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Markus Gruber

unregistriert

1

Montag, 8. Juni 2009, 14:35

Öl, Kohle bunkern wie

sagt mal ihr maritimen Wissensträger....

wie erfolgte das betanken der schiffe im WKII in deutschland? eher am ende des krieges, ostseehäfen?
fuhren da tank-lkws hin...schlauch aus lkw irgendwohin in den schiffskörper rein? oder hats in den häfen riesentanks gegeben und ein verteilernetz? da geht um ein torpedoboot typ 35.

und wie erfolgte das kohle bunkern bei einem M40 minensucher??

fragen über fragen....
danke für eure hilfe...

Markus Gruber

unregistriert

2

Montag, 8. Juni 2009, 21:40

also zu Kohlebunkern bin ich ein wenig schlauer geworden...

es gab also einen Kohlepier...wie kamen da die kohlen in den schiffsbunker...? arbeiter schaufelte die Kohlen dort hinein? oder gab es irgend ein gerät, bagger, kran-bagger ...?

zu öl finde ich einfach nichts...

  • »Kartonkapitän« ist männlich

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3

Montag, 8. Juni 2009, 22:16

Bekohlung

Es gab mehrere Verfahren:
Bekohlung erfolgte von der Pier aus oder von Kohleprähmen (Binnenschiffen). Bagger wären nicht hilfreich gewesen, da die Bunkeröffnungen der Schiffe dafür zu klein waren, wurden aber auf der Pier eingesetzt, um Kohle von Eisenbahnwaggons oder Binnenschiffen umzuladen. Außerdem gab es noch Förderbänder, die elektrischen oder Motorantrieb haben konnten und ortsfest oder beweglich waren. Die Kohle wurde in Körben bzw. Säcken an Bord gehievt (Kräne oder Winschen) und dann von der Mannschaft in die Bunker gestaut.
Öl wurde aus Tankern, Binnenschiffen und aus Eisenbahn-Kesselwagen, aber i.d.R. nicht aus Tank-LKW (dazu war deren Kapazität zu gering) mittels Schlauchgeschirr übernommen. Ortsfeste Tankanlagen mit Pipelines gab es zwar auch, die waren aber bei Kriegsende schon häufig zerstört.
Kleben Sie wohl!
Kartonkapitän
Ich schnipsel mit Schere, ich klebe und falz';
das is zwar nur Schimäre, doch mich unterhalt's! :P(frei nach Johann Nestroy)

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Markus Gruber

unregistriert

4

Dienstag, 9. Juni 2009, 10:29

RE: Bekohlung

hallo Kartonkapitän,

vielen dank für deine Antwort, was würdest du sagen wie war die gängiste methode am ende des krieges, wo die eisenbahnschienen eher schon zerstört waren, und nur mehr wenige tanker es gegeben hat?

gibt es bausätze ausser dem HMV hafenfahrzeugen, wo man hafenfahrzeuge aus den 30ern 40ern hat?

  • »Kartonkapitän« ist männlich

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5

Donnerstag, 11. Juni 2009, 22:07

Guten Abend, Markus!

Zwei Antworten auf Deine Fragen:
a) ich weiß es nicht - vielleicht mal in einem Marineverein die ganz alten Kameraden fragen, und

b) die Schuten und Schlepper von David Hathaway (Paper Shipwright PS 28 ) würden passen,
dann die Hafenfahrzeuge von den Wilhelmshavener Modellen (eigentlich eher 50er Jahre) und
von Schreiber die Binnenschiffe (letztere aber vergriffen, gelegentlich bei iibääh),
aber auch von 1:100 auf 1:250 verkleinerte Schlepper von Schreiber ("Bulldog") oder
dem Deutschen Schiffahrtsmuseum (Fluss- und Hafenschlepper, Motorgüterschiff "Franz-Christian" oder die Serie "Am Hafen").

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