bond25

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121

Freitag, 13. Juni 2008, 10:08

Teil 34

Hallo,

nachdem auf dem Backdeck die Ladewinden und Krane komplett sind, zeige ich heute schnell eine Gesamtansicht des Backdecks. Zu erkennen ist auch der Mast, er ist -abgesehen von den Ladebäumen- eigentlich nach Bauanleitung fertig und sogar schon ein wenig verfeinert (Leitern, Reling, Glocke). Es gibt am Mast allerdings noch einiges mehr zu verfeinern, aber immer schön der Reihe nach.
Der Mast ist übrigens nicht ganz vorbildgetreu. Im Original ist er auf der gesamten Länge leicht konisch zulaufend. Im Modell besteht er aus zwei perfekt zylindrischen Segmenten. Dadurch ist er wahrscheinlich einfacher zu fertigen, es fällt auch beim betrachten kaum auf (außer man vergleicht direkt mit dem Vorbild und weiß worauf zu achten ist). Einen Haken hat die Sache allerdings doch. Die kreisrunde Markierung auf dem Backdeck, die ich einst im August 2007 brav ausschnitt, ist wohl dem Originalplan entnommen und passt daher eher zu dem konischen Mastverlauf. Sie ist nun etwa 2 mm zu weit für den zylindrischen Mast. Ich werde bei der endgültigen Montage den Mast mit kleinen Keilen zentrieren und die Öffnung für den Mastfuss auf dem Deck mit einer Schicht Tonpapier abdecken. Das hat den Vorteil, daß es dann gleich etwas plastischer wirkt.
Nun habt ihr auch die Erklärung, warum der Mast nicht ganz gerade wirkt, er schwabbelt halt ein wenig führungslos umher in seinem zu großen Fundament...

Was auf dem Backdeck noch fehlt (und wahrscheinlich viel Zeit kosten wird):
- Ladebäume, Auflager für Ladebäume, Auflager für Krane
- Verfeinerung der Ladeluken
- Zwei Lüfter direkt an der hinteren Ladeluke sind noch nicht montiert und bekommen noch Farbe
- zwei Niedergänge
- Ankerwinde
- Ankerkettenführung
- Schiffsglocke
- Schwanenhälse
- Reling
- Sonnensegelgestelle

Bisher habe ich eigentlich erst wenige Verfeinerungen auf dem Backdeck ergänzt:
- Schlauchrollen mit Laserteilen ergänzt, eine zusätzliche angefertigt
- Schiffsglocken
- Mastreling und Leitern
- Kranreling und Leitern

Bis zum nächsten Mal möchte ich die Ladeluken und die Ladebäume fertig haben, mal sehen wie lange ich dafür brauche und ob ich diesem Vorsatz treu bleibe.
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Gruß und Glückauf,
Lutz


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mserwin

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122

Freitag, 13. Juni 2008, 12:25

Hallo Lutz,

das Backdeck sieht ja schon super =D> =D>aus. Die vielen kleinen Details sind sicherlich sehr zeitaufwendig, aber sie sind halt das Salz in der Suppe. Ich setze mir auch keinen Fertigstellungstemin, sondern nehme mir auch immer viel Zeit für die Details. Die Glocken sind Dir auch gut gelungen, wenn ich Deinen Beitrag richtig gelesen habe sind sie aber nicht im Baubogen enthalten.

Gruß
:)Erwin
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123

Freitag, 13. Juni 2008, 13:37

Hallo Lutz,

alle Achtung. Deine Potsdam ist sehr sauber gebaut.
Mach weiter so.
Gruß

Willi


Der Anfang ist die Hälfte vom Ganzen.
(Aristoteles)

Lars W.

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124

Freitag, 13. Juni 2008, 16:55

Hi Lutz,

sehr beeindruckend =D> @)

Die Ansicht des gesamten Vorschiffs zeigt, wie detailliert der Bausatz ist und wie gekonnt Du mit den einzelnen Teilen umgehen kannst.
Hut ab, das Schiff ist einfach toll anzusehen =D>

:respekt:

Grüße

Lars
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bond25

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Montag, 16. Juni 2008, 09:44

Hallo,

@ Erwin, Willie und Lars: vielen Dank für Eure Komplimente

hier ist schon der nächste Beitrag, es geht um die Verfeinerung der Luken. Das erste Foto zeigt den Zustand nach Bausatz, wobei der Bausatz zwei Alternativen anbietet: Eine Lukenabdeckung mit einer dunkelgrauen Persenning mit zienmlich breiten Spriegeln zur Sicherung und eine Version ohne Persenning, bei der die Holzbalken sichbar sind. Ich hatte mal die Version ohne Persenning ausgewählt, allerdings aus dem einzigen Grund, daß ich mir mit dieser helleren Version eine schönere Wirkung erziehle.
Nach dem Studium einiger Fotos habe ich mich jetzt für einige Ergänzungen entschlossen. Da sind zum einen die Lukenrandstützen. Wie man auf dem ersten Foto erkennen kann, sind auf der Lukeneinfassung zahlreiche schwarze Linien vorhanden. Diese hatte ich als Hinweis verstanden, wo Lukenrandverstärkungen ergänzt werden können. Kleine Dreiecke ausgeschnitten und angeklebt - wenig Aufwand mit großer Wirkung. Die wenigen Fotos, auf denen die Luken zu erkennen sind, sagen aber etwas anderes. Die Verstärkungen sind im Vergleich mit den Markierungen des Bausatzes extrem sparsam gesetzt. Für die längste Luke habe ich gerade mal drei Stück pro Seite vorgesehen, und ich bin noch immer unsicher, ob dies nicht zu viel ist. Auf den Plänen sind diese Stützen gar nicht zu erkennen. Was aber auf den Fotos zu erkennen ist, daß die Stützen nicht einfach nur Dreiecke sind. Sie sind trapezförmig und haben noch dazu ein Querblech als Fundament. Die kleine Skizze soll dies verdeutlichen. Dies ist durchaus darstellbar, die Stützen sind auf dem zweiten Bild zu erkennen, die Querbleche fehlen allerdings noch, die müssen (bzw. können zum Glück) noch individuell angepasst werden.
Die Lukenabdeckung habe ich an besagtes Foto angelehnt. Die Holzbalken stehen deutlich über den Lukenrand, dafür habe ich gedoppelten Restkarton auf die Luke geklebt. Die auf dem Foto erkennbare Persenning ist deutlich heller als die Luken, also nicht dunkelgrau, wie im Bogen. Die breiten Spriegel sind ebenfalls nicht zu erkennen.
Ich habe versucht einen Beigeton anzumischen, der einem groben Leinentuch nahe kommen soll. Mit dem Ergebnis bin ich allerdings nicht so ganz glücklich. Es sieht mir ein wenig zu rosa aus. Außerdem gefällt mir das etwas fleckige Erscheinungsbild nicht. Auf dem Foto ist die Persenning noch deutlich fleckiger, das wollte ich zunächst auch absichtlich nachahmen. Auf einem Modellschiff wirkt dieser Effekt aber leider nicht wie gewollt, stelle ich fest. Es sieht einfach nur "unsauber gearbeitet" aus. Ich werde noch ein wenig experimentieren mit dem Farbton und die Stützen fertigstellen.
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  • Luke_alt.jpg
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  • Lukenrand_skizze.jpg
Gruß und Glückauf,
Lutz


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hemingway

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Montag, 16. Juni 2008, 10:53

Hallo Lutz,

einfach hervorragend, dein Bau! Du bist im Wettbewerb eigentlich nicht mehr einzuholen.

Auch die Recherchearbeit, die Du in die Details gesteckt hast, hat sich echt ausgezahlt!

Schöne Grüße
Bernhard

bond25

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Montag, 16. Juni 2008, 11:37

Hallo Bernhard,
vielen Dank für Deinen Kommentar :]

Zitat

Original von hemingway
Du bist im Wettbewerb eigentlich nicht mehr einzuholen.


Das ist wohl ein wenig voreilig. Der neue Wettbewerb läuft erst ein paar Wochen, es gibt überaus interessante Beiträge, die Modelle entstehen gerade erst und es sind durchaus bessere Modellbauer unter den Teilnehmern als meine Wenigkeit. Die Jury wird zu gegebener Zeit die Entscheidung treffen, da hat mit Sicherheit jeder Teilnehmer zunächst die gleichen Chancen.

Zitat

Original von hemingway
Auch die Recherchearbeit, die Du in die Details gesteckt hast, hat sich echt ausgezahlt!


Da stimme ich Dir zu! Die Recherchearbeit ist mittlerweile auch ein meßbarer Bestandteil des Baus geworden. Die Freude und Befriedigung an jedem neu entdeckten Detail ist ebenfalls nicht gering. Es leidet allerdings das Bautempo...
Gruß und Glückauf,
Lutz


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bond25

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Samstag, 28. Juni 2008, 19:42

Teil 36

Hallo,

es gibt wieder etwas Neues zu berichten. Die große Schiffsglocke (wobei groß in diesem Fall echt ein Witz ist) und die Glocke über der Brücke sind fertig. Auf dem Foto ist der Glockenstuhl zu sehen, er ist aus 0,3mm Kupferdraht gebogen. Durch das Hantieren mit der Pinzette ist etwas Farbe abgesplittert, ein Farbsplitter liegt auf der Glocke - mit dem bloßen Auge hatte ich das gar nicht bemerkt. Diese Makroaufnahmen können einem echt die Stimmung vermiesen. Vor der endgültigen Montage werde ich die Lackschäden selbstverständlich beseitigen.

Etwas neues habe ich im Plan entdeckt und den Versuch unternommen, es nachzubauen. Es handelt sich um die Gleitführung für die Ankerkette. Der Zweck dieser Führung liegt wohl darin, die Kette nicht in Schwingungen geraten zu lassen. Dies kann - bei einem frei laufenden Kettenstrang - leicht passieren wenn man die Anker lichtet oder fallen lässt. Bei Kettentrieben hat man immer Ärger mit dem so genannten "Polygon-Effekt". Eine Kette aus kurzen geraden Stücken kann sich nicht an den Umfang eines Kreises anschmiegen. Sie bildet ein "Polygon" (Vieleck), bei dem jedes gerade Teilstück der Kette eine Tangente an den umschlungenen Kreisbogen bildet. Dreht sich nun ein Kettenantriebsrad, so stößt nach und nach jedes Kettenglied an an das runde Antriebsrad. Diesen Stoß kann man nicht nur deutlich hören, es kann je nach Drehzahl des Antriebsrades und Länge des freien Kettenstranges zu starken Schwingungen kommen. Um diese Schwingungen zu unterbinden wurde auf der Potsdam wohl diese Gleitführung aufgestellt. Wahrscheinlich ist dies auch bei anderen Sciffen üblich gewesen, bei Kartonbausätzen habe ich bisher aber noch nichts Vergleichbares gefunden.
Diese Führung kann ich aus Karton eigentlich auch gar nicht herstellen. Lediglich die Gleitfläche und die Diagonalstreben habe ich aus Karton hergestellt, die geraden Stützen sind aus 0,2mm Kupferdraht. Für den Bau habe ich eine Schablone angefertigt, auf der ich die Position der Stützen markiert habe. Eine Stellprobe auf dem Deck zeigt, daß der Winkel unter dem die Führung verläuft, tatsächlich einigermassen passt. Allerdings kann die Montage der Kettenführung erst nach Fertigstellung der Ankerwinde erfolgen. Jetzt muß mir erst noch die Anfertigung der zweiten Kettenführung gelingen. Drückt mir die Daumen, daß sie später genauso aussieht wie die erste.

Zwischendurch baue ich die Ladebäume. Mit dem Rollen von langen Bauteilen tue ich mir immer schwer, jetzt habe ich eine Montagehilfe gefunden, die das ganze etwas erleichtert. Das Stanzwerkzeug, mit dem ich normalerweise Bullaugen oder Seilrollen ausstanze, hat Löcher mit genau passenden Durchmessern für die Ladebäume. Da ersetzt dieses Werkzeug glatt mal eine Hand und kann geduldig das Bauteil in Form halten während es abschnittweise verklebt wird.
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  • Glocke_Brücke.jpg
  • Schiffsglocke.jpg
  • Kettengleitführung.jpg
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Gruß und Glückauf,
Lutz


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Samstag, 28. Juni 2008, 20:17

Einfach toll, Lutz!

=D>

Glückauf nach Bochum !

Helmut

mserwin

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Samstag, 28. Juni 2008, 23:30

Wunderbar Lutz =D> =D> =D>

Gruß
:)Erwin
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Klebär

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Sonntag, 29. Juni 2008, 13:59

Hallo Lutz!

Du baust Dir da ein wahres Prachtstück zusammen! Ich kann die Detailverliebtheit gut nachvollziehen. Wenn man einen so detailgenauen Plan zur Verfügung hat ist es wirklich eine große Freude, das vorhandene Material um die Teile zu ergänzen, die im normalen Bogen nicht enthalten sind. Da ist man dann selber der Ingenieur auf seinem Schiff, der es als Arbeiter umsetzt.

Eine Frage kommt mir aber noch auf: Wo hast Du das Lochwerkzeug her? Ist es gar selbst gemacht? So etwas suche ich noch. Die Locheisen des großen Hamburger Versenders sind wohl nicht ganz das Optimum...


Liebe Grüße

Klebär!
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte: 'wo kämen wir hin?' und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"

Klebär

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Sonntag, 29. Juni 2008, 17:47

Merci vielmals!
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bond25

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Montag, 30. Juni 2008, 09:04

Hallo und vielen Dank für die Komplimente!

@Wilfried: Der Rausch führt allerdings manchmal auch zu Katerstimmung, ganz so leicht fallen mir diese freien Improvisationen nicht ...


@ Klebär: Es ist genau dieses Punch&Die Set, auf welches Wilfried Dich schon hingewiesen hat. Über die Locheisen habe mich seinerzeit ziemlich geärgert. Der Kauf dieses Stanzwerkzeuges hat sich für mich wirklich gelohnt.
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Montag, 30. Juni 2008, 09:46

Moin Lutz,

leider bin ich erst jetzt auf Deinen Baubericht gestossen. :(
Ein wahnsinnig geniales Teil !! - Klasse, was Du aus dem Bogen machst!
Unglaublich wieviel Details Du noch reinzauberst. @)

Eigendlich gilt mein Interesse eher den Schiffen nach 1950 - bei der Vielfalt muß man sich ja einschränken... ;)

Aber das Schiff gehört jetzt auch auf die "Haben-wollen-Liste".

Viel Erfolg weiterhin

Max

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Donnerstag, 7. August 2008, 12:10

Teil 37 - nerviger Kleinkram

Hallo,

"Was treibt der Kerl eigentlich die ganze Zeit? Wieso hört und sieht man hier nichts mehr?" - so höre ich es schon im Geiste aus dem Forum raunen.

Ich durchlebe gerade eine Phase der Selbstdiziplinierung. Dies war notwendig geworden, weil ich durch immer neue Verbesserungsideen und Detailergänzungen ein wenig den Überblick verloren hatte. Gleichzeitig gab es nämlich noch eine Reihe von unerledigten Baustellen. Hauptsächlich sind dies Kleinserienteile, immer gleich, schon nach wenigen Exemplaren langweilig zu bauen und mit hohem Ärgerpotential, wenn die Teile dann doch nicht gleich aussehen.
Also: Augen zu und durch, und ja nicht mehr ablenken lassen bis die Teile fertig sind. Mittlerweile fühle ich mich, als sei ich höchst ungerechtfertigt für eine Greueltat bestraft worden, aber ein Ende ist nah. Alle Davits sind nach Bauanleitun fertig und können jetzt nach und nach verfeinert werden (Seilrollen, Seile), die letzten Boots- und Ladewinden sind fertig, etwas begonnener Kleinkram ist fertiggestellt, fünf Ladebäume sind vollendet, zei weiter folgen, dann reicht es für das Backdeck. Für den achteren Mast kommt dann nochmal eine Handvoll Ladebäume :(.
Der vorletzte der 3to Krane ist ebenfalls bereit zur Montage an Deck, der letzte folgt in Kürze.


Bei all diesem fiesen Kleinkram ist der Jahrestag dieses Bauberichtes etwas klanglos verstrichen, die Anzahl der Teile, die seit meinem letzten Bericht entstanden sind, zeigen auch, daß ich hin und wieder unter erheblichem Motivationsmangel leide. Da muß ich jetzt durch! Und gefeiert wird erst wieder bei der Vollendung!

@Max: Vielen Dank für Deine Komplimente, ich hoffe Du siehst mir die späte Antwort nach.
Mir haben es eher die Schiffe vor 1950 angetan, aber auch meine "Haben-wollen-Liste" ist in letzter Zeit toleranter geworden (Nordstjernen, Hanseatic, Cap San Diego ...)

Hier noch schnell der Leistungsnachweis im JPG Format:
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Gruß und Glückauf,
Lutz


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Donnerstag, 7. August 2008, 23:19

Moin Lutz,
ja, klasse - der reinste Pfriemel-Wahnsinn. Aber das ist es, was unser Hobby auszeichnet: Es zwingt uns zuweilen, den inneren Schweinehund zu überwinden :D !

Gruß von der Ostsee
HaJo

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Montag, 25. August 2008, 09:58

Hallo,

@Hajo: Vielen Dank für Deine Komplimente, der richtige Schweinehund kommt noch und muß überwunden werden für die Boote ;( !

Ein neues Foto, sogar mit etwas Fortschritt!
Fast anfallartig habe ich sämtliche noch fehlende Kleinteile für A- und B-Deck gefertigt und montiert. Alle Lüfter, Poller und Winden sind nun fertig, die Krane sind auch komplett. Kleine Korrekturen sind hier und da noch notwendig, nicht immer passten die Löcher in den Decks zu den Durchmessern der fertigen Lüfter. Dies ist schwer abzuschätzen wenn man die markierten Löcher in den Decks ausschneidet um erst ein Jahr später die Lüfter zu bauen :(.
Zu den Lüftern allgemein: Durch die heute fast als Standard erwarteten Computergestützten Bausatzkonstruktionen bereiten Lüfter eigentlich keine Schwierigkeiten. Beid der Potsdam ist es extrem schwierig (und für mich unmöglich) Lüfter herzustellen die tatsächlich identisch aussehen. Jeder Lüfter auf meiner Potsdam ist eine individuelle Erscheinung. Ich habe mich daran mittlerweile gewöhnt, auch wenn ich glaube, die Lüfter sind beim ganz genauen Hinsehen eine Schwachstelle auf meinem Schiff.
Jetzt sind aus dem originalen Bausatz noch der achterliche Mast (den ich nach Plan modifizieren möchte) eine Positionslaterne, Fahnenstängen, die Bremenwappen (die ich feierlich als Abschluß anbringen will) und eine ganze Handvoll Boote zu fertigen.
Abgesehen von den Booten ist also ab jetzt viel Eigenbau und Recherche nötig. Der Baubericht wird wohl weit in den Winter hineinreichen.
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  • Heck.jpg
Gruß und Glückauf,
Lutz


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bauerm

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Montag, 25. August 2008, 12:00

Hallo Lutz,

zu erst einmal herzlichen Dank für den phantastischen Baubericht und für den Tipp mit dem Stanzeisen. Ich habe ebenfalls ein gerüttelt Maß an Problemen mit Masten und Bäumen.
Zum zweiten: Es ist schon jetzt ein wunderschönes Modell, sauber gebaut, detailliert und wunderbar gesupert

Michael
Michael :)

Meine Modelle sind hier zu sehen: MB-Kartonmodelle

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Montag, 1. September 2008, 09:55

Teil 39 - viel Gerede

Hallo,

@bauerm:
vielen Dank für das Kompliment!
Zu dem Stanzeisen als Hilfe beim Bau von Masten/Bäumen: ich habe versucht hier ein wenig weiter zu denken. Das Stanzeisen hatte zufällig Bohrungen mit den richtigen Durchmessern. Jetzt bin ich beim Bau des achteren Mastes - hier ist der Durchmesser zu groß, als daß man ihn beim Stanzeisen findet. Da dieses Hilfsmittel mir jedoch so gut geholfen hat, wollte ich nicht darauf verzichten.
Im Grunde ist in diesem Anwendungsfall das Stanzeisen eine Führung mit passender Bohrung. Dasselbe kann man einfacher erreichen, beispielsweise mit Kartonschablonen. In meinem Fall gab es -zufällig- Bauteile, die als Ring um den Mast anzuordnen sind, und deshalb genau den richtigen Innendurchmesser haben (sihe Foto). Da bei diesem größeren Durchmesser der zu rundende Karton viel stabiler gegen Knicken/Schiefstellen ist, braucht man nicht unbedingt die Parallelführung, die das Stanzeisen als Zugabe bietet. Zwei recht dünne Ringe (je zwei Kartonstärken) reichen aus um den Mast abschnittweise (je 1cm) zu verkleben. Für andere Mastkonstruktionen muß man den richtigen Durchmesser errechnen/ausmessen. Eine Schablone ist auf jedem Fall schnell angefertigt. Man braucht also nicht das (teure) Stanzwerkzeug um die beschriebene Montagehilfe zu nutzen.

Die Methode mag manchen zu lange dauern, ich warte immer bis jeder Abschnitt vollständig durchgetrocknet ist. Allerdings gibt es ja auch noch genug am Schiff zu tun, die Wartezeit ist nicht vergebens. Zur Zeit sind es die Deckslampen, die mich beschäftigen. Auf dem Foto ist meine Vorgehesnweise zu sehen: Ein Drahtstück (eine etwas dünnere Stecknadel auf Länge gestutzt --> sehr stabil und gerade!) wird mit einem dünnen Streifen Papier umwickelt. Die Teile sind aus dem Bauplan ausgemessen, der "Deckel" ist eine dickere Kartonscheibe, ausgestanzt mit dem genannten Werkzeug und mit einer Anreibkugel in sphärische Form gebracht. Die Makroaufnahme zeigt geringste Unsauberkeiten überdeutlich, eine Nacharbeit ist aber sowiso erforderlich. Die Pfosten werde ich nämlich noch weiß bemalen.
Diese vier Lampen werden am achteren Pool aufgestellt, beim nächsten Mal zeige ich dann den fertigen verfeinerten Pool.
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Lutz


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bauerm

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Montag, 1. September 2008, 10:24

Hallo Lutz,

und schon wieder ein kleiner Trick: Die Lampen sehen ja allerliebst aus!

Michael
Michael :)

Meine Modelle sind hier zu sehen: MB-Kartonmodelle

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Dienstag, 2. September 2008, 09:42

Nachtrag

Hallo,

@bauerm: Vielen Dank, schön, daß Dir die Lampen gefallen. Davon werde ich noch eine Menge mehr herstellen müssen.

Ein Nachtrag:
Der Pool der Touristenklasse ist nun etwas verfeinert: Leitern, Handläufe, Stützen, eine Netz und die besagten Lampen. Jetzt noch mit etwas Farbe hier und da retuschieren, dann kann der Pool mit Reling eingezäunt werden.
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  • Pool_achtern.jpg
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Werner

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Dienstag, 2. September 2008, 13:00

Hallo Lutz,
auch ich bewundere deine Potsdam und die vielen Tricks die du anwendest,
jetzt weiß ich auch für was mein ausgedientes Werkzeug von Rairo nütze ist.
Mit den Stempeln arbeite ich ja auf einer anderen "Lochmaschine" aber der zu kleine "Rairobügel" lag bei mir achtlos in der Ecke...danke für den Tipp =D> =D> die Ladebäume und kleine Masten zu "schließen"...Emden Tropenfarbe läßt Grüßen :D :D :D
Werner

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Sonntag, 7. September 2008, 13:36

Teil 40

Hallo,

@jabietz und Werner: Vielen Dank für Eure Komplimente.

Heute gibt es nur Kleinigkeiten, davon aber gleich ein paar! Zeitraubend waren sie ebenfalls.

Zunächst geht es um die Stützen der Kranausleger. Bild 1 zeigt eine solche Stütze, wie der Bausatz sie vorsieht. Auf einem Foto habe ich erkennen können, wie sie wirklich ausgesehen haben. Aus schmalen Kartonstereifen und 0,2mm Draht habe ich sie so gut ich konnte nachgebaut.
Die Krane auf der Hinterkante des Promenadendecks werden in Ruhestellung laut Plan anders positioniert als nach Bauanleitung vorgesehen. Die Fotos verdeutlichen den Unterschied. Eine kleine Hilfskonstruktion habe ich dafür angefertigt. Eine Abtützung oder Verzurrung dieser Stütze halte ich noch für notwendig, auch wenn im Plan oder auf Fotos nichts dergleichen zu erkennen ist. Auf jedem Fall ist diese neue Anordnung stimmiger, die Krane stoßen nicht mehr aneinander. Da in diesem Bereich noch Sonnensegelstützen ergänzt werden, hat die etwas undefinierte Position dieser Krane mir etwas Sorge bereitet. Jetzt kann ich den vorderen Ausleger vor dem endgültigen Fixieren exakt parallel zur Deckabschlußkante ausrichten und die Sonnensegel bis fast an den Kran reichen lassen, so wie es auf Fotos zu erkennen ist.

Ein altes, nervendes Problem habe ich ebenfalls behoben. Die Deckstützen zwischen A- und B-Deck, die im Bausatz als Teil der Rumpfaussenhaut vorgesehen sind, haben schnell ihre gerade Form aufgegeben - durch falsches "in die Hand nehmen", Luftfeuchtigkeitsänderung, Begradigungsversuche, zuviel Druck auf das A-Deck, oder wer weiß sonst was. Die Streben sind einfach zu dünn um stabil zu sein. Auf Fotos habe ich dann auch noch erkannt, daß diese Streben eigentlich Spanten sind, die bis zum A-Deck reichen. Ich habe die labberigen Papierstreifen abgeschnitten sie durch verdoppelte Kartonstreifen ersetzt, wie auf dem Foto zu sehen ist. Jetzt sind die Stützen gerade und es sieht auch noch aus wie das Original! Ein letztes Bild zeigt das Heck mit der inzwischen gesetzten Reling und den beiden Niedergängen zum B-Deck.
»bond25« hat folgende Bilder angehängt:
  • Auslegerstütze_Bausatz.jpg
  • Auslegerstütze_Originalfoto.jpg
  • Krane_nach_Bausatz.jpg
  • Krane_nach_Plan.jpg
  • Krane_Promenadendeck.jpg
Gruß und Glückauf,
Lutz


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bond25

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Sonntag, 7. September 2008, 13:38

Fortsetzung Fotos:
»bond25« hat folgende Bilder angehängt:
  • Deckstützen_alt.jpg
  • Deckstützen_neu.jpg
  • Heckansicht.jpg
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Wiesel

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Sonntag, 7. September 2008, 16:45

Das wird ein Meisterstück, Lutz!
Bis die Tage...

Helmut



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Sonntag, 7. September 2008, 17:50

Lutz, fantastic work. Glad to see you making progress.
best regards
mit herzlichen grussen

Fred

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Sonntag, 7. September 2008, 20:45

Moin Lutz,
.... @).... =D> =D> =D>!

Gruß von der Ostsee
HaJo

OpaSy

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Sonntag, 7. September 2008, 22:13

Hallo Lutz,

ich bin begeistert. Wunderschön gebaut und ins Bild gebracht. =D> =D> =D>

Günter
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149

Sonntag, 7. September 2008, 22:15

Hallo Lutz,

den Worten von Günter ist nichts mehr hinzu zu fügen.

Viele Grüße

Hans-Jürgen
Viele Grüße
Hans-Jürgen

bond25

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Montag, 8. September 2008, 17:13

@Royaloakmin:
thanks for your kind words, Fred. Its funny that my progress is being watched from the other side of the globe :yahoo:

@Wiesel, HaJo, Günter, Hans Jürgen:
Danke, danke, danke! Euer Lob tut gut und ich fühle mich aufgefordert schnell weiteren Fortschritt zu produzieren. Es wird allerdings jetzt ein Weilchen dauern, denn ich muß jetzt einige Teile und Teilchen selbst herstellen: Bänke/Liegen, Sonnensegelgestelle, zusätzliche Lüfter, Mastdetails und Auflager für die Ladebäume. Habt also Geduld mit mir.
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Lars W.

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Dienstag, 9. September 2008, 17:50

Hallo Lutz,

wow das sieht toll aus, was Du da wieder gezaubert hast =D> =D>
Besonders die "Lampen" gefallen mir sehr gut. Aber auch die Kräne samt Stützen sind prima gelungen.

Danke für diesen informativen und interessanten Baubericht :super:

Viel Spaß beim Weiterbau!

Grüße

Lars
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Donnerstag, 11. September 2008, 21:05

Hallo Lutz,

einfach große Klasse, was Du uns hier zeigst =D>. Die Preisrichter müssen Beeindruckt sein, Du wirst schon sehen ;).

Gruß
:)Erwin
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Montag, 29. September 2008, 14:04

Teil 41

Hallo,

@Erwin und Lars:
vielen Dank für die Komplimente, ich verfolge Eure Bauten (Monte Rosa und Hafendiorama) auch sehr genau und mit großer Begeisterung. Ich kann die Komplimente daher uneingeschränkt weitergeben!

zur Potsdam ein kleines Update:
Der achtere Mast ist beinahe fertig.
Verfeinerungen sind: Leitern, Reling, Stützstreben an den diversen Plattformen, ein zusätzliches Lager für den Schwerlastbaum, eine etwas detailliertere Ausführung für die Gaffellagerung, erste vorsichtige Takelung der Gaffel, korrigierte Positionen der Ladebaumgelenke (vermeindlich viel Arbeit mit wenig Wirkung, aber es lohnt sich wirklich, da sich hieraus die Winkel der Ladebäume zur Längsachse des Schiffes ergeben, der Unterschied ist sichtbar!)
Was noch fehlt:
- eine Menge "Kirmes" für das Ladegeschirr (Rollenhalter, Spreizer, Verstärkungen, Halterungen, jede Menge Kleinkram, der auf dem Plan erst entwirrt werden muß), zumindest ansatzweise werde ich versuchen hier etwas nachzuempfinden
- etwas attraktievere Laternen. Die Bausatzversion - einfachster Zylinder - verdient dann doch etwas Aufwertung
- Takelage, die kommt aber erst wenn der Mast fest montiert istFerner sind auf dem Schiff angekommen:
- Bänke, zu erahnen am Pool und an der hinteren Kante des A-Decks,
- Relingstützen, nicht wirklich gut zu erkennen, ich reiche Makroaufnahmen nach). Diese Relingstützen sind auf vielen Fotos, auch auf anderen Schiffen, zu erkennen, sie beleben lange Relingsegmente deutlich und sie sind sehr einfach herzustellen. Jede vierte vertikale Relingstrebe bekommt zusätzlich eine leicht abgespreizte Strebe.
»bond25« hat folgende Bilder angehängt:
  • Mast_achtern_02.jpg
  • Mast_achtern_01.jpg
  • Achterschiff.jpg
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Montag, 29. September 2008, 18:44

Einfach begeisternd, was Du aus diesem ohnehin schon guten Bogen machst!
Bis die Tage...

Helmut



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Freitag, 3. Oktober 2008, 15:56

Teil 41 - Nachtrag

Hallo,

kurz und knackig:

Wie versprochen eine Nahaufnahme, auf der die Relingstützen besser zu erkennen sind:
»bond25« hat folgendes Bild angehängt:
  • Relingstützen.jpg
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Dienstag, 7. Oktober 2008, 21:52

Teil 42

Hallo,

ein anstrengender und für mich nicht ganz leichter Bauabschnitt ist fertig.
Ich habe für das Heck und den achteren Pool Sonnensegelgestelle hergestellt. Auf dem Plan sind die Stützenpositionen nicht zu erkennen, daher musste ich mich an Fotos orientieren und raten. 100% ist es nicht geworden, aber ich glaube, es kann so bleiben.
Auf ein kleines Detail bin ich stolz: Am Heck ist in der Reling eine Seildurchführung, die ich auf einem Foto erkannt habe. Mit dem Stanzwerkzeug habe ich diese aus Papier gefertigt und in die Reling eingesetzt. Ich finde, es sieht gut aus.
Auf dem A-Deck steht bereits das Gestell, in dem die Ladebäume zu liegen kommen. Ich habe es komplett neu konstruiert und etwas filigraner ausgeführt.
Der nächste Schritt kündigt sich auch schon an: Bevor ich die Sonnensegelstützen des A-Decks aufstelle, möchte ich den achteren Masten einkleben. Eigentlich ist der Mast in einem Ausschnitt im Hauptspant geführt, allerdings passte die Bohrung im Deck und der Ausschnitt im Hauptspant bei mir nicht überein, ich mußte etwas vom Hauptspant wegschneiden. Die Folge ist, daß der achtere Mast nur ungenügend geführt ist. Als Hilfe habe ich mir nach dem Plan eine Schablone aus Graupappe angefertigt, die den exakten Winkel des Mastes sicherstellt. Im nächsten Bericht ist dann hoffentlich der Mast fest montiert.
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  • Sonnensegel01.jpg
  • Ladebaumlager.jpg
  • Heckansicht.jpg
  • Mastschablone.jpg
Gruß und Glückauf,
Lutz


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157

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 08:27

Hallo Wilfried,
Du hast recht was die Maßstäblichkeit des Sonnensegelgestells angeht, es ist eigentlich zu grob. Allerdings mußte/wollte ich hier einen Kompromiss eingehen. Die bereits aufgebauten Gestelle, aus dem Bausatz entnommen, haben die Dimensionen der Stützen festgelegt. Wenn ich hier jetzt völlig anders gebaute Sonnensegelstützen aufgebaut hätte, dann hätte ich auch alle übrigen, bereits fertigen Stützen neu bauen müssen damit der Gesamteindrcuk stimmt. Dazu konnte ich mich nicht durchringen. Außerdem hatte ich schon bei dieser Größe so meine Schwierigkeiten, ob es mit noch filigraneren Teilen wirklich besser geworden wäre wage ich zu bezweifeln.
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Dienstag, 21. Oktober 2008, 11:24

Teil 43

Hallo,

in Duisburg habe ich die Potsdam einigen Forumsmitgliedern zeigen können, inzwischen hat sich wieder ein wenig getan an meiner Baustelle. Bevor ich auf dem A-Deck die Sonnensegelstützen setze hielt ich es für ratsam zunächst die Wanten des achteren Masten zu montieren. Die Platzverhältnisse sind nicht allzu üppig, da passe ich lieber am Schluß die Positionen der Sonnensegelstützen an, als daß ich die Takelage anpasse.
Die Wanten sind aus 0,4mm Blumendraht hergestellt. Diesen habe ich in einem Bastelgeschäft gekauft, ein Tütchen mit ca. 50 geraden Drahtstücken von etwa 25cm Länge - ideal geeignet für die Wanten der Potsdam. Er ist allerdings grün, ich habe ihn schwarz gefärbt. Einige weitere Fäden habe ich verklebt, diese sind aus gezogenen Gießästen und etwas dünenr als die Drahtstücke.
Nun sind als nächstes die Sonnensegelstützen dran - eine Arbeit mit einer potentiellen Fehlerquote bei der mir schlecht wird. Aber da muß ich jetzt durch...
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  • Wanten01.jpg
  • Heckansicht_totale.jpg
  • Mast_achtern.jpg
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Dienstag, 21. Oktober 2008, 11:49

Deine Potsdam ist ein echtes Highlight! Soviel Mühe, soviele schöne Details, so präzise verarbeitet - echt einsame Spitze!

Beste Grüße,
Torben
=D> =D> =D>

MASH

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Dienstag, 21. Oktober 2008, 11:58

Hallo Lutz!

Ich durfte Deine Potsdam ja schon in Duisburg bewundern.
Das mit den Wanten hast Du meiner Meinung nach prima hingekriegt. :super:
Der Rest dürfte bei Deinen Fähigkeiten dann nur noch ein Klaks sein. 8)

Gruß Hape

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