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Sonntag, 24. Mai 2009, 17:00

Aachener Dom

Hallo Freunde,
der Einhard Verlag brachte 2006 in neuer Auflage einen Bastelbogen des Doms zu Aachen heraus. Im Forum Frisch ausgepackt habe ich kurz darüber berichtet.
In der Zwischenzeit habe ich mit Hilfe eines Kunstführers NRW und einem Bildband über Aachen den Maßstab des Bogens feststlellen können. Mir erschien die moduni Angabe von 1:300 doch etwas gewagt. Nun konnte ich rechnene. die Fenster der östlichen Chorhalle
sind 25,5 m hoch, die auf dem Bogen 12cm macht : 212,5. Dazu passen die Proportionen besser als zu 300.

Es fällt auf, dass die Knickkanten sehr dick sind und auch die Zeichnungen eher künstlerisch denn konstruktionsmäßig sind. Darauf werde ich bei den Chorfenstern nochmals zurückkommen.


Die Grundplatten sind auf einen durchgehenden Karton geklebt.
Die längste Ausdehnung beträgt 34 cm.
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Sonntag, 24. Mai 2009, 17:07

RE: Aachener Dom

Angefangen mit dem Baukörper habe ich beim Turm. Dort habe ich zuerst bei einem kleinen Fesnter den Karton aus den Fenstersprossen geschnitten und habe Folie hinterklebt und von einem Doppel des Bogens das Fenster wieder dahinter geklebt. Jetzt spiegelt das "Glas.
Man sieht deutlich den Unterschied. Links verglast rechts nur die Sprossen.
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Sonntag, 24. Mai 2009, 17:11

RE: Aachener Dom

Die Baldonumläufe Die Galerien und Vierpässe sind ausgeschnitten und von verdoppelten Boden plastisch aufgesetzt, ebenso die Uhreinfassungen. Die Schallbretter sind plastisch gebaut. Aus Ersatzmaterial habe ich Leibungen eingeklebt und darin die Schallbretter
angebracht.
Zum besseren Ausbau des großen Fenster habe ich bei Google Earth die entsprechenden bilder gesucht und werde als nächsten Schritt hier die eingezogene Wölbung bauen.
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Sonntag, 24. Mai 2009, 17:15

RE: Aachener Dom

Die alten Schalllöcher, d. h. der Druck von diesen habe ich auf die Leibungen von hinten geklebt, so dass die Bretter einen Halt haben. Man erkennt oben die ausgeschnittenen Geländer. Leider zeichnet sich hier schon ab, dass der Turm nicht ganz originalgetreu konstruiert ist. Den überdachte Vorsprung der Galerie gibt es nur auf der Frontseite des Turmens . Die N und S Seite der Galeirie sind nur durch das flache aufgedruckte Dach zu erkennen. Es würde eine totel Neukonstruktion des Turmes benötigen, um diesen authentisch zu bauen. Dazu fehlen mir die Unterlagen.
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Montag, 25. Mai 2009, 09:16

Hi Hagen,
man spricht doch auch vom Kirchenschiff oder einem Schiff, das sich Gemeinde nennt (Kirchenlied aus den 70ern).


Mit freundlichen Grüßen


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Dienstag, 26. Mai 2009, 15:11

Auf dem Bild sieht man kein Schiff, wie die form oder mein Name vermuten lassen könnte, sondern es ist ein Fenster mit Schallbretter.
Aus Reststücken Mauer habe ich eine Leibung gebaut, die um die ausgeschnittene Abbildung der Schallbretter kam. Darein die Bretter nach schräg unten verlaufend eingeklebt und das Ganze in die Leere Fensterhöhlung gebracht. Zuerst hatte ich an einer Seite die Leibung und Hintergrund eingebaut und die Bretter später befestigt. Die oben beschriebenenWeise ist aber einfacher und genauer.
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Dienstag, 26. Mai 2009, 15:17

Über der Nische der Westfront des Turmes sieht man ein Fenster. Das sit ausgeschnitten und mit Folie als Glas hinterlegt.
Die Nische ist wie eine Apsis mit einem Rundbogen versehen. Auf dem bogen aber ist das nur durch etwas dunklere Farbe angedeutet. Also habe ich mit eine Lehre angefertigt und ein Stück Weißkarton in Form geschnitten mit Übermaß zur Nischenöffnung auf dem Bogen und habe die Form durch Probieren angepasst.
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Dienstag, 26. Mai 2009, 15:19

Hier ist die Nische provisorisch in die Lehre eingeklebt.
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Dienstag, 26. Mai 2009, 15:21

Sie hat gleich so gut gepasst, dass ich sie fest verbunden habe und den grauen Karton rundrum zu einem passenden Rahmen schnitt. In diese
provisorische Nische konnte ich dann ohne größere Probleme das Originalteil einfügen.
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Dienstag, 26. Mai 2009, 15:24

Damit das Fenster von der Biegung auf die Dauer nicht rund wird, habe ich drei Riegel quergesetzt.
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Dienstag, 26. Mai 2009, 15:27

Der Turm hat eine offenen Galerie. Eigentlich ist der obere Teil des Turmes in der Grundfläche kleiner als das Unterteil. Der Konstrukteur hat das nur bei der Frontseite berücksichtigt. Eine Änderung auf die anderen Seite ist nach der Konstruktion nicht möglich. Auch ist die Galerie geschlossen gezeichnet. Ich habe die Galerie geöffnet und mit Reststücken den Boden und die innere Turmwand eingebaut. Hier von innen der Blick.
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Dienstag, 26. Mai 2009, 15:31

Weil nun die Turmspitze unten auf die volle Breite des Untertur mskommt, müssen lt. Bogen die vier Ecktürme beschnitten werden und haben einen dreieckigen Grundriss!!!. Ich habe die Ecktürmchen verdoppelt und sie vierkant gebaut und bein Ansetzen der Turmschräge angepasst. Jetztz kann man jedenfalls erkennen, dass es viereckige Türmchen sind.
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Dienstag, 26. Mai 2009, 15:35

Zum Turm gehört die Pforte. Diese ist etwas nach hinten versetzt. Ich habe 8Lagen Karton zusammengeklebt (Jeweil 2 mal vier) und diese als Rahmen um die ausgestochene Pforte geklebt. Dahinter kam eine Grundplatte, auf die die Pforte kam. auf dem bild sieht man den Aufbau.
Die Simse und Linsenen etc, also die Zierstücke der Architektur sind ebenfalls ausgeschnitten und plastisch angebracht.
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Dienstag, 26. Mai 2009, 15:39

Der Turm ist bis auf die Seitentürme fertig.
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Dienstag, 26. Mai 2009, 20:04

Gratulation,

deine Arbeit macht sich bezahlt.

Sieht sehr lebendig aus !!

Grüße aus Wien, Herbert

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Freitag, 29. Mai 2009, 11:05

RE: Aachener Dom

An dem großen Glockenturm sind zwei kleine halbrunde Türme angebracht, die unten noch mit Feldsteinen gebaut sinbd. So etwas im oberen Drittel befinden Aufsätze aus gotischer Zeit. Diese Aufsätze sind polygon. Rund und eckig passen bekanntlicherweise nicht zusammen. Deshalb habe ich die Polygone angeschnitten, nach den Bildern bei Google Earth geknickt, die Fesnster und Lallustraden und die Stzreben ausgeschnitten.
Beim Aufsetzen der Polygone auf den halbrunden Unterbau ergeben sich kleine Öffnungen nach unten. Ich habe 2 mal 1mm starken Karton
etwas größer als den Halbdurchmesser des Unterbau genommen und mit einem Stück Sims aus Restmaterial umklebt. Das war aus folgenden Grunde notwendig. Da ich die Ballustrade ausgeschnitten habe konnte das Dach nicht auf die Oberkante der Ballustrade geklebt werden, sondern am unteren Ende . Die Differenz gleicht die Kartonzwischenlage aus. Da ist nicht schlimm, denn an dieser Stelle gibt es einen überkragenden Simms.
Damit das Doch einen sicheren Halt bekommt, habe ich einen Kleberand mit Lasche innen eingeklebt.
Die mit Folie "verglasten " Fenster habe ich mit originalen Teilen bedeckt, damit die Fenster nicht so nach leerer Höhle aussehen. Unten fehlen noch die Verglasung und die Rückwände.
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Freitag, 29. Mai 2009, 11:08

RE: Aachener Dom

Hier sieht man einen Halbturm fertig angebracht.
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Freitag, 29. Mai 2009, 11:09

RE: Aachener Dom

Und hier der Turm in ganzer Größe
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Dienstag, 9. Juni 2009, 16:51

RE: Aachener Dom

Das eigentliche Zentrum des Aachener Domes ist das Oktogon, ein achteckiger Zentralbau aus der Zeit des großen Karl. Um dieses Oktagon herum hat sich durch Anbauten das Bauwerk entwickelt.Nach dem Modellfoto auf dem Basztelbogen zu schließen sollte die zickzackförmige Kuppel einige Nüsse zu knacken geben. Na wir werden mal sehen.
Zuerst habe ich das Oktogon gebaut, Fenster ausgeschnbitten, verglast, die Blendfenster und die Galerie plastisch geformt und links und rechts neben den Fenstern die Verstrtebungen plastisch angebracht. So weit so gut, aber es fehlten die Formgeber für eine gute achteckige Form. Da habe ich zwei Formscheiben genommen, vom Grundriss fotokopiert.
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Dienstag, 9. Juni 2009, 16:52

RE: Aachener Dom

Hier sieht man die Details besser.
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Dienstag, 9. Juni 2009, 17:06

RE: Aachener Dom

Als nächstes Bauteil kam die Laterne oben auf der Kuppel dran. Die Fenster sind ausgeschnitten. Das Dach wird aus acht segmenten zusammengeklebt und zwar nach Plan mit Klebestreifen. Der Karton ist aber recht fest, so habe ich die Klebelaschen entfernt und die Kanten stumpf verklebt. Damit die Segmente auch gut halten habe ich oben unter die Segmentspitzen ein kleine "Unterlegscheibe" angebracht. Da die Kanten der Bauteile sehr stark genzogen sind, o,5 oder 0,6 mm ist ein strichgenaues Scheniden b
wie bei HMV Modelle z. b. nicht gut möglich. Deshab hätte es bei der Laterne ohne die Scheibe ein Loch gegeben. Auch bei diesem Bauteil fehlt der achecktige Formgeber. Deshalb habe ich einen aus Restmaterial eingebaut. Zumal man in die Laterne hineinsehen kann.
Da wie erwähnt der Karton sehr schwer ist, neigt es beim biegen immer wieder aus der Form zu gehen. Deshalb habe ich einen kleinen Buchenholzklotz oben aufgesetzt, der dann den nötigen Druck bis zum Aushärten des Klebers ausübte. Oben in der Mitte der Kuppel sieht man die Unterlegscheibe.
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Dienstag, 9. Juni 2009, 17:16

RE: Aachener Dom

Das schwierigste Stück kam jetzt. Die Kuppel besteht aus acht Teilen, die auf dem Karton wie Schmetterlingsflügel aussehen und später eine gefaltete Kuppel bilden. Nach oben hon ging alles ganz gut. Nach unten hin hatte die Kuppel die Tendenz, sich zusammen zusiehen, ähnlich einer noch ganz aufgeblühten umgedrehten Tulpe.
Diese Kuppel musste mit viel Halten und Drücken zwischen die acht Giebel gebracht werden. Dazu mussste ich aber, um an die Klebestellen zu kommen, die vorher eingebauten Formgeber wieder rausnehmen und weil ich nicht nicht so lange Finger habe, das Bauteil im weißen Bereich, wo später andere Teile davor kommen auseinanderschneiden.
Drücken, Klebelaschen von hinten anbringen usw. brachten dann die Kuppel an ihren Platz. Oben wurde wieder die Formscheibe eingebaut. Beim Unterteil bei jeder Mauerseite eine Lasche von innen angebracht, das Oktagon wieder zusamengefügt und unten das zweite Formstück eingeleimt. Ganz zum Schluss bekam das Bauteil ein kleines Kreuz aufgesetzt.
Der Bau der Kuppel und das Aufsetzen dürften der schwierigste Teil des Baues sein.
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Dienstag, 9. Juni 2009, 17:17

RE: Aachener Dom

Noch ein kleiner Blick in den Boden der Laterne.
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Donnerstag, 11. Juni 2009, 19:12

RE: Aachener Dom

Nachdem das Oktogon fertig gestellt war, kamen die zwei Umgänge dran, die sich wie ein Kragen um das Mittelstück legen. Dabei stellte ich fest, dass die rechteckigen Teile des Daches länger als die dreieckigen waren. Die Schere half hier, die Spitzen zu kappen.
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Donnerstag, 11. Juni 2009, 19:14

RE: Aachener Dom

Die Dachteile besitzen Klebelaschen mit denen sie am Oktogon festgeklebt werden sollen. Diese habe ich entfernt und dafür Laschen als Aufleger für die Dachflächen angebracht; so können die Dachteile gut anliegen und nicht nach unten durchrutschen.
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Donnerstag, 11. Juni 2009, 19:16

RE: Aachener Dom

Die Teile des Umgangs sind relativ groß. Ich habe von oben in die Klebelaschen Formstücke eingeklebt, die ich vom Grundriss kopierte.
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Donnerstag, 11. Juni 2009, 19:17

RE: Aachener Dom

Das Oktagon steht in dem Umgang. Hier ein Blick von oben.
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Donnerstag, 11. Juni 2009, 19:20

RE: Aachener Dom

Von der Seite sieht das so aus.

Was muss dieses Bauwerk Ende des 8. Jahrhunderts auf die Menschen gewirkt haben. Diese lebten in Lehmhäuschen mit Schilfdach oder z. T. noch in Wohnkuhlen in der Erde. Das Oktagon war Hitec und eine Demonstration kaiserlicher Pracht. Die Verwendung von Stein als Baustoff war reiner Luxus.
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Donnerstag, 11. Juni 2009, 19:22

RE: Aachener Dom

Hier ein blick von der Seite, an die Später der gotische chor hingehört. Da ich keine Farbangaben über die Steine und Aufrisse des unteren Teiles des Oktagons besitze, habe ich verzichtetet hier einen Innenausbau vorzunehmen, obwohl das sehr reizvoll ist.
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Donnerstag, 11. Juni 2009, 19:25

RE: Aachener Dom

Die Brücke zwischen Turm und Oktagon ist ausgeschnitten, von innen durch kopiertes Material verkleidet und mit einem Laufboden versehen.
Nach den bildern bei Goggle zu schließen besteht die Brüstung aus Vierpässen. Auf dem Modellbogen aber als Rund, bzw. Spitzbögen. Ich habe es bei der Bogenvorlage gelassen, weil mit genauere Maße für die Vierpässe fehlen.
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Donnerstag, 11. Juni 2009, 19:27

RE: Aachener Dom

Hier isind Turm und Oktagon zusammengebracht.
Da wie schon oben erwähnt die Knicklinien sehr breit sind ergab sich die Ungenauigkeit, dass die Brücke etwas zu kurz war. Mit etwas Drücken und wegnehmen von Dach des Oktagomumgang ließ sich das Problem beheben.
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Donnerstag, 11. Juni 2009, 19:28

RE: Aachener Dom

Und hier die Brücke zwischen beiden Bauteilen von der Seite.
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Freitag, 12. Juni 2009, 19:13

RE: Aachener Dom

Als erste Kapelle am Oktogonumgang erstand die sog. Ungarnkapelle, ein Bau aus der Barockzeit. Sehr hilfreich waren hier wieder einmal die Bilder von Google earth , die diese Kapelle sehr gut wiedergeben. So konnte ich feststellen, das die vorgesetzten Bledpfeiler nicht rund waren,die Kartuschen über den unteren Fenstern eingelassen sind und die Fenster aufgesetzte Rahmen besitzen.
Das alles habe ich soweit es ging mit Hilfe zweier Kopien und den Originalbogen plastisch gestaltet, die Fenster in schon beschriebener Manier mit Sprossen und Folie "verglast".
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Dienstag, 16. Juni 2009, 20:42

RE: Aachener Dom

Bei den jetzt anzufertigenden Kapellen habe ich die Fenster plastisch gestaltet.
Teil 1 dient als Unterlage unter das ausgeschnittene Fenster der Originalwand, darunter kommt das ausgeschnittene Maßwerk, darunter die "Glasscheibe" und darunter die vom Original ausgeschnitte bunt bedruckte Fensterscheibe. Das Ganze wird in die Fensterhöhlung eingebaut. Durch die Unterlage von Teil wirkt das Maßwerk vertieft.
Es war etwas schwierig das Maßwerk herauszufinden, weil es "künstlerisch" und nicht konstuktiv gezeichnet ist.
Die Strebepfeiler sind dreifach gehalten. Die Fialen sind von hinten von einer Kopie verstärkt und später sind an der Matthiaskapelle die Figuren auch verdoppelet angebracht. Die Ballustrade der Matthiaskapelle und der Annakapelle sind mit Dreipass- bzw. Vierpassmaßwerk versehen. Dieses habe ich von hinten auf dem Karton aufgezeichnet und dann ausgeschnitten. Die Dächer habe ich wie bei den Turmanbauten angebracht.
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Dienstag, 16. Juni 2009, 20:44

RE: Aachener Dom

Hier sieht man den Vergleich der gedruckten und plastisch gestalteten Fenster.
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Dienstag, 16. Juni 2009, 20:46

RE: Aachener Dom

Der Figurenschmuck ist verdoppelt ausgeschnitten worden. Es war auch hier wiederum etwas schwierig die richtige Geslt zu erahnen. Aber ich denke, es hat ganz gut geklappt. Linkls sieht man die Matthias- rechts die Annakapelle.
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Dienstag, 16. Juni 2009, 20:50

RE: Aachener Dom

Beim Anbau des Oktagonumbau kam mir schon etwas komisch vorn, dass die Außenwand nicht so ganz rechtwinklig stand. Mit Hilfe eines rechten winkel stellte ich fest, dass das Dach etwas zu lang ist. Also musste mit der Schere Wand und Dach abgeschnitten werden, an die Wand kam oben eine Klebelsache und mit Hilfe des winkel wurde die Wand senkrecht ausgerichtet und dann das Dach aufgeklebt. Man kann erkennen wie weit die Wand nach innen eingezogen werden muss, damit sie winklig zur Grundfläche steht.
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Dienstag, 16. Juni 2009, 20:54

RE: Aachener Dom

Auch stimmt die Passgenauigkeit des Daches nicht ganz. Aber da ich noch von früheren Kopien Dachreststücke habe, dürfte es hier keine Probleme geben.
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Montag, 22. Juni 2009, 09:15

RE: Aachener Dom

Die Nikolauskapelle auf der Nordseite des Turms zieht sich in einem rechten Winkel bis zum Oktagonumgang hin. Auch hier habe ich die Fenster plastisch gestaltet und die Stützpfeiler hervorgehoben. Die Gauben sind beim Originalbogen nur aufgedruckt. Ich habe sie plastisch aus Restkarton gebaut.
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Montag, 22. Juni 2009, 09:18

RE: Aachener Dom

Interessant ist der Blick von oben auf die Dachlandschaft. Auf dem Zwickel zwischen Oktogon und Turm war beim Dach der Buchstabe d in weiß zu sehen. Der graue Edding half dem ab.
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