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Zaphod

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Sonntag, 30. März 2014, 11:11

Motor (Teile 56-59) (Fortsetzung)

Der Motorblock (Teil 56) lässt sich ohne Probleme montieren. Wichtig ist dabei der Hinweis, den mir Henryk übersetzt hat:

"Achtung! Die Teile 56,56i, 56n können durch die Teile 56k, 56j, 56o ersetzt werden, wenn wir das Teil 56i nicht aus „Blättern“ bauen wollen. Der fertige Motor wird am Rumpf verklebt."

Bild 1: Der Motorblock besteht im Wesentlichen aus drei übereinander angeordneten Zylindern.
Bild 2: Bie beiden großen Zylinder montiert.
Bild 3: Der dritte und kleinste Zylinder wird von Teil 56i (ganz links) umschlossen. Dieses Teil sollte hinten mit Hilfe von Laschen geschlossen werden. Alternativ kann man 56k wählen, die Form dieses Teils weicht aber deutlich vom Original ab, außerdem muss man dann statt 56h die Scheibe 56j (hier zwischen 56i und 56k liegend) einbauen.
Bild 4: 56n wird auf 56i aufgesetzt, das Teil 56o bietet hier einen minimal veränderten Ansatzwinkel, um sich an das Alternativteil 56k anzupassen.
Bilder 5 und 6: Der fertige Motorblock
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  • 07 Val Motor 56 012.jpg

Zaphod

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Sonntag, 30. März 2014, 11:34

Motor (Teile 56-59) (Fortsetzung 2)


Die Schwierigkeiten mit den einzelnen Zylindern habe ich schon beschrieben. Hier ein kurzer Durchgang durch den Bau:

Bild 1 zeigt von links:
---die untere Hälfte des Zylinders fertig (Teil 57 mit einer lasche verklebt, abschließend 57a von unten eingeklebt)
---die obere Hälfte des Zylinders in fortgeschrittenem Bauzustand.
-------ERSTENS: 57c wurde um die Scheibe 57b ohne Lasche geklebt,
-------ZWEITENS: damit die Teile 57f und 57g einen handhabbaren Ansatz haben (stumpf halten die m.E. nicht), wurden die Einschnitte in 57c
mit Laschen geschlossen (Bilder 2 und 3) und die Teilgruppen innen geschwärzt um Blitzer zu vermeiden (Bild 4)
-------DRITTENS: wurde die rechte Kombination 56h/56i (56h wurde übrigens auch mit einer Lasche geschlossen) aufgeklebt

Nachdem so die Vorarbeiten bis 57e geleistet worden sind, wurde Teil 57f vorne auf die hinterklebte Lasche gesetzt. Nachdem dies durchgetrocknet war, wurde 57f rückseitig mit Weißleim bestrichen und nach hinten gezogen, wo sein schwarzes Ende auf die zweite hinterklebte Lasche gesetzt wurde. Dazwischen wird 57f in verschiedene Richtungen gebogen, schwer zu beschreiben, wie und besonders ansehnlich sind meine Versuche hier auch nicht geworden.

Anschließend wird die Prozedur mit der zweiten Kombination 56h/56i und Teil 57g wiederholt (Bilder 5 und 6)

Irgendwie komme ich mit 57f und 57g nicht klar, die Teile sind m.E. zu groß für den Raum in 57c. Sollen die sich in der Mitte überlappen? Oder müssen die auf eine Art und Weise in verschiedene Richtungen gebogen werden, die mir nicht klar geworden sind ?

Montiert sieht das Ganze dann wie auf den Bildern 7-9 gezeigt aus. Die Stangen sind aus Polysterol und an den Enden, die auf den Motorblockstoßen, angeschrägt.
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J.R.

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83

Montag, 31. März 2014, 20:56

Moin Zaphod,

die "Val" macht es dem Kartonbauer ja nicht gerade leicht. Dennoch sieht das bisher gezeigte in meinen
Augen schon richtig klasse aus. Die Radverkleidungen sind ja eh immer so ne Sache, das die allerdings sooo
schlecht passen ist schon Schade. Hast Du aber gut hingebogen :thumbup: .
Dann bleibt mir nur das nötige Durchhaltevermögen für den Sternmotor zu wünschen.
Machs gut uns bis die Tage.

Gruß
Jens
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Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.
(Henri Matisse )

Zaphod

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84

Dienstag, 1. April 2014, 00:04

Hallo Jens,

eigentlich wollte ich mich was den Flieger angeht schon in die Sommerpause verabschieden, aber irgendwie bin ich dann beim Motor in die Serienfertigung gerutscht.
Die Zylinder sind fast zur Hälfte fertig. Die Teile 57f und 57g bleiben eine Mischung aus Mysterium und Gewürge.
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Henryk

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85

Dienstag, 1. April 2014, 11:22

Insges
Die Teile 57f und 57g bleiben eine Mischung aus Mysterium und Gewürge.

Insgesamt sieht es aber ganz toll aus!
Herzlichste Grüße
Henryk

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86

Dienstag, 1. April 2014, 23:33

Moin Zaphod,

ich bewundere Deinen Mut und Dein Durchhaltevermögen auf's Neue. Bravorös, wie Du Dich da durchfrickelst - aber an manchen Tagen, wenn ich richtig gut dabei bin und wieder mal einen Bogen aus dem Hause AH durchblättere, überfallt mich oft der Gedanke, ob hier nicht jemand versucht oder vielleicht sogar besessen ist, daß, was im Spritzgußverfahren möglich ist - aus Karton um jeden Preis nachzubilden ... sicherlich ein abwegiger Gedanke .. :D
Also halte durch - Du hilfst mit Deinem Baubericht den Nachbauern ungemein - ein Verdienst, welcher unschätzbar wertvoll ist.

mit liebem Gruß
Wilfried

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87

Sonntag, 13. April 2014, 23:09

Hallo Wilfried,

ja, die ganzen Rohre bzw. Schläuche, die jetzt noch kommen, ließen sich z.T. sicher einfacherer und sauberer aus Polysterol herstellen. Ich versuche es diesmal, ganz bei den Papierteilen zu bleiben, falls das überhaupt möglich ist.

Noch eine Anmerkungen zu den Zylindern:
Beim Motor gibt es eine Klippe, die durch die Bilder vom Weißbau vertieft werden kann. Die 11 Dreiecke 57j kommen NICHT an die oberen drei Zylinder (auf dem Bild eindeutig durch die Positionierung der Abgasrohre zu erkennen, die oben anfangen und dann getrennt nach links und rechts nach unten laufen), denn hier verlaufen innen in der Motorhaube die drei halbrunden Schächte für MGs bzw. Belüftung. Der weißgebaute Motor (ich habe lange aber ohne Ergebnis herumgerätselt, wie die die Teile 57f und 57g so wie da gezeigt hinbekommen haben) zeigt aber GERADE AN DIESER STELLE angebrachte Teile 57j. DIES IST FALSCH !!

Hinten hat es der Motor in sich. Es sind 14 Benzinzuleitungen (schwarze Teile 57k und 57l) zu fertigen. Die Montage aus Papier ist möglich, einfacher und optisch ansprechender wären wie gesagt gebogene Polysterolröhrchen. Hier ist es wichtig, erst alle Teile zu montieren und sie dann möglichst in einem Schwung anzubringen, um erforderliche Ausrichtungen in Relation zu den benachbarten Zuleitungen vornehmen zu können.
Die Dreiecke 57j waren manchmal im Wege, manchmal stellten sie eine willkommene Zwischenlage dar, ohne die die Rohre die Zylinder nicht ohne deutliche Schrägstellung erreicht hätten. Bei Polysterol könnte man hier die Länge nach Bedarf variieren.

Bild 2: Eine erste Probe.
Bild 3: Massenproduktion abgeschlossen. Individuelle Abweichungen in den Maßen fallen deutlich ins Auge. Statt diese jetzt auszugleichen, habe ich lieber probiert, denn auch meine Zylinder waren nicht alle perfekt ausgerichtet.

Bilder 4-6: Kurz vor Abschluss der Montage. Die weißen Markierungen auf 56 wurden übermalt, um Blitzern vorzubeugen. Man sieht auch, dass weder Zylinder noch Zuleitungen immer ganz sauber ausgerichtet sind.

Allerdings lässt sich die Motorhaube auch nur knapp und ohne Spiel aufschieben. Das ist keine Aktion, die ich wiederholen möchte, es wird also ein weiterer weitgehend unsichtbarer Motor.
Das ist schade, denn jetzt kommen noch die Abgasleitungen. Nochmal 29 Rohrstücke und zwei Abschlussscheiben.

Mittlerweile ist auch die Bombe fast fertig, ihre Aufhängung übertriff an Komplexität alles, was ich sonst bei Sturzkampfbombern aus dieser Periode kenne.

Da dann nur noch Propeller, Kanzel und diverse harmlose Kleinteile fehlen, sieht es so aus, als würde ich den Flieger doch noch fertig bauen, statt für den Schiffbau zu unterbrechen.
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  • 07 Val Motor 57 045.jpg
  • 07 Val Motor 57 044.jpg
  • 07 Val Motor 57 046.jpg
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  • 07 Val Motor 57 048.jpg
  • 07 Val Motor 57 049.jpg

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Mittwoch, 16. April 2014, 14:51

Es ist vollbracht, der Motor ist fertig.

Was noch fehlte, waren die Abgasleitungen. Noch einmal 29 Rohrstücke fertigen und verbinden, 17 Zuleitungen zu den Zylindern (Bild 1, die rotbraunen Rohre) und dann die Abgasleitungen selber, sehen aus wie zwei missratene Posaunen von Jerichow (Bilder 2-3)

Bei der Montage muss man achtgeben, die beiden "Posaunen" sind jeweils über andere bzw. anders angeordnete Rohre mit den Zylindern verbunden.
Für 11 der 14 Zylinder ist die ein einfaches Rohr, dass in gerader Linie eine Verlängerung des Zylinderkopfs darstellt. Diese wurde zuerst montiert und zwar nur für eine Seite mit einer Mischung aus Weißleim und Uhu (soll gleich haften, aber nicht so schnell abbinden, weil an den Rohren beio der Montage der Posaunen noch herumgebogen werden musste). Für diese Teile sind auf den "Posaunen" auch Markierungen eingezeichnet, für die letzten beiden Leitungen dagegen nicht.
Nachdem die 5 bzw. 6 Rohre so an die Zylinder geklebt waren, wurden ihre Enden wieder mit Weißleim und Uhu (Uhu zuerst, Weißleim drüber) bestrichen und dann vorsichtig die Posaunen aufgesetzt. Die meisten Rohre erreichten ihre Position auf den Posaunen exakt, einige jedoch erwiesen sich als zu kurz, da musste die Posaune näher herangedrückt werden.

Bilder 4 und 5: Die linke Posaune ist montiert, das unterste Abgasrohr, das gut zugänglich aber vertrackt geformt ist, wird nach dem Trocknen montiert

WICHTIG: Die oberen schmalen Enden der Posaune dürfen auf keinen Fall zu hoch stehen, sonst lässt sich die Motorhaube nicht mehr aufschieben, weil es zu einer Kollision mit den dort befindlichen Schächten kommt. Am besten die Motorhaube nach dem Ausrichten und Antrocknen der Posaune einmal aufschieben und ggf. das Ende der Posaune in seiner Lage korrigieren (Bild 6)

Die Bilder 7-9 zeigen der fertigen Motor, nicht alles ganz gerade und sauber, aber für meine Ansprüche erträglich.
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  • 07 Val Motor 58-59 003.jpg
  • 07 Val Motor 58-59 004.jpg
  • 07 Val Motor 58-59 016.jpg
  • 07 Val Motor 58-59 010.jpg
  • 07 Val Motor 58-59 011.jpg
  • 07 Val Motor 58-59 008.jpg
  • 07 Val Motor 58-59 020.jpg
  • 07 Val Motor 58-59 021.jpg
  • 07 Val Motor 58-59 022.jpg

Zaphod

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89

Mittwoch, 16. April 2014, 14:52

Was mir jedoch gar nicht gefällt, ist die Motorhaube vorne, wenn der Motor eingeschoben ist, ist sie nicht mehr gleichmäßig, aber da weiß ich auch keine Hilfe.
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  • 07 Val Motor 58-59 018.jpg

Henryk

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Mittwoch, 16. April 2014, 16:17

Der Motor sieht imposant aus!
Und die Haube? Offensichtlich ist sie „zu eng“, d.h. der Motor ist „zu dick“. Mit solchem Fall war ich auch schon einige Male konfrontiert; in einigen Fällen konnte ich es beheben, indem ich die äußeren Teile der Zylinder/Auspuffrohre vorsichtig etwas abgeschliffen habe.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Zaphod

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Mittwoch, 16. April 2014, 16:33

Hallo Henryk,

ich hegte schon den leisen Verdacht, dass es eng werden könnte und habe den Karton für die oberen Abdeckungen der Zylinderköpfe gespalten.

Aber das war nicht genug. Am einfachsten wäre es bei jedem Zylinder vor der Montage 0,5 bis 1mm wegzuschneiden.


Zaphod

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Zaphod« (16. April 2014, 17:10)


92

Mittwoch, 16. April 2014, 17:54

Hallo Zaphod,

ich finde, dass der imposante Motor dir ganz manierlich gelungen ist.
Und so einen Baut man auch nicht alle Tage... ;)

Grüße

Alfred

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Mittwoch, 16. April 2014, 22:19

Hallo Alfred,

ja, das hast dur Recht, so einen möchte ich auch nicht alle tage bauen müssen !

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andiruegg

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Mittwoch, 16. April 2014, 22:32

Hallo Zaphod

Ich bin schwer beeindruckt. Gekrümmte Rohre sind für mich noch schlimmer als Schiffsrümpfe! Vielleicht muss ich mal bei dir in die Lehre gehen.

Gruss
Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


im Bau: USS Maine (HMV)
in letzter Zeit fertig gestellt:
Kosmonawt Juriy Gagarin (Oriel) / Steam Boat Sabino (MB-Kartonmodell) / IJN Kaga (Dom Bumagi)

Gummikuh

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Donnerstag, 17. April 2014, 21:22

Hey, Zaphod,

die verzogene Cowling ist schade, aber was soll´.... Ist eben eine oft gebrauchte und von blinden Bodencrews zusammen gedengelte. Das tut der Sache keinen Abbruch.
Der Motor ist aber herzallerliebst. Richtig klasse! Das jemand diese Pappröhre so hinbekommt, hätte ich nicht gedacht. Chapeau, aber hallo!
Was mich allerdings echt wunder nimmt, ist, daß die Stößel der vorderen und der hinteren Zylinder auf derselben Nockenscheibe zu laufen scheinen. Ich hoffe mal, die Jungs haben das richtig recherchiert. Das kann so eigentlich nicht dauerhaft funktionieren...
Naja, aber derlei Überlegungen tun deinem Motor keinen Abbruch.

Liebe Grüße

Till
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Donnerstag, 17. April 2014, 22:21

Hallo Andi,

die Rohre gingen viel besser als befürchtet. Die Konstruktion ist sauber und wenn da mal was schief sitzt, dürfte das an nicht exakt ausgerichteten Zylindern liegen.
Es ist ähnlich wie bei den Lüftern bei Schiffen: Wenn die passgenau konstruiert sind, bleibt es zwar eine Fummelei, aber es passt alles.


Hi Till,

mit der Cowling muss ich mal sehen. Abgenommen ist sie wieder schön rund, vielleicht schleife ich da doch schweren Herzens noch rum.

Anyway, Bilder vom angeklebten Motor kann ich wegen des Lichts erst Morgen machen. Mittlerweils ist sogar die Bombe fast fertig, passt alles 1A, aber zur Anleitung hätte ich ein paar nicht so druckreife Kommentare - dazu demnächst.

Zur Zeit schnippele ich fleißig Löcher aus Kanzelrahmen. Die FLY-Kanzel, die ich mir seinerzeit besorgt hatte, passt vorne auf jeden Fall nicht, die mittleren Segmente scheinen aber brauchbar zu sein, muss ich noch genauer probieren.
Mir graut vor den hinteren beiden Sektionen die im geöffneten Zustand unter die mittlere Sektion geklebt werden. Da ist auch keinerlei Bild in der Anleitung, das zeigt, wo da die Klebepunkte sind.

Und dann noch der Propeller, was der nicht alles an kleinen Scheiben und Sonstigem dran hat, bei einem Teenager würde ich sagen mehrfach gepierced, einfach wird der nicht.

Zaphod

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Donnerstag, 17. April 2014, 23:30

Hey, Zaphod,

achja.... Kanzel schnitzen, ja? Hättste was gesagt. Ich hab´ den Vogel doch auch
Is das Kunst, oder kann das wech?

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Freitag, 18. April 2014, 12:11

Hallo Till,

eigentlich gehe ich davon aus, dass die Kanzel mit Bordmitteln hinzubekommen ist.

Noch ein paar Bilder des fertigen Motors, bevor er unter der Cowling verschwindet.
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  • 07 Val Motor fertig 004.jpg
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Freitag, 18. April 2014, 12:13

Der Motor ist schon ein Monster, sieht aber sehr gut aus!
Herzlichste Grüße
Henryk

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Freitag, 18. April 2014, 15:21

Bombenabwurfmechanismus und Bombe (Teile 72-73) (21 + 23 = 44 Teile)

Fangen wir mit dem Einfachen an, der Bombe selber (Bild 1):

Die Profilscheiben 73a müssen im Inneren der schwarzen Begrenzungslinie ausgeschnitten werden. Die vordere Scheibe ist nicht erforderlich, wenn überhaupt kann die Scheibe vorne in den Kegel 73b eingepasst werden.
Die Segmente der Bombenspitze sowie der Kegel der Bombe hinten wurden mit Laschen zusammengeholt.

Bilder 2 und 3: Die Stabilisatoren wurden mit Weißleim angebracht. Exakt ausrichten und dann zum Trocknen weglegen.

Bilder 4-6: Die fertige Bombe. Neu für mich was das Metallband hinten an den Stabilisatoren, schön, dass auch an den Zünder vorne gedacht wurde

Die Bombe ruht auf einem recht filigranen Abwurfmechanismus (Bild 7). Die Teile 72 und 72a (Bild 8 unten) sollten unten einen Zapfen erhalten. Die rechteckige weiße Fläche auf die diese Teilgruppe geklebt werden soll, wird ausgestochen und 72/72a an diesem Zapfen versenkt verklebt. Das erhöht die Stabilität beträchtlich. Bild 9 Zeigt 72/72a montiert. Vorne sind schon die "Backen" 72c und 72c angeklebt, zwischen die das Ende einer Stange vom Abwurfmechanismus kommen wird.
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  • 08 Val Bombe 72-73 044.jpg
  • 08 Val Bombe 72-73 007.jpg
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Freitag, 18. April 2014, 15:33

Bombenabwurfmechanismus und Bombe (Teile 72-73) (Fortsetzung 1)

Jetzt ist auch die Zeit für die kleinen Teile 41 und 41a montiert zu werden. Diese bilden die Lager für die Stangen AJ und AL. (Bild 1 zeigt einmal 41a außen und ein Teil 41 im schwarzen Kasten, Bild 2 zeigt 41a deutlich) Es sollte immer erst ein Lager eingeklebt werden, nach dessen Trocknen die Stange daneben und zuletzt das zweite Lager.

Aus den Stangen AL und AM soll ein langgestrecktes „A“ mit dem Teil AM als Querstrebe entstehen. Leider verrät die hier wieder ungenügende Bauanleitung nicht, ob dieses „A“ ganz spitz zuläuft, oder an seinem Ende offen bleibt und auch die Höhe, an der AM einzukleben ist, kann man nur raten.

Bild 3: Meine Interpretation. Man hat für die Strebe einen Anhaltspunkt: sie muss so weit hinten sitzen, dass sie nicht mit dem Kasten 39 kollidiert. Die Skizze im vorherigen Post suggeriert 2-3mm, aber da traue ich der Anleitung nicht.

Bild 4: Mittig am Rumpf sind noch einige Teile anzubringen. Vor allem 72d auf die Spitze von 72/72a. An diese kleine Lasche wird später die Bombe angeklebt.
Bild 5: Und hinten kommen der Keil 72e und seine Verkleidung 72f (Bild 4) hin. Die Funktion dieser Teile blieb mir unklar, einen Kontakt mit der Bombe haben sie nicht.

Bilder 6-8: Das montierte Gestänge. ERST die Gabel anbringen. Sie muss an ihrem spitz zulaufenden Ende offen sein, denn hier wird sie ans Ende von 72/72a geklebt.

Bild 9: Vorne sieht man gut die Teile 41a, zwischen die das Gestänge der Gabel kommt
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  • 08 Val Bombe 72-73 016.jpg
  • 08 Val Bombe 72-73 017.jpg
  • 08 Val Bombe 72-73 009.jpg
  • 08 Val Bombe 72-73 022.jpg
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Zaphod

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Freitag, 18. April 2014, 15:52

Bombenabwurfmechanismus und Bombe (Teile 72-73) (Fortsetzung 2)

Bild 1: Die Stange AJ wird vorne in Kasten 39 zwischen zwei Lager 41 und mit ihrem anderen Ende zwischen 72c/72c geklebt.

Nun ist alles bereit für die Bombe. Die vier kleinen Pylone mit ihren abgewinkelten Polysterolenden (72g und 72h) wurden erst danach montiert. Zur Stabilität der Bombe tragen sie kaum bei, erhöhen aber bei der Montage die Zahl der Klebeflchen um 4 und könnten von der Bombe auch leicht abgeknickt werden.
Leider muss einmal mahe konstatiert werden: In Bezug auf die Ausrichtung der Bombe lässt einen die Anleitung wieder im Stich und auch auf der Bombe gibt es keinerlei Markierung. Es ist zum Speien.

Schlimmer noch, die Skizze suggeriert, dass der Übergang von Bombenzylinder zu Bombenkegel genau auf einer Linie mit dem hinteren Pylon 72h liegt (Bild 1) DAS IST FALSCH !! (wie auch Bilder gebauter Modelle im Internet zeigen). RICHTIG ist vielmehr, dass diese Pylone hinter besagtem Übergang stehen.
Wie merkt man es? Die Bombe hat insgesamt 8 Kontaktstellen. Zwei davon sind die aus Polysterol hergestellten Teile AO (Bild 3 zeigt AO, das von hinten in die Stabilisatoren der Bombe ragt) und AK. AK führt oberhalb des zwischen 72b/72c liegenden Endes der Stange AJ zum Zünder der Bombe (auf Bild 4 schwach zu erkennen, auf der Skizze aus dem ersten Post zur Bombe gut zu sehen). Vorausgesetzt, dass seine Länge auf dem Schablonenbogen korrekt angegeben ist, hat man hiermit eine exakte Kontrollmöglichkeit für den Sitz der Bombe, leider erst, wenn man die Bombe blind montiert hat, wie gesagt die Anleitung - da fehlen mir die Worte.

Bild 5: Die Bombe korrekt ausgerichtet
Bild 6: Das kleine Loch neben dem Beobachtungsdom 74 - darin wird Teil AO verankert (Bild 7)
Bild 8: Die vorderen beiden Pylone (72g) mit den oben aus ihnen ragenden Teilen AN. Ich habe AN unmittelbar vor der Montage von 72g mit UHU eingeklebt. So konnten noch Trockenproben mit Anpassungen vorgenommen werden.
Bild 9: Eine Ansicht schräg von oben

Somit ist die Bombe montiert. Da muss man nun höllisch aufpassen, dass man auf keinen Fall mehr drankommt.

Weiter geht es mit der Kanzel und natürlich mit den Teilen, die noch ins Cockpit gehören. Im Anschluss daran folgen die noch nicht montierten Teile (Flügelspitzen, Steuerflächen und die restlichen Kleinteile, bevor die Luftschraube den Abschluss bilden wird.
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andiruegg

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Freitag, 18. April 2014, 17:14

Hallo Zaphod

Das alles auf der Unterseite, wo es später keiner mehr sieht ;(. Im Ernst: wunderbar sauber gebaut :thumbsup: und es wird dir sicher etwas einfallen, damit man diesen Mechanismus auch am Schluss noch gebührend bewundern kann.

Andi

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Zaphod

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104

Freitag, 18. April 2014, 19:09

Hallo Andi,

das wird gut sichtbar bleiben, die Val wird nämlich in Sturzflugstellung unter die Decke gehängt.

Zaphod

Zaphod

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105

Sonntag, 20. April 2014, 23:14

Die Kanzel ist in Arbeit, wie gesagt mehr Fleißarbeit, nur beim hintersten und vordersten Teil ist eine gewisse Formgebung gefragt.
Danach kommen diverse Kleinteile, auch keine großen Dramen mehr.

Aber der Propeller hat es in sich.

Nicht geheuer ist mir da die Wickeltechnik (Bild 3). Zumindest den inneren Kern möchte ich durch Draht oder Polysterol ersetzen.

Aber wie ist die Angabe zu deuten (Bild 4)? Ich vermute: So rollen, dass der innere Kern auf 0,8mm kommt.

Die Bauanleitung zum Propeller ist sehr kurz, da wird man kaum Hilfe finden (Bild 6)
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haduwolff

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106

Montag, 21. April 2014, 00:21

Moin zusammen,

nur als kleine Ergänzung zur Bombe:

http://www.google.de/imgres?imgurl=http%…ved=0CFsQrQMwAQ

Dein Nippon-Stuka hat die 250kg Standard-Bombe mit dem Stellzündermechanismus hinten zwischen den Leitflossen. Der fehlt am Bogen, der sich hier echt schwertut.

Schönes Modell!!!

Gruß
Hadu
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Henryk

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Montag, 21. April 2014, 10:14

Hallo Zaphod,
die Bauanleitung besagt nur, dass der Propeller „entsprechend der Montagezeichnungen aus den Teilen 62 – 62e, 63 – 63b zu bauen ist“ und dass er in der Öffnung des Motorgehäuses zu platzieren sei.
Das Symbol auf dem Foto 71 wird so erklärt; „über die Schablone A umwickeln“.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Zaphod

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108

Montag, 21. April 2014, 11:13

Hallo Hadu,

das könnte man vielleicht mit entsprechenden (verkleinerten) Teilen von den Torpedos der deutschen Mini-U-Boote von GPM simulieren.

Aber nachdem die Bombe am Flieger ist, möchte ich da nicht mehr rumoperieren, die Gefahr, dass sie wieder abgeht, ist mir zu groß.

Hallo Henryk,

danke für die Hilfe !

Ein 0,8mm Draht ist für das Loch vorne im Motorblock deutlich zu dünn, wahrscheinlich soll um einen solchen herumgewickelt werden.


Die Windschutzscheibe des Piloten ist mittlerweile montiert. Es folgt der mittlere Abschnitt der Kanzel, das einzige andere feststehende Teil. Auf dieses Teil kommt das zurückgeschobene Kanzeldach des Piloten, darunter die beiden Kanzelabschnitte, die den Bereich des Bordschützen überwölben.



Zaphod
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Henryk

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109

Montag, 21. April 2014, 11:40

Ein 0,8mm Draht ist für das Loch vorne im Motorblock deutlich zu dünn, wahrscheinlich soll um einen solchen herumgewickelt werden.

So wie ich geschrieben habe...:)
Herzlichste Grüße
Henryk

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Montag, 21. April 2014, 12:53

Hallo Henryk,

ja, genau, das meinte ich, war nicht klar ausgedrückt, dass ich mich da auf Deinen Tipp beziehe.

Mittlerweile habe ich weiter am Propeller gewerkelt.

Bild 1 zeigt den Kern der Propellerblätter, die Bilder 2 und 3 das erste fast montagefertige Blatt (ich hoffe eine angemessene Verwindung hinzubekommen).
Ich schaffe es meist nicht, diese Kerne so stramm zu wickeln, wie erforderlich. Auch hier musste ich wieder knapp 1cm abschälen, weil sonst der Durchmesser des Gewickelten größer gewesen wäre, als die Schäfte des Propellerblatts.

Die Lager der Propellerblätter bestehen aus drei Teilen, der Scheibe 62b, dem darumzuklebenden Teil 62a und der Leiste 62c, die oben um 62a geklebt wird.
Es tritt wieder der schon oft anzumerkende Konstruktionsfehler auf: Scheibe 62b ist zu groß, bzw. 62a und 62c um 1-2mm zu kurz (Bild 5)

Diese Kombibation 62a-62c wird auf die Markierungen von 62h geklebt, das zuvor seinerseit um 62 herumzukleben ist. Die Propellerblätter werden abschließend auf 62b geklebt, wobei das Loch in 62b die Stange Y aufnimmt. Diese sollte von ihrem Überstand exakt so bemessen sein, dass sie noch auf 62h aufruht und mit diesem Teil verklebt werden kann, was die Stabilität der Ganzen Angelegenheit erhöht.
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Mittwoch, 23. April 2014, 14:21

Propeller (Teile 62-63) (33 + 5 = 38 Teile)

Statt 62 um einen 0,8mm Stab zu wickeln, wurde die innerste Lage von 62 weggeschnitten und ein 2mm Kern genommen (Polysterol). Dennoch mussten auch hier die beiden verbleibenden lagen um je 6-8mm gekürzt werden. Auch die Länge des 2mm Stabs weicht deutlich von Teil 62 ab. Man sollte diesen Stab so lang wie möglich werden lassen, wenn man ihn aber im Motor versenkt, geht er über 5mm weiter hinein als 62 lang ist

Bilder 1 und 2: Hier ist die Arbeit schon recht weit gediehen. Man kann gut den Polysterolstab erkennen, vom gewickelten Teil 62 sind aber nur noch der kleine Überstand rechts und der Zylinder links zu sehen. In der Mitte wurde die Teilkombination 62h-62j aufgeschoben. Die Löcher in 62i und 62j mussten etwas aufgeweitet werden, außerdem passten auch diese Scheiben nicht wirklich in den Ring 62h. Auf 62h ist schon ein Lager für ein Propellerblatt aufgeklebt, Bild 2 zeigt dies von oben.

Bild 3: Teile 62h-62j vor ihrem Zusammenbau

Bild 4: Vorne wird die Propellernabe mit den je verdoppelten Teilen 62f und 62g beklebt. Diese Teile sollten eine deutliche Stufe zu 62 bilden, diese fällt hier aber sehr viel milder aus. Das mag daran liegen, dass ich 62 nicht so straff wickeln konnte, wie vorgesehen.

Die Wickelteile 63 im Propellerkern mussten um je ca. 1cm gekürzt werden (in frisch geklebtem Zustand die beiden vorgeformten Hälften des Propellerblatts auflegen und dann nach Augenmaß von 63 wieder etwas abschälen)

Bild 5: Während des Wickelns
Bilder 6-7: Das erste fertige Propellerblatt. Ich habe mich bemüht, die erforderliche Verwindung hineinzubekommen, leider sind die Bilder verschattet.

Bilder 8 und 9: Der fertige Propeller
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Mittwoch, 23. April 2014, 14:22

Der Propeller probehalber aufgesteckt
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Mittwoch, 23. April 2014, 16:11

Sehr gut! :thumbsup:
Herzlichste Grüße
Henryk

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Zaphod

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Mittwoch, 23. April 2014, 23:14

Hallo Henryk,

danke für das Lob !

Es ging besser als ich gedacht hatte.


Mit der Kanzel ist man eigentlich schon in der Endmontage.

Kanzel (Teil 70) (12+11 = 23 Teile)

· die FLY-Kanzel lässt sich für die mittleren drei Segmente verwenden, vorne und hinten passt sie in keinster Weise

· bei geöffnetem Cockpit: vor dem Ankleben des mittleren Segments (70f/g) die hinteren beiden Segmente einkleben, das Darunterfummeln ist kaum sauber möglich

· in 70f vor dem Formen ein Loch für den Draht der Antenne bohren, nach dem Zusammenbau des mittleren Segments dieses Loch auch durch das Plastikteil und 70g bohren

· die inneren Auskleidungen 70e, 70g etc. müssen ggf. in der Mitte in zwei Teile zerlegt werden, um eine Montage zu ermöglichen, bei der die Auskleidungen sich genau decken

· das vierte Segment von vorne (70h/70i) passt nur ganz exakt in das dritte. Es mit derart hohem Kraftaufwand und gegen die Formung der Plastikteile der Kanzel einzupassen, erschien mir nicht ratsam. Ich habe stattdessen das vierte Segment unten auf beiden Seiten um je gut 1mm gekürzt. Diese Operation ist nach der Verbindung der beiden Segmente unsichtbar.

· Die Schablone S8 passt sich gut in das fünfte Segment ein, aber S9 sollte man auf keinen Fall mit den vorgesehenen Schlitzen versehen, das ist optisch unschön. Auch ohne die Schlitze lässt sich –zumindest für den geöffneten Zustand- ein optisch gutes Ergebnis erzielen.

Bilder 2-4: Vor der Montage der Kanzel müssen einige Teile ins Cockpit, die ansonsten nur Gefahr gelaufen wären, wieder abgerissen zu werden.
Das betrifft eine Trennscheibe mit zwei Löchern, einen Kompaß (?) und den Sitz des Bordschützen. Letzterer wird mit seinem Rundprofil oben auf eine Stange geklebt, nicht gerade viel Verbindungsfläche.

Bild 5: Die drei mittleren Segmente der Kanzel.

Bild 6: Segment 4 zur PRobe unter das starre Segment 3 geschoben

Bilder 7 und 8: Und das Ganze verklebt
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  • 13 Val Kanzel 007.jpg
  • 13 Val Kanzel 014.jpg
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Mittwoch, 23. April 2014, 23:18

Kanzel (Teil 70) (12+11 = 23 Teile)

Bild 1: nach dem Einkleben des hintersten Segments (da musste ich unten zwei Spitzen kappen, sinst hätte man das nur unter gefährlich hohem Druck reinbekommen und ob die Klebverbindungen dann gehalten hätten, weiß ich nicht) wurde die Kombination der Segmente 3-5 aufgeklebt

Bild 2: Eigentlich sollte Segment 3 über die Trennscheibe, aber das passte einfach nicht

Bild 3: Und zum Schluss noch die zurückgeschobene haube des Piloten über Segment 3 geklebt. Hinten fehlt noch das MG und oben die Antenne, aber die sollten ziemlich als letzte Teile drankommen.
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  • 13 Val Kanzel 020.jpg
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Mittwoch, 23. April 2014, 23:25

Endmontage (1)

Schneller als ich es gedacht hatte, bin ich damit bei der Endmontage angekommen.

Bilder 1-4: Die "beweglichen" Teile des Leitwerks und die kleinen Zapfen, an denen sie befestigt werden, hatte ich mir genau wie der Querruder mit deren Zapfen bis zuletzt aufgespart. Das Seitenruder scheint mir etwas zu weit mach hinten überzustehen, ich weiß aber nicht, was man da hätte anders machen können.

Bild 5: Die Zapfen für die Querruder

Bilder 6-9: Die Querruder. Oben kommt noch Teil 33a drauf, ein kleines Profilstück, das im Original wohl der Kraftübertragung zur Bewegung der Querruder diente. Unten kommt ein Bügel hin, der leicht schräg zwischen den beiden Punkten auf Bild 9 verläuft. Vorne sollte man die Punktmarkierung vorsichtig durchnadeln und den aus Draht zu fertigenden Bügel darin verleimen.
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  • 14 Val ENdmontage 001.jpg
  • 14 Val ENdmontage 002.jpg
  • 14 Val ENdmontage 003.jpg
  • 14 Val ENdmontage 004.jpg
  • 14 Val ENdmontage 005.jpg
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  • 14 Val ENdmontage 012.jpg
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Zaphod

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Mittwoch, 23. April 2014, 23:33

Endmontage (2)

Doch bevor die Querruder montiert werden eine Gewissensfrage. Ich hatte die Flügelspitzen in der klappbaren Variante gebaut und jetzt die rechte Spitze auch verleimt.

Zwei Probleme:

1. (nicht sichtbar): Das Arretierungssystem aus Papierzapfen hält nicht, die Spitze lässt sich jederzeit ohne Widerstand nach oben klappen.

2. Die Optik. Es bleibt ein sehr unschöner Spalt. (Bilder 1 und 2)


Was tun?


Die Spitzen lieber doch festkleben? - Dann könnte der Spalt weitgehend geschlossen werden.


Sobald mir das klar ist, können die Tragflächen abgeschlossen werden und dann fehlen nur noch die Zielvorrichtung oben auf dem Rumpf, das MG (sehr fragil) und die Antenne mit Antennenkabel.

Letzteres werde ich wohl erst anbringen, nachdem ich den Flieger aufgehängt habe.

Die Teilzahl wird sich am Ende übrigens auf gut 1400 belaufen, davon 1100 aus dem Bogen und 300 hinzugefügt bzw. aus anderem Material (Laschen, nach Schablone zu fertigende Teile)
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  • 14 Val ENdmontage 007.jpg

Gummikuh

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Donnerstag, 24. April 2014, 18:54

Hey, Zaphod,

naja, weißt du, wenn du den Vogel eh aufhängst, dann bolz´ das fest. Du wirst ihn ja wohl kaum mit geklappten Flächenspitzen im Flugzustand aufhängen, wie?
Aber ansonsten... ich finde den Spalt nicht so gravierend. Das sieht doch ziemlich echt aus.

Liebe Grüße

Till

P.S.: Solltest du mein Dankeschön anderweitig nicht gesehen haben: hier noch mal für den Hinweis auf die Martin Baker :-)
Is das Kunst, oder kann das wech?

Gustav

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Donnerstag, 24. April 2014, 19:27

Moin Zaphod,

auch wenn ich Till hier geringfügig wiederspreche: mir erscheint der Spalt etwas auffällig, ich würde die Spitzen kleben.
Grundsätzlich sieht der Flieger aber echt echt aus, klasse gemacht :thumbup: .

Viele Grüße
Gustav
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Zaphod

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Freitag, 25. April 2014, 00:13

Hallo Till, hallo Gustav,


die zweite Flügelspitze (links) ließ sich bedeutend besser montieren und ich habe dann die erste noch einmal abgelöst und wieder angeklebt, sieht jetzt m.E. besser aus. (Bilder 1-2: linke Seite, Bild 3: rechte Seite nach erneutem Ansetzen)
Die Problem bleibt, dass beide Spitzen ganz leicht nach oben klappen und die Scharniere grundsätzlich nicht für die Ewigkeit gemacht sind.

Wie zu sehen ist, sind jetzt auch die vier Querruder angebracht.


Visier (Teil 71) (3 + 2 = 5 Teile)
Auch bei engstem Rollen passen die Bänder 71a am Ende nicht um 71 (Lücke von 1,5mm, ist allerdings faktisch unsichtbar)

Beim Wickeln ergab sich hinten ein leichter Überstand, der einen Rand formte. Das sieht m.E. sogar gut aus. Vorne wurde nach dem Zuschleifen mittig ein kleines Loch gebohrt. Immerhin war das ein Visier, da musste der Pilot durchsehen können.

Die beiden Zapfen wurden aus einem Polysterolstab geschnitten und im Rumpf verleimt. Erst nach ihrem Trocknen wurde Teil 71 aufgeklebt.


Schließlich wurde noch am MG das Fadenkreuz ausgetauscht. Da bisherige war zu klein. (Bild 6)

Heck-MG (Teil 66) (9 + 6 = 15 Teile)
Eine sehr gute Idee ist die Gestaltung des Griffs/der Schulterstütze hinten, das Teil 66e muss verdoppelt werden. Damit es danach noch in Form gebogen werden kann, ist es auf dünnem Papier ausgeführt.

Superung
Das Visier wurde aus einem 1/250 Drehrad für Schiffe erstellt
Das andere Visier wurde aus gezogenem Gussast erstellt

Anleitung
Keine der Abbildungen zeigt klar, wie der Lauf und das unter ihm platzierte Rohr an der hinteren Teil des MGs zu kleben sind

Realismus
Die beiden Läufe hatten deutlich Luft zwischen sich, das ist hier nicht vorgesehen, da sich die Konstruktionen von GPM näher am Original.
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