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Zaphod

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  • »Zaphod« ist der Autor dieses Themas

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Donnerstag, 30. Juli 2009, 22:47

Answer-STM Hansa-Brandenburg W.29

Hallo,


heute kam ein Paket von Slwomir mit Neuerscheinungen.

Darunter die Hansa-Brandenburg W.29, ein See-Kampfflugzeug der Kaiserlichen Luftstreitkräfte von 1918.

Ich fand dieses Flugzeug wegen seiner Form und der Lozenge-Tarnbemalung schon immer attraktiv und möchte es hier vorstellen.

Die Einzelheiten zu Geschichte und technischen Daten kann man im Netz ruck-zuck finden und nachlesen, daher erspare ich sie mir.

Zum Verlag: STM ist, wenn ich das richtig verstanden habe, ein Ableger des Answer-Verlags.

Der Bogen ist etwas größer als DIN 4, er beinhaltet eine knappe Textanleitung, 4 Seiten Skizzen, die m.E. vollkommen ausreichen, drei Bögen mit den farbigen Teilen und einen Bogen mit zu verstärkenden Teilen des Gerüstes von Tragfläche und Schwimmer. Letzterer ist auch als Laser-Cut zu haben, darauf habe ich aber verzichtet.

Die Teilzahl beläuft sich inklusive der nach Schablone selbst zu fertigenden Teile auf knapp 300, ist also überschaubar.

Allerdings empfiehlt es sich, die Seite mit den Profilteilen zu photokopieren, bevor man sie auf Karton aufzieht, denn sie ist auf das Hochglanzpapier des rückseitigen Umschlags gedruckt, ein Papier, das sich kaum gut verarbeiten lassen wird.

Der optische Eindruck ist ein positiver. Der Druck sehr sauber.
Die Spanten der Tragfläche scheinen mir deren ungewöhnliche Struktur (Verdickung im Profil bis zur Höhe der äußeren Schwimmer-Stütze) angemessen wiederzugeben.

Ein historischer Fehler ist dem Verlag unterlaufen: Die W.29 gab es in 2 Varianten: Mit zwei starr nach vorne feuernden MGs, dann entfiel das Radio oder mit Radio und dafür nur dem rechten MG. Die Nr. 2512 gehörte zu den Maschinen mit Radio und nur einem MG (Angaben Internet).

Zu den Abbildungen:

Bild 4: Die Holzverkleidung innen ist hervorragend nachgebildet, das Foto gibt das nicht angemessen wieder, aber ich habe wg. des Copyrights bewußt schlechte Aufnahmen gemacht.

Bild 5: Lozenge-Tarnung und Leinwand an der Unterseite des Flügels sind ebenfalls ausgezeichnet gedruckt. Das 1-Cent-Stück soll veranschaulichen wie breit die Tragflächen waren. Die gesamte Flügeloberfläche stand der eines Doppeldeckers kaum nach.

Bild 6: links zu sehen: Der Streifen, der auf 1mm Karton geklebt werden soll. Auf diesen werden dann die auf 0,5mm verstärkten rechts sichtbaren Profilstücke (18 Stück pro Tragfläche) aufgeschoben. Das Ergebnis sollte ein stabiler Flügel sein, auf dieser Grundlage lässt sich sicher auch eine leicht durchhängende Tragflächenbespannung bewerkstelligen. Ich glaube Flo hatte einmal erklärt, wie man so eine macht.


Fazit: Ein optisch sehr ansprechendes Modell, Answers neuer Ableger hat sich prima eingeführt. Angekündigt wird hier als Nr. 2 der niederländische leichte Kreuzer De Ruyter in 1/200 und als Nr. 3 eine Bergepanzer Tiger in 1/25.



Zaphod
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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Zaphod« (21. September 2009, 20:34)


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