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Gustav

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Sonntag, 31. März 2013, 22:45

Admiral Graf Spee, free Download von Fabrizio Prudenziati, Maßstab 1:400 -Fertig-

Moin allerseits,

als nächstes möchte ich gern ein etwas größeres Schiff bauen. Wegen beschränkter Staumöglichkeiten habe ich den Maßstab 1:400 gewählt und bin dabei auch, mit etwas Bedauern, den richtigen Dampfern untreu geworden. Aber etwas Neues hat auch seinen Reiz, ich bin gespannt, wie lange er Vorhält.

Zu dem Schiff selbst ist nicht viel schreiben, alles wichtige kann bei Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Admiral_Graf_Spee nachgelesen werden.

Der Bausatz von Fabrizio Prudenziati ist grundsätzlich frei herunterladbar. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit ihm eine Spende für seine Arbeit zukommen zu lassen, die ich nach längerer Ansicht seiner Bogen auch genutzt habe. Und wenn die ersten Arbeitseindrücke sich bestätigen, brauche ich diese Spende auch nicht zu bereuen.

Die Bearbeitung der angeboten Daten durch meinen Rechner und dem Drucker habe ich mit einem "Standardausdruck" überprüft. Breyer gibt die Länge auf der KWL mit 181,7 m an, die größte Breite mit 21,6 m. Über die Breite auf der KWL schweigt er sich aus. Chesneau gibt die gleiche Länge über die KWL an und nennt als Breite auf der KWL 20,0 m. Für die Einstellung des Druckers bin ich von diesen 20 m ausgegangen, für die Schiffslänge auf der KWL ergeben sich dann 182 m. Die Differenz von 300 mm ist Fabrizio bei diesem Maßstab nun wirklich nicht anzukreiden, das liegt im Bereich meiner Messtoleranz. Und wenn ich an meine Schnitt- und Klebegenauigkeit denke, kann ich mit dieser Basis nur zufrieden sein. Selbst wenn er bei seiner Konstruktion nicht von der KWL ausgegangen ist, die Relationen stimmen auf jeden Fall.

Für den Ausdruck wird Papier mit 150/160 gr/m² empfohlen. Ich werde, mit Ausnahme der Spanten und der Bodenplatte, 160 gr/m² nehmen. Für Spanten und die Bodenplatte habe ich 300 gr/m² genommen. Die Bodenplatte soll verdoppelt werden, aufgrund des dickeren Kartons habe ich jedoch darauf verzichtet. Da die Unterseite aber ganz nett gemacht ist, werde ich sie später aufkleben. Das hat dann auch den Vorteil, dass die Heftzwecken- und Stecknadellöcher verdeckt sind, die meine Befestigungsmethode auf dem Baubrett nach sich zieht.

Bis auf die Klebelaschen unter dem Mittelspant habe ich alle Klebelaschen abgeschnitten, im Mittelspant eine Aussparung für die Klebelasche der Bodenplatte geschnitten und den Mittelspant zusätzlich mit einer Klebelasche verbunden. Der Zusammenbau der Spanten und die Befestigung auf der Bodenplatte war eine wahre Freude, es passte alles hervorragend. Weil es so gut ging, habe ich an den Außenseiten gleich noch zusätzliche Spanten eingebaut. Hadu hatte im Baubericht zu Günters Graf Spee auf die Rundungen am Zusammenschluß der Bordwände mit dem Deck hingewiesen. Ich möchte versuchen, diese zumindest anzudeuten und da könnte etwas mehr Stabilität ganz gut tun.

Viele Grüße
Gustav
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M_40

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Montag, 1. April 2013, 20:26

Hallo Gustav,

erst mal heftigen Dank für die Downloadquelle. Ist ja ein toller Fundus. Nun bin ich gespannt, wie sich das Modell macht und was du ggf. änderst/ergänzt, bevor ich selber Lehrgeld bezahle.

Gutes Gelingen und viele Grüße
M_40

andiruegg

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Montag, 1. April 2013, 22:44

Hallo Gustav

Super, ein Modell von Fabrizio Prudenziati! Ich habe diese schon mehrfach angeschaut und immer Lust verspürt, einmal eines zu bauen. Aber bisher hat der Mut gefehlt. Jetzt bin ich sehr gespannt auf deine Erlebnisse und werde sehr aufmerksam dabei sein.

Andi

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Joachim Frerichs

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Dienstag, 2. April 2013, 13:20

Ahoi Gustav,

da freu ich mich aber, dass Du die GRAF SPEE von Fabrizio Prudenziati baust.

Ich habe mir mehrere seiner kostenlosen downloads gesichert, aber aufgrund mangelnder
Baukapazität noch keinen Kiel legen können :(

Um so mehr freue ich mich, das Schiff unter Deinen Händen entstehen sehen zu können.

Viel Freude mit den Bögen und bringe bitte das Modell jeweils monatlich zum Treffen der
Bremer Kartonbau-Sozietät mit.


Gruß
Jo
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Gustav

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Dienstag, 2. April 2013, 21:00

Spanten, Decks und Bordwände

Moin Eugen,
bitte, keine Ursache. Auf Prudenziati gibt es einige Hinweise hier im Forum, über die ich auch zu ihm gefunden habe.

Moin Andi,
es freut mich sehr, dass Du dabei bist.

Moi Jo,
vielen Dank, ich bring`s dann mit.


Moin allerseits,

für die Rundungen an der Oberkante der Bordwände habe ich die Spantenecken rund geschnitten und abschließend geschliffen. Der obere Bordwandabschluß ist dann über einen 2 mm-Messingstab und eine Nähnadel vorgeformt worden. Die Rundung erfordert von der Bordwand eine größe Fläche (Höhe), das auf 0,5 mm verstärkte Deck ebenso. Das Deck ist verstärkt worden, um eine gute Anschlußfläche für die nun auf Stoß zu klebende Borwand zu bekommen. Beim Anpassen bin ich auf 1 mm zusätzliche Höhe für die Bordwand gekommen, habe aber sicherheitshalber eine Zugabe von 2mm genommen und den Überstand später abgeschnitten.

Durch das Runden und nach innen ziehen des Bordwandabschlusses war das Deck zu breit. Ich hatte erst erwogen, die jetzt zu große Decksfläche für eine Deckswölbung zu nutzen ( das Schiff muss eine gut ausgeprägte Deckswölbung gehabt habe, auf einem Bild war unter einem 15 cm-Geschütz eine Plattform zum Ausgleich der Deckswölbung zu sehen). Für eine passende Wölbung war aber zuviel Breite vorhanden, ich hätte trotzdem das Deck schmaler schneiden müssen. Also habe ich auf die Wölbung verzichtet (hätte auch wieder Anpassungsarbeiten bei den Aufbauten zur Folge gehabt) und am Deck etwas mehr abgeschnitten. Die Decksbreite ist jetzt nicht mehr Maßstabsgetreu, aber eine bessere Lösung ist mir nicht eingefallen. Anschließend habe ich zuerst die Decks aufgeklebt und dann die Bordwände angesetzt. Die Bordwandrundung brauchte ein paar Einschnitte um Stauchungen des Kartons in den Biegungen zu vermeiden, das war`s dann aber auch.

Die Abschlußrundung der Bordwand war nur am Hauptdeck, am Achterdeck war der normale eckige Abschluß. Ich hatte Befürchtungen, dass die durch das Hauptdeck hochgezogene Bordwand am Achterdeck überstehen würde und mich schon auf ein Zurückschneiden eingestellt. Die Bordwand passte am Achterdeck aber sehr gut, wahrscheinlich war das Achterdeck durch die Verstärkung ausreichend hochgekommen. Was dafür nicht mehr passte, war die Aufbauwand auf dem Achterdeck. Durch das verstärkte Achterdeck fehlte für die Wand etwas Höhe, ich musste sie kürzen. Was ebenfalls nicht passte, war die Länge des Achterdecks. Durch das Verstärken des Spants 13, der genau an die Hacke des Mittespants stösst, ist das Achterdeck entsprechend nach hinten gerutscht und stand entsprechend am Heck über. Etwas Überstand ist konstruktiv vorgesehen, aber nun war es eben zuviel, an ein Zurückschneiden des Hackens am Mittelspant hatte ich leider nicht rechtzeitig gedacht, jetzt musste ich das Achterdeck kürzen.
Es hat Vorteile, so zu bauen, wie der Konstrukteur geplant hat. Und Prudenziati scheint sehr maßhaltig geplant zu haben. Ohne meine Änderungen hätte wahrscheinlich alles präzise gepasst. Ich bin´s aber auch so zufrieden.

Viele Grüße
Gustav
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Mittwoch, 3. April 2013, 22:37

Seitenpanzer, Ankerketten und -klüsen, Bugwappen und Heckzier

Moin allerseits,

der Seitenpanzer der Graf Spee war 80 mm stark, ich habe deshalb den bauseitig vorgesehenen "Panzerstreifen" mit 300er-Karton unterfüttert. Aufgrund der Rumpfwölbung erhöht sich allerdings die Panzeroberfläche, der Streifen des Bogens war damit geringfügig zu kurz. Es waren zwar nur 0,1-0,2 mm, aber immerhin sichtbar. Der Panzerstreifen setzt sich auf jeder Bordseite aus zwei Teilen zusammen, ich habe die fehlende Länge als Lücke in der Mitte gelassen und anschließend überklebt.

Die Ankerketten waren zu verdoppeln, die Ankerklüsen und die Heckzier sind aus einfacher Kartonstärke herzustellen. Die Bugwappen sind im Bogen nicht zum Aufdoppeln vorgesehen, ich habe sie mir extra ausgedruckt.

Viele Grüße
Gustav
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Joachim Frerichs

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Donnerstag, 4. April 2013, 12:47

Ahoi Gustav,

die Wölbung der Außenhaut an der Deckskante hast Du sehr schön hinbekommen !!!

Frage:
Hast Du den Wasserpaß angemalt und war das so vorgesehen ?

Zitat von Gustav:
"Auch kleine Dinge können Freude bereiten" -> Hierzu das u.a. Foto
mit folgender Frage: "Wo werden die Teilchen, die sich auf dem
1-Cent-Stück befinden, angebrcht" ??? :D



Gruß
Jo
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Gustav

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Freitag, 5. April 2013, 12:38

Bauhinweise, Aufbau achtern

Moin Jo,
vielen Dank, hat auch einige Zeit erfordert.

Das Anpönen des Wasserpasses ist nicht nötig, wenn man sich an die Bauplanung hält. Hab ich aber nicht, hatte deshalb unter dem Wasserpass noch einen weißen Streifen und der musste ja nun weg..

Die Kleinteile auf dem Centstück waren die Umfassung für die Abdeckung der Kettenkästenöffnungen. Für mich waren die nicht mehr anklebbar, ich habe den Deckel der Abdeckung einfach plan auf das Kettenende geklebt. Die Seitenteile könnten aber für eines deiner zukünftigen Modelle z. B. noch als Kombüsenwände dienen. Falls ich sie wieder finde, bringe ich sie am 09. mit ^^ .

Moin allerseits,

eine gesonderte Bauanleitung zu dem Modell gibt es nicht, dafür hat Prudenziati die auf den Decks anzubringenden kleineren Teile neben diesen Decks angeordnet und mit roten Pfeilen auf deren Aufbauort hingewiesen. Für den Zusammenbau einzelner Baugruppen befinden sich die Bauskizzen dazu direkt neben den Teilen diesen Gruppen. Teilweise sind diese Skizze etwas klein, am Rechner aber ja beliebig zu vergrößern. Beispiele für Pfeile und Skizzen habe ich auf den Bildern 1 und 2 markiert.

An der Wand des achteren Aufbaus habe ich die Klebelaschen bis auf die an der Unterseite abgeschnitten und das Aufbaudeck stumpf aufgeklebt. Da der Aufbau rel. viel Ecken und schmale Wandteile hat, war das stumpfe Verkleben mit einiger Geduld verbunden. Empfehlen kann ich das Abschneiden der Klebelaschen für die Deckbefestigung nicht.
Die Relingteile habe ich alle abgeschnitten, ich möchte dafür eine LC-Reling anbringen. Die ist allerdings erst bestellt und noch nicht geliefert und passt hoffentlich von der Höhe her. Falls nicht, klebe ich die abgeschnittene Bretterreling nachträglich an.
An zwei Knickstellen der Aufbauwand fehlten in den den Klebelaschen die erforderlichen Einschnitte, was aber leicht zu beheben ist.


Viele Grüße
Gustav
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Samstag, 6. April 2013, 18:04

Deckshaus (Brotbäckerei), vorderer Aufbau

Moin allerseits,

nach Breyer befand sich von 1937-38 auf der Graf Spee zwischen Schornstein und Katapult ein Deckshaus als Brotbäckerei, bei dem es sich um das auf dem Bogen enthaltene Deckshaus handeln dürfte.

Schotten (Türen) zum Aufdoppeln sind im Bogen nicht enthalten. Ich habe deshalb einen zweiten Ausdruck gemacht und dort die Schotten zum Aufdoppeln ausgeschnitten.

Die Wände des vorderen Aufbaus sind nach dem Grundriss auf dem Deck geknickt und dann aufgeklebt worden, anschließend kam dann das Deck drauf (nach den Erfahrungen mit dem hinteren Aufbau mit Hilfe der Klebelaschen). Die überstehenden Plattformen sind von unten grau gepönt.

Viele Grüße
Gustav

Hinweis nach Aufkleben von Schornstein und Entfernungsmessgeräten: Das Aufbaudeck gibt bei Druck nach. Es empfiehlt sich, unter dem Deck einen Längsspant und in Höhe des Schornsteins einen Querspant einzusetzen.
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Joachim Frerichs

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Sonntag, 7. April 2013, 08:24

Ahoi Gustav,

es geht ja flott voran bei Dir ! Weiter so !

Die Teile scheinen alle sehr genau zu passen.


Gruß
Jo
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Montag, 8. April 2013, 21:10

Lukendeckel, Deckskisten, Lüfter und Kabeltrommeln

Moin Jo,

jau, die Teile passen bisher sehr genau. Dem Maßstab entsprechend mindestens auf 0,1 mm.


Moin allerseits,

die Lage der Lukendeckel, Deckskisten und Kabeltrommeln habe ich auf meinen Planzeichnungen und den Bildern anderer Modelle versucht zu finden. Einiges habe ich an gleicher Stelle gefunden, anderes nur in der Nähe der von markierten Plätze. Meine Zeichnungen geben allerdings den Stand von 39 wieder, bei den anderen Modellen ist er mir nicht bekannt. Prudenziati scheint nach einem Stand von vor 39 geplant zu haben, sodass ich deshalb die vorgesehenen Plätze belegt habe.
Die Kabeltrommeln kommen mir etwas groß vor, evtl. tausche ich sie noch aus.

Viele Grüße
Gustav
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OpaSy

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Dienstag, 9. April 2013, 09:38

Hallo Gustav,

interessant für mich, Deinen Bb zu verfolgen. So habe ich einen direkten Vergleich zwischen der gerade bei mir auf der Werft befindlichen 250-iger cfm-Spee und meiner fertigen WHV-Version. Und alle sind wohl etwas anders im Aussehen. Das liegt aber wohl nicht (allein) an den Konstrukteuren sondern an den tatsächlich vorgenommenen Änderungen in den Enddreißigern.

L.G.

Günter
Auf der Werft: Z 51 / Hanauer Kartonmodell / 1:250
Fertiggestellte Modelle in 2008/2009: Bismarck; Jackal; MiSu Schütze/Kenna; Tender Isar; U-Jäger Najade, Versorger Coburg; Eisbrecher Eisbär/Eisvogel;
Modelle 2010: Scheer, Scharnhorst; NJL Togo; HMS Glowworm;
Modelle 2011: Victoria Louise, SMS Undine, SMS Derfflinger, Baltrum, Adler IV;
Modelle 2012: Long Beach, Bleichen, Altmark; Bruno Illing; Eifel; Beowulf;
Modelle 2013: B 111 ; Graf Spee ; Schnellboot Kranich ; Dampfer Albatros ; Eisbrecher Stettin ; Feuerschiff Elbe 3;
Modelle 2014: T 22 ; Z 1 Leberecht Maaß ; U 96 ; U 995 ; U 2365, U Hai, U 22, U 31 ; Bussard; Minnenschiff Königin Luise;
Modelle 2015: Admiral Hipper;S66 Greif; S70 Kormoran; S47 Jaguar; Zerstörer Hamburg;
Modelle 2016: MiSu Kulmbach/Weiden; LZ 127 Graf Zeppelin; Cap San Diego; Sloman Alstertor; SMS Panther; SMS Emden
Modelle 2017: Hamburger Hafendiorama

Gustav

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Mittwoch, 10. April 2013, 14:39

Ankerspill, Wellenbrecher, Torpedorohre, Brückeneinbauten

Moin Günter,

mir geht es mit deinem Baubericht ebenso. Die Unterschiede wie auch die Übereinstimmungen zwischen den Modellen finde ich interessant, in einigen Fällen konnte ich schon von deinem Baubericht profitieren. Vielen Dank!



Moin allerseits,

die Ankerspille bestehen für diesen Maßstab aus rel. vielen Teilen, lassen sich aber gut bauen, im Gegensatz zum Wellenbrecher. Durch die kleinen Einschnitte für die Ankerketten war dieser so instabil geworden, dass ich ihn auf der Höhe der Einschnitte ganz durchgeschnitten habe.

Die Torpedorohre sind in zwei mit Panzerkalotten geschützte Vierersätze zusammengefasst und für eine drehbare Montage vorgesehen. Die Drehkränze kommen mir etwas hoch vor, lassen sich aber ggf. gut durch verstärkte Kartonplatten ersetzen. Ich habe es bei den Ringen belassen, das Ganze aber fest aufgeklebt.

Auf die Brücke kommen zum Bug hin noch zwei Einbauten. Drei Säulen für Peil- und/oder Messeinrichtungen sind nur durch kleine Kartonscheiben angedeutet. Nach gutem Zureden von Jo habe ich noch kleine Säulen aus Papier gedreht und auf die Kartonscheiben geklebt (Bild 7).

Gestern hatte ich die Spee zu unserem Bremer Kartonbauertreffen mit und beim Rücktransport nicht schnell genug auf den unerwarteten Regen reagiert. Die größten Tropfenaufschläge sind auf den letzten beiden Bildern zu sehen. Der Schaden ist zwischenzeitlich leider nicht ganz unsichtbar behoben worden.


Viele Grüße
Gustav

Hinweis nach Bau des Kommandostands: Die Säulen für Peil- und/oder Messeinrichtungen an Bb und StB gehören auf die roten Punkte neben dem Kommandostand.
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Mittwoch, 10. April 2013, 17:15

Ahoi Gustav,

Gestern hatte ich die Spee zu unserem Bremer Kartonbauertreffen mit und beim Rücktransport nicht schnell genug auf den unerwarteten Regen reagiert. Die größten Tropfenaufschläge sind auf den letzten beiden Bildern zu sehen. Der Schaden ist zwischenzeitlich leider nicht ganz unsichtbar behoben worden.


Mensch Gustav, das ist aber schade :(
Baust Du trotzdem weiter ?


Gruß
Jo
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andiruegg

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Donnerstag, 11. April 2013, 08:46

Hallo Gustav

Sehr ärgerlich! Ich kann dir das gut nachfühlen, denn genau das Gleiche ist mir mit der Alarm passiert. Beim schlimmsten Flecken habe ich dann als Notlösung einen Matrosen mit Eimer und Mopp postiert, der jetzt in alle Ewigkeit (soweit Kartonmodelle ewig sind) hier aufwischen muss.

Mach trotzdem weiter! Ich bin zu gespannt, um einen Abbruch zu verkraften :).

Gruss
Andi

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Wiesel

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Donnerstag, 11. April 2013, 09:27

Nachträglich sind solche Ratschläge immer etwas bescheiden, aber, vielleicht auch für andere, hier trotzdem:

Ich sprühe solche Ausdrucke vor dem Verarbeiten immer zuerst mit "UV-Schutz matt" ein.
Das macht den Bogen zwar auch nicht völlig wasserfest, aber es schützt ihn etwas gegen Feuchtigkeit; man kann, wenn man schnell genug ist, die Tropfen spurenlos wegwischen.

Ausserdem verläuft die Farbe beim Kantenfärben nicht so rasch.
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

Henryk

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Donnerstag, 11. April 2013, 11:36

Ausserdem verläuft die Farbe beim Kantenfärben nicht so rasch.

Das ist der zweite Grund, weswegen ich die Bögen immer (außer Fotopapier) mit einem farblosem Lack (seidenmatt - wird dann bei mir immer im Endeffekt zu „matt“) behandele. Passagierflugzeuge werden bei mir gleich mit „Hochglanz“ lackiert.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Gustav

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Donnerstag, 11. April 2013, 18:55

Vorderer Kommandostand

Moin Jo,
ich finde es nicht nur schade, sondern sehr ärgerlich. Um mich nicht weiter ärgern zu müssen, habe ich versucht, die Ursache zu beseitigen. Der Ärger ist jetzt erträglich.
Ansonsten: s.unten.

Moin Andi,
mir geht´s wir Dir. Ich will wissen, wie so ein Prudenziati zu bauen ist und wie er fertig aussieht.

Moin Helmut,
schon gekauft, Bogen und Schiff sind jetzt "Schutzlackiert". Vielen Dank für den Hinweis!

Moin Henryk,
dein Warnung kam leider zu spät. Das UV-matt ist bisher aber absolut unauffällig. Trotzdem vielen Dank.


Moin allerseits,

bei dem Kommandostand habe ich die Wand um das Dach herum geklebt, an der Nahtstelle ergab sich ein kleiner Spalt. Wenn die Wand unter den Dachrand geklebt wird, kommt die Wand wahrscheinlich ohne Spalt zusammen.

Die kleineren Aufbauten auf dem Dach werden durch Kartonscheiben dargestellt, anders ist es in dem Maßstab wohl auch kaum möglich. Ich habe nicht alle Scheiben genau am Rand ausstechen können und deshalb wegen eines einheitlichen Aussehens alle grau gepönt. Auf den Planskizzen von Breyer sieht das Dach genauso wie bei Prudenziati aus, ebenso die gesamte Brücke. Die Brüstung der Brücke ist zudem auch auf einem Bild der Graf Spee zu sehen. Beim Vergleich der Pläne von Breyer mit meinem "Bauwerk" konnte ich auch feststellen, dass ich zwei Säulen für Peil/Messgeräte auf falsche Plätze zu weit nach achtern gesetzt hatte. Auf der Brücke sind jeweils Bb und StB ein weißer und ein roter Punkt, die Säulen gehören auf die roten Punkte. Ich habe die Säulen jetzt umgesetzt.

Beim Entfernungsmesser sollten erst die Arme an die Trommel und dann die Optik an die Arme geklebt werden. Ich habe es ungekehrt gemacht und hatte dann die Wahl zwischen einer schrägen Armhalterung und einer schrägen Optik. Wenn die Optik zuletzt angebracht wird, lässt sich alles besser ausrichten. Am Modell fällt es aber nur bei konzentriertem Hinsehen auf, ich hab´s so gelassen.

Viele Grüße
Gustav
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Samstag, 13. April 2013, 17:31

Vorderes Entfernungsmessgerät, 3,7 cm Zwillingsflak

Moin allerseits,

das vordere Entfernungsmessgerät hat kurze Arme, entsprechend sollte es auch schmal mit großem Durchmesser gerollt werden. Die Bauskizze zeigt das deutlich, ich habe sie leider zu spät angesehen. So gerollt passt dann auch die Endscheibe. Ich habe die Arme nachträglich gekürzt. Beim Betrachten weitere Planskizzen habe ich dann noch gesehen, dass auf dem Brückendeck an jeder Bordseite nicht nur eine Peil-/Meßsäule stand, sondern drei. Auch hier habe ich nachträglich je zwei weitere Säulen aufgeklebt.

Da mich der Turmmast auf den vorderen Aufbaudeck beim Aufkleben der beiden 3,7 cm Zwillingflaks stören könnte, habe ich diese bereits jetzt angebracht.

Es passt alles sehr gut, der Bau macht viel Spass.

Viele Grüße
Gustav
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Piedade 73

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Samstag, 13. April 2013, 19:30

Hallo Gustav,

die Kleinteile des vorderen Kommandostandes haben es aber in sich. Bei dem Maßstab 1:400 ist dies eine echte Herausforderung. Gut gelöst.

Meine Modelle baue ich immer im Maßstab 1:250; da ist der Platzbedarf aber auch erheblich größer. Der von dir gewählte Maßstab hat den Vorteil, dass man mehrere Modelle "unterbringen" kann. Ich habe im vergangenen Jahr in Dortmund einen Modellbauer gesehen, der viele Modelle in diesem Maßstab erstellt hat und die in einer Art "Setzkasten" platziert hat. Das sah ganz beeindruckend aus.

Weiterhin gutes Gelingen, Gruß Wolfgang.

Gustav

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21

Samstag, 13. April 2013, 20:53

Korrekte Arme für das vorderes Entfernungsmessgerät

Moin Wolfgang,

vielen Dank!
Dieser "kleine" Maßstab hat für mich den Vorteil, auch große Schiffe bauen zu können, in 1:250 könnte ich sie nicht unterbringen.
Die Graf Spee hat bisher unerwartet viele Details geboten, mehr als ich es z. B. von alten WHV-Modellen kenne. Ich habe keine nenneswerten Erfahrungen mit Bauten in diesem Maßstab und kann deshalb weder vergleichen noch eine grundsätzliche Aussage treffen, bin aber bis jetzt von dem Gebotenen sehr angetan.
Das mit dem beeindruckenden Aussehen kann ich mir gut vorstellen. Ich habe schon einige Modelle von Jo in Natur gesehen, sehr schön und in der Tat beeindruckend.

Moin allerseits,

der Pfusch mit den "mal eben" verkürzten Armen des Gerätes hat etwas mein Zufriedenheit beeinträchtigt. Prudenziati hat gute Arbeit bei der Konstruktion geliefert, dass darf nicht missachtet werden. Ich habe deshalb die Arme nochmals wie von ihm geplant gebaut und über die selbstherrlich geschaffenen Stummel gesetzt. Jetzt geht es mir besser und ihr könnt auch gut sehen, dass selbst diese kleinen Teile bestens passen.

Viele Grüße
Gustav
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22

Samstag, 13. April 2013, 21:43

Moin Gustav,

die Details sehen in der Tat Spitze aus :thumbup: . Wirklich nicht übel für einen Free Download. Ich denke,
der " Wasserschaden " an Deck ist inzwischen kein Thema mehr, oder?
Weiterhin viel Freude mit der Graf Spee!

Viele Grüße

Jens
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Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.
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Sonntag, 14. April 2013, 07:08

Ahoi Gustav,

ja, das Entfernungemeßgerät sieht so wirklich richtig gut aus, besser als vorher.



Gruß
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

Gustav

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Sonntag, 14. April 2013, 19:49

Turmmast

Moin Jens, moin Jo,

vielen Dank für Eure aufmunternden Worte!
Jens, Wasserschaden :rolleyes: ? Ich seh keinen Wasserschaden und weis von nichts.


Moin allerseits,

der Turmmast mit seinen Plattformen macht auf den ersten Blick einen etwas unübersichtlichen Eindruck, die Bauskizze lässt ihn dann aber freundlicher erscheinen. Der Turm selbst lässt sich schnell bauen, die Teile passen gut zusammen.
Für die Plattformen warte ich auf ruhige und ungestörte Stunden.

Viele Grüße
Gustav
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Dienstag, 16. April 2013, 19:49

Plattformen am Turmmast, Teil 1

Moin allerseits,

auf die Plattformen der untersten Ebene kommen Entfernungsmesser. Werden diese mit den Klebelaschen aufgesetzt, ist der Sockel zu hoch und die Entfernungsmesser ragen in die Ebene der darüberliegenden Plattformen (Bild 3). Beim zweiten Entfernungsmesser habe ich die Klebelaschen abgeschnitten und die Sockelhälften auf der darüberliegenden Linie nach außen gebogen (Bild 2), der Entfernungsmesser passt dann sehr gut zwischen beide Plattformen (Bild 4). Das erstgebaute Exemplar habe ich abgeschnitten und neu angeklebt.

Von den Plattformen der zweiten Ebene passte die auf StB genau auf die Markierungen, die auf Bb war trotz genau gleicher Maße der Bauteile und der Markierungen etwas zu kurz. Ich war auch der Meinung, beide gleich (sorgfältig) gebaut zu haben. Bei diesen kleinen Teilen haben sich anscheinend sogar nicht bemerkte Zitterbewegungen sichtbare Auswirkungen.

Zu den Plattformen der obersten Ebene ist nichts zu bemerken, die Scheinwerferplattform und die Plattform für den Fuß des Stengenmastes folgen morgen.

Viele Grüße
Gustav
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Mittwoch, 17. April 2013, 17:50

Plattformen am Turmmast, Teil 2

Moin allerseits,

zu den Plattformen an den StB- und Bb-Seiten des Turmes kommen noch eine Scheinwerferplattform an der Bugseite und heckseitig eine Plattform für den Stengenmast. An der Scheinwerferplattform habe ich die aufgedruckte Reling abgeschnitten und durch eine LC-Reling von Slawomir ersetzt. Die Reling passt von der Höhe sehr gut und lässt sich auch gut verarbeiten. Von der Plattform für den Mast kann ich leider nur ein Bild der Teile auf dem Bogen (Teile p) beifügen, das zusammengebaute Teil habe ich vergessen zu fotografieren.

Viele Grüße
Gustav
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Freitag, 19. April 2013, 10:24

Hallo Gustav,

der Vergleich mit der 1-Cent-Münze ist sehr beeindruckend. Das zu bauen stößt schon an die Grenze des Möglichen.

Weiter so, Gruß Wolfgang.

Gustav

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Freitag, 19. April 2013, 15:46

Stützen unter Scheinwerferplattform

Moin Wolfgang,
vielen Dank für deine Ermutigung.
An das Ausschneiden und Aussticheln der kleinen Teile habe ich mich inzwischen gewöhnt, unbefriedigend ist für mich noch das Auftragen des Klebstoffs. Auch mit einer Nadelspitze ist es teilweise schwierig.


Moin allerseits,

unter die Scheinwerferplattform kommen noch zwei Stützen. In der vorgegebenen Größe stützen sie die Plattform am Turm neben der Erinnerungsaufschrift "Coronel" für den Sieg des Vizeadmirals Graf von Spee über die Kreuzer "Good Hope" und "Monmouth" ab. Das ist m. E. zu tief, ich habe die Stützen etwas schmaler geschnitten. Mit der jetzigen Breite ergibt sich eine gute Übereinstimmung mit dem Aussehen auf meinen Bildern.

Viele Grüße
Gustav
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Freitag, 19. April 2013, 17:04

... unbefriedigend ist für mich noch das Auftragen des Klebstoffs. Auch mit einer Nadelspitze ist es teilweise schwierig.


...


Benutzt Du für die kleinen Teile keinen Weissleim?
Wenn nicht, versuch es mal.

Den kannst Du superfein und sehr einfach dosieren.

Ein sehr schönes Ergebnis bisher, vor allem bei dem Maßstab!
Bis die Tage...

Helmut

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Sonntag, 21. April 2013, 16:23

Vormars, Stengenmast und Rahen

Moin Helmut,

vielen Dank für dein Lob.
Ich verwende teilweise schon Weissleim. Unverdünnt hat ein feines dosieren für mich allerdings wegen der festen Konsistenz des Leims seine Grenzen. Verdünnt kann ich den Kleber sehr sparsam und genau auftragen, das anzuklebende Teil muss dann aber beim ersten Versuch sitzen. Es wird durch den hohen Wasseranteil schnell weich und verträgt Korrekturen oder weitere Anbauversuche nicht gut. Grundsätzlich ist Weissleim aber für kleine Teile der geeignetste Kleber, da kann ich Dir nur zustimmen.


Moin allerseits,

der Mittelpunkt der Vormars ist gekennzeichnet, ebenso der Mittelpunkt der Turmoberfläche. Ich habe beide Punkte duchstochen, durch den Punkt der Turmoberfläche einen 0,5 mm-Draht gesetzt und damit die Vormars zentriert.

Den Stengenmast hatte ich vor dem Aufkleben der Mars durch die Plattform an der Rückseite der Mars geschoben. Die Reling dieser Plattform ist wieder ein LC-Teil von Slawomir. An der Rückseite der Plattform habe ich zusätzlich einen Antennenhalter angebracht. Unter der Fußplattform für den Stengenmast ist ein Stück Mast nachgesetzt, weil meine Pläne und Bilder alle den Stengenmast durch diese Plattform nach unten durchstehend zeigen.

Bis auf die Gaffel sind die Rahen nach der Bauskizze angebaut. Eine Gaffel konnte ich auf keinem Plan und keinem Bild finden, aber eine Flaggstenge am Mast. Die Gaffel habe ich deshalb nicht angebaut, dafür aber die Flaggstenge. Auf den Bildern ist mir eben das unterschiedliche Aussehen der Rahen am Stengenmast aufgefallen, das wird noch angepasst.

Viele Grüße
Gustav
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Dienstag, 23. April 2013, 17:30

Entfernungsmessgerät Vormars

Moin allerseits,

bei diesem E-Messer sind die Stützen unter den Messarmen sehr vorsichtig zu behandeln. Zwei Streben einer Stütze habe ich beim Ausschneiden leider mit angeschnitten, die weitere Verarbeitung haben sie dann nicht überstanden und mussten ersetzt werden. Ebenso ist es mir mit einem Arm des Windmessers ergangen.
Als Stenge für den Windmesser ist ein Kartonteil vorgesehen, für das ich wegen des leichteren Zuschneidens ein 0,5 mm-Drahtstück genommen habe. Alles andere war problemlos zu verarbeiten.

Auf einem Bild und mehreren Plänen ist mir am Top des Stengenmastes noch ein kurze Rah aufgefallen, die ich mit einem Drahtstück von 0,5mm Durchmesser nachgesetzt habe.

Auf dem vorderen Aufbaudeck hatte ich in Höhe des Kommandostands auf beiden Bordseiten ein "Bretterreling" stehen lassen, die jetzt durch eine LC-Reling ersetzt worden ist. Außerdem habe ich die jeweils parallel laufende Reling an der Deckskante aufgeklebt.

Viele Grüße
Gustav
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Donnerstag, 25. April 2013, 19:06

Bootsplattform mit Klampen

Moin allerseits,

die Klampen der Bootsplattform hinter dem Turmmast sind für das Aufsetzen von drei Barkassen vorgesehen. Einige Pläne zeigen auf der Plattform zwei Barkassen und zwei Kutter, es gibt aber auch Pläne mit drei Barkassen. Ich habe deshalb die Klampen für die drei Barkassen beibehalten.

Die Längsseiten der Plattform sind zu falten und stehen nach oben wie unten über, die Querseiten sind nur nach unten zu biegen. Nach oben gebogen würden sie genau mit den Längsseiten abschließen, nach unten gebogen stehen sie über die Langsseiten hinaus. Ich habe sie etwas schmaler geschnitten um einen passenden Anschluß zum Unterteil der Längsseiten zu bekommen.

Viele Grüße
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Sonntag, 28. April 2013, 16:05

Motorbarkassen

Moin allerseits,

zu den Barkassen kann ich nur schreiben, dass sie sich problemlos bauen lassen.
Bei der ersten Barkasse habe ich das Innenteil nach dem Aufkleben des Decks eingesetzt, bei den beiden anderen das Innenteil vorher untergeklebt. Letzteres ist einfacher und geht schneller.

Viele Grüße
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Montag, 29. April 2013, 09:34

Ahoi Gustav,

sehr schön !

Jetzt kann der Kapitän Wasserski fahren :D


Gruß
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

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Dienstag, 30. April 2013, 20:31

Schornstein

Moin Jo,
vielen Dank!
-- und der Zahlmeister kann Bier kaufen fahren :) .


Moin allerseits,

den Schornstein habe ich etwas vom Bogen abweichend gebaut. Die Zaunreling ist durch eine LC-Reling ersetzt worden, auf die aufgedruckten Leitern sind zusätzlich LC-Leiten von Draf gekommen, den Abschlussring i und das Gitter m habe ich entfallen lassen und dafür einen Kragen am oberen Rand aufgesetzt.

Der Abschlussring i und das Gitter m taucht auf keinem meiner Pläne und keinem meiner Bilder auf, dafür zeigen alle Pläne und Bilder einen Kragen am Schornstein. Bei anderen Modellen ist dieser Kragen unterschiedlich hoch angesetzt und teilweise schwarz gepönt. Ich habe mich an ein Foto der echten Spee gehalten und einen entsprechenden Ring selbst gefertigt und danach angebracht.

Die Klebelaschen unten am Schornsteinmantel habe ich abgeschnitten und für den Schornsteinfuß ein zweites Teil g aus Abfallkarton ausgeschnitten. Der Schornstein lässt sich mit je einem Teil oben und unten leichter formen.

Viele Grüße
Gustav
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Donnerstag, 2. Mai 2013, 18:48

Scheinwerfer und 2cm-Flak auf der Schornsteinplattform

Moin allerseits,

die Scheinwerfer sind mit dem auf der Plattform des Turmmasts identisch. Die 2cm-Flak besteht aus aus einer Bodenplatte, einer Lafette und einem verdoppelten Teil für den Lauf mit Verschluss. Das Ausschneiden des letzteren Teils war für mich schon an der Grenze des Machbaren, es passt aber alles gut und lässt sich entsprechend bauen.

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Samstag, 4. Mai 2013, 17:41

Großmast

Moin allerseits,

der Großmast weicht etwas von den Darstellungen in meinen Unterlagen ab. Prudenziati hat auch hier eine Gaffel vorgesehen, die meine Unterlagen nicht zeigen. Diese zeigen dafür aber wie beim Stengenmast eine Flaggstenge. Die Unterlagen zeigen auch eine Große Rah mit Stützen und eine kleine Rah am Masttop, aber nicht die im Bogen vorgesehene Rah. Die Unterschiede sind aus dem zweiten und dritten Bild zu ersehen. Außerdem ist der Großmast ca. 7 mm zu kurz, das entspricht der Höhe von der Schornsteinplattform bis zur Schornsteinoberkante. Auf den Fotos der Graf Spee sieht der Großmast auch erheblich dunkler als der Stengenmast aus, einige andere Modelle zeigen ihn ab Schornsteinoberkante schwarz.

Die große Rah am Stengenmast ist auf meinen Unterlagen nicht zu finden. Was ich beim schnellen Hinsehen für diese Rah gehalten hatte, waren die Antennentäger unter der obersten Plattform des Turmmastes. Ich habe diese Rah abgeschnitten, am Großmast wieder angeklebt und zusätzlich die Stützen angebracht, ebenso die Flaggstenge und die kurze Rah am Masttop. Der Großmast ist außerdem um die oben genannten 7 mm verlängert und schwarz gepönt worden.

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Montag, 6. Mai 2013, 20:52

Katapult

Moin allerseits,

zum Katapult ist nicht besonderes zu schreiben, die Bilder sprechen für sich.
Wie auch die Entfernungsmesser kann das Katapult beweglich gebaut werden.

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Dienstag, 7. Mai 2013, 17:59

Entfernungsmessgeräte mittschiffs

Moin allerseits,

mittschiffs sind Bb und StB je ein Entfernungsmessgerät neben dem Schornstein anzubringen. Hier ist nur festzustellen, dass die Teile sehr gut passen. Allerdings gibt das Aufbaudeck bei Druck etwas nach, ein Längsspant und ein Querspant in Höhe des Schornsteins hätten da fühlbar Stabilität schaffen können.

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Donnerstag, 9. Mai 2013, 19:53

Kommandostand achtern

Moin allerseits,

auf dem Entfernungsmessgerät des Kommandostands ist eine FT-Stenge mit einer kurzen Rah angebracht. Die Rah soll auf ca. zwei Drittel der Stengenhöhe montiert werden. Andere Modelle zeigen die Rah auf dieser Höhe auch mit einer zusätzlichen Gaffel, was meine Bilder allerdings nicht hergeben. Einige Pläne und Vergleichsmodelle zeigen die Rah aber auch am Stengentop. Die Bilder der Graf Spee zeigen die tiefere Anbringung nur auf Bildern, bei denen am Turmmast noch zwei Scheinwerferplattformen sind, die Bilder mit einer Scheinwerferplattform zeigen die Rah am Stengentop. Da mein Modell bereits den Umbaustand auf eine Plattform hat, habe ich die Rah am Stengentop angebracht.

Viele Grüße
Gustav
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