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Zaphod

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Sonntag, 15. Mai 2016, 20:10

1/200 Trägerflieger US-Navy von Answer

Die Trägerflieger zur "Ticonderoga" von Answer, Helldiver, Corsair, Hellcat und Avenger hatte ich hier vor Kurzem vorgestellt.

Nun wollte ich auch einmal ausprobieren, wie gut man sie bauen kann. Den Anfang machte die Hellcat.

Ein näherer Blick auf den Flieger und der Bau desselben ergab folgende allgemeine Anmerkungen:

Leider weisen die Maschinen schon vom Design und vom Druck her etliche Nachteile auf. Ich beziehe mich hier zunächst auf die Hellcat, die Avenger und die Helldiver, für diese gilt:
A) Keine individuelle Kennung der Maschinen
B) Geringe Detaillierung: Keine Zusatztanks, keine Raketen, keine Bomben oder Torpedos und obwohl die Flügel von Hellcat und Avenger an den entsprechenden Stellen geteilt werden: Keine Profile, die unbedingt notwendig wären, um die Flieger mit geklappten Flügeln darzustellen
C) Die Farben schimmern leicht, das Schwarz glänzt, ein näherer Blick zeigt es: Laserdruck. Und die Verarbeitung bestätigt mir, warum ich dieses Verfahren für den Kartonmodellbau immer noch grundsätzlich ablehne: Wo eng geformt oder gar gerillt werden muss, wie an den Kanten der Flügel und des Leitwerks, da platzt die Farbe ab
D) Die Idee, Propellernabe und Fahrwerksbeine in Wickeltechnik zu erstellen, ist schlicht absurd. Würde man die vorgegebene Abwicklung akzeptieren, ergäben sich z.B. Beine von einer Dicke, die man jedem Elefanten als Prothese unterschnallen könnte.
E) Keine Laschen zum Schließen der Rumpfsegmente


Positiv anzumerken ist:
Der Karton, der beim Ausschneiden der Teile einen außerordentlich festen Eindruck machte, lässt sich tadellos formen, knickt auch in engen Bereichen nicht.


Nun zur Hellcat:

Hellcat (37 + 19 = 56 T)
Die Profilscheiben passen ganz exakt in die Rumpfsegmente, nur WD war bei mir etwas zu groß, das kann aber auch gut am Ausstechen liegen

Es ist nur eine Profilscheibe WB vorgesehen, zwischen den Rumpfsegmenten 3 und 4 sollten es zwei sein

Die Fahrwerksklappen 15 werden zu klobig, wenn man sie verdoppelt, außerdem sind sie vorne in weiß gehalten, nicht in hellgrau

Der Übergang von Flügel zu Rumpf gelang nicht exakt. Hier mussten Spalten mit Weißleim geschlossen und z.T. überstrichen werden

Das in zwei Teile zerlegte und deutlich verschlankte Fahrwerksbein ließ sich für den winzigen Durchmesser sehr gut rollen und erlaubte ohne weiteres ein gutes Ergebnis

Stabilisierung
Alle Profilscheiben verdoppeln

Markierung für Höhen- und Seitenruder passend durchnadeln und einen dünnen Draht, der die Ruder in Position hält, einkleben und nach dem Trocknen mit einer Rolle aus dünnem Papier umkleben.

Antenne 19 mit kleinem Überstand unten ausschneiden. Loch oben in den Rumpf bohren und Antenne versenkt verkleben

Zwischen innerem und äußerem Flügelsegment eine passend eingefärbte Lasche aus dünnem Papier einkleben. Verhindert Blitzer und steigert die Stabilität beträchtlich

Teil 2 ist nach dem Ausstechen der beiden Flächen sehr instabil. Mit Leim tränken. Außerdem eine Kopie von Teil 2, aus der die beiden Flächen NICHT ausgestochen wurden, in den geschlossenen Ring 1, der zuvor innen leicht angefeuchtet wurde, einstecken. Nachdem 1 wieder trocken ist, behält er seine Form und das eigentliche Teil 2 lässt sich ohne Druck einkleben.

Superung
MGs aus gezogenem Gussast in die Flügel einsetzen
Positionslichter grün bzw. rot anlegen

Fazit
Von der Passgenauigkeit eine gediegene Konstruktion, deren Qualität durch den indiskutablen Laserdruck überdeckt wird

Man wünscht sich etwas Zubehör (Reservetank)

Gar keine Kennung ist besser als nachher 10 Maschinen mit derselben Nummer zu haben. Aber befriedigend ist es nicht.

Bild 1: Teile und Anleitung
Bild 2: Verdoppelte Profilscheiben
Bild 3: Rumpfsegmente werden vorbereitet, Laschen ergänzt
Bild 4: Der Propeller mit Verwindung. Rüseitig ist er komplett schwarz, die gelbe Markierung muss aufgemalt werden
Bilder 5 und 6: Der Fluch des Laserdrucks (der gesamte helle Strich vorne am Höhenruser ist abgeplatzte Farbe)
Bild 7: Ein heikles Teil
Bilder 8 und 9: Die zu groß ausgestochene Profilscheibe im langen Rumpfsegment macht sich unliebsam bemerkbar
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  • US Träger FLugzeuge Hellcat Bau 000a.jpg
  • US Träger FLugzeuge Hellcat Bau 000b.jpg
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Sonntag, 15. Mai 2016, 20:20

Bild 1: Der Rumpf
Bild 2: Flügelspant passt exakt
Bild 3: Die vorder Sektion tatsächlich ohne größere Deformationen gelungen
Bild 4: Flügel mit Verbindungsstreifen
Bild 5: zwei verschiedene Montagemöglichkeiten werden probiert, die linke, bei der das innere Rumpfstück zuletzt geschlossen wird, erwies sich wider Erwarten als die bessere
Bild 6: Loch für die Antenne gut zu erkennen, Sprung beim Übergang der Rumpfsegmente leider auch
Bild 7: Flügel geschlossen
Bild 8: Unten leider mit Lücken
Bild 9: Kanzel könnte saubrer sein
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Sonntag, 15. Mai 2016, 20:26

Bilder 1 bis 3: Leitwerk und Propellernabe montiert
Bilder 4 bis 6: Das Fahrwerk in der Entstehung
Bilder 7 bis 9: Fahrwerk und MGs montiert
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Sonntag, 15. Mai 2016, 20:30

Und das Ergebnis,

nicht gerade überwältigend, da muss ich noch üben und ich war zu faul, um den Fahrwerksschacht plastisch zu gestalten.

Reizvoll wäre jetzt ein Vergleichsbau:

Hellcat von der "Gambier Bay" (Halinski)
Hellcat von der Saratoga (GPM)

Die Avenger von Answer habe ich gedanklich mal zurückgestellt, da müssten die Typen von den beiden hier genannten Trägern doch besser sein, der Laserdruck nervt einfach nur.
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  • US Träger FLugzeuge Hellcat Bau 049.jpg
  • US Träger FLugzeuge Hellcat Bau 051.jpg
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BauAir

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Sonntag, 15. Mai 2016, 22:05

und ich war zu faul, um den Fahrwerksschacht plastisch zu gestalten.


Ohne hier Lobhudelei zu betreiben ...
DER BAU SIEHT OPTIMAL AUS !!!
In diesem Maßstab die MG's ... Wahnsinn !!! :thumbsup:
(oder hast Du nur die Bausteine darunter mit einem 3D-Drucker extrem vergrößert und das Modell ist in Wahrheit 1/33) :whistling:

Und was den Fahrwerkschacht betrifft ... wenn Du noch den passenden Träger dazu baust, dann ist ein offener Fahrwerkschacht wirklich Nebensache ...
Walter

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Donnerstag, 16. Juni 2016, 18:28

Hallo Walter,

vielen Dank für Dein Lob ! Die Hellcat steht jetzt in der Vitrine bei den japanischen Trägerfliegern, sie wirkt da etwas verlassen.

In der Zwischenzeit habe ich meine Saratoga von GPM herausgeholt und siehe da: Deren Avenger und die Avenger von Answer stammen wohl vom selben Konstrukteur (gilt auch für die Hellcat)

Die Teile sind etwas anders angeordnet, die Laschen, die die Flügelstücke verbinden, sind bei der Saratoga-Avenger passend gefärbt, bei Answer weiß, die Saratoga-Avenger hat vier Profile für die geklappten Flügen, die von Answer nur zwei, d.h. zwei zu wenig, die Saratoga-Avenger hat die Hoheitszeichen späten Stils, die von Answer kreisförmige Hoheitszeichen, ich kenne mich da nicht aus, kann sein, dass die 1944 bei einzelnen Trägern wieder verwendet wurden.
Und die Flieger der Saratota sind anständig durchnummeriert - kurzum, wer die Saratoga hat, sollte den Answer-Avenger nur in einem Anfall von akutem Masochismus bauen.
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  • US Träger FLugzeuge fertig 001.jpg
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Donnerstag, 16. Juni 2016, 18:38

Nun aber zur Helldiver.

Folgendes ist allgemein anzumerken:

Helldiver (37 + 24 = 61 T)

Der Kühler 3 wurde in drei Teile zerlegt und dann stumpf verklebt, knicken erschien mir hier nicht sinnvoll (Bilder 2 und 8)

Die Profilscheiben passen ganz exakt und stramm in die Rumpfsegmente, d.h. man bekommt sie rein, wenn man sie von hinten durch das offene Segment schiebt. Sonst nicht.

Es ist jeweils nur eine Profilscheibe vorgesehen, die verdoppelt werden soll (Markierung „**“ auf den Teilen, welche Stärkte bleibt unklar). Wenn ich die Konstruktionszeichnung richtig deute, sollen die Scheiben jeweils zwischen zwei Segmenten des Rumpfes eingeklebt werden (Bild 1), das ist mir viel zu fummelig und riskant. Alle Scheiben wurden verdoppelt, die Kopien allerdings in 97% Größe vom Original, so ließen sich die Scheiben auch gut einsetzen, wenn man sie von vorne einkleben muss. (Bild 3)

Die Anleitung stimmt in Bezug auf die Profilscheiben nicht. Sie erfindet eine Profilscheibe „H“ dazu (auf dem Bogen „G“), Scheibe „G“ in der Anleitung ist dann dementsprechend auf dem Bogen Scheibe „F“ usw., der Fehler liegt irgendwo in der Mitte vom Rumpf (Bild 1)

Die Rumpfsegmente 5 und 6 bilden keinen glatten Übergang, für 5 hinten wäre eine exakt gearbeitete Profilscheibe dringend erforderlich gewesen, so hätte sich ggf. eine Form ergeben, auf die die Kanzel 10 gepasst hätte

Die Vorzeichnung für die Tragflächenspitzen auf Segment 5 ist KOMPLETTER MUMPITZ. Die weißen Flächen müssen vollständig übermalt werden, die Tragfläche sitzt höher (Bild 4)

UHU auf Teilen muss schnellstens schonend entfernt werden, snd nimmt es die Farbe mit - Laserdruck eben (Bild 4 zeigt ausgebesserte Stellen am Rumpf)

Die Kanzel 10 passt gar nicht, insbesondere nicht in der Lage, die die Anordnung auf dem Bogen suggeriert (Bild 5).

Beim Seitenruder muss man unten viel Schweiß investieren, bevor auch nur annährend die ovale Form der Profilscheibe „G“ erreicht wird, der Abschluss des Seitenruders unten passt dennoch nicht an Rumpfsegment 9, eine Stufe bleibt

Auch die Höhenruder passen oben gar nicht. Es bleibt ein weitklaffender Längsspalt, der mit Weißleim verfüllt werden musste (Bilder 6 und 7)

De Tragflächen schließen glatt am Rumpf ab, eine ausgezeichnete Konstruktion

Das Hauptfahrwerk fällt deutlich zu schmal aus, da wäre eine Lösung wie bei der Hellcat vorzuziehen gewesen (Bild 8)
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Donnerstag, 16. Juni 2016, 18:44

Stabilisierung
Markierung für Höhenruder passend durchnadeln und einen dünnen Draht, der die Ruder in Position hält, einkleben und nach dem Trocknen mit einer Rolle aus dünnem Papier umkleben.

Superung
Der Fanghaken lässt sich durchaus ausschneiden, die erste Schnittkante wurde mit Weißleim stabilisiert
MGs aus gezogenem Gussast in die Flügel einsetzen
Auspuffrohre aus passend zurechtgeschnittenem Polysterolstäbchen herstellen
Für die Antennen wurde gezogener Gussast verwendet

Fazit
Optisch macht der fertige Flieger keinen schlechten Eindruck, von der Passgenauigkeit eine gute, z.T. sehr gute Konstruktion, deren Qualität durch den indiskutablen Laserdruck überdeckt wird
Man wünscht sich etwas Zubehör (Bomben und Raketen für die Flügel)
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Mittwoch, 28. September 2016, 19:52

Zu der Lieferung an Trägerflugzeugen gehörte auch eine Corsair.

Dieses Modell weicht deutlich von den vorherigen beiden ab: Es ist ein Offsetdruck.

Der Karton ist wieder recht fest, lässt sich aber tadellos formen.

Großes Manko hier: Keine Skizze, auch Slawomir konnte auf Anfrage nicht helfen.

DAHER DIE BITTE: Falls jemand von euch den zu diesem Flieger gehörigen Bogen hat und es da eine Skizze gibt, wäre ich für eine Einsicht in dieselbe sehr dankbar.


Derzeit ist die Corsair noch am Entstehen, aber die ersten Eindrücke sind ausgesprochen gut. das betrifft zwei neuralgische Punkte jeden Fliegers:
A) Die Profile im Rumpf passen ausgezeichnet. Man sollte auf der Linie ggf. innerhalb der Linie ausschneiden.
B) Die einzelnen Rumpfsegmente passen perfekt aufeinander

Einziger Wermutstropfen: Keine Markierungsstriche unten an den Profilen, diese mussten selbst ermittelt und eingezeichnet werden, sonst hätte es sehr wahrscheinlich Murks gegeben.

Außerdem wurden die Laschen durch Teile einer Kopie auf dünnem Papier verwendet, die Lasche am hintersten Rumpfsegment wurde abgetrennt und ebenfalls ersetzt.


Bild 1: Vorbereitungen für den Rumpf. Die sichtbaren Räder des Hauptfahrwerks wurden auf vierfache Stärke gebracht und so gut es ging an den Rändern verschliffen.
Bilder 2 und 3: Den Fanghaken aus so dünnem Draht zu biegen, ist mir nicht gegeben. Aus Karton ausgestochen etwas klobig, aber für mich ausreichend.
Bilder 4-7: Die charakteristisch geschwungenen Tragflächen entstehen aus drei Teilen, einen Spant gibt es nicht, die drei Teile erhalten an ihren Enden Profile, die als Klebeflächen dienen. Beim Übergang vom inneren zum mittleren Segment fehlt allerdings ein Profil WS2, dieses wurde aus einer Kopie ergänzt. Die Löcher der MGs wurden gebohrt, die Hülsenauswürfe an den Unterseiten ausgestochen
Bilder 8-9: Der Propeller ist durch die Verjüngung an der Nabe ausgesprochen fragil. Zuerst wie in Bild 8 gezeigt um die Nabe herum ausstechen und mit etwas Weißleim stabilisieren, dann die Blätter ausstechen, Kanten färben und versuchen eine Verwindung hineinzubiegen (Bild 9)
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Mittwoch, 28. September 2016, 19:58

Bilder 1 bis 4: Der Rumpf entsteht, Kantenfärben bei den Profilen vermeidet Blitzer.

Bild 5: Beim Spornrad wurde zuerst nur der Bereich um das Rad ausgestochen und dann auf eine Lage Abfallkarton geklebt. So erhält dieses Rad ein angemessenes Profil.

Bild 6 : Die Markierungen für Seiten- und Höhenruder passend durchnadeln und einen dünnen Draht, der die Ruder in Position hält, einkleben und diesen nach dem Trocknen mit einer Rolle aus dünnem Papier umkleben, auf die ihrerseits die Ruder aufgeschoben werden

Bilder 7 bis 9: Die Segmente der Tragflächen vorfertigen und paarweise mit Weißleim ankleben
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Dienstag, 4. Oktober 2016, 16:44

Corsair (Fortsetzung)

Leider ließ sich das Außenstück der Tragflächen nicht in die richtige Position bringen. Obwohl am Übergang zum Mittelstück ein erheblicher Spalt -der mit schmalen Streifen aus Abfallkarton überdeckt wurde, in Kauf genommen wurde, blieben die Tragflächen enden in waagrechter Position, sie müssten aber nach oben zeigen.
Ich bin mir nicht sicher, ob hier ein Fehler meinerseits vorliegt (Bilder 1-3). Außerdem wäre es mir neu, dass die Hoheitsabzeichen beide auf der Unterseite der Tragflächen waren.

Die Räder des Hauptfahrwerks wurden auf vierfache Stärke gebracht, so gut es ging an den Rändern verschliffen und an ihrer komplett schwarzen Seite mit einer „Radkappe“ aus Abfallkarton versehen

Der „Motor“ (Teil 310) erreicht in seiner Spitze nicht einmal annährend die Kante der Kühlerhaube (309. Hier muss eine ca. 2mm lange Propellernabe aufgebracht werden, damit der Propeller montiert werden kann. Teil 324 zu rollen und als Propellernabe aufzukleben, kann nur in einem optischen Desaster enden. Es wurde in ca. 10 Etappen eine Nabe aus Weißleim aufgetropft und anschließend gestrichen (Bilder 4 und 5)

Fahrwerk, Fanghaken und Antenne bereiten in der Montage keine Probleme, allerdings musste ich mir die Position dieser Teile von der 1/35 Corsair von GPM abgucken.
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Dienstag, 4. Oktober 2016, 17:04

Einige abschließende Ansichten.

Fazit
• von der Passgenauigkeit eine sehr gute Konstruktion, aber warum lassen sich die Flügel nicht im angemessenen Winkel darstellen?
• man wünscht sich etwas Zubehör (Raketen für die Flügel)


Fazit zu allen drei Fliegern

Trotz der guten Passgenauigkeit kann man mit diesen Fliegern das Manko der fehlenden Flieger auf den Answer-Trägermodellen nicht angemessen ausgleichen. Diese Flieger ohne Außenlast und fortlaufende Nummerierung sind lediglich geeignet, um sie im Hangerdeck zu platzieren, wo diese Problematik nicht besonders auffällt. Auf dem Flugdeck machen sie sich nicht gut genug.
Der Laserdruck bei Helldiver und Hellcat ist inakzeptabel, die Avenger wurde deshalb gar nicht erst gebaut.

Answer bleibt für mich ein Verlang, dem man nicht vertrauen kann.
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Dienstag, 4. Oktober 2016, 19:16

Hallo Zaphold!

Wieso schreibst Du unter Bauberichte Architektur?

LG Hape

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Dienstag, 4. Oktober 2016, 19:21

Hallo Hape,

wenn ich das wüsste? Wahrscheinlich ist das passiert, weil ich in letzter Zeit vorwiegend Berichte und Nachrichten aus dem Architektur-Bereich eingestellt habe.

Zaphod

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