Schätzchen zu sehen! Im Gegenteil, nur her damit und gezeigt!

Aber im Ernst Deine Vigilante, Mirage III und den 4-Mot (habe ich zwar nur als C-130 identifiziert) habe ich annähernd gleich erkannt,
die English Electric habe ich als Mig eingestuft, bis ich einen 2. Blick riskierte und die Flügelform erkannt habe.

Das zeigt doch, wie gut es Dir gelungen ist, die charakteristischen Formen umzusetzen.
Herzliche Grüße
Gerald


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Ua mau ke ea o ka āina i ka pono

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Sonntag, 20. Januar 2013, 11:42

Vielen Dank Gerald,

die C-130 und die C-133 sehen sich schon sehr ähnlich - erst recht in diesem Maßstab und Blickwinkel. Bei der C-130 verläuft die Tragflächenoberkante (fast) bündig mit der Rumpfoberkante. Bei der C-133 sind die Tragflächen durch einen Wulst höher angesetzt. Wenn ich sie zum Fotografieren auf ein Maßband gestellt hätte, hätte es die Größe eindeutig gemacht.
Danke auch, dass Du nicht fragst, wo denn die Propeller geblieben seien, denn es ist ja kein Jet sondern ein Turboprop: Cellophanscheiben, die die rotierenden Propeller symbolisieren sollten, waren meinen Testsegelflügen zum Opfer gefallen.

Gruß
Eugen

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Sonntag, 27. Januar 2013, 11:36

noch ein ganz kleiner Spaß von damals

Ein kleines Hallo,

Zerstörer und leichter Kreuzer im Maßstab 1:5.000. Kanonenrohre wären wohl aus Litzendraht machbar gewesen, aber deren Befestigung hätte wüste Klebstoffknubbel erfordert.

(Ich hätte nie gedacht, dass bei dem winzigen Abstand die Tiefenschärfe nicht übers ganze Bild reicht.)

Große Grüße
Eugen
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