Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Kartonbau.de - Alles rund um Papiermodelle, Kartonmodellbau und Bastelbogen. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Sonntag, 1. Juni 2014, 22:35

10 KBW: P-38 H Lightning, Halinski KA, 1:33 [FERTIG]

Hallo Bastelfreunde,

Als meinen Beitrag zum 10. KBW beginne ich nun einen Baubreicht vom Bau des US-amerikanischen schweren Höhenjagdflugzeugmodells Lockheed P-38 H Lightning, natürlich im Maßstab 1:33.

Den hier zugrunde liegenden Bastelbogen habe ich bereits hier vorgestellt.
Zur Vereinfachung der Arbeit verwende ich einen Laserspantensatz, sowie eine Plastikhaube, einen Kanonensatz und einen Ätz-/Lasercutsatz.

In meinem Baubericht habe ich vor, mich an den Vorschlägen und der Baureihenfolge orientieren, wie der Konstrukteur des Bausatzes vorgesehen hat.


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »frettchen« (14. September 2014, 12:00)


2

Sonntag, 1. Juni 2014, 22:43

Hallo Bastelfreunde,

Als allerersten Schritt habe ich mir die Teile für meinen ersten Bastelaben vorbereitet - es sollten 23 Elemente werden.




Ich habe den Zusammenbau ich mit dem Hauptrumpf des Flugzeugs begonnen: Die Lasercut-Spantenelemente 1-5 sowie "normale" Teile 1-3 wurden zu einer Einheit zusammen gebaut.
Dies ist die Sektion des Rumpfes, die sich unmittelbar vor dem Cockpit befindet, vorne befinden sich runde Öffnungenfür die Läufe der Gewähre, und teilweise an der unteren Seite gibt es einen Abschnitt des Fahrwerkschachts des vorderen Rades.

Ich habe die LC-Spanten mit jeweils 2-3 Tropfen Sekundenkleber punktuel miteinander verbunden.
Diese Verbindung sollte hier für die Teile für genügen Stabilität sorgen.


3

Sonntag, 1. Juni 2014, 22:48

Dies ist das Element 5a – die Beule für die Aufnahme des Vorderrades.
Ich habe bei mit unterschiedlich gefärbten Teil (obere Seite –dunkelgrün, untere Seite- gelb) nach dem sorgfältigem Ausschneiden die Kanten verständlicherweise nicht retouschiert.

Die einzelnen „Blätter“ habe ich vorsichtig mit kleinsten Mengen an Uhu alleskleber ( es reichten 2 kleine Tropfen davon) zusammengeklebt, indem ich sie paarweise in meinen Fingern jewieils ewa eineinhalb Minuten lang miteinander gedrückt gehalten habe, und anschließend zu zwei weiteren überging, usw.

Ich betone jedoch, dass absolut sauberes Verkleben hier praktisch nicht möglich ist, es bleiben immer noch kleine Klebeflecken – ich habe dabei versucht meinen guten Teil hier beizutragen.


4

Sonntag, 1. Juni 2014, 22:54

Die eingesetzte „Beule“ eingesetzt, schmigte sich quasi perfekt in das für sie vorgesehenes Loch in den Elementen 5-W7-5b.

Auf den Fotos hier sind von mir ebenfalls bereits die seitlichen Wände des Fahrwerksschachtes des Vorderrades.
Hier bitte nicht vergessen, vor ihrem Zusammenbau die kleinen Löcher für die Befestigungen des Vorderradgestells.
Zu beachten ist ebenfalls, dass die beiden Wände nicht symmetrich sind – sie haben zwar je zwei Knicks, die linke Wand jedoch deulicheren von beiden.




Grüße

Alfred

5

Montag, 2. Juni 2014, 22:00

Hallo Bastelfreunde,

ich habe im Folgenden die Hauptrumpfsillouhette ergänzt:
es wurden ihre hintere und untere Skelettelemente hinzugefügt, so das der hintere Abschluss des Cokpits und der des Fahrwerksschachts des Vorderrades entstand, genauso wie die seitlichen Bügel für die Seitenwände des Cockpits.







Grüße

Alfred

6

Mittwoch, 4. Juni 2014, 21:50

Hallo Bastelfreunde,

nun widmete ich mich der linken Cockpitwand.

Zunächst habe ich mich der Schaltfläche mit Gaspedalen (diese sieht man ja mit auf den unteren Bildern) zugewandt.
Dabei kam das erste Ätzteil zum Einsatz.
Dieses habe ich mit verdünntem Schwarzlack bemalt, und nach dem Trocknen etwas abgeschrabt.




So sieht das Teil schon etwas benutzter aus...




Ein weiteres Ätzteil, das man eigentlich auch gut aus Papier hätte nehmen können...




Die Griffe der Gaspedale habe ich je einen Tropfen dreimal Kittifix spendliert, und nachdem diese ausgehärtet waren, wurden sie noch mit der passenden Farbe gefärbt.




Die fertige linke Cockpitwand ließ sich reibungslos ins Cockpi einfügen.




Grüße

Alfred

Wanni

Erleuchteter

  • »Wanni« ist männlich

Beiträge: 4 098

Registrierungsdatum: 13. April 2006

  • Nachricht senden

7

Donnerstag, 5. Juni 2014, 07:15

Man Freddy, Du ziehst Dein Ding durch, wah... :thumbup:
:whistling:

8

Donnerstag, 5. Juni 2014, 21:34

Hallo Alfred,

wir bauen ja Geschwisterflugmuster (finde ich jedenfalls). Und das auch noch ziemlich zackig, das mir aber Brötchen verdienen, Haushalt, Kinder und Ehefrau (alles optional und fakultativ) nicht zu kurz kommen.
Aber so ein Halinski-Teil hat ja aber auch soooooooooo viele, vor allem Kleinteile.

@Wanni: Immer daran denken: Die Ersten zuletzt sein werden und die Letzten werden sein erst.
Herzliche Grüße
Gerald


---------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ua mau ke ea o ka āina i ka pono

9

Donnerstag, 5. Juni 2014, 21:35

Hallo Bastelfreunde,

@Wanni, ja klar doch... ^^


Zum Baufortschritt:

weiter ging es bei meiner Lightning mit dem Erstellen der rechten Cockpitwand.
Dies geschah ziemlich unspektakulär - da kann ich mich über die mangelnde Passgenauigkeit nicht beklagen.






Grüße

Alfred

Wanni

Erleuchteter

  • »Wanni« ist männlich

Beiträge: 4 098

Registrierungsdatum: 13. April 2006

  • Nachricht senden

10

Freitag, 6. Juni 2014, 09:48

Zitat

@Wanni: Immer daran denken: Die Ersten zuletzt sein werden und die Letzten werden sein erst.

Wanni froh sein kann dabei ist überhaupt! :D
:whistling:

11

Samstag, 7. Juni 2014, 21:40

Hallo Bastelfreunde,

@Gerald, bei sooo vielen "Betätigungafäldern" muss Mann schon (die richtigen) Prioritäten setzten... :D
@Wanni, ach ja, das allseits bekannte olympische Motto...


Zum Baufortschritt:

jüngst habe ich die Mittelkonsole zusammengebaut.
Diese trägt zugleich die Seitenruderpedale.
Die Auflegeflächen für die Füße bei den Setenruderpedalen sind wiederum Ätzteile, die ich schwarz angemalt habe.




Grüße

Alfred

12

Montag, 9. Juni 2014, 13:35

Hallo Bastelfreunde,

jetzt war es an der Zeit, mit oberen Abdeckrahmen (bestehend aus einem LC-Teil, das an den äußeren Rändern abzuschrägen war, und einem Kartonteil) das Cockpit abzuschließen.




Anschließend habe ich das "Hauptrumpfschwänzchen" zusamengepuzzelt...




... und es an der Rest des bisherigen Rumpfes festgeklebt.



Grüße

Alfred

13

Montag, 9. Juni 2014, 17:55

Hallo Bastelfreunde,

die nächste Baugruppe, in diesem Fall ein schwarz lackiertes und abgewetztes Ätzteil, ist die Instrumententafel.




Die zweite Baugruppe ist eine Instrumentenkonsole.




Diese beiden Baugruppen wurden ins Cockpit eingefügt.




Anschließend bekam die Instrumententafel eine Abdeckung.


14

Montag, 9. Juni 2014, 18:03

Hallo Bastelfreunde,

weiter ging es mit dem Erstellen ders Steuerrades, das ich mithilfe einer mitgelieferten Schablone vorsichtig zusammengeklebt habe.



Das fertige Steuerrad wurde mit seinem Sockel verleimt...




..und danach im Cockpit verstaut.




Nun konnte ich die innere Ummantelung des Cockpit drüberziehen... ^^ Sie passte genau.




Grüße

Alfred

15

Donnerstag, 12. Juni 2014, 21:12

Hallo Bastelfreunde,

die nächsten Bastelschritte war das passgenaue Anbringen der beiden ersten vorderen Cockpit-Außenbeplankungselementen.
Im Inneren habe ich zwei Müttern als Balast verstaut.
Auch hier zeigt sich ein hoher Passgenauigkeitsgrad der Elemente.




16

Donnerstag, 12. Juni 2014, 21:40

Hallo Bastelfreunde,

weiter ging es mit dem Erstellen der Flugzeunase.
Auch hier in zwei Segmenten der Nase des Rumpfes habe ich ebenfalls zwei Mütter untergebracht, zusätzlich teilweise mit Bleikugeln verstärkt.




Und hier die fertige Rumpfnase:




In der Rumpfnase habe ich nun die Löcher für die Kanonen- und Gewährekanäle samt der aus Messing gedrehten Kanone und der Gewähre mit der Spitze meines Skalpells gemacht.
Die Gewähre- und Kanonekanäle wurden gerollt, in ihr Innere wurden die Gwähre bzw. die Kanone eingeklebt, und die so entstandenen Baugruppen habe ich von hinten "bis zum Anschlag" durch die bündigen Öffnungen in den Spanten geschoben.
Wichtig ist es dabei gewesen, die richtige Länge der sichtberen ("herausgeguckenden") Gewähreläufe und der Kanone zu wählen.
Die Kanone und die Gewähre habe ich mit etwas schwarzer Ackrylfarbe angemalt, den ich jedoch mit meinem Finger etwas Farbe abgenommen und verschmiert habe.




Die fertige Nase habe ich nun mit dem Rest des Rumpfes verklebt.




Grüße

Alfred

17

Freitag, 20. Juni 2014, 13:10

Hallo Bastelfreunde,

die nächsten Baugruppen sind nachfolgend die Mittelflügel zu bauen gewesen.

Zunächst war jedoch das ausgefeilte Spantenskelett zusammenzupuzzeln.
Das Spantenskelett der Mittelflügel besteht überwiegend aus LC-Spanten, die nach dem doch relativ simplen Zusammenstecken noch zu verschleifen waren.
Anschließend habe ich diese Innenflügel-Skelette mit dem Beplankungselement überzogen, Oberseite beginnend.
Insgesamt schmiegt sich das Beplankungsteil sehr aufliegend auf seinem Skelett auf - und zwar so, dass keine Lücken entstehen.
In die beiden Schlitze der Innenseiten der entstandenen Baugruppen den Innenflügel habe ich noch mit den zuvor mit flüssigem Sekundenkleber getränkten Holme gesteckt - sie dienen im Wesentlichen als Verbindungsträger zwischen den Mittelflügeln und dem Hauptrumpf des Modells.




Und so sehen die Mittelflügel, fest verbunden mit dem Rumpf.
Hier passt alles ziemlich genau...




Grüße

Alfred

18

Sonntag, 22. Juni 2014, 21:20

Hallo Bastelfreunde,

als nächstes habe ich die Funkgeräte der Funkanlage - hier eine Ansammlung von Kästchen und gerollten Teilen - gebaut.

Bei dem kleinsten am engsten zu rollenden zylinrischen Element habe ich die Papierschichten gespallten und an einem Zahstocher gerollt - anderswidrig würde das Teil beim Rollen unschöne Knicks aufweisen.

Diese ganze fertige Ansammlung von Gerätschaften kam auf einen Rahmen...




... die anschließend im Cockpit hinter dem (jetzt noch angedachten) Pilotensessel ihren Platz nahm.




Grüße

Alfred

19

Dienstag, 24. Juni 2014, 22:26

Hallo Bastelfreunde,

nun machte ich mich an den Zusammenbau des Pilotensitzes.
Da der Pilotensitz bei der P-38 an einem Rahmen befestigt war, ist es für mich einen solchen Rahmen (natürlich im Maßstab 1:33) nur auf diese Weise zu erstellen gewesen, indem ich ein Vorrichtung mir baute.

Die Befestigungspunkte des Rahmens (,deren Drahtstäbchen ich passend in Grün mit Revell-Farbe bemalte) habe ich aus dem Cockpit abgegriffen und auf den Vorrichtungsbau übertragen.
Die Kontaktpunkte der einzelnen Stäbchen wurden mit je einem Tropfen Sekundenkleber fixiert.




Anchleißend kamen ein paar weitere Teile aus Papier hinzu...




Und nun die Sitzschale des Pilotensessels selber, der in sich lediglich aus drei Elementen besteht.




Und nun der Pilotensitz an sich, nun mit weiteren Elementen erweitert, z. B. mit den Pilotengurten.


20

Dienstag, 24. Juni 2014, 22:35

Hallo Bastelfreunde,

jetzt konnte ich den fertigen Rahmen mit dem Pilotensitz zu einer Einheit zusammenfügen...




...um es schließlich ins Cockpit zu verbauen.




Im Cockpit wird langsam ganz schön eng, wie's man sehen kann... :huh:


Grüße

Alfred

Ehemaliges Mitglied P_H

unregistriert

21

Mittwoch, 25. Juni 2014, 07:55

Hey Alfred

Ich bin schwer beenidruckt, Einwandfrei gebaut, wunderschön!
Könntest Du für die Nicht-Flugzeugbauer (also für mich ^^ ) mal einen Grössenvergleich fotografieren? (Würfel/1Cent o.ä.)?
Ich kann mir so schlecht eine Vorstellung von der Grösse der Teile (Funkgerät, Sitz, etc.) machen!


Herzlichen Dank für Deine Bemühung,
freundliche Grüsse
Peter

22

Donnerstag, 26. Juni 2014, 21:25

Hallo Peter,

es freut mich, dass du als ein Wettbewerbs-Mitkonkurrent und dazu noch als ein eingefleischter Schiffsbauer öffentlich Interesse am Baugeschehen dieses zugegebenermaßen wegen der nicht alltäglicher Bauform etwas optisch etwas anders auszusehenden Flugzeugmodells bekündest. ;)
Und danke natürlich für deinen Lob, aber ich bin als Erbauer schon etwas kritischer...

Ich gebe offen zu, dass es für einen Modellbauer, der gewohnt ist, im Maßstab 1:250 zu bauen, es eine Denk- und Vorstellungsumstellung sein kann, sich in einen Maßstab wie den 1:33 reinzuversetzen.
Ich komme daher deiner Bitte nach den "Maßstabfotos" - einmal mit einem Würfel, und ein zweites Mal mit einer 1-Cent-Münze - nach, hier sind sie.




Meinerseits sei es noch erwähnt, dass die Länge des Hauptrumpfes der P-38 etwa 18 cm und die momentane "Spannweite" bei fast 15 cm liegt;
bei dem fertiggestelltem Modell wird die Gesamtlänge 35 cm, und die Spannweite 48 cm betragen ( bei der Höhe von 9 cm).

Grüße in die Schweiz

Alfred

Ehemaliges Mitglied P_H

unregistriert

23

Donnerstag, 26. Juni 2014, 22:16

Hey Alfred

Super, vielen Dank! Dann hat mich mein Auge nicht betrogen in der Annahme, dass Sitz und Funkgerät extrem klein sind.
Umso mehr Respekt vor dieser sehr präzisen Arbeit, ich bin wirklich begeistert! Nicht gerade so, dass ich jetzt den Genre wechseln würde :whistling:
Wie würden die jungen sagen? "voll krass mann"


Freundliche Grüsse
Peter


24

Sonntag, 29. Juni 2014, 16:20

Hallo Bastelfreunde,

@Peter, danke, ich hab' es gern für dich getan.


Zum Baufortschritt:

als nächstes war die Cockpithaube dran.
Den vorderen Teil der Kanzel , der Windschutzscheibe, habe ich auf konventionelle Weise gebaut, d. h. ohne jeglichen 'Schnickschnack' - zunächst habe ich an die originalle Halinski-Kanzel (bzw. eigentlich an ihren vorderen Abschnitt) den Außenrahmen passend geklebt, anschließend kam von unten bündig der Innenrahmen dran.
Alles hier wurde übrigens mit Uhu flinke Flasche geklebt.




Bei der Panzerplatte gab es die Besonderheit, dass zwei "Scheiben" aus durchsichtiger Folie im Abstend von ca. 1 mm voneinander hier in einem Rahmen und einer Befestigung sauber zu verkleben waren.




Und nun das Visier:




Und das Ganze als eine Einheit:




Beim anschleißenden Anbringen dieser o. g. zusammenhängenden Baugruppen kam es zur "Stunde der Wahrheit":
Passt es nun ans Cockpit, oder gibt es etwa sichtbare Lücken?




Die Antwort darauf lautet: die rechte Seite und die Mitte des "Bogens" passen gut, nur an der linken Seite klfaft eine Lücke von etwa 0,3 mm.
Ich denke dennoch, dass ich mit dem hier erzielten Ergebnis zufrieden sein kann - gleichwohl wissend, dass es genauer ginge...

Grüße

Alfred

25

Montag, 30. Juni 2014, 22:00

Hallo Bastelfreunde,

da wir bei der Cockpitkanzel dran sind...
Habe mich entschlossen, um die ganze Detailfülle des Inneren des Cockpit für den Betrachter noch halbwegs sichbar zu machen, das Kabinendach als geöffnet und zumindest eine von der seitlichen Scheiben weit unten heruntergedreht darzustellen...
Da habe ich das obere aufklappbare Kabinendach mit den beiden seitlichen Scheiben auf den verbliebenen Kanzelabschnitt konventionell (mit Uhu flinke Flasche) angebracht. Um Passgenauigkeit und recht-links-Bündigkeit zu gewährleisten, habe ich die Mitte der vorderen Kante der Kanzel (oder sozusagen ihr höhster Punkt) nach dem Nachmessen mit meinem Skalpell durchs Anritzen markiert.
Der Rest davon war etwas Fleißarbeit - hier im positiven Sinne...




Diese nun entstandene drei Elemente habe ich für einen Einbau in späterer Bauphase voneinander getrennt und zur Seite getan.




Nun fehlte zur kompletten Verglasung des Cockpitberichs noch der Abschnitt oberhalb der Funkanlage bzw. hinter dem Pilotensitz.
Da habe ich mir überlegt, dass am Besten es ist, wenn ich hier mit dem inneren Rahmen beginne, und dass ich die "Überlänge" von etwa 2,5 mm hinten von dem durchsichtigen übrig gebliebenen Kanzelabschnitt dazu benutze, um das darauf folgende Element mit den vorhergehenden zu verbinden. Da hat nämlich der Konsruketeur gar keine Lasche vorgesehen. :P




Das weitere anbringen und verkleben des hinteren Bereich des Rumpfes gestaltete sich dann problemlos.
Man sollte jedoch sehr genau und nicht zu schnell hierbei arbeiten.







Grüße

Alfred

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »frettchen« (31. Juli 2014, 09:17)


26

Donnerstag, 3. Juli 2014, 09:50

Hallo Bastelfreunde,

weiter im Text, soll heißen: Es wurde am hintern unteren Rumpfabschluss gewerkelt.

Es war hier eine Baugruppe (der Signallichter), die im Original wohl etwas über den übrigen Rumpf abstand.
Das hat Halinski hier als ein separate Bauelemente berücksichtigt, die in einer Einfassung unten im Rumpf(skelett) 'versenkt' wurde.
Das drüber (und drum) kommende Beplankungselement hat daher einen passenden Ausschnitt.




Dre Rest von diesem Bauabschnitt ging danach recht reibungslos vonstatten.




Grüße

Alfred

27

Samstag, 5. Juli 2014, 13:05

Hallo Bastelfreunde,

weite ging es bei meiner P-28 mit dn Fairings.
Man hatte hier an der Vorderkante ein LC-Teil.




Wichtig bei den Fairings ist die saubere Verrundung der Teile, da nur so passend sie einwndfrei zueinander.
Die Elemente wurden mit Zigarettenhülsenpapier miteinander als Klebelasche verbunden.




Man sieht bei diesem Foto, dass mir hier die Vorderkante der Fairings nicht hundertprozentig gelungen ist.




Hier ist zu sehen, dass von hinten noch 'ne ganze Menge vom Cockpitinneren zu sehen ist, vorausgesetzt, dass man, wie ich, die Cockpithaube als geöffnet darstellt.




Grüße

Alfred

28

Samstag, 5. Juli 2014, 19:19

Hallo Alfred,ich will ja hier keine Majestätsbeleidigung vollführen,aber Halinski hätte die vordere Flügelverkleidung,deren Qualität Du bemängelst,sicher auch anders konstruieren können.Eine saubere Montage ist hier m.E. fast unmöglich.Ansonsten wieder ein tolles Modell von Dir!

Viele Grüsse!

Steffen
Alles ist möglich!

zec

Profi

  • »zec« ist männlich

Beiträge: 1 570

Registrierungsdatum: 22. Oktober 2006

  • Nachricht senden

29

Samstag, 5. Juli 2014, 20:48

Eine saubere Montage ist hier m.E. fast unmöglich.

Naja, eine saubere Montage ist sicher nicht leicht aber auf jeden Fall möglich. Aus der Ferne ist es zwar leicht große Reden zu schwingen, aber evtl. wäre hier der bessere Weg gewesen, die einzelnen Teile korrekt vorgeformt zusammenzukleben und erst das komplette Gebilde anzukleben. Bin persönlich aber auch nicht immer der Freund von solch zerpflückten Teilen. Da könnte man, wie du eh erwähnt hast, wohl auch mit einer einfacheren Konstruktion eine ähnliche Form erreichen.
LG
Michael

30

Samstag, 12. Juli 2014, 22:35

Hallo Bastelfreude,

@Steffen, @Michael, ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich die einelnen Elemente dieser Baugruppen zunächst miteinander mit Zigarettenhülsenpapier unterklebt und somit möglichst passend miteinander verbunden habe, bevor ich sie am Modell verteilte.
Und: Natürlich geht es, exakter als ich auch hier zu arbeiten, nur ist es mir es nicht im vollen Maß gelungen.
Ich wollte nur meine bautechnischen Unzulänglichkeit hier dokumentieren, um ehrlicher zu sein, aber auch um zu zeigen, dass potientielle Nachbauer es besser machen können, und dass die bei mir entstandene Lücke auf das Konto des Erbauers -hier: von mir- geht, und kein Verämnis des Herausgebers ist.

Ich denke, so viel Selbstkritik darf an solcher Stelle ruhig mal sein.



Zum Baufortschritt:

Nun habe ich die beiden symmetrischen Baugruppen der Inneneinrichtungen der Landeklappen gebaut.




Diese wurden anschließend in die dafür vorgesehene Räume der Unterseiten der Zentraltragflächen eingeklebt.




Grüße

Alfred

31

Mittwoch, 16. Juli 2014, 22:20

Hallo Bastelfreunde,

als nachfolgende Baugruppen habe ich nun die Skelette der Tragflächen gebaut.
Ihr Zusammenbau, trotz der Verwendung der LC-Elemente und nur wenigen Kartonelementen erwies sich als zeitaufändig.
Ansonsten war das ein entspanntes (und entspannendes) Zusammenpuzzeln der vorfertigten Teile bei sehr guter Passgenauigkeit quasi ein Kinderspiel...




Grüße

Alfred

32

Donnerstag, 17. Juli 2014, 22:00

Hallo Bastelfreunde,

als nächstes folgte logischerweise das Anbringen der Beplankung der Tragflächen an dessen Skelett.
Es sei noch erwähnt, dass vorher noch die Tragflächenskelette gründlich mit Schirgelpapier zu behandeln sind.
Insgesamt gab es auch keinerlei Probleme mit dem Passen der Elemente miteinander.




Grüße

Alfred

33

Sonntag, 20. Juli 2014, 12:15

Hallo Bastelfreunde,

nun habe ich die Inneneinrichtungen der Flügelklappen der Tragflächen gebaut.
Der Aufbau dieser beiden Baugruppen ist der gleiche wie bei denen der Inneflügel, es kommen jedoch hier weniger Teile zum Einsatz.




Die fertigen Inneneinrichtungen der Tragflächen wurden dann in die Flügel eingebaut.




Grüße

Alfred

34

Dienstag, 22. Juli 2014, 22:00

Hallo Bastelfreunde,

nach dem Erstellen der Tragflächen habe ich mich anderen Baugruppen zugewendet, nämlich den der Motorgondeln.

Logischerweise habe ich hierbei mit dem Zusammenbau, äh..., eher Zusammenstcken (mit etwas Kleber) á la Lego begonnen.




Wie auf den Bildern ersichtlich, sind die beiden fast ausschließlich aus LC-Elementen bestehenden Motor- und Hauptfahrwerksgondeln spiegelverkehrt zueinander angeordnet.
Eigentlich ganz logisch, da eins bildet das linke, das andere - das rechte Pendant.
Man merkt hier bei der ganzen Teilefülle eine ganz gut durchdachte Konstruktionsarbeit bei hohem Verzahnungsgrad.

Grüße

Alfred

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »frettchen« (30. Juli 2014, 22:13)


35

Samstag, 26. Juli 2014, 22:20

Hallo Bastelfreunde,

als nächstes habe ich die Lufteinläufe der Kühler erstellt.
Ich habe zunächst das vorderste Element vorgeformt, und vorne 'bis zum Anschlag' pasend unten in die Motorgondel eingeklebt.
Dann wurden die anderen beiden vorgeformten Teile dieser Baugruppe miteinander mit der Klbelasche verbunden, und nun passend mit dem vorderen Element zusammengefügt.
Bei mir gestaltete sich das Bauergebnis dieses Bauschrittes gut, obwohl er zugegebenermaßen nicht ganz ohne ist.




Das Bild unten zeigt die als Beschwerung fundierenden Schraubenmüttern, die ich wegen der Schanzlastigkeit der P-38 hier in die Motorgondeln eingebaut habe.




Grüße

Alfred

36

Montag, 28. Juli 2014, 22:57

Hallo Bastelfreunde,

weiter ging es mit meiner P-38 mit den ersten beiden Beplankungelementen der Motorgondeln.
Doch bevor ich sie an das Skelett der Motorgondeln fest vekleben konnte, musste ich von dem betroffenen Bereich des Spantengerüsts relativ viel Material abtragen.


37

Montag, 28. Juli 2014, 23:03

Hallo Bastelfreunde,

die weiteren Bilder zeigen der Baufortschritt an den vorderen Segmenten der Motorgondeln.
Es wurden auch hier Schraubenmüttern zwecks Beschwerung mit eingebaut.


38

Montag, 28. Juli 2014, 23:30

Hallo Bastelfreunde,

bei den beiden vorderen Segmente der Triebwerke habe ich nach dem Verkleben die Öffnung für die Kanäle des Kühlers mit der Spitze meines Skalpells ausgestochen.
Die beiden Elemente der Kanäle sind symmetrisch zueinander, haben jedoch einen Absatz, den es galt, so einzuarbeiten, dass nach dem Hineischieben der Teile sie sauber passen.




Die vorderen Segmente der Triebwerke wurden schließlich mit dem Rest der Motor- und Hauptfahrwerksgondeln fest verbunden.
Leider ist mir das linke Triebwerk aus Versehen aus den Händen gerutscht und auf den Boden gefallen. :cursing:
Soweit es ging, habe ich den Schaden versucht "auszubügeln"... :huh:




Grüße

Alfred

39

Mittwoch, 30. Juli 2014, 22:10

Hallo Bastelfreunde,

als nächste zu verbauende Baugruppe seien die Hauptfahrwerkschächte an der Reihe.
Deren Zusammenbau erwies sich als etwas tricky, da hier "auf Stoß" ohne Klebelaschen zu arbeiten war.




Die Konstruktion der Hauptfahrwerkschächte erweist sich insgesamt als stabil genug, um ohne größere Mühen in den für sie vorgesehene Stelle von hinten nach vorne "bis zum Anschlag" in die Hauptfahwerksgondeln geschoben zu werden.




Grüße

Alfred

40

Samstag, 2. August 2014, 14:05

Hallo Bastelfreunde,

auf dem Bild hier sind die Schließmechanismen der Hauptfahrwerksklappen abgelichtet.




Upps.... da habe ich das eine Teil auf dem Schließmechanismus falsch rum angeklebt... :S
Diesen Fehler habe ich im Nachhinein, nach dem Einbau im Fahrweksschacht, korrigiert. :rolleyes:


Grüße

Alfred

Social Bookmarks