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Zaphod

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Montag, 8. Dezember 2014, 00:09

Brücke (7)

Die Brücke scheint kein Ende zu nehmen, aber sie bereitet auch viel Freude, wenn man die Baufortschritte betrachten kann.

Mittlerweile wurde die zu dicke Stütze auf der ersten Etage entfernt und durch einen dünnen Metallstab ersetzt (Bild 1)
Und dann war es Zeit für die vier Niedergänge auf der Brücke. Kleine Lücken wurden mit Weißleim geschlossen (Bild 2) und später eingefärbt. M.E. müssten aber die beiden unteren Niedergänge ein ganzes Stück (1-2mm) länger sein. Ihre Geländer schließen nicht mit der Oberkante der Reling ab, sondern erreichen knapp deren Mitte.
Bild 3 zeigt, dass mittlerweile auch die Positionslichter an Ort und Stelle sind.
Auf Bild 4 kann man noch einmal sehen, dass die Niedergänge zu niedrig sind.

Damit ist die Brücke fertig. Die 4,7cm Geschütze, die Peilgeräte (?) und den Kompass bringe ich später an, jetzt droht doch noch eine Beschädigung.

Nun zu einem kleinen Nebenkriegsschauplatz:
Die kugelförmigen Ausgleichsgewichte am Kompass sind als zwei dünne Scheiben vorgesehen. Das ging nicht. Aber: Keine passenden Kugeln zur Hand, was tun? Die Lösung kam per Zufall: Weihnachtsgebäck plündern ! - Na gut, ein bisschen zu groß sind sie wohl doch.
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  • 04 Massena Aufbauten Brücke 050.jpg
  • 04 Massena Aufbauten Brücke 052.jpg
  • 04 Massena Aufbauten Brücke 053.jpg
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  • 04 Massena Gefechtsmast vorne - Kompass Superung 001.jpg
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  • 04 Massena Gefechtsmast vorne - Kompass Superung 003.jpg
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Montag, 8. Dezember 2014, 00:31

Vorderer Gefechtsmast (1)

Der große Gefechtsmast trägt eine beachtliche Plattform (MF3), auf der weitere 4 4,7cm Geschütze standen. An diese schließt sich der kleine Gefechtsmast an, der eine kleine Plattform (MF6) aufweist und der von der Scheinwerferplattform (MF7) gekrönt wird. Bild 1 zeigt das ganze Ensemble sehr gut. Deutlich sichtbar sind hier auch die dünnen Drähte, die beim Original Planen trugen, mit denen die Plattformen geschlossen werden konnten.
Bild 2 zeigt die gesamte Baugruppe mit dem Mast. Bei letzterem ist Vorsicht geboten: das Loch in MF 6, durch das der Mast später geschoben werden soll, ist m.E. zu klein. Aufweiten ist schwierig. Ich habe mir bei der "Iena" damit beholfen, dass ich den Mast in seinem unterhalb der Plattform stehenden Abschnitt nicht mit Papier umklebt habe, der reine Metallkern passt durch. Stattdessen wurde dieses Papier vorgerollt und als leere Hülse unter das Loch der Plattform geklebt.
Bild 3 zeigt die zahlreichen Streben und Konsolen unter der großen Plattform. Ich habe diese erst nach der Montage der Plattform auf dem Gefechtsmast angebracht, das war fummelig, aber machbar, auch weil Carl Beetz hier ganz exakt konstruiert hat. Man kann diese Teile auch zuerst ankleben, aber dann muss man 100% exakt arbeiten, sonst stehen die Konsolen entweder zu weit vor oder weisen einen Abstand zum Gefechtsmast auf.
Bild 4 zeigt die Plattform MF6 näher. Unter ihr befinden sich vier Konsolen und AUSSEN sind hier vier Drähte anzubringen, die die Plattform MF7 stützen.

Die großen Plattformen -ich habe sie schon bei der Iena genossen- sind ein Geniestreich an Passgenauigkeit und Detaillierung
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  • 04 Massena Aufbauten Brücke 006.jpg
  • 04 Massena Gefechtsmast vorne 001.jpg
  • 04 Massena Gefechtsmast vorne 004.jpg
  • 04 Massena Gefechtsmast vorne 003.jpg
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  • 04 Massena Gefechtsmast vorne 011.jpg
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Montag, 8. Dezember 2014, 00:38

Vorderer Gefechtsmast (2)

Bild 1: Der obere Teil des Gefechtsmasts (MF 5) erhält einen Holzkern (3mm), der unten um die Länge von MF 1 inklusive Plattform MF3 übersteht und in MF 1 versenkt wird und auf dem Hauptdeck aufruht. Die Leiter MF 4 ist ein Laserteil.
Eigenheiten der Konstruktion: Während MF 3a ohne weiteres um die Plattform MF 3b geklebt werden kann, passt MF6a nicht um MF6 (gut 1,5mm zu kurz)

Bild 2: Das quadratische Loch stellt eine Luke dar, für die noch ein passender Deckel gefertigt wurde.
Bild 3: Die Reling für Plattform MF7 könnte man ausstechen. Ich habe es probiert. Das Ergebnis ist erträglich, fällt aber weit hinter Laserteile zurück, die hier Verwendung finden werden.

Mittlerweile ist der vordere Schornstein fertig und montiert. Ohne Andis Ersatzteile hätte der sich nicht vorzeigen lassen und auch die Fotos von Renaud waren hier von unschätzbarem Wert, da sie die eine und andere Eigenheit zeigten, die dann noch berücksichtigt werden konnte.

Derzeit werden die Kleinteile auf dem Hauptdeck montiert, d.h. viele Lüfter, etliche Kästen und Niedergänge, die mit einer unschönen Überraschung aufwarteten. Davon demnächst mehr, es ist spät und die Wirkung der Erkältungsmedikamente lässt nach.

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  • 04 Massena Gefechtsmast vorne 009.jpg
  • 04 Massena Gefechtsmast vorne 010.jpg

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Freitag, 12. Dezember 2014, 21:51

Vorderer Schornstein

Neben den großen Lüftern sind die Schornsteine natürlich die prägnantesten Erscheinungen auf dem Hauptdeck. Hier wäre ich ohne die Hilfe von Andi aufgeschmissen gewesen, doch mit den Ersatzteilen ließen sich die Schornsteine ausgezeichnet montieren.

Zuerst einige Anmerkungen zum Original - hier waren wiederum die Bilder von Renaud von unschätzbarer Hilfe:

Bilder vom Original zeigen, dass die sechs Fäden dünne Ketten waren, die unter dem Schornsteinkragen leicht schräg nach oben zum Schornsteinmantel führten (Bild 1). Auch wenn diese Ketten auf den Bildern nie straff gespannt sind, sondern in einem leichten Bogen nach
unten verlaufen, haben sie doch spürbaren Zug auf den Schornsteinkragen ausgeübt. Auf einigen Fotos ist klar zu erkennen, dass dieser in der Mitte einen Knick hatte. Diese sechs Fäden sollten vor dem Schließen des Schornsteinmantels in diesem verklebt werden. Außerdem muss man unter dem Schornsteinkragen sechs weitere Löcher bohren, in denen dann die anderen Enden der Fäden verleimt werden.

Bilder vom Original zeigen, dass alle Dampfrohre bis auf eines am hinteren Schornstein in ihrer unteren Hälfte im Schornsteinmantel verschwanden (Bild 2). Das Modell sieht vor, dass sie außen verlaufen, dann aber stehen sie in ihrer oberen Hälfte weit vom Schornsteinmantel ab, an dem sie recht eng anlagen (die v
ordersten drei Rohre wurden knapp unterhalb ihres oberen Endes von kleinen Verbindungsteilen zum Schornsteinmantel gehalten - Bild 3). Der Umbau ist unproblematisch: Es müssen die Markierungen auf dem Hauptdeck übermalt und die Löcher im Schornsteinkragen näher zu dessen innerem Rand angebracht werden.

Ein Bild vom Original zeigt an Backbord auf dem Schornsteinkragen des vorderen Schornsteins eine Dampfpfeife. Das betreffende Foto zeigt die „Massena“ allerdings in ihrer frühen Konfiguration mit Schornsteinklappen. Auf späteren Fotos konnte ich die Pfeife nicht mehr ausmachen.


Ein Bild vom Original zeigt, dass die Schornsteine ganz unten einen schwarzen Rand hatten, der m.E. auch leicht nach innen versetzt ist (Bild 1). Um diesen wiederzugeben, wurde eine passende Unterlage aus einer verdoppelten verkleinerten Profilscheibe, die mit einem schmalen Streifen schwarzen Kartons umklebt wurde, gefertigt (Bilder 4 und 5). Dies war bei mir auch erforderlich, um den Schornstein gerade auf dem Deck aufruhen zu lassen. Denn das Hauptdeck wölbt sich nach außen hin leicht. Die Unterseiten der Kästen und Lüfter tragen dem auch Rechnung, indem sie nach außen hin eine Idee länger sind, aber ausgerechnet bei den Schornsteinen ist kein Ausgleich vorgesehen.

Die Fotos, wie die vorausgehenden, die Renaud mir übermittelt hat, sind alle aus "la bibliothèque du Musée de la Marine de Paris".


Anmerkungen zum Bau
· Die Profilscheiben sind durchgehend etwas zu klein, das erleichtert aber die Montage erheblich.
· Der Schornsteinkragen ist ausgesprochen knapp geraten. Man kann den geschlossenen und durchgetrockneten Kragen von unten in Position schieben (mit Weißleim verkleben), aber er sitzt sehr stramm und optisch nicht optimal. Ggf. sollte man hier 1mm mehr stehen lassen und einfärben.
· STABILISIERUNG: Die schwarze Profilscheibe, die im oberen Bereich einzukleben ist, wurde abgestützt, indem zuvor ein dünner Kartonstreifen in den Schornsteinmantel geklebt wurde, auf dem sie aufruht.
· STABILISIERUNG: Beide Schornsteinmäntel erhielten Klebelaschen, damit sie besser halten. Nur oberhalb der schwarzen Profilscheibe wurde keine Lasche angesetzt, sondern stumpf verklebt, um den optischen Eindruck nicht zu beeinträchtigen
· Der Rahmen für die Plane, mit der der Schornstein abgedeckt werden konnte, soll aus dünnem Draht gebogen werden. Dies bereitet mir immer Probleme, Stahldraht ist zu hart, Kupferdraht zu weich. Mit gezogenem Gussast ließ sich tatsächlich ein annehmbares Resultat herbeiführen (Bilder 6-8).

Noch eine Anmerkung am Rande: Wenn man auf Bild 1 genau hinsieht, bermerkt man die hochkant an die Seite des Schornsteins gerückten Gestelle für die Beiboote. Eine wirksame platzsparende Maßnahme, die dazu führte, dass im Hafen bei ausgesetzten Beibooten auf dem Deck der Massena sehr viel Platz war.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • Schornstein 01.jpg
  • Schornstein 03.jpg
  • Schornstein 02.jpg
  • 05 Massena Schornsteine u Hauptdeck 024.jpg
  • 05 Massena Schornsteine u Hauptdeck 025.jpg
  • 05 Massena Schornsteine u Hauptdeck 001.jpg
  • 05 Massena Schornsteine u Hauptdeck 015.jpg
  • 05 Massena Schornsteine u Hauptdeck 022.jpg
  • 05 Massena Schornsteine u Hauptdeck 018.jpg

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Freitag, 12. Dezember 2014, 22:00

Vorderer Schornstein (2)

Bild 1 zeigt den Rohbau. Im Schornsteinkragen wurde leider zuerst unbedacht die voregegebenen Löcher ausgestochen, mit denen sich kein realistischer Sitz der Dampfpfeifen erreichen lässt. Diese wieder zu schließen und vor allem nachträglich die drei nach innen versetzten Löcher zu bohren, war nicht ganz einfach.

Bild 2 zeigt, dass der Schornsteinkragen m.E. zu knapp bemessen ist, die Verwindung ist unschön, ich tröste mich damit , dass das Original auch ganz schön verbeult war.

Bilder 3 bis 5: Die Dampfrohre sollten aus Drähten gefertigt werden. Ich habe gespaltenen Karton von 2mm Breite verwendet, mit dem die Drähte umhüllt wurden. So hat man oben eine Öffnung der Dampfrohre.

Bilder 6-8: Noch fehlen Dampfrohre und Gitter, aber die Führung der 6 Fäden wird gut sichtbar.

Bild 9: In der Mitte neigt der Schornstein dazu sich leicht nach innen zu biegen. Durch die Montage der Gitters oben ließ sich das weitgehend ausgleichen.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 05 Massena Schornsteine u Hauptdeck 002.jpg
  • 05 Massena Schornsteine u Hauptdeck 005.jpg
  • 05 Massena Schornsteine u Hauptdeck 007.jpg
  • 05 Massena Schornsteine u Hauptdeck 008.jpg
  • 05 Massena Schornsteine u Hauptdeck 020.jpg
  • 05 Massena Schornsteine u Hauptdeck 009.jpg
  • 05 Massena Schornsteine u Hauptdeck 011.jpg
  • 05 Massena Schornsteine u Hauptdeck 012.jpg
  • 05 Massena Schornsteine u Hauptdeck 010.jpg

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Freitag, 12. Dezember 2014, 22:35

Vorderer Schornstein (3)


Zum Abschluss drei Bilder des montierten Schornsteins.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 05 Massena Schornsteine u Hauptdeck 026.jpg
  • 05 Massena Schornsteine u Hauptdeck 027.jpg
  • 05 Massena Schornsteine u Hauptdeck 028.jpg

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Samstag, 13. Dezember 2014, 07:15

Hallo Zaphod
Der Rahmen für die Plane, mit der der Schornstein abgedeckt werden konnte, soll aus dünnem Draht gebogen werden. Dies bereitet mir immer Probleme, Stahldraht ist zu hart, Kupferdraht zu weich.
Ich verwende dazu normalen Eisendraht, wie er z.B. zum Blumenbinden verwendet wird. Den strecke ich zuerst zwischen zwei Zangen. Dabei wird er schön gerade und hat dann eine Härte, mit der er sich gut biegen lässt, aber schön in Form bleibt.

Andi

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im Bau: IJN Kaga (Dom Bumagi) / USS Maine (HMV)
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Donnerstag, 18. Dezember 2014, 23:15

Hallo Andi,

Danke für den Tipp ! Blumendraht konnte ich so schnell nicht auftreiben, aber dafür habe ich mich an den Kupferdraht getraut und mit dem hat es auch ganz gut geklappt.

Aber der Reihe nach:

Zunächst noch ein paar Bilder mit probehalber aufgestecktem 10cm Geschütz. Das zweite Bild zeigt gut, wie fragil die ganze vordere Brücke war. Ich denke 1-2 schwere Treffer hätten die zum Einsturz gebracht.

Den Platz zwischen den Schornsteinen füllen etliche Lüfter und Staukästen sowie vier Niedergänge aus.



Superungen
Bei den Lüftern DD24 waren im Original die Deckel
leicht gewölbt und ruhten auf kurzen Stützen. Diese Stützen wurden mit
Abschnitten aus gezogenem Gussast nachgebildet. (Bilder 5 und 6)

Bei den Schmieden DD25 wurden alle schwarzen Flächen
ausgeschnitten, um einen plastischen Eindruck zu erreichen. Rillen und knicken
konnte man die so entstandenen Füßchen nicht mehr, daher wurden die Gehäuse der
Schmieden in ihre vier Seitenteile zerlegt und wieder stumpf zusammengeklebt.
Innen wurden die Schmieden geschwärzt, desgleichen ihre Markierung auf dem
Hauptdeck. Die Schornsteine wurden gespalten, um ein glattes Rollen zu
ermöglichen. (Bilder 7-9)
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 05b Massena Hauptdeck und Schornstein hinten 002.jpg
  • 05b Massena Hauptdeck und Schornstein hinten 003.jpg
  • 05b Massena Hauptdeck und Schornstein hinten 004.jpg
  • 05b Massena Hauptdeck und Schornstein hinten 005.jpg
  • 05b Massena Hauptdeck und Schornstein hinten 021.jpg
  • 05b Massena Hauptdeck und Schornstein hinten 022.jpg
  • 05b Massena Hauptdeck und Schornstein hinten 006.jpg
  • 05b Massena Hauptdeck und Schornstein hinten 007.jpg
  • 05b Massena Hauptdeck und Schornstein hinten 015.jpg

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Donnerstag, 18. Dezember 2014, 23:36

Einige Bilder des fertigen Ensembles mittschiffs.



Hinterer Schornstein
Die Montage verläuft analog zum vorderen Schornstein, auch hier müssen im Schornsteinkragen die Löcher für zwei der drei Dampfrohre zum Schornsteinmantel hin verlegt und die entsprechenden beiden Decksmarkierungen für die Dampfrohre übermalt werden. Das dritte Dampfrohr wies einen Knick in Höhe des Schornsteinkragens auf. Beim Modell wird das Rohr außen am Kragen vorbeigeführt. Dies ist nicht korrekt, zwar verlief das Rohr unterhalb des Schornsteinkragens außerhalb des Schornsteinmantels, aber es führte eben doch durch denselben hindurch..

Bild 3: Spannseile im Schornstein verklebt
Bild 4: der eigentliche Schornstein fertig montiert
Bild 5: und montiert - die Silhouette des Schiffs nimmt Form an
Bild 6: Nahaufnahme der Dampfrohre
Bild 7: das Foto zeigt den Verlauf der Dampfrohr recht gut, den aufgeweiteten Kragen oben habe ich nicht nachgebildet. (Foto wieder aus "la bibliothèque du Musée de la Marine de Paris".)
Bild 8: auch mit Kupferdraht ließ sich ein gutes Ergebnis erzielen
Bild 9: da der Geschützsockel mit etwas Druck der Wölbung des Decks angepasst werden muss, werden Innenleben und Geschützdeckel erst danach montiert. Eine Stellprobe veranschaulicht die Überlänge des Geschützrohrs.

Derzeit läuft die Arbeit am hinteren Aufbau und Gefechtsmast, an die sich die letzten DD-Kleinteile anschließen werden. Dann kommen das hintere 30,5cm Geschütz und die Beiboote samt Davids. Bei der sich anschließenden Endmontage bin ich mir über die Baureihenfolge noch nicht schlüssig. masten und reling jedenfalls so spät wie möglich.

Zaphod
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  • 05b Massena Hauptdeck und Schornstein hinten 011.jpg
  • 05b Massena Hauptdeck und Schornstein hinten 013.jpg
  • 05b Massena Hauptdeck und Schornstein hinten 017.jpg
  • 05b Massena Hauptdeck und Schornstein hinten 023.jpg
  • 05b Massena Hauptdeck und Schornstein hinten 026.jpg
  • 05b Massena Hauptdeck und Schornstein hinten 030.jpg
  • 05 Massena Schornstein hinten Original.jpg
  • 05b Massena Hauptdeck und Schornstein hinten 032.jpg
  • 05b Massena Hauptdeck und Schornstein hinten 034.jpg

J.R.

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Freitag, 19. Dezember 2014, 17:48

Schickes Bügeleisen Zaphod,

gefällt mir gut was ich sehe :thumbup: .

Weitermachen!

Gruß Jens
________________________________________________________

Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.
(Henri Matisse )

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Samstag, 3. Januar 2015, 13:00

Hallo JR,

danke für das Lob ! Obwohl Geschütze und Beiboote schon vorgefertigt sind, ist noch erstaunlich viel zu montieren.

Damit sind wird schon beim Thema: der achtere Aufbau/Brücke.

Aufbauten (3): Hintere Brücke und Gefechtsmast (124 + 43 = 167 Teile)

Die ersten drei Bilder zeigen die entsprechenden Bauskizzen. Kniffelig waren die Reling (Laser, daher erst nach Montage der betreffenden Plattformen etc. anzubringen) und die dünnen Stützen mit ihren Konsolen.

Einige Teile wurden stabilisiert.
Wie bei seinem Pendant vorne wird das Deckshaus SA1 durch Einkleben von auf 1mm Karton gezogenen Profilen (eine Kopie des Bogens diente als Schablone, die Konturen von SA1 kann man vom Hauptdeck abnehmen) (Bilder 4 und 5)

Die großen Fensterrahmen in SA3 sind äußerst fragil. Hier wurde durch einen Winkel aus dünnem Stahldraht stabilisiert (Bild 6)

SA5 bekam unten ein Profil aus 1mm Karton eingeklebt (Bild 7). Dieses sorgt dafür, dass das Teil seine Biegung hält und verschafft gleichzeitig eine willkommene Klebefläche.

MA1 wird mit einer Lasche geschlossen und erhält oben und unten Profilscheiben aus verdoppeltem Karton (auf 98% verkleinerte Kopie des Bogens) (Auf den Bildern 8 und 9 ist eine dieser Scheiben mit dem Ausschnitt für den Kern des oberen Gefechtsmasts zu sehen)

Die letzten beiden Bilder zeigen Teile der achteren Brücke zusammengesteckt. Die Rahmen in SA3 sind noch nicht stabilisiert und hängen entsprechend durch. Die Türen des Gefechtsmasts dürfen auch hier erst aufgeklebt werden, wenn alle unter ihnen liegenden Decks bzw. Plattformen aufgeschoben und verklebt sind, über die Türen lassen sich diese nicht schieben.
Hierbei ist Vorsicht geboten: Bei mir waren die Löcher in SA2 und SA7 jeweils etwas zu klein, um über MA1 zu passen. Daher schon beim Ausschneiden die schwarze Begrenzungslinie ganz wegschneiden und nach Verkleben und Durchtrocknen vorsichtig an MA1 anpassen, ggf. noch leicht aufweiten.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 06 Massena achterer Aufbau 001.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 002.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 003.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 009.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 008.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 010.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 013.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 005.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 006.jpg

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Samstag, 3. Januar 2015, 13:22

Aufbauten (3): Hintere Brücke und Gefechtsmast (Fortsetzung1)

Bild 1: Anpassung des Decks SA7, das noch Kummer bereiten sollte.

Bilder 2-4 : Die Gefechtsplattform für die vier 4,7cm Geschütze wird erstellt. Sie ist mit der am vorderen Gefechtsmast identisch.

Bild 5: Hier sieht man bereits den oberen Abschnitt des Gefechtsmasts (oben im Bild) und die Plattform oberhalb der Gefechtsplattform.

Bild 6: Gefechtsplattform und oberer Abschnitt des Gefechtsmasts probehalber aufgelegt bzw. eingesteckt.

Bilder 7 und 8: Die Gefechtsplattform verklebt. Das ganze Ensemble ist nur auf das Hauptdeck gestellt. Vor dem Verkleben sind noch die zahlreichen Streben unterhalb der Gefechtsplattform anzubringen.
Zwei Probleme werden hier gut sichtbar:
Erstens: Die Komponenten sind, angefangen beim großen Lüfter, über den rechteckigen Lüfter bis hin zum achteren Aufgau sehr eng konstruiert. Bild 8 zeigt, dass der achtere Aufbau noch ca. 1mm nach vorne geschoben werden muss (Markierung auf dem Hauptdeck). Er kollidiert dann leider mit den Lamellen des Lüfters.
Zweitens: Das Deck SA7 fluchtet nicht. Sein dünner Steg steig nach vorne leicht an. Dieses Problem ist wohl auf zwei Faktoren zurückzuführen: Erstens passt SA7 hinten IN SA4/SA5 (es oben drauf zu kleben, würde nicht gut aussehen) aber vorne an SA5 ein kleiner Einschnitt für SA7 fehlt. Zweitens ragt SA7 vorne über SA3 hinaus (SA3 steht dementsprechend hinten leicht übner, optisch unschön), kann also NICHT in SA3 eingepasst werden, sondern liegt AUF SA3 auf. Wie das Bild zeigt, ließ sich SA3 nicht weiter vorne auf SA2 kleben, es würde sonst überstehen und die Kolision mit dem Lüfter noch verschlimmern.
Eine mögliche Lösung wäre, den vorderen Teil von SA7 abzutrennen und den schmalen Steg von SA7 um 0,5 bis 1mm zu kürzen. Dann müsste sich der vordere Teil von SA7 glatt in SA3 einpassen lassen.

Ein drittes Problem war hausgemacht, der Kompass wurde falsch herum eingeklebt, die hier sichtbare grüne Kugel muss nach Steuerbord zeigen. Das wurde später durch Übermalen behoben.

Die letzten beiden Bilder zeigen den Aufbau, nachdem er auf dem Hauptdeck verklebt wurde. Es muss dabei daran gedach werden, die beiden geöffneten Abdeckungen des Oberlichts DD34 zuerst anzubringen, sonst wird es ein unschönes Gefummel.
Die untere Reling ist bereits montiert und mit Rettungsringen (Lasercut, HMV Torpedoboote S33 etc.) aufgepeppt worden.
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  • 06 Massena achterer Aufbau 011.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 014.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 015.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 016.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 017.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 019.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 022.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 026.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 027.jpg

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Samstag, 3. Januar 2015, 13:28

Aufbauten (3): Hintere Brücke und Gefechtsmast (Fortsetzung2)

Hier ein Bild aus der Vogelperspektive und zwei Bilder nach Montage der oberen Reling (dies gelang tatsächlich in einem Stück). Die eben erwähnte Schräge macht sich unschön bemerkbar.

Die Bilder 4-7 zeigen die fast fertige Baugruppe. Ganz hinten ist noch ein Lüfter (DD 38) mit Unterbau hinzugekommen (hier liegt ein leicht zu behebender Konstruktionsfehler vor: DD38b müsste gegenüberliegende Längs- und Schmalseiten haben. Sie folgen aber aufeinander. Das Teil muss in drei Teile geschnitten und dann stumpf zusammengeklebt werden.), die Stützen SA9 sind zum Teil montiert.

Nach der Montage der letzten Teile in diesem Abschnitt folgt das achtere 30,5cm Geschütz, bevor Bootslager und Boote auf dem Hauptdeck montiert werden. Die sich anschließenden Davids zeichnen sich jetzt schon als aufwändige und trickreiche Baugruppe ab.
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  • 06 Massena achterer Aufbau 029.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 030.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 031.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 032.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 033.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 034.jpg
  • 06 Massena achterer Aufbau 035.jpg

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Samstag, 3. Januar 2015, 14:22

Hallo Zaphod

Eine anspruchsvolle Baugruppe sehr schön gemeistert! Das schlägt den hinteren Aufbau der Pallada noch um Längen.

Gruss
Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


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Samstag, 3. Januar 2015, 18:10

Hallo Andi,

zuviel der Ehre !

Bei der Pallada und ihren Schwestern finde ich den hinteren Aufbau sehr herausfordernd, weil es sich fast ausschließlich um ganz filigrane Strukturen mit viel Reling handelt.

Zaphod

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Samstag, 10. Januar 2015, 19:04

30,5cm Geschütze (GM1 und GM2) (1)

Beide Geschütze sind nicht nur von der Farbgebung her, sondern auch von der Form einiger Teile nicht identisch.
Der kreuzförmige Sehschlitz befand sich beim Original links vom Rohr.

Baureihenfolge
Die Teile „L“ sind so konstruiert, dass sie eine leichte Deckswölbung ausgleichen. Bei mir ist es achtern nicht gelungen, dem Hauptdeck diese leichte Wölbung zu verpassen, darum lag der achtere Turm nicht exakt auf. Mit etwas Druck bei der Montage geht es, aber zu diesem Zweck sollte man den noch offenen Turm ohne Innenleben zuerst auf das Deck kleben und erst dann Rohr und Turmdecke anbringen

Probleme
Die Turmwände „c“ sind m.E. nicht richtig konstruiert. Unten ist jeweils deutlich zu wenig Raum bis der Einschnitt für das Geschützrohr anfängt. Denn wenn man den Kragen „i“ um die Turmwände führt, ragt er gut 1mm von unten in den Einschnitt für das Geschützrohr hinein. Daher wurden beide Turmwände mit einem gut 1mm breiten Streifen unten ausgeschnitten (Bilder 2 und 7). Die entsprechende weiße Fläche wurde beige bzw. schwarz gefärbt, um Blitzer zu vermeiden.

Die Kragen „i“ sind m.E. ein Kuriosum. Bei achteren Turm war "i" gut 1mm zu kurz, bei vorderen dagegen 2-3mm zu lang.
Wie dem auch sei: AUF KEINEN FALL "i" schließen und dann versuchen, die über die Turmwand „c“ zu stülpen. Ich habe stattdessen ZUERST „i“ bis zur Hälfte auf Scheibe „j“ geklebt. Durch die so vorgenommene Wölbung gibt „i“ jetzt sehr gut vor, wo „c“ auf „j“ zu kleben ist (für „c“ ist keine Markierung vorhanden). DANN also „c“ (in das selbstverständlich der verdoppelte Boden „h“ zuvor eingeklebt wurde) auf „j“ und an „i“ kleben. Das funktioniert sehr gut. NACH dem Trocknen die zweite Hälfte von „i“ auf „j“ und um „c“ kleben. Hierbei hat sich „i“ bei mir erheblich gesträubt und stand auf einem längeren Abschnitt ein gutes Stück über „j“ über. Wahrscheinlich sollte man „i“ schon von Anfang an leicht über „j“ überstehen lassen.

Stabilisierung
Da die leicht gewölbte Turmdecke kaum zur Ausprägung der tropfenförmigen Form des Turms beitragen kann, sollte der Turm nach der Montage des Geschützes oben mit einer Kopie der Bodenplatte geschlossen werden (Bilder 4-6).

Superung
Auch hier wird der kreuzförmige Sehschlitz ausgestochen.
Der Schwenkmechanismus des Geschützes wird einmal mehr aus vergrößerten Kopien der 15cm-Geschütze der „Baden“ konstruiert. Hierbei entfallen die Teile „e“ und „g“. Der Schwenkmechanismus wird direkt an das Rohr „f“ angeschlossen, das kommt mit der Länge genau hin. Der Kasten, der die Walze des Schwenkmechanismus aufnimmt, muss genau ausgemessen werden, damit das Rohr später einen angemessenen Schwenkbereich nach oben wie nach unten hat.


Bild 1: Die Bauskizze. Teile "e" und "g" enfallen, damit das Rohr schwenkbar wird.
Bild 2: Die Grundplatte "h" erhält eine eingezeichnete Markierung, damit eine saubere Ausrichtung der ebenfalls abgebildeten Turmwand "c" gelingen kann.
Bild 3: Der zu kurze Kragen "i" des achteren Geschützes.
Bild 4: Der Turm nach der Montage der Turmwand "c" und des Kragens "i". Die Notwendigkeit, auch oben eine Profilscheibe einzuziehen, wird sichtbar.
Bild 7: Hier wird sichtbar, wie wichtig es war, "c" zu erhöhen. Der Kragen "i" würde sonst massiv in die Aussparung für das Geschützrohr hineinragen.

Bild 8: Während der Montage, das Geschütz mit seinem Schwenkmechanismus ist eingepasst
Bild 9: Hinten wurde der Schwenkmechanismus mit einer Lasche gesichert.
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Samstag, 10. Januar 2015, 19:24

30,5cm Geschütze (GM1 und GM2) (2)


Bild 1: Das Hautdeck schließt ein gebogenes Blech mit Deckel ab, das erst jetzt schrittweise hinter dem Geschützturm montiert wird. Bei diesem Teil bin ich etwas skeptisch, ob es dem Original gerecht wird. Fotos scheinen mir so, als ob da eine ganze auf dem Geschützdeck (oder gar dem Geschützturm?) montierte Wand direkt hinter dem Geschützturm gewesen wäre, die diesen ein wenig überragte (Bild 2).

Bild 3: Die Schwenkbarkeit ist gut, das Rohr war ein beachtliches Monster.
Bild 4: Oberes Turmprofil eingepasst
Bilder 5 und 6: Turmdeck vor und nach der Korrekture eines Überstands am Rand. Auf Bild 6 ist auch der Deckel des Blechs hinter dem Turm montiert, desgleichen die Sichthutze auf dem Turm.
Bilder 7 und 8: Die beiden im Original klappbaren Teile, mit denen das Rohr in Ruhestellung arretiert und der Turm zugleich vorne (wasser?)dicht gemacht werden konnte. Bilder von Original bringen mich ins Grübeln, ob diese Teile richtig wiedergegeben sind. Könnte es sein, dass im Modell nur der durch den schwarzen Bogen begrenzte Abschnitt erfasst wurde, während das Teil in Wirklichkeit noch weiter nach rechts geht und mit einer senkrechten (Gelenk)Kante abschließt (Bild 9)?

Als Nächstes wird das Hauptdeck mit den Beibooten und den Davids komplettiert, insbesondere letztere haben es in sich. Viel Raum zum Supern und Verzweifeln.
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Freitag, 16. Januar 2015, 19:26

30,5cm Geschütze (GM1 und GM2) (3)

Das vordere Geschütz ist erst in den letzten Tagen entstanden und noch nicht an Bord montiert, hier scheint es mir günstiger, zuerst das Hauptdeck mit Beibooten, Reling und Davids abzuschließen, bevor die vier kleineren Decks vorn und achtern fertig gestellt werden.

Noch nicht schlüssig bin ich mir, wann ich die schwarze Reling auf dem Rumpf und die vier Fallreeps montieren soll. Das sind sehr fragile und zudem kaum sichtbare Teile, die man bei der weiteren handhabung des Modells nur allzu leicht beschädigen kann.

Die Belichtung der Bilder ist leider mäßig, aber das Wichtige kann gut erkannt werden:

Bild 1: Hier sieht man gut, wie unterschiedlich die Form des eigentlichen Turms und die der Scheibe, die den Geschützsockel abdeckt, ist.

Bild 2: Der Kragen "i". Ich habe versucht, ihn in Längsrichtung etewas zu runden.

Bild 3: Die um gut 1mm erhöhte Wand des Geschützturms. Am Rand ist die hinzugefügte Lasche sichtbar.

Bilder 4 und 5: Das fertige Rohr - gute Schwenkbarkeit.

Bilder 6 bis 8: Die Klappen für das Geschützrohr sind zum Glück rückseitig von Carl vorgefärbt worden. Ich habe so gut ich konnte die Konturen von einem Foto (Bild 8 - auch schon im letzten Beitrag gezeigt) übernommen
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Mittwoch, 21. Januar 2015, 19:15

Beiboote und Bootslager (148 + 29 = 161 Teile)

Beigegeben sind insgesamt 12 Boote. Fotos der Massena zeigen wiederholt ausgesprochen kleine Boote, die z.B. an den Ankerkränen abgefiert wurden. Ob es sich hierbei um Boote handelt, die an Bord waren, oder um Hafenboote, kann ich nicht sagen, auf jeden fall sind diese nicht dabei.

Superung
Alle Fotos von Beibooten der französischen Marine dieser Zeit zeigen, dass diese oben einen dunklen, mutmaßlich schwarzen Streifen hatten (bei Dampfbooten breiter, bei Ruderbooten schmaler). Ansonsten waren die Beiboote hell, hier dürften Beige, oft aber auch Weiß als Farben hinkommen. Während der schwarze Streifen bei den Beibooten der „Iena“ vorhanden ist, fehlt er bei denen der „Massena“ durchgehend, was optisch unschön wirkt. Da ich meinen Malkünsten nicht traue und auch der Bootsrumpf im Original beim Übergang von schwarz zur hell oft eine Leiste aufwies, habe ich dünne schwarze Streifen zurechtgeschnitten und damit die Beiboote NACH dem Schließen der Rümpfe aber VOR dem Einkleben der Zwischenböden und/oder Duchten umklebt. Dabei habe ich bei den Booten mit Heckspiegel hinten angefangen, so dass die Naht des schwarzen Streifens später vom Ruder verdeckt wird. Bei den anderen Booten dagegen habe ich den schwarzen Streifen an einer Seite des Boots beginnen lassen. Durch das Umkleben der Bootsspitzen und der Hecks werden die stumpfen Klebnähte entscheidend gefestigt und man kann nun Zwischenböden und Duchten einpassen (dabei wird Druck ausgeübt, der eine stumpfe Klebnaht aufsprengen könnte). Mit diesem Trick kann man also gleichzeitig die Optik und die Stabilität der Beiboote deutlich verbessern (BIlder 1-6)
Die Dampfboote hatten natürlich Schiffsschrauben und zwar vierblättrige. Bei die „Iena“ sind im Ruder für die großen Dampfboot entsprechende Aussparungen vorgesehen, die sich gut auf die Teile der „Massena“ übertragen lassen. Beim kleinen Dampfboot muss dieser Ausschnitt hinten in den Rumpf geschnitten werden. Ein fummeliges Unterfangen, das mir allenfalls einigermaßen gelungen ist (Bilder 6-9). Eine vierblättrige Schraube konnte ich übrigens in meinem recht reichhaltigen Fundus nicht auftreiben, so musste eine dreiblättrige herhalten.
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  • 08 Massena Beiboote 001.jpg
  • 08 Massena Beiboote 004.jpg
  • 08 Massena Beiboote 005.jpg
  • 08 Massena Beiboote 008.jpg
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  • 08 Massena Beiboote 025.jpg

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Mittwoch, 21. Januar 2015, 19:28

Beiboote und Bootslager (2)

Bild 1: Hier kann man gut die überdimensionierte Ruderpinne sehen


Konstruktionsfehler
Die Dampfkessel aller drei Dampfboote ragen oben viel zu weit über das Boot hinaus. Bei den großen Booten sollte man nur die gerundete obere Hälfte des Kessels verwenden.

Bild 2: Ein fertiges Dampfboot mit tiefer gelegtem Kessel, die Risszeichnung des Originals zeigt dessen Anordnung (Bild 3), die hier im Querschnitt gezeigte Form des Rumpfes konnte ich leider nicht erreichen.

Vorsicht
Die Zwischenböden in den Dampfbooten müssen exakt ausgerichtet werden. Die Form des Rumpfes bietet hier keinen Anhaltspunkt, denn es bleibt nach vorne und hinten einiges an Spiel. Es muss das Teil mit den Duchten aufgelegt werden, um zu kontrollieren, dass diese nicht mit dem Dampfkessel kollidieren.

Stabilisierung
Die Lager BF1 sind recht fragil. Man sollte zumindest die zwei Latten verdoppeln, um eine angemessene Stabilität zu erzielen (Bild 4).

Anordnung
Es ist vorgesehen, die vier 8m Walboote mit ihren Lagern auf den 9m bzw. 10m Booten anzubringen. Auf keinem Foto der „Massena“ habe ich diese Anordnung gesehen, was nicht heißen soll, dass es sie nicht gegeben hat. Auf einigen Fotos sieht man die Walboote in die (ausgeschwungenen) vorderen oder achterlichen Davids eingehängt.

Sonstiges
Riemen sind in sehr großzügiger Anzahl beigegeben, wenn auch m.E. etwas kurze. Die neueren Versionen vom HMV überzeugen mich da mehr. Wenn man die 8m Walboote auf die 9m und 10m Boote klebt, sollten letztere keine Riemen erhalten, das wirkt optisch nur gedrängt.Die Beiboote wurden offenbar auf den Lagern BF1 frei auf dem Hauptdeck hin- und hergeschoben. Auf keinem Foto vom Original konnte ich hier Schienen ausmachen.
Der Heckspiegel der 9, 10 und 11m Boote überragte oben die Bordwand. Man müsste hier die Teile oben mit leichtem Übermaß ausschneiden, ist mir aber zu spät aufgefallen.

Als Nächstes waren 8 Beiboot auf dem Hauptdeck zu montieren, bevor dessen Reling angebracht werden konnte. Mit den Davids folgt ein weiterer umfangreicher Bauschritt.
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  • 08 Massena Beiboote 026.jpg
  • 08 Massena Beiboote 046.jpg
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  • 08 Massena Beiboote 022.jpg

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Mittwoch, 21. Januar 2015, 21:22

Hallo Zaphod

Da bist du ja überkritisch mit dir selber. Wenn ich bedenke was es heisst, das Loch für die Schraube in diesen Rumpf zu schneiden, dann habe ich allen Respekt vor deinem Resultat!

Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


im Bau: IJN Kaga (Dom Bumagi) / USS Maine (HMV)
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Gustav

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Mittwoch, 21. Januar 2015, 22:11

Moin Zaphod,

die Beiboote sind bestens geworden, alle Achtung :thumbup: .
Die Ruderpinne hebt sich da allerdings in der von Dir beschriebenen Form schon ab. Kannst Du vielleicht noch etwas nachbessern (z. B. abschneiden und Draht ansetzen) ?

Viele Grüße
Gustav
Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

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Mittwoch, 21. Januar 2015, 22:46

Hallo Andi, hallo Gustav,

vielen Dank für Euer Lob ! Wenn man halt diese Risszeichnungen sieht und auch Fotos von den elegant geschwungenen Heckpartien der Boote, denkt man immer "Das muss besser gehen!"

Der folgende Bauschritt zeigt, was aus den Booten geworden ist, denn jetzt wurden die Gefechtsmasten gesetzt, mit insgesamt 32 Drahtstückchen versehen (Halterung für Persenninge, Antennenspreizer) und dann auch die Boote auf dem Hauptdeck platziert.

Baureihenfolge

Also: Zuerst wie erwähnt die Gefechtsmasten. Die Halterungen ließen sich glatt aus Draht herstellen.
Bei den Antennenspreizern MF12 (hinten analog MA12) lässt sich die Stabilität bedeutend erhöhen, wenn in die Wand der Schanz (?) MF6 kleine Löcher gebohrt werden, IN denen die vier Drähte des Antennenspreizers mit Sekundenkleber verklebt werden. Die Position der Löcher müsste exakt bestimmt werden. Markierungen für die Drähte gibt es leider nur an MF 5 unten. Mir kam diese Idee erst nach Montage der Gefechtsmasten, so dass ich die Löcher nachträglich mit einer Nadel bohren musste. Die Positionierung der Löcher ist so nicht leicht und die Gefahr, andere Teile bei dieser Operation zu beschädigen, nicht gering. Das Resultat ist aber ganz passabel. Hinten bin ich darauf gekommen, die beiden mittleren Drähte etwas überstehen zu lassen, so läuft der Spreizer spitzer zu (Bilder 1-3), vorne prallten die Drähte noch alle aufeinander, das wirkt recht wuchtig.
Bild 5 zeigt die Halterung für Persenninge am hinteren Gefechtsmast. Wenn Schablonen für letztere beigegeben worden wären, hätte ich es vielleicht riskiert, zumal viele Hafenfotos die "Massena" mit Persenning zeigen.

Anschließend -auf jeden Fall aber vor der Reling- die je zwei vorderen bzw. hinteren 10cm Geschütze montieren (Bild 6). Darauf achten, dass deren Rohre so hoch stehen, dass die Reling noch glatt angebracht werden kann. Bei Laserreling kann auch eine kleine Delle in diese gedrückt werden, das entspricht sogar dem Original.

Es gibt keine Markierungen für die Bootslager, die wohl je nach Bedarf hin- und hergeschoben oder auch weggestellt wurden. Daher zuerst die Bootslager auf dem Hauptdeck probehalber auflegen und darauf wiederum die Boote. Wenn die Ausrichtung stimmt, die Boote auf den Lagern festkleben und dann die Lager auf dem Deck Bilder 7-9). Wie Gustav zu Recht festgestellt hat, konnten die Ruderpinnen so nicht bleiben. Ich habe sie kurzerhand beschnitten und oben geschwärzt, das entspricht etlichen Fotos vom Original.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 1 019.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 1 020.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 1 021.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 1 024.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 1 027.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 1 009.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 1 001.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 1 016.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 1 029.jpg

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Mittwoch, 21. Januar 2015, 23:01

So, weiter im Text:

Anschließend die Reling auf das Hauptdeck kleben. Das Biegen lässt sich anhand einer Kopie gut vornehmen. Laserreling muss allerdings gleich verklebt werden, da sich die Rundungen wieder zurückbilden.

Die vier mittschiffs angebrachten 10cm Geschütze zeigten mit ihrer Rohren außenbords. Hier ist die Gefahr groß, dass sie beim weiteren Verlauf des Baus beschädigt werden. Also: ERST IN DER ENDMONTAGE ANBRINGEN.

Ganz zum Schluss ein Blick voraus: Die acht kleinen Davids achtern und fast die Hälfte der 12 großen Davids ist fertig. Weil bei letzteren pro David ca. 2x10 winzige Löcher bzw Ovale auszusticheln sind, zieht sich das hin.
Auf keinen Fall darf man die großen Davids nur verdoppeln. Bilder vom Original zeigen, wie breit die waren. Ich habe beide Hälften verdoppelt, so dass insgesamt vierfache Stärke entstand, das erhöht auch die Chance die besagten Löcher und Ovale auszusticheln, ohne den David zu zerstören.
Drei Paare werden ein- und drei ausgeschwungen dargestellt werden. Bei letzteren ist Etliches an Ketten und Vertäuungen hinzuzufügen.

Wenn das alles montiert ist -inklusive der vier Walboote an Davids- beginnt die Endmontage - und die Frage, wo man das Schiff noch anfassen kann, ohne wieder etwas abzureißen.

Bild 3 zeigt auch, dass ich mir die Freiheit genommen habe, ein Bootslager wegzustellen. So ähnlich ist es auf Fotos zu sehen (Bild 4) und außerdem hatte ich ein Dampfboot vollkommen vermurkst, das ist jetzt eben unterwegs.

Bilder 5 und 6 zeigen die Dicke der Davids im Original.
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  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 1 007.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 1 006.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 1 030.jpg
  • 05 Massena original Bootslager weggestaut.jpg
  • massena-david dicke original-34a.jpg
  • Massena-Original-21.jpg

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Donnerstag, 5. Februar 2015, 23:36

Davids (50 + 114 = 164 Teile)

FB1= 4x3 + 4x7
FB2 (eingeschwungen) = 2x3 + 2x5 (Taue und Ketten)
FB2 (ausgeschwungen) = 2x2 + 2x9 (Taue und Ketten)
FB3 = 4x3 + 4x5
FB4 und FB 5 = 16 + (16 + 16 + 6)

Den Davids (FB1 bis FB5) sollte man einige Überlegungen widmen.

Durchbrüche
Alle Davids wiesen im Original etliche Durchbrüche auf. Diese können bei den kleinen Davids FB4 und FB5 (die unterschiedliche Nummerierung ist irritierend, die Teile sind –im Gegensatz zu FB2 und FB3- vollkommen identisch) nicht per Hand ausgestochen werden, dazu sind diese Teile viel zu schmal auch fehlt jede Markierung. Bei den großen Davids erscheint dies dagegen möglich, wobei mit äußerster Vorsicht vorgegangen werden muss, um die immerhin je ca. 10 Durchbrüche herzustellen, ohne den David zu zerstören. Die runden Durchbrüche lassen sich gut aufbohren. (Bilder 1-5) Wenn die Durchbrüche nicht plastisch gestaltet werden, würde ich die schwarzen Kreise und Ovale auf den großen Davids übermalen, sie machen sich optisch nicht gut.

Kleine Davids
Die kleinen Davids waren NICHT RUND, vom Ersatz durch Draht ist daher abzuraten. Vielmehr haben wir hier die bei Davids dieser Zeit häufiger vorkommende H-Form (im Profil) vorliegen, d.h. die Teile aus dem Bogen müssen hinten und vorne mit einem leicht überstehenden und sich zur Spitze des Davids leicht verjüngenden schwarzen Streifen beklebt werden – was ihnen im Übrigen eine gute Stabilität verleiht.
Die am Schiffsrumpf angebrachten dreieckigen Halter der kleinen Davids sollten abgeschnitten werden. (Bilder 6-9) Fotos vom Original machen auf mich den Eindruck, als ob diese Lager zu beiden Seiten jedes Davids gestanden hätten, d.h. man bräuchte nicht acht, sondern 16 dieser Teile. Wenn sie nicht benötigt wurden, wurden diese Davids weggeklappt.

Bild 8: Viel zu schmal, um irgendwelche Löcher auszustechen
Bild 9: Und im Original waren die Davids fast der Länge nach gelocht. Ich glaube selbst mit laser ginge das kaum, das Teil hätte einfach keinerlei Stabilität mehr.
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  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 2 006.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 2 007.jpg
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  • 09 Massena Davids achtern 002.jpg
  • 09 Massena Davids achtern 003.jpg
  • Massena-original-10b.jpg

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Donnerstag, 5. Februar 2015, 23:56

Davids (Fortsetzung)


Die Davids mit ihrern Durchbrüchen haben doch einige Wochen Zeit gekosten, zumal ich parallel die insgesamt 8 Niedergänge der vier Fallreeps gebaut habe.

Große Davids
Hier ist VOR dem Ausschneiden zu entscheiden, in welcher Position die Davids angebracht werden sollen. Die Originale müssen drehbar gewesen sein (Drehgelenk mitten im David?). Sollen die Davids nach innen zeigen und keine Boote eingehängt werden, müssen keine Veränderungen vorgenommen werden.
Ansonsten empfiehlt sich eine Teilung am Übergang vom beigen zum schwarzen Teil des Davids. Man vertauscht dann jeweils bei zwei Davidhälften die Oberteile und klebt das Ganze auf eine Lage Abfallkarton. (Bilder 1-2) Anschließend werden ggf. die Durchbrüche ausgestochen und dann die beiden Hälften verklebt, so dass jeder David vierfache Kartonstärke aufweist. Auf diese Weise ist für Stabilität gesorgt. Fotos des Originals zeigen übrigens, dass diese Davids eine erhebliche Dicke hatten, die vierfache Kartonstärke dürfte durchaus angebracht sein.

Bild 1: Vorgegebene Haltung der Davids = eingeschwungen. Den kleinen Zapfen in der Mitte konnte ich bei Fotos der Originals nie ausmachen.
Bild 2: Nach der Trennung, Anordnung in ausgeschwungener Position.

Der so modifizierte David, an dem ein Boot hängen soll, darf nicht an die Bordwand geklebt werden. Ganz unten waren die Davids offenbar mit einem Gelenk an der Bordwand fixiert. Mittig, d.h. genau in Höhe der Kante des Hauptdecks, konnten die Davids von der Bordwand gelöst und mit Hilfe von Ketten nach außen geklappt werden, bis ihr Abschnitt oberhalb des Knicks genau parallel zur Wasseroberfläche stand. Danach wurden die an zwei Taljen eingehängten Boote abgefiert. Zusätzliche Stabilität verliehen den ausgeklappten Davids noch einige von ihnen zur Bordwand führende Stangen und Taue.

Bild 3: Zwei eingeschwungene Davids in der Endmontage. Die oben erwähnte Kette wurde in Ruhestellung hinten auf dem David fixiert. Die unteren Rollen waren eher oval, die späteren Davids wurde entsprechend ausgestattet.
Bild 4: Eine herrliche Aufnahme vom Original (Blick Steuerbord von achtern, sichtbar die großen Davids 2 bis 4), Renaud sei Dank ! Die zahlreichen Taue, die vom Ende des Davids zu dessen Mitte verlaufen, waren auf den Fotos nur zu sehen, wenn von diesem David schon ein Boot abgefiert worden war. Sehr gut sichtbar wird bei dem David im Vordergrund auch die Schelle oben. Diese wurde aus den Teilen der "Chanzy" von Orel nachgebildet, auf Bild 3 kann man sie sehen. Die vorderen beiden großen Davids hatten diese Schellen m.E. nicht, zumindest konnte ich sie auf keinem Foto ausmachen.
Unten auf dem Bild wird auch das Tau bzw. die Stange sichtbar, die von der runden hellen Verdickung des Davids zum anderen David führte. Diese Stangen wurden aus gezogenem Gussast nachgebildet (Bild 7). Mit auf Bild 7 sichtbar, die geöffneten Luken, die jetzt auch angebracht werden müssen.
Bild 5: Das erste Paar Davids in Position. Eingeschwungen zeigten die Schellen nach außen. Auf Fotos konnte ich bei den eingeschwungenen Davids keine Taue ausmachen, auch das von Spitze zu Spitze führende Tau wurde offenbar erst vor dem Ausfieren angebracht.

Beiboote konnten noch mit Planen abgedeckt in die nach außen gedrehten aber nicht ausgeschwungenen Davids gehängt werden. In diesem Fall verliefen von den Taljen zwei dicke Taue um das Boot.
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  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 2 006.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 2 001.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 2 Davids 009.jpg
  • Massena-Original-23.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 2 Davids 012.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 2 Davids 013.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 2 Davids 019.jpg

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Freitag, 6. Februar 2015, 00:11

Davids (vorläufiger Abschluss)

Für mein Modell habe ich mich für vier verschiedene Positionen der Davids entschieden:

3 Paare eingeschwungen (Bild 1)
1 Paar ausgeschwungen und abgeklappt, aber leer, d.h. das betreffende Boot wurde schon zu Wasser gelassen (Bilder 2-4)
1 Paar ausgeschwungen und abgeklappt mit Beiboot dran (letzteres kann erst montiert werden, wenn Fallreeps und die schwarze Reling auf dem Rumpf montiert sind) (Bilder 4-6)
1 Paar ausgeschwungen, aber noch nicht abgeklappt (Bilder 7-9).

Um Kollisionen mit den Verstrebungen der ausgeschwungenen Davids zu vermeiden, mussten jetzt auch die mittleren vier 13,8cm Geschütze angebracht werden. Beim voll abgeklappten David musste das Geschütz leicht nach außen gedreht werden, ob das dem Original entspricht, muss bezweifelt werden, denn die Geschützrohre waren im Hafen mit einer Drahtverstrebung (nicht unähnlich denen, die bei schweren Panzergeschützen zur Fixierung benutzt wurden) festgestellt. Die wollte ich aber nicht nachbilden, denn die Geschütze waren mit einigem Aufwand dreh- und schwenkbar gemacht worden.

Derzeit montiere ich Teile der Fallreeps. Dies muss m.E. vor der schwarzen Reling auf der Außenhaut geschehen, weil man sonst letztere bei der Montage der Fallreeps leicht beschädigen würde. SEHR ÄRGERLICH ist das Fehlen sämtlicher Markierungen für die immerhin sechs zu montierenden Plattformen. Hier ergibt sich ein vermeidbarer Blindflug, der zumindest bei einem Fallreep zu einem ausbaufähigen Ergebnis geführt hat. Mehr davon demnächst.

Mit den Fallreeps hat die Endmontage begonnen und die bringt ein bekanntes Problem in forcierter Form: WO FASSE ICH DAS MODELL NOCH AN?
Wenn Fallreeps und schwarze Reling montiert sind, kann man das Schiff mittschiffs nicht mehr anfassen, ein zusätzliches Sicherheitsrisiko bilden die ausgeschwungenen Davids.
Jetzt gilt es aber noch vier kleine Decks mit Reling und Kleinteilen zu bestücken. Hinten werden dabei die 8 kleinen Davids dafür sorgen, dass man das Modell auch hier kaum noch anfassen kann. Vorne bleibt bis zuletzt das winzige Backdeck ganz vorn. Aber da kommen zwei Ankerkräne drauf und die massiven Hauptanker, deren Ankerstöcke quer vom Schiff abstehen, an die Seite.
Und selbst wenn man das überlebt hat, ohne das Modell versehentlich zu demolieren, folgen abschließend noch die beiden Mastspitzen und dann die Takelage.
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  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 2 Davids 035.jpg
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  • 12 Massena Endmontage 1 Geschütze 005.jpg

Ehemaliges Mitglied P_H

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68

Freitag, 6. Februar 2015, 07:39

Hallo Zaphod

Meine Güte, das ist ja filligranst-Arbeit, was Du hier zeigst! Das wird ein geniales Modell, das mich zwar immer wieder an ein Bügeleisen erinnert, aber auch ein solches kann schön sein :P
Grosser Respekt, ich würde mich schon allein der Form wegen nicht an ein solches Model trauen!


Freundliche Grüsse
Peter

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69

Freitag, 6. Februar 2015, 09:02

Hallo Zaphod

Massarbeit vom Feinsten :thumbsup:. Da hätte ich mich wohl nicht ran getraut. Und die schräg nach aussen stehenden Davits: Klasse!

Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


im Bau: IJN Kaga (Dom Bumagi) / USS Maine (HMV)
in letzter Zeit fertig gestellt:
DC-3 nach Alan Rose (paper modelers) / Streichquartett (Schreiber) / Beowulf (HMV) / Dõna Diana (HMV)

Gustav

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70

Freitag, 6. Februar 2015, 22:37

Moin Zaphod,

Spitzenklasse :thumbup: , besser geht´s nicht.
Wunderbar anzusehen, verdient höchsten Respekt!

Gruß Gustav
Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

Zaphod

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71

Sonntag, 8. Februar 2015, 17:10

Hallo Peter, Andi und Gustav,

vielen Dank für euer Lob ! Die Davids waren wirklich eine fummelige Geduldsarbeit.

Weiter ging es mit dem ersten Teil der Fallreeps. Hiervon gibt es gleich vier, die aus je zwei unterschiedlich langen Niedergängen und 1-2 Plattformen bestehen.

Fallreeps
DS 6 (mittschiffs) = 2x 26 + 2x6 + 4 = 68 Teile
DS 7 (achtern) = 2x 31 + 2x6 + 4 = 78 Teile

Superung / Stabilisierung
1) Die Fallreeps wurden mit dreifach angestrebten Davids eingeholt, die sich gut aus Draht herstellen lassen
2) Die Geländer der langen Niedergänge wurden durch je zwei Streben in drei Abteilungen geteilt. Diese ließen sich aus Abschnitten von Laserreling gut nachbilden, sind aber fummelig einzusetzen. Alternativ kann man sie auch einzeichnen und dann gleich beim Ausschneiden stehen lassen, dann wird allerdings das Ausschneiden fummeliger.
3) Alle Grätings wurden auf schwarzem Abfallkarton verdoppelt, die weißem Quadrate mit blassschwarzer Farbe überstrichen
4) Alle Stützen und die Sprossen der Fallreeps wurden auf schwarzem Abfallkarton verdoppelt.

Sonstiges
Es fehlen am Rumpf Markierungen für die Plattformen, das erschwert die Ausrichtung der langen unteren Plattformen
Die Montagezeichnung für die Reling auf den achteren quadratischen Plattformen weist m.E. einen Fehler auf: Der kurze Niedergang muss direkt an der Bordwand liegen (sonst kommt wiederum die Einzeichnung der Reling auf der unteren Plattform nicht hin), die Reling suggeriert aber, dass er absteht.

Bilder 1 und 2: Die Einzelteile eines Fallreeps. Hier in Bild 1 links im Bild der David, der noch um seine Streben und Taue ergänzt werden muss. Beim langen Niedergang sind die zwei eingezogenen Streben gut erkennbar.
Bilder 3 und 4: Einziehen der Streben
Bilder 5-8: Hier sieht man das achtere Fallreep an Backbord montiert. Der David ist probehalber eingesteckt, hier empfiehlt es sich, den Draht so zu bemessen, dass er innen auf der Grundplatte aufruht. Der lange Niedergang kommt erst später, da er wirklich hochgradig abreißgefährdet ist.
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  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 3 Fallreeps 001.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 3 Fallreeps 002.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 3 Fallreeps 003.jpg
  • 10 Massena Hauptdeck Endmontage 3 Fallreeps 003a.jpg
  • 12 Massena Endmontage 2 Fallreeps 001.jpg
  • 12 Massena Endmontage 2 Fallreeps 002.jpg
  • 12 Massena Endmontage 2 Fallreeps 003.jpg
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Zaphod

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72

Sonntag, 8. Februar 2015, 17:39

Ein Blick auf das vordere Fallreep, ebenfalls noch ohne unteren Niedergang. Hier ist zwischen Plattform und 13,8cm Geschütz keine Luft, man muss sehr genau arbeiten.

An Backbord habe ich zuerst den kleinen Niedergang angeklebt und dann die lange Plattform drunter. letzteres war ein arges Gewürge. An Steuerbord habe ich zuerst den Niedergang auf die Plattform geklebt und dann beides gleichzeitig verklebt (bei der Plattform wurden die Klebeflächen z.T. mit Weißleim und z.Z. mit Uhu bestrichen. Das Uhu hält die Plattform am Rumpf, während Feinjustierungen erfolgen, der Holzleim sorgt für schnelles Abbinden, so dass die Plattform nicht ewig gestützt werden muss.

Es folgte die schwarze Reling auf dem Rumpf. Diese soll laut Anleitung bis zum achteren 13,8cm Turm reichen, doch Fotos vorm Original in später Konfiguration (d.h. dem Modell entsprechend) zeigen hier ein weiteres Segment, das deutlich höher angesetzt ist und ca. bis zur Höhe der Poller auf dem achteren Deck reicht. Leider kann ich den Fotos, die mir zur Verfügung stehen, nicht exakt entnehmen, wo diese Reling endet (Bilder 3 und 4)
Montiert wurde jedoch von vorne.

Bild 5: In die Laserreling kann man sehr gut den links am Rand zu sehenden Übergang hineinmodellieren. Bei scharfen Knicken neigt die HMV-Laserrelig leider zum Aufplatzen.
Bild 6: Der Übergang von oben
Bild 7: Das erste Segment der Reling ist mit Abstand das längste und schwer in einem Stück zu montieren
Bild 8: Das sich anschließende zweite Segment hat eine kuriose Form. Es beginnt unter der Plattform des Fallreeps (dort könnte man es auch weglassen) und muss hier in der Höhe reduziert werden. Dann reicht es schräg nach oben auf die Viertelplattform des 27,8cm Turms, deren zweiter Hälfte es folgt und schließlich scharf abknickt, um am Sockel des Geschützturms zu enden.
Bild 9: Das montierte Segment, leider hier an backbord, während Bild 8 steuerbord zeigt. Gut sichtbar auf Bild 9 das dritte Segment, das den 27,8cm Turm und den 13,8cm Turm verbindet.
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  • 12 Massena Endmontage 2 Fallreeps 006.jpg
  • 12 Massena Endmontage 2 Fallreeps 008.jpg
  • Massena-original-10c.jpg
  • Massena-original-34b.jpg
  • 12 Massena Endmontage 4 Reling 001.jpg
  • 12 Massena Endmontage 4 Reling 002.jpg
  • 12 Massena Endmontage 4 Reling 003.jpg
  • 12 Massena Endmontage 4 Reling 005.jpg
  • 12 Massena Endmontage 4 Reling 012.jpg

Zaphod

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73

Sonntag, 8. Februar 2015, 18:30

Bilder 1 und 2: Das vierte Segment. Es war unklug, die Stützen der Fallreepsplattform vorher anzubringen. Bei den anderen drei Plattformen wurden sie erst nach der Reling montiert.

Doch das fünfte Segment der schwarzen Reling konnte noch nicht montiert werden, zuvor mussten die hinteren beiden Decks mit Reling und Kleinteilen versehen werden.

Bilder 3 und 4: Die Reling des oberen achteren Decks muss in der Mitte einen "u"-förmigen Einschnitt für das 30,5cm Geschützrohr bekommen. Vorformen ist hier unabdingbar. Noch vor der Reling wurden an Steuerbord die letzten 10 offenen Lukendeckel angebracht (Bild 4)

Bild 5: Es folgten am oberen Deck ein kleiner Lüfter und die beiden Abdeckungen des Oberlichts. Die Reling des unteren Decks wird bei vielen Modellen schwarz gehalten. Da aber die Admiralskajüte zu diesem Deck führte, hielt ich es für angezeigt, auch hier beige mit braunem Handlauf zum Einsatz kommen zu lassen.
An der Wand zum oberen Deck stehen vier Lüfter, die drei Rundköpfe sollten geschlossene Deckel bekommen, Fotos vom Original zeigen aber, dass sie vier viertelkreisförmige Öffnungen aufwiesen und so wurden sie dann auch ausgeführt (Bild 7). Ergänzt wurde der auf Fotos sichtbare Dreifachpoller. Dieser müsste außen mit 1-2 Lagen Karton unterfüttert werden, um waagrecht zu stehen. Ganz hinten die Sockel für zwei Leichtgeschütze, ggf. Mitrailleusen. Mir ist nicht klar, ob diese um 1910 (Bauzustand des Modells) nicht mehr an Bord waren oder ob sie zumeist nicht montiert waren. Ergänzt wurden auf den Kartonsockeln nach Fotos vom Original zwei Zapfen (Bild 6, die abgescheuerte Farbe an der Reling wurde noch überstrichen). Auch die runden Deckel knapp über der Wasserlinie (Bild 6) und die erhabenen Buchstaben des Schiffsnamens sind angebracht.

Bilder 8 und 9: Jetzt kamen die letzten Segmente der schwarzen Reling an Bord. Deren achterer Zipfel hätte nicht ganz so stark binnenbords verlegt werden dürfen, gerade habe ich eine Werftzeichnung nachgesehen, auf der der Verlauf der Reling eingezeichnet ist. Ihre Länge stimmt aber genau: etwas über den Poller hinausragend.

Wie man sieht, ist auch ein achterer 13,8cm Turm schon an Bord. Der zweite ist ihm mittlerweile gefolgt.

Das sieht schon fast fertig aus, aber es fehlen immer noch deutlich über 100 Teile -dennoch, die Fertigstellung im Februar müsste möglich sein.

Jetzt geht es nach vorne, wo weitere zwei Decks zu bestücken sind und das Modell danach kaum noch anzufassen sein wird.

Anschließend kommen die letzten Teile der Fallreeps, zwei Davids mit Rettungsringen, die achteren Davids und die letzten vier Beiboote an Bord.

Den Schluss machen dann die beiden Mastspitzen und die Takelage.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 12 Massena Endmontage 4 Reling 013.jpg
  • 12 Massena Endmontage 4 Reling 014.jpg
  • 12 Massena Endmontage 4 Reling 016.jpg
  • 12 Massena Endmontage 4 Reling 017.jpg
  • 12 Massena Endmontage 4 Reling 020.jpg
  • 12 Massena Endmontage 4 Reling 021.jpg
  • 12 Massena Endmontage 4 Reling 023.jpg
  • 12 Massena Endmontage 4 Reling 026.jpg
  • 12 Massena Endmontage 4 Reling 028.jpg

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J.R.

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74

Montag, 9. Februar 2015, 18:52

Hi Zaphod,

sehr eindrucksvoll Deine Bilder von der Massena! So nähert sich der Bau der Vollendung.

Gruß Jens
________________________________________________________

Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.
(Henri Matisse )

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75

Donnerstag, 12. Februar 2015, 23:38

Hallo JR,

ja, die Zielgerade ist erreicht. Dieses Jahr will ich aber unbedingt auch wieder einen Flieger bauen, die Vindicator oder die Fokker D VII. von Herrn Mistewicz, die Dauntless von Halinski oder die Caproni Stipa stehen da in der engeren Wahl.

Die Anker im Bugbereich standen an. Die zwei kleinen Anker an der Außenhaut waren schon vor einiger Zeit montiert worden, hier gibt es nichts Nennenswertes zu vermelden.

Anker (54 + 16 = 70 Teile)
DS 1 = 2x3 + 2x3
DS 2 = 2x7
DS 3 = 2x8
DS 4 = 2x6
Ankerketten: 4 Teile
Ankerlager: 2x3 + 2x3 = 12 T

Superung
Die Ankerklüsen DS1 erhielten zusätzlich gemäß Fotos vom Original Deckel mit einem Beschlag (Bild 5). Fotos vom Original zeigen außerdem, dass sie nicht schräg lagen, wie im Modell, sondern sich längs von oben nach unten erstreckten (Bild 1).

Die nur durch Striche angedeuteten Steigeisen heckwärts vom Anker wurden durch dreidimensionale Steigeisen ersetzt (Bild 5)

Zwischen den Ankerklüsen befanden sich vier weitere Steigeisen, die auf dem Modell nicht eingezeichnet sind, diese wurden ergänzt (Bild 5).

Während ich auf Fotos vom Original die im Modell vorgesehenen je zwei geknickten Halterungen "e" und "f" (Bild 3) unten am Anker nicht ausmachen konnte (Bilder 1 und 2, Bild 1 zeigt vier kleine Auflagen (Winkel?), die beim Anker in Ruheposition fast unsichtbar sind und daher nicht ergänzt wurden), zeigte ein Foto im oberen Bereich des Ankers eine kleine Kette, mit der der Anker an der Bordwand fixiert wurde (Bild 2). Diese wurde ergänzt.

Änderungen
Die Querstangen für die Anker sind m.E. deutlich zu dünn. Hier wurden Polysterolröhrchen von 1,5mm Durchmesser verwendet, diese passen genau durch das Loch oben im Anker (Bild 5 im Vergleich zum Original in Bild 2).

Die Anker DS2 hatten m.E. zu wenig Körper. Eine Hälfte wurde daher verdoppelt

Montage
Fotos vom Original zeigen
dass der Ankerstock zwischen Oberkante und Durchzug der Reling hindurchging (Bild 2)
dass die Ankerkette zumeist durch die vordere Ankerklüse geführt wurde

Bild 4: Die Unterlage für den Anker.
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  • massena-original-20a.jpg
  • massena-original-41b.jpg
  • 12 Massena Endmontage 5 Anker 002.jpg
  • 12 Massena Endmontage 5 Anker 001.jpg
  • 12 Massena Endmontage 5 Anker 007.jpg
  • 12 Massena Endmontage 5 Anker 008.jpg
  • 12 Massena Endmontage 5 Anker 010.jpg
  • 12 Massena Endmontage 5 Anker 014a.jpg
  • 12 Massena Endmontage 5 Anker 014b.jpg

Zaphod

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76

Donnerstag, 12. Februar 2015, 23:48

Im Zuge der Montage der Buganker wurden auch die beiden vorderen Decks nahezu komplettiert.

Das vordere 30,5cm Geschütz wurde zunächst ohne Deckel aufgeklebt, um ggf. von oben Anpressdruck ausüben zu können, ohne die Turmdecke einzudrücken. Sehr bewährt hat sich auch hier die oben im Turm eingeklebte Profilscheibe (Bilder 1 und 2).
Dieser Turm erhielt die dem Original abgeschauten vergrößerten Rohrfixierungsblenden (Bilder 3 und 4).

Die Reling mit dem hölzernen Handlauf ließ ich zu Beginn des vorderen Geschützdecks enden (BIld 5). Fotos von Original zeigen hier eine feinere Reling, z.T. mit leicht durchhängenden Durchzügen, das ist ja auch logisch, auf diesem Deck musste die Reling vor einem Gefecht demontiert werden können.

Es folgten noch die Abdeckungen des Oberlichts und vier Lüfter. Die runden Lüfter wurden wieder mit einem Deckel auf vier kleinen Stützen versehen.

Nun fehlen hier nur noch der Flaggenstock und die beiden Ankerkräne, diese sollten erst ganz zuletzt montiert werden, da hier die Gefahr des versehentlichen Abreißens sehr hoch ist.


Derzeit arbeite ich an den vier Fallreeps, ziemlich fummelig und bei den hnteren beiden ist mir die Ausrichtung nicht gut gelungen. Davon am Wochenende mehr.
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  • 12 Massena Endmontage 7 008.jpg
  • 12 Massena Endmontage 7 006.jpg
  • 12 Massena Endmontage 7 011.jpg
  • Massena-Original-41a.jpg
  • 12 Massena Endmontage 7 015.jpg
  • 12 Massena Endmontage 7 023.jpg
  • 12 Massena Endmontage 7 024.jpg
  • 12 Massena Endmontage 7 025.jpg
  • 12 Massena Endmontage 7 027.jpg

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Zaphod

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Sonntag, 15. Februar 2015, 01:14

Letzter Abschnitt der Fallreeps

Vier sehr delikate Baugruppen. In sich fragil (lange Niedergänge) und mit nicht allzuviel Klebefläche am Modell zu befestigen.

Die vorderen beiden Fallreeps fallen etwas schlichter aus, da sie nur eine Plattform -von der Form her eher einen Steg- aufweisen (Bild 1)

Die Davids der vorderen Fallreeps befinden sich fast genau in einem Knick der Reling. Drei Abstrebungen wie bei den hinteren Fallreeps anzubringen, hätte hier sehr gedrängt ausgesehen, daher nur eine Strebe, die sich auf den Bildern leider kaum ausmachen lässt.

Unsauber gearbeitet habe ich bei den hinteren Fallreeps. Die Bauskizze (Bild 5) zeigt, dass die obere Plattform "a" knapp unterhalb der Tür in der Bordwand anzusetzen ist. Was ich nicht erkannt habe, ist, dass die untere Plattform "c" mit den Stützen "d" AUF der Welle der Außenhaut aufruhen soll. Hier machte sich die fehlende Markierung für "c" schmerzlich bemerkbar. Der langen Rede kurzer Sinn: Ich habe den oberen Niedergang in einem zu stumpfen Winkel montiert. Da ich dessen Reling mit der Außenhaut verklebte, konnte er ohne zerstört zu werden, nicht wieder abgelöst werden. Die untere Plattform musste deshalb ca. 2mm zu hoch angebracht werden.
Dies rächte sich bei den langen Niedergängen. Diese enden viel zu weit oben. daher habe ich mich entschieden, sie im hochgezogenen Zustand darzustellen.
Bild 6 zeigt, dass die unteren Niedergänge niedergelassen fast das Wasser berühren. Gut sichtbar ist auch die dreifache Abstrebung des Davids für das Fallreep.
Bild 7 zeigt das Fallreep im aufgezogenen Zustand.
Bild 8: Niedergänge in der Montage
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  • 12 Massena Endmontage 2 Fallreeps 023.jpg
  • 12 Massena Endmontage 2 Fallreeps 015.jpg
  • 12 Massena Endmontage 2 Fallreeps 016.jpg
  • 12 Massena Endmontage 2 Fallreeps 017.jpg
  • 12 Massena Endmontage 2 Fallreeps 024.jpg
  • Massena-Original-21.jpg
  • massena-original-34d.jpg
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Sonntag, 15. Februar 2015, 01:18

Im Endeffekt machen sich die hochgezogenen Fallreeps nicht schlecht, aber an Steuerbord hätte ich es doch gerne heruntergelassen gezeigt.

Es folgen die acht achterlichen Davids, die aufgestellt zu meinem Leidwesen das Ausschwenken der achterlichen 13,8cm Geschütze blockieren, von diesen demnächst mehr.

Derzeit fehlen noch maximal 50 Teile, darunter allerdings die Takelage.
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wiesel

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Sonntag, 15. Februar 2015, 14:33

Hallo Zaphod,

ein klasse gebautes Modell bisher! :thumbsup:

Könntest Du mal eine Ganzkörperaufnahme einstellen?
Bis die Tage...

Helmut



Populisten aller Länder, vereinigt Euch! :evil:

Zuletzt fertiggestellt:

SRK ERNST MEIER-HEDDE und
SRK HERMANN RUDOLF MEYER

sowie

Feuerschiff AMRUMBANK / DEUTSCHE BUCHT (Passat-Verlag)

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Sonntag, 15. Februar 2015, 14:41

Hallo Helmut,

das mache ich demnächst. Die Fertigstellung steht ja kurz bevor und dann gibt es Gesamtaufnahmen.

Heute gilt es erst einmal die Mastspitzen zu setzen. Nach deren Durchtrocknen kann getakelt werden und dann fehlt wirklich nicht mehr viel (Fahnenstangen, die beiden Ankerkräne vorne, die in die ausgeschwungenen Davids einzuhängenden Boote)

Zaphod

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