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Freitag, 16. Oktober 2009, 17:10

[ABBRUCH] P-38J Lightning, Halinski (KA 4-5/97), 1:33

Hallo Freunde,
auf den ausdrücklichen Wunsch meiner Ehefrau beginne ich den Baubericht des amerikanischen Jagdflugzeugs Lockheed P-38J Lightning in der Darstellung des Exemplars P-38-15-LO (Seriennummer 42-103993) von Major Richard I. Bong in der 5th AF (Februar 1944), das allgemein durch das Foto des späteren Piloten, Marjorie (Marge) Wathendahl, bekannt und im Auftrag von Jim Nichols, dem Designer des Geheimdienstsführung der 5th AF aufgemalt wurde.
Die P-38, ein Flugzeug mit außergewöhnlicher Form -mit kurzem Zentralrumpf und zwei Motoren, die, deren Gondeln man um zwei Schulterträger verlängert hatte- erschien auf den Skizzen von Ingenieur Clearence Johnson im Frühjahr 1937.
Am 27. Januar 1939 erfolgte der Versuchsflug auf dem Modell XP-38. Das Flugzeug war eine Antwort der Firma Lockheed auf besonders anspruchsvolle Anforderungen der US Army Air Corps für einen neuen Höhenjäger. Die neue Maschine zeichnete sich von den schweren Jägern anderer Länder nicht nur durch ein radikal anderes Aussehen, sondern auch, dass aufgrund ihrer Aufgaben in der Höhe, sie mit Turbolader ausgestattet war, in der damaligen Zeit eine ausgesprochen US-amerikanische Spezialität.
Wie die meisten andere Flugzeugtypen, die in Dienst kamen, hatten die frühen Lightnings zahlreiche Unzulänglichkeiten und Mängel, wie Vibrationen der Ruderanlagen, geringe Wendigkeit, Probleme mit der Steuerung bei höheren Geschwindigkeiten. Eine, und wie es sich später zeigen sollte, wichtige Lösung der auftauchenden Schwierigkeiten war der Einsatz der zusätzlichen Flowerklappen in der „Kampfstellung“, d. h. in deren ausgefahrenem Winkel von 8°.
Der von den Piloten als beste und schnellste Variante P-38J war es durch den Einsatz größerer Treibstofftanks in den Tragflächen, hatte 12-Stündige Patroullienflüge ermöglicht, das den Jäger zum gefährlichen Gegner der Flugzeuge der Achsenmächte machte. Zu den spektakulärsten Aktionen, die auf den Lightnings durchgeführt wurden, gehörte der Abschuss der Bomber mit dem japanischen Admiral Yamamoto am Bord oder der Sturmbombardement der rumänischen Erdölförderanlagen in Ploesti (Rumänien); bei dieser Operation waren die beteiligten Maschinen startete aus Italien und nach dem Angriff landete auf dem Territorium der dam. UdSSR und nach der Betankung kamen über die besetzte Europa zurück nach Großbritannien.
Auf der P-38 flog auch der Autor des „Kleinen Prinzen“, Antoine de Saint Exupeéry, der über dem Mittelmeer von einer FW-190 abgeschossen wurde, sowie der Bezwinger des Atlantik, Charles Lindbergh.
Die vorliegende Nachbildung des Flugzeugs stammt aus dem Hause Halinski aus dem Jahr 1997, gehört also nicht (mehr) zu neueren Generation der hochdetaillierten Generation dieses Verlags. Sie zeichnet sich durch gute Detaillierung und einer sehr guten Grafik aus, es ist auf einem halbglänzendem Kreidepapier gedruckt, das Modell selbst ist in der Silberfarbe gehalten. Der Bausatz besteht aus etwa 700 Elementen. Mir persönlich scheinen die Begrenzungslinien der Elemente etwas zu dick geraten, da ist es angesagt, Teile in der Mitte der Begrenzungslinien möglichst exakt zu schneiden. Für mich bietet sich ihr Bau als ein guter Vergleich zu der G-Version dieses Flugzeugs, die ich ebenfalls 2009 gebaut habe.

servus

frettchen
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Freitag, 16. Oktober 2009, 17:28

Hallo Freunde,

als erstes wurden die zu verstärkenden Spanten auf 0,5 mm, 1 mm bzw. 1,5 mm dicke Pappe aufgeklebt.
Am Anfang der Montage selbst- wie bei Halinski üblich – begann ich mit dem Bau der Hauptrumpfs. Die Spanten um das Cockpit wurden ausgeschnitten, miteinander mittels Uhu-Flinke Flasche verbunden und die „auf Front“ (zum Teil deckungsgleich) zusammengeklebt, sowie verschliffen.
Eine Besonderheit dieses Modells ist die Anwendung der „Spant-an-Spant-Methode“ ohne Klebelasche zwischen den einzelnen benachbarten Segmenten.

servus

frettchen
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Sonntag, 18. Oktober 2009, 10:45

Hallo Freunde,

in der Fortsetzung des Baus der Pilotengondel habe ich nun mit dem Zusammenkleben der Cockpiteinrichtung begonnen.
So habe ich deren Wände und Boden mit den dazugehörenden Elementen angefertigt, dazu noch das Instrumentenbrett, die Rückwand und einen Hebel.

servus

frettchen
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Dienstag, 20. Oktober 2009, 21:47

Hallo Freunde,

in den letzten Tagen habe ich die Inneneinrichtung des Cockpits komplettiert.
Zunächst wurde der Pilotensitz gebaut, danach folgte die Steuerung mit dem Steuerungsrad.
Dann habe ich die Funkanlagegeräte und die Panzerplatte an dem schon vorher zusammengebauten Hinterteil des Cockpits.
Das Einzige, das im Cockpit jetzt noch fehlt, ist das Visier, das ich jedoch in einer späteren Bauphase basteln und einbauen werde.

servus

frettchen
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Wiesel

Hennings Dino

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5

Dienstag, 20. Oktober 2009, 22:00

Hallo Alfred,

eine (hoffentlich nicht dumme) Frage:

Hatte diese Version der Lightning abwerfbare Zusatztanks?

Auf dem Titelbild des Bogens sieht es so aus.
Bis die Tage...

Helmut


"Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein."

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Walter

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6

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 09:05

Servus Alfred!

Du entwickelst Dich ja zum Lightning-Fan (oder ist Deine Frau einer? ;) )
Soweit ich weiß, hast Du ja diese silberne Halinski Version schon mal gebaut, oder?

Liebe Grüße und gutes Gelingen!
Walter
Der Weg ist das Ziel...

www.kartonmodellbau.net
Aktueller Baubericht: Western River, Draf

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Mittwoch, 21. Oktober 2009, 21:07

Hallo Helmut,

ja, in der Tat, die Lightning hatte unter den Trageflächen zwei abwerfbare Zusatztanks.

@ Walter: da hast Du schon Recht, diese Lightning-Version habe ich vor ein Paar Jahren gebaut (ging mir aber leider inzwischen in Brüche), mich reizte bei diesem aktuellen Bau der bestechende Look des Fliegers, die silberne Farbe und das Foto der "Marge" vorne am Hauptrumpf, sowie - nicht zuletzt - der Vergleich mit der G-Version.

servus

frettchen

René Pinos

3,1415926535....

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8

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 21:40

Hallo Alfred,

für meine Begriffe baust Du zu schnell, laß Dir mehr Zeit, keiner drängt. Versuche genauer zu arbeiten.

Ich habe den Bogen auch und vermute, dass der Silberdruck anfällig auf Klebstoffreste ist.

Servus und gutes Gelingen

René
Wer Bier nicht liebt und Weib und Knödel der bleibt ein Leben lang ein Blödel

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Mittwoch, 21. Oktober 2009, 21:50

Hallo René,

vielen Dank für Deine Tipps.
In der Tat sieht besonders die grüne Kantenfärbung im Innenberich des Cockpits nicht besonders suber aus - diese habe ich zunächst mittels Gouache im nicht passenden Farbton ausgeführt, später aber zum Teil 'normale' Wasserfarben benutzt, an manchen Stellen sieht das Ganze etwas zu "ausgefranselt" ausgeschnitten aus - von nun an muss ich genauer und auch ruhig etwas lansamer arbeiten...

servus

frettchen

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Samstag, 24. Oktober 2009, 20:00

Hallo Freunde,

heute nur ein kleines Update: ich habe die Innenbeplankung des Fahrwerksschachts des Vorderrads eingebaut, das kein Problem war...

servus

frettchen
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Dienstag, 27. Oktober 2009, 20:25

Hallo Freunde,

als weiteren Bauschritt habe ich mit der Beplankung des Hauptrumpfes begonnen, dabei habe ich die Schnittkanten mit einem Silberstift bzw. einem schwarzen Edding gefärbt.
Die Passgenauigkeit ist hier gut gewesen. Zunächst musste ich aber - hoffentlich genügend – Balast zwecks Beschwerung des vorderen Bereichs des Modells in Form mehrerer mit Sekundenkleber fixierten Schrauben einbauen, um der zu erwartenden Schwanzlastigkeit des Flugzeugs entgegenzuwirken. So fühlt sich das Ganze schon ganz schwer an.

servus

frettchen
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Samstag, 31. Oktober 2009, 20:00

Hallo Freunde,
in den letzten Tagen wurde die restliche Beplankung des Hauptrumpfes des Modells von mir gebastelt – das vordere Segment, die Nase des Flugzeugs, sowie die beiden abschließenden Rupfsegmente; bei letzterem kam der hintere Abschnitt der durchsichtigen Plastikkanzel zum Einsatz (Fertigprodukt der Firma „Gomix“), die ich entsprechend zugeschnitten habe.
Im Großen und Ganzen ist somit der Hauptrumpf der P-38 fertig – was fehlt, ist das Visier und die komplette Kanzel, die ich auf dem Bild 4 nur provisorisch draufgesetzt habe.

servus

frettchen
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Günni

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Registrierungsdatum: 22. August 2007

Beruf: Lagerist

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13

Samstag, 31. Oktober 2009, 22:04

Hallo Alfred,

Eines würde mich mal zu deinem schönen Modell interessieren:
Du hast am Anfang deines Bauberichtes geschrieben,das das Modell auf
halbglänzendem Kreidepapier gedruckt wurde.Gibt es bei der Verarbeitung dieser Papiersorte etwas besonderes zu beachten?


Beste Grüße
Günni
Kartonbau.de
...mein Forum

14

Sonntag, 1. November 2009, 19:15

Hallo Günni,

bei dieser Papiersorte, auf dem dieses Modell gedruckt wurde, ist etwas empfindlicher auf Klebstoffreste als andere Modelle - daher sollte man enteder absolut saubr arbeiten, oder ganz schnell das überschüssige Kleberrückstäne enfernen.
Das Andere ist, dass Druckstellen, beispielsweise von Spanten (von innen) eher sichtbar werden - dies liegt jedoch eher an der Eigenschaften des Silberucks.

servus

fretchen

DragonFan

unregistriert

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Sonntag, 1. November 2009, 19:32

Hallo frettchen ,

wow noch besser sauber :)

Grüße Branko

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Dienstag, 3. November 2009, 20:16

Hallo Freunde,

als nächstes wurden bei der P-38 J die inneren Abschnitte der Tragflächen zusammengebastelt.
Bei deren Skelett mussten lediglich je drei Spantenelemente pro Seite eingesetzt werden, die Beplankung dieser Abschnitte der Trageflächen war mit Bristolpapier (natürlich von innen) zu verstärken.
Das Ganze wurde mit dem Hauptrumpf anliegend verklebt.

servus

frettchen
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Samstag, 7. November 2009, 17:50

Hallo Freunde,

in den letzten Tagen wurden die Schutzbleche, d. h. die Übergänge zwischen dem Hauptrumpf und den Innenflügeln fertiggestellt.
Damit ist praktisch auch der zweite Bauabschnitt beendet.

servus

frettchen
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Mittwoch, 11. November 2009, 21:09

Hallo Freunde,

jetzt widmete mich den Motorgondeln mit in ihren Schulerträgern beinhaltenden Fahrwerksschächten der Haupträder. Ich denke, die angehängten Fotos erklären anschaulich genug den Tathergang bei der rechten Gondel...
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Mittwoch, 11. November 2009, 21:14

...den ich ganz anders bei der linken Motorgondel gelöst habe. Bei der linken nämlich habe ich auf „gut los“ ohne mir viele Gedanken im Vorfeld zu machen, gebastelt....
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Mittwoch, 11. November 2009, 21:17

...und nun zeige ich schonungslos die hauptsächlich durchs Überhastetes (und etwas planloses) „Drauf-los-Basteln“ entstandene bauliche optische Mängel...
Dies zeige ich ehrlicherweise, um auf meine hier zutage getretenen gröbsten Unzulänglichkeiten hinzudeuten, wenn ihr wollt, könnt ihr eure Kritik dazu natürlich äußern, rückgängig lassen sich diese unschöne Stellen allerdings leider nicht mehr machen...

servus

frettchen
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Freitag, 13. November 2009, 20:33

Servus frettchen,

also bei diesen wirklich groben Maengeln gehoert das Teil in die Tonne!
Aber schau doch selber mal ein wenig aus der Distanz auf das bisher gebaute Flugzeug - ist doch soweit gut geworden - also, weiterbauen !
Diese Kleinigkeiten fallen doch wirklich nicht ins Gewicht.
Falls Du aber im Koenigsformat ein hight end Halinski nonplus ultra Modell der superlativen Passgenauigkeit und dem perfekten finish bauen willst - ueberdenke Deine Einstellung zum Hobby!
Regards
Klaus

Gummikuh

Erleuchteter

Beiträge: 4 411

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Samstag, 14. November 2009, 23:50

Hey, Frettchen,

dito. Ich finde, die Lightning ist sehr gut geworden bisher. Auf jeden Fall definitivly besser als meine (mein erstes Modell von Halinski).
Die ist mit so vielen Macken behaftet, daß ich sie mir noch mal hin gelegt habe.
Ich warte auf mehr von deinem Baubericht.

Viele Grüße

till
Is das Kunst, oder kann das wech?

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Sonntag, 15. November 2009, 23:43

Hallo Freunde,

erstmals vielen Dank für Eure Kritiken und Eure Kommentare.
Dass Teile und Bereiche des Modells bei etwas genauerem Hinschauen sehr schlecht aussehen und es bisher nur als Ganzes optisch - gewissermaßen dank seiner Form - gefallen finden kann - ja das steht außer Frage. Schon jetzt gehört dieses Flugzeug zu meinen mit den schlimmsten Mängeln behafteten Modellen überhaupt. Gleichwohl weiß ich, und dieses habe ich schon mit anderen Papiermodellen bewiesen, dass ich qualitativ wesentlich besser bauen kann, und diese Lightning ein ziemlicher Ausrutscher ist. Ich erhebe keinen Anspruch, in absehbarer Zeit ein einwandfreies, geschweige denn, ein perfektes Modell bauen zu können, mir ist bewußt, dass mir dafür die Grundvoraussetzungen, wie die nötige Geduld und Ruhe, hohe Präzision und der Einsatz verfeindernden Basteltechniken fehlt, und manches mehr. Aber ich halte mich für durchaus lerfähig und -willig, und so hoffe ich, mit jedem (halbwegs) gelungenen Bauabschnitt und jedem neu gebauten Modell etwas mehr nützliche Erfahrungswete zu sammeln, die mir helfen, Mängel und Fehler zu miniemieren und Neues, bis dato nicht Bekanntes oder von mir Verwendetes, einzusetzen. Und davon gibt es in der Tat ausreichend. Ich wünsche mir, von Euch auf diesm Weg mit berechtigter Kritik und gesunder Portion Lobs - aber nur falls angebracht und gerechtfertigt - begleitet zu werden beim Hobby, der mir persönlich einen Raum für einen Ausgleich vom zum Teil anstrengendem (Arbeits-)Alltag und dem ich seit Jahren gerne nachgehe, um Kraft zu schöpfen und zur Ruhe insgesamt zu kommen.

So werde ich resümmierend den Bau und somit diesen Baubericht fortführen und hierbei achten, Fehler nicht zu wiederholen und genauer zu basteln. Ich hoffe, diesem zu entsprechen und weitere Fortschritte zu präsentieren.

Grüße

Alfred alias frettchen

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Montag, 16. November 2009, 14:43

Servus frettchen,

bleib mal cool ! Dies hier ist kein Pruefungsausschuss, kein Beichtstuhl mit integrierter Absolution und auch kein Hochleistungswettbewerb fuer Meisterschaftsanwaerter.
Also - entkrampf Dich - ein Hobby soll Entspannung und Ausgleich bringen und kein Stress.

Gruesse von
KM
Hobby-Pathologe

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Mittwoch, 18. November 2009, 20:12

Hallo Freunde,

zuletzt habe ich die weiterführende Elemente der Schulterträger der Motorengondel (oder die „Nebenrümpfe“) in Richtung Heck gebastelt. Dies stellte keinerlei Herausforderungen an mich. So lässt sich die entgültige Form des fertigen Flugzeugmodells ein Stück mehr erahnen...

servus

frettchen
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Samstag, 28. November 2009, 22:21

Hallo Freunde,

nach reiflicher Überlegung muss ich zum Bedauern feststellen, dass es meinerseits zum Abbruch dieses Bauberichts nun kommt. Ich hatte in den vergangenen Wochen wenig Zeit, Lust und Motivation, um den Bau dieses Modells fortzuführen. Sicherlich ausschlaggebend für meine Entscheidung war die Tatsache, dass ich bei der forschen Herangehensweise allzu viele Fehler gemacht habe, die irreparabel sind und mich entmutigt haben, den Bau fortzusetzen. Nicht desto trotz ist aus meiner Sicht keine mittlere Katastrophe passiert, ich habe einiges dazugelernt und schon bald wieder in der Lage mit neuem Elan voll motiviert mich einer modellbauerischen Herausforderung zu stellen.
Der Bausatz selbst ist im Übrigen gut zu bauen – ich habe diese P-38 J schon einmal fertig gebastelt, und es war kein Reinfall, sondern ein Erfolg.
Und dennoch ein Wermutstropfen bleibt, gleichwohl wissend, dass ich die G-Version dieses Flugzeugmodells auch gemeistert habe, also im Grunde genommen habe ich die Lightning auf jedem Fall schon „erledigt“ in meinem Bastelprogramm.

servus

frettchen

27

Samstag, 28. November 2009, 23:09

Servus, Max,

bitte ehrlich bleiben - schau Dir z.B. die Bilder beim Eintrag vom 11.11.2009 um 21:17h an.

Alfred,

ich kann Deine Entscheidung gut verstehen, da mir das auch schon passiert ist. Wenn Du weiter baust und alles sauber erledigt hsat, ärgerst man sich dann umso mehr über die Problemstellen. Ein klarer Cut - das ist auch positiv für die Motivation.

Also: Toi toi toi für das nächste Modell; laß Dir die nötige Zeit und ich bin dann wieder gerne Stammleser!

Old Rutz
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28

Samstag, 28. November 2009, 23:20

Hallo Frettchen,

Diese kleinen Stellen wirst Du wahrscheinlich gar nicht sehen. Ausserdem ist Silberdruck eh schwer zu bauen. Kopf hoch und weiter machen. Ich bin der Meinung , dass am Ende alles gut aussehen wird. Also---nicht aufgeben !

Schöne Grüße

Robert
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Günni

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29

Samstag, 28. November 2009, 23:25

Hallo Alfred,

Eine Entscheidung,die ich gut verstehen kann.

Meiner Meinung nach,lohnt es nicht an einem Modell weiterzubauen mit dem man sich nicht mehr"identifizieren" kann.


Beste Grüße
Günni
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Henryk

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30

Sonntag, 29. November 2009, 10:34

Ich bin der gleichen Meinung - baue weiter!!!
Herzlichste Grüße
Henryk

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Wiesel

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31

Sonntag, 29. November 2009, 10:42

Wie Du Dich auch immer entscheidest, Alfred - Kompliment dafür, wie offen und ehrlich Du mit Dir selbst ins Gericht gehst!

Das wollte ich Dir eigentlich schon am 11. 11. schreiben...
Bis die Tage...

Helmut


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Maxe

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32

Montag, 30. November 2009, 13:23

Guten Tag Alfred,
da hab ich zwei Meinungen zu:
1. weiterbauen, auch wenn es weh tut. Erfahrungen sind durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Erfahrung.
2. Wenns aber keinen Spaß mehr macht, sollte man aufhören.
Und da verstehe ich dich sehr gut. Brich ab und beginne etwas neues.

Versuchs doch mal mit ner Fly Lightning, mein Lieber, da bekommst graue Haare und wechselst zum Skatspielen.
Gruß Maße

33

Samstag, 6. Februar 2010, 19:35

Hallo Freunde,

es wird definitiv einen neuen Bauversuch an dem Modell geben, die Gründe dafür: Heute bekam ich Sendung mit einem neuen Exemplar dieses Flugzeugmodells vom Slawomirs Shop (dieses Modell ist schon eine wahre Rarität!), und so'n geile Mühle zu bauen, das reizt mich doch sehr... Wann ich mit dem Neubau beginnen werde, weiß ich zwar noch nicht, werde aber wohl die begangenen Fehler auf keinen Fall wiederholen.

servus

frettchen

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