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1

Montag, 9. Mai 2011, 11:33

9.KBW Passatverlag Forschungsschiff Meteor 1925

Hallo miteinander,

an diesem Wettbewerb möchte ich mich mit der Meteor von 1925 aus dem Passatverlag beteiligen. Für Details über die Geschichte des Originals verweise ich auf den Original-Text des kürzlich verstorbenen Jürgen Quetting. Er hat auch zusammen mit Henning Budelmann das Model konstruiert
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Willi


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modellschiff

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2

Montag, 9. Mai 2011, 14:29

RE: 9.KBW Passatverlag Forschungsschiff Meteor 1925

Hallo Willi,
da wird der Bau der Meteor ein Memorial für Jürgen Quetting, der sehr viel zur Entwicklung unseres Hobbys getan hat.

Mit vielen Grüßen
Ulrich

3

Mittwoch, 11. Mai 2011, 10:38

Hallo Ulrich,

ich hoffe ich kann die Qualität der Konstruktion adäquat umsetzen.

Gestern ist es geschehen. Ich habe den Baubogen mit der Nr. 564
angeschnitten.
Wie bei den Modellen aus dem Passat-Verlag üblich, werden alle
Bauteile innerhlb eines Rahmens durch Aufkleben auf dem beigefügten
Reserve-Bögen verdoppelt
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Willi


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4

Mittwoch, 11. Mai 2011, 10:43

während diese Teile zwischen zwei Bodenfliesen gepresst still vor sich
hin trocknen, bearbeite ich schon einmal die Teile die durch rückseitige
Verklebung verdoppelt werden müssen. Damit sich keine Bauteile unerlaubt
entfernen, klappe ich nur die Hälften um und belasse den Rest auf dem
Baubogen.
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Willi


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5

Mittwoch, 11. Mai 2011, 11:16

Hallo Willy
Die Idee mit den zu verdoppelnden Teilen finde ich genial. Was hab ich schon diese verklebten Teile gesucht und auch schon einige Male nicht mehr gefunden.
Niklaus
N.K.

Derzeit im Bau: IJN Nagato 1:200 von Dom Bumagi,
Fertig: Mellum, Indianapolis,TAKAO Digital Navy 1:250,Korvette Agassiz 1:250, NJL TOGO CFM 1:250 .
Petrojarl Cidade de Rio das Ostras JSC skaliert auf 1:250
Hellcat, Halinski

6

Montag, 16. Mai 2011, 12:16

Hallo Niklaus,

Danke für Deine Anerkennung.

Der Rumpf wird nun aus den verdoppelten Spanten zusammengesetzt.
Besonders gefällt mir immer wieder die Konstruktion mit den parlellen
Längsspanten. Diese geben dem Modell deutlich mehr Stabilität. Kleiner
Hinweis für eventuelle Nachbauer, weil nicht in der Bauanleitung erwähnt,
die Querspanten werden mit der Beschriftung nach hinten, die Längs-
spanten mit der Beschriftung nach aussen auf die Bodenplatte geklebt.
Beim Zusammenbau des Spantengerüsts lasse ich mir immer sehr viel Zeit
damit alles gut durchtrocknen kann.
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7

Montag, 16. Mai 2011, 18:26

Moin Willi,
vielen Dank, dass du den Baubericht der METEOR begonnen hast. Ein sehr interessantes Schiff, das m.E. auch zu den interessantesten Bögen des Passat-Verlags zählt, obwohl es sich auf den ersten Blick nicht so sehr in den Vordergrund "drängelt".

Die "Doppel-Längsspant-Konstruktionen" des Passat-Verlags sichern zuverlässig ein gehöriges Maß an Stabilität. Mit dem Prinzip des "doppelten Längskastens" hat man dies in ähnlicher Weise auch bei der Konstruktion der Fregatte Kl. 124 (Sachsen-Klasse) zur Anwendung gebracht und damit einen deutlichen Zuwachs an Standfestigkeit generiert. Fazit: Funktioniert also auch beim Kartonbau... :)

Gruß von der Ostsee
HaJo

8

Mittwoch, 18. Mai 2011, 12:32

Zitat

Die "Doppel-Längsspant-Konstruktionen" des Passat-Verlags sichern zuverlässig ein gehöriges Maß an Stabilität. Mit dem Prinzip des "doppelten Längskastens" hat man dies in ähnlicher Weise auch bei der Konstruktion der Fregatte Kl. 124 (Sachsen-Klasse) zur Anwendung gebracht und damit einen deutlichen Zuwachs an Standfestigkeit generiert. Fazit: Funktioniert also auch beim Kartonbau...


Hallo HaJo wer hat da von wem abgeschaut?

Gestern war der hintere Teil des Spantengerüstes an der Reihe.
Vorne färbe ich die Spanten schwarz, weil ich die Ankerklüsen
ausschneiden will. Danach geht alles erst einmal wieder zum Trocknen.
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Konpass

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9

Mittwoch, 18. Mai 2011, 17:21

Hallo Willi, hallo Hajo !

Das Prinzip des torsions (verwindungs) steifen Kastens ist viele Jahrzehnte im Ingenieurbau angewendet worden, bevor ich es erstmals bei der Monte Rosa und Werften es bei der Sachsen-Klasse damit versucht haben. Die Wirkungsweise des torsionssteifen Kastens könnt Ihr Euch sehr einfach an einer Pappschachtel veranschaulichen, in der üblicherweise Medikamente, Glühbirnen, oder auch die UHU-Tube verpackt sind. Solange der Deckel geöffnet ist, könnt Ihr den Kasten in Längsrichtung problemlos verdrehen. Wenn er geschlossen ist, ist die Pappschachtel verwindungssteif. Die hohe Zugfestigkeit des Papiers, die bei geschlossenem Deckel in jeder Richtung zur Verfügung steht, verhindert Formänderungen.

Diese Konstruktion fußt auf schlechten Erfahrungen, die ich als Kind bzw. Jugendlicher mit längeren WHV-Modellen gemacht habe. Beim Anbringen der Bordwände habe ich, damit es besser passte, versehentlich das Spantgerüst verdreht, und schon standen Bug oder Heck schief.

In diesem Zusammenhang halte ich auch die Sorgfalt beim Beschweren und Trocknenlassen vor dem Anbringen des Decks für überflüssig. Solange das Deck nicht drauf ist, ist das Spantgerüst noch nicht verwindungssteif. Wichtig ist, dass nachdem das Deck aufgeklebt ist, die Bodenplatte auf ebenen Kiel steht und das Modell beim Trocknen beschwert wird.

Euer Klugscheißer

Henning

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10

Mittwoch, 18. Mai 2011, 19:07

Moin Willi, moin Henning,

@ Henning: "Diese Konstruktion fußt auf schlechten Erfahrungen, die ich als Kind bzw. Jugendlicher mit längeren WHV-Modellen gemacht habe. Beim Anbringen der Bordwände habe ich, damit es besser passte, versehentlich das Spantgerüst verdreht, und schon standen Bug oder Heck schief."

Da bin ich aber schon froh, dass mir das damals nicht allein passiert ist... :D....diese Art von Konstruktion kennt man auch aus dem (Stahl-) Brückenbau...

Gruß
HaJo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hans-Joachim Möllenberg« (18. Mai 2011, 19:08)


11

Freitag, 20. Mai 2011, 20:53

Hallo Henning und HaJo,

die Frage war von mir scherzhaft gemeint. Als Landratte bin ich aber dankbar
für die Erklärungen.

Ich habe vor einige der Niedergänge geöffnet darzustellen, aber
bei dem Niedergang auf der Backbordseite hinter der Brücke war
ein Spant im Wege, diesen Niedergang werde ich daher geschlossen
darstellen. Heute wird dann das vorbereitete Deck aufgeklebt.
Wenn die Bordwände angebracht sindsind, melde ich mich wieder.
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  • Meteor 1925-02 003-K.jpg
  • Meteor 1925-02 004-K.jpg
  • Meteor 1925-02 005-K.jpg
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Gruß

Willi


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12

Dienstag, 24. Mai 2011, 12:40

Hallo Andreas,

Danke das Du mir die Daumen drückst. Durch die Unterstützung von
Wiesel und Wilfried, bin ich in Besitz eines Ätzsatzes gekommen.

Bevor ich heute mit meinem Angstgegner - den Bordwänden - beginne,
werden schnell noch die Klebelaschen in der Wasserpassfarbe angelegt.
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13

Mittwoch, 25. Mai 2011, 10:29

Hallo werte Mitleser,

bei diesem Modell ist es schwierig einen eindeutigen Bezugspunkt
für den Ansatz der Bordwände zu finden. Auch lassen Probeanpassungen
darauf schließen, das die Bordwand etwas Übermaß hat.
Ich gehe daher nach dem Grundsatz vor: wenn du nicht weißt wo du anfangen sollst,
dann beginne an der schwierigsten Stelle.
Deshalb habe ich die Bordwandteile 24/25 und die Teile 24c/25c
mit Lasche 24a/25a verbunden und von achtern beginnend mich
langsam zum Bug vorgearbeitet. Zunächst habe ich die Bordwand nur
oben am Deck angeklebt. Auch die Teile 24d/25d habe ich bereits jetzt
angebracht. Als Verbindung habe ich grau gepöntes Papier verwendet.
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Willi


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14

Mittwoch, 25. Mai 2011, 10:38

.....

danach wurden die Bordwände auch an der Grundplatte und am Bug
verklebt. Das etwa 1mm lange Übermaß habe ich in mehreren Schritten
gekürzt. Danch ging es weiter mit den Teilen 24b725b die vorsichtig
in verschiedenen Richtungen vorgeformt wurden. Die Scheuerleisten
wurden zum Schluß angeklebt.
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  • Meteor 1925-03-002-K.jpg
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15

Mittwoch, 25. Mai 2011, 10:40

.....

die letzten Fotos zeigen das es einigermassen hingehauen hat.
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  • Meteor 1925-03-003-K.jpg
  • Meteor 1925-03-004-K.jpg
  • Meteor 1925-03-005-K.jpg
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16

Mittwoch, 25. Mai 2011, 10:42

....
damit keine Langeweile aufkam, habe ich mich in den Trocknungsphasen
mit Kleinkram beschäftigt.
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  • Meteor 1925-03-007-K.jpg
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Willi


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17

Mittwoch, 1. Juni 2011, 12:49

in den letzten Tagen bin ich kaum zum Basteln gekommen,
daher hier nur kurz den derzeitigen Stand der Dinge. Ich
habe begonnen das Deckshaus auf den Rumpf zu setzen.
Auch in den nächsten Tagen wird es kaum mit der Meteor so richtig
weitergehen, da andere Dinge Vorrang haben. Nach Pfingsten
hoffe ich mich wieder mehr der Meteor widmen zu können.
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  • Meteor 1925-03-008-K.jpg
  • Meteor 1925-03-009-K.jpg
  • Meteor 1925-03-010-K.jpg
  • Meteor 1925-03-011-K.jpg
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Willi


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18

Mittwoch, 15. Juni 2011, 14:30

mit ganz kleinen Schritten gehts weiter.
Ich habe im Brückenbereich das Gestell mit den Gasflaschen
und drei Schränke angebracht.
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  • Meteor 1925-4-001-K.jpg
  • Meteor 1925-4-002-K.jpg
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Willi


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Willi Hoster« (15. Juni 2011, 14:31)


19

Sonntag, 19. Juni 2011, 11:48

aber wenn das Brückendeck angebracht ist, sieht man nicht
mehr viel von den Bauteilen.
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  • Meteor 1925-05-001-K.jpg
  • Meteor 1925-05-002-K.jpg
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Willi


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