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Dienstag, 17. Februar 2009, 18:47

RE: 11ooo t auf dem Rhein

.........kann doch nicht sein. Vielleicht der Wasserstand zu niedrig? Also erstmal Pegel kontrollieren. Aber da ist auch alles klar.......Wasserstand ist in der Norm.
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42

Dienstag, 17. Februar 2009, 18:50

RE: 11ooo t auf dem Rhein

..........aber dann ein Lichtblick . Im anderen Ufer liegt die Carl Straat. Sicherlich weltweit eines der interessantesten Arbeitschiffe.
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Dienstag, 17. Februar 2009, 18:55

RE: 11ooo t auf dem Rhein

und jetzt für alle die über das Schiff noch gerätselt haben die technischen Daten:

Das Tauchglockenschiff Carl Straat wurde 1963 von der Lübecker Maschinenbau AG, Orenstein und Koppel, für die Wasser- und Schifffahrtsdirektion West in Münster gebaut. Namensgeber war der erste Präsident der ehemaligen WSD Duisburg, Carl Straat, 1946–1953.

Technische Daten

* Länge = 52,0 m
* Breite = 11,8 m
* Tiefgang = 1,6 m
* Antrieb = 2x 280 PS auf zwei Voith-Schneider-Antriebe mit Schutzkorb im Vorschiff.

* Der Steuerstand und die Unterkünfte für die Besatzung befinden sich auf dem Vorschiff. Achtern ist die Vorrichtung zum Heben und Senken der Tauchglocke. Diese hat die Abmessungen 4,0x 6,0x 2,5 Meter und ist über ein Rohr von 2 Metern Durchmesser und Druckschleusen zugänglich. Mit einem Bordkran auf dem geteilten Achterschiff wird die Tauchglocke bewegt. Durch eine Parallelogramm-Führung wird die Glocke in jeder Position waagerecht gehalten und kann bis zu 10 Meter unter die Wasserlinie abgesenkt werden. Die Treppe im Inneren des Rohr wird genauso geführt. Da im Inneren der Tauchglocke ein Überdruck herrscht, kann man ohne Probleme den Flussgrund untersuchen und eventuelle Unterwasserhindernisse bergen. Die Glocke hat eine Tragfähigkeit von 15 Tonnen. Da die Glocke am Heck des Schiffes angebracht ist, kann man auch ufernahe Grundbegehungen durchführen.

Besatzung
Während der Fahrt sind ein Schiffsführer, ein Maschinist und zwei Matrosen an Bord. Bei Taucheinsätzen kommen noch ein Geräteführer, ein leitender Maschinist und ein Koch dazu. Die Matrosen sind auch Schleusenwärter und für die Druckluftversorgung zuständig. Für die Arbeit in Druckräumen müssen alle Besatzungsmitglieder eine besondere ärztliche Prüfung nachweisen.

* Die Baukosten betrugen 1963 fast 8,5 Millionen D-Mark.
* Einsatzgebiet sind alle Binnenwasserstraßen die über entsprechend große Schleusen erreichbar sind.
* Heimathafen: Duisburg

Gruß

Michael

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Mittwoch, 18. Februar 2009, 11:06

Hallo,

nachdem ich gestern die Carl Straat bei beginnender Dämmerung auf Reede liegend entdeckt und fotogarfiert habe , bin ich heute morgen noch mal los um vielleicht noch ein paar bessere Bilder zu bekommen. Und das Glück war mir hold , sie lag unterhalb der Emmericher Rheinbrücke auf dem Präsentierteller.
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Mittwoch, 18. Februar 2009, 11:18

auf diesen Fotos sieht man dann ein paar Details. Auf dem ersten Bild sieht man die Brücke. Unterhalb der Brücke an Back und Steuerbord die beiden großen Verholwinden die dabei helfen das mit 2 Ankern im Strom liegende Schiff in Position zu bringen.
Vor den Winden die beiden Abgasrohre des Voith-Schneider Antriebes. Leider kann man auf den Bildern nicht sehen wie präzise mit dieser Technik, trotz starker Stömung und Wellenschlag die Carl Straat auf Position gebracht wird.

Das zweite Bild zeigt das Heck mit der abgesenkten Taucherglocke.


So das wars erstmal wieder vom Rhein

Michael
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Wiesel

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Mittwoch, 18. Februar 2009, 11:44

Hallo Michael,

immer wieder interessant, solche Arbeitsschiffe.

Ich würde ja einmal liebend gerne in einer solchen Unterwasserkammer auf dem Rheinbett "spazieren" gehen. Gibt es eigentlich Fotos oder Filmmaterial darüber, wie es in einer solchen Glocke unter Wasser aussieht?
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
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Mittwoch, 18. Februar 2009, 11:51

Zitat

Original von Wiesel
Hallo Michael,

immer wieder interessant, solche Arbeitsschiffe.

Ich würde ja einmal liebend gerne in einer solchen Unterwasserkammer auf dem Rheinbett "spazieren" gehen. Gibt es eigentlich Fotos oder Filmmaterial darüber, wie es in einer solchen Glocke unter Wasser aussieht?


Hallo Helmut,


beim WDR gibt es einige Filme über die Arbeit auf der Carl Straat. Wie üblich werden diese natürlich regelmäßig wiederholt .

Gruß

Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Michael Diekman« (19. Februar 2009, 11:29)


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Donnerstag, 17. September 2009, 16:55

Hallo zusammen,

auf dem Rhein wird alles nur denkbare transportiert. Flüssiges , festes, gasförmiges , gefährliches , eßbares , unnötiges. Aber immer wieder gibt es überraschendes, wie dieser Schubverband aus Österreich beladen mit Kultur. Die Bilder habe ich gerade bei der Sichtung meiner Schiffsfotos wieder gefunden und finde sie passen gut in diesen Beitrag.

Hier noch der Link mit näheren Infos: http://www.hubertvongoisern.com/de/linztour/index.html



Gruß

Michael
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Mittwoch, 4. November 2009, 07:41

David gegen Goliath

Bei diesem Wasserstand sind die Zwerge unter den Binneschiffen , hier ein Spits, im Vorteil können sie doch voll abgeladen ihre Fracht an den Bestimmungsort bringen. In Gegensatz zu dem überholenden Frachter " Werchina " wenn überhaupt halb abgeladen.


Michael
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deteringgase

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Mittwoch, 4. November 2009, 08:53

Moin folks,
die ganze Zeit gehen mir die Schleppzüge auf dem Rhein nicht aus dem Kopf. Wie haben die mit ihren bis zu 6 antriebslosen Kähnen angelegt, bzw. den Verband aufgelöst? Und dann noch mit dem Strom?
Viele Grüße, deteringgase!
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Mittwoch, 4. November 2009, 08:59

Zitat

Original von deteringgase
Moin folks,
die ganze Zeit gehen mir die Schleppzüge auf dem Rhein nicht aus dem Kopf. Wie haben die mit ihren bis zu 6 antriebslosen Kähnen angelegt, bzw. den Verband aufgelöst? Und dann noch mit dem Strom?
Viele Grüße, deteringgase!


Hallo,

ich will gerne versuchen das zu erklären. Wird zwar ein wenig aufwendig weil ich dazu ein paar Skizzen machen muss aber sowas macht mir Spass.

Gruß

Michael

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Mittwoch, 4. November 2009, 09:07

Zitat

Original von Wiesel
Hallo Michael,

immer wieder interessant, solche Arbeitsschiffe.

Ich würde ja einmal liebend gerne in einer solchen Unterwasserkammer auf dem Rheinbett "spazieren" gehen. Gibt es eigentlich Fotos oder Filmmaterial darüber, wie es in einer solchen Glocke unter Wasser aussieht?


Hier ein Link zum WDR mit einem Video zu dem Thema.

http://www.wdr.de/mediathek/html/regiona…ucherglocke.xml
Ein weiteres Hobby von mir:
Die Flora von Düsseldorf

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Mittwoch, 4. November 2009, 09:49

So weiter gehts, jetzt sollte man erst mal mit einem Irrtum bzgl. der Verbindung zwischen Schlepper und Kähnen aufräumen. Die meisten Menschen sind der Meinung das im Schleppzug ein Kahn hinter dem anderen festgemacht ist. Das ist mitnichten so. Jeder Kahn hängt an einer eigenen Trosse, wenn das nicht so wäre würde er niemals an seinem Bestimmungort ankommen.In den wenigsten Fällen hatten die Kähne den gleichen Hafen als Zielort.Viele gingen auch vom Rhein in Main und Neckar. Nicht immer ließen sich die Kähne in der nötigen Reihenfolge sortieren. Wenn so ein Schleppkahn in Rotterdam mit dem Aufpacken begann war es keine Seltenheit das er in Emmerich noch zwei zusätzliche Kähne bekam und dann alles neu sortieren .....?

Michael
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Mittwoch, 4. November 2009, 10:02

Belegt wurden die Trossen auf dem Schlepper auf den sogenannten Trossenwinden. Jede Trosse eine Winde. So war es möglich das die Kähne, sobald ein Kahn aus dem Zug ausschied, wieder dichtgeholt werden konnten. Auf dem Foto sieht man jeweils eine Trossenwinde und die dazugehörende Trossenbremse.

Michael

So das wars für den Moment, heute Abend geht es weiter.
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Mittwoch, 4. November 2009, 10:28

Vielen Dank, Michael, schon mal für den Anfang!
Daß jedes Schiff eine eigene Trosse haben könnte, hätte ich nie gedacht. Wie haben die das angestellt,
das die Trossen der hinteren Kähne nicht mit den vorderen kollidierten? Machte der Ruderdruck der Kähne ein versetztes Fahren möglich?
Ein auf die Fortsetzung gespannter deteringgase!
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Mittwoch, 4. November 2009, 12:18

hallo

Hier ein paar Bilder wie das gemacht wurde früher.

gr. loet bons
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fertig:Lütjens, Prince of Wales,Alaska.TirpitzTakao.CapSanDiego ,Altmark 1:200.

Im bau Hollandia 1:200

deteringgase

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Mittwoch, 4. November 2009, 13:44

Moin loetbons,
tolle Photos, danke!!!
Viele Grüße, deteringgase!
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Mittwoch, 4. November 2009, 15:16

Zitat

Original von deteringgase
Vielen Dank, Michael, schon mal für den Anfang!
Daß jedes Schiff eine eigene Trosse haben könnte, hätte ich nie gedacht. Wie haben die das angestellt,
das die Trossen der hinteren Kähne nicht mit den vorderen kollidierten? Machte der Ruderdruck der Kähne ein versetztes Fahren möglich?
Ein auf die Fortsetzung gespannter deteringgase!


Genau, das ist jetzt der nächste Schritt beim Aufpacken. Denn Ordnung muss sein und Trossensalat ist für den Schleppzugführer ein Alptraum.

Wenn alle Anhangschiffe an der Trosse hängen, fangen die Besatzungen der Kähne an nach den vorbeilaufenden auf dem Grund liegenden Trossen zu fischen .Mit dem sogenannten Wolf wird der Rheingrund solange durchgeharkt, bis alle Stränge der Hintermänner erwischt sind und mit dem Kran hochgehievt sind.
Die Stränge werden dann in den sogenannten Brittelhaken gelegt. Die letzte Maßnahme des Aufpackens besteht dann darin alle Trossen an Bord des Schleppers zu bündeln. Diese wurden einfach mit Hilfe des Zeistaues zusammengebunden.

Vorteil dieses Seperatschleppens ist, daß jederzeit eins der Anhangschiffe aus dem Zug ausscheren kann, sobald es seinen Bestimmungsort erreicht hat. Mit der noch vorhandenen Geschwindigkeit schert der Kahn dann zum Ufer oder ins Hafenbecken hinein. Die Kähne konnten im strömungslosen Wasser , das kaum Reibung entwickelt, noch ein paar Hundert Meter zurücklegen.
Ich hoffe das ich das einigermaßen Verständlich rübergebracht habe.
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deteringgase

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Mittwoch, 4. November 2009, 15:32

Nochmals vielen Dank Michael,
Du hast mir sehr geholfen, und ich denke, daß ich diese interessante Betriebssituation verstanden habe!
Dieser Schlepper/Schleppkahn-Verkehr war schon sinnvoll durchdacht.
Haben eigentlich die Schlepper eine Art Linienverkehr unterhalten, oder wurde nur nach entsprechender Auslastung gefahren?
Viele Grüße, deteringgase!
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Mittwoch, 4. November 2009, 15:39

Zitat

Original von deteringgase
Nochmals vielen Dank Michael,
Du hast mir sehr geholfen, und ich denke, daß ich diese interessante Betriebssituation verstanden habe!
Dieser Schlepper/Schleppkahn-Verkehr war schon sinnvoll durchdacht.
Haben eigentlich die Schlepper eine Art Linienverkehr unterhalten, oder wurde nur nach entsprechender Auslastung gefahren?
Viele Grüße, deteringgase!


Hallo,

ich werde im Laufe der Woche noch etwas über die Schleppschiffahrt schreiben, ich muss allerdings erst noch eine 96 jährige aber immer noch sprudeldende Quelle befragen.

Gruß

Michael

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Mittwoch, 4. November 2009, 16:56

RoRo Schiffahrt

Ergänzung zum RoRo Verkehr an Rhein:
RoRo Schiffahrt gabs auf der Donau bereits in den 80er Jahren. Zwei rumänische Katamaranschiffe, in Deggendorf speziell zu diesem Zweck gebaut, transportierten Sattelauflieger von Rumänien nach Österreich und Deutschland. Die Schiffe waren über 110m lang und etwa 22m breit. Der Verbleib ist mir unbekannt. Durch die Übergriffe der Nato auf Serbien ist vieles im Donauverkehr zerstört worden.

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Mittwoch, 4. November 2009, 17:28

RE: RoRo Schiffahrt

Zitat

Original von Reinhard Lachmann
Ergänzung zum RoRo Verkehr an Rhein:
RoRo Schiffahrt gabs auf der Donau bereits in den 80er Jahren. Zwei rumänische Katamaranschiffe, in Deggendorf speziell zu diesem Zweck gebaut, transportierten Sattelauflieger von Rumänien nach Österreich und Deutschland. Die Schiffe waren über 110m lang und etwa 22m breit. Der Verbleib ist mir unbekannt. Durch die Übergriffe der Nato auf Serbien ist vieles im Donauverkehr zerstört worden.


Ein paar Details kann ich da auch noch beisteuern. Eins der sogenannten Semi-Katamaran -Motorschiffe ist die Han Asparuh. Sie wurde 1982 von der Werft und Eisenbau GmbH, Deggendorf als erates Schiff von vieren abgeliefert.

1500 t Ladefähigkeit
2400PS
2500 m² Deckfläche für 49 Trailer
114 m Länge
23 m Breite

Nach meinen Quellen war es aber eine Liason zwischen dem Bayrischen Lloyd und der bulgarischen Transportgesellschaft SOMAT.Der Bayrische Lloyd war mit 51% der Mehrheitseigner an der Reederei Donau-Lloyd MAT GmbH ( DLM ). Die Reisen verliefen zwischen Passau und dem bulgarischen Hafen Vidin.
Gruß

Michael

Wiesel

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Mittwoch, 4. November 2009, 23:43

Hallo Schlickrutscher,

herzlichen Dank für den Link!

Hallo Michael,

die Infos zur Schleppschiffahrt sind ausgesprochen interessant. Ich kannte das so nicht, obwohl ich am Rhein aufgewachsen bin und als Kind oft diese Schleppzüge gesehen habe.
Bis die Tage...

Helmut

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Donnerstag, 5. November 2009, 18:58

11000to

Ahoi,

jetzt muß ich solche Schubverbände nur noch mal real sehen, Helmut hat mir schon mal davon erzählt. Da stand mein damals noch mageres Kielwasser bei
der Polarstern an....
....bei Hubert von Goisern war ich am Necker, Alpenrock in Hafenkulisse war auch genial....

Gibt`s denn solch Verbände auch in 1:250 ?

Michael

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Freitag, 13. November 2009, 08:32

RE: 11000to

Hallo zusammen,

wie versprochen gibt es jetzt noch ein paar Informationen über die Schleppschiffahrt auf dem Rhein. Damit es nicht zu unübersichtlich wird teile ich den Rhein in 3 Abschnitte auf. Aber nur ganz grob. Es braucht da also keinen Aufschrei geben wenn sich jemand mit einmal in einer Geographisch nicht ganz korrekten Lage wiederfindet.
1. Abschnitt : Niederrhein von der Mündung bis Bonn .
2. Abschnitt : Gebirge von Bonn bis Wiesbaden
3. Abschnitt : Oberrhein von Wiesbaden bis Basel.

Wenn ich hier von Schleppern schreibe meine ich immer die großen Räderboote die in den fünfziger Jahren noch die Schiffahrt auf dem Rhein dominierten.
Mein Wissen beziehe ich aus Erzählungen, aus eigener Anschauung und aus folgenden Publikationen.

1. Die Binnenvaartkrant
2. Shell Schiffahrtsbuch
3. Zu Schiff durch Europa / Autor Hans Georg Prager
4. Dampfschiffahrt auf dem Rhein / Autor Hans Renker
5. Rheinschiffahrt gestern und Heute /Autor Karl Heinz Lautensack

Ich bin kein Schriftsteller und auch kein Akademiker der wissenschaftlich an dieser Materie arbeitet. Deswegen bitte ich um Nachsicht wenn mein Geschreibsel mal nicht so klar und verständlich ist. Sicherlich wird es auch einige Zeit dauern diesen Beitrag fertigzustellen. Fragen und auch Richtigstellungen sind gerne gelesen.

Michael

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Freitag, 13. November 2009, 08:42

RE: 11000to

Kommen wir als erstes zu den Hauptdarstellern dieser Beiträge stellvertretend für diese Schiffsgattung das Räderboot Raab Karcher XIV Oscar Huber .

Das Boot hatte in seiner aktiven Zeit verschiedene Namen. Das lag einmal daran das es im Laufe der Zeit verschiedenen Reedereien angehörte und einmal war der Grund politischer Natur.

In Fahrt gekommen war das Räderboot unter Namen H .P . Disch VIII „ Wilhelm von Oswald „ .
Nach Verkauf der Reederei Disch an Raab Karcher erfolgte die Umbenennung in Raab Karcher XIV „Fritz Thyssen “. Nachdem Fritz Thyssen 1940 beim damaligen Regime in Ungnade fiel wurde sie in Raab Karcher XIV „Oskar Huber “ umbenannt.

Das Boot wurde 1922 auf der Werft Ewald Berninghaus in Duisburg erbaut.

Länge : 75 m
Rumpfbreite : 9,50 m
Breite über Radkästen : 20.75 m
Tiefgang : 1,50 m
Maschine : Dreifach- Expansionsmaschine
Maschinenleistung : 1350 Psi
Kessel : 4 nach Umbau 1954 2 Kessel
Besatzung 15 nach Umbau 8

Die Oskar Huber liegt heute als Museumsschiff in Duisburg in der Nähe der Schifferbörse im Hafenmund. Und zu guter letzt noch ein Portrait des Protagonisten.
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Freitag, 13. November 2009, 11:22

Zitat

Original von Wilfried
Moin Michael,

und vielleicht noch ergänzen, dass es davon einen ganz feinen Modellbaubogen gibt ... :D

Mein Beitrag kann dann von einem Moderator wieder gelöscht werden.

Mit einem lieben Gruß
der Wilfried


Das kann ruhig stehenbleiben. Ist in diesem Forum ja auch nicht ganz unwichtig.
Hier derLink zum Baubogen

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Freitag, 13. November 2009, 11:53

Schleusen

Moin Leute.

An dieser Stelle möchte ich einmal ein Erlebnis aus meiner " Fahrenszeit " geben. Wir lagen mit unserem Tankschiff, die TMS " Alix ", vor der Schleuse in Flörsheim. Diese Schleuse ist die erste Mainschleuse, vom Rhein her gesehen. Damals hatte sie drei Kammern. In jede Kammer passten rund vier " normale " Schiffe. Weil unser Schiffer nicht die Spätschleuse nehmen wollte, die kostete damals extra, legten wir uns an ein anderes Schiff längsseits. Wir faulenzten so ein wenig rum. da kam ein Holländer rangerauscht. Leer!! Da er noch schleusen wollte, die Kammer war leer, fuhr er, um uns zu zeigen wie die Holläder fahren konnten, mit vollem Tempo in die Schleuse. Dort gab er voll Rückwärts.
Es passierte nichts. Selbst die Mannschaft konnte mit Trossen das Schiff nicht bremsen. Ankerwerfen verboten! Und was passierte? Mit fast ungebremster Geschwindigkeit donnerte der Kahn, 1.100 t, in die Schleusentore am Ende der Kammer. Das Ende vom Lied, die Kammer war für mehr als 3 Wochen wegen Reparaturarbeiten gesperrt. Dadurch kam es zu Wartezeiten bis zu einer Woche. Machmal lagen bis zu 100 Schiffe dort und warteten. Tja, so kann es kommen, wenn man meint den Alten was vormachen zu können!

Bis die Tage

Fritz
Es geht noch größer!!! Ich liebe 1:50!!!
USS INDIANAPOLIS; Vorbereitungen für die erste große Ausstellung
Ab ???? wird die Indi mit in der Ausstellung in Flensburg sein!

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Montag, 24. September 2012, 15:44

Nach längerer Zeit mal ein Update zum Thema Rheinschiffahrt. Hier der Container-Frachter "COVANO" in der Talfahrt Rheinkilometer 852 .

Ein paar Daten

Name: Covano \ Ex Amistade
Zwijndrecht
Europanummer: 02323931

Länge: 135,00 m
Breite: 16,90 m
Tiefgang: 3,52 m
Tonnage: 5165 t
TEU: 500
2x 1379 PS\ Caterpillar
Bugstrahl: 2x 520 PS Caterpillar

Baujahr: 1999
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Freitag, 19. Juli 2013, 12:12

Heute Morgen am Steiger in Emmerich die Stevenaak „HELENA“ aus Rotterdam. Die Helena ist international das einzige Segelschiff, das auf dem Rhein fahren darf. Die Helena wurde 1875 für die Rheinfahrt gebaut. Heute ist sie ein schwimmendes Denkmal.

Heimathafen: Rotterdam
ENI : 02324076
Länge: über Steven 34,76 m, gesamt 40 m
Breite: 5,98 m
Tiefgang: 0,90 m
Maschinenleistung: 186 PS
Maschinenhersteller: Deutz
Baujahr: 1875
Bauwerft : Jonker , Kinderdijk
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Dienstag, 5. August 2014, 09:21

Greenstream

Mit einer Sondergenehmigung auf dem Rhein unterwegs die mit Flüssiggas angetriebene Greenstream.Vier Scania-Gasmotoren mit je 300 kW treiben Generatoren an, die den Strom für die Fahrmotoren der beiden Veth-Z-Antriebe erzeugen. Leider lag dieses Schiff in einer zum fotografieren ungünstigen Lage am Steiger. Deshalb hier nur Fotos vom Bug und Heckbereich. Im Heckbereich sieht man die Gastanks und zwei der auf dem Deck aufgestelleten Generatoren.

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Dienstag, 5. August 2014, 22:54

Den habe ich noch nie gesehen bis dato.. Danke Dir, ein wirklich interessantes Schiff!

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Sonntag, 7. September 2014, 18:14

Der Frachter Zeldenrust ( "Selten Pause " wörtlich übersetzt) in der Bergfahrt auf Höhe Obermörmter beladen mit Kohle .Die niederländischen Schiffer beweisen immer viel Phantasie bei den Schiffsnamen.
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  • Zeldenrust.jpg

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74

Sonntag, 7. September 2014, 19:03

Hier die beiden Tanker "CARPE DIEM" und "CARPE NOKTEM"
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  • Tanker  Carpe Diem.jpg
  • Tanker Carpe Noktem.jpg

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Sonntag, 7. September 2014, 19:31

Danke für die Bilder Michael!
DU bist also auf der "oberen" Rheinseite unterwegs, wie ich an dem Rhein-Kilometerstein sehe - müsste Höhe Emmerich sein, oder?
Mit den Schiffsnamen der holländischen Schiffe stimme ich zu 100% zu! Ich musste mehrfach schon 2x hinschauen..

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76

Sonntag, 7. September 2014, 20:03

Danke für die Bilder Michael!
DU bist also auf der "oberen" Rheinseite unterwegs, wie ich an dem Rhein-Kilometerstein sehe - müsste Höhe Emmerich sein, oder?
Mit den Schiffsnamen der holländischen Schiffe stimme ich zu 100% zu! Ich musste mehrfach schon 2x hinschauen..



Ja, ist fast richtig nur nicht an der oberen Rheinseite sondern am unteren Niederrhein ;)

wiesel

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Dienstag, 16. September 2014, 21:12

Heute nachmittag vor Emmerich, die RMS RATINGEN:



Leider bei grellem Gegenlicht und mit dem Handy aufgenommen.

Die RATINGEN ist ein hochseegehendes Schiff, das auch regelmäßig die großen europäischen Flüsse befährt ("RMS" stand ursprünglich für "Rhein-Maas-See").
Es kann Stückgut und Container laden.

Reederei ist die Rhesus Logistics in Duisburg.
Das Fahrtgebiet deckt alle europäischen Küstenländer einschließlich des Baltikums und Russland ab.


RMS RATINGEN
registriert in: St. John's
Nationalität: Antigua Barbuda
IMO-Nr.: 9249831
MMSI-Nr.: 304346000
Rufzeichen: V2DK

Länge: 88,00 m
Breite: 11,40 m
Tiefgang: 4.06 m
GT: 1898
Tonnage: DWT 2644 t
TEU: 84

Maschinenleistung: 1679 PS
Maschine: Deutz SBV 6 M 628
Bugstrahl: 374 PS

Baujahr: 2002
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



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Donnerstag, 18. September 2014, 14:19

Hi Leute. Ich war Ende der 70er in der Binnenschiffahrt beschäftigt. Schon damals kamen uns diese fiesen Schubverbände entgegen. Wenn wir auf dem Oberrhein waren, so in der Höhe zwischen Speyer und Strassbourg, dann war das so. Zuerst wurde unser Schiff ein wenig hochgehoben, dann wenn der Verband genau abseits war, schrammte unser Arsch über den Grund und der Heckschwall hob uns wieder hoch. Scheißgefühl sage ich Euch. Und deshalb, diese Dinger haben wir als kleinere Schiffe gehasst.
Es geht noch größer!!! Ich liebe 1:50!!!
USS INDIANAPOLIS; Vorbereitungen für die erste große Ausstellung
Ab ???? wird die Indi mit in der Ausstellung in Flensburg sein!

wiesel

Hennings Dino

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Montag, 20. Oktober 2014, 18:55

Ein nicht ganz gewöhnlicher Anblick auf dem Rhein, heute aufgenommen per Handy bei Rees:



LADY ANNEKE

Länge : 88m , Breite : 13,39m , Tiefgang : 4,9m ,
Maschinenleistung : 749 KW , Geschwindigkeit : 10 Kn , Baujahr : 2012 ,
Bauwerft : Hogau Scheepsbouw B.V. (Groningen Shipyard B.V.) , Waterhuizen , Netherlands , GT : 2544 , IMO 9624823 ,

Flagge : Netherlands
Eigner : 'LADY ANNEKE' B.V. , Delfzijl , Netherlands

Das Schiff wird in der europaweiten Fahrt eingesetzt.
Bis die Tage...

Helmut

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Dienstag, 4. November 2014, 11:51

Gestern aufgenommen bei Lorchhausen am Rhein:

RPL 9 der Freiwilligen Feuerwehr St. Goarshausen

Länge: 29,00 m
Breite: 7,20 m
Tiefgang: 1,20 m
Antrieb: 2 Schiffsdiesel mit je 220 PS
Baujahr: 1959
Indienststellung bei der FFW: 1991
»2112« hat folgendes Bild angehängt:
  • RPL9.jpg

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