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Samstag, 12. Dezember 2009, 03:25

Alfa Romeo 179C, 1980

Hallo ihr lieben Formel1-Fans hier, ich möchte euch ein neues Modell vorstellen, der Alfa Romeo 179 der 1980 von Patrick Depailler gefahren wurde


Der Alfa Romeo 179 war ein Formel-1-Rennwagen, der vom italienischen Automobilhersteller Alfa Romeo von 1979 bis 1982 in unterschiedlichen Versionen in der Weltmeisterschaft einsetzt wurde.
Der Alfa Romeo 179 ersetzte Mitte 1979 den Alfa Romeo 177 und gab mit Bruno Giacomelli am Steuer sein Renndebüt beim Großen Preis von Italien. Giacomelli fiel in der 28. Runde nach einem Dreher aus. Ende 1979 beschloss die Teamführung von Alfa Romeo, mit einem 2-Fahrer-Team die gesamte Formel-1-Saison 1980 zu bestreiten. Als Teamkollege von Giacomelli wurde der Franzose Patrick Depailler verpflichtet. Der Teamführung von Alfa Romeo war bewusst, dass schnelle Erfolge nicht zu erzielen waren, und entwickelte ein herkömmliches Ground-Effekt-Fahrzeug. Der 179 war schnell, aber sehr defektanfällig. Vor allem der hauseigene 12-Zylinder-Motor verursachte viele Ausfälle. Mitte der Saison musste das Team einen schweren Rückschlag hinnehmen, als Depailler bei Testfahrten in Hockenheim tödlich verunglückte. Ab dem Großen Preis der Niederlande kam Vittorio Brambilla als Ersatzmann ins Team. Beim letzten Rennen der Saison, dem Großen Preis der USA in Watkins Glen, stellte Giacomelli den 179 auf die Pole Position, fiel im Rennen aber erneut mit Motorschaden aus.
Für die Saison 1981 wurde der 179 gründlich überarbeitet, allerdings stellte sich im Laufe des Jahres heraus, dass die Haltbarkeit des 3-Liter-Motors nicht verbessert werden konnte. Teamchef Carlo Chiti verpflichtete den bei Lotus unzufriedenen Mario Andretti und erhoffte sich eine spürbare Steigerung des Teams. Andretti erreichte in dem jetzt als 179C bezeichneten Rennwagen beim ersten Rennen der Saison in Long Bach den vierten Rang, die drei Weltmeisterschaftspunkte blieben jedoch die einzigen Punkte des US-Amerikaners 1981. Erst beim letzten Rennen des Jahres in Las Vegas erreichte Giacomelli mit dem dritten Rang die erste Podiumsplatzierung.
Andretti verließ das Team nach nur einem Jahr wieder und 1982 ging Alfa Romeo mit der D-Version des 179 und Andrea de Cesaris als zweiter Fahrer an den Start. Die Probleme blieben dieselben: schnelles Auto, wenig Zielankünfte. Insgesamt konnten mit dem 179 bei 61 Grands-Prix-Starts nur 14 Weltmeisterschaftspunkte eingefahren werden.
Eine Spezialversion des 179 war der 179T. Das Fahrzeug diente als Testwagen für den V8-Turbomotor, der später im Alfa Romeo 182 zum Einsatz

zu Patrick Depailler Depailler, der von kleinem Wuchs und zudem Kettenraucher war, zählt bis heute neben Alain Prost, Jacques Laffite und René Arnoux zu den populärsten französischen Rennfahrern – nicht zuletzt wegen seines risikoreichen Fahrstils und dem Hauch des Abenteurers, der ihn stets umgab. Aus der französischen Formel 2 kommend, gab Depailler am 2. Juli 1972 beim Grand Prix von Frankreich in Clermont-Ferrand auf einem Tyrrell sein Debüt in der Formel 1. Er war bei dem britischen Team neben François Cevert als Nachfolger des dreimaligen Weltmeisters Jackie Stewart für 1974 vorgesehen, verletzte sich jedoch beim privaten Motocrossfahren am Bein und fiel damit kurzfristig aus. An seiner Stelle wurde der Südafrikaner Jody Scheckter verpflichtet. Durch Ceverts tödlichen Unfall beim Großen Preis der USA in Watkins Glen 1973 kam Depailler aber unerwartet doch noch zu seinem Stammplatz. Dem Tyrrell-Team hielt er in den folgenden fünf Jahren die Treue. Der Franzose fuhr zahlreiche Spitzenplatzierungen in den Rennen ein und entwickelte sich zu einem ausgezeichneten Testpiloten mit hohem technischen Sachverstand.

In der Saison 1976 belegte er nicht nur fünfmal den zweiten Platz, er kam auch beim Grand Prix von Japan in Fuji zum ersten Mal einem Grand-Prix-Sieg nahe, musste sich jedoch dem US-Amerikaner Mario Andretti im Lotus geschlagen geben. Sein Teamkollege Scheckter indes verabschiedete sich als WM-Dritter von Tyrrell. In jener Saison wurde auch der legendäre Sechsrad-Tyrrell (Bez. P34) eingesetzt, an dessen Entwicklung Depailler maßgeblich beteiligt war. Das Konzept dieses Rennwagens konnte sich allerdings nicht durchsetzen. Nach einer durchwachsenen Saison 1977 an der Seite des Schweden Ronnie Peterson feierte der Franzose seinen ersten Sieg 1978 beim Grand Prix von Monaco und wechselte Ende der Saison zum französischen Ligier-Team.

Dort stand er im Schatten seines neuen Teamkollegen Jacques Laffite, der mit zwei Siegen zu Saisonbeginn um den WM-Titel fuhr. Scharfe Rivalität zeichnete das Verhältnis der beiden Franzosen aus. Beim Grand Prix von Spanien in Jarama feierte Depailler derweil seinen zweiten (und letzten) Sieg. Am Pfingstsonntag 1979 stürzte er beim Drachenfliegen in der Nähe seiner Heimatstadt ab und zog sich dabei zahlreiche Frakturen an beiden Beinen zu. Nach einigen Operationen und vielen Stunden Therapie war er in der Lage, im Januar 1980 sein Comeback bei Alfa Romeo zu geben. Das italienische Team hatte ihn nicht zuletzt wegen seiner Fähigkeiten als Testpilot verpflichtet. Tatsächlich machte der Wagen in Bezug auf Schnelligkeit erstaunliche Fortschritte, regelmäßige Top-10-Platzierungen in der Qualifikation wurden oft durch Defekte zunichte gemacht.

Depailler konnte jedoch die Früchte seiner Arbeit nicht mehr ernten. Am 1. August 1980 verunglückte er bei Testfahrten in Hockenheim in der Ostkurve tödlich. Die Unfallursache wurde nie vollständig aufgeklärt. Schleifspuren auf dem Asphalt im Kurveneingang deuteten auf einen Materialbruch hin (Querlenker oder eine der aerodynamischen „Schürzen“). Die Ostkurve sollte für den am 10. August stattfindenden Großen Preis von Deutschland mit zusätzlichen Fangzäunen gesichert werden. Diese Fangzäune lagen jedoch zum Zeitpunkt des Unfalls noch zusammengerollt hinter den Leitplanken.

Das Modell ist ein Free Download (Link wurde leider entfernt designt von Igor A.Fragoso. Ich habe die Version von Patrick Depailler gebaut. Ein Trost für euch Es gibt ja noch Bruno Giacomellis Versiion zum Download :]
»Jens-ArneJung« hat folgendes Bild angehängt:
  • Alfa Romeo 179 C 1980 Depailler.jpg
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Peter P.

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Samstag, 12. Dezember 2009, 07:48

Aber wenn der Link entfernt wurde,gibts auch nicht Giacomellis Version zum Download,dann gibts nämlich nix....
Stell doch mal Fotos von denen die Du gebaut hast ins Forum!
Denn die Geschichten die Du schreibst kann jeder selber im Netz nachlesen wenn er will, und wir wollen doch nicht zum Wikipedia für F1 Fans werden,oder? ;)


Ist Rechtschreibschwäche und grenzenlose Blödheit abmahnfähig?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter P.« (12. Dezember 2009, 07:50)


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Samstag, 12. Dezember 2009, 12:28

Hallo Peter, hier kannst du es haben, Giacomellis Alfa

lg Jens-Arne Jung

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Jens-Arne,
Du musst endlich verstehen, wenn Du unentwegt Links zu Raubkopien einstellst, darfst Du Dich nicht wundern, dass Du bald hier wieder gehen musst.
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Samstag, 12. Dezember 2009, 13:49

ich kann es verstehen...
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