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Ulrich

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Sonntag, 13. September 2015, 22:25

11.KBW, groß: Mercedes 500K, Wrebbit, 1:10

Hallo Modellbaufreunde,

warum nicht beim Wettbewerb mitmachen?

Den Merceds will ich sowieso bauen und Fotos vom Bau mache ich meistens auch. Bauberichte schreiben sind zwar nicht so mein Ding, weil ich lieber baue als zu schreiben, aber diesmal doch.

Das Modell habe ich noch nie gebaut gesehen, es gibt aber hier im Forum ein paar Bilder und einen Bericht von seascape.

Es handelt sich um ein recht großes Modell (50cm lang), das meines Wissens in Europa nicht verkauft wurde, obwohl die Bauanleitung auch Deutsch beinhaltet.
In der gleichen Reihe (Built Art Collection) gab es auch ein Harley Davidson Motorrad (ebenfalls nicht in Europa), ein mechanisches Karussell, eine funktionsfähige Uhr und eine Lochkamera.
Die Modelle richten sich an hanwerklich normal begabte Erwachsene und erfordern keine Vorkenntnisse im Kartonmodellbau.
Ich habe das Modell über ebay USA gekauft und alles lief reibungslos.
Hier der stark verbeutle Karton (nicht durch den Transport).
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2

Sonntag, 13. September 2015, 22:33

Weiter mit der Rückseite und dem Inhalt:

- Ein 200 seitiges Anleitungsbuch mit ausführlichen Skizzen und Symbolen zur Verarbeitung
- 18 vorgestanzte Modellbogen in drei unterschiedlichen Dicken.
- ein Beutel mit Holzstäben, einer Plexiglasscheibe, Faden für die Speichenräder und einer Gummikordel
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Ulrich

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Sonntag, 13. September 2015, 22:52

und zum Schluß noch drei ausgewählte Bogen:

Karosserieteile, Sitze und Motorteile.

Das Modell ist in einigen Bereichen stark stilisiert (eckige Räder, Kotflügel), und hält dem direkten Vergleich mit dem Original, das gerade durch die geschwungenen Formen besticht, nicht stand, gibt aber den Charakter des Autos trotzdem ansprechend wieder.

Die hervorragende Grafik mit Schatten und Lichtreflexen kaschiert den stellenweise doch recht einfachen Aufbau des Modells hervorragend.

Das Modell besteht aus ca. 500 Einzelteile (deshalb Mercedes 500? und K für Karton?? nein wegen 5 l Hubraum und Kompressor) und scheint nicht all zu schwierig.
Was man noch verbessern kann wird sich zeigen. (evtl. Räder mit Profil?)

Was mir nicht so gefällt, ist, daß die Stanzung nicht immer so gut ist wie sie sein sollte. Bei deutlich sichtbaren Teilen wie Radmuttern, Lenkrad, natürlich dem Stern, bei denen eine nicht zentrische Stanzung besonders auffällt werde ich einen Scan bearbeiten, auf dünnerem Papier ausdrucken, entsprechen richtig ausschneiden und auf das gestanzte Teil aufkleben. Viel Arbeit aber nur bei wenigen Teilen.

Jetzt muß ich noch ein bischen Vorarbeit leisten und mir noch mal alles ganau anschauen, dann geht es los.

Viele Grüße

Ulrich
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hallifly

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4

Montag, 14. September 2015, 22:28

Hallo Ulrich!

Sieht in jeder Beziehung (das Auto selbst, die vorgestanzten Teile, und die Optik) sehr interessant aus. Bin gespannt auf Dein fertiges Modell!

Viel Glück!

Harald

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Montag, 14. September 2015, 22:30

Moin Ulrich,

eine sehr schöne Wettbewerbsauswahl, genauso habe ich mir das vorgestellt. Also, ich drück dir die Daumen, das alles gut geht.

Liebe Grüße
Robi
Splendid Isolation ?????

seascape

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Montag, 14. September 2015, 23:42

Hi Ulrich,

This is a fun model to build. The parts fit without a problem for the most part. You may need to rough up the glue surfaces of the parts since they are glossy. Will depend on the glue you use. The instruction booklet is easy to follow and very complete. I have noted any problems encountered and suggestions with the build on my thread.

You'll have a beautiful model when completed.

Regards,
Fred

Ulrich

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Dienstag, 15. September 2015, 09:30

Hallo Harald, hallo Robi,

vielen Dank ich bin auch sehr gespannt wie der Bau verläuft und das Modell in echt wirkt.



Hi Fred,

thank you for your comment.

I´m going to use "UHU flinke Flasche" a solvent based glue. because I already have built the built art Carussell and this glue worked very good.

I didn´t count how often I have read the booklet so far and don´t think there will be any major problems.

Your thread is also very helpful.



kind Regards,

Ulrich

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Donnerstag, 17. September 2015, 18:39

So, bevor es mit dem Bau losgeht möchte ich noch kurz auf das Original eingehen.
Die folgenden Informationen sind zu finden unter:

https://www.mercedes-benz.com/de/mercede…ezial-roadster/

Zitat:



Dieser 500 K Spezialroadster ist 1936 der elegante Luxussportwagen der Schönen,
Reichen und Mächtigen. Wie alle Wagen vom Typ 500 K wird dieser
Spezialroadster in manufakturartiger Einzelanfertigung hergestellt.
Von den insgesamt acht Karosserievarianten, in denen der Typ 500 K
angeboten wird, ist die Ausführung als Spezialroadster die
eleganteste und die teuerste. Der 500 K überzeugt nicht nur durch
seine Schönheit, er ist auch leistungsstark und sicher: Wenn der
kompressorverstärkte Reihen- Achtzylinder-Motor den 500 K auf bis zu
160 Kilometer pro Stunde beschleunigt, sorgt die, 1933 eingeführte,
neukonstruierte Vorderachse für ein überaus sicheres und
komfortables Fahrgefühl.



Der 500 K baut aufseinem Vorgänger, dem Typ 380, auf: Sein Fahrwerk mit Pendelachse,
Doppelquerlenker und hydraulischen Bremsen wird fast unverändert
übernommen, der Motor hingegen stark überarbeitet. Bohrung und Hub
werden um je 3 mm vergrößert. Dies ergibt neu 5 statt 3,8 Liter
Hubraum. Die Folge ist eine Leistungssteigerung von 90 auf 100 PS und
im Kompressorbetrieb von 140 auf 160 PS. Der Kompressor läuft nicht
ständig mit, sondern wird nur bei Bedarf über einen Druckpunkt im
Gaspedal zugeschaltet. Als Getriebe dient ein halbautomatisches
Mercedes-Benz-Schnellgang-Getriebe, das sich vom dritten Gang –
ohne zu kuppeln – direkt in den Schnellgang schalten lässt. Bis zu
160 Kilometer pro Stunde fährt der 500 K – für einen Sportwagen
dieser Zeit eine fantastische Geschwindigkeit.


Der Mercedes-Benz 500 K wird auf der Automobilausstellung 1934 in Berlin als
'Sonderanfertigung für hohe Geschwindigkeiten' präsentiert und
vereinigt Fahrkomfort und Leistungsstärke wie nie zuvor. Hatten die
Sportwagen der S-Typenreihe mit ihren Starrachsen und Blattfedern die
Fahrer und Passagiere noch gehörig durchgerüttelt, so verlangen die
Schönen und Reichen der Dreißigerjahre nun nach einem
komfortableren Fahrgefühl. Jedes Exemplar des 500 K wird einzeln
angefertigt und bis ins Detail auf die Kundenwünsche zugeschnitten,
ob wie hier als Roadster, als Cabriolet, Limousine oder als offener
Tourenwagen. Der Preis dieses 500 K aus dem Jahr 1936 beträgt stolze
28 000 Reichsmark. Für einen solchen Betrag bekommt man damals eine
12-Zimmer- Villa in bester Lage in Berlin.


Dieses Auto stammt aus dem Jahr 1936. Es ist ein so genannter Roadster. Das Wort
Roadster stammt aus dem Englischen, von „the road“, die Straße.
Roadster nennt man Autos, die dem
Fahrer das Gefühl
geben, ganz dicht über der Straße, der Road, zu sitzen. Zu einem
richtigen Roadster gehören ein starker Motor und viel Wind und
Wetter um die Ohren. Nur wenn es richtig schüttet, schließt man das
Dach. Damals musste man schon ein berühmter Filmstar sein oder ein
Autorennfahrer, um sich solch ein Auto leisten zu können. Dafür
konnte man beim Kauf bis in jede Einzelheit mitreden, wie das neue
Auto aussehen sollte. Erst dann wurde es mit sehr viel Handarbeit
zusammengebaut. Fünf Monate später war der 500 K fertig und konnte
abgeholt werden. Dieser Roadster hatte übrigens hinten zwei Sitze,
die man rausklappen konnte, zum Beispiel dann, wenn Kinder mitfahren
wollten.

  • Zylinder 8

  • Hubraum 5018 cm³

  • Leistung 100 PS (74
    kW)


  • Mit Kompressor 160
    PS (118 kW)


  • bei Drehzahl
    3400/min


  • Höchstgeschwindigkeit
    160 km/h


  • Produktionszeitraum
    1934-1936


  • Produzierte
    Stückzahl 342

Beeindruckend !!!
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Donnerstag, 17. September 2015, 18:44

Jetzt geht es endlich los.

Zuerst werden die für den Bauschritt benötigten Teile herausgelöst. Da alles vorgestanzt ist muß man nur die verbleibenden Stege durchschneiden.
Zum Begradigen benutze ich dann eine soganannte Pinzettenschere, die in ihrer gekrümmten Variante ideal zum Abschneiden geeignet ist.
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Donnerstag, 17. September 2015, 18:52

Ich habe mir angwöhnt immer die Kanten zu färben.
Das mache ich inzwischen fast nur mit den wasserlöslichen Farben von Vallejo.
Es gibt diese in unzähligen Farben und die Verarbeitung ist optimal.

Man kann bei kleinen Farbmengen direkt aus der Tropfflasche auf den Pinsel auftragen, oder wenn man mehr Farbe braucht auf einen Deckel und ggf noch mit Wasser verdünnen.
Die Farben aus der "AIR" Reihe (für Airbrush bereits verdünnt) sind ideal zum Kantenfärben. Die normalen Farben sind für Flächen ideal, weil sie sehr gut decken.
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Donnerstag, 17. September 2015, 19:02

Motor

entgegen der Bauanleitung fange ich mit dem Motor an.

Der Motorblock besteht aus einem ebenen Kasten, der allerdings durch die perfekte Grafik plastisch wirkt.
Im Hintergrund von Bild 1 sieht man den Arbeitsschritt in der Anleitung.

Die vorgerändelte Knicklinie (für 90° Knicke) bricht auf, kann aber durch Einfärben kaschiert werden. Bei flacheren Knicken ist die Linie nur geprägt und der Karton reißt nicht auf (siehe Bild 3)
Der Farbunterschied wird durch das Blitzlicht übersteigert, bei natürlichem Licht sieht es besser aus.

Für den Boden des Motors müssen einige Teile verdoppelt werden. Dabei muß man darauf achten, daß die Teile gegensinnig zusammengeklebt werden (siehe letztes Bild rechts), damit eine saubere Kante entsteht.
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Donnerstag, 17. September 2015, 19:08

geklebt wird, wie schon gesagt, wegen der glatten, nicht saugfähigen Oberflächen mit UHU, den ich für kleinere Flächen aus einer kleineren Flasche verwende.

Ich arbeite eigentlich nicht so gerne mit diesem Kleber, weil er Fäden zieht und ich mir damit schon einige Oberflächen versaut habe.
Vor allem wenn man ihn an den Fingern hat. Wenn man mit einem Holzstab den Kleber verteilt geht es besser.
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Donnerstag, 17. September 2015, 19:13

Motor

An der Unterseite des Motors sind zwei Holszstifte mit entsprechender Lagerung und Versteifung angebracht.
Das Modell hat einen Gummiaufzug (deshlab die Gummikordel) der am Motor befestigt wird und sich auf der Hinterachse aufwickelt.
Damit kann man dann das fertige Modell buchstäblich gegen die Wand fahren lassen, was ich nicht tun werde.

Ich baue zwar alle Teile ein, lasse aber die Kordel weg.
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Donnerstag, 17. September 2015, 19:20

Motor

Jetzt noch den Motor auf den Boden und fertig ist der erste Abschnitt.

Zum Schluß noch einen Blick auf meinen Werkzeugständer, in dem die am häufigsten verwendeten Werkzeuge sind (am wichtigsten ist die Brille, sonst nützen die anderen Werkzeuge nämlich auch nichts mehr) und der auf dem Schreibtisch steht und ständig zum Basteln animiert.

Ich werde erst nächste Woche weitermachen können, da ich jetzt für die Inspiration Modellbau am Wochenende in Mainz packen muß.
Vielleicht trifft man sich ja dort.


Viele Grüße
Ulrich
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Donnerstag, 24. September 2015, 21:14

Motor

So, nach einer Woche geht es endlich weiter. Ich hatte leider (auch wegen der Ausstellung in Mainz) wenig Zeit zum Bauen.
Der Motor bekommnt nun seinen Lüfter, damit er nicht überhitzt.

Der Grundträger und die Distanzscheiben können nicht gegensinnig geklebt werden, weil beim Grundträger die Teile nicht symmetrisch sind und drei Distanzscheiben aufeinander geklebt werden müssen.
Deshalb habe ich einen entsprechend breiten Kartonstreifen außenrum geklebt und gefärbt.

Bei den Distanzscheiben ist die Stanzung schlecht, hinterher aber nicht mehr sichtbar.

Der Maßstabswürfel (5 cm Kantenlänge) zeigt die Größe.
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Donnerstag, 24. September 2015, 21:19

Motor

Weiter geht es mit zwei mittels Distanzstücken aufeinander geklebten Platten (Antrieb Lüfterrad), um die ein Streifen befestigt wird.
Mit den Holzstäben kann man alles gut ausrichten.
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Donnerstag, 24. September 2015, 21:23

Motor

jetzt noch eine gedoppelte Platte mit Abdeckstreifen.
Der Konus läßt sich mit einem angespitzt Holzstab gut formen
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Donnerstag, 24. September 2015, 21:26

Motor

Zum Schluß noch alles am Motor befestigt.
Den Antriebsriemen habe ich noch spendiert, damit es auch funktionieren kann.
Der Holzstab muß noch angemalt werden.

So weit für heute.
Viele Grüße

Ulrich
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Freitag, 2. Oktober 2015, 23:55

bevor es mit er rechten Motorseite weitergeht, hier ein Bild mit den wegen der falschen Stanzung korrigierten Teilen.
Ich werde diese wie gesagt bei Bedarf richtig ausschneiden und auf das vorgestanzte Teil aufkleben.
Das zweite Bild zeigt bei ausgewählten Teilen oben das Original und unten die wegkorrigierten Stanzlinien.
Das ganze war eine Menge Arbeit und hat viel Zeit gekostet. Hoffentlich lohnt es sich.
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Samstag, 3. Oktober 2015, 00:02

Motor

Hier nun die Teile der rechten Motorseite
oben links der Vergaser darunter der Halter für den Anlasser und der Anlasser
rechts oben der Halter für den Luftfilter, die Luftzuleitungen und die Abgassammelleitung.
Die zwei Flansche sind wie oben beschrieben als Korrektur ausgeschnitten.

Das Ganze ist am Motor zwar nur als flache Kulisse angebracht, wirkt aber meiner Meinung nach ganz gut.
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Samstag, 3. Oktober 2015, 00:06

Motor

Zum Luftfilter gibt es nichts Besonderes zu sagen, außer, daß sich der Karton nicht besonders gut rollen ließ
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22

Samstag, 3. Oktober 2015, 00:15

Motor

Jetzt das Herzstück des Motors, der Kompressor.

Im letzten Bild sieht man die Leitung, die vom Luftfilter nach unten und rechts durch den Kompressor in den Vergaser (nach links) geht.
Ist der Kompressor abgeschaltet, strömt die Luft durch die links davor liegende Bypassleitung.

Ich muß sagen, daß mir der Bau viel Spaß macht, obwohl die Knicklinien sehr gewöhnungsbedürftig sind.
Übrigens vielen Dank allen, die den Beitrag mit "gefällt mir" bewertet haben.
Bis jetzt ist es wegen Mainz und dem AGK Treffen leider nur langsam vorangegangen.

Viele Grüße und schönes Wochenende

Ulrich
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ju52-menden (03.10.2015)

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Donnerstag, 8. Oktober 2015, 23:03

Motor

Jetzt kommt die linke Motorseite dran.

Es werden gebaut und befestigt (2.Bild):

Lichtmaschine mit Zündspule und Verteiler (links)
Ölpumpe (mitte)
Öleinfüllstutzen mit Schauglas (rechts)
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Donnerstag, 8. Oktober 2015, 23:08

Motor

Damit das Öl nach dem Einfüllen nicht wieder unten herausläuft wird jetzt die Ölwanne mit Deckel und Ölfilter hergestellt.
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wediul (31.01.2016)

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Donnerstag, 8. Oktober 2015, 23:14

Motor

So wie in Bild 1 ist es richtig herum.
Auf Bild 2 sieht man, daß die Wanne nicht über die Halter für den Gummibandantrieb paßt.
Kurzerhand weggeschnitzt und es paßt.
Der Motor ist fertig und sieht sehr gut aus.
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Donnerstag, 8. Oktober 2015, 23:24

Motor

Zum Vergleich, jetzt noch etwas besonderes.
Vor vielen Jahre habe ich mir einen Bausatz des Mercedes 540K-AK der italienischen Firma Pocher im Maßstab 1:8 gekauft.
Gebaut wurde der Motor und fast das gesamte Fahrgestell.
Bei der Karosserie habe ich damals aufgehört, weil ich keine vernünftige Möglichkeit zur Lackierung hatte.
Dann kam bei mir die Wiederentdeckung des Kartonmodellbaus.
Wie man auf den Bildern sieht, braucht der Kartonmotor den Vergleich nicht zu scheuen.

So viel für heute.

Viele Grüße
Ulrich
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27

Samstag, 10. Oktober 2015, 23:33

Motor

Hallo Modellbaufreunde,

beim Betrachten der beiden Motoren habe ich mir gedacht, daß man den Papiermotor noch etwas verbessern könnte.
Z.B. mit Zündkabeln und Ölleitungen auf der linken Motorseite.

Bei 8 Zylindern sind es 9 Kabel, die in den Verteiler münden (eines von der Zündspule).

Aufgebaut wird der Kabelsalat mit je 3 x 3 Kabeln zwischen 4 Kartonstücken.
Damit die Kabel parallel stehen wurde mit einem Rundstab die abisolierte Kabelstelle in den Karton eingedrückt (Bild1 )

Dann Lage um Lage geklebt und mit der Zange zusammengepresst, bis der Kleber abgbunden hat.
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Ulrich

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Samstag, 10. Oktober 2015, 23:36

Motor

Das Kürzen auf die entsprechend richtige Länge war eine ganz schöne Fummlerei.

Die Kabel sind dann mit der anderen, ebenfalls abisolierten Seite in passende Löcher im Motorblock gesteckt.
Jeder Zündkerze hat zwar jetzt 2 Leitungen (eine davon aufgedruckt), das stört aber nicht.
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Samstag, 10. Oktober 2015, 23:40

Motor

Zum Schluß noch drei Ölleitungen und der Motor ist jetzt endgültig fertig.

Ich bin sehr zufrieden.

Das waren jetzt 94 Teile und ca.11 Stunden Arbeit.

Viele Grüße und Schönen Sonntag

Ulrich
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seascape

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Samstag, 10. Oktober 2015, 23:50

Hi Ulrich,

Great looking engine. Like the extra touches. Model is coming along nicely.

Regards,
Fred

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Sonntag, 11. Oktober 2015, 11:55

Hi Fred,

thank you.
Meanwhile I`m not able to build a model straight out of the box.
I must do some Improvements to get an individuel model.
This seems to be a kind of the "virus cartonicus disease".(see picture below)

best regards
Ulrich
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Rainer A

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Sonntag, 11. Oktober 2015, 12:14

Hallo Ulrich,

wie man sieht bist du nicht nur ein hervorragender Kartonbauer, sondern ein Nobelpreis verdächtiger Biologe :thumbup: 8o

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Sonntag, 11. Oktober 2015, 20:40

Hi Ulrich,

This is funny. How does one catch this bug!

Is there a download for it. Wouldn't mind catching a bit of this disease to display.

Regards,
Fred
:D

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Sonntag, 11. Oktober 2015, 22:23

Hallo Rainer,

vielen Dank für das tolle Lob (den Modellbauer betreffend). Das freut mich sehr.

Hi Fred,

I don´t know how I caught it, but it must have been decades ago.
If you go to the "Database" Button on top of this side and write "virus" into the search download field, you come directly to the model.

viele Grüße / best regards
Ulrich

seascape

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Montag, 12. Oktober 2015, 17:18

Thank you Ulrich,

Just downloaded the "Virus".

Fred

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Samstag, 17. Oktober 2015, 11:13

Räder

Hallo Modellbauer,

die letzten Tage habe ich mit mit den Rädern (bzw mit einem Rad) beschäftigt.
Man kann sie in zwei Varianten bauen: mit aufgedruckten oder aus Faden gefertigten Speichen.
Ich habe mich für die Fadenspeichen entschieden.

Dazu baut man zunächst eine Vorrichtung, mit der sowohl die vorgefertigte Radnabe als auch der Felgenring gehalten und zueinander ausgerichtet werden.
Dazu sollte man die letzte Schicht mit dem Felgenring besonders genau ausrichten.

die beiden Scheiben mit Loch dienen zum späteren Ablängen der Nabenhülse.
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37

Samstag, 17. Oktober 2015, 11:19

Räder

Im ersten Bild sieht man die Felgenbestandteile:

links die drei Scheiben des Felgenringes
rechts daneben die Scheiben für die Radnabe
unten das Papier für die Hülse der Radnabe nebst Holzstab zum Drumwickeln
rechts die Deckscheiben für Radnabe und Felge.

Nach Zusammenbau der Nabe wird die Hülse gekürzt.
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Samstag, 17. Oktober 2015, 11:26

Räder

Jetzt wirds ernst.

In der Anleitung wird genau beschrieben, wie der Faden zu wickeln ist, damit das Speichenmuster entsteht.Das sieht auf den ersten Blick kompliziert aus, funktioniert aber perfekt.
Nach einem Durchgang (Bild 5) kann man die Teile aus der Vorrichtung nehmen und den zweiten Durchgang ohne Vorrichtung machen.

Die Nabe ist noch immer verschieblich, da noch nichts fixiert ist.Deshalb wird alles wieder in die Vorrichtung gesteckt und damit ausgerichtet (Bild 6)
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39

Samstag, 17. Oktober 2015, 11:32

Räder

nun wird zuerst auf der einen Seite der Ring auf die Nabe geklebt und damit die Speichen fixiert.
Nach dem Trocknen wird alles in der Vorrichtung umgedreht und die andere Nabenseite fixiert.

Dann kommen die Ringe auf die Felge.

Da die Speichen von der Seite gesehen schräg über die Felge laufen, werden sie beim Fixieren heruntergerückt und damit gespannt. Man erhält ein sehr stabiles Gefüge.
Speichenräder sind genial (leicht und stabil)
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Samstag, 17. Oktober 2015, 11:40

Räder

Es folgt der Rest vom Rad.

Das Radschloß wird aus drei Scheiben gebaut, die Felge um den Ring geklebt und die Radseiten stumpf aufgeklebt.

Dann kommt die ebenfalls stumpf aufgelebte Lauffläche und zum Schluß noch ein Radzierring.

Das Rad ist fertig.

Allerdings gefällt mir das doch sehr eckige Aussehen und das nur aufgedruckte Profil nicht so sehr. Mal sehen was man da noch machen kann. Aber das kommt später.

Das war jetzt ein Rad von insgesamt 6 Stück (2 Ersatzräder).
Ich werde mit dem Fahrzeugrahmen weitermachen und zwischendurch zur Auflockerung immer mal wieder ein Rad bauen.

Viele Grüße und schönes Wochenende
Ulrich
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