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Mittwoch, 11. Februar 2015, 15:08

10. KBW Baubericht Traktor International 1086 - Fertig!

Hallo allerseits!

Hiermit möchte ich mich verspätet für den Kartonbauwettbewerb anmelden. Ich hoffe, dies ist noch möglich, falls nicht, kann der Thread in einen normalen Baubericht geändert werden.

Zunächst ist es mein erster Baubericht, den ich verfasse, und bitte bei Unzulänglichkeiten um Rückfrage bzw. Nachsicht!

Also: Es soll von mir der Traktor IHC 1086 (International) vorgestellt werden, der (vor Jahren) als freier Download von Magnus Eriksson zur Verfügung gestellt wurde. Er ist aktuell sogar noch im Webarchiv verfügbar.

Ich werde einige Superungen vornehmen, sodaß Ihr (hoffentlich) eure Freude haben werdet. Also: Viel Spaß!

Dirk

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Wanni

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2

Mittwoch, 11. Februar 2015, 15:20

Hey Dirk 8o

Du weisst ja, dass der Wettbewerb nächsten Monat endet, oder??? 8|

Junge, viel Glück damit.... :thumbup:
:whistling:

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Donnerstag, 12. Februar 2015, 20:48

Hallo Wanni!

Ja, weiß ich. Ich kann mal kurz die Umstände erklären:
Ich bin aktuell in Kur und habe zwischen den Anwendungen ausreichend Zeit, das Projekt zuende zu führen.
Dies ist der Vorteil; der Nachteil ist, daß der Internetanschluß nur zeitweise nutzbar ist und Geld kostet.
Daher kann ich mich nicht immer über die tatsächlichen Positionen diverser An- und Einbaugeräte informieren. Ich muß diese z. T. intuitiv einbauen und greife dabei auf meine Erfahrung in der Jugend zurück: Mein Onkel hatte einen uralten McCormick, einen IHC 844S und einen IHC 956, mein Vater hatte einen IHC 724 und einen IHC 1055. Das Modell stammt aus der Zeit nach dem IHC 724 und vor den 844, 1055 und 956. Im Groben sind diese irgendwie ähnlich, allerdings gibt es auch Unterschiede. Zum Beispiel ist die Schaltknüppelanordnung bei ALLEN genannten Typen unterschiedlich: mal in der Mitte, mal einer links-einer rechts, mal beide rechts, der 844 hatte sogar eine rechts und eine am Armaturenbrett (Lenkradschaltung!), und zu guter Letzt hat der 1086 beide Knüppel links!

Also, laßt Euch überraschen!

LG Dirk

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Donnerstag, 12. Februar 2015, 21:03

Die Kabine -Teil 1

Also: Als mein Onkel Geburtstag hatte, wollte ich ihm ursprünglich dieses Modell schenken. Da ich aber nicht in 3 Stunden Fertig wurde, habe ich mich entschlossen, das Modell langsam und ausführlicher zu bauen. Die Idee, das Interieur auch zu bauen, kam mir erst hier in der Kur. Also wurden die Scheiben erst mal ausgeschnitten und mit Gläsern aus Overhead-Folie ersetzt (andere habe ich nicht hier). Die Heckscheibe ist zu öffnen, die Türen habe ich aus Mangel am Holm (zwischen Türglas und hintere Scheibe sind 1 mm) geschlossen gelassen.

Bis Morgen, Euer Dirk
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Donnerstag, 12. Februar 2015, 21:10

Kleiner Nachtrag

Der Download ist über das Webarchiv immer noch möglich.

Die Bildqualität bitte ich zu entschuldigen. Ich habe mein altes Handy dabei, bessere Fotos konnte ich damit nicht machen. Ich hoffe, daß trotzdem die Details ausreichend erkennbar sind. Falls ich irgendwann nach hause komme oder ich anderweitig an eine bessere Kamera komme, reiche ich hochauflösende Fotos nach.

LG Dirk

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Wanni

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Freitag, 13. Februar 2015, 07:04

AH!

4 Seiten Modell mit grossen Teilen,

O.K., DAT SCHAFFSTE , Dirk! :thumbsup:
:whistling:

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Freitag, 13. Februar 2015, 10:19

Innenausstattung Teil 1

Danke Wanni!

Hab ich was von der Innenausstattung erzählt?

Hier die ersten Teile: Boden, Kotflügelverkleidung und Heckscheibe. In Anlehnung an den mir bekannten Typen habe ich ein Schiebefenster eingebaut, durch das man die Anhängerkupplung und (evtl. vorhandene) Fangkupplungen der Dreipunkt-Hydraulik bedienen kann.
Das Schiebefenster kann man aufschieben!

Demnächst kommt der Fahrersitz: luftgefedert!! Die Landwirte haben oft Probleme mit dem Rücken, dann leisten sie sich gerne mal einen teuren Ergo-Sitz..

LG Dirk
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Samstag, 14. Februar 2015, 08:57

Innenausstattung Teil 2

Hallo allerseits! Gestern abend kam ich nicht mehr ins Internet, daher kommen die Bilder erst heute morgen.

Als erstes der Faltenbalg des luftgefederten Fahrersitzes. Er besteht aus einem Teil, wurde an jeder Knicklinie vorgeritzt. Ich benutze dazu eine relativ stumpfe Roulladen-Nadel aus Metall, sie prägt das Material und beschädigt es nicht. Dann habe ich jede Knicklinie in beide Richtungen vorgeknickt. Dann habe ich dasTeil senkrecht an den Ecken geritzt, so daß ich das Quadrat falten kann. Dann habe ich vorsichtig die Knicke in die endgültige Position gefaltet, so daß der Faltenbalg entsteht und nur hinten offen ist. Eine kleine Fummelei, die sich lohnt. Bei Gelenkbussen würde ich dies genauso machen!
Der Rest am Sitz ist Kür! ;)

An der Innenausstattung sind noch Zapfwellenschaltung, Handbremse, Hydraulikhebel, Gaspedal, Differentialsperre und Handgriffe dazugekommen.
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Samstag, 14. Februar 2015, 09:17

Kabine Teil 2

Auf den letzten beiden Bildern konnte man noch einen Rest von dem versetzten Gaspedal erkennen. Ich mußte die Innenausstattung kürzen, mit der Kabine paßte das nicht mehr.

Die Kabine wurde innen geschwärzt (Tonpapier auf Innenseite). Ausschnitte für Türgriffe, Polster an den Seiten der Kabine. Dort ist der Stahlrahmen verpackt, damit man sich nicht den Kopf aufschlägt, wenn's mal schaukelt. Bild 2: Kleine Anprobe, dabei kann ich sehen, ob die Innenausstattung noch gekürzt werden muß und wie die Proportionen sonst so passen.

Dann kam die wichtigste Ausstattung für einen Trecker: Der Kindersitz!! :D

Für das Armaturenbrett habe ich mir besonders viel Mühe gegeben: Zweiteiliges Armaturenbrett, Display verglast, 2 Uhren für Tacho, Tank und Temperatur, 15 Leuchten für z. B. Fernlicht, Blinker, Vorglühen, Ölstand, Licht.... Über dem Loch für das Lenkrad sitzt der Sicherungskasten. Alles in allem besteht das Armaturenbrett aus 24 Teilen, dazu kommt links die Zapfwellenkupplung und rechts der Handgashebel.

So, bis heute abend! Dann kommt noch ein Teil der Innenausstattung.

LG Dirk
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Samstag, 14. Februar 2015, 20:31

Innenausstattung Teil 3

So, da bin ich wieder. Jetzt zeige ich euch, was sonst so im Trecker sein sollte. Einmal das Radio und die Lautsprecher. Das Radio ist typisch für 1979, es hat zwei Knöpfe für An/Aus/Lautstärke und Sendersuche, und ein Display mit Nadel, die anzeigt, was gerade in etwa empfangen wird. Die Blaupunkt-Lautsprecher gehörten damals zu den hochwertigsten. Natürlich kommen die in Ohrhöhe, sonst können auch sie nicht gegen den Trecker-Sound anbrüllen :D

Bild 2: So etwa wird der Trecker am Ende innen aussehen, hier sind die Teile nur zusammengehalten. Oh, Schlüssel (rechts v. Lenkrad), Anlasser (links auf dem Armaturenbrett) und Abstellknopf (unten bei der Kupplung) fehlen noch.

Bild 3 und 4: Hier ist der Himmel fertig, Radio, Lautsprecher, Lüftung, Sonnenblende, Innenlicht; alles vorhanden :) Erkennt Ihr am Radio den Zeiger, der den Sender anzeigt? Der ist 0,5 mm lang.

Bild 5 und 6: Die Kabine wurde vorne bereits verleimt, Motor mit Anbauteilen und Filter usw. wurde montiert, die Motorhaube ist montiert. Der Auspuff ist steckbar montiert. Am Original ist dies auch so, da die Motorhaube ohne Auspuff nach vorne hochgeklappt wird, um an Zylinderkopf, Luftfilter und Kühler heranzukommen. Jetzt sieht es schon fast wie ein Traktor aus, oder?

LG Dirk
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Samstag, 14. Februar 2015, 20:48

Intermezzo: Rundstäbe herstellen

Hallo Leute!

Ich benötige für meine Modelle oft kleine Achsen, Bolzen, Schubstangen usw. Hier zeige ich Euch, wie ich mein Rohmaterial herstelle.

Hier habe ich als Ausgangsmaterial Tonpapier, das etwa 100 g/m² stark ist. Ich nehme eine Handbreit mal 1,2 cm, was etwa 1 mm Rundmaterial ergibt. Bei stärkeren Rundstäben nimmt man entsprechend mehr Material, die Verhältnisse sind proportional (2,4 cm => 2 mm Rundstab). Dies ist aber von der Papierstärke abhängig.

Als erstes ziehe ich das Papier mit der flachen Hand über eine eckige Kante (Tischkante, Holzbrett o. ä.) (Es gibt auch abgerundete Tischkanten, die eignen sich nicht.)

Dann drehe ich sie wie Zigarettenpapier um ein Rundstab, wobei ich jedes mal geringere Stärken nehme. Auf dem ersten Bild habe ich einen Stab aus einem Schoko-Lolli genommen. Die nehme ich sehr gerne, da sie tatsächlich aus Papier sind und deshalb für dieses Hobby als Rohmaterial perfekt sind. Danach habe ich einen Schaschlik-Spieß, einen Zahnstocher und meinen Roulladen-Piekser genommen, um das Papier immer kleiner zu rollen.

Zum Schluß rolle ich das Papier (sehr oft) zwischen Papp-Unterlage und Handballen oder Finger, bis es nicht mehr kleiner wird. Dann halte ich die Rolle fest, nehme mit einer Nadel die Lasche ab und verklebe sie wie in Bild 3 erkennbar. Ich nehme keinen Leim, da dieser unschöne Spuren hinterläßt, wenn man ihn rollt, das tritt bei dem Klebstoff aus der schwarz-gelben Tube nicht auf.

Bild 4: Nachweis: Das Rundmaterial hat die Stärke von 1,0 mm :)

Viel Geduld und Spaß beim Ausprobieren!!

LG Dirk
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Ehemaliges Mitglied P_H

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Samstag, 14. Februar 2015, 21:56

Hallo Dirk

Das gibt ein schönes Modell, unglaublich, was aus einem doch recht einfach erscheinenden Bogen gezaubert werden kann.
Hast Du eventuell die Möglichkeit, eine andere Kamera zu nutzen? Die Bilder sind etwas "dürftig" wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf :whistling:
Ich denke mit einer besseren Bildqualität würde das Modell noch um einiges eindrucksvoller wirken!


Freundliche Grüsse
Peter

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Sonntag, 15. Februar 2015, 20:36

Fotoqualität

Hallo Peter!

Ja, ich weiß (siehe 5. Posting "Kleiner Nachtrag"). Sobald ich an eine bessere Kamera ran komme (ich hoffe, nächstes WE), kommen auch andere Bilder rüber! Andererseits sieht man dann die Fehler im 0,1-mm-Bereich! :D

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Sonntag, 15. Februar 2015, 20:46

Ein paar Anbauteile

So, erst mal ein paar Ergänzungen am Traktor:
Der Hilfsrahmen ist montiert. Später wurden die Traktoren ohne Hilfsrahmen gebaut, dann war die Motor-Getriebekombination das tragende Teil.
Außerdem sind die Begrenzungsleuchten (unten an der Kabine) und die Blinker (vorne und hinten am Dach) montiert.
Zudem habe ich die Vorderachse erstellt, sie ist lenkbar. Die Kabine und der Motorblock haben Löcher, so daß ich die Lenkstange durchführen kann. Das Lenkrad soll sich drehen, wenn die Lenkung eingeschlagen wird. Gespannt?
Ich habe mir für Euch die Mühe gemacht, von Vorder- und Hinterachse eine Zeichnung anzufertigen. Nachbau erlaubt! :)
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Sonntag, 15. Februar 2015, 20:50

Intermezzo 2: Böcke

Irgendwie war ich genervt, daß ich den Traktor nicht vernünftig hinstellen konnte.
Da habe ich die Böcke gebaut, dann sieht das ein bißchen wie in der Werkstatt aus.
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Sonntag, 15. Februar 2015, 20:55

Intermezzo 3: Warndreieck

Hallo Leute!

Hier kommt ein Beispiel, wie ich das im ersten Intermezzo hergestellte Rundmaterial gebrauche.
Dabei habe ich davon 3 mal ein Stück (ca. 0,5 mm) abgeschnitten, das wurde dann für die Scharniere verwendet.

So, Leute, heute kann ich nichts weiter hochladen, der Raum wird gleich abgeschlossen.

Also, bis morgen!

LG Dirk
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Montag, 16. Februar 2015, 18:54

Werkzeugkasten und Inhalt

Hallo allerseits!

Heute wird der Werkzeugkasten ausgestattet. Im realen Leben macht man das erst nach der Auslieferung des Fahrzeugs, aber ich hatte gerade so einen Anflug. Mir fehlte grad Hammer und Zange, da habe ich das eben gebastelt. Und, bevor das irgendwo rumfliegt, wurde der Werkzeugkasten auch gleich montiert. Die Schraubendreher sind schon etwas rostig, das passiert halt draußen so...
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Montag, 16. Februar 2015, 19:12

Achsen, Lenkung und "Hochzeit"

So, nun wird an dem Traktor noch einiges gearbeitet. Das Lenkrad ist fertig, es hat einen Lenkradknauf bekommen, obwohl dies nicht nötig wäre. Die Lenkung ist so leichtgängig, daß man sie mit dem kleinen Finger bedienen könnte (Vollservo-Lenkung!)
Am Modell habe ich die Lenksäule vom Armaturenbrett durch bis hinter die Vorderachse geführt. Leider habe ich davon keine brauchbaren Fotos. Vom Endergebnis schicke ich Fotos nach, sobald ich die andere Kamera habe. Also: Lenkung dreht leichtgängig, die Vorderachse ist montiert. Ein Bindfaden (das zweite Material nach der Overhead-Folie, was nicht Papier ist) verbindet Lenksäule und Lenkstange, so daß beim Einschlag sich das Lenkrad dreht :).

Nachdem die Innenausstattung (hoffentlich) komplett ist, habe ich die Kabine jetzt endgültig miteinander verleimt, die "Hochzeit" zwischen Vorderwagen und Hinterwagen ist vollbracht. Einen noch übrigen Spalt zwischen Heckscheibenrahmen und den Seitenteilen konnte ich gekonnt mit dem Überrollbügel verstecken. Frotgewichte, Hinterachse und Kotflügel sind ebenfalls montiert. Jetzt geht es an die Reifen!
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Montag, 16. Februar 2015, 19:33

Die Felgen und Naben

Ich habe mir den Bogen angeschaut und entschieden, davon (fast) nichts zu übernehmen. Ich habe mir überlegt, die Reifen so originalgetreu wie möglich nachzubilden, zumindest so wie ich sie noch in Erinnerung habe.

Als Erstes habe ich die Felgen vorbereitet. Im Original waren die Felgen nicht weiß, sondern creme-farben. Davon habe ich zum Glück noch Tonkarton dabei. Der Felgenring ist im Zick-Zack gefaltet, bevor ich ihn rundgebogen habe. Das soll die Form der Originalfelge nachahmen. Bei den großen ist das auch geglückt, bei den kleinen Felgen nicht so gut. Das dicke Material wird eigenwillig, je enger dies gerollt wird. Die Felgenscheibe ist eigentlich auch nur konisch gerollt. Da dies im Original eine hohe Stabilität bei geringem Gewicht erreicht - warum nicht auch im Modell? Tatsächlich hat das Gebilde eine sehr hohe Stabilität, auch wenn ich die Scheibe nur mit 6 Winkeln a' 2 mm befestigt habe! Das Ventil darf nicht fehlen. Wie im Original habe ich es mit einem Stahl(Papier-)schutz versehen, sonst wird es bei der Arbeit zu leicht abgerissen.
Bei den Vorderrad-Felgen habe ich die Felgenscheibe aus der Vorlage übernommen, alles andere ist selbst erarbeitet. Die Naben für Vorderräder und Hinterräder sind fertig und auf die Achsstummel angepaßt. Sie sind noch nicht befestigt, da noch einige Arbeiten erledigt werden müssen, die ohne Räder einfacher sind. Ach ja: Bremstrommeln an der Hinterachse, sonst ist das Gerät kaum beherrschbar :D

So, jetzt kommt die von mir am meisten gehaßte Arbeit: 64 Stollen für die Reifen :( Noch weiß ich nicht, wie ich die Karkase rund bekomme. Vielleicht kommt mir da beim Stollen stopfen eine Idee, wie ich die Gummis stricke...

LG Dirk
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Montag, 16. Februar 2015, 21:12

Hallo Dirk!

Aber nun - erst mal eine bessere Kamera ;( ! Schade um deine super Arbeit. Was man erkennen kann, ist Klasse und außerdem sehr gut beschrieben! Bin gespannt auf das Endergebnis - Du legst ja ein tolles Tempo vor. Viel Glück und Spaß bis dahin!

Gruß Harald

bohne

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Dienstag, 17. Februar 2015, 08:18

Moin Dirk,

als ich den Bogen sah, dachte ich "Humpf, nicht so prickelnd ...." Aber was du daraus zauberst, ist erste Sahne. Zunächst hab ich "nur" deine Findigkeit und Baukunst bewundert, aber spätestens mit dem Werkzeugkasten hast du "mein Herz erobert".
Klasse!

:thumbsup: Stephan

P.s.: Vielleicht muss ich auch nochmal zur Kur ...
8o

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Dienstag, 17. Februar 2015, 09:29

Danke!

Hallo Harald, hallo Stephan!

Danke für Euren Zuspruch!
@hallifly: Ich ärger mich auch über die bildhaften Ergebnisse. Am WE habe ich definitiv eine bessere Kamera, dann kommen Bilder vom Ergebnis zu hauf... :D
@bohne: Die Kur lenkt von der Arbeit und den häuslichen Pflichten ab, dann bleibt viel Zeit für's Hobby :) Effektiv bin ich seit 2 Wochen vollzeit am Modell beschäftigt, den Motor, den ich vorher schon gebaut habe, ist kaum der Rede wert. Nur nach den Anwendungen im Wasser (Aqua-Fitness, Vollbad) bin ich ziemlich erschöpft, dann ist auch kein Basteln mehr möglich.

LG!

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Dienstag, 17. Februar 2015, 09:33

Kleine Korrektur

Also, als ich gestern die Bilder noch einmal angeschaut habe, ist mir tatsächlich ein Fehler aufgefallen: Der Überrollbügel ist so kurz, daß er nicht über das gesamte Dach paßt. Daher hatte ich ihn beide Seiten um ca. 6 mm verlängert und gefärbt. Tatsächlich gehört da der Kotflügel hin, den ich UNTER dem Radkasten montiert habe. Zum Glück konnte ich ihn leicht ablösen und oben montieren, so daß man kaum was erkennt.
So hätte die Hinterachse auch da bleiben können wo sie war. Das änder ich aber nicht mehr. Kommen halt dickere Reifen drauf :D
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Dienstag, 17. Februar 2015, 09:38

Die Stollen

So, die erste Arbeit ist getan: Konstruktion, Probeobjekt, Hilfsmittel und Arbeitsablauf sind erstellt, jetzt geht es an die Serienproduktion.
Wie ich das eintönige hasse... :( Mal schauen, wie lange ich an den anderen 63 Stollen sitze.
Bis dann!

LG Dirk
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Wanni

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Dienstag, 17. Februar 2015, 11:43

Zitat

AH!

4 Seiten Modell mit grossen Teilen,

HA!
In meinem jugendlichen Leichtsinn schrub ich obiges vor einigen Tagen... :pinch:

Auf die Idee, das unser Dirk hier supert und verfeinert bis die Schwarte kracht, hätt` ich aber auch kommen können.... 8o
:whistling:

whpapenburg

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Dienstag, 17. Februar 2015, 12:19

Super !

Hallo Dirk,

S U P E R !!!!

Was man alles aus einem einfachen Modell machen kann. Ich als Anfänger bin begeistert von Deiner Arbeit hier!!! :thumbsup:

Werde Dir weiter zusehen und bestimmt noch viel lernen bei Dir !!! :thumbup:

Noch einen schönen erfolgreichen Bastel-Tag

Gruß aus dem Norden

Wolfgang
In Bau:

Wolffkran 1250 B (Wippkran; M 1:50)

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Mittwoch, 18. Februar 2015, 19:42

:freu:

Hallo Wanni, hallo Wolfgang!

Jepp, ich hab doch geschrieben, daß ich Zeit habe :D

@whpapenburg: Ich bin vor 4 Jahren auch langsam angefangen. Meine ersten Versuche waren mit Häusern von www.pastorpixel.de (http://www.on-design.de/goodies/fonts/index.htm). Mein erstes Fahrzeug war der Jeep Wrangler von http://www.geocities.jp/bitd/jeep.html, da habe ich die Räder drehbar angebaut und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Nach und nach habe ich mir Feinheiten angearbeitet, die zu dem hier gezeigten Modell führen. Also: Keine Angst und Ran an den Bogen!
Tipp: Bei gekauften Modellen erstelle ich eine Kopie (ich vergrößer dann auf 1:25), dann kann ich bei Fehlschnitt eine neue Kopie erstellen.

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28

Mittwoch, 18. Februar 2015, 19:51

Die Reifen Teil 1

So, die Stollen sind geschafft, jetzt kommen die Hinterreifen.
Ich habe mir überlegt, die Karkasse aus zwei Teilen herzustellen, die an der Lauffläche zusammengehen und mit nur einem dünnen Mittelstreifen abgeschlossen werden. Hierzu werde ich dünnes Tonpapier verwenden, vielleicht läßt sich das Material auf eine gummi-ähnliche Federung ein... Aus Graupappe habe ich eine Paßform erstellt, damit die Rille in der Seite stabilisiert wird und die Rundung auf der Lauffläche entsteht. Ein Vormodell habe ich aus weißem Normalpapier erstellt, das scheint aber zu flexibel zu sein. Schauen wir mal, wie weit ich heute abend komme.

Liebe Grüße,

Dirk
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hallifly

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29

Mittwoch, 18. Februar 2015, 21:28

Hallo Dirk!

Bin schon wieder auf deiner Seite - und alles ohne Fliescher. Ist ja Wahnsinn, was du allein mit den Reifen vorhast :thumbsup: ! Wäre nichts für mich!

Gruß Harald

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30

Donnerstag, 19. Februar 2015, 19:54

Die Reifen Teil 2

Hallo allerseits!

@hallifly: Schön, daß Du Rückmeldung gibst. Das freut mich! :)

Ich habe bereits angekündigt, die Reifen aus zwei Flanken herzustellen, die auf der Lauffläche zuammen treffen. Diese auszuschneiden ist tatsächlich sehr einfach, eine kreisrunde Scheibe (ohne Felge) mit kleinem Ausschnitt. Die Lauffläche ist 16 mal eingeschnitten, eine Rille hilft, die Flanke herauszuarbeiten. Am genauesten muß bei der Überlappung (Bild 3) gearbeitet sein, sonst ist der Durchmesser ungenau. Alles andere wirkt sich nicht zu sehr auf das Endergebnis aus. Auch habe ich darauf verzichtet, die Klebestelle als Stoßstelle mit Klebelasche hinter dem Material auszuführen, bei dem dünnen, matt-schwarzen Material fällt es nicht auf.

Meine Berechnungen zeigen: Das "Gummi" paßt auf die Felge :) Nachdem ich die vier Reifenflanken ausgeschnitten habe, habe ich eine Karkasse zusammen montiert, dabei habe ich innen einen Papierstreifen als Hilfsmittel eingeklebt. Anschließend kam ein Mittelstreifen von 6 mm auf die Lauffläche. Sieht gut aus, nicht? Auch auf der Felge macht die Karkasse einen guten Eindruck, nur leider auf der Innenseite nicht. Das Gummi ist 5 mm zu breit!! Ich habe mich wohl mit den Maßen verschätzt: Breite der Felge ≠ Breite der Lauffläche! Die Reifen brauchen auf beiden Seiten 1 mm Auflagefläche und die Wölbung an der Lauffläche tut sein übriges :( Also: nachstricken!
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31

Donnerstag, 19. Februar 2015, 20:09

Die Reifen Teil 3

Nachdem ich an beiden Reifenhälften je 2 mm weggeschnitten habe, passen die Reifen auch auf die Felge. Diese habe ich sofort verleimt. Nun kommen nur noch die Stollen drauf, dann ist der Reifen komplett. Ich habe sie direkt auf die Klebelaschen geklebt, sodaß diese nicht sichtbar sind. Ich habe schon befürchtet, daß meine 64 Stollen alle zu lang sind, aber der Gesamteindruck ist gar nicht so übel. Beim nächsten mal werde ich die selben Maße nehmen, aber für die Stollen einen steileren Winkel einrechnen (hier habe ich 20° genommen).

Schließlich habe ich die Nabe an die Felgen geklebt. Somit kann ich die Reifen auf den Achsstummel stecken und abnehmen, bis ich auch die Heck-Anbauteile fertig habe. Vom weiten sahen die Reifen ein wenig überdimensioniert aus, aber nachdem ich die Fotos geschossen habe, kommt es der Realität doch sehr nahe. Meine Kurbekannten meinten erst, es seien echte Gummireifen :D
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32

Donnerstag, 19. Februar 2015, 20:34

Die Reifen Teil 4

Nachdem ich die Hinterreifen ausreichend auf mich einwirken lassen habe, dachte ich, es fehlt noch was...
Ach ja, die Vorderreifen!!

Ich habe mir die Standard-Vorderreifen ausgesucht, die Anfang der 80er Jahre von International Harvester standardmäßig auf Nicht-Allrad-Traktoren montiert wurden: Drei kräftige Längsrillen, die meiner Meinung nach absolut einfachsten Reifen, die ich kenne. Abgesehen von denen, die auf dem Bastelbogen vorgegeben waren :D

Vier Scheiben, gerillt, überlappt verleimt. Bild 2+3: Hier habe ich einen Stützkörper erstellt, der die Lauffläche absolut rund halten soll. Damit werden Ungenauigkeiten eliminiert. Bild 4: Drei Längsrillen (1 mm breit) werden auf die Lauffläche gewickelt. Dann kommen die Flanken an die Seite. Sie sind etwas größer als das Profil und werden zurechtgestutzt. Dadurch sind die "Jahresringe" an der Seite nicht sichtbar. Bild 5: Das (fast) fertige Gummi. Problem: Die Rille, die die Wölbung nach außen bilden soll, ist nicht stabil, sie drückt immer herein. Bild 6-8: Ein Stützkörper aus Karton wird in den Reifen nur hineingelegt, damit bleibt die Rille stabil. Bild 9: Das fertige Gummi! :)
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Donnerstag, 19. Februar 2015, 20:59

Die Reifen Teil 5

So, die Gummis werden aufgezogen und das Ventil darf auch nicht fehlen :)

Die Nabe wird zentriert in die Felge geklebt (ohne Bild). Nun kommt das heikelste: Die Vorderräder müssen auf dem Achsstummel befestigt werden, ohne zu verkleben. Im Klartext: Eine minimale Klebestelle von 1mm Ø hält das ganze Rad, drehbar!
Reihenfolge: Das Rad kommt mit einer Unterlegscheibe Ø 2,5 mm auf den Achstummel. Ein winziger Tropfen Leim kommt auf die Achsstummelspitze, eine Scheibe (2 mm Ø) wird darauf geklebt. Wenn dies hält, wird der Nabendeckel (3 mm Ø x 1,5 mm) darauf gelegt und (außen herum) verleimt. Nach der Aushärtezeit weiß ich, ob ich sauber gearbeitet habe: einmal mußte ich dies wiederholen!

So, jetzt steht mein Fahrzeug endlich auf eigenen Reifen! :) :) :)

Nächste gute Nachricht: ab morgen gibt es bessere Fotos, dann kommt erst mal eine komplette Rundumsicht und (soweit möglich) Bilder von der Innenausstattung in HD :D

Also, bis Morgen!

LG, Dirk



P.S.: Der Tankstutzen ist auch montiert (Bild 6).
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34

Freitag, 20. Februar 2015, 20:59

Neue Bilder :)

Hallo allerseits!

Ich habe endlich das Gerät in die Hand bekommen und lade erst mal ein paar Bilder von meinem bisher gebautem Schätzchen hoch. Mehr Zeit bleibt mir leider nicht.

LG Dirk
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35

Freitag, 20. Februar 2015, 21:01

Neue Fotos Teil 2

Fotos
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36

Freitag, 20. Februar 2015, 21:09

Neue Fotos Teil 3

Leider hat sich dabei herausgestellt: Das Gerät (ein Smartphone Huawei P9100) schießt auch aus nächster Nähe gestochen scharfe Bilder, aber die Farbechtheit ist nicht berauschend. Mal ist mein kleiner roter Traktor kommunal-Orange, mal ist der puterpurpurrot :( Ich mußte alle Bilder am PC nachbearbeiten und Gamma und Blaustich herausnehmen, damit halbwegs natürliche Farben dargestellt sind.

So, kleiner Wermuts-Tropfen: Ich bin am WE auf 'Heimurlaub' und bin erst am Montag wieder da, dann kommen natürlich neue und gestochen scharfe :D Bilder!

LG und Schönes WE.
Dirk
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Ehemaliges Mitglied P_H

unregistriert

37

Freitag, 20. Februar 2015, 21:40

Hallo Dirk

Jaaaaa, das sind doch schonmal Fotos! Bisher bin ich begeisterter Mitlseser, aber folgendes muss ich jetzt los werden: Die Reifen sind der absolute Brüller! :thumbsup:
Aber auch der Rest des Modells ist Top!


Freundliche Grüsse
Peter

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38

Montag, 23. Februar 2015, 19:29

Weiter geht's!

Hallo Leute!

Nach dem wunderschönen und anstrengenden WE habe ich es nicht geschafft, größere Fortschritte zu erzielen. Aber mal einen Hinweis: Auf dem letzten Foto im letzten Posting habe ich den Innenraum am Dach (Himmel) abgelichtet. Habt Ihr am Radio die Sendestationsanzeigenadel entdeckt? Sie ist 0,5 mm lang und damit das kleinste Teil am Modell. (:angeb: :D)

Weiter geht's mit den Einstiegsleitern. Ich habe wie schon oft die Teile im Bogen durch Tonkarton ersetzt. Dadurch konnte ich sie stabiler bauen, die Laschen fallen weg und das Kantenfärben braucht auch nicht.
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39

Montag, 23. Februar 2015, 19:33

Neue Fotos Teil 4

In zwei Intermezzos habe ich Euch kurz gezeigt, wie Böcke und Warndreieck gebastelt wurden. Hier zeige ich Euch Detailbilder hiervon. Das Warndreieck hat auch eine angemessene Verpackung erhalten.
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40

Montag, 23. Februar 2015, 19:52

Anbauteile Heck Teil 1

So, jetzt kommen einige Teile, die am Heck des Treckers montiert werden. Auf den ersten beiden Bildern seht Ihr meine Version von Hydraulik-Anschlüssen. Auf dem nächsten Bild habe ich zwei Zapfwellenstummel abgebildet. Sie sind sechseckig, am Original sind sie rund und haben sechs Fugen. Bei etwa 2/3 der Länge ist eine Ringnut eingefräst, dort wird der Zapfwellenanschluß arretiert.
Auf den folgenden Bildern sind die Anschlußplatte mit Befestigungen, dem Zapfwellenschutzblech, den beiden Zapfwellendurchlässen und dem Zugmaul mit Anhängerbolzen abgebildet. Der Anhängerbolzen hat den langen Griff, damit man auch aus der Kabine heraus das Zugmaul bedienen kann. Der Bolzen wird am Ring auf dem Zugmaul gesichert. Zwei weitere Bolzen (lang) sind für das Zugmaul, es ist abnehmbar. Der dritte Bolzen (kurz) ist mit Ring ausgestattet, damit wird der Oberlenker (später) an der Anschlußplatte befestigt. Auf dem letzten Bild ist das ganze mal probeweise am Heck angelegt.
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